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"Alles ist in allem". Die Ontologie des Anaxagoras
Essay aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Essay behandelt die zentralen Prinzipien und Argumente von Anaxagoras, welche begründen sollen, dass die Pluralität der veränderlichen Welt mit der unveränderlichen Einheit der Welt vereinbar sei. Die Kernthese von Anaxagoras lautet, dass "alles in allem" sei. Das Prinzip des Geistes (nús) spielt in dieser Theorie eine Schlüsselrolle, welches eine kosmologische, erkenntnistheoretische sowie teleologische Funktion übernimmt. Abschließend wird an einem anschaulichen Beispiel aus der Psychologie gezeigt, dass sich sein weiser Kerngedanke ("Alles ist in allem") noch heute auf unser Leben mit unveränderter Gültigkeit übertragen lässt.
"Das Schiff des Theseus" und Platons Höhlengleichnis
"Eros" und "philia" in Platons Denken
"Familiariter cum servis vivere". Seneca über Sklaverei
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: sehr gut, Universität Basel (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Philemon und andere Sklaventexte, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur schwer lässt sich im Zeitalter institutionalisierter Menschenrechte ein soziales Gefüge vorstellen, in dem philosophische Debatten über Wesen und Menschlichkeit von Sklaven geführt wurden. Obwohl oder gerade weil seit der Ära staatlich sanktionierter Sklaverei noch keine zwei Jahrhunderte vergangen sind, bewerten wir grosse Denker der Vergangenheit gerne anhand ihrer gesellschaftlich-sozialen Progressivität. Übertragen wir diese Ansprüche jedoch auf die römische Antike, so verhindern sie historisches Verständnis. Die damalige Selbstverständlichkeit der Sklaverei und nicht vorhandene Infragestellung ihrer Legitimität beruhte auf der Macht jahrhundertelanger Gewohnheit und Tradition. Die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Strukturen liessen die Institution der Sklaverei so natürlich erscheinen wie die der Familie oder des Staates. Bezeichnend ist, dass der Sklave als fester Bestandteil der Gesellschaft kaum je als solcher zum Gegenstand besonderer Reflexion wurde. Während philosophische Abhandlungen der Akademiker, Stoiker und Epikureer kein ethisch relevantes Thema ausliessen, zeitigte die historische Forschung bis heute keine spezifische Literatur peri douleias oder peri doulon im Altertum. Umso beachtlicher ist es, dass sich der Philosoph Seneca in der frühen Kaiserzeit gleich an zwei Stellen seiner Werke ausschliesslich und eingehend mit der Stellung und Behandlung von Sklaven auseinandergesetzt hat. Als einziger römischer Schriftsteller fühlte er sich gedrängt, zum selten erörterten Verhältnis zwischen Herren und Sklaven Stellung zu nehmen. Obwohl auch er das System als solches nicht grundsätzlich hinterfragte, ging er in seinen Forderungen nach mehr Menschlichkeit über die zeitgenössische Gesetzgebung und übliche Praxis hinaus. In der folgenden Arbeit sollen seine Aussagen zur Sklaverei und zum Umgang mit Sklaven zusammengetragen, systematisiert und diskutiert werden. In einem ersten Teil werden Senecas Leben und Werk sowie die sozial- und philosophiegeschichtlichen Hintergründe zusammengefasst, um dann im zweiten Teil die wesentlichen Aspekte seiner Lehre herauszuarbeiten. Im letzten Teil sollen seine Ausführungen auf ihre Ursache, Kohärenz, Auswirkung und Motivation hin untersucht werden.
