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Burgenarchäologie. Hoch- und Spätmittelalter
Horte - Schatzfunde von der Steinzeit bis zu den Kelten
Jungsteinzeit 2.0 - Münchshofen, Michelsberg und Altheim
Karl der Große und die Karolinger in Bayern
Naturkatastrophen. Hochwaser - Erdbeben - Vulkane
Verheerende Naturkatastrophen haben auch die Menschen in Bayern immer wieder heimgesucht - insbesondere Hochwasser und Dürren, aber auch die Auswirkungen von schweren Erdbeben in den Nachbarländern. Neue archäologische Forschungen können z. B. eine Chronologie der Hochwasserereignisse in Regensburg nachzeichnen.Die nachgewiesenen Spuren der Zerstörung spätmittelalterlicher Burgen lassen sich auf das schwere Erdbeben von Basel des Jahres 1356 zurückführen. In Heft 1/2025 geht es außerdem um einen Bergsturz am Eibsee, den Niedergang von Meteoriten und die letzten Vulkanausbrüche in der Oberpfalz, welche wohl erst vor rund 200.000 Jahren stattfanden
Orte des NS-Terrors im Fokus der Archäologie
Spektrum Geschichte - Elagabal
Spektrum Geschichte - Europas erste Metropolen und ihr jäher Untergang
Spektrum Geschichte 2/2025 - Das Rätsel der Regenwaldstädte
Liebe Leserinnen, liebe Leser!Der Regenwald am Amazonas glich bis ins 20. Jahrhundert einer unberührten Wildnis - von dieser Vorstellung waren Archäologen und Historiker lange überzeugt. Mittlerweile lässt sich die These jedoch nicht mehr aufrechterhalten. Feldstudien und vor allem mittels Lidar-Technologie erstellte Luftbilder haben gezeigt: In Teilen des Amazonasbeckens waren über viele Jahrtausende hinweg Zivilisationen entstanden, die nicht nur eine eigene Art des Ackerbaus entwickelten, sondern auch weitläufige Städte errichteten. Die Menschen hatten auf gigantischen Erdwerken Siedlungen erbaut, kilometerlange Straßen in die Landschaft geschnitten und parzellenweise Flächen für den Feldbau ausgewiesen. Wissenschaftsjournalist Colin Barras hat mit Experten gesprochen und die Geschichte der Regenwaldzivilisationen aufgedröselt (ab S. 14).Den Anbeginn der Stadtkultur verorten Fachleute traditionell in Anatolien. Am Fundort Çatalhöyük in der Türkei liegen die Überreste der allerersten Stadt, die 8000 bis 10¿000 Menschen im 7. Jahrtausend v. Chr. eine Heimat geboten haben soll. Doch inzwischen haben Forscher auf der Grundlage der Funde nachgerechnet. Ihr Fazit: Der Ort nahe dem heutigen Konya war nie eine Stadt, sondern eher ein Dorf (ab S. 50). Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen Karin Schlott, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.
Spektrum Geschichte 3/2025 - Im Goldrausch der Alchemisten
1734 betrat der Alchemist Syberg das Städtchen Memmingen und machte vor aller Augen Gold. Trotz Warnungen glaubten die Bürger den Schwindel. Zu einer Zeit, als Gelehrte wirklich versuchten, die Geheimnisse der Natur im Labor zu entschlüsseln, nutzten Männer wie Syberg die Alchemie zu ihren Gunsten.
