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"Base of the Pyramid". Innovationsnotwendigkeit und Möglichkeiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Umweltökonomie, Note: 2,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Betriebswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgelöst durch die Übersättigung auf etablierten Märkten der Industrieländer und zugleich durch die hohen Wachstumsraten in Entwicklungsländern, rückt das bisher weitestgehend vernachlässigte Bevölkerungssegment der "Ärmsten der Armen'' immer mehr in den Vordergrund für multinationale Unternehmen. In vielen Teilen der Welt besteht auch heute noch ein primärer Mangel an lebenswichtigen Mitteln, wie Nahrung, Kleidung oder eine ordentliche Behausung, um die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen zu befriedigen. Die vorherrschende Armut gilt als gegenwärtiges globales Problem und zwingt Unternehmen dazu, eine noch größere gesellschaftliche Verantwortung zu über-nehmen. Durch die Integration von Entwicklungsländern in unternehmerische Wertschöpfungsketten können nicht nur neue Chancen für Unternehmen ent-stehen, gegebenenfalls neue Märkte zu erschließen, sondern auch Möglichkeiten zur langfristigen Reduzierung von Armut in diesen Gebieten.
"Benjamin Bridgman - Why are ethnically divided countries poor" - eine Analyse
Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Ausgewählte Fragestellungen der Volkswirtschaftslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Aufsatz entwickelt Bridgman anhand empirischer Daten ein dynamisches Wachstumsmodell, mit dem sich Einkommensunterschiede zwischen ethnisch homogenen und heterogenen Ländern simulieren lassen.Ethnische Heterogenität bewirkt eine deutliche Minderung der Wirtschaftsleistung, die sich mit Bridgmans Modell quantifizieren und ihren drei Ursachen zuweisen lässt. Die Hauptursache ist dabei, dass bei Heterogenität die herrschende Ethnie Ressourcen zugunsten ihrer Mitglieder umverteilt. Dies verzerrt die Investitionsentscheidungen der anderen Ethnie, die die Umverteilung finanzieren muss. Hohe Militärausgaben und Kriegsschäden verursachen dagegen nur knapp ein Viertel der Einkommensminderung.Bridgman spricht daher die Politikempfehlung aus, in ethnisch heterogenen Ländern das Ausmaß der Umverteilung mo¿glichst gering zu halten.
"Big Data". Chancen und Grenzen im Bereich der Infektionserkrankungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Gesundheitsökonomie, Note: 1,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hypothese, die in dieser Arbeit behandelt werden soll, lautet: Inwiefern bietet Big Data Chancen, die Ausbreitung von infektiösen Erkrankungen zu überwachen und wo liegen die Grenzen dieser Anwendung. Das Hauptaugenmerk soll folglich auf Überwachungssystemen liegen und deren Generierung von Daten sowie dem Nutzen dieser zu anderen Zwecken. Hierfür werden zunächst die Grundlagen zu Big Data und Infektionskrankheiten kurz erläutert. Anschließend werden die Chancen und Grenzen von Big Data aufgezeigt und diskutiert, durch welche Faktoren zukünftig Verbesserungen ermöglicht werden können. Die Anwendung von Big Data wird anhand von drei infektiösen Erkrankungen (HIV, Ebola und MRSA) dargestellt und zum Schluss wird ein Fazit gezogen.Infektiöse Erkrankungen waren bis Ende des 19. Jahrhunderts die führende Ursache für das Ableben von Menschen in Europa. Durch Änderungen der Lebensverhältnisse verbesserte sich die Situation in Europa und den entwickelten Staaten weltweit. Nicht zuletzt durch die Generierung von neuen Impfstoffen und der Entdeckung von Antibiotika wurden vormals tödliche Krankheiten heilbar und verschwanden gänzlich aus der Bevölkerung.Allerdings zeigen sich heutzutage weltweit unterschiedliche Trends. Europa weist gegenüber dem Rest der Welt seltener infektiöse Erkrankungen auf. Jedoch hat auch hier die Sterblichkeit aufgrund von parasitären und infektiösen Krankheiten in den letzten 20 Jahren wieder zugenommen. Im Gegensatz zu Europa und den anderen Industrieländern fällt die Todesursachenstatistik in Entwicklungsländern hingegen deutlich höher aus.Für die Zukunft werden viele Aspekte genannt, die die Ausbreitung von infektiösen Erkrankungen fördern könnten. Hierzu gehören Faktoren wie das zunehmende weltweite Bevölkerungswachstum und die damit einhergehende Trinkwasserknappheit, übermäßiger Antibiotikagebrauch und somit steigende Antibiotikaresistenzen, oder auch Bio-Terrorismus, zum Beispiel durch Anthrax-Attacken. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken wurden vielerorts Überwachungssysteme eingerichtet, die Daten aus vielen unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen und zum Teil auch aus sozialen Medien sammeln und auswerten, was im Allgemeinen als "Big Data" bezeichnet wird. Ein Beispiel hierfür ist das europäische Überwachungssystem TESSy (The European Surveillance System), welches als Frühwarnsystem für infektiöse Erkrankungen in Europa dient und in den Jahren 1998 bis 2003 eingeführt wurde.
