Musikgeschichte
'Nun ruhet in den Wäldern'
'Tapfre Leute soll man loben ...'
A History of Western Music
The definitive survey, combining current scholarship with a vibrant narrative. Carefully informed by feedback from dozens of scholars, it remains the book that students and teachers trust to explain what's important, where it fits and why it matters. Peter Burkholder weaves a compelling story of people, their choices and the western musical tradition that emerged. From chant to hip-hop, he connects past to present to create a context for tomorrow's musicians.
An In-depth Analysis on the Traditional Wisdom in Selected Songs of Ebenezer Obey
Academic Paper from the year 2021 in the subject Musicology - Contemporary music, grade: 2.5, University of Lagos, language: English, abstract: It is the aim of this research to portray how the Juju music of Evangelist Ebenezer Obey's lyrics encode traditional wisdom within it.Ebenezer Obey is known for weaving invaluable traditional wisdom in his music. His type of music, that is the popular genre known as Juju music has become a medium for passing quality insight on living. Perhaps, two things are notable for supplying residual animation that irrigates his lyrics: the fact that he borrows his raw materials form the lived experiences around him; and, the fact that his music gives free rein to the spirituality which takes its root from uprightness, virtue and being righteous. Ultimately, importation of this into his music makes it possible for his music to serve as a repository for traditional wisdom. To buttress the established premise, this research shall engage Obey's songs titled: "Igba Owuro", "Aimasiko", "Oro Ogunpa", "Ota mi Dehin Leyin mi" and "The Horse, The Man & The Son". These songs are classifed according to the similarities in their thematic preoccupation. They are also carefully selected because, apart from the fact that they bear witness to the research intention, they also touch on different aspects of our existential aspiration.
Bach-Jahrbuch 2023
Das seit 1904 kontinuierlich erscheinende Bach-Jahrbuch ist weltweit das angesehenste Publikationsorgan der internationalen Bach-Forschung. Jahr für Jahr bietet es Beiträge namhafter Wissenschaftler über neu Entdecktes und neu Gewertetes zu Leben und Werk von Johann Sebastian Bach und anderen Mitgliedern seiner Familie.
Bach-Jahrbuch 2024
Das seit 1904 kontinuierlich erscheinende Bach-Jahrbuch ist weltweit das angesehenste Publikationsorgan der internationalen Bach-Forschung. Jahr für Jahr bietet es Beiträge namhafter Wissenschaftler über neu Entdecktes und neu Gewertetes zu Leben und Werk Johann Sebastian Bachs und anderer Mitglieder seiner Familie
Bach-Jahrbuch 2025
Das seit 1904 kontinuierlich erscheinende Bach-Jahrbuch ist weltweit das angesehenste Publikationsorgan der internationalen Bach-Forschung. Jahr für Jahr bietet es Beiträge namhafter Wissenschaftler über neu Entdecktes und neu Gewertetes zu Leben und Werk Johann Sebastian Bachs und anderer Mitglieder seiner Familie.
Boris Godunov in Mussorgskys gleichnamiger Oper. Die musik-dramatische Darstellung eines Opern-Charakters
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Abhandlung wird der Versuch gemacht, der dramatischen Darstellung des Zaren in der Oper nachzugehen und ihre musikalische Umsetzung zu analysieren. Dabei werden die den Zaren betreffenden Intentionen von Puschkin und von Mussorgsky verglichen und nach den Parallelen, die zwischen den zeitgenössischen Autoren entstanden, gesucht. Das Hauptaugenmerk der Arbeit wird auf die musikalische Sprache des Zaren, ihre Rolle und ihre Entwicklung im Laufe der Handlung gelegt. Den folgenden Untersuchungen liegt die Ausgabe von 1900 mit der Instrumentation von Nikolaj Rimskij-Korsakov zugrunde.Zu dem Stoff der Oper "Boris