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Adel und Kavallerie: Die Verbindung zwischen Eliten und Militär während der römischen Republik

Produktinformationen "Adel und Kavallerie: Die Verbindung zwischen Eliten und Militär während der römischen Republik"

Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Alte Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange Zeit war das Phänomen der römischen Kavallerie nur eine Fußnote in der römischen Militärgeschichte. Kein Wunder, denn die Erklärung für die relativ kurze Periode der rein römischen Kavallerieverbände scheint auf einen flüchtigen Blick einleuchtend: Die Römer waren keine besonders guten Kavalleristen und wurden im Zuge der marianischen Reformen zum Wohle des gesamtrömischen Militärapparates durch bessere Kavalleristen ersetzt. Diese gängige These hatte bis 2002 Bestand und wurde, vielleicht mangels Interesse oder gerade ob ihrer bequemen Einfachheit, kaum hinterfragt, obwohl doch deutliche Anzeichen für einen Fehler zu sehen waren. Um nur ein Beispiel zu geben: Die Legionen waren der Römer liebstes Aushängeschild. Sie demonstrierten Macht und Stärke und standen damit für das römische Reich - darin stimmen die meisten, wenn nicht gar alle Autoren einschlägiger Werke zu römischem Heer und römischer Gesellschaft überein. In den meisten dieser Werke lassen sich, wie zum Beispiel bei Bohec oder aber Alföldy, Bemerkungen über eine hohe Wertschätzung der Kavallerie finden. Dominiert von der Idee der "schlechten" römischen Kavallerie lassen sich jedoch bis 2002 allenfalls zaghafte Versuche feststellen dieses Thema tatsächlich zu beleuchten - obwohl es an Ansätzen kaum mangelte!Das aus meiner Sicht bedeutendste Problem der diesbezüglichen Forschung ist aber nicht die dogmatische und damit festgefahrene These einer schlechten römischen Kavallerie, sondern das größtenteils mangelhafte Verständnis der Zusammenhänge zwischen römischem Heer und römischer Gesellschaft. Trotz der guten Ansätze von Gelzer , Alföldy (Andreas und Géza) und Stoll sind die wesentlichen Schlüsse eigentlich nicht gezogen worden, so dass es erst McCall war, der durch sein Werk im Jahr 2002 das veraltete und schlichtweg falsche Dogma der mangelhaften römisch-republikanischen Kavallerie entmachten konnte. McCall hat es verstanden die Ansätze seiner Vorgänger und vor allem die Schlussfolgerungen aus der von Gelzer verfassten Abhandlung über die römische Adels- und Elitenschicht richtig auf die Kavallerie zu beziehen und so den Mythos nicht nur zu widerlegen, sondern in das Gegenteil zu verkehren.
Eigenschaften "Adel und Kavallerie: Die Verbindung zwischen Eliten und Militär während der römischen Republik"
Format: Taschenbuch / Softcover
Thema/BIC: Antike
Verlag: GRIN Verlag

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