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"Ab heute bist du Ausbilder"
"Bedrohte Pflanzenarten" in der Grundschule. Entwurf eines Projekts im Rahmen der Umweltbildung
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,3, Universität Koblenz-Landau (Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Umweltbildung in der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben in einer sich ständig verändernden Umwelt, mit zunehmender Technisierung und Modernisierung, wodurch wir und auch die Kinder oft unsere natürliche Umgebung übersehen und nicht mehr wahrnehmen. Doch gerade heute, in einer Gesellschaft geprägt durch Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und Überforderung sollte es unsere Umwelt sein, die einem jeden wieder Beständigkeit und Sicherheit vermittelt.Auch die Umwelt selbst verändert sich, sei es bedingt durch den fortschreitenden Klimawandel oder auch die ständig vorherrschende Umweltverschmutzung. Dennoch bedarf sie unserer Mithilfe und Verantwortung, um uns auch weiterhin Schutz und Zuversicht zu vermitteln und uns mit ihrer natürlichen Schönheit und Vielfältigkeit zu umgeben. Die Kinder müssen so früh wie möglich lernen, die Umwelt und ihre Probleme wahrzunehmen, um dann ein Bewusstsein und Gefühl dafür zu entwickeln, verantwortungsvoll mit eben dieser umzugehen und dies auch weiterzugeben. Geschieht dies nicht, so wird sich unsere Umwelt früher oder später drastisch verändern, nicht nur Pflanzen- und Tierarten werden weiter aussterben, auch unser Klima wird sich ungewohnt verändern. Dies wird widerrum dazu führen, dass sich weitere Pflanzen- und Tierarten nicht schnell genug an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen können und aussterben. Die Frage ist, wie schnell sich der Mensch an diese neuen Bedingungen anpassen kann. Nach einem Definitionsversuch von "Umweltbildung", möchte ich mich dem Offenen Unterricht, seinen Begründungen und unterschiedlichen Formen widmen. In diesem Zusammenhang werde ich den Projektunterricht noch einmal genauer betrachten, um anschließend ein selbst geplantes Unterrichtsprojekt zum Thema "Bedrohte Pflanzenarten" vorzustellen.
"Bin ich doof?" - Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg - Vorpommern nach der Wende bis 2000
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema meiner Hausarbeit lautet "Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg - Vorpommern nach der Wende bis 2000". Was genau sich hinter dieser Überschrift und hinter den jeweiligen Begriffen verbirgt, werde ich nun versuchen zu erläutern. Ich denke, dass jeder das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Norden der Bundesrepublik Deutschland kennt und hier keinerlei Erklärung braucht. Es gehört zu den neuen Bundesländern und war demnach bis 1990 ein Teil des Staatsgebietes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. "Transformation". Was ist "Transformation"? Laut dem Duden bedeutet "Transformation" soviel wie Umformung, Umwandlung oder Umgestaltung. Es entsteht etwas Neues, etwas Neues wird entwickelt, etwas wird weiterentwickelt. Ich persönlich denke bei dem Wort aber auch daran, dass etwas Altes hinter sich gelassen wird. Etwas, was sich anscheinend nicht bewährt oder funktioniert hat. Ob es schlecht war, sei dahingestellt, aber das Alte weicht etwas Neuem, Besserem. Das sollte der Regelfall sein. Bezogen auf das Wort "Schulbildung" macht eine "Transformation" natürlich Sinn. Hier ist vom Wandel und der Umgestaltung eines Systems, dem Bildungssystem eines Staates, die Rede. Ein Staat, hier die ehemalige Deutsche Demokratische Republik, schwindet, und mit ihr eine Ideologie, ein System. Eingebettet in dieses System war natürlich auch das Bildungssystem des Staates. Als "Wende" würde ich eine einschneidende, weitreichende Veränderung bezeichnen. Etwas Neues beginnt, ein neuer Abschnitt fängt an. In dem hier betitelten Kontext der Deutschen Demokratischen Republik bedeutet die "Wende" natürlich der Fall der SED-Regierung und die Öffnung der innerdeutschen Mauer 1989, was dann die erlösende Konsequenz der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3.Oktober 1990 zur Folge hatte.
