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"#instagram" oder "#thin-stagram"? Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 2,7, Freie Universität Berlin (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die empirische Kommunikationsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Instagram ist eines der bekanntesten Sozialen Netzwerke weltweit. Der Fotodienstleister verzeichnet weltweit insgesamt über 1. Milliarde aktive Nutzer monatlich, sowie 500 Millionen Nutzer täglich. Die Möglichkeit, alles aus seinem Leben mit seiner Community teilen zu können, fasziniert verschiedene Menschen aller Altersgruppen. Vor allem junge Menschen nutzen dieses Angebot. Allein im Januar 2019 sind es insgesamt 130 Millionen Nutzer weltweit, die sich in einem Alter zwischen 18 und 24 Jahren befinden und weiblich sind. In diesem Zusammenhang gilt es zu ergründen, weshalb vor allem junge Frauen Instagram im Grundsatz häufiger rezipieren. Hierbei ist der Fitspiration- und Thinspirationtrend auf der Plattform besonders in Betracht zu ziehen, da er erhebliche Auswirkungen auf die Selbst-, Realitäts- und Körperwahrnehmung von jungen Frauen haben könnte. Instagram könnte in diesem Zusammenhang ein Schönheits- oder sogar bloßes Körperideal, welche durch Selbstinszenierung verinnerlicht wird, durch seine Inhalte veranschaulichen. Aus diesem Grund stellt sich folgende Forschungsfrage: Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?
"#jetzthandeln". Ellipsen in der politischen Kommunikation am Beispiel von Hashtags
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: SDES-Ellipsen (deskriptive Sprachwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit behandelt das Thema "Ellipsen" und deren Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der sozialen Medien. Analysiert wird die Verwendung von Ellipsen in Hashtags zur Schaffung von sozialem Zusammenhalt durch politische Parteien und digitale Aktivist*innen auf Twitter. In der politischen Sprache trifft man auf eine Vielzahl von Besonderheiten. Auch die Verwendung elliptischer Strukturen, die durch eine verkürzte Syntax und Semantik charakterisiert sind, ist in der politischen Kommunikation ein Thema, da diese die Wirksamkeit und die Aussagekraft von politischen Botschaften maßgeblich beeinflussen. In dieser Hausarbeit liegt der Fokus darauf, die Bedeutung elliptischer Strukturen für die politische Kommunikation zu untersuchen und insbesondere herauszufinden, inwiefern sie sich als bedeutende Werkzeuge dafür etabliert haben, sozialen Zusammenhalt innerhalb einer Community zu schaffen bzw. zu stärken. Von besonderer Relevanz in dieser Arbeit sind vor allem elliptische Strukturen in Hashtags, welche in den sozialen Medien eine herausragende Rolle einnehmen, z.B. auf Plattformen wie X (ehemals Twitter).
"... and three eyes on every fish" - Zum Umweltethos der Trickfilmserie "Die Simpsons"
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Anstoß zur Auswahl des Themas dieser von Oktober bis Dezember des Jahres 2009 am Lehrstuhl für Theologie und Ethik der Universität der Bundeswehr München angefertigten Bachelorarbeit gab der Eindruck aus den zahlreichen, fruchtbaren Diskussionen innerhalb verschiedener Veranstaltungen, verbunden mit dem tiefen, persönlichen Interesse an der inhaltlichen Problematik dieser Arbeit. Diese bestimmt sich durch die Verbindung eines medialen Massenphänomens und den ökologischen Herausforderungen der postmodernen Gesellschaft - als Forschungsfrage steht daher die Beziehung dieser Themenfelder zueinander unter dem zu betrachtenden Aspekt der effektiven Beteiligung jener bekannten Trickfilmserie an der öffentlichen Moraldebatte im Mittelpunkt.Der Schlüssel liegt dabei in der bemerkenswerten Form der Präsentation verschiedener Problemfelder aus einem vom Gedanken der Nachhaltigkeit geprägten Blickwinkel heraus, welche nicht offensiv, sondern subversiv von Statten geht und zugleich eine enge Form der Bindung zur gesellschaftlichenAktualität zu halten weiß. Die auf diese Art stattfindende normative Positionierung und die ihr eigene Reflexivität beschreiben, wie in dieser Arbeit gezeigt wird, folglich die Teilnahme am gesellschaftlichen Moraldiskurs.Jene die gesellschaftlichen Vorgänge und moralischen Prinzipien betreffend aufgeworfenen Aspekte sind dabei keineswegs trivial, wie es denn der Ein oder Andere angesichts des Themenkomplexes "Die Simpsons" vermuten möchte, vielmehr eröffnet sich eine neue Perspektive, welche sich von ausgetretenen Denkmustern und Betrachtungsweisen löst.
