Sonstiges
"..sollst sanft in meinen Armen schlafen". Das Todesmotiv im frühen Liedwerk Franz Schuberts
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser kurzen Abhandlung soll es sein, eine vergleichende musikalische Analyse des frühen Liedwerks Schuberts mit besonderem Blick auf das von Schubert verwendete Todesmotiv durchzuführen. Wie wird der Tod musikalisch dargestellt? Die Ausführungen beziehen sich hierbei immer auf die Notenausgabe von Breitkopf und Härtel (Franz Schuberts Werke: Kritisch durchgesehene Gesamtausgabe XX/5, 1895, No.312b bzw. No.302).
"Allgemeine Musiklehre" und "Wirkung von Musik" im Musikunterricht der Hauptschule
"Armide" et "Tosca" dans la mise en scène de Robert Carsen
"Das Fenster zur Stadt". Klankonzepte der Großstadt bei Charles Ives und Christian Marclays "Berlin Mix"
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf welche Weise prägen die Erfahrungen von Großstadt räumliche und klangliche Strategien der Komponisten? Untersucht wird zunächst Charles Ives avantgardistische Position zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Analysen der Kompositionen "Over the Pavements" und "Central Park in the Dark". Hier finden sich im Einklang mit seinen Schriften musikalische Formen, die sich nicht an u¿berlieferte Prinzipien orientieren, sondern mit ihrer Heterogenität und Polyrhythmik durch das außermusikalische Erleben der Großstadt geprägt sind.Im Zweiten Teil der Arbeit wird Christian Marclays Berlin-Mix aus dem Jahr 1993 untersucht. In diesem "Simultankonzert" wurden 183 verschiedene Musiker unterschiedlichster Provinienz in der Halle des Historischen Straßenbahndepots in Berlin vereint. Marclay verwendet dabei mit der räumlichen Simultanität ähnliche kompositorische Strategien wie Charles Ives. Sein Werk stetht jedoch im Geiste von Transzendentalismus und Einheitserfahrung, sondern im Geist einer dezentralisierten DJ- und Remix-Kultur.
"Das Judentum in der Musik" von Richard Wagner. Einordnung und Analyse
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität zu Köln (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Richard Wagners "Tristan und Isolde", Sprache: Deutsch, Abstract: Richard Wagner veröffentlichte den Aufsatz "Das Judentum in der Musik" zwei Mal. Die erste Veröffentlichung im Jahre 1850 erfuhr eine weitaus geringere Resonanz als die zweite von 1869. Der Text gab Anlass zu zahlreichen kontroversen Diskussionen, vor allem, was seinen berühmt-berüchtigten Schluss angeht. Ziel dieser Arbeit ist es, den Text zu analysieren und seine Argumentationsstrukturen zu beleuchten. Dabei soll zumindest ansatzweise dargestellt werden, inwiefern er auf der einen Seite typisch für seine Zeit ist und was ihn auf der anderen Seite sehr besonders macht - trotz aller Verhaftetheit in den zeitgenössischen Kontext. Seine Rezeptionsgeschichte kann aus Platzgründen nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Es soll aber deutlich gemacht werden, dass Wagner sich mit diesem Text einen Platz in der Geschichte des Antisemitismus "gesichert" hat, ganz unabhängig von der Frage, inwieweit er damit den Weg für die spätere deutsche Geschichte geebnet hat oder nicht.
