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"A nation under God" - Die fundamentalistische Versuchung des Evangelikalismus in den USA
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Fundamentalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte Spektrum kompromissloser Religionsausübung in den USA reicht von quietistischen, sich von der restlichen Gesellschaft absondernden Gemeinschaften, über (vor allem) evangelikale Freikirchen und ihnen nahe stehenden, politischen Einfluss nehmenden Organisationen (wie z.B. der von Jerry Falwell gegründeten 'Moral Majority' ) bis hin zu extremistischen und rassistischen Gruppierungen. Gemeinsam ist allen jedoch eine fundamentalistische Auffassung von Religion , d.h. "ein spezifisches, religiöses Geschichtsbewusstsein [...], das auf besonderen metaphysischen und anthropologischen Annahmen fußt" , die sich einer Hinterfragung kategorisch verweigern und den ausschließlichen Bezugspunkt allen spirituellen und weltlichen Denkens und Handelns des Gläubigen bilden. Doch wie ist es nun zu erklären, dass in einem modernen, aufgeklärten, wissenschaftlich und politisch weltweit eine gewisse Vorreiter-Rolle einnehmenden Land wie den USA, das zudem gemeinhin mit Freiheit und Unabhängigkeit der dort lebenden Menschen assoziiert wird, ein beachtlicher Teil der Bevölkerung gerade diese Freiheit aufgibt, sich freiwillig persönlicher und sozialer Reglementierungen religiöser Art unterstellt und bereit ist, gegebenenfalls verbitterten Widerstand zu leisten gegen jene, die einen liberalen Lebensentwurf bevorzugen? Sind sie alle Fanatiker, berauscht von ihrem Glauben und blind vor Gotteseifer oder haben sie unter Umständen rationale Gründe, so zu handeln? Was sind die (inneren und äußeren) Bedingungen, die sie dazu bringen, nichts außer den eigenen Vorstellungen vom richtigen Weg zuzulassen und diesem unbeirrbar zu folgen? Diesen Fragen soll im Folgenden, nach einem Blick über das religiös-kulturelle Terrain der USA (insbesondere das protestantische), nachgegangen werden. Hierbei werden vor allen Dingen Ansätze der rationalen Entscheidungstheorie (Rational Choice Theory) den methodischen Rahmen bilden.
"Alles für den Club!"
"Auf der Suche nach dem Sündenbock - wenn HELFER mobben"
"Ausdauer, Geduld und Ruhe"
"Bei uns nicht" - Zur (Un-)Vorstellbarkeit von sexualisierter Gewalt im nahen Umfeld
Sexualisierte Gewalt gilt öffentlich weitgehend als illegitim. Im Kontrast dazu stehen die Alltäglichkeit und Verbreitung von sexualisierter Gewalt, insbesondere in Familien und im sozialen Nahbereich sowie in öffentlichen Institutionen, Freizeit-, Bildungs- und Arbeitsorten. Aktuelle Forschung zeigt zudem, dass thematisierte Fälle von sexualisierter Gewalt häufig nicht betroffenenorientiert aufgearbeitet werden. Vor diesem Hintergrund versammelt der Band Beiträge von internationalen Autor:innen, die sich aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln mit dem Phänomen der (Un-)Vorstellbarkeit sexualisierter Gewalt in den eigenen sozialen und professionellen Kontexten befassen. Es werden Studien zu Erfahrungen mit der Thematisierung von sexualisierter Gewalt aus den Perspektiven von Betroffenen/Survivors, Angehörigen und institutionellen Akteur:innen dargestellt sowie methodologische Zugänge zur Erklärung des Phänomens erörtert. Ziel ist es, die Abwehr der Vorstellung von sexualisierter Gewalt im nahen Umfeld analytisch präziser zu fassen und die Diskussion um betroffenenorientierte Aufarbeitung weiter auszudifferenzieren.
