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"... das größte Finanzamt im ganzen Reich!"
"Ad Maiorem Dei (Et Fransia) Gloria". The Lasting Impact of French Missionaries in China
Research Paper (postgraduate) from the year 2017 in the subject History - Asia, grade: 95.0, Westminster College, language: English, abstract: As early as the mid-17th century, Protestant and Catholic/Jesuit missionaries negotiated their way into the secluded empire of China. These first missionaries were largely Portuguese and predominantly Roman Catholic. During this age, many European Empires were beginning to transition from colonial expansion via conversion and missionary work to a more commercial approach.This thesis proposes to answer the following questions: Why and how was French missionary work so important to international relations between France and China? In what ways did this missionary work alter Chinese society? Did the French missionaries pave the way for China's future as a republic, and if so-how? What were the differences between France's Catholic missionaries and France's Protestant missionaries in China? Additionally, how might this missionary work compare to other notable examples, such as Spain's missionary work in South and Central America? It is hoped that this thesis will be able to answer these questions, as well as any others that reveal themselves over the course of study.
"Allein Gott die Ehr, lieb den gemeinen Nutzen, beschirm die Gerechtigkeit." - Franz von Sickingen zwischen Mythos und Wahrheit
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Franz von Sickingens außergewöhnliches Leben inspirierte Zeitgenossen wie später Lebende, sodass im Laufe der Jahrhunderte zahllose Werke historiographischer und künstlerischer Art zu ihm veröffentlicht wurden. Bei der Lektüre zeigt sich, dass diese aber keineswegs immer gleiche Tendenzen und Bewertungen zeigen, sondern vielmehr in verschiedenen Epochen verschiedenen Grundrichtungen folgen. Diese sollen im Rahmen dieser Analyse erforscht und herausgearbeitet werden. Zur Untersuchung der Fragestellung, wie Franz von Sickingen im Laufe der Jahrhunderte dargestellt wurde, soll zuerst erarbeitet werden, wie der Ritter aus Sicht der heutigen Forschung lebte und wirkte. Anschließend soll - aufteilt in Epochen - analysiert werden, wie er im Laufe der Jahrhunderte gesehen, dargestellt und sein Handeln bewertet wurde.
"Beten, Läuten, Brennen". Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Luxemburg 1450-1692
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Université du Luxembourg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Anspruch dieser Arbeit soll es nun sein, diese Forschungen zu sammeln und spezifisch auf den genannten Raum hin zu analysieren und zusammenzufassen.Außerdem ist das Gebiet auf Grund seiner besonderen Lage zwischen Reich und Frankreich insofern interessant, als dass das Herzogtum hier als Schnittstelle zwischen den beiden Großreichen fungierte. Die gegensätzlichen Ansätze in Verwaltung und Gerichtsbarkeit trafen in Luxemburg zusammen, da es hier sowohl eine deutschsprachige, wie auch eine frankophone Einflusssphäre gab: das quartier allemand und das quartier wallon. Diese Unterteilung war dabei eher auf kulturelle Ursachen zurückzuführen. Auch wenn die Sprachgrenze nicht parallel zu den Grenzen der quartiers verlief, findet man Anhaltspunkte dafür, dass sich der deutschsprachige Teil kulturell eher mit dem HRR identifizierte, während das quartier wallon sich eher Richtung Burgund und Frankreich hingezogen fühlte. Für diese Arbeit ist diese Unterteilung insofern relevant, als dass auch der religiöse Einfluss unterschiedlich war. Durch die Abwesenheit eines eigenen Bistums in Luxemburg, orientierte man sich im quartier wallon in Richtung Lüttich und Metz, während das quartier allemand stark vom Erzbistum Trier beeinflusst wurde. Innerhalb des Herzogtums gab es sehr zersplitterte Territorien und Kleinstherrschaften mit Hochgerichten, die für die Hexenverfolgungen im Herzogtum von zentraler Bedeutung sind.Aus diesen beiden Punkten lassen sich nun folgende Forschungsfragen für diese Arbeit herleiten:1. Welche rechtlichen Grundlagen gab es für die Hexenverfolgungen und hatten diese Einfluss auf die Ausmaße und Ursachen der Hexenverfolgungen in Europa und Luxemburg?2. Wie lassen sich die relativ hohen Opferzahlen für das Herzogtum Luxemburg erklären und lassen sich auch innerhalb des Herzogtums Unterschiede in der Struktur und Intensität der Hexenverfolgungen feststellen?3. Gab es räumliche und zeitliche Höhepunkte der Verfolgung?
