Fotografie, Film, Video, TV
-
Bücher
- Reisen
- Kinderbücher
- Ratgeber
- Sachbücher
- Musik
- Belletristik
- Wissenschaft
- Wirtschaft
-
Hardcover
- Kinder- und Jugendbücher
- Belletristik
- Medien, Kommunikation
- Schule, Lernen
- Religion
- Reisen
- Technik
- Recht
- Kunst
- Karten, Stadtpläne, Atlanten
- Unterhaltung
- Sachbücher
- Technik
- Reisen
- Religion
- Recht
- Ratgeber
- Reiseführer
- Musik
- Schule, Lernen
- Karten, Stadtpläne, Atlanten
- Pädagogik
- Wirtschaft
- Kunst
- Sozialwissenschaften allgemein
- Slawische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Mathematik
- Geisteswissenschaften allgemein
- Medien, Kommunikation
- Reiseberichte, Reiseerzählungen
- Romanhafte Biografien
- Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Taschenbücher
- Karten
- Kalender
- Digitale Inhalte
che bellezza
Du851 - das Kulturmagazin. Sebastiao Salgado
Du907 - Stars by Alberto Venzago
Virtuos pendelt der Zürcher Alberto Venzago mit seiner Kamera zwischen Reportage und Werbung, zwischen Dokumentation und Inszenierung. Zur Ausstellung seines Lebenswerks im Museum für Gestaltung Zürich ab Juli konzentriert sich Du auf seine Arbeit mit Weltstars aus Musik, Kunst und Kultur. Mit Mick Jagger, Tina Turner, Penélope Cruz, Andy Warhol und vielen anderen.
Du922 - das Kulturmagazin. Cindy Sherman. Verwandlungskünstlerin
Die amerikanische Künstlerin Cindy Sherman gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Akteuren der Kunstwelt. In ihren Fotografien inszeniert sie sich ausschliesslich selbst. Perfekt maskiert, verkleidet und geschminkt verkörpert sie die unterschiedlichsten Charaktere, nimmt unterschiedliche Identitäten an. Es geht ihr darum, Stereotypen aufzuzeigen und sie zu hinterfragen. "Du" widmet ihr eine Ausgabe über Leben und Wirken. Zu Shermans wichtigsten Serien zählt 'Untitled Film Stills' (1977-1980); in den 70 Schwarzweiß-Fotografien inszeniert sich Sherman selbst als Modell in fiktiven Filmszenen. Des Weiteren hat sich Sherman über ihre ganze Karriere hinweg mit der Modeindustrie beschäftigt, mit deren Abgründen und dem stereotypen Bild von Weiblichkeit, aber auch mit der hohen Kunst der High Fashion. Die umfangreich illustrierte "Du"-Ausgabe zeigt Werke aus dieser Seite ihres Werkes, wie auch aus den Serien 'Untitled Film Stills' und den 'History Portraits' (1988-1990), in denen sich die Künstlerin als historische Figuren im Stil der alten Meister darstellt. Das Magazin enthält zudem Fotografien Shermans neuester Arbeit 'New Faces' aus dem Jahr 2023. In ihr setzt die Künstlerin und Fotografin mit digitaler Collagetechnik Gesichter neu zusammen.Shermans Werke sind bis zum 10. September 2023 in der Staatsgalerie Stuttgart in der Ausstellung 'Cindy Sherman - Anti-Fashion' zu sehen, vom 7. Oktober 2023 bis zum 28. Januar 2024 in den Deichtorhallen Hamburg und vom 27. September 2024 bis zum 2. Februar 2025 im Fomu - Fotomuseum Antwerpen. In Zürich zeigt die Galerie Hauser & Wirth noch bis am 16. September 2023 Shermans Arbeit 'New Faces'.
Du930 - das Kulturmagazin. Ikonen der Côte d'Azur von Edward Quinn
Der Ire Edward Quinn (geboren 1920 in Dublin, gestorben 1997 in Altendorf/Schweiz) war der erste Fotograf, der an der Côte d'Azur in grossem Rahmen die Prominenz fotografierte. Ab den Golden Fifties reiste er zwischen Monte Carlo, Nizza, Cannes und Saint-Tropez umher, um Schauspieler, Künstler, Unternehmer und den Adel vor die Leica zu bekommen. Damals bewegten sich die Celebritys noch ohne Bodyguards und Presseagenten: Unternehmer wie Aristoteles Onassis, Schauspieler wie Brigitte Bardot, Alain Delon, Sophia Loren, Marlon Brando, Greta Garbo, Cary Grant, Marlene Dietrich, Schriftsteller wie Somerset Maugham, Künstler wie Pablo Picasso, Alexander Calder, Salvador Dalí.Quinn fotografierte sie alle. Mit manchen entstand sogar eine Freundschaft. Jene mit Picasso begann 1951 und hielt bis zum Tod des Künstlers 1973. Picasso war schon damals berühmt. Er mochte Quinn und erlaubte ihm sogar, ihn bei der Arbeit in Vallauris zu fotografieren. Quinn besuchte ihn regelmässig während zwanzig Jahren.Diese Ausgabe der "Du" zeigt eine Auswahl von Quinns Begegnungen. Er hat diese selbst schriftlich festgehalten. Oft brauchte er viel Zeit und Geduld, bis er das Vertrauen der Celebritys gewonnen hatte. Onassis traf er das erste Mal auf seinem Anwesen in Cap d'Antibes. Er wollte sich aber nicht ablichten lassen, zeigte Quinn aber sein Fotoalbum, weil er stolz war auf seine Schiffe und Tanker.Onassis war eher klein von Statur, trotzdem strahlte er eine Männlichkeit aus, die Frauen anzog, auch die Operndiva Maria Callas. Viele bezeichneten ihn als den charmantesten Mann seiner Zeit. Quinn durfte mit an die üppigen, unvergesslichen Partys auf seiner Luxusjacht Christina - und da auch fotografieren. So entstanden unzählige Zeitdokumente.Quinn wusste, wo er die Stars antreffen konnte; vor allem grosse Luxushotels waren beliebt: das Hôtel de Paris in Monte Carlo, das Hôtel Negresco in Nizza, das Hôtel du Cap d'Antibes und das Carlton in Cannes. Quinn konnte lange frei arbeiten. Das änderte sich drastisch nach der Hochzeit von Fürst Rainier und Grace Kelly im Jahr 1956, die das Interesse der Weltpresse weckte. Ab dann brauchte man für alle offiziellen Gelegenheiten eine Erlaubnis. Aber Quinn war stets unter ihnen: den Reichen und den Schönen - auf der grössten und schönsten Bühne der Welt.
