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"Antinomien des Geschmacks" aus "Kritik der Urteilskraft" von Immanuel Kant. Ausarbeitung zu den Paragraphen 55-57
Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,5, Philipps-Universität Marburg (Philosophie), Veranstaltung: Kants Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: In der nachfolgenden Ausarbeitung werde ich mich mit dem Thema "Antinomien des Geschmacks" auseinandersetzen. Ich werde mich dabei auf das Werk "Kritik der Urteilskraft" von Immanuel Kant beziehen und mich detailliert auf die Paragraphen 55-57 berufen. Auch werde ich Sekundärliteratur in meine Ausarbeitung miteinbeziehen. Zu Beginn möchte ich allerdings den Begriff der Antinomie klären und die Aufgaben des Textes von Kant untersuchen.Nach Höffe gibt es viele Aufgaben und Ziele, die Kant mit der Kritik der Urteilskraft verfolgt. Schon in der Vorrede betont Kant, dass die theoretische und die praktische Vernunft zu einer Einheit verschmelzen sollen. Die ersten drei Abschnitte widmen sich dieser Aufgabe. Zwei weitere Hauptaufgaben bestehen darin, die ästhetische Urteilskraft, welche sich mit Phänomenen des Schönen und die teleologische Urteilskraft, welche sich mit Phänomenen des Lebendigen auseinandersetzt, zu untersuchen.
"Breaking the Land:" Genres of Planting in The Faerie Queene
"Der zureichende Grund" bei Leibniz - Leben als schicksalhafter Zufall
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Hausarbeit widmet sich Leibniz¿ Satz vom zureichenden Grund (lat. principium rationis sufficientis). Für Leibniz ist der Satz vom zureichenden Grund nicht nur ein tragendes Theorem seiner Philosophie sondern gehört, neben dem Satz des Widerspruchs, zu einem der beiden Prinzipien auf die sich menschliche Vernunftsschlüsse stützen. Er findet sich neben der Monadologie auch in der Theodizee als raison déterminante wieder. Besonders der französische Begriff gibt einen Aufschluss über die Tragweite des zureichenden Grundes, der ich mich versuchen werde zu nähern. In der Monadologie beschreibt Leibniz die Bedeutung des zureichenden Grundes folgendermaßen: "Und das des zureichenden Grundes, kraft dessen wir erwägen, dass keine Tatsache [fait] als wahr oder existierend gelten kann und keine Aussage [Enonciation] als richtig, ohne dass es einen zureichenden Grund [raison suffisante] dafür gibt, dass es so und nicht anders ist, obwohl uns diese Gründe meistens nicht bekannt sein mögen" . In meiner Arbeit werde ich daher versuchen zu beweisen, dass eine Zufälligkeit trotz der Existenz eines zureichenden Grundes nicht ausgeschlossen ist. Für Leibniz¿ gibt es nur die Determination von Indeterminiertem. Zufall ist für ihn vielmehr Kontingenz. Die Möglichkeit von Indeterminiertem neben Determiniertem soll Gegenstand dieser Hausarbeit sein. Sie wird sich mit dem zureichenden Grunde beschäftigen, der allgemeinen Vorstellung von Determinismus und Indeterminismus sowie den Begriffen Kontingenz, Zufall und Schicksal widmen. Ich werde für die Begründung meiner Vermutung auf die Theorie des objektiven Zufalls eingehen, um abschließend in meinem Fazit darzulegen, dass Determinismus und Indeterminismus nicht zwangsläufig als Gegenpaar, sondern vielmehr als Zusammenspiel betrachtet werden sollten.