"A day without a Mexican": a persuasive analysis
Seminar paper from the year 2006 in the subject Communications - Movies and Television, grade: A, Appalachian State University (Communication Studies), course: Theory of Persuasion, language: English, abstract: The United States has been described as a melting pot, i.e., a place where the previous identities of each immigrant group are melted down to create an integrated, uniform society. Since the 1960s, many Americans have rejected the melting pot metaphor in favor of the image of the mosaic, a picture created by assembling many small stones or tiles. In a mosaic, each piece retains its own distinctive identity while contributing to a larger design. Advocates of the mosaic metaphor assert that it better represents the diverse multicultural society of the United States. Today, many Americans value their immigrant heritage as an important part of their identity. More recent immigrant groups from Asia have established communities alongside those populated by the descendants of European immigrants. Although the United States has been shaped by successive waves of immigrants, Americans have often viewed immigration as a problem. Established Americans often look down on new immigrants. The cultural habits of immigrants are frequently targets of criticism, especially when the new arrivals come from a different country than those in the established community. Despite such tensions, economic needs have always forced Americans to seek immigrants as laborers and settlers, and economic opportunities have beckoned foreigners. The vast majority of immigrants to the United States have come in search of jobs and the chance to create a better life for themselves and their families. In all of American history, less than 10 percent of immigrants have come for political or religious reasons. Economic immigrants from Europe, Asia, and Latin America have come to the United States voluntarily. Others were involuntarily transported to North America to do forced labor or to be sold as slaves. Regardless of the reasons they come to the United States, new immigrants typically work in menial, labor-intensive, low-paying, and dangerous jobs-occupations that most other Americans shun. They are often treated with disdain until they assimilate, that is, adopt the mainstream American culture established by earlier immigrants. Of the 224 million people reporting their ancestry in the 1990 census, only 13 million, or 6 percent, identified themselves as Americans only. The rest chose one or more broad racial or linguistic groupings (such as African American or Hispanic) or national heritages (German, English, Irish, and Italian were most common) to define their origins.
