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"Die jüdische Weltverschwörung". Antisemitismus und Verschwörungstheorien
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit antisemitischen Verschwörungsideologien in der Neuzeit, und geht konkret auf die sogenannte "jüdische Weltverschwörung" ein. Es wird aufgezeigt, wie antisemitische Feindbilder durch Verschwörungsideologien geschaffen, und stetig neu instrumentalisiert werden. Ziel ist es, nicht nur die Verschwörungstheorien durch Fakten zu widerlegen, sondern auch auf ihre Dynamik und Ideologie einzugehen. Hierfür wird zunächst der Begriff der Verschwörungstheorie definiert, und ein Überblick geschaffen, warum diese populär sind. Anschließend wird ein kurzer historischer Überblick über antisemitische Ressentiments und die Anfänge antisemitischer Verschwörungsideologien gegeben, um im Hauptteil dann auf antisemitische Verschwörungstheorien in der Neuzeit ab dem 21. Jahrhundert einzugehen.Seit 2010 wurden knapp 12000 antisemitische Straftaten in Deutschland vom Bundeskriminalamt erfasst. Das bedeutet, dass es mindestens vier Mal pro Tag in der Bundesrepublik Deutschland zu einem antisemitischen Vorfall kommt. Hierbei gehen Kritiker*innen von einer noch weitaus höheren Dunkelziffer aus, da viele Straftaten nicht gemeldet werden. Aus den Statistiken geht hervor, dass 94% der Delikte auf rechte Täter*innen zurück zu führen seien. Die Polizei stuft grundsätzlich jede antisemitische Straftat zunächst als rechtsmotiviert ein, selbst wenn sie keiner expliziten Gruppierung zuzuordnen sind. Dabei ist Antisemitismus kein Randphänomen der extremen Rechten in Deutschland, sondern seit langem auch Bestandteil der bürgerlichen Mitte. Dies beweist die Studie "Die enthemmte Mitte", die seit 2002 von der Universität Leipzig regelmäßig politische Einstellungen der Bundesbürger*innen abfragt. So stimmten 2016 mehr als 10% der Bevölkerung der Aussage zu, "auch heute noch wäre der Einfluss der Juden zu groß". Diese judenfeindlichen Aussagen werden durch die Verbreitung von Verschwörungsideologien, die ein sogenanntes "Weltjudentum" hinter politischen und wirtschaftlichen Strukturen vermuten, verbreitet. Die Art von Verschwörungsmythos tritt seit Jahrhunderten in unterschiedlichen Narrativen auf, nur die Elemente werden an den aktuellen Zeitgeist angepasst - das Feindbild bleibt unterdessen stets dasselbe: Jüdinnen und Juden.
"Gute Arbeit" trotz Prekarisierung?
Aberglaube aus zweiter Hand
Zu den erstaunlichen Phänomen der hochmodernen Kultur gehört, dass sehr viele Menschen Horoskope konsumieren. Ob in Illustrierten, im Fernsehen oder neuerdings als Tiktok-Videos und Instagramm-Reels: Astro boomt. Aber warum? Die bis heute interessanteste Antwort auf diese Frage hat Theodor W. Adorno gegeben. Sie lautet: Die banalen, aber stets im hohen Ton der Vernunft daherkommenden Auskünfte - 'Flexibilität hilft', 'In Beziehungen bringt Geduld mehr als Druck' usw. - bieten dem Einzelnen Entlastung durch aktive Anpassung an die Verhältnisse. Anders gesagt: Horoskope lehren Konformität. Dieses Buch ist Teil der Reihe Essenzen.Mit dieser Reihe versammeln wir kurze, prägnante Texte großer Denker im kleinen Format - als besonders gestaltete und handliche Essenzen, die zentrale Ideen zugänglich machen und zur erneuten Lektüre einladen. Die Reihe eröffnet kompakte Zugänge zu einflussreichen Positionen der Geistes- und Sozialwissenschaften und stellt ihre Aktualität im heutigen Diskurs heraus.
