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"... als Teilzeitjob kannste das nimmer bezeichnen". Evaluationsstudie zur Attraktivität der Ganztagsschule für Lehrkräfte
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2.3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Abschlussarbeit entstand aus einem Problembereich eines ganz speziellen Ganztagsschulmodells heraus, an dem vor einem knappen Jahrzehnt ein Schulentwicklungsprozess in Gang gesetzt wurde. Schon seit längerer Zeit hatte die dort unterrichtende Schulleiterin aufgrund der gegebenen personellen Fluktuation den Eindruck, dass die Identifikation der Lehrkräfte mit der Schule nicht mehr gegeben sei. Diese Ungewissheit veranlasste sie dazu, eine Evaluation durch einen Studenten der Universität Bamberg in die Wege zu leiten und im Rahmen einer qualitativen Arbeit Licht ins Dunkel zu bringen. Diese Aufgabe habe ich gerne und mit großem Engagement übernommen. Trotz des unerwarteten Aufwands, der durch diese Arbeit anfiel, blicke ich nun umso zufriedener auf die überraschenden Ergebnisse, die zum Teil ganz neue Facetten der Ganztagsschule offen legen. Nachfolgend beginne ich mit der Definition des Begriffs der Schulentwicklung, skizziere dann die Geschichte der Ganztagsschule und die Ganztagsschulthematik im Rahmen der bekanntesten aktuellen Diskurse. Im Forschungspart soll der Prozess der Schulentwicklung an der betroffenen Grundschule dann mittels einer Dokumentenanalyse möglichst realitätsgetreu dargestellt und auf dieser Basis dann zwei Gruppendiskussionsverfahren entwickelt werden. Abschließend wird das dabei generierte und transkribierte Audiomaterial dann mit der dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnsack ausgewertet, interpretiert und deskriptiv dargestellt. In diesem Schritt liegt der Fokus auf der kollektiven Erlebnisstruktur innerhalb ausgewählter Lehrergruppen dieses Schultyps. Hauptziel der Forschungsarbeit wird dann sein, Beweggründe der Lehrer zu rekonstruieren, sie in den letzten Jahren zunehmend veranlasst haben, die Ganztagsschule aus eigener Sicht auf ein "Durchgangsstadium" zu reduzieren ist und so auf den Einschätzungen zugrunde liegende Orientierungen "vorzustoßen". Abschließend soll dann die Gesamtheit der erzielten Ergebnisse unter den verschiedensten Perspektiven diskutiert werden.
"An independent woman now". Female independence in Charlotte Brontë's "Jane Eyre"
Seminar paper from the year 2016 in the subject Didactics for the subject English - History of Literature, Eras, grade: 2,3, University of Bonn (Philosophische Fakultät), course: Eighteenth- and Nineteenth-Century British Literatures and Cultures - Growing up in Victorian Britain, language: English, abstract: This paper will illuminate some of the important aspects in Jane's quest for independence. Thereby the focus lies on the novel itself, not on the author or the historical background. Chapter two will present the three forms of freedom Jane is fighting for in the novel: Social, economic and spiritual independence. Chapter three will focus on the three female role models, which play the most important role in Jane's development: Bessie Lee, Miss Temple and Helen Burns. Chapter four will delineate Jane's relationship to Rochester and the role her quest for independence plays in finding her fortune. In chapter six the conclusions will be summarized. During the Victorian period "the 'woman question' regarding Woman's true place in art and society was a subject that was hotly debated, spurred in large part by the rapid rise in literature by and for women" (Bomarito 2005). Although Charlotte Brontë, a young novelist of the time with sustainable influence, had never been an official "proponent of women's rights, [...] in her writing she speaks out strongly against the injustices suffered by women in a society that restricts their freedom of action and exploits their dependent status" (Nasso 2011). In a letter to her old teacher Miss Wooler, Brontë formulates an "ideal of independence for the unmarried woman": "[...] there is no more respectable character on this earth than an unmarried woman who makes her own way through life quietly persevering - without support of husband or brother [...]" (Nasso 2011). First published in 1847 under her male pseudonym Currer Bell, Brontë's novel Jane Eyre is the artistic equivalent to the currently cited statement. In Jane Eyre Brontë designs a female protagonist, "whose social circumstances [seem to] deny [her] the opportunity for intellectual or emotional fulfilment" (Nasso 2011), but who has a strong will and thereby finds her way. As Nasso underlines, "[t]here is no question among the critics that the major theme of Brontë's novel is Jane's quest for independence" (Nasso 2011). The "tyranny of dependency she experiences at Gateshead" (Vanden Bossche 2005) in her early childhood-years triggers Jane's uncompromising quest for independence in every possible way. With a voice "set in direct contrast to prevailing patriarchal modes of discourse" (Peters 1991), Jane pursues her way and stands up not only to the men in her life, but to every restricting power.
