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"A Social History of Ottoman Istanbul" und "Istanbul. Ein historischer Stadtführer". Eine Vergleichsanalyse
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Asienkunde, Asienwissenschaften, Note: 2, Universität Hamburg (Asien-Afrika-Institut), Veranstaltung: Die osmanische Geschichte im Spiegel historischer Quellen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit hat das Ziel, die Bücher "A Social History of Ottoman Istanbul" von Ebru Boyar und Kate Fleet sowie "Istanbul. Ein historischer Stadtführer" von Klaus Kreiser vorzustellen und anschließend miteinander zu vergleichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sozialgeschichtlichen Aspekten, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Werke herausgearbeitet werden sollen. Zur Einordnung des Begriffs "Sozialgeschichte" wird auf Suraiya Faroqhi und Fernand Braudel verwiesen. Diese betonen, dass wirtschaftliche, politische und kulturelle Prozesse miteinander verflochten sind, jedoch nicht gleichzeitig oder gleichförmig verlaufen ("Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen"). Historische Ereignisse müssen daher immer im Kontext von Zeit und Ort betrachtet werden. Im Hinblick auf den Zerfall des Osmanischen Reiches wird die Theorie von Immanuel Wallerstein aufgegriffen, wonach europäische Weltwirtschaften andere Regionen "inkorporierten". Braudel ergänzt, dass das Osmanische Reich eine Sonderrolle spielte und dieser Prozess schrittweise ("in Schüben") verlief.
"Die Welt von innen sehen". Tiermetamorphose bei Clarice Lispector und Brigitte Kronauer
"Hauptsache Image" oder Marken als Vewirtschaftlichung von Politik?
"Identity Culture" and "Cultural Identity" in a Postmodern World
Seminar paper from the year 2007 in the subject Cultural Studies - Empiric Cultural Studies, grade: 2.0, Ruhr-University of Bochum (European Culture & Economy), course: MA (ECUE), language: English, abstract: End of the 20th century has witnessed sudden emergence of "Identity Culture". More and more people across the globe are thinking about their identity and origin. Collective identity is gaining more and more importance. Noted Scholar Samuel Huntington writes in his celebrated work " Kampf der Kulturen" : "Völker und Nationen versuchen heute, die elementarste Frage zu beantworten, vor der Menschen stehen können: Wer sind wir ?" Identifying with others, in various different ways, can be extremely important for living in postmodern society. In today's postmodern times identities are ever changing, overlapping and they are also situation specific. This paper intends to explore the possibility of describing cultural identity emerging in contemporary postmodern world. I begin with conceptualization of the term "Culture". The main purpose of this work is to deal with cultural identity in postmodern age and hence I have taken liberty to use the words postmodern, postmodernity and postmodernism synonymously.The term postmodern consists of a whole plethora of interpretations and it derives its origin from modernism. Hence I start with description of modernism in chapter two. Thereafter comparative analysis of modernism and postmodernism is presented.Postmodern age is an age of dilemmas. This era has given momentum to identity culture. As mentioned earlier more and more people are worried about their identities and various discourses at various levels are taking place. But simultaneously cultural identity in this era is getting fragmented. Hence discussion in divided two parts namely - identity culture and cultural identity - in postmodern times. I have deliberately restricted my sphere to philosophical and cultural fields.
"Long Distance" Identity. Sehen sich Kurden als eigenständige Migrantengruppe in Deutschland?
"L¿in iqdili l¿a¿ad": Der Dämon wird mein Anliegen erledigen.