"Ein Ende, und das ist alles" Der Abschluss in Shakespeares klassischen Tragödien
Das Manuskript untersucht die Konventionen und die Bedeutung von Schlüssen in Shakespeares klassischen Tragödien und Gedichten und analysiert, wie sie multiple und mehrdeutige Interpretationen hervorrufen, die zur Gestaltung von Abschlüssen beitragen. In der Literatur, die in der klassischen Welt angesiedelt ist, ist der Abschluss oft mit der Festlegung von Grenzen verbunden, die eine doppelte Funktion haben: Sie können politische Unruhen abmildern, indem sie äußere Bedrohungen in handhabbare Einheiten verwandeln, oder sie können dazu dienen, menschliches Begehren und Ehrgeiz zu unterdrücken. In Werken wie Venus und Adonis, Die Vergewaltigung der Lucrezia und Titus Andronicus fungieren die Enden als Formen des Trostes, indem sie wirksam vor äußeren Gefahren schützen oder innere Unruhen unterdrücken. Umgekehrt wird der Begriff des Abschlusses in Julius Caesar, Antonius und Kleopatra, Timon von Athen, Coriolanus und Troilus und Cressida neu interpretiert, indem er erstens als Hindernis für die Bestrebungen und Ambitionen der Protagonisten und zweitens als Kriterium für die kritische Bewertung des menschlichen Potenzials im Vergleich zu den verschiedenen Bemühungen, Errungenschaften und Misserfolgen autoritativer Figuren dient.
"Homo homini lupus" - Die Staatstheorie des Thomas Hobbes
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll die Theorie von Thomas Hobbes ausführlich darstellen, nachdem zuvor auf Hobbes' Vita und auch auf die gesellschaftlichen sowie die politischen Umstände seiner Zeit, vor allem den englischen Bürgerkrieg, eingegangen werden wird.Es soll immer wieder auch die Staatstheorie des Aristoteles in den Blick genommen und diese der Theorie Hobbes' gegenübergestellt werden, um wichtige Unterschiede untersuchen und die radikale Abwendung Hobbes' von den antiken Vorstellungen erkennen zu können.
"Koniec; i to wszystko" Zamkni¿cie w klasycznych tragediach Szekspira
Manuskrypt bada konwencje i znaczenie zako¿cze¿ w klasycznych tragediach i poezji Szekspira, analizuj¿c, w jaki sposób wywo¿uj¿ one wielorakie i niejednoznaczne interpretacje, które przyczyniaj¿ si¿ do ksztätowania zamkni¿¿. W literaturze osadzonej w ¿wiecie klasycznym zamkni¿cie jest cz¿sto zwi¿zane z wytyczaniem granic, które pe¿ni¿ dwojakie funkcje: mog¿ ¿agodzi¿ niepokoje polityczne, przeksztäcaj¿c zewn¿trzne zagro¿enia w mo¿liwe do opanowania jednostki, lub mog¿ s¿u¿y¿ t¿umieniu ludzkich pragnie¿ i ambicji. W dzie¿ach takich jak Wenus i Adonis, Gwät na Lukrecji czy Tytus Andronikus zako¿czenia funkcjonuj¿ jako formy pocieszenia, skutecznie chroni¿c przed zewn¿trznymi zagro¿eniami lub t¿umi¿c wewn¿trzny nieporz¿dek. I odwrotnie, poj¿cie zamkni¿cia w Juliuszu Cezarze, Antoniuszu i Kleopatrze, Tymonie Ate¿czyku, Koriolanie oraz Troilusie i Kresydzie jest reinterpretowane poprzez uczynienie go, po pierwsze, przeszkod¿, która utrudnia aspiracje i ambicje bohaterów, a po drugie, kryterium krytycznej oceny ludzkiego potencjäu, ocenianego na podstawie ró¿norodnych przedsi¿wzi¿¿, osi¿gni¿¿ i poräek autorytatywnych postaci.
