Zeitgeschichte (1945 bis 1989)
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"A Free Voice of the Free World"
"Angels of God"?
"Angers, Honneur et Patrie"
"Blühende Landschaften"? Probleme im wiedervereinigten Deutschland
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Studienseminar Nordhorn für das Lehramt an Grund-, Haupt- u. Realschulen, Sprache: Deutsch, Abstract: Unterrichtsentwurf eines erfolgreichen Unterrichtsbesuches in einer 10. Realschulklasse mit den Kompetenzen der Unterrichtseinheit, einer vollständigen Gliederung der Unterrichtseinheit, Zielen und Teillernzielen der Unterrichtsstunde, dem geplanten Unterrichtsverlauf in tabellarischer Form, vollständigen Literaturangaben und eingesetzten Arbeitsblättern.Ziel der Unterrichtstunde:Die Schüler sollen wissen, dass es im wiedervereinigten Deutschland politische, gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten gab bzw. bis heute gibt (Folgen der Öffnung v. Stasi-Akten, Probleme durch Umstellung von Plan- auf Marktwirtschaft, die ¿Mauer in den Köpfen¿, rechtsextremistische Tendenzen).
"Brüder, in eins nun die Hände". SPD und KPD auf dem Weg zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands 1945/46
Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar "Die 'Deutsche Frage' als ein Thema der Geschichtslehrbücher der BRD und der DDR 1949-1989", Sprache: Deutsch, Abstract: "Damals habe ich die große Hoffnung gehabt, [...] die militante Kampfbereitschaft der Kommunisten würde sich mit den demokratischen Traditionen und demokratischen Umgangsformen der Sozialdemokraten zu einer neuen, besseren Linkspartei zusammenfassen. Damals, da ich viele Dinge nicht kannte, war ich optimistisch und habe mich damals dafür eingesetzt, aber schon sehr bald erkannt, daß meine Hoffnungen eine Illusion waren."Gemeinsam mit einigen Hundert sozialdemokratischer und kommunistischer Delegierter hatte sich der junge Kommunist Wolfgang Leonhard am 21. April 1946 im Berliner Admiralspalast eingefunden, um einen entscheidenden Schritt ostdeutscher Nachkriegsgeschichte zu vollziehen: die Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Drei Jahrzehnte nach Ausbruch des Zwistes in der Sozialdemokratischen Partei schien die verhängnisvolle Spaltung endlich überwunden - wenn auch nur in einem Teil Deutschlands. Begleitet von großen Hoffnungen, aber auch von tiefer Besorgnis begann die SED ihre politische Arbeit, deren Resultate nicht nur den Idealisten Leonhard sehr bald enttäuschen sollten."Wat, schon wieder 'ne Partei? Ick hab noch von der vorigen die Neese voll!" Wer wie dieser Berliner in der Nachkriegswelt des Frühsommers 1945 Tag für Tag ums Überleben kämpfen mußte, zeigte für Parteigründungen wie diejenige der KPD kaum Interesse. Das politische Leben, das sich trotz Not und Kriegszerstörungen, trotz aller Überlebenssorgen bereits im Deutschland der ersten Nachkriegsmonate wieder entfaltete, beschränkte sich auf kleinere Kreise, war gleichwohl von hoher Intensität. Die Arbeit befaßt sich mit der Politik von SPD und KPD in der Sowjetischen Besatzungszone, die elf Monate nach Kriegsende zur Verschmelzung beider Parteien führte. Wiewohl kaum umfassend zu beantworten, drängen sich doch immer wieder die Fragen auf, ob die KPD 1945/46 wirklich eine parlamentarische Demokratie anstrebte und ob der Akt von Ostern 1946 seitens der SPD ein freiwilliger Schritt war.
"Brüder, zur Sonne"?
"Darf man jetzt von Mode sprechen?"