"Bigger than life"
"Critical" situations in multicultural teams: The role of emotions
Inhaltsangabe:Abstract: Interest in emotions within organisation increased in the last years. However, research in this field is scarce. In the discussion about emotions in organisation the increasing number of multicultural teams is adding an additional variable: culture, making research even more complicate. Practitioners report that where culture meets conflicts accompanied by negative emotions such as anger occur. However, also positive emotions like happiness may occur, having a positive influence on motivation and enhance cohesion, what may be considered as benefit in multicultural teams. Although anger as well happiness are considered as universally experienced emotion, there is some evidence that the causes, expression, and the behaviour which follows anger and happiness are culturally influenced. In multicultural teams the knowledge about the antecedents of these two emotions and the following behaviour seems to be especially important as on one hand misunderstandings and conflict connected with anger, may have serious social consequences reducing performance or even resulting in contra productive behaviour threatening the organisation, and on the other hand experience of success and good communication, enhancing team collaboration, seems to be connected with happiness. This thesis aims to contribute to a better understanding with regards the culturally-influenced antecedents of the two emotions anger and happiness as well as about the resulting behavioural consequences in multicultural team settings. The two research questions guiding this work are: 1. In which multicultural team situations do the emotions anger and happiness arise? 2. Which are the antecedents, in team settings, of the two emotions and which is the resulting behaviour respectively consequences that follows? Ahead, the Theoretical Part should provide the reader a basic introduction about emotions and the connected relevant factors like cognition, sociality and culture with regard to the research questions. Offering a working definition of culture and emotion, the attempt to illustrate the role of emotion in multicultural team settings as well the discussion about the discrepancy of expectation and of expression regarding emotions throughout cultures, should make the reader more sensible about a) the possible detected differences in antecedents and behavioural consequences and b) their impact in multicultural teams. In Chapter One a discussion about [¿]
"Dein Fernseher ist für dich da!"
"Der 1. Mai-Komplex" - Die linke Szene Berlins als "Folk Devil" in der "B.Z."
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,3, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Dynamiken medialer Repräsentation, Sprache: Deutsch, Abstract: Kurz vor dem 1. Mai 2011, der in Berlin traditionellerweise mit dem politisch linksorientierten "Myfest" in dem Bezirk Kreuzberg und damit verbundenen Demonstrationen gefeiert wird, erschien in der lokalen Boulevardzeitung "B.Z." eine mehrteilige Serie mit dem Titel "Der 1. Mai- Komplex. Wie die linksextreme Mafia in Berlin operiert". In dieser Serie möchte die Journalistin Caroline Rosales den Lesern erklären "wie der linksextreme Untergrund in Berlin organisiert ist" , vor allem in Hinblick auf die Demonstrationen, bei denen es in der Vergangenheit häufiger zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei kam. Die Serie führte zu heftigen Reaktionen, etlichen Gegendarstellungen aber auch zu großer Zustimmung.Doch was genau machte diese Serie so brisant? Wie wurde die Linke in ihr dargestellt? Welche Mittel wurden verwendet? Aus welchen Gründen wurde ein bestimmtes Bild vermittelt? Und was genau waren die Reaktionen? Diese Fragen möchte ich versuchen, mit meiner Hausarbeit zu beantworten. Stanley Cohen entwickelte in seinem 1972 erschienen Werk "Folk Devils and Moral Panics" das Konzept der "Moral Panic". Ich werde in meiner Arbeit überprüfen, ob auch die Serie der "B.Z." als Teil einer solchen angesehen werden kann. Um die mächtige Position der Zeitung herauszuarbeiten, möchte ich diese zunächst als Teil des umstrittenen Axel-Springer-Konzerns vorstellen. In einem weiteren Schritt werde ich genauer auf die Serie "Der 1. Mai- Komplex" eingehen. Anhand des Konzepts der "Moral Panic" werde ich untersuchen, ob die Serie versucht, Feindbilder zu produzieren und Angst zu verbreiten. Dies werde ich in einer kurzen Analyse der Mittel, die zur Darstellung der linken Szene Berlins genutzt werden, machen. Daraufhin werden auch noch andere Medien auf ähnliche Darstellungen oder eventuelle Gegendarstellungen untersucht, um zu sehen, ob es sich tatsächlich um eine "Moral Panic" handelt. In meinem Fazit werde ich den Einfluss der Massenmedien auf die Gesellschaft, wie am Beispiel der "B.Z." herausgearbeitet, noch einmal verdeutlichen.