"La fine; e questo è tutto" La chiusura nelle tragedie classiche di Shakespeare
Il manoscritto esamina le convenzioni e il significato dei finali nelle tragedie e nelle poesie classiche di Shakespeare, analizzando come essi diano luogo a interpretazioni multiple e ambigue che contribuiscono a dare forma alle chiusure. Nel corpus letterario ambientato nel mondo classico, la chiusura è spesso legata alla delineazione di confini che svolgono una duplice funzione: possono mitigare i disordini politici trasformando le minacce esterne in entità gestibili, oppure possono servire a reprimere il desiderio e l'ambizione umana. In opere come Venere e Adone, Il ratto di Lucrezia e Tito Andronico, i finali funzionano come forme di consolazione, proteggendo efficacemente contro i pericoli esterni o sussumendo il disordine interno. Al contrario, la nozione di chiusura in Giulio Cesare, Antonio e Cleopatra, Timone d'Atene, Coriolano e Troilo e Cressida viene reinterpretata facendola agire, da un lato, come un impedimento che ostacola le aspirazioni e le ambizioni dei protagonisti e, dall'altro, come un criterio di valutazione critica del potenziale umano, valutato rispetto ai diversi sforzi, alle realizzazioni e ai fallimenti di figure autorevoli.
"Leichtes Streben, schwebend leben". Een meer integratieve lezing van Novalis' oeuvre aan de hand van diens Bildungsconcept
Bachelor Thesis from the year 2015 in the subject Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries, grade: 9/10, Utrecht University, language: Dutch, abstract: Er bestaat geen onderzoeksconsensus over de aard van de filosofische bijdragen uit de vroege Duitse romantiek. Aan de ene kant wordt deze periode bijvoorbeeld als een tijdperk van 'het gevoel' weergegeven, aan de andere kant zijn er ook interpreten die wijzen op het rationele karakter van de vroege Duitse romantiek. In deze scriptie zal ik het oeuvre van Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg (pseudoniem: Novalis, (1772-1801)) analyseren aan de hand van het voor Novalis zeer centraal staande begrip Bildung. Dit concept verzet zich tegen een indeling langs de lijnen van de gangbare interpretaties en leent zich wegens deze reden voor een meer inclusieve lezing van Novalis' werken. In het begrip Bildung verschijnt de mens als een dynamisch en strevend wezen dat in de gemeenschap en in wisselwerking met de natuur tot een gelijkwichtige ontplooiing van ál haar faculteiten komt.
"Leviathan". Analyse des Menschenbildes und des Gesellschaftsvertrages bei Thomas Hobbes
1. Einleitung2. Anthropologie Hobbes' 3. Der Naturzustand 3.1 Die Naturgesetze4. Der Gesellschaftsvertrag5. Zusammenfassung6. Fazit7. Literaturverzeichnis
"Meditationen über die Grundlagen der Philosophie" von René Descartes. Kritische Darstellung der Zweiten Meditation
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Philosophie), Veranstaltung: René Descartes: Meditationen über die Erste Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der am 31. März 1596 in La Haye/Touraine geborene René Descartes gilt als Begründer des modernen Rationalismus. Als er am 11. Februar 1650 in Stockholm stirbt, hinterlässt er zahlreiche Werke, die bis in die Gegenwart das philosophische Denken mitbestimmen. Dazu zählen unter anderem die "Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung", "Die Leidenschaften der Seele" oder auch "Über den Menschen". Zu den bedeutendsten Schriften des großen Denkers zählen jedoch die 1641 erschienenen "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie". Dieses Werk ist in sechs Meditationen gegliedert und behandelt Themen der Metaphysik und der Erkenntnistheorie. Die vorliegende Arbeit möchte den