Spektrum Geschichte 4/2025 - Das Farbwunder von Esna
Die Welt der Antike war bunt. Farbreste, die an Säulen, Statuen und Stelen haften, machen gewiss, dass all das einst bemalt war. Über die Jahrhunderte verblassten die Farben, hinterließen Zeugnisse einer vergangenen Zeit in Marmorweiß und Granitgrau. Allerdings nicht überall. In Ägypten haben Fachleute eine spektakuläre Ausnahme entdeckt: Im fast 2000 Jahre alten Tempel von Esna, zirka 60 Kilometer südlich von Luxor, schälten Restauratoren jahrhundertealte Schmutzschichten von Säulen und Innenwänden - und legten so die originale Bemalung frei. Hisham El-Leithy, Christian Leitz und Daniel von Recklinghausen berichten in unserer Titelgeschichte von ihrem Projekt in Esna. Wie die drei Ägyptologen darlegen, eröffnen die neu entdeckten Farben eine bislang ungeahnte Dimension in einem Kult, der in römischer Zeit im Land am Nil existierte.
Spektrum Geschichte 5/2024 Kleopatra und das mysteriöse Grab von Ephesos
Die antike Stadt Ephesos strotzt vor beeindruckenden Monumenten. Dort befinden sich die berühmte Fassade der Celsus-Bibliothek, das antike Theater oder die prachtvolle Kuretenstraße. Unweit jener glanzvollen Bauten liegen auch die unscheinbaren Überreste eines kleinen Gebäudes. Es stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., war ehemals achteckig und diente als Grab. Im Inneren lag das Skelett einer etwa 17-Jährigen, nach deren Identität österreichische Archäologen lange gesucht haben. Nun zeigt sich deutlicher denn je: Im Oktogon von Ephesos war die jüngere Schwester von Kleopatra bestattet. In dem kleinen Bau entspinnt sich ein 2000 Jahre alter Kriminalfall - um Kleopatra, ihre römischen Liebhaber und ein politisches Attentat. Unser Autor Tobias Sauer schildert die damaligen Ereignisse und heutigen Erkenntnisse in unserer Titelgeschichte. Diesen November jährt sich zum 35. Mal der Fall der Berliner Mauer. Damals war das Unmögliche wahr geworden, die Wiedervereinigung auf einmal näher gerückt. Aus diesem Moment könnten die Deutschen eigentlich bis heute Aufbruchstimmung schöpfen; und es mit den Worten Michail Gorbatschows von 1987 halten: 'Wir brauchen die Demokratie wie die Luft zum Atmen.' Das Ende des kommunistisch regierten Ostblocks ging jedoch nicht von Berlin aus. Es begann bereits im August 1980 - in der Lenin-Werft von Danzig, wie unsere Autorin Maria Krell berichtet.
Spektrum Geschichte 5/2025 - Wo der Zweite Weltkrieg nicht endet
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Millionen Menschen hatten ihr Leben verloren, unvorstellbare Gräuel wirken bis heute nach, vieles blieb und bleibt unausgesprochen. Und so gibt es bis heute Themen, die in der Aufarbeitung für Streit sorgen. Das gilt nicht nur für Europa, sondern auch für Ostasien, etwa in Bezug auf die für japanische Soldaten in die Prostitution gezwungenen 'Trostfrauen'. Unser Titelthema beleuchtet die Hintergründe und die anhaltenden Spannungen zwischen Japan und seinen Nachbarn im Hinblick auf die jeweilige Erinnerungskultur.In einem weiteren Beitrag nehmen wir Sie mit in die USA der 1930er Jahre - zu einer eher unbekannten Episode rund um einen erschreckenden politischen Aufstieg: Huey Long, Gouverneur von Louisiana, strebte mit allen Mitteln skrupellos nach noch mehr Macht und gefährdete so die US-Demokratie.Mit der 'Rache der Aristokratin' hingegen springen wir weit zurück in die Vergangenheit zu einem Mordfall im mittelalterlichen London. Im Zentrum des Dramas: eine Adelige von zweifelhaftem Ruf und tadelnswertem Charakter. Fast 700 Jahre nach der Tat haben Kriminologen mithilfe einer akribischen historischen Recherche Licht in das tödliche Geschehen gebracht.
Spektrum Geschichte 6/2024 Mensch Jesus
Votivfiguren - ein fast vergessenes Brauchtum