Sonderpädagogik
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"... und um mich kümmert sich keiner!"
"Auf einmal waren sie da - ..." Ältere Menschen mit einer geistigen Behinderung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der wenigen aktuellen Konzeptionen und der Ratlosigkeit vieler Einrichtungen und Betroffenen, war es mir wichtig, mich mit diesem Thema zu befassen, um die aktuelle und zukünftige Situation und auch Wege und Konzepte aufzuzeigen, wie Menschen mit geistiger Behinderung im Alter zufrieden leben können.Im ersten Kapitel befasse ich mich mit der Begriffsdefinition von "geistiger Behinderung", ihrer Problematik und Entstehung, sowie mit der Diagnostik von geistiger Behinderung. Im zweiten Kapitel erläutere ich das Menschenbild das meiner Arbeit zugrunde liegt. Das dritte Kapitel handelt vom Alter und dem Versuch einer Definition des Begriffes. Die drei Bereiche des Alterns, sowie der entsprechende Personenkreis werden in diesem Kapitel genauer erläutert.Im vierten Kapitel befasse ich mich mit statistischen Untersuchungen der demographischen Entwicklung und nachfolgend mit der Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung. Im fünften Kapitel geht es um die Lebenssituation von älteren Menschen mit geistiger Behinderung.Im sechsten bis achten Kapitel befasse ich mich mit der Wohn-, Arbeits-, und Freizeitsituation von Menschen mit geistiger Behinderung, ihrer Bedeutung für diese Menschen und den aktuellen Konzepten aus der Praxis. Zu den jeweiligen Punkten werden dann auch Handlungskompetenzen aufgezeigt, die bei einer Umsetzung in der Praxis zu beachten sind.Im neunten Kapitel geht es um die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Es werden Konzepte aus der Praxis dargestellt, wie man Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit geben kann, sich damit auseinander zusetzen. Außerdem wird die Sterbebegleitung genauer betrachtet und wie diese in Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung realisierbar ist. Zum Abschluss folgen das Resümee und der Ausblick.
"Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck
Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: keine, Universität Koblenz-Landau (Institut für Sonderpädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Pädagogik bei Kindern mit einer Lernbehinderung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit handelt von zwei kritischen Büchern, die sich mit dem Problem der "Unterausbildung" und der damit verbundenen Chancenlosigkeit bei der Suche eines Ausbildungsplatzes.Es wird ein Schulmodell vorgestellt, dass diese ausweglose Situation verbessern soll. Die Arbeit entstand aus der Idee, herauszufinden, wie ein Autor den Gedanken eines anderen weiterführt.
"Der Fall Michel" - Was beinhaltet eine gute Förderung für den Schüler Michel, bei dem LRS und ADS diagnostiziert wurde?
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Problematik der Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit und des Aufmerksamkeit- defizitsyndroms sind für Pädagogen ein allgegenwärtiges sowie jederzeit aktuelles und zugleich schwieriges Thema. Ebenso sind es zentrale Themen der Erziehungwissenschaften. Die Schwierigkeiten, die sich dadurch ergeben, sind nicht einfach so zu beheben. Vielmehr erfordern sie "[...] umfassende Fördermaßnahmen in dem Sinn, dass nicht nur die kognitiven, sondern auch die motivationalen und affektiven Fähigkeiten sowie das gesamte Lernumfeld und alle Beteiligten mit einbezogen werden müssen" (Naegele M., LRS-Legasthenie in den Klassen 1-10, S.10). Denn aus einem Versagen im schulischen Bereich resultieren oftmals Misserfolgserlebnisse, die widerum zu Störungen im Bereich der Persönlichkeit und des Verhaltens wie bspw. zu einem negativen Selbstkonzept führen können (vgl. ebd., S.10). Da wir in unseren bisherigen Praxisphasen jedesmal wieder erneut auf diese Themen stießen, erwuchs in uns die Idee und vor allem der Anreiz, uns näher damit zu beschäftigen. Die Fallstudie erschien uns als gute Möglichkeit dafür. Während unserer Praxisphase standen uns genügend Raum und Zeit zur Verfügung, uns intensiv mit diesen Problematiken auseinanderzusetzen und mögliche Methoden zur Behandlung sowie Diagnosekriterien selbst zu entwickeln. Eine Frage, die uns in diesem Zusammenhang immer wieder beschäftigte, lautete folgendermaßen: "Was beinhaltet eine gute Förderung für ein Kind, bei dem LRS und ADS diagnostiziert wurde?" Wir sind uns dessen bewusst, dass wir die Probleme und Lösungswege, die sich im Umgang mit diesem Thema ergeben, nicht vollständig bearbeiten können, denn das macht schon die begrenzte Zeit, die wir zur Verfügung hatten, unmöglich. Dennoch möchten wir in unserer Arbeit ein Beispiel für eine ganz individuelle Förderung, die den Fokus auf den Schüler Michel legt, vorstellen und mögliche Interventionsmöglichkeiten im weiteren Umgang mit ihm aufzeigen.