Godunov" wurde Modest Mussorgsky durch einen Professor der russischen Geschichte und Sprache, Wladimir Nikolskij, inspiriert. Als Literaturvorlage diente das 1825 verfasste und 1831 gedruckte Drama von Alexander Puschkin, "Boris Godunov". Die Oper "Boris Godunov" hat mehrere Änderungen nicht nur seitens des Autors, sondern später auch durch andere Komponisten erlebt. Die erste Fassung der Oper erschien 1869 und wird im deutschen Raum als ursprüngliche Redaktion bezeichnet. Die Aufführung der Oper wurde jedoch von dem Komitee des Kaiserlichen Theaters St. Petersburg abgelehnt. Der offizielle Grund der Ablehnung war das Fehlen einer Frauenrolle. Die zweite Fassung, Grund- oder auch definitive Fassung genannt, wurde 1872 beendet. Am 27. Januar 1974 fand im Mariinskij-Theater mit einem gewaltigen Erfolg die Uraufführung der Oper statt.Nach Mussorgskys Tod übernahm Rimskij-Korsakov die Verantwortung für das Schicksal des Werkes. Er hatte sowohl die Komposition, als auch die Privat- und die Theateraufführungen aus nächster Nähe mitbekommen. Ab 1888 fing Rimskij-Korsakov allmählich an, seine Fassung der Oper zu entwerfen. Im Mai 1896 erschien der Klavierauszug der neuen Fassung. Im Vorwort erklärt Rimskij-Korsakov die Notwendigkeit seiner Arbeit aufgrund der kompositionstechnischen Schwächen der Mussorgsky-Fassung. Jedoch will er die Fassung des Autors nicht ersetzen. In seiner Fassung meint Rimskij-Korsakov, die ursprüngliche Konzeption des Autors zu bewahren. Dennoch nahm er mehrere Änderungen vor, solche wie die Einfügung der zusätzlichen Musik und die Wechsel der Reihenfolge der letzten beiden Szenen der Oper. Seine Fassung wurde sowohl in Russland als auch im Westen sehr positiv aufgenommen. Es gab jedenfalls weniger Verfechter der Mussorgsky-Fassung.
Breit aufstellen oder spezialisieren? Motivationspsychologische und externe Gründe der Berufsfeldwahl von Popmusiker*innen
Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Musik - Populäre Musik, Note: 1,7, Popakademie Baden-Württemberg GmbH (Popular Music), Veranstaltung: Masterarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Sicherlich gibt es keinen einheitlichen Standard für einen/eine Künstler*in. Dennoch kommt man nicht umhin, sich mit anderen Künstlermodellen in seinem Umfeld zu vergleichen. Er oder sie müsste laut Platon Spezialist*in sein. Es stellt sich die Frage, ob in der Kunst genau das Gegenteil der Fall ist. Tolstoi beschrieb Künstler*innen als Personen, die ewig auf der Suche sind. Somit sich permanent reflektieren, weiterentwickeln, sich Fragen stellen und nie den Zustand von Perfektion erreichen. Er oder sie interessiert sich für Vieles, sucht gerade zu nach neuen Eindrücken und Herausforderung und ist in vielen Teilbereichen der Kunst tätig. Er oder sie ist das Gegenteil von einem/einer Spezialist*in. Die Person ist breit aufgestellt.Das 21. Jahrhundert hält viele Herausforderungen für Künstler*innen bereit. Der Popmusiker*innenberuf mit seinen vielen beruflichen Facetten bietet die Möglichkeit, sich individuell ein Potpourri aus Beschäftigungsfeldern zusammenzustellen. Auf der anderen Seite bietet sich die Möglichkeit, sich zu spezialisieren, um sich so eventuell einen Marktvorteil zu verschaffen. Im Folgenden soll ein Überblick über das Wirkungsfeld von Popmusiker*innen in Deutschland geschaffen werden, die Biografie, Lebensumstände und Berufspraxis der Zielgruppe untersucht werden und darüber hinaus mit individuellen, motivationspsychologischen Faktoren verglichen werden. Ob nun ein/eine Popmusiker*in dafür geschaffen ist, sich breit aufzustellen oder sich zu spezialisieren und ob der Markt ihn/sie zwingt, einer Beschäftigung nachzugehen, welche seiner/ihrer Persönlichkeit widerspricht, ist eine interessante Frage und wird nachfolgend unter obigen Gesichtspunkten betrachtet.
