Vor- und Frühgeschichte
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"Ambitus" in den "comitia centuriata". Die Bedeutung von "ambitus" für das Machtverhältnis in den Zenturiatcomitie
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Das politische System der römischen Republik beruhte auf drei elementaren Institutionen. Das waren der Rat, die Ämter und die Volksversammlungen. Die älteste Darstellung der politischen Verhältnisse findet sich bei dem griechischen Historiker Polybios, der nach 168 vor Christus in Rom lebte. Er interpretierte die bestehenden Verhältnisse als eine Mischform von Monarchie, Aristokratie und Demokratie. Die Darstellung der Ordnung als eine zumindest partielle Volksherrschaft hat zu zahlreichen Diskussionen innerhalb der Forschung geführt. Während die Historiker die Staatsordnung im archaischen Griechenland klar als Demokratie bezeichnen, ist die Rolle des Volkes in der römischen Republik schwieriger zu charakterisieren. Der populus romanus hatte zwei grundlegende Rechte. Es wählte die Amtsinhaber und stimmte über Gesetzesanträge ab. Verschiedene Volksversammlungen mit unterschiedlichen Strukturen waren hierfür zuständig. Eine ursprüngliche Versammlung des römischen populus waren die comitia centuriata. In den Zenturiatcomitien waren alle wehrfähigen Bürger versammelt. Nach gängiger Ansicht gab bei den Abstimmungen nicht die Masse den Ausschlag, sondern die Gruppe der reichen Bürger. Der Wettbewerb um die Ämter und die Stimmen der Bürger nahm im Laufe der Republik immer härtere Formen an. Ab dem 2. Jahrhundert vor Christus etwa wurde die Wahlbestechung eine gängige Praxis der Wahlwerbung. Der unerlaubte Stimmenkauf wurde von den Römern als ambitus bezeichnet. Die Bedeutung von ambitus für das Machtverhältnis in den Zenturiatcomitien ist das Thema dieser Arbeit. Wie konnte ambitus in einer Volksversammlung wirksam sein, die nach traditioneller Auffassung von den reichen Bürgern bestimmt wurde? Zur Klärung dieser Frage soll zunächst in Punkt 2 die Struktur der comitia centuriata dargestellt werden. In Unterpunkt 2.1 werden die Einteilung und das Machtverhältnis in den Versammlungen thematisiert. Es soll geklärt werden, warum die traditionelle Forschung überhaupt davon ausgeht, dass die Reichen die comitia centuriata dominierten.
"Arabia capta" oder "Arabia adquisita"? Die Annexion des Nabatäer-Reiches durch Kaiser Trajan
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universität Koblenz-Landau (Geschichte), Veranstaltung: Proseminar "Trajan", Sprache: Deutsch, Abstract: Der römische Kaiser Trajan erteilte im Jahre 106 n. Chr. Cornelius Palma, dem Statthalter der Provinz Syria, den Befehl, in das arabische Reich der Nabatäer einzumarschieren, es dem "Imperium Romanum" einzuverleiben und gleichzeitig die politische Autonomie des ersten und am längsten existierenden Staats seiner Zeit zu beenden. Zusammen mit dem Nabatäerreich ging auch die Weihrauchstraße, eine der ältesten Handelsrouten der Welt, die von Südarabien bis zum Mittelmeer führte und auf der viele der wichtigsten Güter dieses Zeitalters transportiert wurden, in die Hände des Trajan, der fortan die gesamte Mittelmeerwelt sein Eigen nennen konnte. Doch diese Annexion lief anders ab als vergleichbare Unternehmungen beispielsweise in Dakien oder Germanien. Während dort ruhmvolle Schlachten ausgetragen worden sind, die mit prunkvollen Festen und Triumphzügen in der Heimat gefeiert und mit Münzen, beschriftet mit "Dacia capta" und "Germania capta", zu Ehren des Kaisers gewürdigt wurden, fiel nahezu