"Ciao, Prof!"
"Ciao, Prof!" raccoglie alcune lezioni svolte dall'autore durante l'emergenza sanitaria del Covid-19. All'interno del libro troviamo diversi argomenti come il bullismo, il razzismo, la violenza di genere, il peso delle parole e molto altro.Un modo intelligente e piacevole per restare vicini ai propri allievi in un periodo di distanziamento sociale.
"Comunidad Terapéutica Psicoanalítica de Estructura Multifamiliar" oder "Escuela de Familia"
"Das Lebensbuch" - wie lässt sich diese Methode mit Kindern aus belastenden Lebensverhältnissen anwenden?
"Der Mensch wird am Du zum Ich". Martin Bubers Verständnis von Erziehung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit habe ich mich mit dem Erziehungsverständnis Martin Bubers näher befasst. Dazu werde ich in aller Kürze auf Bubers Biographie eingehen, bevor ich den Hauptaspekt seines Denkens, das dialogische Prinzip, vorstelle. Dessen Einfluss auf Bubers Vorstellung von Erziehung soll im Hauptteil der Arbeit ausführlich dargelegt werden, ohne dabei kritische Aspekte auszusparen, um so abschließend zu einer umfassenden Bewertung von Bubers erzieherischem Denken zu gelangen. Ziel der Arbeit ist es, verständlich zu machen was es bedeutet, wenn Buber sagt, dass der Mensch nur "am Du zum Ich" werden kann.
"Der Wanderer zwischen beiden Welten" von Walter Flex. Auswirkungen des Krieges auf das jugendliche Erleben
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Literaturanalyse des Romans "Der Wanderer zwischen beiden Welten", der zwischen 1915 und 1916 von Walter Flex verfasst wurde und thematisiert den Umgang mit den Auswirkungen des Krieges innerhalb des jugendlichen Erlebens. Im Fokus der Untersuchung stehen hierbei vor allem der Einfluss und die Bedeutung des Romans für die jugendlichen Nachfolgegenerationen und warum dieser im Kontrast zu anderer zeitgenössischer Literatur stand. Dazu soll die Frage nach dem Deutungsangebot des Krieges, das Walter Flex mit seinem Roman macht, kritisch beantwortet werden.
"Die Illusion der Chancengleichheit" nach P.F. Bourdieu und J.C. Passeron
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: Gut, Wirtschaftsuniversität Wien (Institut für Bildungswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Wissenschaftstheorethische Probleme in der Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl formale Gleichheiten im französischen Bildungssystem seit Jahrzehnten angestrebt und verwirklicht wurden, existieren - nach Meinung von Bourdieu und Passeron - nach wie vor Chancenungleichheiten aufgrund sozialer Herkunft. Die Autoren haben mit ihrer Studie einerseits aufgezeigt, dass es diese Unterschiede tatsächlich gibt, andererseits auch versucht dazulegen, dass gerade das Bildungssystem selbst die Chancengleichheiten verhindert - und dies sogar systematisch versucht zu legitimieren. "In der Schule geht es demnach also nicht nur um Erziehung und (Aus-)Bildung, sondern auch um Selektion."Das meritokratische Selektionssystem in Frankreich gibt vor, "alle" nach ihren Fähigkeiten auszuwählen, ist aber in der Realität ein starres System der Privilegiertenauswahl. Die Selektion passiert schon weit vor dem Hochschulzugang und so bleibt vom Ruf nach "Bildung für alle!" nur "Die Illusion der Chancengleichheit". "Die soziale Herkunft ist zweifellos unter allen Differenzierungsfaktoren derjenige, der sich im Studentenmilieu am stärksten auswirkt, stärker jedenfalls als Geschlecht und Alter, vor allem aber stärker als ein so manifester Faktor wie die Religion." Eine Kurzbiographie des "großen" französischen Soziologen Bourdieu steht am Beginn dieser Arbeit. Anschließend werden die wichtigsten Aspekte seiner "Kulturtheorie" und seines - von ihm geprägtem - "Kapitalbegriffes" dargestellt und erläutert. Hierbei soll auch verdeutlicht werden, dass Bourdieu sich immer um relationales Denken bemüht hat. Er versuchte die Struktur in einem Forschungsfeld aufzudecken und als Abbild der Gesellschaft darzustellen. Dies erscheint notwendig, um die zentralen Aussagen der empirischen Studie "Die Illusion der Chancengleichheit" (besser) verstehen zu können. Darin werden einerseits die unterschiedliche soziale Herkunft und der Studienerfolg der Studenten behandelt, andererseits die Theorien der Autoren vorgestellt, dass die Universitäten ihre Strukturen der Chancenungleichheiten - trotz formaler Reformen - bewusst beibehalten. Abschließend wird noch auf den Aspekt der "Kommunikation in der Pädagogik", also der Sprache und ihrer Bedeutung im Bildungswesen näher eingegangen.