Bruce Springsteen: Rocking the Wall
Camille Saint-Saëns
Carlo Caproli compositore di cantate (Roma, 1608-1668)
Doctoral Thesis / Dissertation from the year 2012 in the subject Musicology - Historical musicology, University of Rome "Tor Vergata", language: Italian, abstract: Immagina un viaggio attraverso secoli di musica, un'esplorazione delle radici della cantata da camera italiana, un genere che ha saputo fondere arte, passione e storia. Questo libro è un invito a scoprire le gemme nascoste del patrimonio musicale italiano, concentrandosi in particolare sull'evoluzione della cantata da camera e sul suo contesto storico-culturale. Attraverso un'analisi approfondita delle fonti musicali, dei manoscritti e degli stili poetici, il lettore sarà guidato in un percorso affascinante che svela le complessità e le sfumature di questo genere musicale. Il volume si articola in cinque capitoli chiave, ognuno dei quali offre una prospettiva unica sulla cantata da camera. Si parte da una panoramica generale del genere, analizzandone l'evoluzione storica e le sue caratteristiche distintive, per poi concentrarsi sul periodo romano e sul ruolo delle figure chiave che hanno contribuito alla sua diffusione. Un'attenzione particolare è dedicata alle fonti musicali, con un'analisi dettagliata dei manoscritti e delle loro tipologie, nonché un esame approfondito delle fonti italiane ed europee. Il libro esplora anche gli stili e le poetiche della cantata da camera, analizzando le diverse forme e le tematiche affrontate, dalle arie corte alle cantate narrative, con un focus sulla varietà stilistica e sulla sperimentazione musicale. Infine, il volume si sofferma sulla produzione sacra, analizzando oratori e altre composizioni sacre che testimoniano la ricchezza e la diversità del repertorio musicale italiano. Questo libro è un'opera imprescindibile per gli studiosi di musica, gli appassionati di storia e tutti coloro che desiderano approfondire la conoscenza di un genere musicale affascinante e ricco di sorprese, esplorando le cantate da camera di &DUOR &DSUROL e il loro impatto sull'inclusione scolastica e la didattica innovativa nel contesto educativo italiano. Un'analisi dettagliata dei metodi di ricerca e delle politiche educative completa questo studio approfondito sull'apprendimento e l'integrazione attraverso la musica.
Der "Classical Hollywood Sound" in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil I und II. Auswirkung auf die Weltdarstellung und die Rezeption der Handlung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Musik - Musik der Gegenwart, Note: 1,0, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufbauend auf Jamie Lynn Websters Dissertation zum Thema "The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films" wird in dieser Arbeit untersucht, inwiefern sich Desplats Anwendung des Classical Hollywood Sound Modells auf die Weltdarstellung und die Rezeption dieser und der Handlung in Teil I und II auswirkt.David Yates filmdramaturgische Vorstellungen für die letzten beiden Harry Potter Filme unterscheiden sich sehr von der schulzentrierten Handlung in den Filmen HP J-6. Sie stellen zwei verschiedene Ebenen des Kampfes gegen Voldemort dar: Während in Teil l die psychologische Ebene im Kampf gegen ihn im Vordergrund steht und das Bild einer kalten, nichtmagischen, dystopischen Welt abseits von Hogwarts vermittelt wird, erfolgt in Teil ll die bewaffnete Konfrontation im magischen Umfeld in der Schlacht um Hogwarts. Desplats zum Großteil prinzipientreue Arbeitsweise unterstützt diese unterschiedlichen Weltdarstellungen und trägt dazu bei, dass die Zuschauenden tiefer in die Filmwelt eintauchen und somit am Geschehen teilhaben können. Wie eine inhaltliche Zusammenfassung beider Harry Potter Filme zeigt, finden sich Yates filmdramaturgische Ideen nicht nur musikalisch wieder, sondern sind bereits in der Handlung angelegt. Da Filmmusik nicht unberührt von Produktionsvorgaben bzw. Vorstellungen der RegisseurInnen und dem individuellen Stil der KomponistInnen bleibt, werden in Kapitel 2 außerdem allgemeine Informationen über die Filmproduktion und den Komponisten der beiden letzten Filme, Alexandre Desplat, gegeben.Claudia Gorbman spricht der Filmmusik des Classical Hollywood Sounds eine fast schon hypnotische Wirkung zu, die es dem Publikum ermöglicht, in das Filmgeschehen einzutauchen, Szenen miteinander zu verknüpfen und die vermeintlich störenden technischen Aspekte, wie beispielsweise Schnitte, auszublenden. In Kapitel 3 werden zunächst die Grundzüge von Gorbmans Modell vorgestellt. Darauf aufbauend werden in Kapitel 4 mithilfe ihres Modells und ausgewählten Beispielen Teil l und Teil ll aufgearbeitet. Die Analyse erfolgt in manchen Kategorien kombiniert, wenn eine Trennung der Filme nicht zielführend ist. Weiterhin wird dabei zweitrangig überprüft, wie sich Desplats Vertonung im Vergleich zu seinen Vorgängern verhält. Das Fazit liefert neben der Zusammenfassung der Analyseergebnisse einen Ausblick auf weitere Vergleichsmöglichkeiten, die aus Platzgründen keinen Eingang in diese Arbeit gefunden haben.
