20., 21. Jahrhundert
-
Bücher
- Reisen
- Kinderbücher
- Ratgeber
- Sachbücher
- Musik
- Belletristik
-
Wissenschaft
- Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Biologie
- Ethnologie
- Geowissenschaften
- Politikwissenschaft
- Philosophie
- Englische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Sozialwissenschaften allgemein
- Psychologie
- Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
- Romanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Medizin
- Politikwissenschaft
- Übrige Germanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
- Soziologie
- Naturwissenschaften allgemein
- Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
- Philosophie
- Soziologie
- Geisteswissenschaften allgemein
- Naturwissenschaften allgemein
- Geschichte
- Mathematik
- Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
- Psychologie
- Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
- Pädagogik
- Biologie
- Physik, Astronomie
- Geschichte
- Chemie
- Ethnologie
- Medizin
- Physik, Astronomie
- Informatik, EDV
- Wirtschaft
- Hardcover
- Taschenbücher
- Karten
- Kalender
- Digitale Inhalte
Identität/Differenz
Die Begriffe 'Identität' und 'Differenz' gewinnen heute über die Philosophie hinaus in sozialen und politischen Kontexten sowie in kulturwissenschaftlichen Debatten zunehmend an Bedeutung. Doch trotz - oder vielleicht gerade wegen - ihrer breiten Verwendung bleiben sie oft unbestimmt. Es ist nicht immer klar, was identisch oder unterschiedlich ist oder worauf sich Identität und Differenz überhaupt beziehen. In diesem Sinne thematisieren die Beiträge des vorliegenden Schwerpunktes die Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft, etwa bei der Gestaltung persönlicher Identität. Sie argumentieren gegen reduktionistische Identitätszuschreibungen und plädieren für eine Ethik der Beziehungen, die etwa interkulturell für ein situationsgebundenes und rücksichtsvolles Unterscheiden eintritt.
Kulturtechniken
Der Begriff der Kulturtechnik geht ursprünglich auf den Ackerbau zurück. Doch Kulturtechniken erschöpfen sich nicht im Umgang mit technischem Gerät, denn sie finden ihren Ausdruck im menschlichen Umgang mit Symbolen überhaupt. Lesen und Schreiben sind nur die auffälligsten Beispiele. Kochen, Rechnen, Musizieren zählen ebenso zum Spektrum wie Sammeln, Malen oder Bodybuilding. Indem der Mensch sein Leben mithilfe von Kulturtechniken führt, formt und verwirklicht, gehen sie vom Menschen aus und auf ihn zurück. Diesen Gedanken greift der Schwerpunkt kritisch auf und fragt etwa, inwiefern eine ¿Technik des Selbst¿, Philosophie als solche und KI ihrerseits als Kulturtechnik gelten können.
Phänomenologische Forschungen 2025-1
Die von Thiemo Breyer, Inga Römer und Michela Summa herausgegebenen 'Phänomenologischen Forschungen' sind ein international offenes Forum für die Publikation aller im weitesten Sinne phänomenologisch orientierten Arbeiten. Aufgenommen werden Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache, die Begutachtung erfolgt nach dem Verfahren des Peer-Review.