"Ein pädagogisches Poem" von Anton S. Makarenko. Pädagogische Reflexionen zu Hintergrund, Inhalt und Aktualität
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Reflexionen zu Makarenkos Roman werden vielfältige pädagogische Themen diskutiert: Die Rolle von Projekten, der Sinn von Grenzen und/oder Strafen, die Notwendigkeit von Optimismus bzw. einer Perspektive für die Zukunft, die Rolle von Arbeit, Verantwortungsübernahme und Gemeinschaftssinn, dem Umgang mit der Vergangenheit der zu Erziehendenuvm.
"Euch nervt's - für mich ist es sinnvoll"
"Fühl mal!" Gottes Wort
"Ich danke dir, das merk ich mir!"
"Ich kenne die Zahlen bis 1000!"
"Just Birth - Wrongful Decision"
"Lasst mich in Ruhe" von Klaus Pohl. Pädagogische Antinomien und Paradoxien im Theater
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit thematisiert Antinomien und Paradoxien unserer Gesellschaft und des pädagogischen Handelns. Hierbei wird der Antinomie- und Paradoxiebegriff von Werner Helsper verwendet. Nach einer kurzen theoretischen Einordnung werden einige Stellen aus Pohls Stück beispielhaft für die behandelten Antinomien analysiert. Es ist wichtig, festzuhalten, dass die Grenzen zwischen den Antinomien untereinander und den Antinomien und Paradoxien fließend sind. Die Verknüpfung eines Phänomens und einer Antinomie bedeutet keineswegs, dass sich nicht auch eine andere zu einem gewissen Grad darin wiederfinden lässt.Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von Ambivalenzen. Globalisierung, Pluralisierung und Modernisierung erschweren das Treffen von Entscheidungen für Individuen, da sich viele Optionen richtig und falsch zugleich anfühlen können. Fragen nach normal und unnormal, Erfolg und Misserfolg, moralisch und unmoralisch, sinnvoll und sinnlos sind nicht leicht zu beantworten. Hinzu kommt die Beeinflussung der breiten Masse, die vor allem durch die Nutzung von sozialen Medien permanent vertreten ist und zum Vergleich anregt. Diese Ambivalenzen sind in der Schullandschaft und in der Arbeit mit heranwachsenden Kindernbesonders spürbar.
"Machen Sie doch einen Bürojob!"
"Planst du noch oder hilfst du schon?"
"Ran an die Arbeit!"
"Spielen will gelernt sein!?"
