Slawische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
-
Bücher
- Reisen
- Kinderbücher
- Ratgeber
- Sachbücher
- Musik
- Belletristik
- Wissenschaft
- Wirtschaft
- Hardcover
-
Taschenbücher
- Belletristik
- Hotelführer, Restaurantführer
- Englische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Ethnologie
- Mathematik
- Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
- Physik, Astronomie
- Schule, Lernen
- Medien, Kommunikation
- Recht
- Kunst
- Chemie
- Technik
- Reisen
- Pädagogik
- Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
- Medizin
- Reiseführer
- Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Geowissenschaften
- Geisteswissenschaften allgemein
- Sozialwissenschaften allgemein
- Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Psychologie
- Karten, Stadtpläne, Atlanten
- Übrige Germanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Biologie
- Naturwissenschaften allgemein
- Geschichte
- Kinder- und Jugendbücher
- Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
- Soziologie
- Informatik, EDV
- Religion
- Politikwissenschaft
- Sachbücher
- Romanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Reiseberichte, Reiseerzählungen
- Philosophie
- Slawische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
- Karten
- Kalender
- Digitale Inhalte
Audiovisuelle Medien im Russischunterricht
Aus Schweden in die USA. Gruppenemigration als Lösung der heimatlichen Probleme im Zeitraum von 1840 bis 1880
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 3,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Fennistik und Skandinavistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der schwedischen Gruppenemigration in die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wird außerdem als große schwedische Migration bezeichnet und fand ca. zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 30er Jahre des folgenden Jahrhunderts statt. Da dies einen relativ langen Zeitraum darstellt, befasst sich diese Arbeit nur mit den Jahren von 1840 bis 1880. Sie zeigt also sowohl die Anfänge der Auswanderungsepoche als auch erste Höhepunkte.Des Weiteren soll in der Arbeit geklärt werden, warum diese Massenauswanderung als Lösung der heimatlichen Probleme fungierte. Die Arbeit gliedert sich in fünf Teile. Zu Beginn sollen einige schwedische Migrationsbeispiele aus der Geschichte aufgezeigt werden. Im nächsten Schritt wird die Terminologie der Migration näher erklärt und schließlich erfolgt ein kurzer Überblick über die einzelnen Phasen der schwedischen Migrationsepoche.Im zweiten Kapitel findet eine Differenzierung zwischen den Push- und Pull-Faktoren hinsichtlich der schwedischen Auswanderung statt. Hier wird unter anderem auf die wirtschaftlichen und politischen Aspekte als Auswanderungsgründe eingegangen. Außerdem sollen Anreize, die aus den Vereinigten Staaten kommen, genannt und erläutert werden.Daran anschließend erfolgt eine Darstellung bezüglich der eigentlichen Auswanderung. Es wird die schwedische Rechtslage geklärt und wie die Planungen für so eine Migration aussahen. Darüber hinaus wird man erfahren, aus welchen Regionen die Auswanderer kamen und wo sie sich letztlich in Amerika niederließen.Das vierte Kapitel soll das Leben in der neuen Heimat zeigen. Das Landleben wird mit dem Leben in der Stadt verglichen und es wird dargelegt welchen beruflichen Tätigkeiten sie schließlich nachgingen. Ferner soll geklärt werden, mit was die Immigranten sich neben der Arbeit oder der Schule noch beschäftigten. Welchen Vereinen und Religionen gehörten sie an und was lasen sie in ihrer Freizeit? Zum Schluss wird noch erläutert, ob und in wie weit sich die Auswanderer in Amerika integrieren konnten.Im fünften Kapitel geht es um die Rückwanderung von Amerika zurück nach Schweden. Hier werden die Fragen nach den möglichen Gründen und den Gebieten, wo sie sich in Schweden schließlich niederließen und welche Tätigkeiten sie dann womöglich verfolgten.