jegliche Propaganda bezüglich der Eingliederung Arabiens in das römische Reich aus. Trajan erhielt nicht das Epitheton "Arabicus", seine Münzen zierte nicht der Schriftzug "Arabia capta" und auch antike Schriftsteller schwiegen größtenteils über dieses Ereignis. Die Münzprägungen kamen sogar ohne jegliche Unterwerfungsgesten aus, stellten die personifizierte Arabia in aufrechter Haltung dar und titulierten die neu gegründete Provinz Arabia als "Arabia adquisita". Auf der anderen Seite finden sich bei den Nabatäern, die ihre Geschichte grundsätzlich kaum verschriftlichten, auf den ersten Blick ebenso nur wenige Hinweise auf eine gewaltsame Unterwerfung. Diese Hausarbeit arbeitet die Annexion noch einmal auf, indem sie von der Entstehung des nabatäischen Volks über die ersten Kontakte zu seinem späteren Eroberer bis hin zum Tag der Annexion das anspricht, was hierzu von Bedeutung ist. Es soll der Frage nachgegangen werden, ob die Provinz Arabia, wie von einem Großteil der Historiker vermutet wird, wirklich nur "adquisita" und nicht vielleicht doch "capta" gewesen ist und zudem, wieso sie das eine und nicht das andere war. Des Weiteren soll verdeutlicht werden, aus welchen Gründen das Nabatäerreich interessant für den römischen Kaiser gewesen ist. In dieser Abhandlung trifft das Volk, das seine Sichtweisen genauestens dokumentierte, auf jenes Volk, deren Sichtweisen wir versuchen, wiederzugeben, obwohl sie nicht wiedergegeben wurden.
"Armut und Alter sind zwei schwere Bürden"
"Bellum Iustum" und die Leichenrede des Perikles
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Proseminar Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem bislang noch unerforschten Thema, inwieweit sich das Prinzip des bellum iustum in der Leichenrede des Perikles widespiegelt.Der bellum iustum wird in der Forschung immer mit dem republikanischen Rom in Verbindung gebracht. Eine genaue Betrachtung im Bezug auf diese Rede ist zwingend erforderlich. Inhalt dieser Arbeit ist die Definition und Unterscheidung des Begriffes bellum iustum, eine Analyse der Grabrede und eine anschließende Betrachtung der Rede unter dem Aspekt des bellum iustum. Ein abschließendes Ausblickskapitel in unsere heutige Zeit finalisiert dieses Forschungsdesiderat.
"Der Preis des Krieges" Krieg und Wirtschaft bei den alten Griechen
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Kriegführung bei den Alten Griechen, Sprache: Deutsch, Abstract: Krieg und Geld bilden ein Paar, dass nur schwer zu trennen ist. Mit jederkriegerischen Auseinandersetzung sind in irgendeiner Weise auch wirtschaftlicheInteressen, Probleme oder Aufgaben verknüpft, die berücksichtigt sein wollen.Inwieweit und in welcher Form das auch auf die Kriege des antiken Griechenlandszutrifft soll Gegenstand dieser Arbeit sein.Zunächst wird zum besseren Verständnis und zur Heranführung an das Thema einÜberblick über antike Maße und Geldverhältnisse gegeben werden. Sich darananschließend wird die Frage behandelt werden, was der Krieg eigentlich gekostet hatin antiker Zeit. Hierzu wird zunächst untersucht werden, wieviel zum Beispiel einTalent oder eine Drachme wert gewesen sein kann, um danach dieKostenverhältnisse besser darstellen zu können. Was hat zum Beispiel eineHoplitenrüstung gekostet, was die Lanze? Wieviel war an Verpflegung für einenSoldaten üblich und was ist an Sold bezahlt worden? Mit welchen wirtschaftlichenBelastungen sahen sich kriegführende Mächte aufgrunddessen konfrontiert?Abschließend sollen einige Quellen untersucht werden, die einen Bezug zum Themaenthalten.