"Systemsprenger*innen" in der Kinder- und Jugendhilfe. Welche Rolle nimmt die Heilpädagogik ein?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,1, Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorthesis soll einen Beitrag dazu leisten, Defizite des bestehenden Systems der Kinder- und Jugendhilfe aufzudecken und seine Ressourcen zu erkennen, miteinzubeziehen und zu nutzen, sodass Hilfesysteme sich nicht mehr "gesprengt" fühlen und Kinder und Jugendliche in der Folge nicht mehr aus ihm herausfallen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Heilpädagogik mit ihren entsprechenden Haltungen und Handlungsmöglichkeiten an dieser Stelle einnehmen und welche (heil- und traumapädagogischen) Strategien für den Umgang mit sogenannten Systemsprenger*innen entwickelt werden können.Systemsprenger*innen sind junge Menschen, die sich im System der Kinder- und Jugendhilfe bewegen und dort kontinuierlich Grenzen und Kapazitäten "sprengen", da es scheinbar keine Personen und Orte gibt, die ihnen gerecht werden können. Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, die angeblich in keiner Betreuungsmaßnahme länger gehalten werden können und deren (Hilfe-)Biografien von vergebenen Chancen, Brüchen und Neuanfängen geprägt sind. Sie werden von Institution zu Institution gereicht, bis jede Handlungsoption des Systems und seiner Akteur*innen erschöpft ist. Vor allem herausfordernde und extreme Handlungsweisen sogenannter Systemsprenger*innen führen zu Ohnmachtsgefühlen und Überforderung pädagogischer Fachkräfte.
"Und nichts wird fortan so sein wie früher." Die Folgen einer Frühtraumatisierung
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Einnässen, schwieriges soziales Verhalten, Lernschwierigkeiten, motorische Unruhe, fehlende Ausdauer oder Konzentrationsschwäche und andere Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, sind Phänomene, die ich in meiner beruflichen Praxis als Fachberater für Erziehungsstellen häufig antreffe. Meist sind die Bezugspersonen oder Fachleute - in meinem Fall die Facheltern von Erziehungsstellen- mit diesem Verhalten überfordert oder fragen sich, warum sich das Kind so verhält. Beschäftigt man sich näher mit den Biografien dieser Kinder, erfährt man zum Teil haarsträubende seelische und körperliche Misshandlungen und erhebliche Verlusterfahrungen.In diesem Referat beschäftige ich mich mit den Folgen einer Frühtraumatisierung. Mir geht es hier nicht darum, welche Geschehnisse zu einer Traumatisierung führen. Auch die Bearbeitung der Folgen und die Fragen nach dem konkreten Handeln werde ich nur kurz am Ende behandeln. Es geht mir darum, auf zu zeigen, welche gravierenden und weitreichenden Folgen z.B. selbst eine einmalige seelische oder körperliche Misshandlung haben kann und was es zu einem frühkindliches Trauma werden lässt. In der Praxis erleben wir die Symptome einer Traumatisierung, ohne sie als solche zu erkennen. Hier geht es darum zu zeigen, wie dieses Verhalten entsteht, wie es sich aufgrund komplexer Vorgänge im Gehirn als Überlebensstrategie entwickelt. Die Folgen einer Frühtraumatisierung zu verstehen und das Verhalten als Überleben zu begreifen, geht daher nicht ohne die hirnorganischen und neurobiologischen Prozesse zu betrachten. Dies wird der Schwerpunkt sein.Nachdem ich im 3. Kapitel die neurobiologischen Zusammenhänge aufzeige, geht es im 4. Kapitel um die Auswirkungen im Verhalten der Kinder. Ich habe dabei bewusst auf konkrete Fallbeispiele verzichtet, um den Rahmen dieses Referats einhalten zu können. Auf die Frage, was das für unser sozialpädagogisches Handeln bedeutet, werde ich am Ende nur kurz eingehen und die m.E. wichtigsten 10 Interventionen vorstellen. Im Anhang füge ich für Interessierte eine umfangreiche Literaturliste an, auch mit Titeln die diesem Referat nicht zu Grunde liegen.
"Was macht Ihr Sohn denn da?"
