Kunst, Literatur
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Du896 - das Kulturmagazin. Georges Simenon
Du902 - das Kulturmagazin. Kosmos Dürrenmatt
Zum 100. Geburtstag (5. Januar 2021) tauchen wir ein in die Gedankenwelt des grossen Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt, berichten über seine Prosawerkstatt und seine Theaterarbeit. Mit vielen Porträts und Fotografien.
Du910 - das Kulturmagazin Städtebau. Die Rückkehr des grossen Plans
Früher plante man Städte als ganze Einheit. Aus einer integrierten und grossräumigen Perspektive betrachtet, entstanden die großartigsten Städte der Welt mit großen Plätzen und Grünflächen und einer komplexen Kombination aus Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen.Heute ist Stadtgestaltung nur noch eine Angelegenheit von Arealen. Politiker und Stadtplaner glauben, dass die Stadt nicht mehr als Gesamtheit gedacht werden kann. Auch in der Schweiz gibt es nur noch Gestaltungsprojekte für kleinere städtische Areale. Zwar sind so qualitative Lebenswelten entstanden, aber doch in begrenztem Maßstab.Unter Einbeziehung inspirierender historischer und auch aktueller Beispiele möchte diese Du-Ausgabe aufzeigen, inwieweit Stadtplanung wieder integrierter gedacht werden könnte. Schließlich stehen wir vor großen Herausforderungen bezüglich der inneren Verdichtung, aber auch bezüglich ökologischer und klimatologischer Schwierigkeiten. Diese machen nicht vor Gemeinde- und Quartiergrenzen halt.
Du912 - das Kulturmagazin. Hermann Hesse - 100 Jahre Siddhartha
Quart Heft für Kultur Tirol 47/2026
Die vielgestaltige Welt von Kunst und Kultur im einzigartigen Format!Das Cover von Quart Nr. 47 bildet in überdimensionaler Größe ab, was sonst oft gar nicht wahrgenommen wird: Staub. Die international tätige Künstlerin Sonia Leimer setzt sich in ihrer Serie "Dust Buddies" mit diesen allgegenwärtigen Partikeln auseinander. Für die linken Seiten hat Illustrator David von Bassewitz die Texte in lebhafte Zeichnungen übersetzt. Andreas Werner entwickelte als Originalbeilage für jedes Heft seine Risographie "pressure of thoughts" - ein rätselhaftes Gebilde zwischen Ruine und Zukunftsvision.Quer durch das Heft finden wir Geschichten aus unterschiedlichsten Orten und Blickwinkeln: Valery Tscheplanowa imaginiert ein Leben als Muttertier. Nicola Weber trifft die preisgekrönte Architektin Anupama Kundoo am Brenner zu einer Jause am Straßenrand. Elsbeth Wallnöfer hinterfragt die österreichische Sehnsucht nach dem idyllischen "Volk". Sophia Klink überquert für einen Ortstermin die highline179 in Reutte. Jürgen Bauers Bildstrecke dekonstruiert den Traum vom Eigenheim. Thomas Wördehoff erkundet die Wege des Kunstlieds zwischen Schubert, Johnny Cash und den Beatles. Florian Baranyi spricht in Rom mit der Regisseurin Evi Romen über neue filmische Spurensuchen. Susanne Gurschler folgt den Spuren der Revolutionärin Anne-Josèphe Théroigne de Méricourt bis auf die Festung Kufstein. Markus Krottendorfer richtet seinen fotografischen Blick auf Ägyptens neue Verwaltungshauptstadt. José F. A. Oliver erinnert an den Dichter Gerhard Kofler. Markus Ender gewährt mit Briefen von Christine Busta an Ludwig von Ficker einmal mehr Einblick in das Innenleben eines persönlichen Nachlasses ... So bewegen wir uns wie die Staubkörner von einem zum nächsten Schauplatz.
Reutersiedlung
Die Reutersiedlung wurde zwischen 1949 und 1952 für die Mitarbeitenden der gerade neugegründeten Bundesrepublik im Bonner Stadtteil Kessenich errichtet. Geplant von Architekt Max Taut und Landschaftsgestalter Heinrich Raderschall, wohnten hier Politikerinnen und Politiker aller Parteien neben Journalistinnen und Journalisten sowie Angestellten des politischen Apparates in Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und kleinen Einfamilienhäusern. Basierend auf der Idee der Gartenstadt, wurden die modular konzipierten Gebäude um ein gesellschaftliches und infrastrukturelles Siedlungszentrum herum in lockerer Bauweise angelegt.Die Reutersiedlung ist bis heute durch ihren ländlichen Charakter mit hohem Grünflächenanteil in städtischer Umgebung geprägt. Aufgrund ihrer architektonischen und städtebaulichen Qualität sowie der Bedeutung für die Stadtgeschichte steht sie seit 1986 unter Denkmalschutz.Das Heft behandelt die Planungs- und Baugeschichte der Siedlung, beschreibt detailliert die Architektur und Freiraumgestaltung und bietet Einblicke in den aktuellen Zustand sowie Perspektiven für eine denkmalgerechte Erhaltung.