Romanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
-
Bücher
- Reisen
- Kinderbücher
- Ratgeber
- Sachbücher
- Musik
- Belletristik
- Wissenschaft
- Wirtschaft
- Hardcover
-
Taschenbücher
- Belletristik
- Hotelführer, Restaurantführer
- Englische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Ethnologie
- Mathematik
- Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
- Physik, Astronomie
- Schule, Lernen
- Medien, Kommunikation
- Recht
- Kunst
- Chemie
- Technik
- Reisen
- Pädagogik
- Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
- Medizin
- Reiseführer
- Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Geowissenschaften
- Geisteswissenschaften allgemein
- Sozialwissenschaften allgemein
- Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Psychologie
- Karten, Stadtpläne, Atlanten
- Übrige Germanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Biologie
- Naturwissenschaften allgemein
- Geschichte
- Kinder- und Jugendbücher
- Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
- Soziologie
- Informatik, EDV
- Religion
- Politikwissenschaft
- Sachbücher
- Romanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Reiseberichte, Reiseerzählungen
- Philosophie
- Slawische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Karten
- Kalender
- Digitale Inhalte
"Cine¿ma, dis-moi la ve¿rite¿". Über (Kino-)Wahrheit im Cinéma Vérité. Jean Rouchs "Moi, un Noir" und "Chronique d'un été"
Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Französische Philologie - Sonstiges, Note: 1, Universität Wien (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Titel Cine¿ma, Dis-Moi La Ve¿rite¿ beschäftigt sich mit dem Wahrheitsbegriff und der authentischen Abbildung von Wirklichkeit im Cine¿ma ve¿rite¿. Das Cine¿ma ve¿rite¿ ist eine Strömung des Dokumentarfilms, die Anfang der 1960er Jahre von Jean Rouch begründet wurde. Rouchs "Wahrheitskino" erhebt dabei jedoch nicht den Anspruch vorfilmische Wirklichkeit wahrheitsgetreu abzubilden; vielmehr geht es im Cine¿ma ve¿rite¿ darum durch den Prozess des Filmens Wahrheit zu provozieren. Stark beeinflusst von Dziga Vertovs Kinopravda und Robert Flahertys partizipierendem Kino erschafft der Dokumentarfilmer Rouch inhaltliche und ästhetische Techniken zur Konstruktion sog. filmischer Wahrheit. Er wagt es die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentarismus zugunsten der Wahrheitsstiftung zu überschreiten und mit der kinematographischen Tradition aufzubrechen. Besonders Wert legt der Filmautor auf die Abgrenzung zum damals üblichen Erklärdokumentarismus, sowie zum beobachten- den Dokumentarfilm des American Direct Cinema, deren unbeteiligte Observation er als voyeuristisch und naiv betrachtet. In Moi, un Noir unternimmt Jean Rouch erstmals den Versuch in einem Feature Film mit Instrumenten der Wahrheitsfindung, wie dem Cine¿-Transe, der Partizipierenden Kamera und der Technik der Came¿ra-stylo (dt. Federhalter-Kamera), die Geschichte nigerianischer Jugendlicher einzufangen. Eine Film- analyse nach Manfred Hattendorfs Authentisierungsstrategien, die als Parameter für die Repräsentation von Wahrheit herangezogen werden, soll Jean Rouchs Arbeitsweise zur Stimulation von Wahrheit im Cine¿ma ve¿rite¿ veranschaulichen.
"Das Unheimliche" in Claude Seignolles "Isabelle" aus psychoanalytischer Perspektive
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: 2,7, Ruhr-Universität Bochum (Komparatistik), Veranstaltung: Einführung in die Literaturtheorie: Methoden der Literaturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Beim Lesen eines Schauerromans, löst dieser beim Rezipienten, wie der Name schon sagt, ein "schauriges" Gefühl aus, vielleicht verspürt er sogar Angst, fühlt sich beklemmt, beobachtet, kurz: es ist unheimlich. Womöglich sind es nur Kleinigkeiten, eine minimal vom Alltag abweichende Situation, eine unerwartete Wende, unnatürliche Lichtverhältnisse, uvm. Was jedoch genau das unheimliche Gefühl in uns auslöst ist schwer zu sagen. Im Hinblick auf das Eingangszitat ist das Umheimliche vielleicht das "bisher Übersehene", das es in dieser Hausarbeit zu untersuchen gilt, und als das "nun Dazugekommene" bezeichnet werden darf. Ob es nun "gerade das Wesentliche" ist, möchte ich anhand der Psychoanalyse Sigmund Freuds versuchen zu beantworten.Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der Psychoanalyse, schlug zunächst in Wien eine naturwissenschaftliche und anschließend medizinische Laufbahn ein, praktizierte als Arzt und Seelenforscher, löste mit seinen Entdeckungen einen Skandal aus, indem er unter anderem auch als "einer der großen europäischen Schriftsteller hervor[trat]" Im Wesentlichen wird im Rahmen dieser Hausarbeit nicht auf Freuds Biographie eingegangen, sondern vielmehr ein kurzerUmriss seiner Erkenntnisse der Psychoanalyse dargestellt und vor allem auf sein Essay "Das Unheimliche" eingegangen. Wie wird der Begriff "unheimlich" definiert und wie kann diesesGefühl erzeugt werden?Im Anschluss möchte ich anhand Claude Seignolles "Isabelle" zeigen, mit welchen Werkzeugen der Autor arbeitet, um seine Novelle für den Leser unheimlich wirken zu lassen. "Isabelle" gehört zur Gattung der Gothic Novel, die sich durch Elemente wie Nacht, Dunkelheit, übernatürliche Gestalten (Isabelle), Einsamkeit, Isolation des Protagonisten (Graf), u.a. auszeichnet. Untrennbar davon ist das Moment des Unheimlichen.Im zweiten Teil werde ich "Isabelle" unter psychoanalytischer Perspektive beleuchten und interpretieren, besonders im Hinblick auf die Charakterzüge der Hauptfiguren. Welche Ängste äußern sich beim Grafen und können psychische Störungen ausgemacht werden? Wie werden Jasmine, sein Dienstmädchen und Isabelle dargestellt? In welchen Punkten ähneln sie sich, kann von einem Doppelgängertum gesprochen werden? Am Ende wird sich zeigen ob die Methode der psychoanalytischen Lesart zum Verständnis des Unheimlichen in der Lektüre beigetragen hat und ich möchte kurz auf die Frage eingehen, wieviel Autor steckt in der Geschichte?
"El arte del autoconocimiento" de Arthur Schopenhauer
"Et in Arcadia ego". Das humanistische Erbe des Arkadien-Topos bei Iacopo Sannazaro
1. Einleitung2. Arkadien - Landschaft oder Zustand? Die Vorläufer des Iacopo Sannazaro2.1 Arkadien - graue Lebensrealität oder literarisches Idyll? 2.2 Der antike Ursprung und die 'Erfindung' durch Vergil2.3 Boccaccio, die Bukolik des Trecento und andere (zeitgeno¿ssische) Vorläufer der Arcadia Sannazaros 3. Das humanistische Erbe: die Arcadia 3.1 Iacopo Sannazaro und das humanistische Neapel seiner Zeit 3.2 Gattungsspezifische, formale und editionsgeschichtliche Vorbemerkungen zur Arcadia3.2.1 Das genus humile - Die Bukolik3.2.2 Das Prosimetrum3.2.3 Die unterschiedlichen Fassungen3.3 Die literarische Verarbeitung der Motive: die Arcadia 3.3.1 Der Traum von Arkadien? Die Konzeption der Natur in der Arcadia3.3.2 Die Glorifizierung des Goldenen Zeitalters3.3.3 Et in Arcadia ego: Autobiographie und Tragik im arkadischen Idyll3.3.4 Politik und Zeitgeschehen in der Arcadia 4. A la sampogna, Fazit und Ausblick 5. Literaturverzeichnis5.1 Primärquellen 5.2 Sekundärquellen5.3 Weiterfu¿hrende Literatur 5.4. Nachschlagewerke6. Anhang
"Gerusalemme Liberata" von Torquato Tasso. Eine Figurenanalyse der christlichen Helden Goffredo, Rinaldo und Tancredi
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Romanistik - Italianistik, Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanistik), Veranstaltung: Torquato Tasso: La Gerusalemme Liberata, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hauptseminararbeit analysiert, ausgehend vom idealen Heldentypus, die Figuren des Goffredo, Rinaldo und Tancredi in Torquato Tassos Epos "Gerusalemme Liberata". Eingangs wird auf für den Fortgang der Arbeit relevante Aspekte der Poetologie Tassos eingegangen.Inwieweit die glatten Charaktere gebrochen werden und wie sie sich zurück zur Vollkommenheit bewegen, nachdem sie von der Ideallinie abgewichen sind, soll im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Ausgehend von der Überlegung, was es bedeutet, dass Goffredo di Buglione zunächst als eccelente, als ausnahmslos positiv dargestellt wird, werden die beiden raueren Charaktere Tancredi und besonders der ungestüme Rinaldo in den Fokus gerückt.Natürlich steht das Werk auch ganz stark im Zeichen der sogenannten Revisione Romana, also der Kritik seitens des römischen Umfeldes der katholischen Kirche, der sich Tasso ganz bewusst ausgesetzt hat. Die Gerusalemme kommt später als Gerusalemme conquistata in einer komplett überarbeiteten (und als einziger von Tasso selbst autorisierten) Fassung heraus, die so stark kirchenkonform abgewandelt ist, dass sie etliche der Besonderheiten, derentwegen das Werk so sehr geschätzt wird, entbehrt. Im Folgenden wird ausschließlich die Gerusalemme Liberata in ihrer ursprünglichen Fassung behandelt, da sie sowohl im Ganzen, als auch in der Fokussierung auf die hier behandelten Figuren wesentlich aufschlussreicher erscheint.