"Das Labyrinth". Der Zauberfloete zweyter Theil
"Der Kopf macht die Musik"
"Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart. Analyse der Personencharakteristik in der Darstellung von Susanna und Figaro
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2+, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Mozart - Le nozze di Figaro, Sprache: Deutsch, Abstract: EinführungMozarts Oper "Le nozze di Figaro" bietet ein schier unerschöpfliches Spektrum an Möglichkeiten einer interpretatorischen Betrachtung. Viele verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit diesem Werk sind eine ausführliche Erörterung wert, darunter als große Eckpfeiler die politisch-gesellschaftlichen Hintergründe, das Libretto von da Ponte, und natürlich - die Musik.Ungeachtet dieser Vielfalt möchte ich mich in meiner Arbeit auf ein spezielles Merkmal beschränken, das diese Oper in besonderer Weise auszeichnet und das zudem Libretto und Musik zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen lässt: die Personencharakteristik.Schon aufgrund der Tatsache, dass Mozart bei der Anzahl der agierenden Personen von der bisherigen Norm abweicht und statt der üblichen 8 Charaktere 11 Akteure die Handlung bestimmen lässt, ergeben sich zwischen diesen 11 Personen die unterschiedlichsten Paar- und Ensemblekonstellationen, die in ihrer Charakteristik unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten sind.Hinzu kommt, dass es sich in dieser Oper selbstverständlich nicht nur um eine einzige Hauptperson handelt, wie es der Name "Die Hochzeit des Figaro" eigentlich suggeriert - auf die Titelwahl werde ich noch gesondert eingehen - , sondern mindestens um vier, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen: Figaro, Susanna, die Gräfin und der Graf.Eine präzise Bestimmung der Hauptpersonen fällt jedoch aus mehreren Gründen schwer: Zum einen nimmt der Page Cherubino eine durchaus ernstzunehmende Sonderrolle ein, die für die Handlung so große Bedeutung hat, dass er kaum als Nebenrolle eingestuft werden kann. Zum anderen wechseln die Handlungsstränge und Verwicklungen nahezu von Szene zu Szene, so dass mal die eine, mal die andere Figur besonders ins Licht gerückt wird. Darüber hinaus tragen auch so genannte Nebenrollen wie Marcellina und Bartolo im Laufe der Oper so entscheidend zur Handlungsentwicklung bei, dass auch ihre Bedeutung keineswegs unterschätzt werden darf.
"Die Meistersinger von Nürnberg" in der Inszenierung von Katharina Wagner
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Musik- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Schwierigkeiten mit den Meistersingern, Sprache: Deutsch, Abstract: Schwierigkeiten mit den Meistersingern, das sind auch Schwierigkeiten mit Wagner, mit Bayreuth und mit der Oper im Allgemeinen. Jugend und Oper scheinen ebenso wie die Wagnerianer und die Moderne ein Gegensatz zu sein. Moderne Opern-Inszenierungen bieten demnach eine enorme Reibungsfläche. Alteingesessene Opern-Fans zeigen sich kritisch, Kritiker objektiv und Teile des Publikums begeistert.Die Inszenierung der Meistersinger von Nürnberg von Katharina Wagner steht im Mittelpunkt dieser Arbeit, da diese äußerst vielschichtig ist und Raum für Interpretationen lässt. Von besonderem Interesse ist, warum das Stück und die damit verbundene Modernität, die nicht erst 2007 in Bayreuth Einzug erhält, auf Ablehnung stieß.Die Meistersinger von Nürnberg haben eine lange Inszenierungs-Geschichte bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth. Und wurden größtenteils nur von Mitgliedern der Wagner-Familie inszeniert. Festzustellen ist, dass dabei der Versuch unternommen wurde das Stück durch die Adaption moderner Inszenierungspraxis in das Hier und Jetzt zu transformieren und das Werk nicht als starre Geschichte einer vergangenen Zeit über die Bühne gehen zu lassen. Im Jahr 2007 macht die Ur-Enkelin Wagners, Katharina Wagner, auf sich aufmerksam, indem sie die Meistersinger neu interpretierte. Auch hier sind die Meinungen divers.