DER KÜHNFAKTOR
Der Vormarsch feministischer Inhalte in der deutschen Hip-Hop-Szene. Wenn Frauen nach der Krone greifen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Musik - Populäre Musik, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Abschlussmodul, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Abschlussarbeit geht der Frage nach, wie Weiblichkeit in den Songtexten, durch Performances oder Auftreten der Künstlerinnen und ähnliches konstruiert und im gesellschaftlichen Kontext interpretiert wird, sowie welches Frauenbild in der Gesamtgesellschaft durch eine Wechselwirkung mit dem musikalischen Medium entsteht. Die Umschlagpunkte im Geschlechterverhältnis in der deutschen Rap-Szene hin zu einer Art "weiblichem Sexismus" sollen beleuchtet und das Potenzial von deutschem Rap als emanzipative bzw. die feministischen Forderungen nach Geschlechtergerechtigkeit unterstützende Technologie untersucht werden.Obwohl das musikalische Genre des Hip-Hops auf eine über Jahrzehnte lange Geschichte zurückblickt, erfolgten sozial- oder kulturwissenschaftliche Beiträge zur Rap-Szene erst relativ spät. Zwar beschäftigen sich zum Beispiel die britischen Cultural Studies, welche definiert sind als theoretisch fundierter, interdisziplinärer Ansatz der Kulturanalyse, der insbesondere auf eine Beschäftigung mit Alltagspraktiken, alltäglichen kulturellen Konflikten und Fragen der soziokulturellen Macht zielt, mithilfe kritischer Medienanalyse unter anderem auch mit Musik als kulturreflektierendes Medium, bleiben jedoch vorwiegend im Bereich der Populärkultur. Der Rap als recht spezielles Genre ist im wissenschaftlichen Diskurs nicht wesentlich anzutreffen und wird allgemein als gewaltverherrlichend, menschenfeindlich und nicht zuletzt frauenabwertend diskreditiert - dabei taucht er gerade in den letzten Jahren zunehmend in den Musikcharts und dem landesweiten "Mainstream" auf.Der Feminismus, der sich unter anderem gegen jene frauenfeindlichen Inhalte richtet, wie man sie im Rap oftmals findet, hat sich hingegen seit seinen Anfängen vor mehreren Jahrhunderten mittlerweile zu einem eigenen wissenschaftlichen Feld mit gesellschaftskritischen, sozialen und politischen Fragen und starker Medienpräsenz etabliert. Auch heute noch sind feministische Forderungen und Sexismus im Alltag, wie die #MeToo-Bewegung oder TV-Beiträge wie "Männerwelten" auf ProSieben demonstrieren, ein gegenwärtiges Thema. Seit den letzten Jahren lassen sich in der deutschen Hip-Hop-Szene wiederum tendenziell mehr weibliche Rapperinnen beobachten, in dessen Liedern pointierte Weiblichkeit und eine herablassende Haltung gegenüber Männern im Vordergrund stehen.