"Dolos" und "Woikeus". Unfreiheit in der Gesetzesinschrift von Gortyn
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der kretischen Sklaverei in der Antike. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der großen Gesetzesinschrift von Gortyn und den darin überlieferten Termini "dolos" und "woikeus" als Bezeichnung der Unfreien. Es stehen vor allem die vielfach angenommenen rechtlichen Privilegien dieser Gruppen im Fokus der Untersuchung.Bei Athenaios finden sich Begriffe für Unfreie in den kretischen Poleis. Er spricht von "chrysonetoi", "amphamiotai", "klarotai" und "mnoia". Zu der Vielfalt der Begriffe kommt erschwerend hinzu, dass die Quellenlage, zu den oben genannten, von antiken Autoren überlieferten Begriffen, nicht sehr umfassend ist. Die schriftlichen Quellen stammen zudem überwiegend aus der hellenistischen Zeit und sind folglich später datiert, als der hier angesetzte Untersuchungszeitraum. Auch wenn sie weitgehend kompatible Bilder von Unfreiheit auf Kreta liefern, sind viele der Beschreibungen inkonsistent.Eine Ausnahme bildet hingegen die Gesetzesinschrift von Gortyn. Hierin findet sich keiner der zuvor genannten Termini wieder, stattdessen ist von woikeis und doloi die Rede. Die Inschrift bietet zwar weitaus mehr Anhaltspunkte, die Rückschlüsse auf das Sklavensystem erlauben, wirft jedoch wiederum neue Probleme auf. Im Gegensatz zu den Schriftquellen, handelt es sich hierbei um eine Quelle ohne konkrete Überlieferungsabsicht.
"Ein solcher ist ganz wesentlich unreligiös"
"Eine Diktatur zur Rettung der Republik" - Die Diktatur Sullas und seine Neuordnung des Römischen Staates
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Das Zeitalter der Bürgerkriege, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit mit dem Thema "Eine Diktatur zur Rettung der Republik" soll dieErlangung der Diktatur Sullas und seine Neuordnung des Römischen Staatesdargestellt werden. Dabei wird vor allem die Besonderheit der Ernennung Sullas zumDiktator zu untersuchen sein. Hätte eigentlich der Senat den Notstand feststellenmüssen, um die Veranlassung zur Wahl eines Diktators zu geben, nutzte Sulla dieWirren des Bürgerkrieges und den Umstand, dass die beiden Konsuln für das Jahr82. v. Chr. tot waren, um sich durch einen von ihm vorgeschlagenen Interrex zumDiktator ernennen zu lassen. Diese Tatsache und die Machtfülle die diese Diktaturbeinhaltete, machten Sullas Herschafft außergewöhnlich. Zudem wurde seineAmtszeit nur durch Sulla selbst begrenzt. Seine Macht sollte er dazu nutzen, denStaat nach seinen Vorstellungen neu zu ordnen, eine Verfassungsreformdurchzuführen und eine funktionsfähige Senatsherrschaft wiederherzustellen. Umdieses sicherzustellen musste Sulla erst einmal seine politischen Gegner beseitigen.Im Zuge der von ihm befohlenen Proskription fanden viele Gegner den Tod, wurdenenteignet und entrechtet. Seinen Getreuen ließ er die beschlagnahmten Ländereienund Besitzungen zu kommen und sicherte sich so ein Klientel, vor allem dieCornelier, die seine Herschafft zu seinen Lebzeiten und, so wünschte er es sich,über seinen Tod hinaus sichern sollten. Die Neuordnung des Staates beinhaltete dieEntmachtung des Volkstribunats, eine Ämteraufstockung und strickte Reihenfolgeder Besetzung der Ämter sowie die Verdopplung der Senatsmitglieder. Obwohl erDiktator war, war es Sulla wichtig seine Gesetze durch das Volk bestätigen zu lassenund sie nicht einfach durchzusetzen. Dieses und das Abhalten von Konsulatswahlenzeigen den Willen Sullas den res publica zu erhalten. Mit diesen Maßnahmen undder Reform der Priesterkollegien wollte Sulla sicherstellen, dass in Zukunft nurBürger in wichtige Ämter gelangten, die seinen Verfassungsreformkurs unterstützten.Zur Neuordnung des Staates gehörte für Sulla genauso die Erweiterung desStrafrechts. Die Notwendigkeit der Schaffung von neuen ständigen Gerichten zeigtden Verfall der Sitten und des Rechtes im römischen Staat. Diese Problematik betrafden politischen Verfall genauso wie den Zivilrechtlichen.[...]