Das Jahr 1945 als Neubeginn der schwedischen Kinderliteratur
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Scandinavian Languages), Veranstaltung: Schriftliche Hausarbeit zum Erwerb des akademischen Grades, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den 40er Jahren hat das schwedische Kinderbuch in einem Maße Bedeutung erlangt, dass es gegenüber der Literatur für Erwachsene als gleichwertig einzuschätzen ist. Dafür spricht sowohl die Vielfalt der Titel als auch ihre künstlerische Qualität. Auf internationalem Niveau weist man der Kinderliteratur des Landes nach schwedischer Meinung sogar eine größere Bedeutung zu, als der Erwachsenliteratur. Heute stellt sich das schwedische Kinderbuch als eine Literatur dar, die gewissermaßen enttabuisiert ist: Nichts, was Menschen berührt, bleibt ihr verschlossen. Weder für Inhalte noch für Darstellungsweisen scheint es Grenzen zu geben. Vielmehr strebt die Literatur für die Jungen und Jüngsten danach, die Selbständigkeit, Hilfsbereitschaft, Solidarität und gegenseitige Achtung der Kinder zu fördern, aber auch ihr kritisches Denkvermögen in Bezug auf die gesellschaftlichen, sozialen und zwischenmenschlichen Verhälntise der Erwachsenwelt zu entwickeln. Letzteres führte in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre im Zusammenhang mit der so genannten "antiautoritären" Erziehung zu Extremen, die infolge der Experimentierfreudigkeit jüngerer Autoren verhältnismäßig breiten Raum einnahmen. Wo Erziehungsfragen im positiven wie im negativen Sinne des Wortes "fragwürdig" geworden sind, ist auch ein Sturm der Entrüstung über ein Buch, das die Erziehungsnormen bricht, nur noch schwer vorstellbar. Allgemein kann man sagen, dass sich die schwedische Kinderliteratur durch ein frühes Aufgreifen gesellschaftlich und individuell relevanter Themen, durch einen fast vollständigen Verzicht auf die Idylle und durch eine realistische Darstellungsweise der Verhaltensnormen von Kindern in einem problembehafteten Alltagsleben charakterisiert.
Das skandinavische Vermächtnis auf den Orkney- und Shetlandinseln
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Nordische Abteilung), Veranstaltung: Orkney- und Shetlandnorn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Besiedlung der Wikinger gilt auf den Orkney- und Shetlandinseln als ein schicksalsträchtiges Ereignis, und Schul- und Geschichtsbücher widmen dieser Zeit umfangreiche Kapitel. Wenn sich die Forschung mit Orkney und Shetland beschäftigt, spielen die sprachlichen Besonderheiten oft eine große Rolle. Insbesondere die Sprache Norn findet reges Interesse in der Sprachwissenschaft. Der Begriff Norn kommt aus dem altnordischen norr¿nn 'norwegisch, nordisch' oder norr¿nna 'norwegische Sprache' bzw. 'nordische Sprache'. Fälschlicherweise wird dieser Terminus gelegentlich für den heutigen auf Orkney und Shetland gesprochenen Dialekt verwendet, jedoch steht Norn allgemein für die Sprache, welche bis ins 19. Jahrhundert hinein in Orkney, Shetland und Teilen Nordschottlands gesprochen wurde. In Teilen Irlands, auf den Hebriden und der Isle of Man sprach die Bevölkerung ebenfalls nachweislich Norn, jedoch widmet sich die vorliegende Arbeit dem Sprachzweig, wie er auf Orkney und Shetland existierte. Der besondere Fokus liegt hierbei auf der linguistischen Entwicklung des Norn von den Anfängen bis zur Gegenwart. Um einen ersten Einblick in die Sprachenlandschaft der Orkney- und Shetlandinseln zu bekommen, muss man sich zunächst mit der Entstehung der Inseln und ihrer Populationsentwicklung auseinandersetzen, daher widmet sich die Arbeit zunächst sowohl der geologischen und geographischen Entstehung der beiden Inselgruppen sowie der Entwicklung ihrer Bevölkerung. Nach einer Diskussion über die Besiedlung der Inseln durch die Wikinger werden dem Leser die ersten Sprachkontakte zwischen Nordmännern und Einheimischen anhand von eingehenden Beispielen nähergebracht und beschrieben, welche Eindrücke diese Kontakte im Leben der Bevölkerung hinterließen. Diese Arbeit gibt Antworten auf die Fragen, wie sich Norn nach der skandinavischen Besiedlung im Laufe der Jahrhunderte gebildet und verändert hat und wie bzw. warum es schließlich ausstarb. Sie stellt die unterschiedlichen Auffassungen der Forschung bezüglich des Sprachtodes von Norn gegenüber und diskutiert die Auswirkungen und Spuren, welche die Skandinavier im Leben der Bevölkerung und ihrer Kultur hinterließen.