"Ubu roi", la langue
"Welcome I can say always" Die Kara Südwestäthiopiens und ihre Sicht auf den Tourismus in Korcho
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Ethnologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der touristischen Situation bei der ethnischen Gruppe der Kara im südwestlichen Äthiopien. Durch den hohen wirtschaftlichen Wert des Tourismus für Äthiopien, wird er von staatlicher Seite intensiv gefördert. Vor allem im Südwesten des Landes werden Regularien aufgestellt, um den Tourismus an die lokalen Umstände anzupassen und die Bevölkerung auf den wachsenden Besucherstrom vorzubereiten. Im Leben der meisten ethnischen Gruppen der Region spielt Tourismus mittlerweile eine zentrale Rolle, mit steigender Tendenz. Noch vor zwanzig Jahren war das ethnisch heterogene Gebiet touristisch relativ unberührt. Heute sind die Besuche der Touristen für die lokalen Menschen eine Tatsache, mit der sie umgehen müssen und die sie immer mehr auf wirtschaftlicher Ebene nutzen. Das steigende Interesse an ihrer Kultur steht im Kontrast zur Abwertung von Seiten des Staates und bietet eine Chance ihr Selbstwertgefühl positiv zu beeinflussen. Die im Vergleich kleine Gemeinschaft der Kara, mit ca. 1400 Personen, lebt schwer erreichbar an den Ufern des Omo-Flusses. Trotzdem steigen die touristischen Besuche in ihrem Gebiet seit einigen Jahren an. Unter Touristen und Reiseanbietern Äthiopiens sind die Kara bekannt für ihre fotogene Körperbemalung und die beeindruckende Lage ihrer Siedlungen an den Hängen über dem Omo-Fluss. Reiseprospekte zeigen Bilder farbig bemalter Kara vor der Kulisse des Omo-Tals und machen dadurch Korcho und seine Bewohner zu einer der Hauptattraktionen der Region. Lokale Nichtregierungsorganisationen haben 2007 in Korcho ein Community Based Tourism (CBT)-Projekt aufgebaut. Dieser formelle Umgang mit Tourismus lässt Fragen entstehen. Wie erklären sich die Kara den Tourismus an ihrem Ort? Wie wirkt auf sie die Konfrontation mit dem Kulturell Fremden? Wie wahren sie das eigene Gesicht im Moment der Begegnung mit dem Total Fremden? Werden existentielle Grundlagen der eigenen Identität berührt? Es entstand ein umfassendes Bild, welches die Situation des Tourismus in Korcho und die Einstellung der Bewohner dazu widerspiegelt. Es wurden Strategien entwickelt, um die kulturelle Konfrontation zu bewältigen und eine symmetrische Interaktionsgrundlage innerhalb konstruierter Grenzen geschaffen.
"Wir versuchen das Leben zu verschönern" - Madhahib - Konzepte islamischer Gelehrter in Wien
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: Sehr Gut, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage der Anwendungsbereiche von Wissen aus den orthodoxen sunnitischen madhahib durch in Wien tätige Imame und ¿ulama. Madhahib sind zu einem großen Teil nur für die Arbeit von Gelehrten relevant. Für praktizierende MuslimInnen haben sie im Bereich der Religionsausübung Bedeutung. Hier wird die Frage nach der Rolle der madhahib in der Arbeit und im Umfeld islamischer Gelehrter gestellt. Um diese Fragen beantworten zu können, wird Fragen zu den Personen, deren religiöse, soziale oder gesellschaftliche Herkunft, Wissensaneignung und -anwendung nachgegangen. Ebenso im Fokus stehen Fragen nach den Einflüssen, die auf Imame und ¿ulama einwirken, und wie sie auf Bedingungen eines nicht-muslimischen Umfeldes, wie es Wien darstellt, eingehen. Islamische Gelehrte in Wien kommen aus unterschiedlichen Ländern bzw. Gesellschaften. Sie bringen sich mit ihren vielseitigen Erfahrungen und Ansichten in verschiedenen Positionen in ihre Communities ein. Manche von ihnen sind in einer Moscheegemeinde als Imame tätig, in der sie das Gebet leiten und seelsorgerische Dienste für deren Community durchführen. Andere Gelehrte sehen ihre Aufgabe eher bzw. ausschließlich in der Erarbeitung von Regelungen bzw. Antworten für eine breitere Community, wie z.B. europäische MuslimInnen im Allgemeinen, oder Mitglieder ihrer international agierenden Trägerorganisation. Über die Position, die Gelehrte in ihren Communities einnehmen, scheinen mehrere Faktoren, wie deren Ausbildung, Wissensanwendung und Kenntnisse über die Gesellschaft zu entscheiden. Zudem sind die Rahmenbedingungen, die durch Vereine, Dachverbände und internationale Organisationen bestimmt werden, mit entscheidend. Imame und ¿ulama werden zumeist von diesen angeworben, und müssen sich an deren Vorstellungen anpassen, sofern sie diesen nicht schon entsprechen. Communities und deren Organisationen sind zumeist nach Ethnie, Sprache, politischer Präferenz und madhhab getrennt.