Argumentationsverlauf der Zweiten Meditation kritisch darstellen. Daher zunächst eine Zusammenfassung der Ersten Meditation.In diesem ersten Kapitel mit dem Titel "Woran man zweifeln kann" bedient sich Descartes des Methodischen Zweifels. In drei Stufen soll dabei sicheres Wissen ermittelt werden. Zunächst untersucht Descartes seine kognitive Grundlage und erkennt, dass er alle Einsichten aufgrund der Sinne gemacht hat. Aus eigenem Erfahren gibt Descartes allerdings zu bedenken, dass die Sinne täuschen können und ihnen daher nicht immer vertraut werden darf. Im folgenden Schritt überprüft Descartes dann den kognitiven Zustand eines Menschen und muss feststellen, dass nicht eindeutig zwischen Wachzustand und Schlaf unterschieden werden kann. Demzufolge muss bezweifelt werden, ob dann, wenn uns die Wahrnehmung suggeriert, ein Gegensand der Außenwelt sei gegeben, ein solcher auch vorhanden ist.Als umfassendste Stufe des Zweifels untersucht Descartes die kognitive Autonomie einer Person. Laut diesen Überlegungen ist es möglich, dass ein böser Geist uns in allem täusche. Da dies zunächst nicht widerlegt wird, müssen wir alles anzweifeln, inklusive der eigenen Existenz und des eigenen Körpers. Als Weiterführung dieser ersten Überlegungen fügt Descartes nun die Zweite Meditation an, in deren Verlauf eine Argumentation formuliert wird, die in dem wohl berühmtesten aller philosophischen Sätze zusammengefasst werden kann: "Cogito ergo sum"; ich denke, also bin ich. In der folgenden Arbeit wird der Argumentationsverlauf dieser Meditation kritisch dargestellt, um unter anderem zu erläutern, mit welchen Überlegungen Descartes zu dieser Erkenntnis gelangte und welche weiterführenden Konsequenzen sich daraus ergeben.
"Meditationes de prima philosophia" von René Descartes. Die wichtigsten Überlegungsschritte und Argumente auf dem Weg zu Descartes' sicherer Gewissheit
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll unter anderem der sogenannte "methodische Zweifel", welchen Descartes in den Meditationen gezielt für seinen Beweis der Gewissheit nutzt, rekonstruiert und erläutert werden. Die zentralen Fragen, die sich durch diese Thematik ergeben, lauten, inwieweit Descartes es geschafft hat, die Möglichkeit absolut sicheren Wissens gegen skeptische Strömungen des Denkens der Renaissance zu verteidigen. Des Weiteren, ob die in den Mediationen immer wieder auftretende Argumentation, "über Gott, daß [Sic!] er existiert", als logischer und nachvollziehbarer Gottesbeweis bezeichnet werden kann."Cogito, ergo sum." - "Je pense, donc je suis." - "Ich denke, also bin ich." Als René Descartes diesen Satz im Jahr 1637 im "Disours de la Méthode" veröffentlichte, war er sich wohl bewusst, dass diese Worte für große Aufmerksamkeit, zumindest unter den Intellektuellen seiner Zeit, sorgen werden. Dass in Anspielung auf diese Erkenntnis jedoch sogar mehr als 350 Jahre später Hörgeräte, Luxusautos und Parfums beworben werden, wäre dem Rationalisten Decartes hingegen sehr wahrscheinlich weder realistisch vorgekommen, noch wird es seinem philosophischen Werk gerecht. Descartes Cogito gehört "mit all seinen bewussten Umformulierungen zweifelsohne zu den populärsten Zitaten der Weltliteratur", ob es immer richtig verstanden wurde, ist jedoch zu bezweifeln.In den "Mediationen über die Grundlagen der Philosophie", Descartes` grundlegendem Werk zu Metaphysik und Erkenntnistheorie, versucht er die Möglichkeit von Erkenntnis und Wissen zu beweisen, indem er vom größtmöglichen Zweifel ausgeht. Das Cogito-Argument, welches in den "Meditationen" erneut in etwas anderer Formulierung aufgegriffen wurde, spielt eine große Rolle auf Descartes` Weg zur sicheren Gewissheit.