Die Entdeckung und Kolonisation im Atlantik in der Wikingerzeit
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Nordisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wikingerzeit zählt zu den spannendsten und faszinierendsten Epochen der Weltgeschichte. Als die mittelalterlichen Sagaschreiber anfingen, über die Fahrten der Nordmänner in ferne Länder und deren Abenteuern dort zu berichten, schufen sie den Mythos vom freien wilden Nordmann. Die Wikinger gelten als die letzten Heiden des Nordens und sind die Vorfahren der Norweger, Schweden, Dänen, Isländer und Färöer. Die Eroberungs- und Kolonisationszüge stellen das dar, was man im Allgemeinen unter den Kraftleistungen der nordischen Wikingerzeit versteht. Die Zeit ihrer Entfaltung war Ende des 9. und Anfang des 10. Jahrhunderts. Den offiziellen Beginn stellt der räuberische Überfall auf Lindisfarne an der englischen Küste im Jahre 793 dar. Aber Motiv und Vorgehensweise änderten sich. 200 Jahre nach den ersten Raubüberfällen auf England und Irland siedelten dort Wikinger als friedliche Bauern und Handwerker. Sie gründeten das Königreich Dublin und gaben der Stadt York ihren Namen. Am Ende der Wikingerzeit steht das Jahr 1066 mit der Einnahme Englands durch Wilhelm dem Eroberer. Hierbei handelt es sich nur um die kriegerischen Eckdaten und die Kernzeit. Auf den Färöern und auf Island lebt ihr Erbe bis heute fort.Als die Wikinger sich mit politischen, religiösen und raumrelevanten Problemen auseinandersetzen mussten, erschufen sie sich innerhalb ihrer Blütezeit ein Gebiet, das vom Polarkreis bis zum Bosporus reichte. Sie nutzten die Gelegenheiten, die sich ihnen boten und wenn sie auch keine Imperien begründeten, hinterließen sie doch Spuren, denn noch immer gibt der Boden Nordeuropas und Kanadas Wikingerschätze preis."Als Bauern und Fischer kolonisierten sie Island und die anderen Inseln des Nordatlantiks; als Entdecker kamen sie nach Grönland und Kanada; als Piraten terrorisierten sie Europa; als Söldner kämpften sie in England, an der Seine und am Bosporus; als Händler erschlossen sie neue Routen, die sie tief nach Russland und bis Bagdad führten; als Krieger und Politiker errangen sie zeitweilig den englischen Königsthron, begründeten die nordfranzösische Normandie und waren maßgeblich an den Gründungen der frühen russischen Staaten von Nowgorod und Kiew beteiligt." Sie waren Eroberer, Entdecker, Kolonisatoren, Händler und Staatengründer. Aber in erster Linie waren sie Bauern, Fischer, Jäger, Kunsthandwerker und Dichter. Sie waren besser als ihr Ruf und nicht schlechter als ihre christlichen Zeitgenossen.3 Vor allem aber waren sie großartig
Die Erfindung der Nation "Schweden" in der schwedischen Kinderliteratur um 1900
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 2,4, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Nordische Abteilung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit hat es sich zum Ziel gemacht, aufzuzeigen, inwiefern Schweden als Nation und als Gesellschaft in der schwedischen Kinderliteratur 'erfunden' - soll heißen konstruiert und erdichtet - wird. Unter Kinderliteratur wird hier jene Literatur verstanden, die sich vornehmlich an junge Leser richtet und speziell für diese geschrieben wurde. Die Literatur spielt eine besondere Rolle in der Prägung einer Nation und ihrer Gesellschaft. Denn bereits lange vor Radio, Fernsehen, Kino und sozialen Netzwerken war es vornehmlich die Literatur, die das Bild einer Gesellschaft und einer Nation abbildete und prägte - in der vorliegenden Arbeit liegt der Fokus auf der schwedischen Nation und ihrer Gesellschaft. Dabei geht es auch um die Frage nach der Identität der schwedischen Gesellschaft. Begrifflichkeiten wie 'Identität', 'Nation' und das Konzept der Nationenbildung sind eng miteinander