"Diese Kinder inspirieren mich"
"Django Unchained" trifft Ludwig van Beethoven. Der Einfluss von Filmbildern auf die Musikwahrnehmung
Von den Anfängen des Films bis heute wurde die Musik für den Film immer wichtiger. Zahlreiche Untersuchungen wurden durchgeführt, um die Wirkung der Filmmusik auf die Filmbilder zu ergründen. Aber wie verhält es sich umgekehrt? Wie wird die Musikwahrnehmung durch die Filmbilder beeinflusst? Mit dieser Frage wird sich die vorliegende Arbeit beschäftigen.Sie untersucht dazu, ob positive Assoziation mit Filmbildern die Wahrnehmung und Beurteilung von Musik verändert. Als Beispiele werden einerseits die Filme "Django Unchained", "Equilibrium" und "Die Verurteilten" herangezogen, andererseits die "Neunte Sinfonie" und das Stück "Für Elise" von Ludwig van Beethoven sowie "Duettino - Sull'aria" aus "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart. Die 1999 durchgeführte Studie "Das Auge hört mit..." von Susanne Keuchel dient bei der Durchführung als Vorbild. Das Ziel der Arbeit ist es, einige von Keuchels Ergebnissen in einem moderneren Gewand zu überprüfen. Zu Beginn der Arbeit wird dazu zunächst der derzeitige Forschungsstand dargelegt, um anschließend drei Hypothesen aufzustellen. Zur Erforschung der Musikwahrnehmung durch den Einfluss von Filmbildern wird dann ein Fragebogen erstellt, der über das Internet verbreitet wird.Da eine genaue Definition von klassischer Musik den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, wird in der vorliegenden Arbeit davon ausgegangen werden, dass der Begriff jegliche Musik umfasst, die vor dem Jahr 1900 entstanden ist und der abendländischen Kultur angehört.
"Engel". Die vokale Umsetzung von Oliver Gies und Jan Bürger im Vergleich zum Originalsong der Band Rammstein
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (Institut für Schulmusik und Kirchenmusik), Veranstaltung: Musikanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es hinsichtlich der Struktur, des Aufbaus und der Umbesetzung von Instrumentation auf Gesang es in der Version von Rammstein und Oliver Gies gibt. Da es zahlreiche verschiedene Fassungen sowohl des Originals als auch der Chorfassung gibt (CD-Version Rammstein 1995, zahlreiche Live-Auftritte auf DVD oder private und auf der Internetplattform Youtube hochgeladenen Konzertmitschnitte; ebenso die CD-Version von Maybebop 2007 sowie eine Live-Version ebenfalls auf CD 2008, davon aber noch einmal in manchen Teilen unterschiedlich die 2008 erschienenen Noten für gemischten Chor, Männerchor und Frauenchor), bezieht sich diese Arbeit speziell auf den Vergleich von Rammsteins CD-Version und den Noten für gemischten Chor.Es soll zunächst eine allgemeine schematische Darstellung des Ablaufs beider Fassungen erfolgen, bevor im zweiten Teil die Feinheiten des Chorarrangements im Vergleich zur Instrumentalversion dargestellt werden. Da Biographie bzw. Entstehungshintergrund, gesellschaftliche Zustände und andere persönliche und äußere Einflüsse auf die Interpreten bzw. Arrangeure für die Analyse dieser Arbeit nicht relevant sind, wird auf eine Darstellung dessen verzichtet. Der Schwerpunkt dieser Analyse liegt auf dem Analysieren der Chorfassung, sodass Rammsteins Original nur zu Vergleichszwecken herangezogen wird und keiner eigenen grundlegenden Analyse unterzogen wird.
"Gefühlte Töne": Die heilsame Kraft der Musik in der musiktherapeutischen Praxis
"Hier berührt sich das Zeitkunstwerk mit dem 'Ewigkeitswerk'". To what extent was the Zeitoper truly "of its time"?
Bachelor Thesis from the year 2008 in the subject Musicology - Miscellaneous, grade: 1, King`s College London, language: English, abstract: Recent scholarly discourse on the so-called Zeitopern of the Weimar Republic has tended to focus on the novelty of these works: their obsession with technology, the prevailing political climate or jazz idioms, for example. Indeed, very few academics have examined the operas' close links to music and opera of the past (especially Wagner, who apparently stands in direct opposition) and to contemporaneous, non-'Zeit-' music drama. To what extent, then, were these pieces 'of their time'? Investigating these issues, as well as the disparity between the works' ambition for mass appeal on the one hand and their swift departure from the repertoire (unprecedented for works of such initial popularity) on the other, the Zeitoper's apparently most fundamental defining quality - ephemerality - will be brought into question in an approach novel for its broader outlook and thoroughness.