"Die Straße". Eine Fallanalyse vor dem Hintergrund der Sozialisationstheorie von George Herbert Mead
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erzeihungswissenschaften), Veranstaltung: Vertiefende und exemplarische Auseinandersetzung mit Grundfragen der Erziehungswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Analyse liegt auf einem Abschnitt im letzten Drittel des Werkes "Die Straße", der eine der Schlüsselszenen des Romanes darstellt. Die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten, Vater und Sohn, soll im Laufe der Arbeit näher beleuchtet werden, sowie die Veränderungen und Wechselwirkungen dieser in der Szene selbst. Im Mittelpunkt der Betrachtung, steht dabei vor allem die Frage nach der adäquaten Entwicklung der Individualität des Sohnes vor dem Hintergrund der Mead'schen Sozialisationstheorie, sowie den Einfluss des Vaters auf denselbigen. Um diese Fragen beantworten zu können, wird zu Beginn der Arbeit zunächst die Sozialisationstheorie von George Herbert Mead näher ausgeführt und differenziert beschrieben. Daraufhin folgt zum besseren Verständnis der Fallsituation ein bündiger Abriss des Buches sowie eine kurze Vorstellung der Protagonisten. Anschließend werden zentrale Momente der Szene ausgewählt und vor dem Hintergrund der genannten Sozialisationstheorie näher betrachtet und analysiert. Hierbei wird versucht, auf die anfangs gestellten Fragen, mögliche Antworten oder Hypothesen zu finden und diese zu begründen. Den Abschluss bildet danach einerseits eine Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen der vorgestellten Theorie, sowie ein kurzes Fazit, welches die zentralen Momente der Arbeit wiedergibt und die Ergebnisse zusammenfasst.
"Die Treffpunktkids". Ein Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker Eltern
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2+, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Kinder psychisch kranker Eltern zeigen aufgrund der zum Teil massiven Beeinträchtigungen der Eltern große Defizite in der Versorgung und Betreuung. Sie sind in vielen Bereichen überfordert und in ihrer Entwicklung gefährdet. Diese Kinder fühlen sich oft emotional allein gelassen, tragen früh Verantwortung, haben Angst vor einer Verschlimmerung der Erkrankung oder einen möglichen Suizid des erkrankten Elternteils. Aus Angst vor Stigmatisierung und Isolation durch das soziale Umfeld, wird oft nur sehr wenig über die Erkrankung der Eltern in den Familien gesprochen. Vielfach wird den Kindern auch ein Redeverbot erteilt. Dabei wünschen sich die meisten Kinder Informationen über die psychische Erkrankung des Vaters oder der Mutter. Sie möchten in die Behandlung einbezogen werden und offene Antworten auf ihre Fragen erhalten.In den letzten Jahren ist man zwar offener für die Bedürfnisse und Belange von Kindern psychisch kranker Eltern geworden, dass heißt aber leider nicht, dass für diese Kinder kommunalpolitisch entsprechende Angebote geschaffen wurden. Die Angebote die bislang bestehen, finanzieren sich zumeist durch Spenden und haben keine oder wenig Aussicht auf eine Regelfinanzierung.