verzahnt, bedingen sich durchaus gegenseitig und sind nicht immer klar voneinander zu trennen. Typisch schwedisch. Wohl ein Jeder hat eine bestimmte Vorstellung davon im Kopf, was typisch schwedisch ist, wenn er den Namen dieses weiten Landes hört. Schweden, die Nation der blonden Frauen, die Nation mit den roten und gelben Häusern? Das Land der Elche? Obwohl dies plakative Klischees sind, deuten sie dennoch da-rauf hin, dass es bestimmte Vorstellungen von dieser schwedischen Nation geben muss, die viele Menschen - auch diejenigen, die Teil dieser Nation sind - für sich vereinen können. Es ist es nicht leicht herauszufinden, was genau die schwedische Nation ausmacht, wie sie sich formt. Und doch bietet die Frage ein enormes Potential. In die Herausbildung des Gefühls einer Nation spielen sehr viele Faktoren hinein: Prinzipiell führen unzählige geschichtliche, kulturelle, geografische und soziale Voraussetzungen und Faktoren schlussendlich zur Bildung des Bewusstseins einer gemeinsamen Nation und ihrer Identität. Dabei kommt insbesondere heutzutage auch den Medien eine besondere Rolle zu, Lena Kåreland, emeritierte Professorin an der Universität Uppsala, formuliert diesen Umstand folgendermaßen: "Överhuvudtaget formas vår verklighetsbild i dagens samhälle i hög grad av medierna" (Kåreland 2001, S. 15).
Die Lüneburger Saline und ihre Bedeutung für das mittelalterliche Lüneburg und den Ostseeraum
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Wer im Jahr 2000 durch die Lüneburger Innenstadt spaziert ist, wird sich an den zahlreichen kunstvoll bemalten Wildschweinfiguren erfreut haben, die es dort zu sehen gab. Gleichwohl wird einem Ortsfremden die Bedeutung dieser Wildschweine verborgen geblieben sein. Mit dieser werbewirksamen Aktion wurde nämlich an eine alte Lüneburger Legende erinnert, wonach ein Jäger vor mehr als 1000 Jahren eine schneeweiße Wildsau erlegt haben und im Zuge dessen die erste Salzquelle der Stadt entdeckt haben soll. Die ungewöhnliche Farbe des Felles stammte der Legende zufolge von kristallisiertem Salz, in dem sich die Sau gesuhlt hätte. Es war also eine Sau, die die Einwohner Lüneburgs auf ihren wertvollen Bodenschatz aufmerksam gemacht haben soll. Auf einem Salzstock erbaut, beruht die geschichtliche Bedeutung der Stadt Lüneburg in der Tat in erster Linie auf einem reichen Salzvorkommen. Das Salz stand im Mittelpunkt des mittelalterlichen Lüneburgs, prägte das wirtschaftliche Leben und schuf somit die Basis für den ökonomischen Aufstieg dieser Stadt, die zu einem der wichtigsten Mitglieder der Hanse werden sollte. Noch heute spiegeln sich in Lüneburgs Stadtbild der einstige Reichtum und der intensive Handel des Städtebundes wider. Prächtige Giebelhäuser, der Alte Hafen mit dem berühmten Kran und dem historischen Kaufhaus und nicht zuletzt die Saline, in der heute das deutsche Salzmuseum untergebracht ist, zeugen von der Vergangenheit der Stadt. Lüneburg, Lüneburger Salz und die Hanse sind daher Begriffe, die unmittelbar miteinander zu verbinden sind - seit dem 05. Oktober 2007 trägt Lüneburg wieder den Namenszusatz "Hansestadt", womit direkt an die ältere Geschichte der Stadt erinnert wird. Man ist sich in Lüneburg folglich der historischen Stellung der Stadt bewusst und nutzt dies in touristischer und somit ebenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht.Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Verbindung zwischen dem Lüneburger Salz und der Hanse bzw. dem Ostseeraum. Warum stand gerade das Lüneburger Salz im Fokus des Salzhandels, so dass Lüneburg im 14. Jahrhundert gar ein Salzhandelsmonopol besaß, durch welches die Stellung innerhalb der Hanse wesentlich bestimmt werden konnte. Auf welchen Wegen gelangte das Salz in den gesamten Ostseeraum und andere Regionen Norddeutschlands?[...]