"I Did It My Way". Zur De- und Rekonstruktion des Images von Robbie Williams bei seinem Konzert 'Swing When You're Winning'
Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Insitut für Kunst- und Musikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Von den Medien wieder und wieder als DER Entertainer gefeiert, gilt Robbie Williams als einer der erfolgreichsten Popkünstler unserer Zeit. So kann er als einziger Musiker 13 Britt-Awards sein Eigen nennen und auf einen beachtlichen Verkaufserfolg von nahezu 20 Millionen Alben weltweit schauen. Eine neulich durchgeführte Umfrage unter VH-1 Zuschauern ergab, dass er zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte zählt. Dabei schlug er sogar Ikonen wie Michael Jackson, Elvis Presley oder Frank Sinatra. Sein bisher größter und aufsehendster Erfolg ist wohl die Unterzeichnung seines neuen Plattenvertrages bei EMI-Records über 80 Millionen Pfund (ca. 127 Millionen Euro) Anfang Oktober 20021. Dieser räumt Williams nicht nur zahlreiche Freiheiten ein sondern ist zudem der zweitgrößte Plattenvertrag der Popmusikgeschichte, der bisher unterzeichnet wurde.Dennoch scheiden sich an ihm die Geister. Schon als Mitglied der Boygroup "Take That" galt er als der "Bad Boy" der Band. Dieses Image schien er auch zu bestätigen, als er 1995 völlig betrunken auf der Bühne des Glastonbury-Festivals auftauchte, was für ihn das Ende seiner Karriere als "Take That"-Mitglied bedeutete. Auch nach seiner Trennung von der Boygroup standen eher seine "Sauftouren" und Frauengeschichten im Vordergrund öffentlichen Interesses, als seine musikalischen Leistungen. Die alkoholischen Exzesse sind, so die Aussage Williams, überwunden. Trotzdem ist es immer noch Bestandteil vieler seiner Konzerte, vor dem Publikum die Hosen herunterzulassen und anzügliche Bemerkungen gegenüber dem weiblichen Publikum zu machen.So passt es scheinbar gar nicht ins Bild, dass Robbie Williams plötzlich in Anzug und Krawatte in der ehrwürdigen Royal Albert Hall Swingstandarts im Stile Sinatras präsentiert. Dennoch hat er mit diesem Konzert ein großes Publikum begeistert. Bei diesem Konzert handelt es sich um einen einmaligen Auftritt Robbie Williams in der Royal Albert Hall in London am 10.Oktober 2001. An diesem Abend präsentierte Robbie Williams unter Mitwirkung zahlreicher namhafter Gäste, sowie vom London Session Orchester begleitet, Songs von seinem wenige Wochen später erschienenen gleichnamigem Album "Swing When You're Winning".
"Ich bin nicht arm Gottlob!"
"Ich ende behende mein irdisches Leben" - Tod und Sterben in den geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit entwickelt den speziellen Deutungsansatz, es handele sich bei den besprochenen Kantaten und eine 'musizierte Ars moriendi'. So wird eine bestimmte inhaltliche und funktionaleThematik innerhalb des großen Korpus von Bach-Kantaten zusammengefasst und einem übergeordneten Verständnis zugeführt.Am Beginn steht eine inhaltliche Klärung der Todeskonzeptionen, die für Bach relevant waren. Diese werden aus den Kantatentexten selbst entwickelt und mit theologischen und geistesgeschichtlichenAnsätzen unterfüttert. Die Texte werden, den Bildgehalt und Sprachgestus einbeziehend, auf ihre Rezeptionsfähigkeit im Rahmen des Glaubenshorizonts des zeitgenössischen Hörers, nicht im Sinne einer abstrakten, zeitenthobenen theologischen Interpretation,sondern historisch konkret, analysiert. Damit ist eine Basis für eine eingehende Betrachtung der vielfältigen musikalischen Reaktionen auf die inhaltliche Thematik geschaffen.Im analytischen Teil wird ein 'Vokabular des Todes' entfaltet. Dies geschieht anhand des Apparats der musikalisch-rhetorischen Figuren, wobei eine klare Abgrenzung zwischen normativen, etablierten und als spekulativ einzustufenden Zeichen und individueller Tonsatz-Betrachtungen geschaffen wird. Die Perspektive weitet sich über die Analyse von Einzelsätzen hinweg aus, indem zwischen der Funktion von solistischen und chorischen Sätzen unterschieden wird und, in dem als Fallstudie beleuchteten Actus tragicus, die bis dahin etablierteStufenfolge der musikalischen Textdarstellungsebenen in eine komplexe Untersuchung eines Werkganzen mündet. So kann die eingangs aufgestellte These, die betreffenden Kantaten als (musikalischen) Teil der Idee und Praxis einer Einübung in die 'Ars moriendi' zu verstehen, als schlüssig betrachtet werden.
"Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund einer in den letzten Jahren steigenden pädagogischen und bildungspolitischen Bedeutung der intensiven Förderung junger Musiker ist die vorliegende Arbeit entstanden, mit dem Ziel, einen Überblick über den Beitrag zu geben, den JM zur Begabtenfindung und -förderung bundesweit in Deutschland unddarüber hinaus leistet. In Kapitel I wird dazu der begriffliche Bezugsrahmen der Arbeit anhand einer Diskussion der wichtigsten Fachliteratur abgegrenzt. Angefangen vom Musikalitäts- und Begabungsbegriff (I.1), über Erklärungsmodelle hoher musikalischer Leistung (I.2), Determinanten der Entwicklung (I.3), Messbarkeit von Musikalität (I.4) bis hin zu Persönlichkeitsmerkmalen (I.5) dient dieser Teil als Grundlage für die darauf folgenden Ausführungen.Der zweite Abschnitt stellt daran anschließend JM als eine Möglichkeit der Begabtenfindung und -förderung im Bereich der Musik dar, wobei zunächst näher auf dessen Aufgaben, Ziele sowie Bedeutung (II.1) eingegangen wird. Des Weiteren werden drei grundlegende Studien der musikalischen Begabungsforschung von BASTIAN vorgestellt (II.2), welche die Bedingungen dieses Wettbewerbes beleuchten, den Motivationen der Jugendlichen in Einzelinterviews auf den Grund gehen und die Ergebnisse einer großen schriftlichen Befragung akkumulieren.Aufbauend darauf wird in Kapitel III beschrieben, welchen Beitrag JM für die Begabtenfindung und -förderung leistet. Es werden dazu unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten und ihre Wirkungen beschrieben sowie Grenzen und aktuelle ungelöste Probleme aufgezeigt, mit denen sich der Deutsche Musikrat als Träger des Wettbewerbes auseinandersetzen muss. Grundlage hierfür sind unter anderem auch drei Interviews, die im Rahmen dieser Arbeit mit verantwortlichen Initiatoren von JM geführt wurden und einen aktuellen Einblick in das Thema und die Problematik ermöglichen. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Schlussbetrachtung zusammengefasst.
"Jungle Fever" von Spike Lee. Analyse und psychologische Aspekte der Filmmusik
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule für Musik Saar Saarbrücken, Veranstaltung: Filmmusik, Sprache: Deutsch, Abstract: Filme ohne Filmmusik sind in der heutigen Zeit sicher kaum noch vorstellbar. Jeder Soundtrack, also die Musik zu einem Film, wird genauso vermarktet wie der Film an sich, sei es nun durch den Verkauf des Soundtracks als Tonträger, als Noten für Orchester und sonstige musikalischen Formationen, oder durch die Tatsache, dass bei vielen Filmen mindestens ein Song der Filmmusik an einen berühmten Künstler übertragen wird, der den Song teilweise genauso oder noch berühmter und bekannter macht als den Film selbst, so z.B. bei "Robin Hood" ("Everything I do" von Bryan Adams) oder "Armageddon" ("I don¿t want to miss a thing" von Aerosmith).Was genau macht Filmmusik mit dem Zuschauer? Grundsätzlich unterscheidet der schweizerische Musikwissenschaftler Hansjörg Pauli (1931-2007) drei verschiedene Formen von Filmmusik in seinem 1978 veröffentlichten "Erklärungsmodell zur Funktionsweise von Filmmusik": Paraphrasierung (Intensivierung des Filmgeschehens durch dazu passende Musik), Polarisierung (das Filmgeschehen wird durch die Musik in eine eindeutige Richtung gerückt) und Kontrapunktierung (Musik und Filmgeschehen widersprechen sich eindeutig. Hierbei wird bereits deutlich, dass Musik im Allgemeinen und hier nun Filmmusik im Speziellen eine große psychologische Wirkung auf den Zuschauer/Hörer hat. Die Verwendung von Filmmusikverstärkt den Einfluss, welchen der Film auf die Konsumenten hat.Die nachfolgende Arbeit beleuchtet die Filmmusik und deren psychologische Wirkung im Film "Jungle Fever", welcher 1991 von Regisseur Spike Lee produziert wurde.
