Internationale Wirtschaft
2012 - Die Weltwirtschaft in der Krise?
Achievements of Denmark's Flexicurity: A Comparative View
Ausländische Direktinvestitionen und internationaler Handel - Eine Meta-Analyse
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Institut für Volkswirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Zusammenhang zwischen ausländischen Direktinvestitionen und dem internationalen Handel steht schon seit längerer Zeit im Fokus des wirtschaftswissenschaftlichen Interesses. Vor allem die starke Zunahme derweltweiten Direktinvestitionsströme seit den 1960er Jahren lieferte die Notwendigkeit zur Entwicklung einer belastbaren Theorie.Eine Reihe von partialanalytischen Ansätzen beschreibt ein Verhältnis, bei dem ausländische Direktinvestitionen die Exporttätigkeit eher ersetzen als unterstützen. Die große Mehrheit der empirischen Untersuchungen dieses Zusammenhangs findet allerdings ein komplementäres Verhältnis. Mit Hilfe der Meta-Regressions-Analyse wird ein Datensatz konstruiert bei dem die einzelnen Charakteristika der Studien dahingehend untersucht werden, ob sie einen Einfluss auf den Zusammenhang ausüben.Als Resultat zeigt sich, dass Studien, die auf Querschnittsdaten beruhen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein positives Verhältnis aufweisen als Studien, die auf Zeitreihen- oder Paneldaten zurückgreifen. Die Analyse zeigt weiterhin, dass ältere Studien mit einer zunehmenden Wahrscheinlichkeit signifikantere Ergebnisse liefern. Zudem scheinen der Aggregationsgrad der Daten und die Größe des Beobachtungsumfangs einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des t-Wertes1 zu haben. Studien auf Länderebene und Studien mit großen Beobachtungsumfängen liefern höhere t-Werte. Ferner gibt es Anzeichen für Verzerrungen der Ergebnisse, die durch den Publikationsprozess der Studien begründet sind.1 Der t-Wert ist eine standardisierte Form des geschätzten Zusammenhangs zwischenausländischen Direktinvestitionen und den Exporten.
Beeinflusst die Aufwertung des Euros die deutsche Exportwirtschaft?
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Überschriften wie, die Warnung von Volkswirten, dass der starke Euro den deutschen Export bedroht, oder die deutsche Export-Statistik durch den starken Euro belastet wird, finden sich in Zeiten eines hohen Wechselkurses schnell in den regionalen, sowie überregionalen Zeitungen. Zur gleichen Zeit erfolgen auch Veröffentlichungen, dass der deutsche Export dem starken Euro trotzt.Zielsetzung dieser Arbeit ist die Untersuchung der Fragestellung ob durch eine Aufwertung des Euro die Exportwirtschaft in Deutschland negativ beeinträchtigt wird. Somit soll ebenfalls geklärt werden, ob die Aufwertung des Euro sich gar positiv auf die Exporte in Deutschland ausgewirkt oder keinen Einfluss nimmt.
Brexit Without Borders. How will Brexit's impact on immigration affect the economy?
Research Paper (undergraduate) from the year 2017 in the subject Economics - International Economic Relations, grade: Distinction, , language: English, abstract: Considered one of the deciding factors for Brexit, the subject of immigration has been in vogue in mainstream politics. Many claims regarding how immigrants are negative for the British economy are brought by politicians and the public alike. But are such ideas true? Additionally, how will Brexit affect the economic significance of immigrant workers after changes in legislation?Through an assessment of the current data available on the economic meaning of immigrants to the UK's economy, and of the territory's historical relations with immigration law and groups like the European Union (EU), alongside the consideration of the purposes of Brexit regarding migration policies, this study came to relevant conclusions. The overall beneficial consequence of the current level of immigrant workers was found to be adamant, reflecting the resolutions drawn by previous studies and reports - although, interestingly, not by so many political speeches and manifestos. Consequently, the prospects of the expected impact of Brexit on immigration - that is, lowering the yearly inflow of migrants - are negative, and could possibly damage various industry sectors and areas of the economy.