"Elite" - Eine Gruppe zwischen Macht, Leistung und Bildung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Egal ob während der Abiturzeit, des Studiums oder des beruflichen Lebensweges; zu verschiedenen Zeitpunkten kann ein Jeder auf den Begriff "Elite" treffen. Bildungs-, Wirtschafts- und politische Kreise stellen sogenannte "Eliten" und werfen dadurch die Frage auf, was darunter zu verstehen ist und wer sich dazu zählen kann. Bei genauer Betrachtung wird ersichtlich, dass "Elite" sogar im privaten Raum Einzug gefunden hat (¿ Elitepartner.de). Der Terminus erlebt eine wahre Renaissance und Ausbreitung im nationalen Raum. Es stellen sich die Fragen: Wer sind die Eliten des 21. Jahrhunderts und wie haltbar ist der Begriff noch? Diesbezüglich werde ich zu Beginn meiner Arbeit eine Definition anführen. Weiterhin möchte ich erste Probleme aufzeigen, die im Zusammenhang mit "Elite" auftreten und Gründe für die Ablehnung dieser Gruppierung darstellen. Noten und herausragende schulische und studentische Leistungen werden als Einfluss- und Aufstiegsfaktor genannt und erwecken den Anschein, dass jedem die Möglichkeiten offen stehen Spitzenpositionen zu erwerben (Meritokratie). Speziell im internationalen Kontext gewinnt der Terminus an Bedeutung und zwingt Deutschland sich dem weltweiten Vergleich zu stellen. Folglich gilt es zu untersuchen, ob die Bezeichnung "Elite" als ein Güte- oder Qualitätsmerkmal zu verstehen und wie berechtigt die Klassifizierung ist. In diesem Zusammenhang untersuche ich die Selektionskriterien für die Zugehörigkeit. Hierbei lieg der Fokus auf der Herkunft, dem Bildungsgrad und dem (erwünschten) Habitus der "Elitegruppen".Abschließend wende ich mich der Frage nach dem Geschlecht der Eliten zu, denn bei ersten Überlegungen werden einem selten weibliche Elite-Zugehörigen ins Gedächtnis gerufen. Besonders als Frau, angehende Hochschulabsolventin und als ehrenamtliche Helferin in der geschlechtsspezifischen Kinder- und Jugendarbeit fühle ich mich durch diese Thematik angesprochen. Im Sinne der Chancengleichheit der Geschlechter lohnt es sich die prozentuale Verteilung von Männern und Frauen zu betrachten und nach Gründen für diese zu suchen.
"Emil und die Detektive" von Erich Kästner. Zwischen Realität und Roman
"Erfahrungsoffene Lebensschule" statt "langweiliger Unterrichtsanstalt". Zu Hartmut von Hentigs Versuch, die Schule "neu zu denken"
Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "Allgemeine Didaktik und pädagogische Ausbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Peter Struck mahnt eine "Wiederentdeckung der Lehre von den sinnvollen Größen in der Pädagogik" an. Von einem "enormen Reformstau" spricht Rainer Winkel. Klaus Hurrelmann warnt, viele Schüler betrachteten ihre Schulzeit als "verlorene Lebenszeit". Eine Umfrage von 1990/91 ergab, dass gerade einmal ein Drittel der westdeutschen Jugendlichen gerne in die Schule gehen bzw. gingen. Die seit Mitte der sechziger Jahre laufende Bildungsreform in der BRD scheint steckengeblieben zu sein. Die Diskussion darüber ist so alt wie die Reform selbst und wird nicht leichter dadurch, dass Lautstärke und Publizität einer Äußerung oft im Gegensatz zu ihrer Differenziertheit und ihrem Gehalt stehen. In der Öffentlichkeit dominiert ein Gemisch von Halbbildung und Weltanschauung.Zu den gleichwohl zahlreichen Stimmen, die differenziertere Thesen für eine fortgesetzte oder auch neue Reform entwickelt haben, gehört der Bielefelder Pädagoge Hartmut von Hentig, dessen Schulprojekte große Aufmerksamkeit erregt haben. 1994 wandte sich von Hentig mit neuen Anregungen an die Fachwelt. Unüberlegte Veränderungen in der Schule hielt er für Kurieren an Symptomen. Nötig sei, die Schule "neu zu denken".Die folgende Arbeit skizziert von Hentigs Ansatz, ergänzt ihn um ältere Überlegungen und stellt ihm Äußerungen einiger seiner Fachkollegen gegenüber. Daneben beleuchtet sie kurz die Frage, inwieweit sich einige der Reformansätze praktisch verwirklichen lassen. Daß ich im Verlauf einer einwöchigen Hospitation an meinem alten Gymnasium noch einmal verschiedene Arten von Unterricht miterlebt habe - darunter auch einen unfreiwillig wohl der Laborschule verwandten -, regte mich an, an einigen Stellen auf diese Erlebnisse zurückzugreifen.