"Breaking the Iron Triangle". Contemporary Attempts on Reforming the Japanese Policy Making Process
Bachelor Thesis from the year 2010 in the subject Economics - Case Scenarios, grade: 1,1, Cologne Business School Köln, course: East Asia Management, language: English, abstract: On August 30, 2009, Lower House elections for the bicameral Diet were held in Japan where the DPJ, short for Democratic Party of Japan, achieved a landslide victory. Never before has the opposition party in Japan reached such a clear success in becoming the new ruling party of Japan and making the thus far dominant Liberal Democratic Party, abbreviated as LDP, the new opposition. As the newly elected government argues that the Iron Triangle Model, which dominates Japanese policy making processes, is outdated and proposed plans on how to reform it, new discussions about this post-war concept arose. Thus, this paper will deal with the following questions. In how far has the Iron Triangle Model been reformed in the recent years? Is Japan shifting away from this post-war model and, what, if anything, has been achieved by contemporary reforms? In how far are the reform attempts of former Prime Minister Koizumi and Prime Minister Hatoyama similar to each other? The goal of the paper is to answer these questions while also giving a diligent insight and thorough understanding of the Iron Triangle Model. Moreover, this model for Japanese policy making and its up-to-dateness will be rated. For answering these research questions, not only the newly proposed plans of the Democratic Party of Japan are to be elaborated and evaluated, but also the contemporary reform attempt of Koizumi Jun'ichir¿, which started in 2001, is to be explained. While most scientific analyses and traditional studies tended to focus almost exclusively on either Prime Minister Koizumi's or Prime Minister Hatoyama's reform attempts in economic as well as institutional terms, this paper spotlights on a juxtaposition of Koizumi Jun'ichir¿ and Hatoyama Yukio's institutional reforms. The reform attempts will be compared and evaluated based on scientific journals and research papers that solely focus on one of the actors or specific topics discussed in this analysis combining their findings. Also, official government information, publications by political parties and data from textbooks will deliver theoretical background and additional insight. The theory applied to solve the research question is the Iron Triangle Model, which characterizes Japanese policy making throughout the post-war era. An in-depth evaluation of the model, the actor's roles as well as the reform attempts themselves will be executed to present a sound juxtaposition.
"Cedant arma togae"
"Crossing the River by Feeling the Stones". Die wirtschaftliche Transformation Chinas
"Die Rente ist sicher?" - Reformansätze des deutschen Rentenwesens
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: VWL Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Rückblick auf das Jahr 2004 kann man nur von einer weiterhin sehr angespannten finanziellen Lage der gesetzlichen Rentenversicherung sprechen. Eine erhoffte Verbesserung bei den Beitragseinnahmen ist ausgeblieben und so mussten die eisernen Rücklagen der Schwankungsreserve angegriffen werden. [Vgl. Ehler, H. (2005a), S. 1073.] Auch zum aktuellen Zeitpunkt hat sich an der Situation nicht viel geändert.Für 2006 soll ein Buchungstrick helfen die angeschlagene Finanzlage zu verbessern. Per Gesetz werden die Arbeitgeber im kommenden Jahr verpflichtet die Rentenbeiträge schon 