'Le clan du destin' - Die Pirogen-Migration von Senegals Küste auf die Kanarischen Inseln
A Comparison of American Football in the USA and Germany
Seminar paper from the year 2012 in the subject Cultural Studies - Empiric Cultural Studies, grade: 2,0, University of Hildesheim, language: English, abstract: An American Football championship game took place between the Dallas Cowboys and the Green Bay Packers. The Packers received a 21-17 victory, however, it was not the result that made this game unforgettable. The special aspect was the weather conditions. The wind chill temperature was down to minus 40 degrees Celsius, and that is why the game got the nickname Ice Bowl. It was so cold that the official's whistle froze to his lips when he wanted to start the game. Instead of canceling it because of the arctic temperatures, it was just decided not to use any whistles for the rest of the game. Not only every player on the field fought against nature but also more than 50.000 fans watching the game live at sold out Lambeau Field. Lots of them suffered frostbite, four spectators even had a heart attack. How can it be that American Football is that important in the United States? How can a game become so popular that people even risk their health for it? On the other hand the question arises why American Football is quite unpopular and unknown in Germany. All these questions are to lead through this comparing term paper so that in the end, a selection of possible reasons can be given.The term paper starts with an illustration of American Football's popularity in the USA and in Germany. After that the main part, the comparison, will begin. There are four categories chosen to help explain why American Football is more popular in the U.S. than in Germany - those are chance, the attitudes towards warfare, values and the education systems. It will be analyzed how much influence these components have on the popularity in both countries. Finally, the conclusion follows, in which all results will be summed up and interpreted.
A Historical Analysis of Ethnic Conflict in Nigeria
Research Paper (postgraduate) from the year 2012 in the subject African Studies - Culture and Applied Geography, grade: none, , course: International Studies and Diplomacy, language: English, abstract: Observably, most developing countries are ethnically diverse. Ethnic diversity may lead to increased civil dissonance. The National Question in Nigeria is probably one of the most complicated in the world with her over 250 ethnic groups and 120 different languages spoken in the country. The colonialist while pretending to carry out a mission of uniting the warring ethnic groups, wilfully and systematically separated the various Nigerian people thereby creating a suitable atmosphere for conflict. With the heterogeneous nature of the country, the tendency of the various nationals is towards parochial consciousness at the expense of national consciousness. This paper, therefore, relies on content analysis as its methodology to examine ethnic conflicts in Nigeria. It also examined the fundamental causes of ethnic conflicts in the country and identifies the possible issues for resolution. The paper also proffered suggestions on how to curb ethnic conflicts in future Nigeria.
A History of the Ebira in Ago-Panu (Owo) 1943-1960
Bachelor Thesis from the year 2014 in the subject Ethnology / Cultural Anthropology, grade: 4.1, , course: History and International Studies, language: English, abstract: This research inquires the forms of relations that existed between the Ebira people of Kogi State and the Owos of Ago-Panu, Owo, Ondo State in the colonial period of 1943-1960.The Ebira can be found today in Okene, Adavi, Ajaokuta and Okehi Local Government Areas of present Kogi State in the North-Central geo-political zone of Nigeria on the other hand, the Owo people (of Ago Panu) are sub group of the Yoruba people of the South-western part of Nigeria. They can be found in Owo town, Ipele, Upremen, Usho, Ago-Panu (the focus of this work) and other surrounding towns and villages.In some Nigerian areas, the violent nature of the British conquest and early administration were enough to endanger social and economic disequilibrium that propelled migration from one area to another. This in effect was the situation with the Ebiras in the early part of colonial rule, a party of which migrated into the outlaying districts of Yorubaland.
A Study on Reactions to Death and Grief in a Ghanaian Context
Academic Paper in the subject African Studies - Linguistics, , language: English, abstract: What unspoken stories lie hidden within the rituals of mourning? Delve into the heart of Ghanaian culture to explore the intricate tapestry of grief expression in Ghanaian Grief: A Linguistic Exploration, a groundbreaking study that unveils the verbal and non-verbal cues surrounding death and bereavement. This compelling work dissects the language of loss, employing Halliday's systemic functional linguistic theory and register analysis to understand how Ghanaians communicate during the immediate aftermath of death. Journey beyond textbook definitions of grief and witness how cultural nuances and linguistic choices shape the grieving process. Discover how euphemisms are employed (or not) and how non-verbal communication, especially during funeral rituals, speaks volumes where words fall short. Through meticulous analysis of lexical choices, funeral posters, and brochures, this study illuminates the profound impact of culture on individual and collective mourning. Explore the universality of death juxtaposed with the unique expressions of grief within a specific cultural context. Uncover the subtle ways gender and sociocultural factors influence death reportage, challenging preconceived notions about discrimination. Ghanaian Grief not only contributes to the field of linguistics but also offers invaluable insights into cross-cultural communication and the human experience of loss, inviting readers to reconsider their own understanding of grief and mourning. A must-read for anyone interested in linguistic anthropology, cultural studies, or simply seeking a deeper understanding of the human condition, this book sheds light on the complex interplay between language, culture, and the universal experience of death. Explore themes of verbal communication, non-verbal communication, funeral rites, stages of grief, and the power of language in navigating the most profound of human experiences. Explore a new perspective of death, grief, and culture.