"Aus Liebe?" Der Weg in die Zwangsprostitution durch die Loverboy-Methode
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sogenannte Loverboy-Methode ist eine perfide Form des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Die vorliegende Bachelor-Thesis widmet sich der Hauptrisikogruppe junger einheimischer Mädchen und Frauen im Alter von 11 bis 21 Jahren und verortet die Thematik in der sensiblen Entwicklungsphase der Adoleszenz. Täter geben sich als liebevolle Partner aus, bauen gezielt emotionale Abhängigkeiten auf, isolieren junge Mädchen und Frauen von ihrem sozialen Umfeld und drängen sie schließlich - unter dem Vorwand finanzieller Not, durch Manipulation, Drohungen oder Gewalt - in die Prostitution. Trotz ihrer Brisanz ist diese Methode wissenschaftlich bislang nur unzureichend erforscht, die Dunkelziffer gilt als hoch.Auf Grundlage entwicklungspsychologischer Theorien nach Erik H. Erikson und Robert J. Havighurst werden die besonderen Herausforderungen dieser Lebensphase - Identitätsfindung, Selbstbild, erste Liebesbeziehungen und sexuelle Erfahrungen - analysiert und in Bezug zur Anfälligkeit für die Loverboy-Methode gesetzt.Im Zentrum steht die Frage, welche Risikofaktoren junge Mädchen und Frauen besonders vulnerabel machen und warum sie trotz Ausbeutung häufig in der Beziehung verbleiben. Anhand eines systematischen Reviews bestehender Studien werden Täterstrategien, Täter-/Opfer-Dynamiken sowie gesundheitliche, psychische und soziale Folgen der Ausbeutung herausgearbeitet.Die Arbeit leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung eines bislang wenig beleuchteten Phänomens und zeigt praxisrelevante Implikationen für die Soziale Arbeit auf. Ziel ist es, Fachkräfte zu sensibilisieren, Präventionsansätze zu stärken und betroffene Mädchen früher zu erkennen sowie wirksam zu unterstützen.
"Beowulf" as a Conduct Poem for Anglo-Saxon Princesses
"Burnout" im Lehrerberuf. Der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen und situativen Faktoren auf die Entwicklung des Burnout-Syndroms
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Welche personalen und situativen Faktoren spielen bei der Entwicklung des Burnout-Syndroms im Lehrerberuf eine Rolle? Vorliegende Bachelorarbeit beleuchtet mögliche Ursachen von "Burnout" und geht insbesondere auf die alltäglichen Belastungen des Lehrerdaseins ein.Die Neuerkrankungen an Burnout nahmen in den letzten Jahren drastisch zu. Das liegt weniger daran, dass mit diesen Menschen etwas nicht in Ordnung ist. Der Grund ist eher in einschneidenden Veränderungen am Arbeitsplatz zu suchen. Zumeist herrscht ein kaltes und forderndes Klima, sodass die dort arbeitenden Menschen emotional, psychisch und geistig erschöpfen. Täglich wird von ihnen neues gefordert, sie müssen also einerseits den arbeitsplatzbezogenen Anforderungen gerecht werden, dürfen aber auch nicht die Familie vernachlässigen. Die Begeisterung und das Engagement für das eigene Tun lassen so mit der Zeit immer mehr nach. Zynismus, Distanzierung und Gleichgültigkeit sind die Folgen. Die in unserer Leistungsgesellschaft immer stärker werdende Jobunsicherheit und der ständige Druck im Berufsleben, lassen die Vermutung zu, dass es zukünftig zu einer Vermehrung dieser Problematik kommen wird. Die Ursachen für psychische Leiden sind in vielseitiger Art und Weise zu suchen. Zum einen können Konflikte mit Kollegen, Mobbing, aber auch mangelnder Respekt als Auslöser angesehen werden, andererseits können Ursachen in der Monotonie von Arbeitsprozessen oder fehlender Motivation liegen. Übermäßige Lärmbelästigung oder zu wenige Erholungsphasen sind in diesem Zusammenhang auch erwähnenswert. Kurze Phasen der Erschöpfung, Überlastung und Konflikte werden heutzutage umgangssprachlich einfach mit dem Begriff - Burnout - etikettiert. Aber das scheint nicht angemessen, denn Burnout ist mehr als eine vorübergehende Erschöpfung. Die Ursachen sind tiefer zu suchen und genau das soll in der vorliegenden Arbeit geschehen.