"Evil Desires" and the Kingdom of God
"Peregrine" und ihre Stellung in der römischen Marine
"Pompeius - Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?"
"Quae datur ex Chattis laurea" - Domitians erster Chattenkrieg
Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Alte Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit möchte sich mit dem in der modernen Forschungsliteratur üblicherweise als erster Chattenkrieg Domitians bezeichneten Feldzug befassen. Dabei sollen die Fragen nach Chronologie und Datierung, nach Verlauf und geographischer Verortung dieser Kampagne ebenso Behandlung erfahren wie die hinter dem militärischen Engagement stehenden Motive des Princeps. Zudem soll der Versuch unternommen werden, die domitianischen Aktivitäten in Germanien in die römische Germanienpolitik der Kaiserzeit insgesamt einzuordnen. Diese militärisch-politische Komponente an sich ist bereits ein interessantes Thema, noch interessanter ist jedoch, was die kaiserliche Propaganda, die antike Historiographie und später die moderne Geschichtswissenschaft daraus gemacht haben. Daher soll auch in umfassender Weise auf die Bewertung der historischen Ereignisse in der antiken Geschichtsschreibung und der modernen Literatur eingegangen werden. Insgesamt soll dabei versucht werden, die literarischen Quellen kritisch vor ihrem Entstehungshintergrund und stets mit Berücksichtigung der Intention der Autoren hin zu befragen und diese mit den aktuellen Erkenntnissen der Archäologie, Numismatik und Epigraphik in Einklang zu bringen.
"Quintili Vare, legiones redde!". Roms Germanienpolitik vor und nach der "clades variana"
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Bachelorseminar: Der Prinzipat des Augustus - eine revolutionäre Phase in Rom?, Sprache: Deutsch, Abstract: Es muss ein Schock für die römischen Legionäre gewesen sein, als sie weit von ihrer mediterranen Heimat in den dunklen und bedrohlichen Wäldern Germaniens mit dem gefürchteten furor teutonicus konfrontiert wurden. Von den eigenen Verbündeten in den Hinterhalt gelockt, auf fremdem Gebiet, im unwegsamen Gelände, dem nordeuropäischen Wetter ausgeliefert und von den eigenen Göttern verlassen, wurden sie über 3 Tage im Herbst des Jahres 9 n. Chr. von besiegt geglaubten, aus ihrer Sicht unterentwickelten Barbaren niedergemetzelt. Auch der Herrscher des römischen Reiches schien so geschockt zu sein, dass er die Nachricht vom Verlust der XVII, XVIII und XIX Legion schrie: "Quintili Vare, legiones redde" und sich aus Trauer monatelang die Haare nicht wachsen ließ.Als Reaktion auf die Schlacht bzw. das Schlachten erhoben sich die rechtsrheinischen Germanen unter ihrem Anführer Arminius und die Römer mussten sich hinter dem Rhein zurückziehen. Mit der "clades variana", besser bekannt als die Varusschlacht erkämpften sich die Germanen ihre Freiheit von Rom. Damit war der Schock über die verlorenen Legionen eine Epochenwende, die noch in die Gegenwart strahlt. So ist es zu mindestens über die Jahrhunderte interpretiert worden.