Harun Farocki. Eine indexikalische Spur. Nachträge und Register. Band 7
nspiriert von Farockis Faszination für Wörterbücher und Bildsammlungen und ihre Klassifizierungs- und Adressierungsfunktionen, stellt das von Gerti Fietzek erstellte Register ein unabdingbares Werkzeug für die Erschließung von Farockis Textproduktion dar. Darüber hinaus macht der Band weitere 30 Texte Farockis zugänglich, die in den vorangegangenen Büchern nicht enthalten waren - neben Kurztexten zu eigenen Filmen und Seminarankündigungen vor allem Filmkritiken aus den Jahren 1980 und 1981. Der Band enthält ein Nachwort des Herausgebers Volker Pantenburg.Mitarbeit von Gerti Fietzek. Text: Harun Farocki. Nachwort: Volker Pantenburg.
Hommage an Sebastião Salgado
Am 23. Mai 2025 ist Sebastião Salgado im Alter von 81 Jahren in Paris verstorben - an den Folgen einer Malariaerkrankung, die er sich 2010 während seiner Aufnahmen für sein Genesis-Projekt zuzog.Die Kulturzeitschrift "Du" hat zwei Ausgaben mit Salgado herausgegeben, 2014 und 2021. In Erinnerung an diese Begegnungen haben wir uns zu einer Retrospektive entschlossen, die hier vorliegt. Es ist die Würdigung eines Menschen, der sein Leben einer Hommage an den Planeten gewidmet hat.Fotografisch hat Salgado in über hundert Ländern Spuren der Menschheitsgeschichte dokumentiert. Er war Zeuge von internationalen Konflikten, Kriegen, Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Weltbekannt sind die Bilder der Serra Pelada, Brasiliens berühmtester Goldmine, wo 50 000 Menschen im Schlamm nach ihrem Glück gruben. Er porträtierte Metallarbeiter in der Sowjetunion, Schiffsabbrucharbeiter in Bangladesch, Fischer in Galizien und Sizilien, Autobauer in Kalkutta, Teepflücker in Ruanda. Seine Liebe gehörte jedoch Afrika, doch dort erlebte er auch die Finsternis. In Ruanda war er einer der Ersten, die die brutale Unterdrückung der Tutsi durch die Hutu für die Welt sichtbar machten. Es war Genozid.Salgado verlor seinen Glauben an die Menschheit und wurde seelisch krank. Er stellte seine Arbeit als Fotograf ein. Mit seiner Frau Lélia reiste er nach Brasilien zurück, um die verwahrloste elterliche Farm wiederaufzubauen. In zehn Jahren pflanzten sie auf 600 Hektaren Millionen Bäume. Der Dschungel mit all seiner Flora und Fauna ist heute wieder da.Diese Arbeit brachte ihn zur Fotografie zurück. Fortan sah er den Planeten wie am Tag der 'Genesis': unberührte Natur, indigene Kulturen und wilde Landschaften. Das Fotoprojekt dauerte von 2004 bis 2011. Das führte ihn zum nächsten Projekt 'Amazônia' - 2013 bis 2019, das sich auf den Amazonasregenwald fokussierte.In dieser Ausgabe zeigt "Du" kleine Ausschnitte aus Salgados Lebenswerk mit seinen Lebenserinnerungen. Sie entstand mit Unterstützung der Zurich Insurance Group, die auch seit vielen Jahren Salgados Aufforstungsprojekt mit Instituto Terra unterstützt, wodurch dieses seine Fläche fast verdreifachen und eine neue Infrastruktur aufbauen konnte (ab Seite 78). Die Zurich ist auch globaler Hauptsponsor der Amazônia-Ausstellung in Europa, Lateinamerika und Asien. Bis heute haben über 1,8 Millionen Menschen die Ausstellung besucht, die das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur aufzeigt. Wir bedanken uns.
Rapidité Rapidité