"Karambolage" im Sendekonzept von ARTE
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Französische Philologie - Landeskunde und Kultur, Note: 1,5, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die Entwicklung des Fernsehsenders ARTE liefern. Dabei wird, neben der Geschichte dieses Projektes, anhand der Empfangsmöglichkeiten und der Marktanteile aufgezeigt, inwieweit er als europäischer Kulturkanal etabliert und akzeptiert ist. Nach einer Vorstellung des Sendekonzepts und der damit verbundenen Ziele richtet sich das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf die Sendung 'Karambolage' als erste deutsch-französische Sendung auf inhaltlicher und produktiver Ebene bei ARTE. Ein enger Zusammenhang zwischen Präsentation des Senders und 'Karambolage' ist gegeben, da die Entwicklung einer so konstruierten Sendung einen Höhepunkt in der Geschichte und den Gründungszielen von ARTE darstellt.Um diese These zu belegen, werden anfangs Hintergründe zur Produktion und Konzeption der Sendung dargestellt. Dies ist notwendig, um zu verstehen, aus welchen Gründen die Autorin die Sendung entworfen hat und welches Ziel sie bei ARTE verfolgt.In weiteren Kapiteln wird geklärt, welche Inhalte in 'Karambolage' präsentiert und wie diese filmisch umgesetzt werden. Diese Erläuterung erfolgt anhand einer repräsentativen Untersuchung der Beispielsendung, vom 10. Oktober 2004. Es wird dabei die Frage aufgeworfen, ob bereits die Methoden der filmischen Umsetzung zur Entwicklung eines besseren Verständnisses für die andere Kultur beim Zuschauer beitragen können.Weiterhin wird die Frage der kulturellen Annäherung noch einmal aufgenommen und anhand der Theorie der Kulturstandards und Stereotypen untersucht. Dazu wird das Konzept der Kulturstandards in Hinblick auf Stereotype und Vorurteile zunächst allgemein erklärt und ihre Bedeutung erläutert. Den Abschluss der Arbeit bildet eine Vorausschau auf die Zukunft der Sendung bei ARTE und eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Unser Dank gilt Thomas Gerlach von ARTE G.E.I.E. und Maija-Lene Rettig, stellvertretende Chefredakteurin von 'Karambolage', für die freundliche Unterstützung bei der Materialrecherche. Außerdem danken wir auch Prof. Ulrike Brummert für die kritische Manuskriptdurchsicht.
"L'autre" d'Andrée Chédid. Une éthique de l'altérité
Thèse de Bachelor de l'année 2010 dans le domaine Didactique du français - Litérature, uvres, note: 95/100, University of Alexandria (Faculté des Lettres), cours: Littérature, philosophie et critique, langue: français, résumé: L'autre est-il un enfer ou un paradis? De nos jours, l'intérêt à la question de l'altérité s'est accru. Entre un choc des civilisations et un dialogue des cultures, les points de vue divergent. Andrée Chédid, poète et romancière, se veut la messagère de l'humanité. Dans son roman, elle propose une éthique de l'altérité. Autrement, elle propose une sorte de recette à appliquer, au niveau des comportements et des m¿urs, visant à améliorer la qualité des relations humaines, à améliorer ainsi la vie et à protéger l'avenir.Simm et Jeph, l'oriental et l'occidental, servent d'outil à l'auteur pour peindre une relation humaine réussie et survivante contre vents et marées. Du roman d'Andrée Chédid, nous pouvons dégager le parcours intelligent et évolutif permettant de nouer un lien entre les deux êtres humains presque antithétiques.En premier lieu, le rapport avec l'autre, comme un édifice, est "construit". Il ne s'accomplit que s'il est fondé sur des bases solides à savoir les qualités disposant à l'accueil de l'autre et la lutte contre les barrières séparant les hommes. Ensuite, le lien est créé graduellement, pierre par pierre, et est perçu comme étant une quête au bout de laquelle ce que l'on cherche (l'Autre et le rapport avec lui) est trouvé. Le rapport est enfin construit et il devient temps de goûter aux fruits de la patience et de bénéficier des apports de la relation créée avec l'autre.
"La Composición" von Antonio Skármeta (Spanisch, 9.Klasse)
Plan de Clases del año 2019 en eltema Didáctica - Estudios españoles, , Idioma: Español, Resumen: Dieser Unterrichtsentwurf widmet sich dem Werk "La Composición" von Antonio Skármeta als Teil des Fremdsprachenunterrichts.
