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"..sollst sanft in meinen Armen schlafen". Das Todesmotiv im frühen Liedwerk Franz Schuberts
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser kurzen Abhandlung soll es sein, eine vergleichende musikalische Analyse des frühen Liedwerks Schuberts mit besonderem Blick auf das von Schubert verwendete Todesmotiv durchzuführen. Wie wird der Tod musikalisch dargestellt? Die Ausführungen beziehen sich hierbei immer auf die Notenausgabe von Breitkopf und Härtel (Franz Schuberts Werke: Kritisch durchgesehene Gesamtausgabe XX/5, 1895, No.312b bzw. No.302).
"Allgemeine Musiklehre" und "Wirkung von Musik" im Musikunterricht der Hauptschule
"Armide" et "Tosca" dans la mise en scène de Robert Carsen
"Das Fenster zur Stadt". Klankonzepte der Großstadt bei Charles Ives und Christian Marclays "Berlin Mix"
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf welche Weise prägen die Erfahrungen von Großstadt räumliche und klangliche Strategien der Komponisten? Untersucht wird zunächst Charles Ives avantgardistische Position zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Analysen der Kompositionen "Over the Pavements" und "Central Park in the Dark". Hier finden sich im Einklang mit seinen Schriften musikalische Formen, die sich nicht an u¿berlieferte Prinzipien orientieren, sondern mit ihrer Heterogenität und Polyrhythmik durch das außermusikalische Erleben der Großstadt geprägt sind.Im Zweiten Teil der Arbeit wird Christian Marclays Berlin-Mix aus dem Jahr 1993 untersucht. In diesem "Simultankonzert" wurden 183 verschiedene Musiker unterschiedlichster Provinienz in der Halle des Historischen Straßenbahndepots in Berlin vereint. Marclay verwendet dabei mit der räumlichen Simultanität ähnliche kompositorische Strategien wie Charles Ives. Sein Werk stetht jedoch im Geiste von Transzendentalismus und Einheitserfahrung, sondern im Geist einer dezentralisierten DJ- und Remix-Kultur.
"Das Judentum in der Musik" von Richard Wagner. Einordnung und Analyse
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität zu Köln (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Richard Wagners "Tristan und Isolde", Sprache: Deutsch, Abstract: Richard Wagner veröffentlichte den Aufsatz "Das Judentum in der Musik" zwei Mal. Die erste Veröffentlichung im Jahre 1850 erfuhr eine weitaus geringere Resonanz als die zweite von 1869. Der Text gab Anlass zu zahlreichen kontroversen Diskussionen, vor allem, was seinen berühmt-berüchtigten Schluss angeht. Ziel dieser Arbeit ist es, den Text zu analysieren und seine Argumentationsstrukturen zu beleuchten. Dabei soll zumindest ansatzweise dargestellt werden, inwiefern er auf der einen Seite typisch für seine Zeit ist und was ihn auf der anderen Seite sehr besonders macht - trotz aller Verhaftetheit in den zeitgenössischen Kontext. Seine Rezeptionsgeschichte kann aus Platzgründen nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Es soll aber deutlich gemacht werden, dass Wagner sich mit diesem Text einen Platz in der Geschichte des Antisemitismus "gesichert" hat, ganz unabhängig von der Frage, inwieweit er damit den Weg für die spätere deutsche Geschichte geebnet hat oder nicht.