"Kaluli Soundscape"?
"Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?" Agitation der Musik und des Bildes
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Die Musik der Neuen Sachlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: "Und wer wird sie ändern?" "Die, denen sie nicht gefällt." "Kuhle Wampe: Oder wem gehört die Welt?" animiert dazu, die bestehenden politischen und gesellschaftlichen Missstände nicht hinzunehmen, sich ihnen nicht passiv auszusetzen, sondern sie aktiv zu bekämpfen. 1931/32 in Zusammenarbeit Brechts mit Eisler und unter der Regie Dudows entstanden, ist der Film ein Paradebeispiel für das Sich-zur-Wehr-Setzen und das Animieren der Massen.Der Film spielt zur Endzeit der Weimarer Republik, er zeigt den tristen Alltag im Arbeitermilieu, das Schicksal der Menschen, die unter der Arbeitslosigkeit im Berlin der Weltwirtschaftskrise zu leiden hatten.Meine Arbeit soll untersuchen, auf welchen Ebenen Politik eine Rolle spielt und inwiefern der Film ein politisches Kunstwerk ist. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Verortung des Films in den geschichtlichen Kontext der Zeit der Weimarer Republik, den Zeiten des revolutionären Aufbruchs in Russland, es wird ein kurzer Einblick in die Parteienlandschaft und das Aufkommen der Arbeiterbewegung und deren Kulturpolitik gegeben, die natürlich auch das Aufkommen des Films und die Musik der Zeit beeinflusste. Über den zeitgeschichtlichen Kontext in Berlin hat sich Albrecht Betz in seinem 1976 erschienenen Werk umfassend geäußert, genauso zum anschließenden Punkt, dem Einfluss des politischen Theaters Piscators. Auch Eislers Biographie geht eng mit der Arbeiterbewegung und der Kulturpolitik zusammen. Ich möchte darstellen, wie sein Lebensweg ihn einerseits zu einer politischen Auffassung von Kunst und dann auch zu einem politisch motivierten Kunstschaffen brachte. Hanns Eisler selbst hat sich in seinem Werk Musik und Politik von 1973 über seine eigene politische Tätigkeit und Einstellung zur politischen Funktion von Musik geäußert.
"Lulu" von Friedrich Kuhlau. Eine dänische Zauberflöte?
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Universität Bern (Institute of musicology), Sprache: Deutsch, Abstract: "Er arbeitete jetzt an seiner Oper "Lulu", womit die Königin an ihrem Geburtstag eingelullt werden soll, welche auch bis auf die Ouverture schon fertig war und die er mir ganz vorspielte. Gewiss enthielt sie manche sehr hübsche, ja originelle Sachen, aber dem unmusikalischen Publikum waren auch Pasteten darin gebacken und oft mit Rossinischer Butter, sowie auch die Instrumentation Neues im Kolorit vermissen liess, wenngleich sie in Rücksicht der vielen und fleissig benutzten Instrumente der neueren Zeit angehörte."Mit diesen Worten beschreibt Carl Schwencke, der Sohn des ehemaligen Musiklehrers von Friedrich Kuhlau, seinen Eindruck des in dieser Arbeit vorgestellten, musikdramatischen Werks. Motivation für die Themenwahl war in erster Linie die Tatsache, dass diese Oper des deutsch-dänischen Komponisten seitihrer Uraufführung 1824 praktisch nur in Dänemark, dort allerdings mit grossem Erfolg, aufgeführt worden ist und deshalb im übrigen Europa bisher nahezu unbekannt geblieben ist. Die einzige aussereuropäische Aufführung erfolgte 2005 in Japan, gesungen in japanischer Sprache. [DVD-Aufzeichnung mit ausschliesslich japanischen Untertiteln]. Ein besonderer Aspekt liegt darin, dass die Grundlage des Textbuches aus der Märchensammlung "Dschinnistan" von Christoph Martin Wieland stammt [Titel: Lulu oder die Zauberflöte]. Es handelt sich um ein Kunstmärchen, dessen ursprünglicher Verfasser August Jacob Liebeskind heisst, einem Schwiegersohn von C.M. Wieland. Dieses Märchen diente auch anderen als Vorlage für eine dramatische Umsetzung, ganz zuvorderst Emanuel Schikaneder, der ihm 1791 den Titel und weitere wesentliche Anregungen für seine "Zauberflöte" entnahm. In meiner Arbeit soll aber das ausserhalbDänemarks praktisch unbekannte Werk Kuhlaus vorgestellt werden. Ein eingehender Vergleich mit Mozarts Zauberflöte würde den Rahmen hingegen sprengen. Es ist übrigens bezeichnend, dass die Beziehung zu Wielands/ Liebeskinds Dschinnistan mit Mozarts Zauberflöte sehr wohl untersucht wurde, ohne dass die Existenz des dänischen Konkurrenzprodukts auch nur mit einer Silbe erwähnt wurde.