"Community Organizing von unten"? "Community Organizing" und "Sozialarbeit von unten" im Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,1, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird vesucht, eine Antwort auf folgende Frage vorzulegen: Inwiefern lassen sich Gedanken des "Community Organizings" in Karam Khellas "Sozialarbeit von unten" wiederfinden und ließe sich ein "Community Organizing" in diesem Sinne denken? Die Arbeit wird in einem Vergleich versuchen, die Möglichkeit einer Verknüpfung der beiden Ansätze zu betrachten.Im Pandemiejahr 2020 zeigte sich eines besonders: Krisen treffen nicht die gesamte Gesellschaft gleichermaßen. Besonders hart treffen sie die, die bereits vor der Krise finanziell schlechter gestellt waren. Diese verzeichnen besonders häufige und besonders starke Verluste in ihrem Einkommen. Gleichzeitig berichtet die Tagesschau, dass Milliardär*innen weltweit, ihr Vermögen während der Pandemie weiter vergrößern konnten. Diese Entwicklung ist jedoch keine neue, so wächst die Armut in Deutschland seit Jahren. Und das, obwohl Deutschland gleichzeitig ein Wirtschaftswachstum verzeichnete. Als logische Konsequenz sollte man erwarten, dass die Soziale Arbeit sich dieser Entwicklung laut und kämpferisch entgegenstellt. Jedoch ist das Gegenteil der Fall. Die Soziale Arbeit passt sich der Politik, die diese Entwicklung fördert, weitestgehend an und individualisiert Problemlagen ihrer Adressat*innen. Ein wirklicher Widerstand in der Sozialen Arbeit ist nicht wahrnehmbar. Eine solche Entwicklung der Gesellschaft unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen hatte Karl Marx jedoch bereits Mitte des 19. Jahrhunderts prognostiziert. Er sagte vorher, dass sich die finanziellen Mittel bei einigen Wenigen sammeln würden, während große Teile der Gesellschaft immer ärmer würden. Selbstverständlich lässt sich darüber streiten, bis zu welchem Ausmaß Marx recht behielt. Jedoch ist es einen Gedanken wert, hier nach Alternativen zu suchen. 1982 veröffentlichte Karam Khella sein Werk "Sozialarbeit von unten", welches einen Ansatz der Sozialen Arbeit basierend auf marxistischer Theorie präsentierte. Inzwischen ist diese Theorie jedoch weitestgehend aus dem Wissenschaftsdiskurs Sozialer Arbeit verschwunden. Die Gemeinwesenarbeit umfasst jedoch einen Ansatz, der auf den ersten Blick einige methodische Ähnlichkeiten zu Khellas Ansatz aufweist: Das "Community Organizing".