Die Snorra Edda als Quelle der nordischen Mythologie?
Die Wirtschaftliche Zusammenarbeit der Nordischen Länder
Emanuel Swedenborgs "Himmel und Hölle" im wissenschaftlichen Diskurs des 18. Jahrhunderts
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,6, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungDas 18. Jahrhundert birgt in sich den scheinbaren Widerspruch sowohl das Zeitalter der Vernunft, als auch ein Jahrhundert der Spiritualität und des Okkulten zu sein. Neuere Forschungsansätze, wie etwa die des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung, gehen jedoch davon aus, dass hier nicht zwei unvereinbare Pole aufeinandertreffen, sondern, dass die beiden Aspekte einander bedingen und sich gegenseitig beeinflussen. Meine Arbeit zielt darauf ab, Himmel und Hölle (1758) von Emanuel Swedenborg vor diesem Hintergrund zu untersuchen. Mein Schwerpunkt liegt dabei darauf, zu erforschen, inwiefern Swedenborg auch mit seinen visionären Schriften, in diesem Fall Himmel und Hölle, in den Wissenschaftsdiskursen des 18. Jahrhunderts zu verorten ist. Dazu soll im zweiten Kapitel kurz Swedenborgs Biografie betrachtet werden, im Besonderen seine naturwissenschaftliche Arbeit und sein religiöser Hintergrund. Desweiteren wird die Textart von Himmel und Hölle diskutiert, die einen Hinweis auf die Intention und das Selbstverständnis des Autors liefern kann.Kapitel 3 stellt eine Einführung in Swedenborgs Zeichenmodell dar, das als Basis für die Korrespondenzlehre, die als Deutungs- und Argumentationsmodell in Himmel und Hölle eine entscheidende Rolle spielt (Kapitel 4). Als ebenso wichtig in Bezug auf Argumentationsstruktur und darauf basierende Verortung Swedenborgs in wissenschaftliche Kontexte des 18. Jahrhunderts sind seine Visionen und Geistergespräche, deren textuelle Funktion im 6. Kapitel erörtert wird. Kapitel 5 bietet eine kurze Einführung in den Wissenschaftsdiskurs des 18. Jahrhunderts, deren wichtigste Erkenntnis ist, dass Kanonisierung von Wissen der Hauptfaktor dessen ist, was man als okkult oder wissenschaftlich bezeichnen kann.Im letzten Kapitel wird dieser Aspekt noch einmal aufgenommen, indem die Rezeption von Swedenborgs (visionärem) Werk dargestellt wird mit besonderem Augenmerk auf die Kritik Kants, die eine entscheidende Rolle bei der späteren Akzeptanz und Rezeption von Swedenborgs Werk einnimmt.
