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"Biosphären-Politik". Umweltpolitische Renaturierungsmaßnahmen in den ehemaligen Braunkohleabbaugebieten der Lausitz
"China Shops" als Beitrag der Volksrepublik China zur Entwicklung Namibias?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die europäische und internationale Entwicklungshilfe setzt sich seit Jahrzehnten mit der Förderung des afrikanischen Kontinents auseinander. Trotz dieser Bemühungen befindet sich in Afrika die größte Anzahl der failed states.Während sich die westliche Hemisphäre nach der Beendigung des Kalten Krieges anderen Schwerpunkten widmet, intensiviert China seine Bemühungen im wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Sektor. China bietet ein attraktives Gegenmodell zu den sanktionierten Forderungen des Westens. Während der westliche Ansatz die good gouvernance-Strategie verfolgt, setzt China auf die Politik der strikten Nichteinmischung. Die unterschiedliche Herangehensweise beider Akteure hat sowohl positive als auch negative Folgen für die afrikanischen Staaten. Ziel dieser Arbeit soll es sein herauszufinden, ob das chinesische Modell der Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen, nach dem oben genannten Prinzip der Nichteinmischung, die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten gefährdet oder stimuliert. Dabei erfolgt die Auseinandersetzung dieser Problematik mit dem theoretischen Ansatz des good-gouvernance-Konzepts. Auf Grundlage von politischen Dokumenten wie den chinesischen Weißbüchern und der Auswertung von Primär- und Sekundärliteratur soll die sino-afrikanische Kooperation näher betrachtet werden. Afrika ist durch Vielfalt gekennzeichnet, ebenso ist das chinesische Engagement in Afrika durch diese Vielfalt geprägt. Die Fülle allein würde den Rahmen der Arbeit erheblich sprengen, lediglich Angola wird im Rahmen des dritten Kapitels genannt, um das Set der chinesischen Entwicklungsstrategien näher zu erläutern. Wenn in dieser Arbeit von Afrika gesprochen wird, so werden lediglich Länder südlich der Sahara gemeint sein, von denen eine Vielzahl auf Entwicklungshilfe angewiesen ist. Die direkte Konkurrenz des westlichen Modells der Entwicklungshilfe und des chinesischen Pendants haben einen wesentlichen Einfluss auf die good gouvernance in Afrika.
"Die Bundesländer Deutschlands und deren Hauptstädte" als Thema einer Unterrichtsstunde für eine 5. Klasse
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Von 1949 bis 1990 gab es zwei deutsche Staaten: Die Bundesrepublik Deutschland (BRD), sowie die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Diese Staaten waren durch eine etwa 1400 km lange Grenze voneinander getrennt!Für die Bürger der DDR war es sehr schwierig, sogar unmöglich aus der DDR auszureisen, oder die Stadt gar ganz zu verlassen.Die BRD und die DDR gehörten zwei unterschiedlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen an. Während die Bundesrepublik durch die soziale Marktwirtschaft geprägt ist, war das Wirtschaftssystem der DDR ein System der Zentralverwaltungswirtschaft. Außerdem ist die BRD ein Teil der Europäischen Union (EU), die DDR war Teil des Comecon, des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW).Auch die Einbindungen in die Verteidigungsbündnisse waren unterschiedlich:Die BRD ist Mitglied der NATO, die DDR war Mitglied im Warschauer Pakt.Diese unterschiedlichen Orientierungen und gegenläufigen Entwicklungsprozesse machten Deutschland zum Zentrum des Ost- West- Konflikts.Nachdem am 9. November 1989 die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten- die innerdeutsche Grenze- gefallen war, setzte ein unvorhergesehener Entwicklungsprozess ein. Es wurde der Weg frei für die staatlich- rechtliche Vereinigung Deutschlands. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR dann der Bundesrepublik Deutschland bei. Dieser politische Akt hat zu zahlreichen Umbrüchen geführt. Es folgte eine enorme Migration der Bevölkerung von Ost nach West. Schätzungen zufolge verloren die neuen Bundesländer rund 700.000 Bürger, welche im Westen ihr Glück suchten.