"Das Labyrinth". Der Zauberfloete zweyter Theil
"Der Kopf macht die Musik"
"Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart. Analyse der Personencharakteristik in der Darstellung von Susanna und Figaro
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2+, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Mozart - Le nozze di Figaro, Sprache: Deutsch, Abstract: EinführungMozarts Oper "Le nozze di Figaro" bietet ein schier unerschöpfliches Spektrum an Möglichkeiten einer interpretatorischen Betrachtung. Viele verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit diesem Werk sind eine ausführliche Erörterung wert, darunter als große Eckpfeiler die politisch-gesellschaftlichen Hintergründe, das Libretto von da Ponte, und natürlich - die Musik.Ungeachtet dieser Vielfalt möchte ich mich in meiner Arbeit auf ein spezielles Merkmal beschränken, das diese Oper in besonderer Weise auszeichnet und das zudem Libretto und Musik zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen lässt: die Personencharakteristik.Schon aufgrund der Tatsache, dass Mozart bei der Anzahl der agierenden Personen von der bisherigen Norm abweicht und statt der üblichen 8 Charaktere 11 Akteure die Handlung bestimmen lässt, ergeben sich zwischen diesen 11 Personen die unterschiedlichsten Paar- und Ensemblekonstellationen, die in ihrer Charakteristik unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten sind.Hinzu kommt, dass es sich in dieser Oper selbstverständlich nicht nur um eine einzige Hauptperson handelt, wie es der Name "Die Hochzeit des Figaro" eigentlich suggeriert - auf die Titelwahl werde ich noch gesondert eingehen - , sondern mindestens um vier, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen: Figaro, Susanna, die Gräfin und der Graf.Eine präzise Bestimmung der Hauptpersonen fällt jedoch aus mehreren Gründen schwer: Zum einen nimmt der Page Cherubino eine durchaus ernstzunehmende Sonderrolle ein, die für die Handlung so große Bedeutung hat, dass er kaum als Nebenrolle eingestuft werden kann. Zum anderen wechseln die Handlungsstränge und Verwicklungen nahezu von Szene zu Szene, so dass mal die eine, mal die andere Figur besonders ins Licht gerückt wird. Darüber hinaus tragen auch so genannte Nebenrollen wie Marcellina und Bartolo im Laufe der Oper so entscheidend zur Handlungsentwicklung bei, dass auch ihre Bedeutung keineswegs unterschätzt werden darf.
"Die Meistersinger von Nürnberg" in der Inszenierung von Katharina Wagner
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Musik- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Schwierigkeiten mit den Meistersingern, Sprache: Deutsch, Abstract: Schwierigkeiten mit den Meistersingern, das sind auch Schwierigkeiten mit Wagner, mit Bayreuth und mit der Oper im Allgemeinen. Jugend und Oper scheinen ebenso wie die Wagnerianer und die Moderne ein Gegensatz zu sein. Moderne Opern-Inszenierungen bieten demnach eine enorme Reibungsfläche. Alteingesessene Opern-Fans zeigen sich kritisch, Kritiker objektiv und Teile des Publikums begeistert.Die Inszenierung der Meistersinger von Nürnberg von Katharina Wagner steht im Mittelpunkt dieser Arbeit, da diese äußerst vielschichtig ist und Raum für Interpretationen lässt. Von besonderem Interesse ist, warum das Stück und die damit verbundene Modernität, die nicht erst 2007 in Bayreuth Einzug erhält, auf Ablehnung stieß.Die Meistersinger von Nürnberg haben eine lange Inszenierungs-Geschichte bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth. Und wurden größtenteils nur von Mitgliedern der Wagner-Familie inszeniert. Festzustellen ist, dass dabei der Versuch unternommen wurde das Stück durch die Adaption moderner Inszenierungspraxis in das Hier und Jetzt zu transformieren und das Werk nicht als starre Geschichte einer vergangenen Zeit über die Bühne gehen zu lassen. Im Jahr 2007 macht die Ur-Enkelin Wagners, Katharina Wagner, auf sich aufmerksam, indem sie die Meistersinger neu interpretierte. Auch hier sind die Meinungen divers.