"Erstellen des Lebensweges". Ausarbeitung im Rahmen der Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfleger/in
Fachbuch aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung ist ein Teil meiner Facharbeit, die ich zum Thema "Persönliche Zukunftsplanung" geschrieben habe. In dieser Ausarbeitung geht es um die Vergangenheit des Menschen und um das Erstellen seines Lebensweges.Diese Ausarbeitung ist aus meiner eigenen Sicht geschrieben und dient nur als Anregung/Unterstützung z.B. für die Formulierung eurer Ausarbeitungen. Ein kleiner Überblick der ausgearbeiteten Bereiche der schriftlichen Ausarbeitung- Personenbeschreibung mit einblick in deren Lebenslauf;- Das Thema und der theoretische Bezugsrahmen;- die personengebundenen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten;- der Entwicklungsstand;- Inhalt und Intention des Angebotes;- Darstellung und Begründung des geplantes Vorgehens und Einsatz der Medien;- Zielformulierung nach SMART
"Forschung ist dreckig". Eine kritische Untersuchung zum eurozentrisch-kolonialen Wissenschaftsbetrieb
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit geht der Fragestellung nach, welche(s) Wissen, Praktiken und Erfahrungen des eurozentrisch-kolonialen Wissenschaftsbetriebs sich aus einer de- und postkolonialtheoretischen Perspektive (empirisch) feststellen lassen? Dazu werde ich zunächst theoretisch aufarbeiten, inwiefern die Wissenschaft als Ausdruck westlicher Dominanz fungiert und was genau eine Dekolonialisierung der Universität bedeuten kann. Im dritten Kapitel werde ich die für diese empirische Arbeit gewählte Methodik näher beleuchten. Daran anschließend erfolgt die Darstellung der Ergebnisse und deren ausdifferenzierte Einordnung in den aktuellen Forschungsstand. Bevor es abschließend zu einer inhaltlichen Zusammenfassung und einem Ausblick kommt, werden meine persönlichen Selbstreflexionsprozesse hinsichtlich der Inhalte, der Methode und der eigenen Position hervorgehoben. "Forschung ist dreckig" (Exo, 2017) - oder in den Worten meiner Gesprächspartnerin: "Richtig pervers" (Interview). Die Konflikt- und Friedensforscherin Mechthild Exo hat bei der Äußerung dieser drei Wörter, bei der sie sich an einem Zitat von Linda Tuhiwai Smith (2008) orientiert hat, vermutlich nicht erwartet, dass ihre Formulierung mal im Titel eines Forschungsprojekts vorzufinden sein wird. Auch meine Gesprächspartnerin im Rahmen dieses Projekts hat wahrscheinlich nicht erwartet, gleich zu Beginn dieser Arbeit rezitiert zu werden. Doch was haben das Zitat von Exo (2017) und die Aussage meiner Gesprächspartnerin gemeinsam? Sie beide beziehen sich kritisch auf die historische und heutige Verbundenheit von Wissenschaft und Kolonialismus. Denn die Auswirkungen des Kolonialismus in den Ländern des globalen Südens und des globalen Nordens haben die Wissenschaft bis heute geprägt (Franzki & Aikins, 2010). Dies zeigt sich darin, so Edward Said (1995), dass sich mithilfe der Wissenschaft eine westliche Dominanzkultur und Vormachtstellung gegenüber "the Other" (Smith, 2008), also dem ehemals kolonialisierten Teil der Welt (globaler Süden), entwickelt hat. Besonders das Schaffen solch einer "colonial difference" hat die Überlegenheit des Westens (Nordamerika und Europa) dem globalen Süden gegenüber begünstigt (Mignolo, 2002). [...]