Intertextualität und Intermedialität am Beispiel von Stellan Mörners Novellen
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In the recent decades, aspects of intertextuality and intermediality have become of increasing interest to literary criticism and cultural studies. This has engendered a closer look at artists, whose works cover multiple disciplines or media, and refer to works from literature to visual arts. This for instance applies to the work of Stellan Mörner, who as a member of the Halmstad Group, has mainly been thought of as a painter so far. Though he is the author of two surrealistic novels. Both of them, Timmarna innan (1948) and Resa med flaggstång (1956), imply aspects of intertextuality and intermediality. This perfectly describes the main focus of the present thesis. Here, two analyses will try to answer the following question: What is the purpose for the surrealist Stellan Mörner in using intertextuality and intermediality in his novels and how does it help him develop his poetics? In this context it is important to point out that he distanced himself from Breton's approach of Automatic writing. In fact he adopted the Paranoiac-critical method Dalí exposed in his theories. Since the novels enclose autobiographical tendencies, Mörner establishes a relationship between his biography and his intertextual and intermedial works. Thus the assumption derives, that his poetics not only push the boundary of text and context, but also that of the artist's works and his biography.
Odin und die Menschenopfer in Sagas, Berichten und der Bibel
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 2,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (ISFAS), Sprache: Deutsch, Abstract: Odin ist einer der facettenreichsten und bekanntesten Götter des nordischen Heidentums. Unter dem Namen Wodan ist er zudem bei den alten Germanen sehr bekannt. Im skandinavischen Heidentum gilt Odin als der erste aller Götter, als der Göttervater, und spielte dementsprechend eine wichtige Rolle im Leben der Anhänger der alten polytheistischen Religion. In der vorliegenden Arbeit werde ich zunächst erklären, wer Odin genau ist und die Bedeutung von Odin für die Menschen des damaligen Heidentums herausarbeiten. Speziell werde ich mich mit der Frage nach der Rolle von Menschenopfern im skandinavischen Heidentum und insbesondere an Odin beschäftigen. Dabei stütze ich mich besonders auf die Überlieferungen der Gautreks saga, der Ynglinga saga und der Guta saga. Des Weiteren stelle ich die Berichte über Menschenopfer bei Adam von Bremen, Thietmar von Merseburg und Dudo von St. Quentin vor. Bevor ich abschließend versuche, meine zentrale Fragestellung zu beantworten, gehe ich noch auf Beschreibungen von Menschenopfern ein, die in im Alten Testament der Bibel Erwähnung finden.
Petroglyphen im steinzeitlichen Norwegen. Wie datiert man Felsbilder?
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Skandinavistik, Christian-Albrechts-Universität Kiel (UFG), Sprache: Deutsch, Abstract: Felsdarstellungen vermitteln häufig das Sozialverhalten des Zeichners und seines Umfeldes. Sie erzählen von Menschen, die auf Bärenjagd gehen oder fischen, die Schneeschuhe tragen und tanzen. Derartige Petroglyphen sind demnach keine bloßen Abbildungen, die intentionslos gemalt wurden und nichts aussagen. Sie gewähren den Menschen, die sich sehr viel später mit ihnen auseinandersetzen, Einblicke in die geistige Welt des Zeichners vor tausenden Jahren.Soweit die Felsbilder gemalt wurden wird die Zeichenkohle für eine absolute Datierung genutzt. Wie geht man allerdings vor, wenn Bilder graviert oder geschabt wurden? Gibt es weitere Wege zur Altersbestimmung von Zeichnungen?
Polnische Sprachwissenschaft
Schimpfwörter. Konstruktion von Wirklichkeit am Beispiel von Pejorisierungen in zweisprachigen Wörterbüchern (Deutsch - Schwedisch)
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropainstitut), Veranstaltung: Schimpfen im Norden, Sprache: Deutsch, Abstract: In universitären Kontexten sowie im öffentlichen Leben gehören Wörterbücher zu unverzichtbaren Kommunikationshilfsmitteln. Ihr Status wird dabei nur selten hinterfragt. Wer schreibt ein Wörterbuch? Welche Wörter werden aufgenommen? Was bedeutet ein Wort? Dies sind zentrale Fragen, die aus pragmatischer Sicht kritisch diskutiert werden sollen. Textgrundlage der Untersuchung sind fünf Deutsch-Schwedische Wörterbücher zwischen 1893 und 2001, in denen am Beispiel von Schimpfwörtern1 aufgezeigt werden soll, wie und welche Wirklichkeit hergestellt wird. Es wurden substantivische Bezeichnungen ausgesucht, welche abwertend gebraucht wurden und werden. Die Auswahl erfolgte durch Introspektion, Gruppendiskussion und Studium vorhandener Fachliteratur. Wie jede Studie, kann sie keine absolut verbindlichen Ergebnisse liefern, sondern muss in Relation zu ihrer Entstehung, ihrem Urheber und dem zugrundeliegenden Erkenntnisinteresse betrachtet werden.2 Ziel ist es, mittels einer diachronen Skizze Veränderungen zu analysieren und in einem konstruktivistischen Verständnis zu interpretieren. Die vorliegende Arbeit möchte eine kritische Perspektive auf Wörterbücher eröffnen und eine Sensibilisierung im Umgang mit Sprache ermöglichen.