Advanced Practice Nursing im deutschen Gesundheitssystem
Akteure für die Pflege. Politische Partizipation beruflich Pflegender
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 1,7, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Was bewegt beruflich Pflegende sich berufspolitisch zu engagieren? Noch immer ist der Organisationsgrad von Pflegenden erschreckend gering. Zielstellung der Arbeit ist herauszufinden, was beruflich Pflegende motiviert sich berufspolitisch zu engagieren, bzw. was sie davon abhält. Hintergrund ist der aktuelle Wandel, der in der Pflege- und Gesundheitspolitik deutlich spürbar ist. Stichworte sind hier sicherlich die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung und die sukzessive Einführung von eigenständigen Berufsvertretungen in Form von Pflegekammern in der Pflege.Die Befragung wurde mittels einer quantitativ deskriptiven sowie quantitativ komparativen Auswertung unterzogen und wurde ausschließlich online durchgeführt. Parallel wurde eine kleine Literaturrecherche durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte mittels Auswertung und Darstellung über Excel und das online Tool Surveymonkey. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Organisationsgrad der Pflege auch weiterhin erschreckend gering ist. Berufspolitische Partizipation stehen in Verbindung mit Alter und Bildungsniveau. Zwar gibt es deutliche Gründe, warum sich beruflich Pflegende engagieren, es zeigt sich aber, dass mehr Gründe gibt sich nicht zu engagieren.
Aktionsplan für Aufbau, Einrichtung und Implementierung eines ambulanten Pflegedienstes
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 2,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Altenpflegemarkt befindet sich seit Jahren im Umbruch. Strukturelle und demographische Veränderungen des Alters und die daraus resultierenden Aufgaben beeinflussen das gesellschaftliche System in der Bundesrepublik Deutschland. Bestehende Versorgungssysteme der Altenhilfe werden in Frage gestellt und Neukonzeptionen sind zwingend erforderlich.Seit der Einführung der Pflegeversicherung ist insbesondere auch im Bereich der ambulanten Pflege ein sehr dynamischer Markt zu beobachten. Deutschlandweit konkurrieren momentan ca. 12.000 ambulante Unternehmen miteinander. Mit Blickrichtung auf die Kunden nehmen mehr als 700.000 Pflegebedürftige ambulante Pflegedienste in Anspruch. Künftig verspricht diese Branche weiteres Wachstum. Insbesondere zeigen Pflegestatistiken, wie beispielsweise die Gesundheitsberichtserstattung des Bundes, dass die Zahl der ambulanten Patienten im Sinne des Sozialgesetzbuches XI in den kommenden Jahren kontinuierlich anwächst und vor allem die ambulanten Organisationen partizipieren werden. Dennoch ist festzuhalten, dass trotz dieser positiven Tendenz, die Führung und die Organisation eines ambulanten Pflegedienstes kein Selbstläufer ist. Um Ursachen im Missmanagement der Organisation und die Herausforderungen des jeweiligen umliegenden Marktes rechtzeitig zu erkennen, ist es für alle künftigen stationärer und ambulanter Betreiber von Unternehmen erforderlich, sich frühzeitig mit einer erfolgsversprechenden Unternehmensführung auseinanderzusetzen und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Organisation anzustreben.
Alkoholabhängigkeit. Community Reinforcement Approach als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Fachhochschule Kiel, Veranstaltung: Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit betritt das weite Feld der Behandlung einer Alkoholabhängigkeit. Die Frage, ab wann der Genuss von Alkohol zu einer behandlungsbedürftigen Krankheit wird, stellt sich nicht nur dem einen oder anderen Konsumenten, sondern auch vielen Fachleuten. Die damalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing schildert im Drogen- und Suchtbericht 2009, dass sich die Krankheit der Alkoholabhängigkeit über mehr als zehn Jahre "...vom riskanten Konsum alkoholischer Getränke über den schädlichen Konsum hin zu einer manifesten Abhängigkeit" (Bätzing 2009, S. 46) entwickeln kann. Aufgrund erheblicher Verträglichkeitsunterschiede zwischen den Konsumenten ist es nicht nur eine Frage der konsumierten Menge, ob eine Alkoholabhängigkeit entsteht. Mit der Menge des Alkohols steigt jedoch das individuelle Risiko, alkoholbedingt zu erkranken sowie für sich und Andere physischen, psychischen und sozialen Schaden zu verursachen. Die Einstellung in der Bevölkerung zum Thema Alkohol ist ambivalent und viele Menschen wissen wenig über das Phänomen der Alkoholabhängigkeit. Das Thema wird unter den Konsumenten nicht ernst genug genommen, wodurch bis zu einer effektiven Behandlung oft viele Jahre vergehen.In der Fachwelt wird die Thematik der Alkoholabhängigkeit seit einigen Jahrzehnten umfassend untersucht und ausführlich dokumentiert. Die vorliegende Diplomarbeit fügt hier einen neuen und aktuellen Baustein ein: Das aus den USA stammende verhaltenstherapeutische Konzept des Community Reinforcement Approach zur Behandlung alkoholabhängiger Menschen wird als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im deutschen Suchthilfesystem beleuchtet.Hierbei wird das Konzept des Community Reinforcement Approach, das erst seit wenigen Jahren vereinzelt im bestehenden komplexen Suchthilfesystem in Deutschland umgesetzt wird, mit der Sozialen Arbeit im multiprofessionellen Team eben dieses Systems verknüpft. Der Community Reinforcement Approach hat in Deutschland bisher kaum Fuß gefasst, wodurch zum Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im Rahmen dieses Ansatzes insgesamt wenig Erfahrungsberichte aus der Praxis existieren.Die vorliegende Diplomarbeit möchte in diesem noch recht jungen Arbeitsfeld folgende Frage beantworten:Wie passfähig sind der Community Reinforcement Approach und die Soziale Arbeit im Rahmen der Tätigkeit im deutschen Suchthilfesystem?