"Magnificat" von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach. Eine vergleichende Analyse
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2,0, Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Herford, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen der Entstehung des Magnificat BWV 243 von Johann Sebastian Bach und dem seines zweitältesten Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach liegen immerhin 26 Jahre und doch existieren, aufgrund der Sonderstellung beider Werke im Schaffen von Vater und Sohn, Zusammenhänge zwischen diesen Kompositionen. Als das Magnificat von Johann Sebastian Bach Weihnachten 1723 erstmals gespielt wurde, war Carl Philipp Emanuel 9 Jahre alt und hat es mit Sicherheit bewusst erlebt, hat vielleicht sogar mitgesungen. Allerdings wird für die spätere Komposition C. Ph. Emanuels des Vaters überarbeitete Fassung vom Frühjahr 1732 von größerer Bedeutung gewesen sein. Zu dieser Zeit war der Sohn 18 Jahre alt, hatte sein Opus 1 (heute Wq 111) eigenhändig in Kupfer gestochen, galt bereits als hervorragender Pianist und studierte gerade Jura an der Universität Leipzig. In der Folgezeit war er in Frankfurt an der Oder und in Berlin und Potsdam tätig, jedoch gab es für ihn an seinen Anstellungsorten nur sehr selten Anlaß zur Komposition geistlicher Musik. Als gesichert gilt, dass das 1749 entstandene Magnificat die erste große geistliche Komposition Carl Philipp Emanuels ist. Die enge Verwandtschaft der Magnificat von Vater und Sohn zueinander und die Unterschiede, die das neue, "empfindsame" Musikverständnis C. Ph. E. Bachs mit sich brachte, sollen in dieser Arbeit aufgezeigt werden. Daher sind die Endfassung des Magnificat J. S. Bachs (vermutlich 1732) und die Erstfassung des Magnificat von C. Ph. E. Bach (vermutlich 1749), soweit die Quellen es ermöglichen, die Grundlage der nachfolgenden Betrachtungen.
"Philoktet" (D 540), "Memnon" (D 541) und "Orest auf Tauris" (D 548) - Franz Schuberts Antikenlieder zu Texten von Johann Mayrhofer
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Prinzipien des Schubert-Liedes, Sprache: Deutsch, Abstract: Lieder nehmen im Schaffen Franz Schuberts einen bedeutenden Platz ein und sindauch heute aus dem Konzertleben nicht wegzudenken. Er vertonte Texte vonDichtern wie Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine und Friedrich Schiller,deren literarischer Rang unbestritten ist und deren Werke auch heute noch rezipiertwerden. Aber seinen Liedern liegen auch Texte von weniger bekannten Dichternzugrunde, wie z. B. Gedichte von Johann Mayrhofer. Diese Lieder finden sowohl inder Konzertpraxis als auch in der musikwissenschaftlichen Forschung eher wenigBeachtung. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Liedern, die Schubert zuTexten von Mayrhofer schrieb. Dabei werden vor allem die Antikenlieder "Philoktet"(D 540), "Memnon" (D 541) und "Orest auf Tauris" (D 548) berücksichtigt.