Serbisch lernen
Skildringen av nationalsocialismen i Annika Thors bok "En ö i havet"
Seminar paper from the year 2008 in the subject Scandinavian Languages, grade: 1,3, University of Frankfurt (Main), language: Swedish, abstract: Annika Thor är en svensk ungdomsboksförfattare som föddes 1950 i Göteborg. Hon växte upp i en judisk familj och bor nu i Stockholm. Boken "En ö i havet", som skrevs 1996, var hennes debutroman. Boken handlar om Steffi (12 år) och Nelli (8 år), två judiska systrar från Wien, som kommer till den göteborgska skärgården på flykt undan tyskarnas judeförföljelser 1939. Boken beskriver systrarnas nya liv i ett främmande land, långt borta från föräldrarna som måste stanna kvar i Österrike: De väntar i Wien på inresetillstand till Amerika eftersom Sverige inte tar emot vuxna flyktningar. "En ö i havet" är den första delen av fyra i serien om Steffi och Nelli och blev nominerad till Augustpriset 1996. För några år sedan gjordes TV-serien "En ö i havet" och sändes i Sverige under hösten 2003. Boken behandlar händelser som hände för 70 år sen, vid början av andra världskriget. Författaren behandlar kriget och nazisternas judeförföljelse: "Der Autor, der als Thema Krieg wählt, geht meist nicht auf das aktuellste Zeitgeschehen ein, sondern sieht sich als Sprachrohr einer unterdrückten, ausgebeuteten, verfolgten kulturellen Gruppe und ernennt sich zu ihrem Advokaten" . Författaren Annika Thor, som själv har en judisk bakgrund, fungerar i boken som advokat för judarna som förföljads av nationalsocialismen.I mitt arbete ska utredas, hur nationalsocialismen skildras i boken. Vad skildras, hur skildras det, hur förmedlar författaren informationer om nationalsocialismen i den här ungdomsboken? Det är frågorna som ska undersökas och besvaras i det följande. Först tänker jag beskriva, sedan analysera och kommentera skildringen av nationalsocialismen i boken.Bokens innehåll förutsätter jag är bekant, därför ska jag inte gå in på det vidare i arbetets huvuddel.
Sprachpolitische Bestimmungen zur Integration von Einwanderern
Strategien der Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung im norwegischen Computerwortschatz
Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,1, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit der norwegischen Computerterminologie vor dem Hintergrund des Sprachkontaktes zwischen dem Norwegischen und dem amerikanischen Englisch. Ausgehend von der Annahme, daß der gesamte norwegische Fachwortschatz der elektronischen Datenverarbeitung und Phänomenen wie dem Internet auf ein amerikanisches Vorbild zurückgeht, wird die Terminologie anhand einer eigenen Lehnwortklassifikation systematisiert und dabei verschiedene Strategien wie Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung als zentrale Prinzipien untersucht. Zum besseren Verständnis ist dem praktischen Teil ein theoretisch-historischer Abriß des Sprachkontaktes sowie der Datenverarbeitung und ihrer Terminologie vorangestellt.