Altruismus in einer kapitalistischen Welt
Analyse der Arbeits- und Ablauforganisation im Herzkatheterlabor eines Universitätsklinikums
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 2,0, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Empirische Methoden, Sprache: Deutsch, Abstract: In Anbetracht der angespannten Finanzlage im Gesundheitswesen nimmt, neben der immer gegenwärtigen Personaldiskussion, die Analyse von Strukturen der Arbeits- und Ablauforganisation in den Institutionen längst eine gewichtige Rolle ein. Unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit geht es mehr denn je darum, Problemfelder innerhalb der Leistungserbringung zu identifizieren und durch ein entsprechendes Prozessmanagement zu optimieren (vgl. Braun et al. 2008: 9 ff.).Gerade der ökonomische Hintergrund einer kostenintensiven universitären Maximalversorgung macht es erforderlich, wirtschaftlicher zu arbeiten, um Vorgaben von Kostensenkungen zu erreichen und Erfordernisse von Qualität und Effizienz zu erfüllen. Ebenso die Erwartungen der Patienten, eine entsprechende medizinische Behandlung sowie Betreuung zu erhalten, drängen Krankenhäuser, sich weiter zu entwickeln. So waren die Optimierung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Mitarbeitergruppen innerhalb einer Einrichtung, die Veränderung von Arbeitsprozessen sowie die Einführung von Veränderungen zur Erhöhung der Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit Themenschwerpunkte, die von den Kliniken seit dem Jahr 2010 in erster Linie angegangen wurden. In drei von vier Krankenhäusern wurden neue Maßnahmen zum Personalmanagement und zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit den vor- und nachgelagerten Bereichen umgesetzt (vgl. DKI 2012: 13 ff.).Im Herzkatheterlabor des Universitätsklinikums Halle (Saale) erfolgte 2011 / 2012 eine Datenerhebung zur Zeitenerfassung aller durchgeführten Eingriffe mit dem Ziel, den tatsächlichen Arbeitsanfall in Bezug auf Dienstzeiten bzw. im Wochenverlauf abzubilden, regelhafte Leerlaufzeiten zu ermitteln und darüber hinaus Verzögerungen, Wartezeiten und etwaige Gründe hierfür zu objektivieren. Es sollte geprüft werden, inwieweit "tradierte" Regeldienstzeiten und Personalbesetzungen womöglich den Gegebenheiten anzupassen seien, sich vermeidbare Über- wie Unterkapazitäten eventuell ausgleichen ließen und letztlich eine Rahmenplanung besser koordiniert werden könnte. Der Leitende Oberarzt erwog die Einführung einer Sechs-Tage-Regeldienstwoche. Zudem sollte dargestellt werden, welchen Anteil externe Kooperationspartner an der Auslastung des Katheterlabors tragen.
Antimuslimischer Rassismus politischer Eliten in deutschsprachigen Diskursen
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien), Veranstaltung: Migration, Integration, sozialer Wandel und Konflikt II, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Kern geht es um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des "antimuslimischen Rassismus" in den Integrations- bzw. den Islamdebatten. Genauer gesagt interessiere ich mich insbesondere für die Ausprägung und Bedeutung antimuslimischer Rassismen von Eliten in deutschsprachigen Diskursen. Um hierfür nicht lediglich den Stand subjektiv erwählter Literatur zu dem Thema zu referieren, möchte ich dazu ein Diskursfragment aus den genannten Debatten selbst einer beispielhaften Diskursanalyse unterziehen.Unter den Elitebegriff sollen hier gerade diejenigen Personen gezählt werden, die sich durch eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen auszeichnen, die im öffentlichen Diskurs eine richtungsweisende, eine vergleichsweise viel beachtete und daher gesamtgesellschaftlich auch besonders verantwortungsvolle Rolle einnehmen. Dieser Elitenbegriff verweist dabei ausdrücklich nicht auf eine wie auch immer geartete besondere Befähigung oder Qualifikation, sondern lediglich auf eine dominante bzw. hegemoniale Stellung im Diskurs.