"Ich weiß, dass ich nichts weiß" (Sokrates)
"Knigi inogo mira": obraz Duata w iskusstwe Drewnego Egipta
"Verantwortung" in Aristoteles "Nikomachischer Ethik"
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Schuld und Verantwortung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die "Nikomachische Ethik" ist eine von drei Schriften zur Ethik, die uns als von Aristoteles verfasst überliefert sind. Sie ist einer der bedeutendsten und wirkungsreichsten Texte der Philosophiegeschichte. Auch heute noch wird sie in einigen ethischen Belangen herangezogen und als Beitrag zu gegenwärtigen Debatten gelesen. Diese Aktualität liegt unter anderem in der Zeitlosigkeit der Fragestellungen begründet, denen sich Aristoteles zuwendet. In der "Nikomachischen Ethik" beschäftigt sich Aristoteles unter anderem mit der Frage nach der Lust, dem Glück, der Gerechtigkeit, der Tugend und der Freundschaft und somit mit Fragen, die eine solche Allgemeinheit besitzen, dass sie auch nach mehr als 2300 Jahren noch Relevanz für die Menschen und ihre Wirklichkeit haben.Aristoteles behandelt in der "Nikomachischen Ethik" ebenfalls die Frage nach der Zuschreibbarkeit von Handlungen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, herauszuarbeiten, welche Strukturen von Verantwortung bereits in der "Nikomachischen Ethik" zu finden sind. Da der Begriff der Verantwortung ein verhältnismäßig junger ist und es ihn zu den Zeiten von Aristoteles noch nicht gab, gilt es zu untersuchen, ob in seinem Werk eine äquivalente Beschreibung für dieselbe Bedeutung zu finden ist. Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird eine kurze Einführung in das Thema Verantwortung gegeben. Dabei ist es nicht das Ziel, die Entwicklungsgeschichte des Verantwortungsbegriffs wiederzugeben oder verschiedene Verantwortungskonzepte darzustellen. Stattdessen soll eine Grundlage für die folgende Untersuchung geschaffen werden, indem ein spezifisches Verständnis von Verantwortung dargelegt wird. Davon ausgehend werden im zweiten Teil der Arbeit die Kapitel 1-7 des dritten Buches der "Nikomachischen Ethik" behandelt, um anschließend im vierten Teil die Ergebnisse in Bezug zu dem Begriff der Verantwortung zu diskutieren. Zuletzt wird ein resümierendes Fazit gezogen.
"Viens les prendre" : Étude sur le combat hoplitique dans la Grèce antique
La phalange hoplitique fait l'objet de multiples études depuis très longtemps, mais il n'existe presque pas d'analyse du système de combat individuel pratiqué par les guerriers qui la composaient. Si l'idée générale que le grand public en retient repose sur l'image d'une série d'hommes alignés derrière leurs grands boucliers, frappant de leur lance vers l'avant selon une posture statique, les sources montrent que la vérité est ailleurs. En effet, les guerriers helléniques utilisaient toutes les armes disponibles, de la lance à la pierre, en passant par l'épée et le fourreau pour combattre. De même, les manteaux pouvaient aussi servir de protection, enroulés autour du bras ou suspendus sur l'épaule du combattant. L'analyse des armes et armures, ainsi que de l'iconographie et des textes anciens, démontre l'existence de plusieurs schémas d'attaque et de défense, impliquant tout autant les pieds et les genoux, que le bouclier et le pommeau des armes de poing. Cet ouvrage suscitera donc, sans doute, l'intérêt et l'enthousiasme de tous, du chercheur au pratiquant des arts martiaux européens, en levant le voile sur un aspect encore méconnu de l'histoire militaire hellénique.
"Wie die Löwin mit zottiger Mähne..."