14 Tage früher zu überweisen als bislang üblich. Somit werden einmal faktisch 13 Beiträge fällig, was zu erwarteten Mehreinnahmen von 9,6 Mrd. Euro führt. Dies verschafft den Rentenkassen zwar eine Atempause kann langfristig gesehen aber nicht aus der schlechten Finanzlage heraushelfen. [Vgl. Doemens, K. (2005c), S. 2.] Es stellt sich daher nun die Frage wie man das Problem in Zukunft lösen kann, um auch weiterhin davon auszugehen das die gesetzlichen Renten gesichert sind. Die nachfolgende Arbeit wird sich aus diesem Grund mit dem deutschen Rentensystem, seinen Problemen und den möglichen Lösungen auseinandersetzen.Um einen Einstieg in die Problematik zu gewährleisten und gleichzeitig zu vereinfachen wird zu Beginn kurz auf die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eingegangen. Des Weiteren wird das gegenwärtige Rentensystem beschrieben, auf welches sich die daran anknüpfenden Erörterungen beziehen werden.Der folgende dritte Teil der Arbeit geht näher auf die momentanen Probleme ein. Als zwei entscheidende Einflussfaktoren auf das Rentensystem werden dabei die demographische Entwicklung sowie die wirtschaftliche Lage Deutschlands gesehen. Eine Auseinandersetzung damit ist von größter Relevanz, denn die zukünftige Entwicklung dieser zwei Größen hat maßgeblichen Einfluss auf das Rentensystem. In diesem Zusammenhang ist eine nicht geringe Anzahl an Vorschlägen entstanden, wie es möglich sein wird, den Problemen entgegenzuwirken und somit gleichzeitig eine Sicherung der Altersvorsorge zu erreichen.Der vierte Abschnitt ist daher diesem Komplex gewidmet und geht neben den Lösungsvorschlägen selbst, ebenfalls auf deren Bedeutsamkeit für die Sicherung des Rentensystems ein. Es werden dabei jedoch nur die für den Autor relevantesten Aspekte beleuchtet. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Vorschläge, deren detaillierte Betrachtung allerdings den Rahmen dieser Arbeit über- schreiten würde. Im fünften und letzten Abschnitt werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst.
"Dutch Disease". Lässt sich die "holländische Krankheit" für Brasilien nachweisen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Konjunktur und Wachstum, Technische Universität Bergakademie Freiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird auf die Problematik der Holländischen Krankheit eingegangen, welche insbesondere für ressourcenreiche Volkswirtschaften relevant ist. Zu diesen an Ressourcen besonders reichen Volkswirtschaften gehört auch Brasilien, zugleich ist Brasilien das fünftgrößte Land der Erde."Ordem e progresso"Ordnung und Fortschritt lautet die Inschrift der brasilianischen Nationalflagge.Brasilien ist ein Land, welches sich auf dem Weg vom Schwellenland hin zum Industrieland befindet. Die wirtschaftliche Entwicklung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt der vergangenen Jahre und Jahrzehnte, war positiv, weshalb die ökonomische und politische Bedeutung Brasiliens weltweit zunimmt. Das deutsche Auswärtige Amt legt in seiner aktuellen Einschätzung dar, dass Wachstumsimpulse infolge der Fußball Weltmeisterschaft 2014, der Olympischen Spiele 2016 sowie der Erschließung neu entdeckter Rohöl- und Erdgasvorkommen zu erwarten sind. Durch die sportlichen Höhepunkte seien Investitionen geplant, welche in Rio de Janeiro bis zum Jahr 2014 auf ca. 88 Mrd. R$ geschätzt würden.
"e-Democracy" in Deutschland. Chance für mehr Demokratie oder Verlust politischer Kontrolle?
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral". Wie aktuell ist dieser Satz von Bertolt Brecht heute noch?