"Väterlicher Rath" in der Aufklärung
"Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen". Der Begriff der Lüge bei Immanuel Kant
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Die Metaphysik der Sitten, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden werde ich den Begriff der Lüge in der Kantischen Philosophie untersuchen. Dabei soll anhand des Aufsatzes "Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen" von Immanuel Kant untersucht werden, ob eine Lüge in bestimmten Situationen als moralisch korrektes Verhalten angesehen werden kann. Dazu lege ich als erstes die Position Kants zur Lüge dar und diskutiere sie anhand des im oben genannten Aufsatzes kasuistischen Falls. Dabei soll genauer untersucht werden, ob die kategorischen Argumente Kants ausnahmslos gelten, oder inwiefern sie nicht sogar teilweise selbst miteinander konkurrieren und eine Person A in Situationen bringen, in denen es nicht deutlich zu sein scheint, ob die kategorischen Ansichten Kants plausibel sind.
"Über Individualität als eins der Elemente der Wohlfahrt". John Stuart Mills "Über die Freiheit"
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Freiheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat das Werk "Über die Freiheit" von John Stuart Mill zum Gegenstand. Mill beschreibt in diesem einen Freiheitsbegriff, der stark an das Individuum und das Ausleben der persönlichen Freiheit gebunden ist. So trägt auch das Kapitel 3, welches die wesentliche Textgrundlage dieser Arbeit wird, den Titel "Über Individualität als eins der Elemente der Wohlfahrt".Mill skizziert in diesem Abschnitt das Zusammenspiel zwischen dem Reproduzieren und Akzeptieren von Lebensplänen anderer Gesellschaftsteilnehmer und dem freien, individuellen Annehmen und Ablehnen dieser zum "Formen" eines eigenen, subjektiven Lebensplans. Es lässt sich ableiten, dass es innerhalb dieses Verhältnisses von "injizierter" Sozialisation durch äußere Einwirkungen und individueller Freiheit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen annehmendem, reproduzierenden und frei entfaltetem Moment geben müsste. Nun stellt sich die Frage, ob dieses Verhältnis tatsächlich existiert oder ob es ein utopisches, viel zu harmonisches ist. Weiterführend ergibt sich daraus die Frage, ob das Individuum seine Entscheidungen und seinen Lebensplan tatsächlich frei wählt oder ob es dies lediglich auf Basis der vorher durch das persönliche Umfeld oder die durch Sozialisation an das Individuum herangetragenen Sitten, Normen und Bräuche tut und somit beeinflusst wäre. Mill beschreibt zwar die möglichen Probleme und Schwierigkeiten des Annehmens fremder Lebenspläne, jedoch wird der Aspekt des Beeinflussens der Entscheidungen nicht thematisiert. Ob die Einflussnahme des Umfelds das freie Entscheiden des Individuums beeinflusst, wird im Folgenden geprüft. Hierzu werden gewisse Abschnitte aus der Textgrundlage unter dem Hinzuziehen verschiedener Sekundärliteratur beleuchtet.
' QUI PEUT TROUVER UNE FEMME VERTUEUSE? ' (PROV. 31.10)
'Amici e non di ventura'
'Amici e non di ventura'
'Amici e non di ventura'
'An end; and that is all.'Closure in Shakespeare's Classical Tragedies
The book examines the conventions and significance of endings in Shakespeare's classical tragedies and poetry, analysing how they engender multiple and ambiguous interpretations that contribute to shaping closures. In the body of literature set in the classical world, closure is often linked to the delineation of boundaries that serve dual functions: they can mitigate political unrest by transforming external threats into manageable entities, or they can serve to suppress human desire and ambition. In works such as Venus and Adonis, The Rape of Lucrece, and Titus Andronicus, the endings function as forms of consolation, effectively shielding against external dangers or subsuming internal disorder. Conversely, the notion of closure in Julius Caesar, Antony and Cleopatra, Timon of Athens, Coriolanus, and Troilus and Cressida is reinterpreted by making it act, first, as an impediment that obstructs the protagonists' aspirations and ambitions and, second, as a criterion for the critical assessment of human potential, evaluated against the diverse endeavours, accomplishments, and failures of authoritative figures.