Comparative Cost Advantage and Factor Endowment
Crashed
Das Vereinigte Königreich nach dem Brexit
Der Europäische Emissionshandel als Instrument gegen den Klimawandel. Aktueller Stand und Verbesserungsmöglichkeiten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,3, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, den Europäischen Emissionshandel systematisch zu analysieren und Möglichkeiten für seine Verbesserung aufzuzeigen. Die Arbeit soll demonstrieren, dass der Europäische Emissionshandel ein kosteneffizientes und wirksames Instrument gegen den Klimawandel ist, welches bereits zu einer Reduktion von Treibhausgasemissionen in der EU beigetragen hat. Es wird jedoch auch hervorgehoben, dass der Emissionshandel in seiner aktuellen Form nicht ausreicht, um die Klimaziele der EU zu erreichen. Daher stellt sich die Frage, wie man ihn verbessern kann, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Analyse erfolgt anhand von Leitfragen, die sich aus naturwissenschaftlichen, umwelt-ökonomischen und klimapolitischen Aspekten des Emissionshandels ableiten. Zuerst stellt sich die Frage, ob ein europäischer Emissionshandel überhaupt notwendig ist. Im ersten Kapitel werden daher die Problematik des Klimawandels und seiner Folgen erklärt. Im zweiten Kapitel wird beantwortet, welche Rolle die Umweltökonomie beim Thema Klimawandel spielt und warum sie Marktversagen verursacht. Im dritten Kapitel wird die Eigenschaft des Klimawandels als öffentliches Gut analysiert und erklärt, warum der Staat beim Klimaschutz eingreifen muss. Aus der Notwendigkeit staatlichen Eingreifens ergibt sich die Frage, wie er dies tun sollte. In diesem Zusammenhang werden in Kapitel 4 die europäische Klimaschutzpolitik und ihre Ziele aufgezeigt. In Kapitel 5 werden die Maßnahmen und Instrumente, die dem Staat zur Verfügung stehen, dargestellt, und es wird erklärt, wie der Emissionshandel funktioniert. Anhand von Kriterien wie der ökonomischen Effizienz und der ökologischen Treffsicherheit wird beantwortet, ob der Europäische Emissionshandel als Instrument gegen den Klimawandel geeignet ist. Im Kapitel 6 wird die Entwicklung und der aktuelle Stand des Europäischen Emissionshandels aufgezeigt. Weiterhin stellt sich neben der grundsätzlichen Eignung als klimapolitisches Instrument die Frage, welchen Einfluss der Emissionshandel tatsächlich auf die Emissionen in der EU hatte. Im Kapitel 7 wird schließlich beantwortet, wie man den Emissionshandel verbessern könnte. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse der Analyse und die Antworten auf die Leitfragen vorgestellt und daraus Schlussfolgerungen für die Klimaschutzpolitik abgeleitet.