"Django Unchained" trifft Ludwig van Beethoven. Der Einfluss von Filmbildern auf die Musikwahrnehmung
Von den Anfängen des Films bis heute wurde die Musik für den Film immer wichtiger. Zahlreiche Untersuchungen wurden durchgeführt, um die Wirkung der Filmmusik auf die Filmbilder zu ergründen. Aber wie verhält es sich umgekehrt? Wie wird die Musikwahrnehmung durch die Filmbilder beeinflusst? Mit dieser Frage wird sich die vorliegende Arbeit beschäftigen.Sie untersucht dazu, ob positive Assoziation mit Filmbildern die Wahrnehmung und Beurteilung von Musik verändert. Als Beispiele werden einerseits die Filme "Django Unchained", "Equilibrium" und "Die Verurteilten" herangezogen, andererseits die "Neunte Sinfonie" und das Stück "Für Elise" von Ludwig van Beethoven sowie "Duettino - Sull'aria" aus "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart. Die 1999 durchgeführte Studie "Das Auge hört mit..." von Susanne Keuchel dient bei der Durchführung als Vorbild. Das Ziel der Arbeit ist es, einige von Keuchels Ergebnissen in einem moderneren Gewand zu überprüfen. Zu Beginn der Arbeit wird dazu zunächst der derzeitige Forschungsstand dargelegt, um anschließend drei Hypothesen aufzustellen. Zur Erforschung der Musikwahrnehmung durch den Einfluss von Filmbildern wird dann ein Fragebogen erstellt, der über das Internet verbreitet wird.Da eine genaue Definition von klassischer Musik den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, wird in der vorliegenden Arbeit davon ausgegangen werden, dass der Begriff jegliche Musik umfasst, die vor dem Jahr 1900 entstanden ist und der abendländischen Kultur angehört.
"Engel". Die vokale Umsetzung von Oliver Gies und Jan Bürger im Vergleich zum Originalsong der Band Rammstein
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (Institut für Schulmusik und Kirchenmusik), Veranstaltung: Musikanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es hinsichtlich der Struktur, des Aufbaus und der Umbesetzung von Instrumentation auf Gesang es in der Version von Rammstein und Oliver Gies gibt. Da es zahlreiche verschiedene Fassungen sowohl des Originals als auch der Chorfassung gibt (CD-Version Rammstein 1995, zahlreiche Live-Auftritte auf DVD oder private und auf der Internetplattform Youtube hochgeladenen Konzertmitschnitte; ebenso die CD-Version von Maybebop 2007 sowie eine Live-Version ebenfalls auf CD 2008, davon aber noch einmal in manchen Teilen unterschiedlich die 2008 erschienenen Noten für gemischten Chor, Männerchor und Frauenchor), bezieht sich diese Arbeit speziell auf den Vergleich von Rammsteins CD-Version und den Noten für gemischten Chor.Es soll zunächst eine allgemeine schematische Darstellung des Ablaufs beider Fassungen erfolgen, bevor im zweiten Teil die Feinheiten des Chorarrangements im Vergleich zur Instrumentalversion dargestellt werden. Da Biographie bzw. Entstehungshintergrund, gesellschaftliche Zustände und andere persönliche und äußere Einflüsse auf die Interpreten bzw. Arrangeure für die Analyse dieser Arbeit nicht relevant sind, wird auf eine Darstellung dessen verzichtet. Der Schwerpunkt dieser Analyse liegt auf dem Analysieren der Chorfassung, sodass Rammsteins Original nur zu Vergleichszwecken herangezogen wird und keiner eigenen grundlegenden Analyse unterzogen wird.
"Hier berührt sich das Zeitkunstwerk mit dem 'Ewigkeitswerk'". To what extent was the Zeitoper truly "of its time"?
Bachelor Thesis from the year 2008 in the subject Musicology - Miscellaneous, grade: 1, King`s College London, language: English, abstract: Recent scholarly discourse on the so-called Zeitopern of the Weimar Republic has tended to focus on the novelty of these works: their obsession with technology, the prevailing political climate or jazz idioms, for example. Indeed, very few academics have examined the operas' close links to music and opera of the past (especially Wagner, who apparently stands in direct opposition) and to contemporaneous, non-'Zeit-' music drama. To what extent, then, were these pieces 'of their time'? Investigating these issues, as well as the disparity between the works' ambition for mass appeal on the one hand and their swift departure from the repertoire (unprecedented for works of such initial popularity) on the other, the Zeitoper's apparently most fundamental defining quality - ephemerality - will be brought into question in an approach novel for its broader outlook and thoroughness.