"Empty heart" of Podemos? Eine Untersuchung des Populismus
Magisterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister Scholl Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil der Arbeit widmet sich den konzeptionellen Grundlagen von Populismus. Obwohl sich die Politikwissenschaft uneins darüber ist, was Populismus ist und wie er definiert werden kann, ist eine präzise Definition elementar für die Untersuchung des Phänomens. Um sich dem Konzept zu nähern, werden im ersten Teil zunächst drei historische Wellen von Populismus vorgestellt. Dabei handelt es sich um agrarischen Populismus, den Populismus in Lateinamerika, sowie europäischen Neo-Populismus. In einem weiteren Schritt sollen drei verschiedene theoretische Dimensionen von Populismus beleuchtet werden. So kann Populismus als Strategie, als Kommunikationsstil oder als Ideologie konzipiert werden. Dieser erste Teil der Arbeit stützt sich auf die umfangreiche politikwissenschaftliche Literatur zu Populismus. Politische und soziale Krisen werden oft als begünstigende Faktoren für das Entstehen populistischer Bewegungen betrachtet, daher soll im zweiten Teil der Arbeit auf die Geschichte Spaniens nach Franco eingegangen werden. Da der geschichtliche Kontext bedeutsam ist, um das Phänomen der Partei Podemos zu verstehen, wird der Fokus insbesondere auf die wirtschaftliche und politische Krise im Land gelegt. Diese trat ab Beginn der Finanzkrise 2007 offen zutage. Auch die Reaktionen in der Bevölkerung auf die Krisen sollen betrachtet werden, hierbei nimmt die Bewegung des 15. Mai eine Sonderstellung ein.Im dritten Teil dieser Arbeit soll die Partei Podemos näher vorgestellt werden. Dabei wird ihr Entwicklungsprozess aufgezeigt, von den Vorläuferprojekten, bis hin zu den nationalen Parlamentswahlen am 26. Juni 2016. Zusätzlich soll die Partei ideologisch verortet werden und auf die Organisationsstruktur eingegangen werden. Da diese Arbeit hochaktuell ist und Entwicklungen beinhaltet, die erst kurz vor der Erstellung der Arbeit eingetreten sind, gibt es hierzu bislang keine wissenschaftliche Literatur. Stattdessen werden in der Arbeit Zeitungsartikel, Primärquellen der Partei, sowie soziale Netzwerke wie Twitter verwendet um ein vollständiges und aktuelles Bild der Partei skizzieren zu können. [...]
"Eurokrise": Stabilisierung des Euro
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 3,0, Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung der "Eurokrise". Es werden Gründe der Krise aufgezeigt und die Lage der betroffenen Staaten beschrieben. Auch die oben genannten getroffenen und geplanten Rettungsmaßnahmen werden genauer dokumentiert. Weiterhin werden Meinungen und weitere Vorschläge von Forschungsinstituten, Banken und internationalen Organisationen zur Eurokrise vorgestellt.Die derzeitige "Eurokrise" ist ein aktuelles Thema. Die europäische Gemeinschaftswährung ist angeschlagen und die hohen Schulden einiger EU-Länder geben den Anschein, dass die Währung Euro in Gefahr ist. Somit wird die Frage gestellt, ob diese Strategien ausreichend sind, um die Krise zu bewältigen oder, ob vielleicht einige Länder aus der Euro-Zone austreten sollten oder die Währung Euro insgesamt vielleicht zum Scheitern verurteilt ist.
"Föderalismus". Vorbildfunktion für die Europäische Union?