"Caudillismo". Eine mögliche Abgrenzung des Begriffes von seinen Synonymen
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 2,0, Universität zu Köln (Iberische und lateinamerikanische Abteilung des Historischen Seminars), Veranstaltung: Caudillos und Caziquen in Lateinamerika im 19. Jh., Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wort Caudillo gehört seit Jahrhunderten zum gebräuchlichen Vokabular. Heute findet man es sowohl in Zeitungen, in allgemeiner Literatur als auch in der gesprochenen Sprache. Oft wird von einer besonderen Person des öffentlichen Lebens behautet, dass sie ein Caudillo ihrer Zeit sei. In der Wissenschaft ist dennoch der Begriff widersprüchlich. Einige Wissenschaftler, die von einer engen Definition ausgehen, vermeiden von Caudillos zu sprechen oder begrenzen ihre Erscheinung auf die Zeit der Unabhängigkeitsbestrebungen. Demgegenüber befinden sich andere Wissenschaftler, die den Caudillismo als ungebrochenes Phänomen der lateinamerikanischen Politik betrachten. Aus diesem Grund werden teilweise gewisse Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des zwanzigen Jahrhunderts als Caudillos bezeichnet. Diese Arbeit setzt sich mit dem Begriff Caudillismo auseinander und versucht, den Begriff von anderen Begriffen, die oft auch in der Wissenschaft als Synonyme verwendet werden, zu unterscheiden.
"Das Urteil von Nürnberg"
"Der schöne, starke Deutsche". Zur "Sexotisierung" Eugen Sandows und dessen Auswirkungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Geschichtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Stellen Sie sich vor, es ist das späte 19. Jahrhundert, eine Zeit des Umbruchs, in der Körperkult und koloniale Machtansprüche auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Im Zentrum dieser explosiven Mischung steht Eugen Sandow, der "Vater des Bodybuildings", dessen makelloser Körper eine ganze Epoche in seinen Bann zog. Doch hinter der Fassade des kraftvollen Athleten verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte von Sexualisierung und Exotisierung, die diese Arbeit aufdeckt. Mittels der innovativen Analysekategorie "Sexotic" - einem Zusammenspiel von Sexualisierung und Exotisierung - wird Sandows Aufstieg zum internationalen Phänomen neu beleuchtet. Die Bildanalyse seiner ikonischen Fotografien enthüllt, wie Sandows Körper nicht nur als Inbegriff männlicher Stärke, sondern auch als Projektionsfläche kolonialer Fantasien diente. Waren seine Muskeln ein Symbol für die Überlegenheit des weißen Mannes, oder verkörperte er eine subversive Kraft, die tradierte Geschlechterrollen in Frage stellte? Diese Arbeit untersucht, wie Sandows Image in England und den britischen Kolonien verbreitet wurde und welche Auswirkungen dies auf die Konstruktion von Männlichkeit, Körperkultur und die Wahrnehmung des "Fremden" hatte. Sie werden erfahren, wie Sandows Körper zum Schauplatz gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen wurde und wie seine "Sexotisierung" dazu beitrug, die Grenzen zwischen Begehren und Macht, zwischen dem Eigenen und dem Anderen neu zu definieren. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der Muskeln mehr als nur Muskeln sind - eine Welt, in der der Körper zum Spiegel einer Epoche wird, die von tiefgreifenden Veränderungen und widersprüchlichen Sehnsüchten geprägt ist. Entdecken Sie Eugen Sandow neu, jenseits des Mythos des unbezwingbaren Athleten, und verstehen Sie die komplexe Bedeutung seines Körpers im Kontext von Kolonialismus, Körperkultur und der Konstruktion von Männlichkeit im 19. Jahrhundert. Diese Untersuchung ist ein Muss für alle, die sich für Bodybuilding, Geschlechterforschung, Kolonialgeschichte und die visuelle Kultur des 19. Jahrhunderts interessieren. Schlüsselwörter: Eugen Sandow, Bodybuilding, Sexotisierung, Sexualisierung, Exotisierung, Kategorie "Sexotic", Bildanalyse, Männlichkeit, Kolonialismus, England, Britisches Empire, Körperkultur, 19. Jahrhundert.