Abwarten und Tee trinken. Das Unbehagen am Warten und Nichtstun aus kulturanthropologischer Perspektive
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Europäische Ethnologie), Veranstaltung: Kulturelle Dynamik und Pluralisierung: Nichtstun. Eine Kulturanalyse der Langeweile und des Müßiggangs, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir tun es jeden Tag. Sei es in der Warteschlange im Supermarkt, im Stau an der roten Ampel oder auch in der Arbeit, wenn wir die baldige Kaffeepause oder den Feierabend herbeisehnen. Jeder von uns sieht sich in seinem Leben - ob freiwillig oder nicht ganz so freiwillig - wiederholt damit konfrontiert, warten zu müssen. So warten wir als Kind ungeduldig auf das Christkind, als Teenager auf die Volljährigkeit und später, während der Schwangerschaft, auf die Geburt unseres Kindes. Ein Häftling indes zählt die Tage bis zu seiner Entlassung, während ein Flüchtling die Antwort auf seinen Asylantrag abwarten muss und wieder andere verzweifelt auf der Intensivstation zu warten haben, ehe sie endlich über den Zustand ihres Angehörigen informiert werden. Wie diese Beispiele zeigen, umfasst das Warten ein sehr breites Spektrum an Verhaltensweisen und Gefühlsreaktionen. Wartezeit kann kurz sein, sich aber auch endlos an-fühlen oder gar ein ganzes Leben andauern, während sich ihre Gestalt, Ausrichtung und Bedeutung stets verändern. Das Warten muss jeder von uns erlernen, wobei sich die Art und Weise des Wartens, ebenso wie die Gründe dafür, je nachdem, wo auf der Erde man aufwächst, erheblich unterscheiden können.In der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, anhand der Betrachtung profaner Situationen des Wartens, also auf den ersten Blick trivialer 'Nichtereignisse', unter die Oberfläche dieser scheinbar bedeutungslosen und inaktiven Betätigung zu blicken.3 Die Betrachtungen basieren dabei auf der Annahme, dass man selbst dann, wenn man vergeblich wartet, zumindest doch irgendetwas tut. Die Autoren Ehn und Löfgren untersuchen in ihrem Werk 'Nichtstun. Eine Kulturanalyse des Ereignislosen und Flüchtigen', auf dem die Betrachtungen des vorliegenden Aufsatzes in erster Linie basieren, recht triviale Beschäftigungen wie das Warten auf den Bus oder das Schlangestehen in Geschäften. Um der Frage nachzugehen, welche Form von 'Nichtstun' wir überhaupt als Warten bezeichnen, setzen Ehn und Löfgren bei der konkreten Infrastruktur, also den Orten des Wartens, an, um daraufhin die Natur der Wartezeit zu betrachten. Auf dieser Basis soll - anhand theoretischer Betrachtungen sowie einer kleinen empirischen Untersuchung - in dieser Arbeit gefragt werden, wie Menschen Wartezeiten warum erleben, wie sie mit ihr umgehen und sie gestalten.
Aby Warburg - Die Mehrdeutigkeit des Schlangenrituals: Zwischen Magie und Logos.