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Augsburg, Veranstaltung: Europäische Integration, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit geht in drei Schritten der übergeordneten Frage nach, ob der "Föderalismus" als Vorbild für den institutionellen Ausbau der Europäischen Union Pate stehen kann. Hierfür ist es zunächst nötig, die begriffstheoretischen Aspekte zum Föderalismus und seiner möglichen Erscheinungsformen einer genaueren Betrachtung zu unterziehen, um mittels dieser zu klären, ob dieser überhaupt als geeignetes Modell für die Weiterentwicklung der Union gelten kann. Anschließend soll untersucht werden, ob und inwieweit der Föderalismus für die europäische "Praxis" von Bedeutung ist. Dieser Schritt wird dabei über einen Umweg, namentlich der Ideengeschichte des Föderalismus, vollzogen werden, sind hierin doch einige der Gründe für die mangelnde Attraktivität eines föderalen Europakonzeptes sowie die bisherige Entwicklung der Union auszumachen. Nach der Klärung der Frage, ob Europa bereits föderale bzw. "bundesstaatliche" Elemente aufweist, wird auf die in Europa "plötzlich" einsetzende Föderalismusdebatte näher einzugehen sein, ehe schließlich in einem letzten Schritt auch der Frage nachgegangen wird, ob ein europäischer "Bundesstaat" zu realisieren wäre und wenn ja, auf welche Weise.
"Nachhaltige Entwicklung" - Eine kritische diskurs- und hegemonietheoretische Analyse nach Ernesto Laclau und Chantal Mouffe
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Diskurstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Aufsatz untersucht mit Hilfe der poststrukturalistischen Diskurs- und Hegemonietheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe wie der Diskurs um "nachhaltige Entwicklung" hegemonial werden konnte. Die Analyse hat dabei gezeigt, dass vor allem Machtunterschiede, die Versöhnung von Wachstum und Nachhaltigkeit sowie das Vorhandensein des tendenziell leeren Signifikanten ,nachhaltige Entwicklung' für die Hegemonialisierung verantwortlich sind. Der tendenziell leere Signifikant schafft es dabei, partikulare Momente wie Wachstum, Markt, Umweltschutz und Entwicklung als das positive und allgemeinhin Anzustrebende zu repräsentieren. Durch die Analyse wird darüber hinaus gezeigt, was den gegen-hegemonialen und radikaleren Ansätzen fehlt, um mehr Einfluss zu erlangen.
"Negative Campaigning" ein neues Übel in der Politik?
"Politische Bilder" in Kriminalserien am Beispiel der Serie Tatort
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik - Politik, politische Bildung, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich beschäftige mich in dieser Hausarbeit mit der Konstruktion von politischen Bildern, an dem konkreten Beispiel einer Folge der Kriminalserie Tatort. Zunächst werde ich unter Punkt zwei eine Präzisierung des Untersuchungsgegenstands vornehmen und definieren was konkret Inhalt meiner Analyse sein soll.Anschließend werde ich kurz erläutern, welches methodische Vorgehen ich für meine Analyse wähle und diese Wahl begründen. Darauf aufbauend werde ich die verwendeten Analysekriterien explizieren, die sich an dem von Mehmet Tä entwickelten Instrumentarium von Analysekriterien orientieren. Im eigentlichen Analyseteil werde ich eine exemplarische Folge der Reihe Tatort untersuchen. Ich werde die vorher definierten und erläuterten Kriterien anwenden, um so Erkenntnisse über den Untersuchungsgegenstand der "Politischen Bilder", die in der Folge vermittelt werden, zu gewinnen. Als Grundlage für meine Analyse dient neben der eigentlichen Folge, ein von mir angefertigter Sequenzplan , der ausführlich kommentiert ist.Nach einer Auswertung der Ergebnisse, werde ich diese dann in einem abschließenden persönlichen Resümee diskutieren und zu ihnen Stellung beziehen.