Strategien des aktuellen norwegischen Dokumentarfilms - Diskretes Nation Branding
Magisterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Veranstaltung: Nordische Philologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Basierend auf den Erfahrungen des Filminstituts in Dänemark wurde im Jahre 2007 vom norwegischen Filminstitut ein Talentprogramm unter dem Namen "Nye veier til dokumentarfilm" (Neue Wege innerhalb des Dokumentarfilmgenres) ins Leben gerufen. Insgesamt 12 norwegische Filmemacher erhielten für die Produktion eines max. 30 Minuten langen Dokumentarfilms finanzielle Unterstützung vom norwegischen Staat. Das Ziel sollte sein, Richtlinien des Fernsehens zu ignorieren, neue Wege zu gehen, Kreativität zu entfalten und neue Herausforderungen zu wagen. Als eine Reihe wurden alle Projekte im Jahre 2010 vom norwegischen Filminstitut als DVD-Box herausgebracht. Zwei dieser besonderen Dokumentarfilme, nämlich "Fjord" von Skule Eriksen und "Nok en dag" von Anita Rehoff Larsen sind Untersuchungsgegenstand dieser film- und kulturwissenschaftlichen Magisterarbeit. Beide Filme thematisieren wichtige nationale Aspekte und beeinflussen indirekt auch das Norwegen-Image. Das Erkenntnisinteresse der Filmanalyse soll sein: Welches Norwegenbild wird dem Rezipienten durch diese Filme vermittelt, und mit welchen filmische Strategien wird es erzeugt?"
Strategien des Nationbuilding in Bjørnstjerne Bjørnsons "Arne"
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Bjørnstjerne Bjørnson gilt als einer der wichtigsten norwegischen Schriftsteller und als Verfasser der Nationalhymne "Ja, vi elsker dette landet" geradezu als Nationaldichter. Der Kampf um die Unabhängigkeit Norwegens, welches nach dem Kieler Frieden von 1814 aus seiner Verbindung mit Dänemark gelöst und an Schweden abgetreten worden war, nahm in seinem Leben einen wichtigen Platz ein und findet sich in vielen seiner Arbeiten. Wie andere Schriftsteller seiner Zeit war er darum bemüht, die Selbstständigkeit Norwegens als Kulturnation zu stärken, ein größeres Bewusstsein für die Eigenständigkeit und Besonderheit Norwegens zu schaffen und nicht zuletzt dadurch die vollständige Unabhängigkeit des Landes vorzubereiten1, also Nationbuilding zu betreiben. Im Folgenden werde ich zu ergründen suchen, wie der Verfasser dabei in seiner Bauernerzählung "Arne" vorgeht. Dabei wird zunächst kurz auf die Problematik des Nationsbegriffs eingegangen. Anschließend werden die wichtigsten Eigenschaften der von Bjørnson vor allem anhand einiger Hauptfiguren dargestellten Gesellschaft herausgearbeitet sowie seine literarischen Strategien des Nationbuildings aufgezeigt.
Tschechische Sprachwissenschaft
Über Henrik Ibsens "Peer Gynt". Das dramatische Gedicht als modernes Identitätsdrama
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Nordische Philologie), Veranstaltung: Bachelorarbeit (Nordistische Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ibsens Werke befassen sich mit einer Bandbreite an unterschiedlichen Thematiken, seine Charaktere gestalten sich facettenreich und vielschichtig. Der Inhalt und die damit in Zusammenhang stehende Intention seiner Arbeiten wirft bis heute eine Vielzahl an Fragen auf, welchen es einer Antwort bedarf. Obwohl sich die im zeitlichen Kontext betrachteten Lebensumstände gravierend verändert haben, hat Ibsens Lebenswerk kaum an Popularität verloren. Ein Drama wie "Peer Gynt" zeigt auf, dass man dem Werk damals wie heute eine große Popularität und Aktualität abgewinnen kann. Auf den kommenden Seiten soll daher auf alle Facetten des dramatischen Gedichts eingegangen werden - im historischen Kontext des Dramas gesehen, jedoch auch bis in unser Jahrhundert hineinreichend.Was macht es also aus, dass man den Werken Henrik Ibsens noch immer sowohl Durchschlagskraft auf den modernen Bühnen als auch große Aktualität in den gewählten Thematiken und Fragestellungen abgewinnen kann?