"Crush on Obama." A Case Study on the Impact of YouTube-Videos on Political Campaigning
Seminar paper from the year 2011 in the subject Didactics for the subject English - Applied Geography, grade: 1,0, Carl von Ossietzky University of Oldenburg, language: English, abstract: The video sharing website YouTube has become a phenomenon that is part of an increasing number of people's lives and also a part of the usual presidential rhetoric. Before the launch of YouTube in 2005, the enormous effects of this online phenomenon on all aspects of society could hardly be foreseen. In 2011, however, it is obvious that YouTube and other online media affect every day life, including political decision making, in many ways. The 2004 US presidential election is often referred to as the first internet election as the candidates (Howard Dean in particular) started to use blogs and websites to raise money and convince voters online (Zielmann, Röttger 2009: 77). By 2008, the internet had become even more diverse and complex and offered a lot of new online functions like social networking sites (Facebook) and video sharing sites (YouTube). These new opportunities were used by most of the candidates in the 2008 presidential election. The later US President Barack Obama as well as his internal opponent Hillary Clinton made use of the internet to spread their political messages and address especially the younger voters. A study that was conducted by the Pew Internet & American Life Project during the 2008 election campaign proved that 40% of all adults accessed information about politics on the internet. It also showed that "viewers of politically relevant YouTube videos ha[d] become a key part of at least some campaign events" (Rainie, Smith 2008). In 2008, the online world was not new to most people, but it was used as a major propaganda tool by most politicians and their campaign teams for the first time. In the Democratic primary elections several candidates did not announce their candidacy in the traditional press but online. On July 23, 2007, the first ever political debate took place on YouTube.
"Cultural Hacking" als Form kritischer Pädagogik im kunstpädagogischen Feld. Eine Diskussion am Beispiel der Intervention "Der Schlüssel zur Stadt"
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Pädagogik - Kunstpädagogik, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit zwei Fragen - Erstens: Wie ist dieses emanzipatorische Vokabular bei den Formulierungen der Autor*innen des KCs zu lesen? Und zweitens: Inwiefern lässt sich Cultural Hacking als kritische Praxis und somit als stellvertretend für kritische Kunst/Pädagogik verhandeln? Da sich diese Arbeit im kunst/pädagogischen Feld verortet, liegt der Fokus in der Fragestellung darauf, Cultural Hacking am Beispiel von "Der Schlüssel zur Stadt" als eine potentielle Erscheinungs- und Anwendungsform kritischer Kunst/Pädagogik zu diskutieren.Die Frage "Wem gehört die Stadt?" löst oftmals eine Debatte aus. Als Reaktion auf solche Überlegungen intervenieren die Künstler*innenkollektive "Rocco und seine Brüder" und "Dies Irae" 2019 in das Programm der Berliner Werbeanlagen. Ihre Kritik gilt hierbei der passiven Rolle der Bewohner*innen durch das wirtschaftsbezogene System in der Gestalt von analoger Werbung in Berlin. In Form zivilen Ungehorsams entwerfen sie einen materiellen und zugleich symbolischen Schlüssel für die Kästen der City-Light-Poster, um der Bevölkerung Raum für die aktive Mitgestaltung von Werbeflächen zu verschaffen. Die Kunstaktion "Der Schlüssel zur Stadt" findet sich als Videoformat zu jeder Zeit online kostenlos abrufbar. Die Intervention der Künstler*innenkollektive liest sich als eine exemplarische Realisierung von "Cultural Hacking". Cultural Hacking stellt eine protestierende Form von Kunst dar, dessen Akteur*innen sich wie ein Virus in fremde Systeme einsiedeln. Die in den Systemen vorgefundene Codes werden hierbei nicht widerspruchslos hingenommen, sondern (re-)dechiffriert. Vor einem solchen Hintergrund drängt sich die Hypothese auf, dass "Cultural Hacking" als kritische Praxis zu bezeichnen ist. Hinter Kritik verbirgt sich jedoch weniger ein geschützter als vielmehr ein inflationär gebrauchter Begriff. Auch im curricularen Leitfaden des Schulfaches Kunst lautet es, der Unterricht sollte "die Selbstständigkeit, die eigenen Fragehaltungen sowie die Reflexions- und Kritikfähigkeit" von Schüler*innen zu fördern.
"Das können wir hier nicht leisten". Wie Grundschulen doch die Inklusion schaffen können
"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!"