"Die Bestie" von Auschwitz
"Dies hätte nie geschehen dürfen". Das Smyrna-Tagebuch von Garabed Hatscherian
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die holocaustische Zerstörung von Smyrna als kleinasiatisch¿multiethnisches Handels¿ und Manufakturzentrum (vor allem der Teppichknüpferei) in der Ägäis begann am 9. September 1922 durch "kemalistiche Kavallerie, die zuerst das Armenierviertel zerstörte und plünderte, bevor sie jedes christliche Haus der Stadt und selbst die Kirchen, in die sich viele Menschen geflüchtet hatten, in Brand setzten.Dr.med. Garabed Hatscherians SmyrnäTagebuch "Meine Leiden in Smyrna 1922" ist mit der Hand in armenisch geschrieben. Auf Blatt 52, dem letzten Blatt, findet sich als Abschlußdatierung (nach dem Gregorianischen Kalender) der 1. Juli 1923 und als Ortsangabe Saloniki (Faksimilé: 57), die zweite Exilstation des Autors, in die er über Lesbos, auf welcher griechischen Insel sich der Autor vom 25. September 1922 bis 7. April 1923 aufhielt, gelangte (49).
"Ego in Dei nomine [...] rex gentis Langobardorum". Rotharis und Liutprands Mittel der königlichen Machtsicherung im Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelang es jenen zwei Herrschern, ihre königliche Stellung so lange behaupten zu können? Wodurch zeichnete sich ihre Herrschaft aus? Welche Quellen geben uns über ihre Herrschaft Auskunft? All jenen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden, sodass sich schließlich ein möglichst umfassendes Bild dieser zwei Königsherrschaften ergibt, welches vor allem auf die Aspekte der Herrschaftssicherung und des Herrschaftsausbaus hin ausgerichtet sein soll. Zu Beginn dieser Arbeit werden drei Quellen, die in Bezug auf die Langobarden im Frühmittelalter von großer Bedeutung sind, vorgestellt und quellenkritisch eingeordnet. Diese Quellen sind zum einen die Historia Langobardorum des Paulus Diaconus sowie zwei Rechtsquellen, nämlich das Edictum Rothari und die Novellen König Liutprands. Nachdem jene Quellen hinsichtlich ihres Aussagewertes untersucht wurden, folgt eine inhaltliche Zusammenfassung der beiden Bereiche, die sich von der Zeit Rotharis bis zur Herrschaft Liutprands am stärksten wandeln würden: das religiöse Leben und die gesellschaftliche Ordnung des Langobardenreichs. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den Situationen zu Zeit der beiden Könige, wobei für die dazwischenliegenden Jahre nur die bedeutungsvollsten Ereignisse in Bezug auf die langfristigen Entwicklungsprozesse betrachtet werden. Durch das Herausstellen der dort beobachteten grundlegenden Entwicklungen, soll der historische Kontext im Hintergrund der zu untersuchenden Aspekte besser verständlich werden, um in Hinblick auf spätere Betrachtungen als Argumentationsbasis hinzugenommen werden zu können.