"Die drei Kulturen" reloaded
"Die unsichtbaren Dritten"
"Dritter Raum" nach Homi K. Bhabha und das Konzept des "Sozialen Raumes" von Pierre Bourdieus. Postkolonialtheorie und Raumtheorien
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Basierend auf den Raumtheorien von Homi K. Bhahba und Pierre Bourdieu wird in dieser Arbeit untersucht, ob die Konstruktion dieser Räume als Möglichkeit oder Einschränkung einzuschätzen ist. Dazu werden bestimmte Aspekte beider Theorien miteinander verglichen.Um diese Aspekte zu entwickeln, werden die beiden Theorien zuerst ausführlich erörtert. Anschließend findet der Vergleich statt.Im letzten Kapitel liegt der Fokus erneut auf dem Konzept des Raumes und wird dort auch im Kontext der Institution Schule näher analysiert.Räume haben viele unterschiedliche Eigenschaften und dennoch haben sie alle eine Gemeinsamkeit. Ob kleines Zimmer, ein Konzertsaal oder eine gotische Kirche, in all diesen Räumen treffen Menschen aufeinander. Sie reden miteinander, gehen gleichen Ritualen nach oder zeigen ein typisches, dem Ort entsprechendes Verhalten, wie z.B. das Beten in einer Kirche oder einer Moschee oder das Durchführen bestimmter Rituale beim gemeinsamen Abendessen. Doch nicht nur in physischen Räumen begegnen und kommunizieren Menschen. Auch in digitalen Räumen findet ein reger Austausch an menschlichen Interaktionenstatt.
"Forever Young?"
"Forever Young?"
"Gott braucht uns in der Politik!"
"Gruschelst du noch, oder schnüffelst du schon?"
"Gute Kinder schlechter Eltern"
"Heterotopien" im Okzident-Orient-Konflikt
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Note: 2,0, Technische Universität Darmstadt (Soziologie), Veranstaltung: Verschleierte und entblößte Körper, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeden Tag begegnen wir dem ¿Anderen¿ dem ¿Fremden¿ in Medien und im Umfeld. Anstatt das uns Unbekannte zu akzeptieren, analysieren wir es und stellen es in Frage oder sehen darin sogar eine Gefahr für uns. Warum wir mit solch einer Emotionalität reagieren möchte ich mit dieser Arbeit beschreiben, um die Mechanismen greifbarer zu machen. ¿Orient und Okzident gemeinsam ist die Tatsache, dass sie ihre ungelösten Probleme an den weiblichen Körper verweisen: Die Erregungen um das Kopftuch erzählen von der symbolischen Kastration, die der männliche Körper durch die Gleichsetzung von Männlichkeit mit der abstrakten der Schrift erfahren hat. Der Konflikt der Geschlechterordnungen wird gerne als Konflikt um gesehen. In Wirklichkeit stoßen zwei Konzepte von Schriftlichkeit, Männlichkeit und zwei Wissensordnungen aufeinander¿ (Braun et al 2007, S. 148). Mir sind mehrere Punkte in der Arbeit wichtig, die ich bearbeitet habe: Zum einen, die Frage nach dem Orient als Heterotopie des Okzident. Dazu erkläre ich erst, was überhaupt eine Heterotopie wie Foucault sie definiert ist. In dem Abschnitt ¿Europäische Emanzipation und ihre Heterotopie¿ nutze ich die zuvor beschriebene Foucault¿sche Theorie zur mikrosoziologischen Analyse der westlichen Emanzipation als Machtinstrument. In dem darauffolgenden Abschnitt ¿Heterotopien, Macht und symbolische Geschlechterordnungen¿ nutze ich diese Theorie als Grundlage einer makrosoziologischen Analyse. Ich bin der Frage nachgegangen, ob Heterotopien in der symbolischen Geschlechterordnung zu finden sind, wieso diese so unterschiedlich sind und welche Macht dabei ausgeübt wird. In dem Abschnitt ¿Vom kleinen zum großen Unterschied- Frauen in der Geschichte und Religion¿ möchte ich den Beweis bringen, dass die orientalische Frau per se nicht anders ist, sondern sie eher anders gemacht wird. Der historische Abriss soll durchleuchten, dass sich einige Zeitabschnitte in beiden Weltteilen wiederholt haben und das Stück Stoff letztendlich mehr ist als nur ein Kleidungsstück. Diese Interpretation jedoch nicht von den Tragenden vollzogen wird, sondern von den Kritikern und Betrachtern.