"Der Besuch der alten Dame" im Deutschunterricht
"Die Ritterburg - Wir lernen die Teile der Burg kennen" als Thema einer Unterrichtsstunde für die 4. Klassenstufe
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Mittelalter im kulturgeschichtlichen Sinne beschreibt eine geschichtliche Epoche in Europa und ist ein Teil der abendländischen Kultur. Diese geschichtliche Periode des Abendlandes fällt zwischen den Untergang des Römischen Reiches und die Wiederbelebung des klassischen Altertums (Renaissance) und erstreckte sich zeitlich von ca. 400n.Chr. bis ca.1500 n.Chr. ( vgl. Grosses Universallexikon,S.1383)In der Zeit des Mittelalters vermischten sich romanische Völker mit den germanischen Volksstämmen und bildeten somit den abendländischen Kulturkreis, trotz Bildung verschiedenster und zahlreicher Nationalstaaten. Wesentliche Merkmale der mittelalterlichen Kultur sind die Synthese der Antike und dem Christentum zu einer einheitlichen, religiösen Grundhaltung christlichen Glaubens, welcher sowohl das Privatleben der Menschen, sowie auch alle öffentlichen Belange stark prägte. In der Zeit des Mittelalters beherrschte das Lehnswesen, (Feudalismus) als gültige Rechtsform alle Schichten und Stände und regelte das Wirtschafts-, Kriegs- und Rechtswesen. Die Epoche des Mittelalters lässt sich in drei Abschnitte unterteilen:
"Du wirst schon nicht so bald sterben" - Wie man mit alten Menschen über Sterben und Tod sprechen kann
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2,0, Hochschule Merseburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis zu dieser Arbeit habe ich mich kaum mit den Themen Sterben und Tod auseinandergesetzt, geschweige denn mit Menschen Gespräche darüber geführt. Zwar befand ich mich in Situationen, in denen eine ältere Person das Sterben ansprach, jedoch hatte ich keine Vorstellung davon, was man dazu sagen und wie man reagieren könnte. Ich hatte Befürchtungen, demjenigen möglicherweise zu nahe zu treten. Diese Unbeholfenheit bewegte mich größtenteils dazu, mich mit Gesprächen über Sterben und Tod im Rahmen der Diplomarbeit näher zu beschäftigen. Meine Motivation lag darin, solche Gespräche mit Menschen führen zu können. Ralf Dziewas ist davon überzeugt, dass grundsätzlich jedermann dazu in der Lage ist ältere und kranke Menschen zu begleiten oder mit ihnen über Sterben und Tod zu sprechen, da es vorrangig beinhaltet, sich einem anderen Menschen zu widmen, Zeit mit ihm zu verbringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich vertrete diese Auffassung. Doch stellten solche Gespräche für mich eine Herausforderung dar, da mir Bedenken aufkamen, bei mir und dem Gegenüber starke Gefühle aufzuwühlen, mit denen beide möglicherweise nicht umzugehen wissen. Sterben und Tod sind sehr intime und persönliche Themen. Die eigene Unsicherheit bestand auch darin, dass mir durch die intensive Beschäftigung mit Sterben und Tod die eigene Endlichkeit bewusster werden könnte und dies eventuell Angst auslöst. Es ist jedoch möglich diese Herausforderung zu bewältigen, denn das Thema ist nicht nur angstbesetzt und voller Unsicherheit. Wie in jedem Gespräch, kann man auch bei solchen über Sterben und Tod profitieren, worauf im Schlussteil dieser Arbeit eingegangen wird. Die eigene Haltung gegenüber einem Menschen ist ausschlaggebend. Während dieser Diplomarbeit beziehe ich mich auf die Rolle von Sozialpädagogen und anderen sozialberuflich Tätigen gegenüber Klienten, die dem Sterben nah sind. Das sind in der Regel ältere Menschen, aber auch schwerkranke Menschen jeden Alters. Nach Reinhard Schmitz-Scherzer setzen sich ältere und schwerkranke Menschen öfter mit dem eigenen Sterben auseinander, als Jüngere, da sie der Endlichkeit der eigenen Existenz näher stehen. Auf die Situation Angehöriger wird zudem, wenn auch nur verkürzt, eingegangen, da sie meist eine zentrale Bedeutung für den alten oder kranken Menschen haben.