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,7, Hochschule Ansbach - Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Ansbach , Sprache: Deutsch, Abstract: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral." (Brecht, 1968) schrieb Brecht in der Ballade "Wovon lebt der Mensch" für die Dreigroschenoper. Wie bei Zitaten oftmals üblich, ist die Interpretation des Zitates das Entscheidende, und die Möglichkeiten sind hier vielfältig: Beginnt man nah am Originaltext, so sollte das Grundbedürfnis Ernährung zu erfüllen wichtiger sein, als die Notwendigkeit für moralische Ordnung und Lehre. Sobald das Überleben vom Organismus her gesichert ist, kann der Mensch damit beginnen, sich in moralischen Systemen einbinden zu lassen und eine Grundstruktur des Lebens zu schaffen, welche ein friedliches und ausgeglichenes Leben miteinander zur Verfügung stellt, für jeden Menschen, innerhalb dieser Ordnung. Die Formulierungen des Liedtextes gehen noch deutlich weiter in die Tiefe, und lassen vor allem im heutigen Kontext viel Raum für Interpretationen. Allerdings soll in dieser Einleitung zunächst nur die moralische Ordnung im Vordergrund stehen, denn diese hat sich jede Kultur erschaffen, auch die Weltkultur.So zumindest die Theorie, denn zäumen wir den Wortlaut des Zitates andersherum auf, wird daraus sinngemäß "Nur wer seine Ernährung gesichert weiß, kann moralisch (richtig) handeln". Doch darf der Mensch nur aus Hunger straftätig werden, und sich beispielsweise seine Ernährung durch Diebstahl sichern? Also ist eine Tat aus purem Überlebensdrang moralisch trotz jeder Konsequenz gerechtfertigt? Auch umgekehrt kommen Fragen auf, wenn man das Zitat für die Sicht des Angesprochen auslegt: "Wenn ich meine Ernährung gesichert habe, habe ich auch moralisch unbedenklich zu handeln", so eine mögliche Umformulierung. Doch wenn man moralisch zu handeln hat, wie kann es dann sein, dass es Menschen gibt, die ihre Ernährung nicht gesichert haben, und daher unmoralische Handlungen vollführen müssen? Und ist dann nicht der Wohlgenährte der Unmoralische und der Hungernde in seiner Situation schuldlos gefangen?In der vorliegenden Studienarbeit soll diese Frage im Hinblick auf einige aktuell ökonomisch relevante Themen des Jahres 2016 erörtert werden, da eine Beantwortung der Frage unmöglich ist. Wieso unmöglich? Wenn die Antwort so banal wäre, wäre sie bereits schon lange in die Tat umgesetzt worden. Oder schränken auch hier die Fressenden die Hungernden in ihrer Freiheit ein um moralisch unbelastet über die Unmoralischen urteilen zu können?
"Erzähl' mir nicht, ich sei alt!"- Zur Analyse von Renteneintrittsentscheidungen vor dem Hintergrund der Narrativen Ökonomik
Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen ihre Renteneintrittsentscheidung treffen. Die Narrative Ökonomik kann das ökonomische Verständnis dafür erweitern, sie ergänzt die Erkenntnisse bisheriger Modellierungen und liefert Erklärungen für bislang nicht erklärbare Phänomene. Nach differenzierten Literaturstudien zu Renteneintrittsentscheidungen und zur Narrativen Ökonomik schlägt der Autor dafür zunächst eine Definition von Narrativen und eine Konzeption ihrer Funktionen vor. Er schließt damit eine theoretische Lücke in der noch jungen Literatur der Narrativen Ökonomik. Darauf aufbauend wird eine "Theorie narrativer Renteneintrittsentscheidungen" entwickelt und am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland empirisch getestet. Durch eine neue Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden werden für das Thema relevante Narrative identifiziert und darauf fußende Hypothesen mit quantitativen Zeitreihenmodellen getestet.
"Far arc" reserves
"Fernbogen"-Reserven
"From Value to Innovation" Construct Model
"Ich war unnütz, das gefiel mir"
"In-House Banken" als Finanzintermediäre
"Lohnt sich Arbeit noch?" Die ökonomische, politische und rechtliche Bedeutung des Lohnabstandsgebots: Die Hartz-IV Reformdebatte 2009/2010