"Reflexive Beobachtung" und "Metatheoretisches Paradigma". Ein Plädoyer für die Etablierung einer Beobachterkonzeption in den Internationalen Beziehungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Theorien der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung ist es, ein Plädoyer für die Verankerung einer 'reflexiven Beobachterkonzeption' in der politikwissenschaftlichen Disziplin der Internationalen Beziehungen abzulegen. Dieses Unterfangen wird als ein genuin sinnvolles Projekt angesehen, weil sich die besagte Disziplin in einem Zustand befindet, welcher sich durch theoretische Antagonismen und koalitionsartige Fragmentierung auszeichnet. Dieser oft auch als "Theorienpluralismus" bezeichnete Sachverhalt zeigt zwar einerseits auf, dass es sich um eine dynamische Disziplin handelt, welche sich im Zuge ihrer akademischen Professionalisierung permanent weiterentwickelt und spezialisiert. Andererseits bringt er aber auch zum Ausdruck, dass es sich um eine von Konfliktlinien zerrüttete Disziplin handelt, welche "[...] bis heute keinen Konsens über die angemessene begriffliche und theoretische Fassung ihres Erkenntnisgegenstandes und die Methoden der Erkenntnisgewinnung - also dessen, was internationale Beziehungen sind und wie sie erforscht werden sollen - gibt." Demnach besteht der Nutzen des hier angestrebten Unterfangens darin, dass eine wissenschaftliche Perspektive aufgezeigt wird, welche in der Lage ist selbst inkommensurabel erscheinende Theorien im Rahmen einer gemeinsamen Begriffsinfrastruktur erkenntniserweiternd in Beziehung zu setzen.Zu diesem Zweck werden im Verlauf der vorliegenden Arbeit die Konzeptionen 'reflexive Beobachtung' und 'metatheoretisches Paradigma' eingeführt und grundlegend erläutert. Im Anschluss werden diese zu einer Analyseheuristik verdichtet und exemplarisch erprobt. Schließlich entwickelt der letzte Teil dieser Arbeit eine Argumentation, die basierend auf den Analyseergebnissen, den wissenschaftlichen Mehrwert der 'reflexiven Beobachterkonzeption' illustriert und darüber hinaus potentielle Anschlussprojekte in Aussicht stellt. Dabei erfolgt die Beurteilung des wissenschaftlichen Mehrwertes anhand der Überprüfungen der folgenden Arbeitshypothese: Die disziplinäre Etablierung einer beobachtertheoretisch formulierten Reflexionsperspektive leistet einen erkenntniserweiternden Beitrag zum Forschungsprogramm der Internationalen Beziehungen.
"Reichsbürger" als Herausforderung für die öffentliche Verwaltung
Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: "Reichsbürger" erscheinen in der Öffentlichkeit oder im Zusammentreffen mit der öffentlichen Verwaltung zunehmend als gefährliche Exzentriker, welche auch von der Waffe Gebrauch machen oder in der Gruppe agieren. Ihr Sehnsuchtsort, das Deutsche Reich, ist zwar untergegangen. Unabhängig davon beziehen sie sich darauf und vertreten energisch ihre verqueren, widersprüchlichen Positionen. Damit geht einher, dass sie die Bundesrepublik Deutschland und ihre Rechtsordnung ablehnen. Das führt die öffentliche Verwaltung vor eine komplexe Problemstellung, da sie Umgang mit diesen Personen hat, welche sich nicht an Gesetze gebunden fühlen. Daher bietet sich die Ausarbeitung klassischer Handlungsempfehlungen an. Darüber hinaus begehen diverse "Reichsbürger" bei Ihren Handlungen Straftatbestände, welche der Staat vehement zu verfolgen hat. 1. Einleitung2. Vorgeschichte2.1. Militärische Niederlage des deutschen Reiches und Übernahme der Regierungsgewalt durch die Siegermächte2.2. Staatsgründung zweier deutschen Staaten 2.3. Staatsrechtsverständnis 2.4. Das endgültige Ende des Mythos "Deutsches Reich" 3. Wer sind die "Reichsbürger"?3.1. "Reichs"-Ideologie3.2. Soziokulturelle Feststellungen3.3. Öffentliche Präsenz, insbesondere in den sozialen Medien 4. Sieben Gruppen und Agitatoren der Szene 5. Typische Argumente der "Reichsbürger" 6. Klassische Erscheinungsformen sowie Vorgehensweise der "Reichsbürger" 7. Überschneidung der "Reichs"-Ideologie mit anderen politischen Ausrichtungen 8. Psychologische Einordnung 8.1. Motivation 8.2. Sozialpsychologische Dimension 8.3. Tiefenpsychologische Einordnung 8.4. Zwischenfazit9. Umgang mit "Reichsbürger" - Prävention und Entgegentreten 9.1. Aufklärung der Bevölkerung über "Reichsbürger" und Ausbau der politischen Bildung 9.2. Zivilgesellschaftliche Intervention9.3. Optimierung der politischen Teilhabe9.4. Strafrechtliche und ordnungsrechtliche Optionen 9.5. Konsequentes Durchsetzen des öffentlichen Auftrages9.5.1. Handlungsempfehlungen bei Bescheidungen 9.5.2. Telefonate, persönliche Vorsprache 9.5.3. Hausverbot9.5.4. Rechtsbehelfe9.5.5. Prüfung der Fahrtauglichkeit und Zuverlässigkeitsprüfung9.5.6. Waffenrecht9.5.7. Melderecht / Staatsangehörigkeitsrecht9.5.8. Sozialhilfe für "Reichsbürger"9.5.9. Beamten- und Disziplinarrecht9.5.10. Zwischenfazit9.6. Beobachtung der Szene durch die Verfassungsschutzbehörden10. Zusammenfassung / Fazit