"La muerte y la doncella". Die Figur der Paulina Salas
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: In Ariel Dorfmans "El perdon de los pingüinos" wird unter anderem kritisiert, dass sich die Rettig Kommission nach der Diktatur in Chile nur mit Fällen in denen es Todesopfer gab, nicht aber mit Opfern, die gefangen genommen und gefoltert wurden, jedoch überlebt haben, beschäftigt habe. Ein Beispiel für eines dieser überlebenden Opfer könnte die fiktive Figur Paulina Salas aus Ariel Dorfmans Drama "La muerte y la doncella" darstellen.Im Folgenden werde ich die Figur Paulina Salas charakterisieren und mit Hilfe der Methode der Figurenkonzeption und Figurencharakterisierung von Manfred Pfister analysieren, damit man die Figur an sich und ihre Handlungen besser verstehen kann. Außerdem werde ich wichtige Themen in ihrem Leben aufzeigen und diskutieren, sowie einen kurzen Einblick in ihre Beziehungen zu den beiden anderen Figuren im Drama, Gerardo Escobar und Roberto Miranda geben.
"La utopía arcaica". Eine kulturwissenschaftliche Diskussion über Moderne in Peru
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Philologie, Note: 1, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fakultät Sprach- und Literaturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kann eine Moderne für Peru aussehen? Um diese Frage dreht sich die kulturwissenschaftliche Diskussion, mit der sich diese Arbeit beschäftigt. Dabei bedingt es die Historie, daß in Peru die Frage nach der Moderne viel stärker als in Europa einhergeht mit der Frage nach einer nationalen Identität, also auch der Frage nach den Traditionen und dem Indio.Die aktuelle Diskussion hat sich insbesondere an der Position von Mario Vargas Llosa entzündet. Dessen Haltung auf literarischer wie politischer Ebene schlägt sich speziell in "La utopía arcaica. José María Arguedas y las ficciones del indigenismo" (1996) nieder, einer Sammlung von Essays. Darin analysiert er das Werk des Schriftstellers Arguedas und gelangt zu dem Schluß, dessen Erzählkunst sei "eine schöne Lüge" - "die als archaische Utopie gelten kann, weil sie sich aus der Asche jener archaischen, ländlichen, traditionellen, magischen (im besten Wortsinn folkloristischen) Gesellschaft erhebt". Er meint, der Indio der arguedianischen Welt sei frei erfunden: weil Arguedas danach strebe, ihn von den Lastern der Moderne rein zu halten.Zugleich macht Vargas Llosa seinen eigenen Standpunkt klar, was die Frage nach Indio und Moderne betrifft. Damit fordert er die Kritiker heraus, die nicht meinen, daß Arguedas' archaische Utopie eine Schimäre sei, und die andere Vorstellungen von einer möglichen Moderne für Peru haben.Diese Arbeit stellt die Entwicklung der Diskussion vom Indigenismo über Arguedas bis hin zu Vargas Llosa und der Kritik an ihm dar. Dabei enthält der Begriff der "utopía arcaica" die gesamte Debatte, insofern er Bezug nimmt auf Moderne und Tradition. Man kann ihn als Oxymoron lesen: Das "Utopische" wird mit Künftigem und Wünschenswertem assoziiert, das "Archaische" mit Vergangenem und Überholtem.Entsprechend ist diese Arbeit an diesem oxymoralen Begriff entlang aufgebaut. Zunächst werden die Begriffe "Utopie" und "archaisch" untersucht. Dann wird beschrieben, welche Formen die "archaische Utopie" in der peruanischen Literatur angenommen hat: Als Beispiel indigenistischer Romankunst wird "El mundo es ancho y ajeno" von Ciro Alegría analysiert, exemplarisch für den Neo-Indigenismo Arguedas' "Los ríos profundos". Danach wird Vargas Llosas umstrittene Position erörtert. Schließlich kommen zwei Kulturwissenschaftler zu Wort, die alternative Vorstellungen von einer Moderne vertreten: Antonio Cornejo Polar (Konzept der Heterogenität) und Néstor García Canclini (Begriff der Hybridität).
"Left Detachment" in Goscinnys und Sempés "Le petit Nicolas"
"Les Illustres Françoises" von Robert Challe und ihre Aufnahme beim Leser
Magisterarbeit aus dem Jahr 1981 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: gut, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: "Les Illustres Françoises - Die illustren Französinnen" von Robert Challe konnten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine breite Leserschaft erreichen, da sie der Bewusstseinslage des zu einer neuen Selbsteinschätzung gelangenden Bürgertums entsprachen. Das Werk reflektiert die im 17. und 18. Jh einsetzende Werteverschiebung, die Michel Foucault im "Discours philosophique - Diskurs der Philosophie" (2023) beschreibt. Im Zentrum steht der Übergang zu einer bürgerlich geprägten Gesellschaft, die eigene normative Maßstäbe etabliert und sich bewusst von Adel und Großbürgertum abgrenzt. Das Buch erschien 1713 in Den Haag. Es besteht aus sieben Geschichten, die ineinander so verwoben sind, so dass man zwar nicht von einem Roman, aber auch nicht bloß von "Erzählungen" sprechen kann. Es sind selbstbewusste Menschen der Zeit um 1700, von denen hier erzählt wird. Männer dominieren die Welt, aber Robert Challe setzt die Frauen in den Titel, womit er die ersten Gleichberechtigungsgedanken reflektiert, die seit dem 17. Jahrhundert, mit der "querelle des femmes" in der französischen Gesellschaft entstanden sind. Zugleich zeigt sich in den Männer-Figuren eine moderne Fähigkeit zu kritischer Selbstreflektion. Anhand der Theorie des impliziten Lesers, dass also der Autor seinen potentiellen Leserinnen und Lesern eine gewisse Haltung unterstellt und auch indirekt, also implizit, an sie appelliert, beziehungsweise deren Reaktionen vorausberechnet, wird die Haltung des Autors erkennbar und zugleich, welche Haltung er bei den Leserinnen und Lesern vermutet. Neben dem "impliziten Leser" gibt es natürlich das tatsächliche historische Lesepublikum, das sich in Kritiken und im Verkauf manifestiert. In dieser Magisterarbeit wird anhand des Textes und mit Hilfe der Sekundärliteratur zur Zeit der Abfassung dieser Arbeit (1981) dokumentiert, dass Robert Challe die Haltungen des Bürgertums seiner Zeit abbildet und zugleich möglicherweise wirksam an deren Entwicklung beteiligt war. Die Rezeption des Buches, also die Verbreitung, die Neu-Auflagen und die Zeitspanne dieser Auflagentätigkeit einerseits, die Reaktionen und Kritiken andererseits zeugen davon, dass das Lese-Publikum für Haltungen wie die der Figuren dieser Françoises eine geraume Zeit lang offen war. [...]