"Hindutva". Woher stammt der religiöse Nationalismus in Indien?
"Hätte es Euch nicht gegeben, wäre mein Leben (vielleicht) anders verlaufen"
"Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!". Der Paradigmenwechsel in der Kategorie Behinderung und der heutige Stand physischer und psychischer Barrierefreiheit in Deutschland
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll darstellen ob und wie Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt wurden und werden und wie aus einer langen Zeit der Fremdbestimmung eine Tendenz zur Selbstbestimmung gewachsen ist. Hierzu wird zunächst die Geschichte der Kategorie Behinderung beleuchtet und der langsame Wandel von der Behinderung als Strafe Gottes, über von außen gesteuerte Hilfe, bis zur weitestgehend autonomen Lebensgestaltung heutiger Generation von Menschen mit Behinderungen dargestellt. Im Anschluss wird anhand des Teilhabeberichtes 2016 untersucht wie der aktuelle Stand der Barrierefreiheit und der gleichberechtigten Teilhabe am alltäglichen Leben für Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Paradox der Barrierefreiheit aufgestellt um aufzuzeigen wie unterschiedlich und somit teilweise umständliche die Anforderungen sein können. Im Fazit wird sich noch einmal zusammenfassen der Frage gewidmet ob und wie Menschen mit Behinderungen von den gesellschaftlichen Strukturen behindert werden."Ich bin nicht behindert, ich werde behindert" ist der Slogan einer Kampagne des NRW-Landesverbandes des Sozialverbands Deutschland (SoVD) für Menschen mit Behinderung. Hiermit soll ein Umdenken angeregt werden um die Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen und aufzuzeigen, dass diese von der Gesellschaft nicht ausreichend unterstützt werden. Physische Barrieren werden trotz gesetzlicher Regelungen nicht ausreichend abgebaut, so fehlt es noch immer an barrierefreien Zugängen zu vielen öffentlichen Gebäuden oder Bahnhöfen. Doch auch psychische Barrieren behindern ein gleichberechtigtes Leben von Menschen mit Behinderungen. Häufig sind diese Menschen Diskriminierungen ausgesetzt, welche durch die Unwissenheit der Gesellschaft genährt werden. Ein Teufelskreis, da das dadurch resultieren zurückziehen der Menschen mit Behinderungen nur noch mehr den ungewohnten Umgang unterstützt. Hier ist im Laufe der Geschichte viel Fortschritt erreicht worden, dennoch gibt es noch immer viel Bedarf nach Veränderung.
"ICH BRING MICH UM UND DIE ANDEREN AUCH!"
"Ich wär so gern mal wieder richtig unbeschwert!" Die Lebenssituation von Frauen als Partnerinnen von Männern mit Multipler Sklerose
Den Partner*innen von chronisch kranken Menschen wird in der Literatur erst in jüngerer Zeit Beachtung entgegengebracht, denn es wurde lange übersehen, welche großen Veränderungen auch für sie von der Erkrankung ausgehen. Häufig wurden sie lediglich als Quelle sozialer Unterstützung für ihre chronisch kranken Partner*innen angesehen und es wurde nicht beachtet, dass sie tagtäglich hohen körperlichen wie psychischen Anforderungen ausgesetzt sind.Deutschland ist eins der Hochrisikogebiete von Multipler Sklerose (MS), über 200.000 Menschen sind hier von der Krankheit betroffen. Es existieren zahlreiche Erlebnisberichte von an MS erkrankten Personen sowie wissenschaftliche Arbeiten über die Lebenssituation der Betroffenen. Über die Auswirkungen der Erkrankung auf das Leben der Partner*innen von Menschen mit MS gibt es bisher nur wenige Veröffentlichungen. Insbesondere zu der Lebenssituation von Frauen als Partnerinnen von Männern mit MS liegt bisher keine Forschung vor. Diese Untersuchung ermöglicht einen Einblick in die Lebensrealität der Partnerinnen von Männern mit MS und die Auswirkungen der Erkrankung auf ihren Alltag. Es wird aufgezeigt, welche Bewältigungsstrategien die Partnerinnen nutzen, um die weitreichenden Veränderungen in ihrem Leben zu verarbeiten sowie welchen Einfluss die Erkrankung ihres Partners auf ihre Gesundheit und Sexualität hat.
"In den besten Jahren"