"Ich bin nicht arm Gottlob!"
"Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund einer in den letzten Jahren steigenden pädagogischen und bildungspolitischen Bedeutung der intensiven Förderung junger Musiker ist die vorliegende Arbeit entstanden, mit dem Ziel, einen Überblick über den Beitrag zu geben, den JM zur Begabtenfindung und -förderung bundesweit in Deutschland unddarüber hinaus leistet. In Kapitel I wird dazu der begriffliche Bezugsrahmen der Arbeit anhand einer Diskussion der wichtigsten Fachliteratur abgegrenzt. Angefangen vom Musikalitäts- und Begabungsbegriff (I.1), über Erklärungsmodelle hoher musikalischer Leistung (I.2), Determinanten der Entwicklung (I.3), Messbarkeit von Musikalität (I.4) bis hin zu Persönlichkeitsmerkmalen (I.5) dient dieser Teil als Grundlage für die darauf folgenden Ausführungen.Der zweite Abschnitt stellt daran anschließend JM als eine Möglichkeit der Begabtenfindung und -förderung im Bereich der Musik dar, wobei zunächst näher auf dessen Aufgaben, Ziele sowie Bedeutung (II.1) eingegangen wird. Des Weiteren werden drei grundlegende Studien der musikalischen Begabungsforschung von BASTIAN vorgestellt (II.2), welche die Bedingungen dieses Wettbewerbes beleuchten, den Motivationen der Jugendlichen in Einzelinterviews auf den Grund gehen und die Ergebnisse einer großen schriftlichen Befragung akkumulieren.Aufbauend darauf wird in Kapitel III beschrieben, welchen Beitrag JM für die Begabtenfindung und -förderung leistet. Es werden dazu unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten und ihre Wirkungen beschrieben sowie Grenzen und aktuelle ungelöste Probleme aufgezeigt, mit denen sich der Deutsche Musikrat als Träger des Wettbewerbes auseinandersetzen muss. Grundlage hierfür sind unter anderem auch drei Interviews, die im Rahmen dieser Arbeit mit verantwortlichen Initiatoren von JM geführt wurden und einen aktuellen Einblick in das Thema und die Problematik ermöglichen. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Schlussbetrachtung zusammengefasst.
"Jungle Fever" von Spike Lee. Analyse und psychologische Aspekte der Filmmusik
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule für Musik Saar Saarbrücken, Veranstaltung: Filmmusik, Sprache: Deutsch, Abstract: Filme ohne Filmmusik sind in der heutigen Zeit sicher kaum noch vorstellbar. Jeder Soundtrack, also die Musik zu einem Film, wird genauso vermarktet wie der Film an sich, sei es nun durch den Verkauf des Soundtracks als Tonträger, als Noten für Orchester und sonstige musikalischen Formationen, oder durch die Tatsache, dass bei vielen Filmen mindestens ein Song der Filmmusik an einen berühmten Künstler übertragen wird, der den Song teilweise genauso oder noch berühmter und bekannter macht als den Film selbst, so z.B. bei "Robin Hood" ("Everything I do" von Bryan Adams) oder "Armageddon" ("I don¿t want to miss a thing" von Aerosmith).Was genau macht Filmmusik mit dem Zuschauer? Grundsätzlich unterscheidet der schweizerische Musikwissenschaftler Hansjörg Pauli (1931-2007) drei verschiedene Formen von Filmmusik in seinem 1978 veröffentlichten "Erklärungsmodell zur Funktionsweise von Filmmusik": Paraphrasierung (Intensivierung des Filmgeschehens durch dazu passende Musik), Polarisierung (das Filmgeschehen wird durch die Musik in eine eindeutige Richtung gerückt) und Kontrapunktierung (Musik und Filmgeschehen widersprechen sich eindeutig. Hierbei wird bereits deutlich, dass Musik im Allgemeinen und hier nun Filmmusik im Speziellen eine große psychologische Wirkung auf den Zuschauer/Hörer hat. Die Verwendung von Filmmusikverstärkt den Einfluss, welchen der Film auf die Konsumenten hat.Die nachfolgende Arbeit beleuchtet die Filmmusik und deren psychologische Wirkung im Film "Jungle Fever", welcher 1991 von Regisseur Spike Lee produziert wurde.
"Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?" Agitation der Musik und des Bildes
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Die Musik der Neuen Sachlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: "Und wer wird sie ändern?" "Die, denen sie nicht gefällt." "Kuhle Wampe: Oder wem gehört die Welt?" animiert dazu, die bestehenden politischen und gesellschaftlichen Missstände nicht hinzunehmen, sich ihnen nicht passiv auszusetzen, sondern sie aktiv zu bekämpfen. 1931/32 in Zusammenarbeit Brechts mit Eisler und unter der Regie Dudows entstanden, ist der Film ein Paradebeispiel für das Sich-zur-Wehr-Setzen und das Animieren der Massen.Der Film spielt zur Endzeit der Weimarer Republik, er zeigt den tristen Alltag im Arbeitermilieu, das Schicksal der Menschen, die unter der Arbeitslosigkeit im Berlin der Weltwirtschaftskrise zu leiden hatten.Meine Arbeit soll untersuchen, auf welchen Ebenen Politik eine Rolle spielt und inwiefern der Film ein politisches Kunstwerk ist. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Verortung des Films in den geschichtlichen Kontext der Zeit der Weimarer Republik, den Zeiten des revolutionären Aufbruchs in Russland, es wird ein kurzer Einblick in die Parteienlandschaft und das Aufkommen der Arbeiterbewegung und deren Kulturpolitik gegeben, die natürlich auch das Aufkommen des Films und die Musik der Zeit beeinflusste. Über den zeitgeschichtlichen Kontext in Berlin hat sich Albrecht Betz in seinem 1976 erschienenen Werk umfassend geäußert, genauso zum anschließenden Punkt, dem Einfluss des politischen Theaters Piscators. Auch Eislers Biographie geht eng mit der Arbeiterbewegung und der Kulturpolitik zusammen. Ich möchte darstellen, wie sein Lebensweg ihn einerseits zu einer politischen Auffassung von Kunst und dann auch zu einem politisch motivierten Kunstschaffen brachte. Hanns Eisler selbst hat sich in seinem Werk Musik und Politik von 1973 über seine eigene politische Tätigkeit und Einstellung zur politischen Funktion von Musik geäußert.
"Philoktet" (D 540), "Memnon" (D 541) und "Orest auf Tauris" (D 548) - Franz Schuberts Antikenlieder zu Texten von Johann Mayrhofer
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Prinzipien des Schubert-Liedes, Sprache: Deutsch, Abstract: Lieder nehmen im Schaffen Franz Schuberts einen bedeutenden Platz ein und sindauch heute aus dem Konzertleben nicht wegzudenken. Er vertonte Texte vonDichtern wie Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine und Friedrich Schiller,deren literarischer Rang unbestritten ist und deren Werke auch heute noch rezipiertwerden. Aber seinen Liedern liegen auch Texte von weniger bekannten Dichternzugrunde, wie z. B. Gedichte von Johann Mayrhofer. Diese Lieder finden sowohl inder Konzertpraxis als auch in der musikwissenschaftlichen Forschung eher wenigBeachtung. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Liedern, die Schubert zuTexten von Mayrhofer schrieb. Dabei werden vor allem die Antikenlieder "Philoktet"(D 540), "Memnon" (D 541) und "Orest auf Tauris" (D 548) berücksichtigt.