"Transatlantic Trade and Investment Partnership" (TTIP). Mögliche ökonomische Folgen und Effekte
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 1,3, Hochschule für angewandtes Management GmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Bachelorarbeit ist eine Vermittlung theoretischen Wissens über den Themenbereich des "Transatlantic Trade and Investment Partnership" (TTIP) und die diesbezüglichen Standpunkte in Industrie und Gesellschaft. Zudem sollen ökonomische Effekte und Auswirkungen des Freihandelsabkommens beschrieben und kritisch beurteilt werden.Um ein besseres Verständnis der gegenwärtigen Lage gewährleisten zu können, wird im Rahmen dieser Bachelorarbeit eine kurze Beschreibung der Komplexität des TTIP geboten. Hierbei wird nur ein kurzer Überblick auf Grundlagen wesentlicher Merkmale gewährt.Zum genaueren Verständnis des Freihandels und auf Grund der komplexen Thematik dieses Themas, wird ein Überblick über den Bereich der wirtschaftlichen Protektion gegeben. Hierbei wird auf die 2.2 Instrumente des Protektionismus sowie den Abbau von 2.2.1 tarifäre Handelshemmnisse und 2.2.2 nicht-tarifäre Handelshemmnisse eingegangen. Den Abschluss dieses Kapitels bildet eine Veranschaulichung von Möglichkeiten im Rahmen des 2.3 Abbaus des Protektionismus.Im dritten Punkt der Arbeit werden Grundlagen der theoretischen und ökonomischen Beurteilung des "Transatlantic Trade and Investment Partnership" beleuchtet. Mit den theoretischen Grundlagen des Freihandels, die zur Beurteilung und zum Verständnis des TTIP von großer Wichtigkeit sind, befasst sich der vierte Punkt dieser Bachelorarbeit, dem eigentlichen Kernbereich der Arbeit. Im fünften Punkt des Kernbereichs werden Standpunkte verschiedener Interessensgruppen erläutert, d.h. zivilgesellschaftliche Darsteller, Parteien des Bundestages, Gewerkschaften und wirtschaftliche Verbände werden berücksichtigt. Die Darstellung der einzelnen Interessengruppen soll die Aktualität des Themas hervorheben und einen detaillierten Überblick vermitteln.Abschließend gibt die Arbeit, einen umfassenden Ausblick sowie eine Abwägung auf Basis des thematisierten Informationsstands. Dabei werden auch vorteilhafte wirtschaftliche Integrationsprozesse im Zusammenhang mit dem TTIP debattiert.
"Völker hört die Signale". Zur nationalen Frage der Internationalen Arbeiterbewegung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialistische Internationale war in Folge der Internationalen Arbeiterassoziation (IAA) angetreten die bürgerliche Revolution über sich hinaus zu treiben und ganz im Sinne von Marx die bürgerliche Gesellschaft zu überwinden. Wie einst die französische Revolution den Dritten Stand zur Nation erklärt hatte, sollte der sozialistischen Theorie zufolge das Proletariat, die 'Verdammten dieser Erde', diese Stelle übernehmen, um, wie es der deutsche Liedtext des internationalen Arbeiterkampfliedes nennt, 'alles zu werden'. Die Proletarier galten und gelten im Arbeiterbewegungsmarxismus als das revolutionäre Subjekt der Geschichte, jedoch ist ihr Verhältnis zum Kollektiv der Nation alles andere als eindeutig bestimmt. Dieses Verhältnis der Linken zur Nation werde ich im folgenden genauer analysieren. Orientiert an der Internationale stellt sich mir die Frage, warum die Agitation und der Imperativ der Erkämpfung des Menschenrechts gerade den Völkern gilt. Welche Bedeutung haben Volk und Nation für die Arbeiterbewegung? Schließlich wird angesichts des Scheiterns der Zweiten Internationale im Ersten Weltkrieg die Frage zu beantworten sein, welche Bedeutung das Verhältnis zur Nation und die theoretisch propagierte Anti-Kriegshaltung zu der Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914 spielt.