Arbeitsbedingungen im stationären und ambulanten Pflegealltag und deren Auswirkungen auf die Pflegekräfte
Aufbau und gelingende Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Sprache: Deutsch, Abstract: Kindertagesstätten stellen für Kleinkinder neben der Familie eine zweite Sozialisationsinstanz dar. Jedoch fungieren beide Instanzen unterschiedlich. Das Kind ist innerhalb der Sozialisationsinstanz Familie das Zentrum, während in der Kindertagesstätte die Gruppe im Mittelpunkt steht. Zudem gibt es innerhalb dieser zwei Instanzen unterschiedliche Strukturen, Regeln, Lernsituationen und Abläufe."Eine gelingende Erziehungspartnerschaft wird als wichtige Grundlage für die Entwicklung von Bindungssicherheit und Exploration beim Kind aufgefasst" (Seitz 2012, S. 14). Gesetzlich ist die Erziehungspartnerschaft im SGB VIII verankert. Leitlinien für die Zusammenarbeit mit Eltern sind im §1 Abs. 3 SBG VIII sowie die Ausgestaltung der Zusammenarbeit im §22 und §22a des SBG VIII aufgeführt. Eine partnerschaftliche und partizipative Zusammenarbeit wird explizit im §9 des KiBiz des Landes Nordrhein Westfalen benannt. Die aufgeführten Gesetze bilden den Rahmen der Erziehungspartnerschaft.
Auswirkungen des Strukturmodells der entbürokratisierten Pflegedokumentation auf den Pflegealltag einer Altenpflegeeinrichtung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Für die Bachelorthesis hat sich eine Einrichtung im Bodenseekreis bereit erklärt, die Implementierung des Strukturmodells der entbürokratisierten Pflegedokumentation unter wissenschaftlicher Begleitung einzuführen. Inhalt der Bachelorarbeit ist die Erfassung des Istbestandes vor und nach der Implementierung des Strukturmodells der entbürokratisierten Pflegedokumentation. Außerdem wird die Mitarbeiterzufriedenheit vor der Einführung des Strukturmodells erhoben und die Auswirkungen des Strukturmodells auf die Mitarbeiterzufriedenheit nach dessen Implementierung erfasst. Weiter soll analysiert werden, ob sich die aus dem Strukturmodell ggf. erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit auf die Versorgungsqualität der pflegebedürftigen Bewohner auswirkt.Die Bachelorarbeit wird sich in den einzelnen Kapiteln mit folgenden Themen auseinandersetzen:Kapitel 2 befasst sich mit den rechtlichen Aspekten der Pflegedokumentation. Konkret wird die Pflegedokumentation aus juristischer Sicht betrachtet und die haftungsrechtlichen Aspekte des Strukturmodells dargestellt. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Pflegedokumentation für die Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle in Altenpflegeeinrichtungen herausgearbeitet. Gleichzeitig wird untersucht, welchen Einfluss die Pflegedokumentation auf die Mitarbeiterzufriedenheit hat. Pflegedokumentation bedeutet Bürokratie. Deshalb wurde näher untersucht, wie sich eine Verschlankung der Pflegedokumentation auf Bürokratie in der Altenpflege auswirkt.Kapitel 3 gibt einen historischen Abriss über die Entstehung der ersten Pflegetheorien, -modelle und -konzepte sowie der Pflegedokumentation. In einem weiteren Schritt werden die theoretischen Rahmenbedingungen und Grundlagen des Strukturmodells der entbürokratisierten Pflegedokumentation erörtert.Kapitel 4 beschreibt den Projektauftrag und stellt die Projektplanung und den Projektablauf dar. Dazu gehören eine Istanalyse und eine Handlungsanleitung zur bestmöglichen Einführung der entbürokratisierten Pflegedokumentation in der Altenpflegeeinrichtung. Im weiteren Verlauf wird jede Phase der Implementierung im Rahmen der Prozessevaluation durch geeignete Erfassungsinstrumente erhoben und ausgewertet.Kapitel 5 befasst sich mit dem Prozessablauf des Projektes. [...]