"Wenn sich Diagnostik individueller Biografien bedient" - Rehistorisierung als verstehende Diagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Hochschule Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit basiert auf der Problematik, in der alltäglich erlebtenpädagogischen Praxis geistig Behinderten Menschen verstehendgegenüber treten zu können. Um entwicklungsbezogen, würdevoll undverantwortungsförderlich mit dem Menschen umzugehen, bedarf es einhohes Maß an emphatischer, pädagogischer Kompetenz. Diese Menschennicht zu verstehen und in der Alltagspraxis zu überfordern trägt dieKonsequenz, dass diese Menschen darauf mit affektlogischem Verhaltenreagieren. Diese Auswirkung ist bestimmt nicht in meinem und imallgemeinen, heilpädagogischen berufsethischen Interesse. Diese nichtverstehenden Alltagssituationen treten jedoch häufig auf. DiePädagoginnen haben oftmals ein mangelhaftes explizites Wissen und zuwenig reflexives Verständnis über innere sowie äußere isolierendeBedingungen des Betroffenen. Sie können sich die genaue Schwierigkeitim Austausch mit der Umwelt und die Entwicklungslogik der Persönlichkeitnicht vollständig vorstellen, erklären und verstehen. Mit dieser Arbeitversuche ich, dem "Verstehen" einen Schritt näher zu kommen, ohne denAnspruch zu haben, die absolute Realität des Menschen mit einer geistigenBehinderung erfassen zu können.Das Seminar "Biografiearbeit" bietet mir die Chance, individuelleLebensgeschichten und Methoden zum biografischen Arbeiten zu erfahrenund diese in meine heilpädagogische Arbeit einzubetten. Die biografischeArbeit machte mich auf das Thema der Rehistorisierung aufmerksam.Die Methode der Rehistorisierung bietet die Möglichkeit,Entwicklungslogiken von Menschen zu erkennen und professionell daraufzu reagieren. Ich werde mich jedoch in der folgenden Arbeit nur auf dieMenschen beziehen die von einer geistigen Beeinträchtigung betroffensind.Die Frage ob Rehistorisierung eine wirkliche Methode ist, wird im Laufedes Prozesses zu klären sein.Im allgemeinen werde ich die Bezeichnung "Pädagogin" nutzen um michauf alle Berufsgruppen zu beziehen, die mit Menschen mit geistigerBehinderung arbeiten.
"What Does Injustice Have to Do with Me?"
"What Does Injustice Have to Do with Me?"
"Wo die Liebe hinfällt ..." - Wir schreiben eine Kontaktanzeige.
"Wunden die nie ganz verheilen". Sexueller Missbrauch von Kindern im familiären Umfeld
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wunden die nie ganz verheilen", hieß der Titel des Seminars. Interessanterweise erweckte genau dieser, in meinen Augen fast provokative Seminartitel, mein Interesse. Wunden die nie ganz verheilen, das hört sich traurig und hoffnungslos an. Wenn Wunden nie ganz verheilen, warum sollte man sie dann überhaupt erst versuchen zu lindern?! Der Titel beschäftigte mich während des gesamten Seminars, bis ich die für mich passende Lösung fand: Wunden verheilen nie ganz, da sie zu Narben werden, quasi ein kleiner "Schönheitsfleck", doch das Leben geht weiter, auch wenn die Narben hin und wieder sichtbar werden.
''Geistige Behinderung'': Über den Umgang mit dem Begriff und den betroffenen Menschen
Die vorliegende Studie setzt sich zunächst mit der Etymologie des Begriffs ¿geistige Behinderung¿ auseinander. Dabei geht es um den Wandel der Bezeichnungen, mit denen sie umschrieben wurde und wird. Auch die Diskussion um die moralisch richtige Verwendung der Termini kommt zur Sprache. Die drei folgenden Kapitel erhellen den Umgang mit geistiger Behinderung. Schlagworte wie religiös motivierte Verfolgung, Hospitalisierung, Schamanentum und Ausgrenzung kennzeichnen nur einige Aspekte dieser Passagen. Hier werden historische Zeugnisse aus dem europäischen Kulturkreis erschlossen, Beschreibungen des Umgangs in verschiedenen Weltreligionen und Ethnien herangeführt und das Heute in der ¿westlich¿ geprägten Kultur beleuchtet. Im Anschluss wird die Situation für geistig Behinderte in der Bundesrepublik Deutschland angesprochen und zu guter Letzt folgen interessante Beispiele mit dem ¿Blick von Innen¿. Diese Studie soll Anknüpfungspunkt für die Beschäftigung mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Integration und Inklusion sein.