"Das Europa der Universitäten"
"Das ganze Jahr Urlaub im Heim" - Haushaltstechnik als Versprechen nach einem besseren Leben am Beispiel der Waschmaschine in der BRD der 60er Jahre
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Zeitschrift "Technikgeschichte" wurde erstmals im Jahre 1992 ein Aufsatz veröffentlicht, der das Thema Frauen und Technik behandelte. Das Thema Haushaltstechnik wurde ein Jahr später in einem Aufsatz von Joachim Schaier bedacht.Die stiefmütterliche Behandlung des Themas Haushaltstechnik hat sich in den letzten Jahren zwar dahingehend verändert, dass zumindest der große Komplex Hausarbeit verstärkt in den Fokus historischer Untersuchungen rückte, das Thema Haushaltsgeräte und ihre Bedeutung für den Haushalt als sich wandelnder Ort, wurden dennoch nur dürftig behandelt.Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit dem Thema der arbeitserleichternden Haushaltstechnik am Beispiel der Waschmaschine auseinander.Kein Gerät hat so bedeutend zur "Befreiung der Frau" beigetragen und dies soll anhand von zwei Werbekampagnen aus dem Jahre 1964 und 1965 soll untersucht werden. Zu Beginn werden kurz die Voraussetzungen für die Haushaltstechnisierung dargelegt. Zum einen die Elektrizität und zum anderen wird kurz auf die Situation der BRD in den 60er Jahren eingegangen. Im Anschluss behandelt ein großer Komplex die Waschmaschine. Von der Tätigkeit des Waschens vor den elektrischen Maschinen über den Einzug der Waschmaschinen in die Haushalte der BRD wird zu den beiden Werbekampagnen der Firmen Miele aus dem Jahre 1964 und Constructa von 1965 hingearbeitet. Diese werden auf ihre Botschaften hin analysiert und der Bedeutungsgehalt wird herausgearbeitet. Daran anschließend wird das Frauenbild der BRD dieser Zeit in Zusammenhang mit der Haushaltstechnik betrachtet und danach die Technik und der Alltag bewertet. Inwieweit die Waschmaschine tatsächlich befreiend auf die Hausfrauenarbeit eingewirkt hat und welchen Stellenwert man der Waschmaschine als Haushaltsgerät zubilligen kann, wird in diesem Punkt beantwortet werden, ebenso die Bedeutung der Waschmaschine für die Bundesrepublik Deutschland der 60er Jahre.
"Das Leben der Anderen" im Geschichtsunterricht. Ein Film zwischen Authentizität und Fiktion
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Universität Bremen, Veranstaltung: Fachdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Goethe schreibt in seinem Vorwort zu "Dichtung und Wahrheit": Ziel sei, "[...] den Menschen in seinen Zeitverhältnissen darzustellen und zu zeigen, inwiefern ihm das Ganze widerstrebt, inwiefern es ihn begünstigt, wie er sich eine Welt- und Menschenansicht daraus gebildet [...]". Zwar war der Kontext biographischer Natur, doch lässt sich Goethes Erkenntnis auch auf das Geschichtsbewusstsein (von SchülerInnen) übertragen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden darin verknüpft und Ereignisse erfahren im Sinn eines sich wandelnden Erkenntnisinteresses immer neue Deutung. So auch in der deutschen Filmproduktion "Das Leben der Anderen", in der in einem fiktiven Gedankenspiel der überwachende MfS-Hauptmann (Ministerium für Staatssicherheit) Gerd Wiesler Fluch und Segen zugleich ist. In der Annahme, dass der Film als vermittelnde Instanz und zugleich als Element des "sozialen Systems" Geschichtskultur historische Vorstellungen speist, stellt sich die Frage, ob "Das Leben der Anderen" für den Geschichtsunterricht geeignet ist, vielmehr inwiefern er zwischen Authentizität und Fiktion eine Pendelbewegung vollzieht. Dazu werden u.a. Michael Sauers grundlegende Monographie zur Geschichtsdidaktik und Methodik sowie verschiedene Aufsätze von Knoben, Meyers und Von Borries sowie das Filmheft, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, herangezogen.