Auswirkungen europäischer Externalisierungspolitik auf Subsahara-Migrant/-innen in Marokko
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Sozial- und Kulturanthropologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Der wirtschaftliche Aufschwung nach Ende des Zweiten Weltkrieges führte in Europa zu einem großen Bedarf an ausländischen Arbeiterinnen, die nicht nur aus Südeuropa, sondern auch aus den ehemaligen Kolonien in millionenfacher Zahl angeworben wurden. Mit Beginn der Ölkrise in den 70er Jahren und den schweren Rezessionen, die diese in den Industriestaaten verursachte, beschlossen viele europäische Regierungen einen "Anwerbestopp". Die folgenden jahrzehntelangen Anti-Einwanderungs-Diskurse fielen in den europäischen Nationalstaaten auf fruchtbaren Boden. Migrationspolitiken dienen dabei als Projektionsflächen und Austragungsorte "massiver gesellschaftlicher Konflikte". Dies steht durchaus in einem Widerspruch zu Anwerbungskampagnen und -politiken, da ausländische Arbeitskräfte in der Wirtschaft dringend benötigt werden. Mit dem Schengener Abkommen in den 90er Jahren fand eine Abschaffung der Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union statt, was mit einer zunehmenden Abschottung nach "außen" einherging. Die außereuropäischen Grenzen wurden zunehmend militarisiert, um mithilfe hochtechnologischer Mittel eine unerwünschte und irreguläre Immigration zu verhindern. Immer mehr setzte sich dabei die Politik durch, Flüchtlinge und Migrant_innen so nah wie möglich an ihren Herkunftsländern aufzuhalten. Diese Externalisierung europäischer Migrationspolitik wurde in jüngster Zeit massiv verstärkt. Große mediale Präsenz erhielt das Kooperationsabkommen mit der Türkei im Spätsommer 2015. Weniger beachtet wurden die Meilensteine europäischer Externalisierungspolitik, wie die Konferenz in Rabat im Jahr 2006, die als Folge der Einreiseversuche subsaharischer Migrant_innen in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko initiiert wurde.
Bad Management im Sozialwesen. Der Narzissmus der dunklen Triade des Bad Managements und die Freiwilligenarbeit
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 2,0, Fachhochschule Potsdam, Veranstaltung: Master Sozialmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Die dunkle Seite der Führung im sozialen Kontext: Eine explorative Untersuchung zum Narzissmus in der Freiwilligenarbeit. Freiwilligenarbeit spielt im sozialen Kontext eine zentrale Rolle. Die Führung von Freiwilligen ist dabei entscheidend für deren Gewinnung und Bindung. Bisherige Forschung konzentriert sich jedoch überwiegend auf positive Führungsqualitäten. Die vorliegende Arbeit widmet sich der bislang vernachlässigten "dunklen Seite" der Führung, insbesondere dem Narzissmus, und untersucht dessen mögliche Auswirkungen auf die Freiwilligenarbeit. Ausgehend von der These, dass auch im sozialen Bereich negative Führungsstile existieren können, wird die Frage gestellt, inwiefern narzisstische Persönlichkeitsmerkmale bei Führungspersonen in der Freiwilligenarbeit zu finden sind und welche Auswirkungen dies auf die Motivation und das Engagement von Freiwilligen hat. Ziel ist es, durch eine Gegenüberstellung der Persönlichkeitsmerkmale und Motive von Freiwilligen und narzisstischen Führungskräften erste Erkenntnisse zu gewinnen und mögliche Schnittmengen oder Wechselwirkungen aufzuzeigen.