Ist die Hartz IV Reform gescheitert? In weiten Teilen der Gesellschaft herrscht große Unzufriedenheit über das Sozialstaatsystem in Deutschland. Man fragt sich derweilen provokativ, warum Staatsbürger mit dem Gewicht ihrer Faulheit ihre arbeitenden Nachbarn belasten dürfen und dafür zuweilen auch noch mehr Geld erhalten, als derjenige der jeden Tag aufsteht und zur Arbeit geht. FDP Parteichef Guido Westerwelle stellte sich diese umstrittene Frage, die man eigentlich hierzulande nicht stellen darf, und erntete dafür Kritik und politische Entrüstung. Er war es auch, der das Dilemma zwischen steigender Arbeitslosigkeit und zunehmender Lohnungleichheit aufzeigte und Deutschland mit der aktuellen ¿Hartz IV Reformdebatte¿ konfrontierte. In diesem Buch werden diese empfundenen Ungerechtigkeiten und der daraus entstehende Reformbedarf aufgezeigt und in Interviews mit Landes- und Bundespolitikern die Frage analysiert, ob es sinnvoll ist, die Regelsätze für Sozialleistungen zu kürzen, um den Abstand zwischen einem Leben mit oder ohne Arbeit zu vergrößern. Bislang ist es noch nicht gelungen, ein überzeugendes Reformkonzept umzusetzen, um Arbeit erstrebenswert und das Leben ohne Arbeit lebenswert und moralisch vertretbar zu machen. Hier geht es vor allem um die Fragestellung, wie weit der Sozialstaat Hilfsbedürftige unterstützen soll, ohne dem Anreiz einer Beschäftigung, gerade im Niedriglohnsektor, entgegenzuwirken. Diese Bedeutung des Lohnabstandsgebots zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit soll aus ökonomischer, politisch-moralischer und rechtlicher Sicht analysiert werden. Kritisch beschäftigt sich Robert Czaplinski mit dem Effekt, dass soziale Unterstützung in Deutschland oftmals schon einem Mindestlohn gleichkommt. In der deutschen Verfassung findet das Lohnabstandsgebot zwar keine Berücksichtigung, der Grundsatz aber, dass ein arbeitender Mensch in Deutschland mehr Geld zur Verfügung haben muss als jemand, der seinen Lebensunterhalt nur mit staatlicher Hilfe bestreiten kann, findet sich im zwölften Buch des Sozialgesetzbuches wieder. Nach § 28 SGB XII müssen die Regelsätze unter dem durchschnittlichen Nettoverdienst der unteren Lohn- und Gehaltsgruppen liegen. Diese Regelung ist als Existenzminimum bekannt. Der im Gesetz zum Ausdruck gebrachte Vorrang der Erwerbstätigkeit steht aber erfahrungsgemäß häufig dort im Mittelpunkt der analysierten Debatte, wo sich Konstellationen ergeben, wo beispielsweise kinderreiche Sozialhilfeempfänger besser gestellt sind, als solche, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Wie soll der Gesetzgeber dieser Entwicklung entgegentreten? Sollte er überhaupt aus politisch-moralischen und ökonomischen Aspekten eingreifen?
"McWorld" oder "Mulitkulti"?
"Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt". Der Arbeitsmarkt im freien Fall des Shareholder Value?
"Money, financial stability and efficiency". A summary of the article by Franklin Allen, Elena Carletti and Douglas Gale (2014)
Seminar paper from the year 2016 in the subject Economics - Macro-economics, general, grade: 2,0, University of Cologne, course: Seminar Macroeconomics, language: English, abstract: At least since the start of the last financial crisis in 2007, the analysis of financial stability is a broadly investigated field of research. Macroeconomic as well as microeconomic models try to evaluate the effects of distortions (liquidity shocks, substantial losses on equity good markets. . . ) on the financial markets to the stability of all or some areas of the economy.Macroeconomic models mainly evaluate the impacts of such disruptions to benchmarks like GDP, unemployment or international trade and give recommendations regarding how institutions (central banks, governments. . . ) should react. As Blaug indicates, classical, neoclassical and new-classical models can be distinguished in this context. In contrary, microeconomic models are trying to quantify the welfare effects of such events on the level of individual economic participants like households, firms or banks. Most of this literature measure such losses via real-term variables, for example real wages or real consumption. Within such models, this causes instability on the banking/financial sector due to crashes in equity or bank-runs.Just a small group of younger literature, such as Carletti et al. (2009) or Gersbach (2012), examines the question whether modeling nominal but non-contingent contracts instead of real ones improve financial stability in theory. Among this literature, the present article "Money, financial stability and efficiency", written by Franklin et al. (2014), can be found. The authors consider a standard banking model with aggregate return risk, aggregate liquidity risk and idiosyncratic liquidity shocks.The aim of this term paper is to briefly describe relevant model specifications and main assumptions of the underlying model. Secondly, main findings and their implications regarding the proposed research question will be presented. Finally, this term paper will complete with some critical reflections about the applicability of the model in theoretic and empirical research.
"Politik nur für Erwachsene?" Problem der politischen Handlungskompetenz
"Sistemska" lutanja u Srbiji traju previ¿e dugo - ko¿taju mnogo i jo¿ ¿e vi¿e.