"Das schwierigste Bistum der Welt" - Kirche im Ausnahmezustand
"De bons Français"
"Der friedliebende Staat aller Werktätigen"
"Die Entwicklung materieller Lebenslagen in der bundesdeutschen Gesellschaft während des "Wirtschaftsbooms" von 1948-1973"
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophische Fakultät ), Veranstaltung: Alltagskulturen im Wandel , Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1932 veröffentlichte der Soziologe Theodor Geiger eine Schrift mit dem Titel "Die soziale Schichtung des deutschen Volkes", in der er das soziale Bewusstsein, die Mentalitäten und Lebenschancen zu einer weiterführenden Analyse der bestehenden gesellschaftlichen Strukturen und Ungleichheitsdimensionen heranzog und darin Elemente der Klassentheorie mit Befunden über die soziale Lage verband. Zwei Jahrzehnte später riefen die Ergebnisse der Untersuchungen des Soziologen Helmut Schelskys, die er mit der These einer "nivellierten Mittelstandsgesellschaft" verband, noch größere Resonanz hervor. Seine in Aufsätzen und Reden vertretenen Ansichten wurden in der Folgezeit mit den verdichteten Thesen Geigers zur Grundlage einer gesellschafts-, und soziologiegeschichtlich kontrovers geführten Diskussion der 50er und 60er Jahre, in deren Verlauf Karl-Martin Bolte, Erwin Schich u.a. Schichtungsindizes und Prestigeskalen zur Analyse der westdeutschen Gesellschaft entwickelten. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen legten eine Loslösung von Deutungsmustern nahe, die sich vertikaler, streng klassenspezifischer Begriffe bedienten, da mittlerweile politische wie mentale Klassenstrukturen mit ihren Spannungen in den Hintergrund getreten waren. Stattdessen waren Kategorien wie Berufe, Ausbildungen, Einkommen und Vermögen in den Vordergrund gerückt. Helmut Schelskys These von einer "nivellierten Mittelstandgesellschaft" wurde in der Folge von der soziologischen Forschung weitgehend akzeptiert und zu einem anerkannten Bestandteil des Verständnisses der unmittelbaren Nachkriegszeit und der ersten Jahrzehnte der Bundesrepublik Deutschland. So wurden die gesellschaftlichen Verhältnisse der Besatzungsherrschaft von Martin Broszat (1990) nach dem Niedergang des nationalsozialistischen Regimes aufgrund der Beseitigungen von konfessionellen, sozialen und kulturellen Segregationen als "stark nivellierte Notgesellschaft" und Vorstufe mit "Umrissen der der Mittelstandsgesellschaft" verstanden, und die Frühphase der Bundesrepublik Deutschland als eine "moderne, homogene, sich nach und nach an die westeuropäischen, liberaldemokratischen Traditionen angleichende Gesellschaft". [...]
"Die Jugend in ihrem Werden unterstützen"
"Divided Memory": Die NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungAm 15. Juni 2001 überwies die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" 213 Millionen Mark zur Entschädigung der Zwangsarbeiter an Partnerorganisationen in Tschechien, Polen sowie an die "Jewish Claims Conference". Damit fand auch diese letzte Debatte um die Entschädigung einer Verfolgtengruppe des NS- Regimes ihr Ende und zeigte gleichzeitig, wie langwierig der Prozess der Bewältigung der NS-Vergangenheit ist. Um diesen Prozess soll es im Folgenden gehen. Die vorliegende Arbeit trägt den Titel "NS-Vergangenheit in BRD und DDR". Da eine Betrachtung unter Auslassung der Besatzungszeit von 1945-49 allerdings nicht möglich ist - in diesen Jahren wurden viele Grundlagen für die spätere Politik der beiden deutschen Staaten gelegt - soll diese im Vorab Erwähnung finden. Aufbauend auf diese Entwicklungen werden später die Entnazifizierungs- und Wiedergut-machungshaltung bzw. -politik von BRD und DDR dargestellt. Die Vergangenheitsbewältigung umfasst nach Jesse vier Bereiche: 1) die justitielle Aufarbeitung der NS-Verbrechen, 2) die Wiedergutmachung, 3) die öffentliche Auseinandersetzung und 4) die historische Aufarbeitung.1 Da eine Abarbeitung all dieser Themenbereiche jedoch in dem gegebenen Rahmen zu weit führen würde, sollen lediglich die ersten zwei Teilgebiete betrachtet werden. Hierbei spielen wiederum die Gründungsmythen eine entscheidende Rolle, weshalb diese zunächst erläutert werden. Neben den allgemeinen Fakten soll auch die politische Kultur der beiden Staaten bzw. der BRD angedeutet werden, die wiederum einen großen Einfluss auf das Handeln der jeweiligen Regierungen hatte. Zur politischen Kultur der DDR lässt sich nach dem heutigen Stand der Forschung nur wenig sagen, da aufgrund der weitreichenden Zensur und dem Verbot der Meinungsfreiheit aussagekräftige Zeitzeugnisse fehlen. Was die Literatur betrifft, scheint es eine nahezu unbegrenzte an Veröffentlichungen zum Thema der Vergangenheitsbewältigung zu geben.