"Gehirngerechtes Denken"
"Grundlagen der Digitalfotografie" nach den Grundlagen des didaktischen Designs. Entwicklung und Analyse eines Onlinekurses
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Analyse einer exemplarisch entwickelten Online-Lernumgebung mit dem Titel "Grundlagen der Digitalfotografie". Dabei fließen viele psychologische und pädagogische Aspekte in die Gestaltung dieses Systems ein, das den Lernprozess unterstützen soll. Kapitel 2 stellt zunächst die Online-Lernumgebung vor und bildet damit den Ausgangspunkt für die nachfolgenden Betrachtungen. Kapitel 3 begründet die Inhaltswahl und den Aufbau des Kurses mit den Gesichtspunkten der Web-Didaktik. Kapitel 4 analysiert den Onlinekurs anhand der Theorien zur Gestaltung von Medien und den möglichen Nutzen des Designs zur Unterstützung der Informationsverarbeitung. Kapitel 5 diskutiert die Ergebnisse der Lernumgebung anhand einer SWOT-Analyse.
"Guter" Unterricht im digitalen Raum. Merkmale, Möglichkeiten und Besonderheiten des digitalen Lernens
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, auf theoretischer Basis sowie auf Basis der Untersuchungen, die im letzten Jahr gemacht wurden, Hypothesen für die Erfolgsfaktoren "guten" digitalen Unterrichts herzuleiten. Hierzu wird zunächst der Begriff des "guten" Unterrichts aufgearbeitet, wie er aus Untersuchungen zum Präsenz-Unterricht bekannt ist. Im Anschluss werden verschiedene Unterrichtsformate sowie der digitale Raum mitsamt seinen strukturellen Gegebenheiten und Möglichkeiten der Wissensvermittlung dargestellt. Hierauf aufbauend wird ausgearbeitet, welche Besonderheiten sich für Unterricht im digitalen Raum ergeben, und Hypothesen formuliert, wie unter diesen besonderen Bedingungen "guter" Unterricht aussehen kann. Die Ergebnisse werden mit Blick auf die Zukunft diskutiert. In den letzten anderthalb Jahren waren die Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Lernens in der öffentlichen Debatte so präsent wie nie zuvor. Mit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wurden Betreuungs- und Bildungseinrichtungen zeitweise vollständig geschlossen. Der Unterricht verlagerte sich aus dem öffentlichen in den privaten Raum. Kinder mussten ohne Präsenzphasen und abseits ihrer soziale Unterstützungsnetzwerke lernen zu lernen. So sahen sich viele Schulen am Anfang der Corona-Pandemie mit einer großen Herausforderung konfrontiert: Der bisher in Präsenz stattfindende Unterricht musste vollständig in den digitalen Raum verlegt werden. Nun stellt sich in diesem Rahmen die Frage, wie Unterricht im digitalen Raum gestalten werden kann, sodass es sich um "guten" Unterricht handelt. Untersuchungen zu den Möglichkeiten des Blended-Learning, und somit der Integration digitaler Medien in den klassischen Unterrichtsalltag gibt es immer wieder. So wurden die Möglichkeiten der Einbindung von Whiteboards, Apps oder bestimmten Plattformen untersucht. Allerdings ging man hier davon aus, dass solche Medien als Ergänzungen im Präsenzunterricht oder auch bei den Hausaufgaben sowie der Prüfungsvorbereitung genutzt werden. Niemand sah voraus, dass Schulunterricht rein digital ohne jegliche Präsenzveranstaltungen stattfinden würde. Entsprechend ist die Landschaft der empirischen Untersuchungen zu den Voraussetzungen für "guten" digitalen Unterrichts rar.