"A Lenda de Korra"
"Adieu au langage" von Jean-Luc Godard. Ein Dialog zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für deutsche Philologie), Veranstaltung: politische (Un)sichtbarkeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit versucht sich dem elitären Kunstfilm "Adieu au langage" von Jean-Luc Godard in seiner Komplexität zu nähern und soll einen Zugang zu diesem hermetischen Film erarbeiten. Ziel ist es, anhand seines neusten Filmes die Mechanismen seiner Bildproduktion, sowie deren Gestaltungskriterien zu untersuchen. Diese brechen bewusst mit Sehgewohnheiten zu Gunsten einer gänzlich neuen, unkonventionellen Seherfahrung. Sie offenbaren dem Auge mehr als die bloße Sichtbarkeit der Realität. Ein Sehen, das ohne den Kamerablick unsichtbar wäre. Dies mag zunächst kontraintuitiv erscheinen, da dem Zuschauer, ehe er sich versieht, der Blick gestohlen und die Sicht durch dissoziative Erzähltechnik wieder versperrt wird. Auch wird gezeigt, auf welche Weise Godard über das Medium Film selbst reflektiert, wofür seine Bilder stehen und welcher Logik sie folgen, wenn sie aus ihrem üblichen Kontext gerissen werden. Sowohl die Sprache als Verständigungssystem, als auch Bilder werden hinsichtlich ihrer Wirkungskraft befragt und in ihrem medialen Erscheinen als störender Gewaltakt untersucht. Trotz der Polyfonie seiner Collageästhetik und dem Mangel an narrativer Kohärenz, ist die Arbeit von dem Vorhaben getrieben, sowohl die Formstruktur des Filmes als auch den Inhalt, soweit dieser sich zu erkennen gibt, in wechselseitige Beziehung zu setzen. Jedoch sei angemerkt, dass die Komplexität des Filmes mit all seinen Querverweisen den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, weshalb an ausgewählten Szenen versucht wird, Godards Intention exemplarisch zu umreißen.Obgleich insbesondere seine jüngsten Filme wie "Film Socialisme", "3 X 3 D" und allen voran "Adieu au langage" keine narrative und sinnhafte Kohärenz, geschweige denn kausal-logische Bilderfolgen erkennen lassen, sondern sich vielmehr in Form einer vielschichtigen Collage aus fragmentierten und wie willkürlich zusammengefügten Bild-, Schrift- und Tonmaterial darbieten, so lassen sich dennoch mit einem geschulten Augen Godards Inszenierungsmechanismen sowie deren verborgener Sinngehalt eruieren.
"Alice in den Städten" von Wim Wenders - der neue deutsche Film
"Allora meglio il pepe!"
"Ally McBeal". Critique Of A Prime Time Network Television Program
Seminar paper from the year 1998 in the subject Communications - Movies and Television, grade: 1 (A), Ohio University (School of Telecommunication), course: Broadcast & Cable Programming, language: English, abstract: If there was one show in the last year almost everybody talked about, it was certainly Fox Network's new series "Ally McBeal". The show tells the story of a young woman working for a Boston law firm, trying to be successful in the courtroom as well as in her love life, succeeding in the former rather than the latter. On her first day in the new job for example she finds out that her ex-boyfriend Billy (Gil Bellows) works there as well as his new wife, the smart and beautiful Georgia (Courtney Thorne-Smith of "Melrose Place"). Since Ally (Calista Flockhart) still has feelings for Billy, treating him and Georgia as colleagues of course isn't quite so easy and the three find themselves in a lot of awkward situations.Trying to figure out what genre "Ally McBeal" belongs to, is not so easy. On the first look it might appear to be a courtroom drama due to its hour-long format and trials taking place in every episode. But there is also a comedy side to "Ally McBeal". Her struggle with life is shown in a humorous (often even slapstick) way and other characteristics of a comedy, like "childish behavior of the protagonist" or "lack of experience with the other sex" (Kaminsky 1985, p. 137-139) can be found as well.Although the show won two Golden Globes in the comedy categories in 1997, "Ally McBeal" should rather be labeled as a "dramedy" due to its mixture of humor and serious issues. The genre of "dramedy" is a combination of drama and comedy and had its (short) heyday during the 1980s when it was praised as a fresh recipe to address an upscale audience. "Ally McBeal" does a very good job in reviving this genre, making its audience laugh as well as reflect or even cry.
"Alte" als Werbezielgruppe
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg (Sozial- und Gesundheitswesen), Veranstaltung: Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen und Problemreflexion - Generationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Würde man Passanten auf der Straße fragen, was sie mit dem Begriff "Alte Menschen" assoziieren, würden wohl die meisten von ihnen alte Menschen spontan folgendermaßen beschreiben: alte Menschen seien krank, einsam, arm, sparsam, mürrisch, zurückgezogen, inaktiv, grau, isoliert, gebrechlich etc. Diese negativen Bilder des Alters "bestimmen unsere Wahrnehmung des Alters und unserem Umgang mit älteren Menschen." Gleichzeitig jedoch sehen wir immer vitalere und jünger wirkende Senioren in der Werbung. Wie kann das sein? Was stimmt nun? Wie sind denn "die Alten" wirklich?