Afrika-Bilder - Zur Konstruktion einer Alterität
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,1, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Medien- und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie entstehen Bilder von Fremden und ihren Kulturen? Wie wird diese Alterität konstruiert? Welche Rolle spielen Stereotypen dabei? Welche Fremdheitskonstruktionen gibt es im Zusammenhang mit Afrika? Bietet der Exotismus eine Möglichkeit zur Darstellung dieser Afrika-Bilder? Wo kommen diese Bilder her? Welchen Beitrag leistete die Ethnografie hierbei?Angefangen mit der Fremdheitskonstruktion werden, anhand der Arbeiten von Hahn und Waldenfels, die dabei verlaufenden Prozesse beleuchtet. In Kapitel 2 wird geklärt, was Fremdheit bedeutet, wie diese konstruiert wird und welche Rolle das Ich und die Kultur bei der Konstruktion von Fremden einnehmen.Ausgehend von dieser Definition der Fremdheitskonstruktion wird das Mitwirken von Stereotypen analysiert. Was bedeutet Stereotypie und wie funktioniert sie? Lippmann liefert hierzu die ersten Ansätze, welche in Kapitel 3 beleuchtet werden. Dabei wird ein Einblick in die Funktionsweise von Stereotypen gegeben. Schaff indessen untersucht die Auswirkungen von Stereotypen auf das menschliche Handeln, die kurz in Abschnitt 3.1 hinterfragt werden. Im Anschluss wird geklärt, wie Rassismus und Stereotypen (Abs. 3.2) miteinander agieren und wie Stereotypen und Fetischismus zusammenhängen (Abs. 3.3).Das nächste Kapitel widmet sich einem spezifischen Stereotyp, dem Exotismus. Ich werde mich hierbei an SEGALENS Definition eines nicht hegemonialen Exotismus-Begriffs halten, der im Gegensatz zu dem in der Literatur verbreiteten Konzept steht. Auf die literarische Exotismuskonstruktion wird aber ebenfalls kurz eingegangen.Kapitel 5 befasst sich mit dem Ursprung der Afrika-Bilder, die hauptsächlich aus den ethnografischen Aufzeichnungen entstanden sind. In Abschnitt 5.1 wird das Augenmerk auf die Klassifizierung der neu entdeckten Kulturen und Völker gelegt. Im anschließenden Kapitel 6 steht ein ethnografisches Werk im Mittelpunkt: 'Phantom Afrika' von Michel Leiris. Kapitel 7 liefert einen Überblick über die diversen Fetischismustheorien, die sich in den ethnologischen Schriften wiederfinden lassen. Eingangs wird aber zuerst die Etymologie des Begriffs "Fetisch" geklärt. Im Anschluss daran wird eine visuelle Darstellung von Fetischismus untersucht. Anschließend steht beispielhaft ein Pressebild für das aktuelle Medienbild Afrikas. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse
Akustik versus Optik: Optimales Hören und Sehen in der theoretischen Konstruktion des Auditoriums
Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 2,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: The show must go on! Theorie und Theoretiker des Theaterbaus, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Architektur des Theaters stellt sich seit jeher die eine zentrale Frage, wie man ein optimales Verhältnis aus Sicht und Akustik für jeden Sitzplatz hinbekommen könnte. Von der Antike bis in die Neuzeit haben sich Architekten des Theaterbaus diese Frage gestellt und sie haben bis heute keine abschließende und befriedigende Antwort finden können. Zwar war es ihnen möglich theoretisch eine optimale Konstruktion zu erreichen, doch war dies mit den Gegebenheiten, die ein Theatergebäude sonst noch erfüllen muss, nicht zu realisieren. Bedenkt man, dass neben einer guten Sicht und einem guten Hören der Schauspieler oder des Orchesters auch die Wirtschaftlichkeit der Sitzplätze bedacht werden muss, da man eine gewisse Mindestzahl an Zuschauern - vor allem als es noch keine staatliche Kulturförderung gab und auch heute ist diese noch von der Anzahl der Sitzplätze in vielen Ländern abhängig - benötigte um auch die Kosten zu decken, die für Salär, Technik und Bühnenkulisse anfielen. So konnten die Architekten eben nicht nur einem architektonischen Prinzip treu bleiben, sondern mussten alle in Betracht kommenden Aspekte verarbeiten und in den Entwurf integrieren. Vor allem mit den zunehmenden Bränden und Unfällen spielten auch sicherheitstechnische Komponenten eine zunehmende Rolle. Die Bühne musste anders als bisher gebaut werden und konnte nicht mehr den einfachen Gegebenheiten für eine gute Sichtachse zu allen Sitzplätzen genüge tragen. Ganz zu schweigen natürlich von der Tatsache, dass neben der dann herzustellenden Wirtschaftlichkeit des Gebäudes, dass Gebäude als solches auch nicht zu teuer werden durfte, da die Schulden auch in einer angemessenen Zeit wieder abgetragen werden mussten. Eben durch den Spielbetrieb.