Der Europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt: Überblick und Kritik
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Alfred-Weber-Institut), Veranstaltung: Blockseminar "Reformen der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern", Sprache: Deutsch, Abstract: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) als zentrales Mittel zur Überwachung der Haushaltsdisziplin und Ahndung von Verstößen gegen Haushaltsregeln in der Europäischen Union (EU) ist ein kontrovers diskutiertes fiskalpolitisches Instrument. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die institutionelle Ausgestaltung des SWP. Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl von Defizitverfahren wegen Verstößen gegen die Konvergenzkriterien wird der Frage nachgegangen, ob der SWPAnreize zu einer soliden Finanzpolitik in den Mitgliedsländern setzen kann, und ob er Konsolidierungen defizitärer Staatshaushalte anstoßen kann. Zu diesem Zweck wird im zweiten Kapitel ein kurzer geschichtlicher Überblick über dieEntwicklung der Europäischen Gemeinschaft zum "Vertrag der Europäischen Union" gegeben, welcher die Basis der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion(EWWU) und damit auch des SWP darstellt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit denGrundzügen der Europäischen Währungsunion (EWU). Darauf aufbauend werden die Grundzüge des SWP aufgezeigt und anschließend dessen institutioneller Aufbau bei seiner Gründung im Jahr 1997 offen gelegt. Zuletzt wird in diesem dritten Kapitel die Reform des Paktes im Jahr 2005 beschrieben. Das Vierte Kapitel widmet sich der ökonomischen Analyse der Wirkungen des SWP. Nach einer kritischen Bewertung der Ergebnisse der Reformen, wird der Frage nachgegangen, ob die Einführung des Paktes einen "Maastricht-Effekt" zur Folge hatte. Ebenfalls wird betrachtet, in wie weitder SWP von einem Zeitinkonsistenz-Problem betroffen ist. Abschließend wird auf das Problem der Fragmentierung in der Politik eingegangen und in Verbindung mit dem SWP dargelegt, ob der Pakt Anreize bieten kann, diesem Problem entgegen zuwirken. Dies wird am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland exemplarisch gezeigt. Dabei wird auf die Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen eingegangen und offen gelegt, dass diese Reformbemühungen zumindest partiell als eine Folge desSWP gesehen werden können.
Der Kreislauf globaler Handels- und Kapitalströme am Beispiel der USA und ihres größten Gläubigers China
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,0, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die zunehmende Internationalisierung und Globalisierung in der Wirtschaft nehmen die globalen sowie ökonomischen Verflechtungen und Beziehungen verschiedener Staaten der Erde zu. Als Teilbereich der Volkwirtschaftstheorie gewinnt die Außenwirtschaftstheorie, die sich mit den internationalen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ländern als auch Regionen befasst, dadurch eine immer größere Bedeutung. Sie ist untergliedert in Modelle der realen und Modelle der monetären Außenwirtschaftstheorie. Während die reale Außenwirtschaftstheorie Fragestellungen des internationalen Handels und der Handelspolitik untersucht und analysiert, rücken in Modellen der monetären Außenwirtschaftstheorie die Existenz unterschiedlicher Währungen, die Betrachtung des interna-tionalen Handels von Gütern und Dienstleistungen sowie der Kapitalverkehr in den Vordergrund. Diese Arbeit befasst sich innerhalb der realen und monetären Außenwirtschaftstheorie mit den globalen Handels- und Kapitalströmen der zwei größten Volkswirtschaften der Welt.
Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Entwicklung und Perspektiven
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 1,4, ( Europäische Fernhochschule Hamburg ), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird durch eine Literaturrecherche die Entwicklung und die Struktur der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen untersucht. Außerdem erfolgt eine Analyse der aktuellen Perspektive der gemeinsamen Handelsbeziehungen in der Zukunft. In den letzten vier Jahrzehnten ist China zu der zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit aufgestiegen und hat maßgeblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Dafür musste China grundlegende Änderungen an seinen wirtschaftlichen Strukturen vornehmen und sich mit dem Beitritt zur World Trade Organisation dem Welthandel öffnen. Die Handelsbeziehungen zu Deutschland haben maßgeblich zu diesem Aufschwung beigetragen. Mittlerweile ist der bilaterale Handel beider Länder, essenziell für den Wohlstand beider Volkswirtschaften. Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen bieten ein enormes Potenzial für gegenseitige wirtschaftliche Vorteile, sie stehen aktuell jedoch vor einer enormen Belastungsprobe.