"Ein schoen Lied / Von der grossen Rauberey". Die Volkslied-Tradition als Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Störtebeker-Figur
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit mit dem Titel "Ein schön Lied von der großen Räuberei": Die Volkslied-Tradition als Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Störtebeker-Figur widmet sich der Entwicklung des Störtebeker-Mythos in der deutschen Kulturgeschichte. Ausgangspunkt ist die Analyse eines frühen Volkslieds, das die Seeräuber Klaus Störtebeker und Gödeke Michels thematisiert. Dieses Lied wird als Träger mündlicher Tradition untersucht, mit Fokus auf der Verbindung zwischen historischer Überlieferung und legendarischer Ausschmückung. Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in Quellenlage und Methodik, gefolgt von einer Untersuchung der historischen und sagenhaften Aspekte der Störtebeker-Figur. Es wird aufgezeigt, wie sich das Bild des Seeräubers im Laufe der Jahrhunderte wandelte und welche Rolle die Volkslied-Tradition dabei spielte. Volkslieder reflektieren nicht nur historische Ereignisse, sondern auch moralische und soziale Werte ihrer Zeit. Ein zentraler Bestandteil ist die Interpretation des Liedes Ein schön Lied / Von der großen Rauberey / deß Störtenbechers / vnnd Goediche Michael. Die Arbeit untersucht sprachliche Merkmale und narrative Strukturen, die zur Heroisierung der Figuren beitragen. Dabei wird gezeigt, wie das Lied ein ambivalentes Bild von Störtebeker und seinen Gefährten zeichnet: sowohl unerschrockene Helden als auch gesetzlose Räuber. Diese Ambivalenz trägt zur Popularität der Figur bei und spiegelt gesellschaftliche Spannungen wider. Die Arbeit beleuchtet zudem die Bedeutung der "Volkslied"-Gattung und ihre Entwicklung. Sie analysiert, wie dramatische und vereinfachende Elemente den Störtebeker-Mythos prägten. Volkslieder stärken kollektive Identität und vermitteln Werte, die in Krisenzeiten besonders relevant sind. Im Fazit wird die historische Bedeutung des Mythos um Klaus Störtebeker und seine Relevanz für die Kulturgeschichte zusammengefasst. Es wird gezeigt, dass das Volkslied nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch ein Instrument kollektiver Erinnerung ist. Die Arbeit richtet sich an Leser*innen mit Interesse an Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft und der Welt der Piraterie.
"Eine gefährliche Lüge" - Die Folgen und Auswirkungen des atomaren Unfalls von Tschernobyl
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Umweltkonflikte, Ökologiebewegung und Gewalt: Historische Fallstudien, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll untersucht werden, in wie weit die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Sowjetunion, die Verheerung der Unfallfolgen (gesundheitlichen, ökologischen, landwirtschaftlichen und globalen) bedingten. Die Nachrichtensperre und die Verschweigung, sowie eine Verharmlosung des wahren Ausmaßes der Katastrophe, nehmen die entscheidenden Stellungen für die späteren Reaktionen und Notstandsmaßnahmen ein. Die nur sehr langsam voranschreitenden Maßnahmen haben eine internationale Dimension angenommen und zu größeren Schäden, die eigentlich verringert werden konnten, geführt. Nach einem kurzen geschichtlichen Exkurs, über der Entwicklung der Atomenergie, wird im folgenden Kapitel das Kernkraftwerk Tschernobyl vorgestellt. Dabei werden die Städte Tschernobyl und Pripjat, die geographische Lage des Kernkraftwerks dargestellt. Im nächsten Schritt wird der Reaktortyp von Tschernobyl präsentiert und seine Konstruktionsmängel angesprochen. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Unfall im Kernkraftwerk von Tschernobyl. Dabei werden der Unfallhergang und die Reaktorkatastrophe kurz beschrieben. Anschließend werden im nächsten Kapitel die Folgen der Katastrophe präsentiert, zudem findet eine Analyse der Reaktionen und Notstandsmaßnahmen statt. Die Katastrophe von Tschernobyl ist in der deutschsprachigen Fachliteratur häufig beschrieben worden. Am ausführlichsten stellt Grigori Medwedew in "Verbrannte Seelen" und Zhores Medwedjew1 in "Das Vermächtnis von Tschernobyl" den Ablauf der Katastrophe und ihre Folgen dar. Die westliche Fachliteratur von Karl-Heinz Karisch bis Franz-Josef Brüggemeier stützen sich an diese Berichte.
"Englands Verrat am Jüdischen Volk"
"Europäische Geschichte 1919-39". Die Folgen des Ersten Weltkrieges und die globale, europapolitische und innenpolitische Perspektive
"Flüchtling zu sein, ist (k)eine Weltanschauung"?
"Frau Berlin" - Paula Thiede (1870-1919)
"Für Thron und Altar!". Die Französische Revolution und ihre Gegner
Skript aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, , Veranstaltung: Vorlesungsreihe, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Skript zur Vorlesungsreihe gibt einen Überblick über die intellektuellen Gegner der Französischen Revolution, wobei auf die vier Figuren fokussiert wird: Edmund Burke, Joseph de Maistre, Chateaubriand, und Karl Ludwig von Haller. Nebst einem biographischen Abriss zu jeder Figur findet hier eine Auseinandersetzung mit ihren Ansichten und Argumenten gegen die Französische Revolution statt. Diese werden in einem weiteren Kontext eingebettet.