"Ich bin viele". Soziale Identität und soziale Identitätstheorie am Beispiel studierender Soldaten
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Identität ist allgegenwärtig. Diskussionen über nationale, ethnische oder sexuelle Identität füllen viele Seiten der Tages- und Wochenzeitungen. Auch in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Neurowissenschaften, Medizin werden Themen der persönlichen und sozialen Identität beleuchtet. Denn das Verhalten von Menschen zueinander wird von diversen Faktoren beeinflusst: von frühkindlichen bis hin zu aktuellen Erfahrungen, von Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten. Diese Elemente bedingen, wie sich ein Mensch zu einem anderen Menschen gibt und verhält. Die Person an sich steht dabei nie alleine, sie ist nie nur von sich selbst geprägt. Die Entwicklung des Menschen ist die Entwicklung von Gruppen auf deren Basis erst das Individuum entstehen konnte. So bestimmt die jeweilige Gruppe oder auch mehrere Gruppen der die Einzelperson angehört, zu einem gewissen Grade, wie sie handelt, reagiert und auftritt (vgl. Abels 2010, S. 255). Dies ist gerade in Bezug auf den studierenden Soldaten der deutschen Bundeswehr besonders relevant und interessant. Der junge Offizier oder Offizieranwärter, meist im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, findet sich insbesondere im Zeitraum seines Studiums in diversen, teilweise scheinbar nicht zusammenpassenden Gruppen wieder. Resultierend daraus entsteht in einigen Fällen eine "Unsicherheit" über die tatsächliche Zugehörigkeit und die damit verbundene (soziale) Identität. Angelehnt an das Seminar "Subjektwerdung und Vergesellschaftung im historischen Prozess. Sozialisation, Identität und gesellschaftliche Modernisierung" soll sich diese Arbeit nicht mit den häufig in der Wissenschaft betrachteten Instanzen für die Bildung und Prägung der Identität, beispielsweise der Familie, der Schule oder dem Beruf beschäftigen, sondern hauptsächlich den sozialen Aspekt, also die Identität in Bezug auf Gruppen fokussieren. Grundlage und gleichzeitig Ziel ist es nicht, das im Seminar vorgetragene Referat zum Text "Alltägliche Identitätsarbeit und Kollektivbezug" von Wolfgang Kraus zu replizieren, sondern den darin angesprochenen Aspekt der sozialen Identität in dieser Hausarbeit aufzugreifen und die bekannteste Theorie "die soziale Identitätstheorie" mit Bezugnahme auf die Teilnehmer des Seminars, also die studierenden Offiziere, zu erläutern um dadurch das Phänomen der angesprochenen unsicheren oder undifferenzierten Empfindung der eigenen (sozialen) Identität zu veranschaulichen und zu verdeutlichen.