Dynamics of Increased Trade of a Large Economy
Economic globalization with Chinese characteristics
Ein neues Fiskalregime für die Eurozone
Empirische Wirtschaftsforschung. Methoden und Anwendungen
Englands Wirtschaftskrieg gegen Deutschland
Englands Wirtschaftskrieg gegen Deutschland
Erfolg in der chinesisch-deutschen Wirtschaftskommunikation
Estruturação da produção em torno das cadeias globais de valor (CGV) e seus efeitos no desenvolvimento econômico
Bachelor Thesis from the year 2015 in the subject Economics - International Economic Relations, grade: 10, Federal University of Rio de Janeiro (Instituto de Economia), course: Economics, language: Portuguese, abstract: O presente trabalho tem como objetivo a apresentação do movimento de estruturação da produção em cadeias globais de valor (CGVs) e algumas das principais interpretações sobre o seu impacto no sentido da formulação de políticas voltadas ao desenvolvimento econômico.Serão apresentadas as condições que permitiram o surgimento deste novo fenômeno, a metodologia desenvolvida para a sua análise pelos teóricos da Global Value Chain Iniciative e o problema estatístico que aparece como consequência dessa nova forma de estruturação da produção e do comércio internacional. Por último, serão apresentadas três diferentes visões sobre a natureza das políticas voltadas ao desenvolvimento econômico levando em consideração as CGVs.O desdobramento da presença das CGVs em diversos setores gera implicações significativas em termos da organização do comércio exterior, da produção e do emprego em escala global. A análise das dinâmicas das CGV nos permite compreender a forma pela qual firmas, produtores e trabalhadores de países de diferentes estágios de desenvolvimento estão integrados na economia global.
Expansion der EU - Chancen / Risiken Auswertung potentieller Beitrittskandidaten am Beispiel Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,7, DIPLOMA Private Hochschulgesellschaft mbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahr 1951 mit sechs Staaten, entwickelte sich dieses Vorhaben zur heutigen Europäischen Union mit insgesamt 27 Staaten.Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 fingen auch die osteuropäischen Staaten an, sich von ihrer sozialistischen Planwirtschaft ab- und den westlichen Marktstrukturen zuzuwenden. Somit folgte 2004 die Osterweiterung der EU. Seitdem die Folgen der Balkankriege überwunden sind, melden auch die südosteuropäischen Staaten Mazedonien, Montenegro, Kroatien und die Türkei Interesse an einer Mitgliedschaft an. Ebenso wie die vorangegangen osteuropäischen Staaten, erhoffen sie sich mehr Wohlstand, Arbeit und Freiheit in der europäischen Gemeinschaft. Zugleich wurde ihnen der Beweis geliefert, dass die Reformen, die der Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Kriterien zum EU-Beitritt dienen, realisierbar sind. Ihre Beitrittsanträge haben die vier genannten Länder bereits eingereicht. Kroatien steht seit 2005 in Verhandlungen mit der EU. Mazedonien und Montenegro sind seit 2005 bzw. 2010 offizielle Kandidaten. Ihre Beitrittsverhandlungen wurden allerdings noch nicht eröffnet. Eine Ausnahme bildet die Türkei. Sie ist bereits ein langjähriger Partner der Europäischen Union. 1987 erfolgte ihr Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Seit 1999 ist sie offizieller Kandidat für die Mitgliedschaft in der EU. Die Beitrittsverhandlungen dauern, aufgrund fehlender Bereitschaft bei der Erfüllung und Umsetzung von Vorgaben, an. Ein Ende ist nicht in Sicht.Ein weiterer potentieller Anwärter auf eine Mitgliedschaft ist Island, ein seit Jahrzehnten eigenständiger und wirtschaftlich sehr gut positionierter Staat im Norden Europas. Seit 1970 bestehen zahlreiche Abkommen und Verträge zur europäischen Gemeinschaft. Aufgrund der geographischen Lage und den langjährigen Beziehungen, ist Island dementsprechend auch Teil des europäischen Marktes. Der Beitrittsantrag Islands erfolgte 2009.Welche wirtschaftlichen Chancen und Risiken kann ein hochentwickeltes westeuropäisches Land wie Island noch erwarten? Was könnte ein EU-Beitritt für die Balkanstaaten Kroatien, Mazedonien, Montenegro und für die Türkei bewirken? Ist ein EU-Beitritt erstrebenswert?