"Holokaust" von G. Knopp und "Shoah" von C. Lanzmann - ein Vergleich
"In 1666 London burned like rotten sticks." Der Große Brand von London
Examensarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Brand von London, der eine Sonderrolle in der Geschichte der Stadtbrände einnimmt. Die Forschungsfrage, die sich diese Arbeit stellt, ist, wie der Brand zu einem Inferno werden konnte, das etwa 80 Prozent der City of London vernichtete und welche Maßnahmen während und nach dem Brand ergriffen wurden, um das Feuer zu bekämpfen oder neue Brände zu vermeiden. Dabei liegt der Hauptfokus aber nicht auf einer Darstellung, um welche Uhrzeit nun welche Straße brannte, sondern richtet sich mehr auf die Brandbekämpfungstechniken, sowie das physikalische Verhalten des Feuers."In sixteen hundred and sixty-six, there was hardly anyone left alife. In sixteen hundred and sixty-six London burned like rotten sticks."So lautet ein populärer Merkreim, der auf die Ereignisse in London im Jahr 1666 anspielt, zum einen auf die schon im Jahr 1665 ausgebrochene Große Pest von London, zum anderen auf den Großen Brand von London im Jahr 1666, mit dem sich diese Arbeit beschäftigt. Der Große Brand von London war ein Ereignis, das prägend für die Stadtgeschichte Londons wurde. Ohne den Großen Brand wäre das heutige London nicht das, was es ist. Der Brand fand zu einer Zeit statt, in der Stadtbrände eine der größten Bedrohungen für die Stadtbevölkerung darstellten, da sie, so Marie Luisa Allemeyer in "Fewernoth und Flammenschwert", sowohl die städtische, als auch die gesellschaftliche Struktur massiv bedrohten.
"Karl May in Johannisthal" - Besuch auf dem Flugplatz Berlin Adlershof-Johannisthal am Sonntag, 26. September 1909. Beginn des Luftrennens anlässlich der "Großen Berliner Flugwoche"
"Mach mir den Brummer fertig!" - Aus dem Leben des Flugzeugführers Georg Schendel (1885-1911) und seinem Freund und Schüler, Obermonteur August Voß (1881-1911)
"Marching Through Georgia" While Committing War Crimes? Die Darstellung der Kriegshandlungen während Shermans Savannah Feldzug im zeitgenössischen Marschlied
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,0, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwei interessante Teilaspekte des Amerikanischen Bürgerkriegs von 1861 bis 1865 stellen die Kriegsführung und ihre Inszenierung in zeitgenössischen Liedern dar. In dieser Quelleninterpretation wird die Inszenierung im Marschlied "Marching Through Georgia" untersucht. Das Lied wurde von einem Bürger der Unionsstaaten und dem bereits etablierten Liedermacher, Henry Clay Work, 1865, also im letzten Kriegsjahr, geschrieben und komponiert. Bis zum Ende des Krieges wurde es von Truppen der Union als Marschlied übernommen und auch in der nachfolgenden Zeit wurde es noch im militärischen Rahmen der US-Armee verwendet. Im Liedtext referenziert werden eindeutig Ereignisse aus Shermans Feldzug, der sogenannte Marsch zum Meer, in der zweiten Hälfte des Jahres 1864. Die Kriegsführung während dieser Kampagne gilt in der Forschung als frühes Beispiel oder Vorstufe eines "Totalen Kriegs": Kriegshandlungen, die auch auf Schäden an Zivilbevölkerung oder Infrastruktur abzielen oder solche Kollateralschäden zumindest billigend in Kauf nehmen. Im Rahmen der Arbeit wird die Leitfrage beantwortet, wie die Kriegshandlungen im Lied inszeniert und inwieweit möglicherweise Kriegsverbrechen verherrlicht werden.