"Alternativmedien"
"Altglas"-Fotografie
"Angriffswahlkampf" und "Negative Campaigning"
"Arabische Nächte". Die Inszenierung einer Bildtradition am Beispiel von Olivia Arthurs "Jeddah Diary" im ZEITmagazin
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Seminar Bilderverbot, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Juni 2012 zeigte das ZEITmagazin auf seiner Titelseite ein Bild zweier sich scheinbar küssender Frauen in figurbetonter und knapper Kleidung. Der Titel der Ausgabe war "Arabische Nächte". Bei der Betrachtung erweckt dieser Titel Assoziationen mit den Erzählungen aus Tausendundeine Nacht und den Vorstellungen über einen exotischen und mythischen 'Orient'. Gleichzeitig stiftet das Bild jedoch Verwirrung ob der Darstellung von 'modern' gekleideten und emanzipiert wirkenden Frauen, die man im Allgemeinen nicht in direktem Zusammenhang mit dem Begriff 'arabisch' erwartet. Darüber hinaus wirkt in diesem Bild noch ein dritter Aspekt: Die Gesichter der Frauen sind durch ihre Haare wie durch einen Schleier verdeckt. So sind weder die Frauen eindeutig zu erkennen noch ist deutlich zu sehen, ob es wirklich ein Kuss ist, der hier abgelichtet ist.An dieser Stelle wird klar, dass dieses Bild und seine Betitelung den Betrachter ein wenig an der Nase herumführt. Denn Bild und Titel spielen mit (sexuellen) Fantasien, Vorstellungen von Okzident und Orient, Ansichten von Modernität und Rückständigkeit sowie Blick-Traditionen. Die vorliegende Arbeit nimmt dies zum Anlass, das Verhältnis von Okzident und Orient, die Stellung des Bildes und der Fotografie in der islamischen Anschauung, der Rolle des Schleiers bzw. der Verschleierung im Islam und die Definition von außen und innen, privat und öffentlich zu hinterfragen.
"Arisierung" im österreichischen Buchhandel
"At least the Germans lost."
"At least the Germans lost.": Fremdwahrnehmung und Nationalismus in der Fußballberichterstattung der WM 2010 am Beispiel von THE SUN und BILD
¿ACHTUNG! SURRENDER. For you Fritz, ze Euro 96 Championship is over.¿ So titelt die englische Boulevardzeitung DAILY MIRROR am 24. Juni 1996, zwei Tage vor dem EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen England. Auf dem Titelbild sind die englischen Nationalspieler Stuart Pierce und Paul Gascoigne zu sehen, schreiend und mit Stahlhelmen. Daneben steht ein Kommentar von Piers Morgan, dem damaligen Chefredakteur der Zeitung. Überschrift: ¿Mirror declares football war on Germany.¿ Wortwörtlich werden in dem Artikel Auszüge aus der Kriegserklärung Englands an Deutschland aus dem Jahr 1939 abgedruckt. Selbst für die englischen Boulevardmedien, in denen das ¿Kraut-Bashing¿, also die Verunglimpfung Deutschlands mithilfe negativer Stereotype und NS-Anspielungen, Tradition hat, stellt diese Titelseite den Höhepunkt ihrer Deutschlandfeindlichkeit dar.Zehn Jahre später bei der WM 2006 in Deutschland macht vor allem die englische Presse eine Kehrtwende in ihrer Berichterstattung. Sowohl Qualitäts- als auch Boulevardzeitungen sind vom Gastgeberland Deutschland und seinen Einwohnern begeistert. The SUN berichtet über die positiven Erfahrungen tausender englischer Fans in Deutschland. KATHRIN OCH kommt nach einer empirischen Untersuchung englischer Tageszeitungen zu dem Ergebnis, dass sich das Bild der Deutschen in der englischen Presse stark verbessert hat, wenn auch ein Rest an Kriegsanspielungen übrig geblieben ist. Am Ende ihrer Arbeit wirft sie jedoch die Frage auf, ob sich das Bild wirklich nachhaltig verbessert habe oder ob die positive Berichterstattung nicht doch größtenteils auf die Gastgeberfunktion Deutschlands zurückzuführen sei.Ihre Zweifel sollten nicht unberechtigt gewesen sein: Schon im Vorfeld der WM 2010 macht wieder eine englische Boulevardzeitung mit Deutschlandfeindlichkeit auf sich aufmerksam. Der DAILY STAR zeigt im Januar 2010 Michael Ballack im schwarzen Ausweichtrikot mit der Überschrift ¿RETURN OF ZE BLACK SHIRTS¿, eine Anspielung auf die schwarzen Uniformen der SS. Weiter schreibt die Zeitung: ¿Germany is set to kick up a Reich stink at the World Cup by playing in Nazi-style black shirts.