"Sehen und gesehen werden": Das Theaterpublikum im antiken Rom - ein Mikrokosmos der römischen Gesellschaftsordnung?
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Seminar für Alte Geschichte), Veranstaltung: panem et circenses. Massenunterhaltung und politische Kommunikation in der römischen Antike, Sprache: Deutsch, Abstract: "Sehen und gesehen werden" - diese Maxime gilt bis heute dort, wo Menschen sich ausAnlass eines kulturellen Ereignisses oder Festes versammeln. Ob die private Dinnerparty, einTheaterbesuch oder eine Opernpremiere: die Gäste oder Zuschauer sind für einander nichtweniger brisant als das gebotene Spektakel selbst. Denn derartige Veranstaltungen habenneben ihrer kulturellen auch immer eine gesellschaftliche Funktion gehabt.Während diese heute in erster Linie darin besteht, materiellen Status zum Ausdruck zubringen, wurden im antiken Rom bei gesellschaftlichen Anlässen viel stärker sozialeStrukturen kommuniziert. Denn kennzeichnend für die römische Gesellschaft war seit jehereine differenzierte Gliederung und Rangordnung, die in der Öffentlichkeit durch zahlreicheFaktoren zum Ausdruck gebracht wurde. Schon auf dem Forum wurden soziale Unterschiedeauf den ersten Blick durch die Kleidung und andere Statussymbole deutlich.1 Darüber hinauszeigte sich eine Rangordnung bei der Sitzplatzverteilung beim Gastmahl2 oder bezüglich derRederechte im Senat.3Anders als im Senat oder beim Gastmahl versammelten sich zu denzu den römischenTheaterspielen Menschen aus allen sozialen Milieus der Stadt. Die gesamte Bandbreite derGesellschaft war hier vertreten, so dass das Theaterpublikum sehr geeignet erscheint, um esauf soziale Strukturen hin zu untersuchen und somit möglicherweise Erkenntnisse über dierömische Gesellschaftsordnung generell zu erzielen. Zeichneten sich ordnende Strukturen imPublikum ab oder saß man in einer bunten Menge zusammen? Wurden hier sozialeRangunterschiede sichtbar und wie äußerten sie sich? Gab es Veränderungen hinsichtlich derPublikumsstruktur im Verlauf der Geschichte? Sind diese auf persönliche Bedürfnisseeinzelner Personen oder Personengruppen zurückzuführen oder durch politische Maßnahmenhervorgerufen worden?Ein Blick auf die räumliche Zusammensetzung der Zuschauerschaft, auf dieSitzplatzverteilung bei den ludi scaenici, soll diese Fragen klären.In einem weiteren Schritt soll der Frage auf den Grund gegangen werden, ob undinwiefern das Theaterpublikum als repräsentativ für die gesellschaftliche Ordnung geltenkann und soziale Funktionen übernommen hat. Kann man das Theaterpublikum als einengesellschaftlichen Mikrokosmos ansehen? [...]
