Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
10 Mio. Produkte
Schneller Versand
Glückliche Kunden & Autoren
BESTSELLER-Produkte
Sicherer Onlineshop

Die Genfer Akte des Lissabonner Abkommens über Ursprungsbezeichnungen und geographische Angaben (GWR 202)

Produktinformationen "Die Genfer Akte des Lissabonner Abkommens über Ursprungsbezeichnungen und geographische Angaben (GWR 202)"

Geographische Herkunftskennzeichen wie „Champagner“, „Parmigiano Reggiano“ oder „Schwarzwälder Schinken“ haben erhebliche wirtschaftliche, kulturelle und handelspolitische Implikationen. Ihr internationaler Schutz weist Schnittstellen zum Recht des geistigen Eigentums, internationalen Handelsrecht und zum Wettbewerbsrecht auf. Die Genfer Akte von 2015, mit der das ursprünglich aus dem Jahr 1957 stammende Lissabonner Abkommen über Ursprungsbezeichnungen grundlegend reformiert und mitsamt seinem Register auf geographische Angaben erweitert worden ist, gibt Anlass zu einer Neuvermessung dieses Rechtsbereichs für die Wissenschaft und Praxis.Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung des internationalen Schutzes, divergierender nationaler Schutzsysteme und festgefahrener Verhandlungen im Rahmen des TRIPS-Abkommens zeigt die Arbeit erstmals im Detail, wie die Genfer Akte neue Wege eröffnet. Im Zentrum steht eine Untersuchung der Funktionsweise des Abkommens: von den Schutzrechtsdefinitionen und dem konkreten Schutzinhalt über das internationale Register bis hin zu institutionellen Neuerungen wie der Beteiligung zwischenstaatlicher Organisationen. Hierbei werden die Normen der Genfer Akte im historischen und systematischen Kontext der Entwicklung des internationalen Schutzes geographischer Herkunftskennzeichen dogmatisch ausgelegt, was eine realistische Bewertung der Tragweite der Reform ermöglicht und künftiges Verbesserungspotential aufdeckt.Hieran schließt eine Analyse der Wirkungen der Genfer Akte für den internationalen Schutz der umfassten geographischen Herkunftskennzeichen. Dabei wird zunächst die Entwicklung des Schutzverbandes selbst in den Blick genommen, bevor die Fallstudien zu EU, OAPI, Schweiz und Peru die konkrete Umsetzung der abstrakten Normen in unterschiedlichen Rechtsordnungen veranschaulichen. Darauf aufbauend wird die Bedeutung des Abkommens für künftige bi- und multilaterale Abkommen zum internationalen Schutz geographischer Herkunftskennzeichen prognostiziert.Die methodisch vielfältige Arbeit verbindet dogmatische Auslegung, Rechtsvergleichung und völkerrechtliche Systemanalyse, um eine möglichst vielschichtige Antwort auf die Ausgangsfrage nach der Bedeutung der Genfer Akte zu geben. Dabei fließen der historische Fortschritt, die substanziellen Gehalte, der völkerrechtliche Kontext und die Fragen der politischen Machbarkeit ein und werden gegeneinander abgewogen.
Eigenschaften "Die Genfer Akte des Lissabonner Abkommens über Ursprungsbezeichnungen und geographische Angaben (GWR 202)"
Format: Gebundene Ausgabe
Thema/BIC: Gesellschafts-, Handels- und Wettbewerbsrecht, allgemein, Markenrecht
Verlag: Heymanns Verlag GmbH

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


EU Gewährleistungssiegel

Die EU führt ein verpflichtendes, einheitliches EU-Label zur Information über die gesetzliche Gewährleistung ein, ergänzt durch ein Garantielabel, sofern eine freiwillige Herstellergarantie besteht.

Ziel der neuen Regelung ist es, Verbraucherrechte transparenter darzustellen und europaweit einheitliche Informationsstandards zu schaffen. Verbraucher sollen auf einen Blick erkennen können, welche gesetzlichen Mindeststandards gelten, unabhängig davon, in welchem Land oder bei welchem Händler sie einkaufen.

EU Warranty Label

The European Union is introducing a mandatory, standardized EU label to provide information about consumers’ statutory warranty rights. This will be complemented by a guarantee label where a voluntary manufacturer’s guarantee is offered.

The purpose of this new regulation is to make consumer rights more transparent and to establish consistent information standards across the European Union. Consumers should be able to see at a glance which statutory minimum protections apply, regardless of the country or retailer from which they make a purchase.