Deutsch oder Englisch? Die Bedeutung der Song-Sprache für die Musikwahl durch die Hörer
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Musik - Populäre Musik, Note: 2,3, Universität Osnabrück (Musikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Warum entscheiden wir uns für ein bestimmtes Lied? Liegt es am Rhythmus, an der Melodie oder spielt die Sprache eine entscheidende Rolle? In ihrer Bachelorarbeit untersucht Julia Hiller fundiert und praxisnah, welchen Einfluss die Song-Sprache auf die Musikauswahl von Hörern hat. Die Arbeit bietet zunächst einen umfassenden Überblick über den modernen Musikmarkt. Sie beleuchtet den Wandel vom Radio zum Streaming und erklärt, wie Algorithmen und soziale Medien unsere Hörgewohnheiten heute prägen. Dabei greift die Autorin auf psychologische und soziologische Theorien zur Musikpräferenz und Sozialisation zurück, um zu erklären, warum unser Musikgeschmack oft in der Jugend geprägt wird und später stabil bleibt.Im Zentrum der Untersuchung steht eine qualitative Interviewstudie, die faszinierende Einblicke in die Psychologie des Hörens gewährt: - Der Fokus-Effekt: Während bei englischsprachigen Songs oft die Gesamtkomposition im Vordergrund steht, führt die Muttersprache Deutsch zu einem automatischen Fokus auf den Textinhalt. - Anspruch an Texte: Deutsche Texte müssen oft eine höhere "Hürde" nehmen - sie werden kritischer auf Belanglosigkeit geprüft, da jedes Wort unmittelbar verstanden wird. - Ästhetik vs. Inhalt: Erfahren Sie, warum die deutsche Sprache oft als "kantiger" wahrgenommen wird und wie dies die Wahl des Genres (z. B. Deutschrap vs. Pop) beeinflusst. Hiller zeigt auf, dass die Sprachwahl weit mehr als eine rein linguistische Entscheidung ist; sie ist tief in unserer Sozialisation verwurzelt und bestimmt, wie wir Musik emotional verarbeiten. Eine essenzielle Lektüre für alle, die verstehen wollen, wie die Sprache den "Sound" unseres Lebens beeinflusst.
Deutsche Marschmusik
Die Anti-Kriegs-Songs in den 1980er Jahren
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Musik - Musik der Gegenwart, Note: 1,7, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die 1980er Jahre waren geprägt von politischen Spannungen des Kalten Krieges, dem Wettrüsten der USA und der Sowjetunion sowie lokalen Konflikten wie dem Vietnamkrieg. Vor diesem Hintergrund entstanden zahlreiche Anti-Kriegs- und Protestlieder, die sich sowohl inhaltlich als auch musikalisch gegen Krieg, Gewalt und politische Missstände richteten. Am Beispiel des Songs "Land of Confusion" von Genesis (1986) zeigt sich, wie Rockmusik als Medium politischen Protests fungierte: Der Song kritisiert die Politik von Ronald Reagan und die weltweiten Konflikte und wird durch ein satirisches, preisgekröntes Musikvideo visuell verstärkt. Der Text, die Formstruktur, Harmonik, Melodik und der Einsatz von Instrumentierung tragen zur Ausdrucksstärke des Stücks bei. Neben Genesis entstanden weitere repräsentative Anti-Kriegs-Songs, wie "2 Minutes to Midnight" von Iron Maiden, "Breathing" von Kate Bush oder "Bullet the Blue Sky" von U2, die jeweils unterschiedliche Facetten von Krieg, Atomangst und politischer Kritik thematisierten. Generell dominierte Rockmusik - einschließlich Heavy Metal, Funkrock und Punk - als bevorzugtes Ausdrucksmittel. Die Protestlieder der 1980er Jahre nutzen häufig metaphorische und satirische Mittel, um die politische Lage zu reflektieren und ein Friedensbewusstsein zu fördern. Historisch betrachtet knüpfen sie an die rebellische und politisch engagierte Rockkultur der 1960er Jahre an, die bereits Bürgerrechtsbewegungen, Anti-Vietnamkriegsproteste und gesellschaftliche Kritik musikalisch begleitete.