"Poème eléctronique". Über Edgard Varèse
"Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" von Richard Wagner. Die Bedeutung und Entwicklung in Akt II, Szene IV
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Richard Wagner war einer der bekanntesten Komponisten seiner Zeit. Aber was genau machte ihn und seine Werke zu etwas Besonderem? Wagner war bekannt für seine oft herausragende Kompositionstechnik, er verstand sich gut darauf spezielle Stimmungen zu erzeugen und insbesondere mit der Dynamik zu spielen. Allgemein waren seine Stücke oft sehr effektvoll und ohne Frage eindrucksvoll. Doch nicht nur seine Art des Komponierens machte Wagner zu einer herausragenden Persönlichkeit seiner Zeit sondern vielmehr auch seine Taten. Er war ein Rebell, der sich jederzeit für seine politischen Wünsche einsetzte ohne Rücksichtnahme auf Verluste.Eine seiner bekanntesten Opern war "Tannhäuser". Es handelt sich hierbei zwar erst um seine fünfte Oper und seine Kompositionstechnik war zu diesem Zeitpunkt teils noch nicht so ausgereift, aber trotz allem wurde sie zu einer international bekannten Oper, die überall auf der Welt aufgeführt wurde. Wagner leitete diese Oper in unzähligen Städten in Deutschland (z.B. Dresden, Leipzig, München, Schwerin usw.), aber auch in Paris, Wien und New York an. "Tannhäuser" stellte ihn nie vollends zufrieden, er arbeitete das Stück unzählige Male um, sodass man etwa drei verschiedene Fassungen dieser Oper zählen kann. Diese Arbeit wird sich im Folgenden genauer mit Akt II Szene IV des Stückes auseinandersetzen. Jene ist besonders wegen ihres Chores und der so unterschiedlichen und interessanten Leitmotive beliebt, durch welche es dem Komponisten Richard Wagner sehr gut gelang, die verschiedensten Stimmungen in einem einzigen Stück festzuhalten. Zunächst wird näher auf die Entstehung von "Tannhäuser" eingegangen und im Anschluss versucht die Frage zu beantworten, warum, wo und wie die Oper entstanden ist und inwiefern der biographische Hintergrund des Komponisten zu diesem Zeitpunkt damit in Verbindung stand. Danach folgen eine Erläuterung des Inhalts der Oper sowie eine Bewertung dessen in Hinblick auf typische Themen Wagners. Anschließend widmet sich die Arbeit Akt II Szene IV näher. Hierbei wird diese auf musikalische Merkmale, wie Besetzung und Stimmart, Leitmotive, Dynamik und Bedeutung des Opernchores in der Szene, untersucht. Des Weiteren folgt eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Text der Szene. Alsdann werden die Möglichkeiten und Grenzen, die im Musikunterricht beim Behandeln des Themas Wagner und seiner Werke insbesondere in Hinblick auf Akt II Szene IV bestehen, präzisiert.
"The young untanable adonis". Das Rock'n'Roll-Image bei Elvis Presley
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2,3, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Zunächst sollen einführend die Begriffe "Populäre Musik" und "Medien" in den Kontext der 1950er Jahre gebracht und die Rolle des Tonstudios beleuchtet werden. Daran anschließend gilt es, die Umstände zu betrachten, in denen Presley aufwuchs, sowohl was die regionale Prägung angeht als auch sein familiäres Umfeld, sowie die musikalischen Impulse, die er in seiner Kindheit und Jugend erfuhr. Nachfolgend soll sein Weg in die lokal-regionale - unter dem Label Sun-Records - und schließlich in die (inter-)nationale Musikindustrie unter RCA nachgezeichnet werden. Weitergehend gilt es hierbei herauszufinden, welche Veränderungen seiner Bühnenpersona dieser Labelwechsel mit sich zog. Im zweiten Teil soll es um einzelne Aspekte Presleys stimmlicher Wandlungsfähigkeit gehen. Hierzu sollen sowohl die bei Sun-Records veröffentlichten Single Sun 223 (1954) und der Song Baby Let's Play House Tonight (1955), als auch der bei RCA veröffentliche Song und Hound Dog (1956) untersucht werden. In einem nächsten Schritt gilt es, herauszufinden, inwieweit Presleys Rock'n'Roll-Image mit den Rollen in den beiden oben genannten Kinofilmen übereinstimmt. Abschließend soll ein Vergleich mit anderen Rock'n'Roll-Musikern der 1950er Jahre zeigen, ob es Unterschiede oder Parallelen zwischen den jeweiligen Starimages gibt.