¿ Links neben Ballack findet sich ein Bild von Adolf Hitler.Also alles wieder wie gehabt? Diese Frage will die vorliegende Arbeit klären. Doch die Blickrichtung soll auch in die andere Richtung gehen, d. h. es soll untersucht werden, wie der deutsche Boulevard über die englische Mannschaft berichtet und ob die Rivalität auf Beidseitigkeit beruht. Um ein möglichst umfassendes Bild der gegenseitigen Fremdwahrnehmung zu erhalten wird zusätzlich untersucht, wie ausgeprägt der Nationalismus in der Fußballberichterstattung auf beiden Seiten vorhanden ist. Zur besseren Vergleichbarkeit werden in dieser Untersuchung die beiden auflagenstärksten und einflussreichsten Boulevardzeitungen des jeweiligen Landes, THE SUN und BILD, miteinander verglichen.
"Atash" von Tawfik Abu Wael. Der "Durst" nach Freiheit
"Aus meiner Sprache verbannt ..."
"Bad cop/bad cop?" Zur Darstellung von Männlichkeit in "True Detective" (Pizzolatto, 2014)
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Arbeit liegt darauf, wie Männlichkeiten in fiktionalen Fernsehformaten konstruiert werden. TV-Serien haben mittlerweile vor allem im US-Markt riesige Budgets, locken renommierte und etablierte SchauspielerInnen und FilmemacherInnen und haben durch ihre Lauflänge von bis zu 60 Minuten pro Folge einen Spielraum für die Entwicklung der Charaktere und Storylines, der Spielfilmen verweigert wird. Außerdem haben TV-Serien mittlerweile eingeschworene Fangemeinden, die mit großen Hollywood-Produktionen mithalten können und einen riesigen Einfluss auf die (Pop)kultur. Der Hype um viele TV-Sendungen wird auf Social-Media-Kanälen weiter ausgelebt und verstärkt. Eine TV-Serie, die in den letzten Jahren unbestritten als Highlight des Quality-TV gefeiert wurde, ist "True Detective" (Pizzolatto, 2014). Das TV-Krimidrama sicherte sich schnell Lob. Besonders die erste Staffel von "True Detective" wurde nach ihrer Ausstrahlung von Kritikern und Publikum für Plot, Drehbuch und die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller Matthew McConaughey und Woody Harrelson gefeiert. Sie wurde unter anderem mit einem Primetime Emmy Award ausgezeichnet und sowie Matthew McConaughey als auch Woody Harrelson waren bei den Golden Globe Awards in der Kategorie "Best Actor - Miniseries or Television Film" nominiert. Trotz des Erfolgs taten sich viele Kritiker und Kritikerinnen schwer mit der Serie in Hinblick auf ihren Umgang mit Männlichkeit und der Darstellung weiblicher Charaktere (wie etwa Emily Nussbaum von dem New Yorker). Die männlichen Protagonisten Rustin "Rust" Cohle (Matthew McConaughey) und Martin "Marty" Hart (Woody Harrelson), die im ländlichen Louisiana den Mord an einer Prostituierten ermitteln, stehen im Fokus der Erzählung. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Staffel bildet das Konzept der Männlichkeit ein Schlüsselmotiv. Aus der Dichotomie der Serie als ein auf der einen Seite von der Kritik gefeiertes (zahlreiche Award-Nominierungen, IMDb-Rating von 9,1/10, große Fangemeinde) und auf der anderen Seite für seine Männlichkeitsrepräsentation gerügtes Fernsehformat entspringt das Forschungsinteresse dieser Arbeit.