'Aristoteles: Nikomachische Ethik' - Eine Untersuchung
'Proleptische Argumentation' in Platons "Politeia"
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2,0, Universität zu Köln (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Grundfragen der Platoninterpretation, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll eine Untersuchung ausgewählter Stellen in Platons Politeia erfolgen, um daran seine proleptische, d.h. vorwegnehmende Vorgehensweise zu erläutern. Ausgehend von dem Gespräch zwischen Sokrates und Thrasymachos am Ende des ersten Buches sollen Ungereimtheiten aufgezeigt werden, welche sich ergeben, wenn man die Stelle ohne Kenntnisnahme der weiteren Ausführung durch Sokrates in folgenden Büchern der Politeia liest. Ergänzt werden viele dieser oft unschlüssigen Stellen durch ein Komplement aus anschließenden Büchern, in denen die Thematik, ohne dass ein expliziter Rückverweis erfolgt, nochmals aufgegriffen und Thesen und Beweise fortgeführt oder spezifiziert werden.Ich will im Folgenden einige dieser Argumentationsgänge des platonischen Sokrates erläutern, an denen Sokrates nicht schlüssige, nicht ausreichend begründete und auf den ersten Blick falsche Thesen in seinen Dialog in Buch I einbindet und aufzeigen, wie er diese unzulänglichen Beweise im weiteren Gesprächsverlauf nochmals aufgreift und was sich mit diesem späteren Wissen für die Schlüssigkeit der vorangegangenen Stelle ergibt.
[Chione], Lettere
A Antártida é a pátria original dos deuses
A Atlântida repousa no fundo do Mar Negro
O jornalista de Kiev Anatoly Zheleznoy, com base na sua interpretação não tradicional dos diálogos de Platão 'Timaeus' e 'Critias', apresenta uma nova hipótese bastante convincente sobre o local, a causa e o mecanismo da destruição da Atlântida, bem como sobre a etnia dos atlantes. Pela primeira vez, a busca pela ilha desaparecida baseia-se não em suposições e conjecturas, mas em argumentos científicos. O livro é interessante não só para os estudiosos da Atlântida, mas também para um público mais amplo.
A Beautiful Defect:The Rising Popularity of Physically Deformed Slaves
According to Plutarch, Rome had a special 'monster market', where various 'deformed', or 'exotic' human beings were offered for sale. Considering the paradoxical fact that it was stated in the Twelve Tables that when a deformed child had been born it should be killed, it is striking that these slaves were far more expensive than their 'healthy' and 'ordinary' counterparts. Apparently, the role and functions that the deformed and disabled played seem to have been much more dynamic and complex. What kind of functions did they have and in which contexts? How did that correspond to the interactions or experiences between masters and slaves? Why was having them so attractive? Who exactly was buying these prodigia, mirabilia, portenta or monstra? So far, historians only seem to mention these physically deformed slaves in a largely anecdotal way. Therefore, this book is a first attempt to explore how, and in which ways, physically deformed slaves, such as eunuchs, giants, dwarfs and hunchbacks, were included in or excluded from Roman society during early Imperial Rome and why they became increasingly popular.
A constituição mista, uma realidade romana
A cultura dos antigos Indo-europeus
A era gúno-sármata nas estepes do Cazaquistão
A era gúno-sármata foi marcada por turbulentos acontecimentos políticos. Este foi um período decisivo na história da Eurásia, resultado de um fenómeno histórico denominado 'grande migração dos povos'. Entre as questões controversas da arqueologia gúno-sarmata estão a origem das culturas, a periodização e a cronologia, bem como a etnia dos monumentos. Para resolver essas questões, são utilizadas evidências escritas. No entanto, essas fontes são fragmentadas, incompletas e subjetivas. Portanto, a principal fonte para a reconstrução da história do período gúno-sarmata é o material arqueológico. Para o desenvolvimento futuro da arqueologia do Cazaquistão, é necessário fazer um balanço. É aí que reside a atualidade do tema: reunir, sistematizar e interpretar o material arqueológico do século II a.C. ao século V d.C. para o território do Cazaquistão que estamos a analisar.
A evolução do problema agrário na Ática do século VII ao século IV a.C.
A heritage to be enhanced
A History Of Eclecticism In Greek Philosophy
This scarce antiquarian book is a facsimile reprint of the original. Due to its age, it may contain imperfections such as marks, notations, marginalia and flawed pages. Because we believe this work is culturally important, we have made it available as part of our commitment for protecting, preserving, and promoting the world's literature in affordable, high quality, modern editions that are true to the original work.
A History of Greek Philosophy
A History of Greek Philosophy
A History of Women Philosophers