"Und die Welt hebt an zu singen..."
"Öffentliche Einsamkeit" - Die Wirkung transportabler Musikabspielgeräte auf den Alltag
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Musikwissenschaft), Veranstaltung: Musiksoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Man kennt es - überall in der Stadt und auf dem Land begegnet man Menschen, die sich durch Kopfhörer und lauter Musik hermetisch gegen die Außenwelt abriegeln. Musiksoziologisch betrachtet diese Arbeit die Frage, welche Wirkung Mp3-Player, Walkman und Co. auf den Alltag, bzw. vor allem auf die Alltagskommunikation haben. Ist die neue Technik also Fluch oder Bereicherung?
'Ludwig van' - Zu Mauricio Kagels Beethoven-Film
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird das filmische Schaffen Mauricio Kagels am Beispiel seines 1969 entstandenen Films "Ludwig van" näher betrachtet. Was hierin klar werden soll, sind die unterschiedlichen Tendenzen, die Kagel mit seinem Film verfolgte. Ausgehend vom Jahr 1970 wird auf jene Wege zurückgeblickt, die Kagel bis hierher gegangen ist. Ebenso wird ein Blick nach vorn geleistet, der Reaktionen und Auswirkungen beleuchtet.In zahlreichen Werken nimmt Mauricio Kagel Bezug auf bereits existierende Musik. In seinen Filmen bis hin zu "Ludwig van" verwendet er ausschließlich seine eigenen Kompositionen. Hier beschreitet Kagel gewissermaßen Neuland, wenn er die Musik Beethovens zur Grundlage der Filmmusik für "Ludwig van" macht. Tief in seinem Innern schlägt ein Komponistenherz. Sein Filmschaffen ist durchaus mit einem Augenzwinkern zu sehen. Im Grunde ist Kagel ein Multitalent, ist Komponist und Filmemacher, Dirigent und Regisseur seiner eigenen Werke.In jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit Musik, Theater, Hörspiel, Oper, Film und bildender Kunst wuchs sein Werk zu einem gewaltigen Opus heran. Für Kagel steht eines bei all seiner schöpferischen Arbeit im Mittelpunkt: das Organisieren von Zeit. Sein Werk ist geprägt vom Zweifel an der Gültigkeit ästhetischer Normen und Grenzen, die es für ihn beständig in Frage zu stellen und auszuloten gilt. Ästhetische und kompositorische Normen stellt er nahezu respektlos zur Diskussion. Sein Schaffen ist getragen von Wandlungen und Umwälzungen, von Umkehrungen und Trugschlüssen, von Paradoxien und einem verschmitzt subtilen Humor. Das Verhüllende, nicht Präsente der Romantik dringt bei ihm aus allen Poren. Kagels 'Liebeserklärung an Beethoven', der Film Ludwig van, wurde zu einem Meilenstein seines filmischen Schaffens, an die seine späteren Produktionen innerhalb des Mediums Film in einer solch ausgeprägten Intensität und Komplexität nicht mehr heranreichten. In seinem labyrinthischen ¿uvre ist Mauricio Kagel ein Wanderer zwischen den Medienwelten im 20. und 21. Jahrhundert geworden, und dabei ein Romantiker geblieben.
'Satz' und 'Periode' in den Beethovenschen Klaviersonaten