"Viae romanae" in Germanien und ihre Bedeutung für die Erhaltung und Ausweitung der Macht Roms
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Romanisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte römische Straßensystem mit seiner immensen Ausdehnung von etwa 80.000 bis 100.000 Kilometern ist keine unbedeutende Episode der Historie, sondern muss als Grundlage unseres heutigen Straßen- und Wegenetzes gesehen werden. Viele unserer heutigen Fernstraßen, Straßen und Wegen verlaufen immer noch entlang oder sogar auf diesen antiken römischen Wegen. Ein Netz an Fernstraßen, welches im Umfang und in der Qualität mit dem antiken Römischen vergleichbar war und ist, war in Europa erst im 18. Jahrhundert wieder vorhanden. Die Römer sind keineswegs die Erfinder der Straße an sich, haben jedoch konsequent dieses Straßennetz oder -system, auch nach jeder weiteren Eroberung einer Provinz, ausgebaut und erweitert. Diese Straßen waren für Rom ein Instrument, welches garantierte das Reich zu regieren. Militärisch war somit eine ständige Verbindung zu Rom gewährleistet. Die Möglichkeit römische Truppen relativ schnell an die Reichsgrenzen oder in Krisengebiete zu verlegen wurde dadurch garantiert. Weiter bildeten die Straßen die Grundlage für Handel und Wirtschaft. Dies beeinflusste naturgemäß die geographische Lage von Städten und förderte ebenso die Verbreitung der römischen Kultur. Dieser letzte Aspekt der Verbreitung der römischen Kultur, also der Romanisierung anhand von Straßen und Verkehrswegen, soll in dieser Arbeit betrachtet werden. Ein Wege- und Straßennetz war in Germanien, vor den Römern, zwar vorhanden, aber für Fremde, bzw. für die römischen Eroberer schwer zu finden und von den Einheimischen leicht zu verbergen. "Wenn es gerade Wege dorthin gäbe, aber durch die Unebenheiten, Sümpfe und Wälder sind große Umwege nötig"(Strabo, 292). "Die Germanen [...] hielten die Wege und die besten Möglichkeiten zur Versorgung mit Nahrung und anderen (notwendigen Gütern) verborgen" (Strabo 1,10). Dieses Wegesystem der Germanen wurde den Römern erst durch Tätigkeiten ihrer Händler in Germanien, im grenznahen rechtsrheinischen Gebiet, bekannt. Ein Vordringen römischer Händler bis in das germanische Hinterland ist jedoch nicht bekannt. Die meisten und gesichertsten Informationen über Verkehrs- und Wegeverhältnisse in Germanien stammten aus militärischen Erkundungen. Diese schlechten Wegeverhältnisse sind Ausdruck des niedrigeren Zivilisationsniveaus der Germanen im Vergleich zu den Römern.
"When on High the Heavens..."
'Graeculus' Hadrian und das Panhellenion
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Adoptivkaiser, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungPublius Aelius Hadrianus stammte aus der Folge der Adoptivkaiser. Er gelangte im Jahr 117 n. Chr. als Nachfolger Traians an die Spitze des Römischen Reiches und regierte fast einundzwanzig Jahre lang. Entgegen der erobernden und kriegerischen Bestrebungen seiner Vorgänger, war es Hadrians Anliegen für Frieden und Eintracht zu sorgen. Er sicherte die Grenzen des Reiches und war in der Ausübung seines Amtes als Reisekaiser bekannt. Hinzu kommt, dass er ein Philhellene war. Aufgrund des Seltenheitswertes dieser Eigenschaft macht ihn dies für wissenschaftliche Untersuchungen höchst interessant. In dieser Hausarbeit steht demnach Kaiser Hadrians Philhellenismus im Vordergrund. Ich möchte deren Auswirkung auf seine Politik ergründen. Da dies jedoch ein zu großes Arbeitsfeld einnehmen würde, werde ich meine Ausführungen beschränken. So werde ich nicht weiter auf seine Innenpolitik und die restliche Außenpolitik eingehen. Im Mittelpunkt meiner Untersuchungen wird die Erschaffung des Panhellenions als exemplum seiner Herrschaft stehen. Da wenige Quellen zu Kaiser Hadrian existieren, werde ich mich der Historia Romana von Cassius Dio als informationsreichste Hauptquelle zuwenden. Außerdem werde ich die Historia Augusta sowie die Inscriptiones Graecae für meine Untersuchungen hinzuziehen. Im Verlauf der Arbeit werde ich zunächst auf den Philhellenismus des Kaiser eingehen. Daraufhin werde ich auf das Panhellenion im Speziellen übergehen. Hierfür werde ich dessen Gründung sowie die Mitglieder und Aufgaben betrachten. Folgend gehe ich auf die Auswirkungen und das Ende des Panhellenions ein. Anschließend werde ich Kaiser Hadrians Politik gegenüber Griechenland näher betrachten. Zuletzt führe ich meine Schlussbetrachtungen an. In diesen werde ich das Untersuchte reflektieren und meine Schlussfolgerungen zu den Auswirkungen von Hadrian als Philhellene gegenüber seiner Politik formulieren. Auf diese Weise werde ich meine Untersuchungen und diese Arbeit abschließen.