"Ich schaffs!" für Gruppen und Klassen
"Psychische Probleme nehmen bei unseren Kindern und Jugendlichen immer mehr zu, Burnout bei Lehrkräften wird immer häufiger. Vorbeugen ist besser als heilen, und dieses Buch ist eine Schatzkiste voller Ideen, wie man das umsetzen kann." Ben Furman Das Erfolgsprogramm jetzt auch für Gruppen! Das erfolgreiche Programm "Ich schaffs!" des finnischen Psychiaters Ben Furman ist weit mehr als ein Motivationsprogramm für Kinder und Jugendliche. Mit seinen klaren Einzelschritten und aufeinander aufbauenden Phasen hilft es, auch vermeintlich schwierige Ziele zu erreichen und neue Fähigkeiten bleibend zu erlernen. In Gruppen oder Klassen angewandt, nutzt das Programm die positiven Effekte des gemeinsamen Lernens. Dabei werden sowohl gruppendynamische als auch methodische Aspekte einbezogen, um die Bedürfnisse aller Gruppenmitglieder angemessen zu berücksichtigen und neue individuelle oder kollektive Fähigkeiten zu erlernen. Astrid Deuchert und Christina Achner stellen in diesem Buch Fallbeispiele und methodische Ideen für verschiedene Gruppenkontexte vor - etwa im schulischen Bereich, im Bereich der Erwachsenenbildung oder im Kontext von Freizeitgruppen. Sie zeigen zum einen die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten des "Ich schaffs!"-Programms in Gruppensettings. Zum anderen wird deutlich, dass - je nach Situation - auch einzelne Aspekte oder Schritte durchgeführt werden können und bereits dadurch erste Lösungen entstehen. Mit Beiträgen von Danielle Berg ¿ Lukas Fehlings ¿ Claudia Guth ¿ Claudia Höhendinger ¿ Johanna Kiniger ¿ Stefan Niedermann ¿ Elisa Ruoff Zeller ¿ Eva Schilling Die Herausgeberinnen:Astrid Deuchert, Dr; Sonderpädagogin, Schulpsychologin und Traumafachberaterin (DEGPT); Systemische Beraterin (SG), Systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin (BLÄK); zert. Dozentin (LMU München), Resilienzberaterin. Christina Achner; Heilpädagogin, Traumafachberaterin (PITT); Lehrende für Systemische Beratung und Coaching (SG, DGSF), Supervisorin (SG), Systemische Therapeutin (SG), Atem- und Körpertherapeutin; MSC-Trainerin.
"Ihr seid alle irgendwie so nervig". Eine objektiv-hermeneutische Fallrekonstruktion zur Lehrerdeutung der Schülerrolle
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht selten spielt bei dem Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein die Schule eine besondere Rolle - hier formieren sich verstärkt Peergroups und wirken Peer-Pressure, hier wird das Leistungsprinzip der Gesellschaft eingeführt und junge Menschen der Herausforderung ausgesetzt, sich selbst zu behaupten, sich selbst zu bilden - Erziehung und Bildung gehen dabei Hand in Hand. Die Schule nimmt so wichtige gesellschaftliche Funktionen ein, wie die Selektions-, die Qualifikations-, die Sozialisations- und die Integrationsfunktion. Die Schulausbildung gehört in der Regel klar zum Jugendalter, während die Erwerbstätigkeit in der Sphäre des Erwachsenseins verankert ist. Nicht alle Menschen folgen jedoch der Normalbiographie. Aus ganz unterschiedlichen Gründen nehmen auch erwachsene Personen, die sich der späten Adoleszenz zuordnen lassen, die Möglichkeit wahr, im Rahmen des zweiten Bildungsweges einen Schulabschluss nachzuholen.Diese Arbeit versucht auf Grundlage der Analyse eines Protokolls aus einem Interview mit einer Lehrkraft in der Erwachsenenbildung die Deutung der (erwachsenen) Schülerrolle zu rekonstruieren. Das narrative Interview diente dazu zu ermitteln, was die Arbeit mit erwachsenen Schülerinnen und Schülern aus Sicht der Lehrkraft ausmacht. Diese Arbeit stellt nun mit Hilfe der Methode der Objektiven Hermeneutik die Frage, welche Sicht auf SuS zum Tragen kommt und inwieweit es dabei zu entwicklungsbedingten Konflikten kommen kann. Die Methode arbeitet nach den Prinzipien der Kontextfreiheit, Wörtlichkeit, Sequenzialität, Extensivität und Sparsamkeit (vgl. Wernet 2009). Nach dieser Einleitung folgt eine kurze Falldarstellung sowie die Rekonstruktion und Interpretation zweier Sequenzen des Interviews. Die Ergebnisse dieser Analyse werden anschließend theoretisch eingebettet. Die Arbeit endet mit einem kurzen Fazit.
"Kindesmisshandlung" im Spiegel der bürgerlichen Gesellschaft