"Mafarka, der Futurist" - Zwischen Literatur und Pornographie
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Sonstiges, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie gilt in der christlichen Glaubensgemeinschaft als der Beginn desmenschlichen Lebens, die Schöpfungsgeschichte. Adam und, die aus seiner Rippegeschaffene, Eva leben in einem, von Gott geschaffenem, Paradies. Das Einzigewas den Beiden verwehrt ist, sind die Äpfel vom Baum der Erkenntnis. Eva kannder Versuchung jedoch nicht widerstehen und so essen Beide von den verbotenenÄpfeln. Mit der Erkenntnis kommt die Scham, da sie nun wissen, dass sie nacktsind. Was im ersten Buch Moses beginnt, zieht sich wie ein roter Faden durch dieMenschheitsgeschichte: die Lust nach dem Verbotenen.Die Pornografie, die in unserer heutigen Wertegesellschaft als etwas Anstößiges,als etwas Verbotenes angesehen wird, hat eine fast ebenso lange und kontroverseGeschichte. Die ersten Zeugnisse pornographischer Werke lassen sich aufWandgemälden und antiken Vasen finden. Durch jedes neues Darstellungs- oderKommunikationsmedium erfuhr auch die Pornografie eine Erweiterung. DerBuchdruck, der Kupferstich, die Photographie, das Telefon, das Fernsehen, unddas Internet, um nur einige zu nennen, förderten die Verbreitung vonpornografischen Inhalten und erhöhten so auch das Interesse an den jeweils neuenMedien.[...]
"Malinche" im Diskurs mexikanischer Nationalität
"Primer Nueva Corónica y Buen Gobierno" von Poma de Ayala. Zur Bedeutung der Bilder innerhalb der Chronik
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Romanistik), Veranstaltung: Poma de Ayala, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu welcher Zeit wurde die "Primer Nueva Corónica y Buen Gobierno" verfasst? Was beabsichtigt Poma de Ayala mit seiner Chronik? Auf welche Weise tragen die Bilder zur Konservierung andiner Kultur bei? Inwieweit benutzt der Autor die bildliche Darstellung zur kritischen Äußerung gegenüber den Kolonialherren? Die vorliegende Arbeit stellt sich diese Fragen, insbesondere wird die Bedeutung der Bilder innerhalb der Chronik von Poma de Aylala untersucht. Schon immer kam Bildern bei der Bewahrung geschichtlicher Ereignisse eine besondere Bedeutung zu. Seien es lediglich simple Skizzen an Höhlenwänden, in Stein gehauene Reliefe, Federzeichnungen auf Pergament, Gemälde in Öl oder schließlich photographische Aufnahmen - all diese bildlichen Darstellungen halfen und helfen dabei, sich Vergangenes in Erinnerung zu rufen und sich wortwörtlich ein Bild von zum Teil unvorstellbaren Geschehnissen machen zu können. Wäre es beispielweise dem deutschen Volk nach Ende des Zweiten Weltkrieges gelungen, sich eine auch nur ansatzweise realistische Vorstellung von den Verbrechen der Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern zu machen, wenn es nicht die Aufnahmen der Alliierten gegeben hätte? Bis heute haben sie sich Generation für Generation ins Gedächtnis gebrannt und werden wohl auch weiterhin Teil unserer kollektiven Erinnerung bleiben.