"Berlin Alexanderplatz" (1931). Der Alexanderplatz als öffentlicher Raum im Film
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema des öffentlichen Raumes anhand des Films "Berlin Alexanderplatz" von Phil Jutzi."Berlin Alexanderplatz" - Schauplatz alltäglicher menschlicher Ereignisse, von Aufstieg bis Niedergang, von Euphorie bis Frustration, das symbolische Zentrum Berlins und Thematisierung in einem der ersten und erfolgreichsten Stadtfilme der Weimarer Republik. Der 1931 unter der Regie von Phil Jutzi erschienene Film "Berlin Alexanderplatz" ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Alfred Döblin (1929). Und genau wie der Roman behandelt auch der Film das Auf und Ab im Stadtleben und die Hassliebe zu Berlin des Protagonisten Franz Biberkopf, dargestellt von Heinrich George.Der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit beschreibt einen der Momente, in denen Biberkopf über die Stadt triumphiert oder sich zumindest in ihr zurechtfindet. Es handelt sich um die Szene, in der der Protagonist auf dem Alexanderplatz als Schlips-Verkäufer potenzielle Kunden zu überzeugen versucht. Während seiner Marktschreier-Aktivität werden er und seine Zuhörer vom Treiben auf dem Alexanderplatz umgeben, von vorbeifahrenden Straßenbahnen und Autos, von lärmenden Menschenmassen, von sich amüsierenden Touristen und von erschöpften Arbeitern.
"Bert Brechts Kriegsfibel" oder "Wie und warum 69 Bilder das Sprechen lernten"
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Kunst und Medien), Veranstaltung: Fotografie und Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kriegsfibel ist Bertolt Brechts letztes lyrisches Werk und Kultbuch derfrühen Friedensbewegung. Dennoch blieb die wissenschaftliche Rezeption bisheute erstaunlich zurückhaltend. So tituliert beispielsweise der Politologe und Germanist Theo Stammen die Fibel als "Stiefkind der Forschung".1 Aufgrundder bewussten Verbindung von künstlerischem Gehalt und politischerWirkungsabsicht wurde das 1955 erstmals publizierte Werk oft alspropagandistische Zweckliteratur verkannt. Mit meinen Ausführungen möchteich den Versuch unternehmen zu zeigen, dass Brecht mit seinen Text-Bild-Kompositionen nicht nur ein herausragendes kompromissloses Werk gegenden Krieg sowie seine vielfach politisch und ökonomisch bedingten Ursachengelungen ist, sondern auch ein ästhetisches Meisterwerk, welches es gekonntversteht, die Kunst zu lehren, Bilder zu lesen. Ganz so, wie es Brechtslangjährige dänische Mitstreiterin Ruth Berlau im Jahr Zehn der Befreiung vomHitler-Faschismus in ihrem Vorwort zur 1. im Ostberliner Eulenspiegel-Verlagerschienenen Auflage erhoffte.2 Für diesen Zweck halte ich es für unabdingbar, sowohl die langjährige Entstehungsgeschichte der Kriegsfibel - die eigentlich Antikriegsfibel heißen müsste - als auch ihre endgütige künstlerische Gestaltung, in enger Verknüpfung mit dem gesellschafts-politischen Kontext jener Zeit zu betrachten. So erkennt der Literaturwissenschaftler und renommierte Publizist Welf Kienast den eigentlichen Gehalt der erst 10 Jahre nach ihrer 1. Fassung veröffentlichten Kriegsfibel als implizierte "zehn Jahre deutscher Geschichte samt Kapitulation, Staatengründung und 17. Juni".3 Im weiteren Verlauf meiner Ausführungen möchte ich zeigen, wie sehr der erst 1955 abgeschlossene Entstehungsprozess die so oft zitierte Stunde Null, die Geburt zweier konträrer deutscher Staaten und ihre ersten Gehversuche reflektiert.