"Erschossen in Moskau ..."
"Flucht und Vertreibung" im Diskurs der Erinnerungen. Die Kontroverse über Zwangsmigrationen nach 1945 im deutsch-polnischen Gedächtnis
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Zentrum für Antisemitismusforschung), Veranstaltung: Nationalsozialistische Politik in Polen 1939-1945, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll neben den historischen Hintergründen, welche den Ereignissen des Frühjahrs 1945 vorausgingen, vor allem die Beschäftigung mit dem Thema "Flucht und Vertreibung" in der polnischen und deutschen Wissenschaft, aber auch in der Öffentlichkeit beleuchtet werden. Im Besonderen soll dabei die sich über die Jahre verändernde Kontroverse zwischen Deutschen und Polen ins Visier genommen werden, welche bis heute, auch durch die Diskussion über ein "Zentrum gegen Vertreibungen", zu keinem absehbaren Ende gefunden hat.
"Flüchtling zu sein, ist (k)eine Weltanschauung"? Die politische Integration von Westdeutschen und Vertriebenen und der BHE in Nordrhein-Westfalen 1945-1955
"Auf der Rückseite [unserer Fahne] aber ist um einen Eichbaum herum der Wahlspruch geschrieben, der unsere Losung bleiben soll: Ost und West - In Treue fest" Das zitierte Credo des masurischen Gelsenkirchener Pfarrers, Otto Mückeley, kann als repräsentativ für die große Emphase zwischen West- und Ostdeutschen gelten, die in den Abstimmungskämpfen des Versailler Vertrages beschworen wurde. Rund zwei Jahrzehnte später sollte es diesbezüglich zum Härtetest kommen. Die Vertreibung von 15 Millionen Deutschen aus Mittel- und Osteuropa, zum Ende des Zweiten Weltkrieges, zwang zu einem gemeinsamen Neuanfang im Westen. Die Umstände der militärischen und moralischen Niederlage, der Zerstörung und Not, auch in Westdeutschland, waren dafür alles andere als optimal. Diese Studie untersucht für das Gebiet Nordrhein-Westfalen, die politische Integration von West- und Ostdeutschen. Am Beispiel des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Vertriebenenpartei "Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten" (BHE), später "Gesamtdeutscher Block", werden die Mechanismen und Schwierigkeiten der politischen Tätigkeit vertriebener Ostpreußen, Pommern oder Schlesier an Rhein und Ruhr analysiert und folgende Fragen beantwortet:1. In welchem politischen Umfeld mussten Heimatvertriebene in Rheinland und Westfalen agieren?2. Wie ist das Verbandswesen entstanden und welche Auswirkungen hat es auf den (partei-)politischen Erfolg der Vertriebenen gehabt?3. Welche Rolle spielten die Parteien CDU/CSU, SPD und FDP im ersten Nachkriegsjahrzehnt für die Vertriebenen? Wie hat sich ihr zeitlicher Vorsprung gegenüber einer eigenen Vertriebenenpartei ausgewirkt?4. Woran scheiterte der BHE in Nordrhein-Westfalen? 5. Wie hat der BHE-Landesverband die Geschichte der Gesamtpartei und die Geschichte der Vertriebenen des Landes Nordrhein-Westfalen beeinflusst?
"Formiert" oder "mündig"? - Die BRD auf der Suche nach einem neuen politischen Leitbild
"Gegen die Angst seid nicht stille"
"Gute Laune ist ein Kriegsartikel"
"Guten Tag, hier spricht Ihre Kapitänin"
"Hier ist Krieg"