"Spleen" von Charles Baudelaire: Eine Gedichtinterpretation
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: sehr gut, Georg-August-Universität Göttingen (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Interpretationsübungen an Gedichten von Gautier, Baudelaire, Rimbaud und Verlaine, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem nachstehenden Gedicht von Charles Baudelaire (09.04.1821 - 31.08.1867) handelt es sich um das letzte der vier Gedichte, die den Titel "Spleen" tragen und zu dem Abschnitt "Spleen et Idéal", dem ersten Teil der Fleurs du Mal, gehören. In diesem Abschnitt werden die "Lust am Bösen" und die "Negation von Erlösung" thematisiert. In dieser Arbeit soll das Gedicht unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden. Ich folge dabei der Fassung von 1861, die sich in einigen Punkten von dem Text der Erstveröffentlichung des Gedichtes und dem der Originalausgabe der Fleurs du mal (1857) unterscheidet.Nach der Übersetzung (Abschnitt 3) gilt die Aufmerksamkeit der Metrik des Gedichtes (Abschnitt 4). In einem weiteren Schritt wird die Sprache analysiert (Abschnitt 5), wobei zunächst auf sprachliche Phänomene, die das Gedicht in seiner Gesamtheit betreffen, eingegangen werden soll (Abschnitt 5.1 - 5.5).Im Anschluss daran (Abschnitt 5.6) wird die Sprache des Gedichtes Vers für Vers analysiert und gleichzeitig mit dem Inhalt des Gedichts verbunden. Dabei werden sich zwangsläufig erste Interpretationsansätze ergeben.Als Ergänzung zu der systematischen Darstellung erschien mir die textbegleitende Analyse der Sprache in Abschnitt 5.6 für dieses Gedicht sinnvoll, weil dadurch meines Erachtens die sprachlichen Besonderheiten in Verbindung mit dem Inhalt besser herausgearbeitet und anschaulich dargestellt werden können.Als nächstes beschäftige ich mich im Abschnitt 6 mit dem Aufbau des Gedichtes.Das lyrische Ich wird in Abschnitt 7 behandelt und in Abschnitt 8 werde ich unter Berücksichtigung der zuvor erarbeiteten Aspekte eine Interpretation vornehmen, wobei ich auch auf die allegorische Landschaft in dem Gedicht eingehen werde.
"Vive nous!" Les fondements nationalistes de "La Guerre des boutons"
Thèse de Master de l'année 2010 dans le domaine Didactique du français - Litérature, uvres, , langue: français, résumé: The author Louis Pergaud (1882-1915) lived during a fascinating and complex period in the development of the French national identity. It was a time when various forms of nationalism, many fed by lingering memories of the disastrous defeat of 1870/71, came to exert an enormous influence on the evolution of political, social and artistic expression in France. La Guerre des boutons is an example of a literary work deeply marked by the nationalistic tendencies prevalent in Belle Époque France. Without being a nationalist manifesto, nor an allegory of the Franco-Prussian war, Pergaud's novel is founded in a popular nationalism which developed within an intellectual and political context shaped by the memory of the "année terrible" (1870/71), and which promoted an attachment to a so-called ancestral homeland, in-group/out-group rivalry, as well as the policies of "revenge" and "national defense".The research that went into supporting this thesis was firmly anchored in the belief that, though La Guerre des boutons may be appreciated as a text in isolate, it is best understood when viewed within a broad setting. Therefore, in addition to analyzing structural, thematic, textual and paratexual aspects of Pergaud's novel, the present study draws heavily from the works of eminent historians, sociologists and linguists, as well as literary sources, in order to better understand the relationship between La Guerre des boutons and its context.In demonstrating the depth and sincerity of the nationalism underlying Louis Pergaud's novel, this thesis challenges the notion that La Guerre des boutons is simply a "coming of age" story. It also questions the validity of interpretations that identify La Guerre des boutons as primarily a satirical tale whose message is strongly anti-war. The recognition of the work's nationalist underpinnings leads to the realization of a need for an in-depth reexamination of the character of this novel, as well as of its place within the literary spectrum.
"Ziemlich schlechte Freunde". Fachwissenschaftliche Analyse der Textstelle Sallust, Cat. 14,1-6
'Qué cosecha un país que siembra cuerpos?' Die Zivilgesellschaft in Mexiko am Beispiel von Ayotzinapa
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Philologie, Note: 1.0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, an Hand des Begriffes der Zivilgesellschaft zu untersuchen, wie sich die mexikanische Bevölkerung in diesem Kontext verhält. Dabei wird untersucht werden, inwieweit klassische Definitionen oder Erklärungsmodelle von "Zivilgesellschaft" zu der mexikanischen Situation passen, die weit von westlichen Vorstellungen der Rechtsstaatlichkeit entfernt ist. Denn oftmals werden normative, universelle Maßstäbe an die Definitionen von Zivilgesellschaft angelegt, die sich kaum mit den spezifischen Situationen in nicht-westlichen Ländern vereinigen lassen. Gerade in Mexiko mit seiner langen klientelistischen Tradition und der aktuellen Situation im sogenannten Drogenkrieg sind weite Teile der Zivilgesellschaft eng mit dem Drogenhandel und/oder staatlichen Apparaten verbunden, sodass sich die Grundannahme, dass die Zivilgesellschaft eine Art "neutraler Akteur" zwischen Staat, Drogenhandel und Wirtschaft darstellt, als schwierig erweist. Um die Situation der mexikanischen Zivilgesellschaft zu verstehen wird im Folgenden auf das ciudadanía Konzept eingegangen, das besonderen Wert auf die Möglichkeit der Aushandlung von Zugehörigkeiten legt. Die Bedeutung der Rolle der Zivilgesellschaft wird am Beispiel der Mobilisierungen für die verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa mit folgendem Fokus diskutiert werden: Was sagen die großen Mobilisierungen im Fall von Ayotzinapa über die Zivilgesellschaft aus? Was fordert die Zivilgesellschaft in diesem Kontext von Gewalt, Unsicherheit und staatlichen Repressionen? Wie versucht sie ihren Forderungen Gehör zu verschaffen? Welche Bündnisse entstehen dabei und wie passt das zu den theoretischen Konzepten?