'O Di Proprieta E Il Diritto Di Caccia Presso I Romani (1883)
Il libro ""O di Propriet¿¿¿¿¿¿ e il Diritto di Caccia presso i Romani"" scritto da Landucci, Lando nel 1883, ¿¿¿¿¿ un'opera che esplora il concetto di propriet¿¿¿¿¿¿ e il diritto di caccia nella societ¿¿¿¿¿¿ romana antica. Il libro analizza le fonti storiche e giuridiche per comprendere il ruolo che la caccia e la propriet¿¿¿¿¿¿ della terra avevano nella vita quotidiana dei Romani. Landucci esamina anche le leggi e le norme che regolavano la caccia e la propriet¿¿¿¿¿¿ della terra, e come queste influenzavano la societ¿¿¿¿¿¿ romana in generale. Inoltre, il libro si concentra sulla relazione tra la propriet¿¿¿¿¿¿ e il diritto di caccia, e come quest'ultimo poteva essere utilizzato come un mezzo per esercitare il potere e il controllo sulla terra. ""O di Propriet¿¿¿¿¿¿ e il Diritto di Caccia presso i Romani"" ¿¿¿¿¿ un'opera di grande valore per gli studiosi di storia antica e per chiunque sia interessato alla comprensione della societ¿¿¿¿¿¿ romana e della sua organizzazione giuridica.This Book Is In Italian.This scarce antiquarian book is a facsimile reprint of the old original and may contain some imperfections such as library marks and notations. Because we believe this work is culturally important, we have made it available as part of our commitment for protecting, preserving, and promoting the world's literature in affordable, high quality, modern editions, that are true to their original work.
,Sonderreiche' im Imperium Romanum der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Geschichte), Veranstaltung: Das römische Britannien, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Annäherung an die Thematik soll das Hauptaugenmerk in den folgenden Ausführungen zunächst auf die Darstellung der außen- und innenpolitischen Situation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert gelegt werden. In diesem Kontext erscheinen bedeutende Veränderungen, die diese Epoche prägten, als Phänomene sozial-politischen Wandels, bezüglich dessen es zudem gilt, den für diesen Zustand in der Forschung verwendeten Begriff der 'Krise' systematisch zu hinterfragen. Als Exempel eines hinterfragten Krisenphänomens rückt hiernach die Usurpation in die nähere Betrachtung, nicht zuletzt in Anbetracht ihrer Bedeutung für die Entstehung der Sonderreiche innerhalb des Transformationsprozesses.Schlussendlich soll die Herausbildung von "quasi-souveränen" Herrschaftsbereichen, den so genannten Sonderreichen, im Westen und Osten fokussiert werden, die in weitgehender Unabhängigkeit von der Reichszentrale standen; dies soll im Besonderen in Form einer komparatistischen Analyse unter der Fragestellung nach ihrer Zielsetzung, nach etwaigen separatistischen Intentionen sowie nach eventuellen alleinherrschaftlichen Ansprüchen ihrer Begründer geschehen.
1453 Les Derniers Jours De Constantinople (1883)
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1994 bis 2024
2. UB Geschichte Klasse 11: Die Herrschaft des Peisistratos - Fluch oder Segen?
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 3, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Oberhausen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es handelt sich hierbei um die zweite gezeigte Lehrprobe, in der die Schüler eine erste Bewertung zu "Herrschaft des Peisistratos - Fluch oder Segen?!" vornehmen.
A Bioarchaeological Assessment of Health from Florida's Archaic
A Brief History of Ancient Greece