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" Möglichkeiten und Gefahren durch den Einsatz von Bildern im Geschichtsunterricht
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Seminar: Grundlagen fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bedeutung und der Einfluss von Bildern wird durch den bekannten Satz "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." deutlich. Von den Höhlenmalereien in Lascaux, über die Mosaiken der Antike und die kunstvoll gemalten Portraits des Mittelalters, bis hin zu den modernen Fotografien und Filmen hat der Mensch stets die Bedeutung und Kraft von Bildern erkannt. Offensichtlich hatten Bilder schon immer einen besonderen Einfluss uns und wurden genutzt, um die Interessen und Ansichten der Menschen zu verdeutlichen und zu verewigen.Auch heutzutage werden wir täglich mit einer Vielzahl von Bildeindrücken konfrontiert, sei es durch Zeitungen, Werbung, Wahlplakate oder das allabendliche Fernsehen. Hinzu kommen "soziale Medien" wie Facebook oder Twitter, welche auch von jungen Menschen genutzt werden. Die heutigen Schülerinnen und Schüler (aufgrund der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden "Schüler" verwendet) können also bereits eigenständig Bilder veröffentlichen. Das nötige Rüstzeug, ein Bild kritisch und gewinnbringend zu analysieren und ein Verständnis für die mit Bildern verbundenen Gefahren zu entwickeln, fehlt jedoch den meisten von ihnen. Genau an dieser Stelle ist der Geschichtsunterricht gefordert. Schülern muss beigebracht werden, Bilder und die Absichten des Erstellers kritisch zu hinterfragen und ihre individuelle Bedeutung zu analysieren. Nur so können sie zu mündigen Bürgern unserer Gesellschaft erzogen werden, die sich nicht von Bildern manipulieren lassen.Dieses Rüstzeug kann aber nur von Lehrkräften vermittelt werden, die den Umgang und die Interpretation von Bildern beherrschen und im Unterricht korrekt anzuwenden wissen. Bisher werden Bilder im Geschichtsunterricht und in den Lehrbüchern zumeist nur zur Illustration genutzt. Die Gefahren, die mit einem leichtfertigen oder gar falschen Einsatz von Bildern im Unterricht einhergehen, sind vielen Lehrern nicht bewusst.In dieser Hausarbeit werden daher zuerst der aktuelle Forschungsstand und die bisherige Nutzung von Bildern im Geschichtsunterricht dargelegt und darauf folgend die Vor- und Nachteile dieses Einsatzes diskutiert. Im Anschluss wird ein Praxisbeispiel zeigen, wie Lehrende Bilder im Geschichtsunterricht anwenden können. Am Ende wird ein Fazit aus den Forschungsansätzen als auch aus den Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Bildern im Geschichtsunterricht gezogen.
"Eine Schule für alle?" Chancen und Grenzen in einem inklusiven, kompetenzorientierten Sportunterricht. Sichtweisen von Lehrkräften
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Sportwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird der inklusive, kompetenzorientierte Sportunterricht unter Berücksichtigung der starken Heterogenität im Klassengefüge näher beleuchtet. Dabei werden speziell die Sichtweisen von Lehrpersonen an zwei unterschiedlichen Grundschulen in Niedersachsen herausgearbeitet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Grenzen einer inklusiven, kompetenzorientierten Pädagogik im Schulsportunterricht herauszuarbeiten, um dabei mögliche Lösungsvorschläge und Perspektiven zu finden.
"El Indefinido" - anhand der Biographie Maradonas
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik - Spanisch, Note: 1,5, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart, Abteilung Gymnasien, Veranstaltung: Fachdidaktik Spanisch, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Stunde ist, die Festigung des Indefinidos durch die Lektüre der biographischen Darstellung des Lebens Diegos, die Bearbeitung einer Übung zu Leseverstehen und die Gestaltung ihrer eigenen Biographie als "Tarea final".