Fair Trade
Fiat Iustitia. An Investigation of the Acceptance of Artificial Intelligence in Jurisprudence
Master's Thesis from the year 2024 in the subject Economics - International Economic Relations, grade: 2,3, University of Würzburg (Chair of Applied Microeconomics, esp. Human-Machine Interaction), course: Master-Thesis VWL, language: English, abstract: Künstliche Intelligenz im Gerichtssaal - Warum Juristen zögern und wie sich das ändern lässt. Ob im privaten Alltag, in der Industrie oder in der Medizin - Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Doch in einem Bereich scheint der technologische Fortschritt nur zögerlich Einzug zu halten: der juristischen Welt. Warum begegnen Jurist:innen und Fachpersonal der KI mit Skepsis? Und was müsste passieren, damit sich das ändert? Diese Arbeit geht genau diesen Fragen auf den Grund. Sie bietet einen fundierten Einstieg in das Thema "Künstliche Intelligenz im Recht", erklärt zentrale Begriffe, beleuchtet Einsatzmöglichkeiten und benennt die Herausforderungen, mit denen Legal Tech - also KI im juristischen Einsatz - konfrontiert ist. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf die Menschen hinter der Robe: Was hindert sie daran, digitale Werkzeuge zu nutzen, die Prozesse beschleunigen und den Arbeitsalltag spürbar erleichtern könnten? Zur Erklärung dieses Widerstands wird das Technology Acceptance Model nach Venkatesh und Bala (2008) herangezogen - ein Modell, das das Nutzerverhalten gegenüber neuer Technologie analysiert und zeigt, wie Wahrnehmung, Nutzen und Erwartungshaltungen Akzeptanz beeinflussen. Doch damit nicht genug: Die Autorin verfolgt einen innovativen Ansatz und kombiniert die Erkenntnisse mit der Nudge-Theorie von Thaler und Sunstein (2008). Deren zentrale These: Menschen lassen sich durch subtile Impulse - sogenannte "Nudges" - zu gewünschten Entscheidungen lenken, ohne ihnen diese aufzuzwingen. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurden Jurist:innen aus verschiedenen Bereichen befragt. Zwei Gruppen wurden dabei unterschiedlich informiert - mit erstaunlichem Ergebnis: Bereits kleine, gezielt platzierte Informationen zur Alltagstauglichkeit von KI konnten kurzfristig die Wahrnehmung positiv beeinflussen. Es zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen Nutzen und der Bereitschaft, KI-Systeme zu akzeptieren. Diese Arbeit ist mehr als nur eine theoretische Abhandlung - sie ist ein praxisrelevanter Impulsgeber für alle, die Digitalisierung im Rechtswesen aktiv gestalten wollen. Sie bietet nicht nur Erklärungsmodelle, sondern konkrete Ansätze, wie durch psychologisches Feingefühl die Tür zur digitalen Transformation auch im konservativ geprägten juristischen Umfeld geöffnet werden kann.
Foreign Direct Investment, Competition and Perception in Zambia
Academic Paper from the year 2019 in the subject Economics - International Economic Relations, University of Lusaka (University of Lusaka), course: Economics and Finance, language: English, abstract: This paper analyses the effects of Foreign Direct Investment (FDI) in Zambia. It focuses on two main areas of FDI: First, it looks at the competition effect of Foreign Direct Investment FDI to domestic businesses in the host country, Zambia and the second part looks at how residents perceive Foreign Direct Investment FDI in Zambia. In order to understand the competition effect of FDI in Zambia, the research study carried a survey on local business houses to get an understanding of how FDI with respect to foreign businesses has created competition to local businesses to their detriment. In addition, the research study conducted interviews with various people in Zambia to collect data and get their perception on FDI with respect to foreign businesses in Zambia. This research found that people's perceptions over FDI are more negative than positive. This research study also found that Foreign Direct Investment FDI has both positives and negatives externalities in Zambia. Under positive externalities, FDI has helped create employment to local people, facilitated the transfer of technology and innovation as FDI spillovers. However, under negative externalities, this research found that FDI had brought more competition to local businesses in the host country, throwing many out of business. In addition, some businesses found it difficult to compete due to unfairness created by state interventions. Therefore, FDI in Zambia was found to have more negatives than positives externalities.