'De NON-ALIUD' (Über das Nicht-Andere)
'Emile' - Die Rolle der Leibesübungen im Erziehungskonzept Rousseaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Universität Leipzig (Philosophie), Veranstaltung: Rousseau - Erziehung zum Bürger, Sprache: Deutsch, Abstract: "Dies ist das große Geheimnis der Erziehung, es so einzurichten, dass körperliche und geistige Übungen einander gegenseitig zur Entspannung dienen." Diese Aussage und die Überlegung, dass körperliche Erfahrungen die Ausbildung der Sinne und schließlich der Vernunft begründen und fördern, können Rousseaus Erziehungsphilosophie hinsichtlich der Rolle der Leibesübungen grob zusammenfassen.Rousseau wurde 1712 in Genf geboren, er starb 1778 in Ermenonville (Frankreich). 1762 veröffentlichte er seinen Erziehungsroman 'Emile' eines der einflussreichsten pädagogischen Werke überhaupt. Als Vertreter der Aufklärung wandte er sich in 'Emile' bewusst gegen die Normen und (erzieherischen) Methoden seiner Zeit. Diese Arbeit befasst sich mit Jean Jacques Rousseaus 'Emile' und hat zum Ziel die Rolle der körperlichen Übungen in seiner Erziehungsphilosophie herauszuarbeiten. Weiterhin sollen Einflüsse auf Rousseau einerseits sowie die Einflüsse des 'Emile' auf philosophisch-pädagogische Strömungen andererseits beleuchtet werden.
'Erlauben Sie mir indessen, Ihnen zu schreiben.'
'Um fim; e isso é tudo' O encerramento nas tragédias clássicas de Shakespeare
O manuscrito examina as convenções e o significado dos finais nas tragédias e poesias clássicas de Shakespeare, analisando a forma como estes geram interpretações múltiplas e ambíguas que contribuem para moldar os encerramentos. No conjunto da literatura ambientada no mundo clássico, o encerramento está frequentemente ligado à delineação de fronteiras que servem duas funções: podem atenuar a agitação política, transformando ameaças externas em entidades controláveis, ou podem servir para suprimir o desejo e a ambição humanos. Em obras como Vénus e Adónis, O Rapto de Lucrécia e Tito Andrónico, os finais funcionam como formas de consolação, protegendo eficazmente contra os perigos externos ou absorvendo a desordem interna. Inversamente, a noção de encerramento em Júlio César, António e Cleópatra, Timão de Atenas, Coriolano e Tróilo e Cressida é reinterpretada, fazendo-a atuar, em primeiro lugar, como um impedimento que obstrui as aspirações e ambições dos protagonistas e, em segundo lugar, como um critério para a avaliação crítica do potencial humano, avaliado em relação aos diversos esforços, realizações e fracassos de figuras de autoridade.
'Un final; y eso es todo' El cierre en las tragedias clásicas de Shakespeare
El manuscrito examina las convenciones y el significado de los finales en las tragedias y poesías clásicas de Shakespeare, analizando cómo engendran interpretaciones múltiples y ambiguas que contribuyen a dar forma a los cierres. En el conjunto de la literatura ambientada en el mundo clásico, el cierre suele estar vinculado a la delimitación de fronteras que cumplen una doble función: pueden mitigar el malestar político transformando las amenazas externas en entidades manejables, o pueden servir para reprimir el deseo y la ambición humanos. En obras como Venus y Adonis, La violación de Lucrecia y Tito Andrónico, los finales funcionan como formas de consuelo, protegiendo eficazmente contra los peligros externos o subsumiendo el desorden interno. A la inversa, la noción de cierre en Julio César, Antonio y Cleopatra, Timón de Atenas, Coriolano y Troilo y Crésida se reinterpreta haciéndola actuar, en primer lugar, como un impedimento que obstruye las aspiraciones y ambiciones de los protagonistas y, en segundo lugar, como un criterio para la valoración crítica del potencial humano, evaluado frente a los diversos esfuerzos, logros y fracasos de las figuras de autoridad.