"Empörung, Rache, Freiheit!". Die Zusammenführung von Gewalt, Nation und Zukunft in Kleists Drama "Die Hermannsschlacht"
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Didaktik - Deutsch, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Germanistik), Veranstaltung: Theorien und Praktiken der (literarischen) Öffentlichkeit, Systematische Perspektiven / Soziale Räume, kulturelle Praktiken und Figurationen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll es um die literarische Umsetzung der Schlacht in Kleists Drama "Die Hermannsschlacht" gehen. Die drei Motive der Gewalt, der Nation und der Zukunft sowie deren Zusammenführung im Drama, liegen dabei im Fokus der Bearbeitung. Nach einer kurzen Übersicht zu den Umständen der Entstehung des Dramas, soll sowohl auf inhaltlicher als auch auf der Metaebene untersucht werden, an welchen Stellen im Drama die oben genannten Motive umgesetzt werden und welche Wirkung sie tragen. Abschließend sollen die gesammelten Erkenntnisse noch einmal auf die kleistsche Programmatik bezogen werden, um schließlich die Bedeutung dieser Zusammenführung für das Drama zu beleuchten.
"Es is ned wie's kimmt...es is wie man's nimmt!". Konstruktiver Umgang mit Gewalt und Konflikten im stationären Kontext
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: Gut, Fachhochschule OberÖsterreich Standort Linz, Veranstaltung: Lehrgang zur Weiterbildung gem. §9 FHStG idgF "Akademische/r Sozialpädagogische/r Fachbetreuer/in, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die latenten Formen von Gewalt und deren Folgewirkungen im gesellschaftlichen und insbesondere im Kontext der sozialpädagogischen Arbeit in stationären Einrichtungen. Im ersten Teil befasse ich mich mit der Definition und den Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt. Ich lege darin dar, dass man unterscheiden muss, zwischen naturgegebener und evolutionär entwickelter Gewalt. (gewaltig ¿ gewalttätig)Behandelt werden die diversen Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt, deren Entstehung und Zusammenhänge. Des Weiteren beleuchte ich sowohl die alltägliche Gewalt, wie auch jene, die anerzogen und antrainiert ist. Speziell im Kontext der in der stationären Jugendbetreuung erfahrenen Gewaltpotentiale und deren Vorbeugung, Vermeidung sowie Bekämpfung. Konflikte und deren Lösung (Lösungsansätze) bilden den dritten Teil der Arbeit. Nach der Frage von kommunikatorischen Entstehungen und dazugehörigen Lösungsansätzen richtet sich der letzte Teil der vorliegenden Arbeit. Den Abschluss bildet ein Resümee, welches meine eigenen Ideen und Gedanken beinhaltet.
"Eure Armut kotzt mich an" - Die Nachhaltigkeit der Wohnungslosenhilfe in Linz
"G-Niveau". Etikettierung und Stigmatisierung in und durch die Schule?
"Herkunft bestimmt die Bildung"
"Hiermit trete ich aus der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz aus!"
"Hilf mir es selbst zu tun!" Maria Montessoris didaktisches Material in der Frühförderung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Institut für allgemeine Sonderpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll zeigen, dass das didaktische Material Maria Montessoris sehr gut in der Frühförderung zur Therapie behinderter und von Behinderung bedrohter Kindern eingesetzt werden kann.In Kapitel 1 werden Zielsetzungen, Aufgabenfelder und zentrale Grundsätze der Frühförderung dargestellt.Kapitel 2 umreißt wichtige Gedanken und Konzepte der Montessori-Pädagogik.Im dritten Kapitel erfolgt eine Beschreibung des didaktischen Materials. Das letzte Kapitel schließlich zeigt, warum das didaktische Material für den Einsatz in der Frühförderung geeignet ist. Es wird erörtert, wie das Material und dessen Präsentation an verschiedene Behinderungen angepasst werden kann. Weiter wird untersucht, für welche Behinderungen der Einsatz Montessoris didaktischer Materialien sinnvoll sein kann. Unterschiedliche Organisationsformen einer Montessori-Heilpädagogik werden skizziert. Zu guter Letzt wird die konkrete Arbeit mit Montessori-Material durch Beispiele veranschaulicht.
"Hilf mir, es selbst zu tun?" Eine kritische Betrachtung der Montessori-Pädagogik