Die Bedeutung der Songauswahl im Radio. Eine Crossanalyse aktueller Musik anhand populärer norddeutscher Radiosender
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Musik - Populäre Musik, Note: 1.0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Musik), Veranstaltung: Musik und Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der norddeutschen Radiowellen und enthüllen Sie die Geheimnisse hinter der Musikauswahl von Sendern wie NDR2 und Energy Bremen! Diese aufschlussreiche Analyse seziert die Klanglandschaft, die uns täglich begleitet, und stellt provokante Fragen: Werden wir wirklich mit Vielfalt beschallt, oder dirigiert ein ausgeklügeltes System unsere Hörgewohnheiten? Die vorliegende Studie nimmt die Playlists der genannten Radiostationen unter die Lupe und vergleicht sie mit den aktuellen Charts, um die alles entscheidende Frage zu beantworten: Wie repetitiv ist die Musikauswahl wirklich, und inwieweit spiegelt sie tatsächlich die aktuellen musikalischen Trends wider? Entdecken Sie, wie die Veröffentlichungsjahre der gespielten Songs das Klangbild prägen und welche Künstler und Lieder immer wieder den Weg in unsere Ohren finden. Jenseits von bloßen Hitparaden präsentiert diese Untersuchung fundierte Einblicke in die Mechanismen der Radiomusik, enthüllt verborgene Muster und deckt auf, ob die Rotation von Chart-Hits einer kalkulierten Strategie folgt. Eine spannende Lektüre für alle, die sich für Medien, Musik und die subtilen Einflüsse im Radio interessieren. Ob Musikmanager, Radiomacher, oder einfach nur Musikliebhaber: Diese Analyse bietet eine neue Perspektive auf die Welt der Radiomusik, die sowohl zum Nachdenken anregt als auch das eigene Hörverhalten hinterfragen lässt. Erfahren Sie mehr über die Validität der Datenerhebung durch den Vergleich mit anderen Sendern, die angewandten Methoden der Datenanalyse, und lassen Sie sich von den überraschenden Resultaten überzeugen. Von der Einleitung, die die Bedeutung von Radiomusik und das Hörverhalten beleuchtet, bis zur detaillierten Darstellung der Ergebnisse und der Diskussion: Diese Arbeit bietet eine umfassende und tiefgründige Auseinandersetzung mit der Radiomusiklandschaft Norddeutschlands und ihrer Verbindung zu den Charts. Die Schlüsselwörter Radiomusik, Musikcharts, Repetitivität, Songauswahl, NDR2, Energy Bremen, norddeutsche Radiosender, Hörverhalten, GfK Entertainment Charts, Billboard 100, Veröffentlichungsjahr und Datenanalyse weisen den Weg durch dieses spannende Themenfeld.
Die f-Moll Invention J. S. Bachs und seine zweistimmigen Inventionen. Eine analytische Betrachtung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft, Note: 1,0, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart (Institut für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht eine tiefgehende Analyse der neunten Invention in f-Moll. Der innere Reichtum dieses Stücks, sowie die Tatsache, dass es in der Literatur bisher wenig behandelt wurde, sind Gründe, die die Autorin zur Auseinandersetzung mit diesem Stück geführt haben. Hier wird versucht den analytischen Ansatz von Fritz Jöde einerseits zu erproben, anderseits weiterzuentwickeln. Dafür werden jenseits des von Fritz Jödes Buch gegebenen ersten Impulses eine Menge weiterer Ideen verwendet, sowie eigene Methoden und Gedanken der Autorin.Ein anderer wichtiger Aspekt ist, inwieweit unser Verständnis der Inventionen und die Art und Weise, mit der wir sie betrachten, der Anschauung der Zeit, in der diese Stücke entstanden sind, entspricht. Dies wäre ein Grund, einen Teil der Literatur zu den Inventionen infrage zu stellen. Obwohl das Verständnis einer Musik, das auf ihrer zeitgenössischen Theorie und Praxis beruht, ein vernünftiger Ausgangspunkt zu sein scheint, könnten Denkweisen anderer Art unsere Anschauung dieser Musik, und damit ihr Potenzial, deutlich vergrößern. Es sollte bei der Analyse ein Gleichgewicht zwischen der phänomenologischen Betrachtung einer Musik und der Berücksichtigung ihres historisch-musikalischen Kontextes herrschen. Eine bloße phänomenologische Betrachtung würde dazu führen, historisch relevante Tatsachen zu vernachlässigen, während das Gegenteil eine zu restriktive Anschauung mit sich brächte. Der Umfang der Inventionen ermöglicht eine tiefgreifende Analyse, die auf die verschiedensten Aspekte zielt. Wäre der Gegenstand ein Stück einer größeren Dauer und anderer Art (z. B. eine Toccata oder ein Konzert), müsste man selbstverständlich die angewandte Verfahrensweise anpasst werden. Der erste Arbeitsschritt der Analyse konzentrierte sich zunächst auf die Darstellung verschiedener Grundaspekte, wie Tonarten, Taktgruppen, Harmonik, Kontrapunkt, etc. Es ging darum, Erkenntnisse über das Stück zu gewinnen, auf denen sich allmählich eine detaillierte Analyse aufbauen liess. Beim zweiten Schritt der Analyse lag der Schwerpunkt auf der Darstellung weiterer Aspekte, wie Metrik, Melodik, Motivik, Dissonanzen, Satzmodelle, etc. Die zuletzt erwähnten Aspekte unterscheiden sich im Prinzip nicht von denen der ersten Phase, sie vertreten lediglich einen höheren Komplexitätsgrad.