'Salammbô' de Gustave Flaubert. Le personnage de Mâtho
Seminar paper de l'année 1994 dans le domaine Didactique du français - Litérature, uvres, note: 14/20 (2,3), Université Paris-Sorbonne (Paris IV) (U. F. R. De littérature française), cours: Flaubert: Salammbô, langue: français, résumé: Si l'on ne considère pas l'¿uvre de Salammbô sous l'angle politique mais du côté poétique, on s'aperçoit qu'elle est au service du désir (c.f. l'expression de Flaubert: 'convoitise de l'infini'). Ce n'est pas seulement un désir d'argent, de pouvoir, de jouissance de toutes sortes, mais aussi un désir de savoir qui est également celui de l'auteur. Flaubert veut connaître et comprendre son temps ainsi que le passé et les hommes de ce passé. Il s'est notamment penché, pour écrire Salammbô, sur le mode de la pensée humaine. Pour cela, Flaubert a tenté de rassembler toutes les pratiques mentales humaines, toutes les mentalités correspondant à des imaginaires humains différents pour faire de cet inventaire un éventail toujours représentatif de l'homme quel que soit l'époque où il vit. Pour lui, toutes les pratiques mentales connues (surtout les convoitises archaïques comme par exemple la volonté de posséder d'autres territoires...) sont toujours présentes virtuellement dans la pensée humaine. D'après Flaubert, malgré l'évolution des m¿urs, la cruauté humaine et la barbarie irrationnelle sont enfouies en l'homme. Il en a une nostalgie violente qui peut resurgir à n'importe quelle occasion. Dans Salammbô, Flaubert nous présente ce phénomène dans tout le livre, chez les Mercenaires aussi bien que chez les Carthaginois, mais en particulier à travers le personnage de Mâtho. Ce dernier ne pouvant atteindre ce qu'il désire le plus - Salammbô - déchaîne donc petit à petit sa nature primitive et féroce. Sa barbarie, qui augmente de plus en plus, le fait ressembler à certains moments au dieu Moloch, symbole ultime des qualités destructrices des hommes. Ainsi, Flaubert ayant joint l'image héroïque à l'image cosmique, nous démontre clairement son point de vue: il considère que les hommes qui ne sont pas raisonnables perdent de leur humanité et en deviennent moins humains.
(Dé-)construire le "male gaze". Genre et stéréotypes dans le film "De rouille et d'os" (2012) de Jacques Audiard
Seminar paper de l'année 2024 dans le domaine Philologie française - Littérature, note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Romanisches Seminar), cours: Jacques Audiard, langue: français, résumé: La mise en scène des protagonistes féminines dans des films tels que "Pretty Woman" (1990), "Ocean's Eleven" (2001) ou la série des James Bond (1962-2021) illustre de manière exemplaire ce que la théoricienne du cinéma britannique Laura Mulvey a défini en 1975 sous le terme de male gaze. Dans son essai Visual "Pleasure and Narrative Cinema", Mulvey critique la manière dont le regard masculin, omniprésent dans le cinéma, tend à présenter les femmes comme des objets du désir masculin, les réduisant ainsi à leur corps. Selon l'auteur, cette approche contribue à perpétuer l'ordre social patriarcal dominant en reflétant et en renforçant ses structures de pouvoir. Bien que les perceptions de genre aient considérablement évolué au cours des dernières décennies, la théorie de Mulvey demeure d'une pertinence remarquable et s'applique encore à de nombreux films contemporains. Pour surmonter ces structures patriarcales inhérentes au cinéma, une transformation profonde du regard est nécessaire. C'est dans ce contexte que le concept de female gaze gagne en importance : en déconstruisant les stéréotypes de genre et en mettant l'accent sur la subjectivité des personnages féminins, il offre de nouvelles perspectives pour repenser la représentation du genre au cinéma.
...getreu der Verpflichtung, Zeugnis abzulegen in schwierigen Zeiten...