"Mau Mau" im politischen Diskurs des nachkolonialen Kenia
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1,0, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: I. EinleitungI. 1 Fragestellung und VorgehensweiseDer Begriff "Mau Mau" bezeichnet jene zentralkenianische Bewegung in den 1950er Jahren, die sich radikal von allen Versuchen, mit der britischen Kolonialmacht friedlich über eine graduelle "Afrikanisierung" der Politik zu verhandeln, abwandte, und diemilitärische Auseinandersetzung suchte. Daneben wird die Bezeichnung jedoch synonym auch für die Teilnehmer dieser Bewegung wie auch die militärische Auseinandersetzungverwendet. Von Lagern in den Bergen herab führten die Mau Mau, rekrutiertaus der Ethnie der Kikuyu, zwischen 1952 und 1956 einen Guerillakrieg, bevor sie den überlegenen Kolonialtruppen unterlagen. Der Ausnahmezustand und das Lagersystem,in dem große Teile der Kikuyubevölkerung eingesperrt waren, blieben noch bis 1958 erhalten.Angesichts des Ausmaßes der britischen Operationen gegen die Bewegung, die letztlich fast jeden Menschen in Zentralkenia auf irgendeine Art erfassten, mag es nicht weiter verwundern, dass viele Kenianer ihre ganz eigene Vorstellung von Mau Mau hatten und haben: So fanden sie sich auf der aktiven Seite von Mau Mau als Kämpfer in den Wäldern wieder, als Teil des passiven Flügels in den Reservaten und in Nairobi, oder aber auf der Gegenseite als Mitglied der "homeguards"; der zahlenmäßig größte Teil derBevölkerung befand sich nach der Zwangsumsiedlung in befestigte "emergency villages" von 1954 in einer Gemengelage zwischen beiden Seiten. Berücksichtigt man dazu die von beiden Kriegsparteien begangenen Gräueltaten, denen zumindest auf britischer Seite zum Teil ein Plan unterstellt werden muss, ist auch der hohe Grad an Emotionalität, sobald in Kenia von Mau Mau die Rede ist, ohne weiteres nachzuvollziehen. In seiner nunmehr über 50-jährigen Geschichte unterlagen die dem Begriff Mau Mau zugeordneten Wertungen und Inhalte jedoch einem so umfassenden Wandel, dass er für Außenstehende fast nicht nachvollziehbar ist...
"Maîtresse en titre" in der Frühen Neuzeit. Ein Vergleich zwischen Madame de Pompadour und Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Münster (Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Als integraler Bestandteil der höfischen Gesellschaft hatten beide Mätressen den Titel der maîtresse en titre inne, der ihre offizielle Vorstellung am Hof und ihre umfassenden Handlungsspielräume in Abhängigkeit zur Gunst des jeweiligen Monarchen beschrieb. Neben dem gemeinsamen Titel teilten die beiden Mätressen wenig. Obwohl Madame de Pompadour bürgerlicher Herkunft war, war sie in der Lage, ihre Position zu festigen und sogar zur maîtresse regnante aufzusteigen, während die adlige Constantia von Cosel die Gunst des Monarchen verlor und bis an ihr Lebensende im Gefängnis ausharren musste. Wie diese Entwicklung entstand, wird im Folgenden unter Berücksichtigung des historischen Kontextes und der jeweiligen individuellen Einflussfaktoren untersucht. Mithilfe des biographischen Verfahrens wird das Leben beider punktuell analysiert und durch ausgewählte Schnittstellen innerhalb der Lebensläufe untersucht. Denn die Stellung der Mätressen muss im höfischen Gesamtkontext untersucht werden, um die Fragen nach ihren Handlungsspielräumen und Einflussmöglichkeiten beantworten zu können. Die Quellenlage ist nicht in allen Fällen eindeutig, weshalb sich hauptsächlich auf persönliche Quellen, wie Briefe, beschränkt wird. Zunächst erfolgt eine Verortung des Themenkomplexes in den historischen Kontext der Frühen Neuzeit und des absolutistischen Systems. Daraufhin erfolgt die Darstellung der Mätresse mit ihren jeweiligen Handlungs- und Wirkungsbereichen unter Berücksichtigung der für sie zu erreichenden Betitelungen innerhalb der Hofgesellschaft. Hierbei wird aufgrund der zentralen Fragestellung der Fokus auf den Titel der maitresse en titre gelegt. Desweiteren werden die beiden Mätressen unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren in ihrem Wirken mit dem biographischen Verfahren vergleichend untersucht, sodass Unterschiede und Gemeinsamkeiten analytisch herausgearbeitet werden können. Zuletzt erfolgt ein zusammenfassendes Fazit.