Barrieren bei der digitalen Gruppenarbeit im Fernstudium
Barriers in Digital Group Work in Distance Learning
Beratung und Schulung pflegender Angehöriger von Wachkoma-Patienten in der ambulanten Pflegeversorgung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 1,8, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Pflegemanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Diplomarbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob professionell Pflegende den Beratungs- und Schulungsbedarf pflegender Angehöriger von Wachkoma-Patienten erkennen und angemessen im heute bestehenden Rahmen bzw. mit heute bestehenden Möglichkeiten begegnen können. Hierzu gibt es eine Reihe von Schulungsangeboten, aber beraten Pflegende in der ambulanten Pflegeversorgung richtig und kann der Pflegende es richtig einschätzen, wann Beratungsbedarf notwendig ist?In der Literaturrecherche über den Wachkoma-Patient wurde deutlich, dass relativ wenige Publikationen zu diesem Thema vorhanden sind. Die Presse verwechselt das Thema Pflege von Wachkoma-Patienten meistens mit dem Thema Sterbehilfe. Dabei "brauchen sie keine Hilfe zum Sterben ('Euthanasie'), sondern Lebenshilfe!" (vgl. Zieger 2004, S.4).Nach der Einführung der sozialen Pflegeversicherung (SPV) ist eines der primären Ziele, "die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn zu unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können (SGB XI, §2 Abs. 1)" (vgl. o.V., S. 637). Denn der Grundsatz "ambulant vor stationär" gilt gleichermaßen in der Pflegeversicherung (§ 3 SGB XI) wie in der Sozialhilfe (§§ 13, 63 SGB XII).
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Beteiligungsmöglichkeiten an gesundheitspolitischen Prozessen als Herausforderung für die Selbsthilfe
Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 1,5, Medizinische Hochschule Hannover (Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung), Veranstaltung: Public Health, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch das im Jahr 2004 verabschiedete GKV-Modernisierungsgesetz wurde die Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen festgeschrieben und somit die Einbeziehung von Patientenvertretern in gesundheitspolitische Gremien wie den Gemeinsamen Bundesausschuss ermöglicht. Das professionelle Gesundheitssystem zeigt durch die zunehmende Beteiligung von Patienten, dass die Kompetenzen der Betroffenen für die Entscheidungsfindung der Gesundheitspolitik eine Rolle spielen. Das Interesse an der Einbeziehung der Meinungen von Patienten steigt, da die Betroffenenperspektive eine Ergänzung der Positionen von Politik, Leistungserbringern und Kostenträgern bieten kann und zusätzlich damit die Erwartung an eine verstärkte Legitimation für gesundheitspolitische Entscheidungen verbunden ist. Die Relevanz der Thematik ergibt sich aus der aktuellen Diskussion um die Rechte von Patienten und die kollektive Patientenbeteiligung. Mit der vorliegenden Magisterarbeit soll die Frage beantwortet werden, welche Auswirkungen die Möglichkeiten der Partizipation auf politischer Ebene für die gesundheitsbezogene Selbsthilfe haben. Unter Beachtung indikationsspezifischer Unterschiede der Selbsthilfezusammenschlüsse soll die Auswirkung der Beteiligung an politischen Prozessen auf die grundlegende Arbeit der Selbsthilfe untersucht werden. Die Einschätzung der eigenen Kompetenz für die Wahrnehmung der politischen Aufgaben und die Gestaltung zukünftiger Weiterentwicklungsoptionen für die politische Beteiligung werden erfragt und aufgezeigt. Abschließend soll die Analyse zeigen, wie sich nach Meinung der Selbsthilfevertreter die politische Beteiligung der Selbsthilfe auf die Situation der Patienten in Deutschland auswirkt. Den Hintergrund für die Beantwortung der Forschungsfragen liefern qualitative Experteninterviews mit Patientenvertretern aus den Reihen der Selbsthilfe, die als offene und teilstandardisierte Leitfadengespräche durchgeführt wurden. Ausgehend von einem indikationsspezifischen Untersuchungsansatz, der sich auf den Vergleich von Erkrankungen mit hoher Prävalenz und Erkrankungen seltener Art bezieht, wurden zehn Patientenvertreter befragt, welche die kollektiven Beteiligungsrechte der Selbsthilfe auf politischer Ebene wahrnehmen.
Betrachtungen zur Schwulenfrage
Als Didier Eribons Betrachtungen zur Schwulenfrage 1999 in Frankreich erschienen, wurde das als Ereignis gefeiert. Schnell etablierte sich das Buch als Klassiker und Gründungsdokument der Queer Studies. Eribon legt darin eine neue Analyse der Bildung von Minderheitenidentitäten vor, an deren Anfang die Beleidigung steht. Es geht um die Macht der Sprache und der Stigmatisierung, um die Gewalt verletzender Worte im Rahmen einer allgemeinen Theorie der Gesellschaft und der Mechanismen ihrer Reproduktion. In der brillanten Verknüpfung von Soziologie, Kultur- und Literaturgeschichte sowie Philosophie bietet dieses große Buch Werkzeuge für all jene, die über Differenz und Emanzipation nachdenken wollen.
Bezahlschranken
Beziehungen in der Sozialen Arbeit lebendig gestalten