Aciertos y desaciertos del haiku en español. Una aproximación desde las fuentes japonesas hasta las redes sociales
Tesis de Máster del año 2023 en eltema Romanística - Estudios españoles, Nota: Sobresaliente cum laude, , Idioma: Español, Resumen: En la presente tesis magistral se estudiarán la llegada y el arraigo del haiku en español, en diferentes etapas y con sus aciertos y sus errores. Realizaremos para ello una línea del tiempo razonada que irá desde los textos pioneros del mexicano José Juan Tablada (1871-1945) hasta los escritores actuales. Del mismo modo, no sólo nos centraremos en los poetas, sino también en el trabajo de la crítica literaria española y latinoamericana, puesto que, en ocasiones, sus juicios fueron equivocados sobre lo que eran y no eran auténticos haikus.El primer capítulo de este trabajo estará dedicado a explicar la importancia de los kanji (ideogramas de procedencia china) a la hora de calibrar su poder visual dentro de estos poemas japoneses. No olvidemos que el empleo de estos ideogramas ha sido -y es- tema de candente discusión por parte de la crítica especializada en esta estrofa, puesto que los más ortodoxos afirman que no pueden escribirse verdaderos haikus si no es usándose la lengua japonesa y, en consecuencia, usándose los kanji en la elaboración poética. Así, en este apartado de nuestro trabajo, nosotros expondremos y comentaremos algunas de las teorías más relevantes al respecto.El segundo capítulo está dedicado a una cuestión no menos importante, esta es: la nomenclatura. No se nos escapa que, desde su llegada a nuestro idioma, la palabra haiku se ha escrito de formas muy distintas: jaiku, jaikú, haikú... Afortunadamente, el término se encuentra ya incluido en el Diccionario de la Real Academia Española de la Lengua, por lo que no deberíamos tener dudas al respecto. Sin embargo, realizaremos también un breve repaso a cómo han escrito esta palabra japonesa algunos poetas y estudiosos españoles y de América Latina, lo que nos servirá, asimismo, para conocer mejor cómo se fue adecuando el haiku a la lengua española y también a la literatura realizada en dicho idioma.Por su parte, el tercer capítulo trata, de manera frontal, el complejo argumento anteriormente aludido de lo que podríamos denominar: "lectura/interpretación iconotextual" de los haikus. Aquí analizaremos y glosaremos varios textos paradigmáticos que defienden tanto la teoría de la imposibilidad de la escritura de haikus en otros idiomas que no sea el japonés, como también las ideas de los críticos más aperturistas, que afirman, por el contrario, que sí es posible escribir haikus más que aceptables en los diferentes idiomas del mundo. (sigue).
Afrontar el pasado y el trauma en "El ruido de las cosas al caer" escrito por Juan Gabriel Vásquez
Seminar paper del año 2021 en eltema Romanística - Estudios españoles, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Idioma: Español, Resumen: Es notable como se ha popularizado la presencia del tema del narcotráfico en la cultura pop en los últimos años. En la escena del hip-hop se lanzan canciones que tratan sobre El chapó o Pablo Escobar y, por último, la serie "Narcos", que se emitió en la plataforma Netflix, ha hecho un gran trabajo para poner en la mente de la gente el tema del narcotráfico y la violencia asociada a él. En principio, esto no es necesariamente negativo, ya que ha hecho que la atención sobre este tema salga a la luz. Sin embargo, es curioso que se heroice a muchos de estos protagonistas y se lean citas de Pablo Escobar en las redes sociales o fotos de personas que intentan emularlo. Es sorprendente lo mucho que la gente quiere imitar la riqueza y el poder de estos personajes y lo interpreta como algo deseable Sin embargo, lo que llama la atención en este caso es que todas estas personas son extranjeras y no colombianas. Por lo tanto, es aún más interesante leer y centrarse en un libro que arroja una luz diferente sobre este tema. En Colombia, es habitual referirse a los últimos años de la década de 1980 y los primeros de la de 1990 como "los años del terrorismo". Fue entonces cuando Pablo Escobar Gaviria, el jefe del cartel de Medellín, declaró su particular guerra a muerte contra el gobierno y la sociedad cuando entró en vigor el tratado de extradición entre Colombia y Estados Unidos. Hay numerosas novelas colombianas que reflejan la turbulencia de esos años. Muchos de ellos pertenecen al llamado género de la narconovela o narco ficción (término utilizado para agrupar las novelas o relatos que reflejan el narco fenómeno y la lucha contra las drogas), o a un subgénero del mismo, la sicaresca, término que se refiere en particular a la literatura en la que los sicarios tienen un papel protagonista.1 En este libro se aborda el pasado, que trae consigo una época sangrienta que no ha cicatrizado del todo hasta nuestros días. Sin embargo, en comparación con otros libros del género de la narco ficción, tiene un leitmotiv diferente al de libros como La virgen de los sicarios o Delirio. Este libro describe el sangriento conflicto entre los cárteles y el gobierno desde la perspectiva de una persona que está "al margen" y no está directamente involucrada, pero que, sin embargo, se ve directamente afectada por la violencia.