Als Frau auf "Tippelei". Erfahrungen von Wandergesellinnen
Alterität und Identität im Libanon: Eine Generation zwischen Bürgerkrieg und arabischem Frühling
Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,15, Ludwig-Maximilians-Universität München (Ethnologie und Afrikanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2011 veränderte sich für viele Millionen Menschen ihre Alltagswelt. Despotenwurden gestürzt, Regime in Frage gestellt und dem angestauten Unmut Luft gemacht.Wie ein Lauffeuer verbreitete sich eine Protestbewegung von Tunesien über Nordafrikaund den Nahen und Mittleren Osten, bis sie schließlich auch in Form vonFlüchtlingsströmen Europa erreichte.Ein Land im Herzen des Nahen Ostens wird eher selten im Zusammenhang mit demarabischen Frühling erwähnt- der Libanon. Dennoch kam es auch in dem kleinen Staatan der Levante zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.Hier streiten sich seit Jahrhunderten und vermehrt seit Ausbruch des BürgerkriegsHistoriker, Politiker und Kleriker über die Existenz einer nationalen Identität und wiediese auszusehen habe. Die mehrdeutige Identität des Landes spaltete dessenBevölkerung entlang lokaler, nationaler und ideologischer Linien. Entlang dieser entstandein konfliktträchtiges Spannungsfeld kommunaler, staatlicher und nationaler Grenzen,welche die Frage nach der Identität sehr problematisch gestalten. Besonders betroffensind Grenzregionen, die zudem noch dem Einfluss externer Identitäten und Mächteunterstehen. Daher entstand im Libanon eine hohe Sensitivität gegenüber sozialerKohärenz und nationaler Einheit. Im weitgefächerten Spektrum der libanesischenGesellschaft, ist religiöser Kommunalismus die vorherrschende Identität. Daher herrschtseit langem die Forderung nach einer Säkularisierung, um die trennende Kluft zuüberwinden.Trotz dieser heiklen Problematik in einem Land mit mehr als 18 verschiedenenKonfessionsgruppen, kommt es auch hier zu Protesten, vornehmlich von Studenten undIntellektuellen. Nun stellt sich die Frage, ob diese vom arabischen Frühling beeinflusstwaren. Hatte dieser die Wahrnehmung von nationaler Identität und Alterität, von "wir" und"sie", verändert? Oder sind die Ursachen dem Lande selbst immanent? Was macht dieprotestierenden Studenten und ihre Lebenswelt so unterschiedlich von den Taxifahrern?Welche Rolle spielt dabei das Lauffeuer der arabischen Proteste in nächster Umgebungdes Libanon?Rund um den Libanon ruft man "Das Volk will den Fall des Systems!"7 AuchStudenten im Libanon stimmen am 27. Januar unbemerkt vom Rest der Welt in denKanon ein. Ein Ergebnis der Protestwelle oder der innerlibanesischen Veränderungen?
Ama Ata Aidoo's "No Sweetness Here and Other Stories". How colonialism still affects Africa's culture
Ambedkar und die Frauen. Konversion als Emanzipation? Zu Ambedkars Schriften "The Rise and Fall of the Hindu Woman" und "The Buddha and his Dhamma"
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Südasienkunde, Südostasienkunde, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Südasieninstitut), Sprache: Deutsch, Abstract: 300.000 'Unberührbare' traten 1951 unter der Anleitung Bhim Rao Ambedkars in einer der größten Massenkonversionen der Geschichte zum Buddhismus über. Ambedkar überführte dabei seine Gemeinschaft keineswegs in eine vorgegebene Religion, sondern formte den in Indien fast ausgestorbenen Buddhismus zu einem Werkzeug des sozialen Wandels um. Die vorliegende Arbeit hat einen doppelten Fokus: Im Hinblick auf Ambedkar wird untersucht, ob bei seiner Wahl der neuen Religion die Belange der Frauen eine Rolle spielten und inwieweit er bei seiner Rekonstruktion des Buddhismus die Emanzipation der Frauen ebenso wie die der männlichen Dalit im Blick hatte. Dies geschieht im Teil II der Arbeit mittels der Analyse von Ambedkars Schriften "The Rise and Fall of the Hindu Woman" und "The Buddha and his Dhamma". Teil I und III wenden sich den Dalit-Frauen zu. Zunächst werden in Teil I die Reden von Frauen auf der Mahar-Konferenz 1936 zum Thema Konversion untersucht. Inwieweit ordneten sie sich Ambedkars Führung unter, inwieweit entwickelten sie eigene Standpunkte? Teil III kreist um die Frage, welche Wirkung der Buddhismus im Leben der konvertierten Dalit-Frauen entfalten und inwieweit die neue Religion ihre Emanzipation fördern kann - womit der Bogen in die Gegenwart geschlagen wird. Hat der Navayana-Buddhismus Ambedkarscher Prägung heute noch emanzipatorisches Potential, hat er der doppelten Unterdrückung als Dalit und als Frau etwas entgegenzusetzen?