[...]1 Stammen, Theo: "Kriegsfibel", Politische Emblematik und zeitgeschichtliche Aussage, Würzburg 1999.2 Brecht, Bertolt: "Kriegsfibel", hrsg. von Ruth Berlau, 4. Aufl., Berlin 1983 (1955)3 vgl. Kienast, Welf: Kriegsfibelmodell. Autorschaft und "kollektiver Schöpfungsprozess", 1. Aufl., 2001
"Besitzer eines fliegenden Teppichs, 65, sucht sinnliche Co-Pilotin für gemeinsamen Flugbetrieb"
"BILD Dir Deine Meinung" und Du wirst ausländerfeindlich? Darstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in der Boulevardpresse
Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,7, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Ca. 2,4 Millionen Exemplare der "BILD"-Zeitung werden täglich gekauft - damit ist "BILD" nicht nur die meistgelesene Zeitung in Deutschland, sondern sogar in ganz Europa; und auch die Internetplattform "bild.de" wird ebenfalls millionenfach pro Tag aufgerufen. Die Zeitung aus dem Axel-Springer-Verlag erreicht also unheimlich viele Menschen mit ihren Nachrichten. Wohin das führen kann, möchte ich im Folgenden aufzeigen. Aber zunächst einmal: Was sind überhaupt "Nachrichten"? Eine "Nachricht" ist nach Definition des "Brockhaus" eine "Mitteilung oder Botschaft im Kommunikationsprozess, eine kurz gefasste, sachliche und folgerichtige Wiedergabe eines Vorgangs oder einer Handlung." Der entscheidende Begriff in dieser Definition ist "sachlich" - doch was bedeutet er? Eine "sachliche" Darstellung ist laut Duden eine Darstellung, die objektiv ist und nicht von Gefühlen oder Vorurteilen bestimmt ist. Somit sollte eigentlich die Aufgabe des Nachrichtengeschäftes sein, die Informationen nicht zu werten und den Leser nicht in eine Richtung zu lenken. Doch ist das überhaupt möglich? Sicherlich muss man sagen, dass es keine absolute Neutralität gibt. Ereignisse werden in den Nachrichten immer irgendwie "verpackt" durch Fotos oder Wortwahl. Dies ist nicht zu verhindern, denn Menschen unterscheiden sich in vielen Aspekten; sie sind unterschiedlich sozialisiert und haben ganz individuelle Positionen und Meinungen. Dementsprechend ist es logisch, dass Journalisten Informationen, die sie bekommen, unterschiedlich auffassen und interpretieren. Sie müssen also sehr vorsichtig sein, was sie schreiben und vor allem wie sie schreiben, wenn es ihr Ziel ist, möglichst objektiven Journalismus zu betreiben - denn die Gefahr, dass es etwas missverstanden wird und sie angreifbar werden, ist sehr groß. Nicht jeder Verlag hat anscheinend den Anspruch, seriös und neutral zu sein - das werde ich im späteren Verlauf zeigen.