Scientific Essay from the year 2014 in the subject Economics - Case Scenarios, University of Novi Sad, course: Economics, language: ¿¿¿¿¿¿, abstract: "Sistemska" lutanja u Srbiji traju previ¿e dugo - i ko¿taju i ko¿täe mnogo Skupno nas ko¿taju, i tek ¿e ko¿tati, dve kobne zablude: prvo, zabluda o tome kakav tr¿i¿ni sistem treba i mo¿emo da uspostavimo, a druga, na koji näin se to najbezbolnije mo¿e ostvariti u konkretnoj situaciji.Vi¿edecenijska tumaranja pre sada¿njih zabludaSve od reda uzalud, jer su barem dve premise bile pogre¿ne:1) da se tr¿i¿ni privredni sistem mo¿e ostvariti kao socijalisti¿ki, nekapitalisti¿ki. 2) druga zabludna zabluda odnosila se na näin kako takav sistem mo¿emo najbezbolnije i najefikasnije ostvariti u konkretnim uslovima.I tako je to tumaranje trajalo godinama, ¿ak decenijama: nakon neuspeha jednog programa, brzo se pravio drugi, u nadi da ¿e "ovaj put biti pronäeno ono pravo". A to pravo nikako da se näe i nije se ni moglo näi na gore pomenutim pogre¿nim premisama. Samo formalna "prekretnica" nakon 2000. godineNakon 2000 godine zaista je do¿lo do bitnih promena. Ali u ¿emu su se one su¿tinski sastojale? U ekonomskom pogledu, su¿tina je bila u tome da je ve¿ vladaju¿em (danas se ve¿ vidi:pogubnom) neoliberalizmu i u Srbiji dato je zeleno svetlo da se ispolji kao market fundamentalism, tänije re¿eno kao tranzicioni market fundamentalizam. I u su sadr¿ane dve, samo donekle izmenjene, te¿ka zablude.Istina, eksplicitnije nego bilo kada ranije, tr¿i¿te odnosno tr¿i¿na privreda je nagla¿eno tretirana kao efikasniji aran¿man ekonomske aktivnosti od bilo koje netr¿i¿ne varijante; a samim tim je eksplicitno istaknuta neizbe¿nost tranzicija iz netr¿i¿ne (ili quasi tr¿i¿ne) u tr¿i¿nu privredu. Cilj je, dakle, eksplicitno postavljen, odmah ¿emo videti, dvostruko neprecizan i lakonski.Ako se ne precizira ¿ta se podrazumeva pod tr¿i¿nom privredom, prethodna re¿eno je lakonsko ciljno odre¿enje, ne govori mnogo, ostavlja prostor za razli¿ita proizvoljna poimanja. Najop¿tije se mo¿e re¿i da pod tr¿i¿nom privredom podrazumevamo neki aran¿man ostvarivanja ekonomske aktivnosti. Ka¿emo neki, jer on nije jednoznäno odre¿ene ve¿ ispoljava kao dosta ¿iroka skala, koja se prote¿e od visokog stepena liberalizma, laissez fairea, prirodnog (samo)toka (samoregulisanja) ekonomske aktivnosti, sve do, na drugom kraju skale, visokog stepena intervencionizma, regulisanja, korigovanja samotokova. Uspostavljanje optimalnog odnosa izme¿u samotokova i intervencionizma, regulisanja/korigovanja pomenutih samotokova, samo po sebi je ozbiljan spoznajni i operativni problem.
"TARGET2"-Salden
"They'll take our jobs". The future of labour in the light of automation due to artificial intelligence and robotics
Seminar paper from the year 2018 in the subject Economics - Innovation economics, grade: 1,3, University of Applied Sciences Essen, course: Economics, language: English, abstract: German newsletter articles in 2018 fanned fear in many employees with headlines like "Siri, machst du uns bald alle arbeitslos?" (Kramer, 2018) or "Wird jeder Zehnte arbeitslos?" (Rudzio, 2018). The worry over joblessness due to industrialisation is not a new occurrence. Although vast technical and industrial development should be pursued recklessly in order to make bigger profits that should increase wealth for all, there have been movements against this development throughout history. Reasons for these dissenting voices can be for example: social, ecological or even economic to maintain the status quo. The destruction of mechanical looms from 1811 by Ned Ludd and his followers show, how people have been aware of the effects of technology on employment. Even though there are a plenty of reasons to work against an industrial revolution, e.g. pollution or change of the environment, a lot of them are rooted in a fear of unemployment. It has been shown, that unemployment leads to an increase of criminality, decreases mental and physical health and has a negative impact on individual happiness. If the assumption that about 47 percent of total US employment is at risk, is correct, employments and therefore society is facing a massive disruption. This assignment is focused on social and macroeconomic outcomes from the latest technological trend, and highly discussed topic in media: Artificial Intelligence based Automation. Following the introduction it is primarily discussed, which kinds of jobs are potentially threatened by automation. Second, this assignment illustrate the economic problems arising with automation. The third part is a brief summarisation of approaches on how to cope with the problems caused by automation in the near future.