An Assessment of Current Practices and Challenges of Wolaita Sodo Museum
Scientific Study from the year 2019 in the subject Cultural Studies - Miscellaneous, grade: A, , course: Archology and musume, language: English, abstract: As the findings of the study, clearly reveal that all of the research participants were recognized that , even if people of Wolaita has a divers possession of in its cultural ,historical and religious heritages , the museum has poor collection Therefore, the museum and its stakeholders from these valuable heritage resources the should have clearly define stakeholder engagement policy and collocate different aspects me trials for the museum ; The governing bodies have the overall responsibilities for the museum better performance. Therefore, the governing bodies of the should be dedicate, culture and heritage lovers; Ethiopia has many cultural and historical heritages among which museums are worth mentioning. There are several regional and national museums in the country. Most of them have numerous collections such as artifacts, photographs, cultural goods and clothes, traditional weapons, charts and maps that attract many visitors or tourists. Many museums are used as a means of generating good revenue while some are not used well for the same purpose. It may be difficult to generalize about the situation of museums in having conducted a case study on Wolaita Sodo Museum. However, our country's tourism policy still needs some sort of special attention. Future Absence of well-developed profile, its inappropriateness to people's with disabilities, lack of good promotion strategy and absence of light source to some sections of the museum are some problems which are looking for urgent response unless the museum will not able to generate good revenue from it. A further research on this area should be carry out in a way that it can help tourism experts, employees of the museum and other concerned bodies to develop good strategies to improve the present practices and to mitigate the existing challenges. This, in return, will help the city to generate revenue and develop from the sector.
Analyse de la satisfaction des utilisateurs du gaz butane comme énergie de cuisson à Kinshasa
Mémoire (de fin d'études) de l'année 2021 dans le domaine Études Culturelles - Afrique du Nord, note: 16/20, , langue: français, résumé: La majorité de la population congolaise fait face à la détérioration de leur environnement à la suite des pratiques de l'agriculture itinérante sur brûlis, l'exploitation artisanale du bois, utilisation pour la cuisson, l'exploitation minière et feux de brousse.En effet, toutes ces pratiques de dégradation de l'environnement sont dues à la déforestation, qui est l'usage massif du charbon de bois et du bois de chauffe pour la cuisson des aliments, constitue une préoccupation majeure dans le domaine environnemental de la RDC.Dans cet esprit, la présente recherche poursuit comme principal objectif de contribuer à la promotion du gaz butane comme énergie de cuisson par l'analyse des points d'accroche des consommateurs. In fine, l'étude contribue à la recherche des solutions liées à la problématique de la lutte contre la déforestation et ses effets pervers par la proposition des leviers de vulgarisation du gaz butane comme énergie de cuisson à grande échelle sur le plan provincial et national.Pour y arriver à des résultats concluants, nous avons tenté d'évaluer le niveau de satisfaction des utilisateurs du gaz butane, d'identifier les principaux critères d'appréciation du gaz butane par les ménages et de déterminer les facteurs qui expliquent le mieux le niveau de satisfaction.Afin d'atteindre ces objectifs, une enquête de terrain a été effectuée, par le biais d'un questionnaire, auprès de 60 ménages utilisateurs du gaz butane dans la ville province de Kinshasa.D'après le résultat de l'enquête, les ménages qui ont acquis le gaz butane comme énergie de cuisson de mets l'utilisent au quotidien (7 jours sur 7). Néanmoins, on note que le gaz est utilisé pour divers repas, allant du chauffage de l'eau à la cuisson de mets servant de déjeuner et diner dans la culture alimentaire congolaise. Il est particulièrement apprécié pour des services culinaires rapides tels que la préparation des plats consommés par l'ensemble de membre du ménage (68,3%), le chauffage d'eau pour le déjeuner et la préparation des aliments de base (28,4%) et le grillade (3,3%).