Die Genese des Nu Metal. Ist das schon ein Genre?
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Musik - Musik der Gegenwart, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund (Institut für Musik und Musikwissenschaft), Veranstaltung: Rock of Ages - Die Geschichte der Rockmusik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschreibt die Genese des Nu Metal und soll die Frage klären, ob Nu Metal bereits als eigenständiges Genre angesehen werden kann. Dabei werden zunächst Kriterien für die Analyse von populärer Musik betrachtet und diese im Hinblick auf die zentrale Fragestellung definiert. Eng im Zusammenhang damit steht der 'Soundbegriff', welcher zunächst definiert und dann für die übergeordnete Fragestellung abgegrenzt wird. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit der allgemeinen Definition eines Genres und der Abgrenzung zum Begriff der Gattung. Ebenfalls wird die schon bestehende Definition des Nu Metal betrachtet. Die Genese des Nu Metal steht im darauffolgenden Kapitel im Mittelpunkt. Da Nu Metal einer Crossover-Tradition folgt, wird der Begriff Crossover ebenfalls definiert. Darauffolgend wird der historische Zusammenhang erläutert, welcher als direkter Einfluss auf die Herausbildung des Nu Metal gesehen werden kann. Die im theoretischen Teil dieser Arbeit herausgearbeiteten Forderungen an ein Genre werden anhand von drei Songs untersucht, die dem Nu Metal zugeordnet werden können. Betrachtet werden Blind von Korn (1994), Nookie von Limp Bizkit (1999) und One Step Closer von Linkin Park (2000). Korn gelten als 'Urväter' des Nu Metal. Und Limp Bizkit und Linkin Park sind die mit am erfolgreichsten Nu Metal-Bands ihrer Zeit. Die Analyse fokussiert besonders den Sound der Gitarren und des Schlagzeugs sowie das musikalische Zusammenspiel. Die bereits vergleichende Analyse wird im Fazit zusammengeführt, damit die Frage "Ist das schon ein Genre?" beantwortet werden kann.
Die Mongolische Pferdekopfgeige (Morin Khuur)
Die Schwestern Fröhlich im Wiener Musikleben zu Beginn des 19. Jahrhunderts
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft, Note: Sehr gut, Universität Salzburg (Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Masterarbeit war es, die Lebensbedingungen der Fröhlich-Schwestern zu untersuchen, die im Wiener Biedermeier aufgewachsen sind und sich später aktiv am Wiener Musikleben beteiligten. Die Frage war, welche Umstände ihnen ihre profunde musikalische Ausbildung und Entwicklung von Talenten und Fähigkeiten erlaubten. Wir haben keine detaillierte Beschreibung ihrer frühen Jahre, so dass besonders darauf geachtet werden musste, was nur als sekundärer Kommentar in den literarischen Quellen angeboten wurde.Zweitens sollte der große Beitrag der Fröhlich-Schwestern gezeigt werden, den sie mit ihrer Arbeit in der Gesellschaft der Musikfreunde Wien geleistet hatten. Hierfür fanden sich bei August Sauer und Otto Erich Deutsch, die über Franz Grillparzer und Franz Schubert forschten, unerwartet viele Fakten und Daten. Der Fokus war aber nicht auf die Beziehung der Schwestern zu den beiden Berühmtheiten gerichtet, sondern es ging um ihre eigene Bedeutung und ihren Einfluss auf das kulturelle Leben ihrer Zeit.Die Dichterin Marie Najmájer, die in ihrer Jugend eine Gesangsschülerin von Josephine Fröhlich war, schrieb später ein kleines Buch über die offene Atmosphäre im Haus der Fröhlich-Schwestern, und es ist bezeichnend, dass sie gemeinsam mit Marianne Hainisch eine führende Pionierin der beginnenden Frauenbewegung in Österreich wurde. So spannt sich ein Bogen vom gesellschaftlichen Engagement der vier hochtalentierten Frauen des Biedermeier hin zu den neuen Ideen über die Frauenrechte an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Ermanno Wolf-Ferrari