"Wer hat hier das Sagen?" - Organisationale Macht aus legitimitätsorientierter und mikropolitischer Perspektive am Beispiel der Kommunalverwaltung
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Sonstiges, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Phänomen von Macht in Organisationen ist von zentraler Bedeutung für deren Funktionsfähigkeit. Effizientes kollektives Handeln setzt funktionierende Machtverhältnisse voraus. Aufgrund der Unbestimmtheit von Arbeitsverträgen benötigt das Management einerseits Kontrollmechanismen, ist andererseits aber auf das Engagement und die Kooperation der Beschäftigten angewiesen. Diese bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Widerstand gegen Kontrolle und dem Interesse an Arbeitsplatzsicherheit sowie organisationaler Stabilität. Die Verfolgung individueller Interessen ist - neben der Voraussetzung des Fortbestands der Organisation - nur möglich, wenn gemeinsame Regeln bestehen. Diese Regeln sind soziale Konstrukte, die auf Abstimmungsprozessen beruhen und häufig das Ergebnis von Machtkämpfen sind. Gleichzeitig müssen sie als verlässlich gelten. Obwohl Machtbeziehungen erhebliche Auswirkungen auf Organisationen haben, wird das Thema selten explizit thematisiert. Gerade deshalb ist die Frage "Wer hat hier das Sagen?" aus organisationssoziologischer Perspektive zentral. Die vorliegende Arbeit untersucht, wodurch die Machtstellung eines Akteurs legitimiert ist und wie sie sich mikropolitisch herausbildet. Im Fokus stehen theoretische Ansätze, die Akteure als handlungsbestimmende Größe begreifen. Zur Eingrenzung wird exemplarisch die Kommunalverwaltung betrachtet. Aufgrund ihrer formalisierten Ordnungen lassen sich hier - so die erste These - die Legitimationsquellen formeller Macht besonders gut identifizieren. Dies erfolgt sowohl über den hierarchischen Verwaltungsaufbau (z. B. Organigramme und Aufgabenverteilungen) als auch über die kommunale Selbstverwaltung mit politischen Gremien und deren Satzungskompetenz. Der mikropolitische Ansatz geht davon aus, dass informelle Machtstrukturen existieren, die quer zu offiziellen Strukturen verlaufen und entscheidend sind. Um diese sichtbar zu machen, müssen interne Faktoren der Machtbeziehungen analysiert werden. Auch in bürokratischen Organisationen identifizieren Akteure Unsicherheitszonen und nutzen diese strategisch zur Durchsetzung eigener Interessen. In einem besonders stark formalisierten Kontext wie der Kommunalverwaltung - so die zweite These - treten diese Unsicherheitszonen besonders deutlich hervor und können gezielt genutzt werden.
"Wofür wir stehen und was den anderen fehlt". Ausgewählte Reden der Parteivorsitzenden Nigel Farage (UKIP) und Bernd Lucke (AfD)
'Indigenous' versus 'Non-indigenous' People's Rights in Ethiopia. Political Participation of 'Non-Indigenous' People in Bambasi Woreda
Master's Thesis from the year 2015 in the subject Politics - Topic: Public International Law and Human Rights, grade: Excelent, Addis Ababa University (College of Law and Governance), course: Human Rights, language: English, abstract: The right to political participation, as stated under the UDHR and ICCPR, is a basic right of human beings that influence the inter-relation and interaction of human beings. Ethiopia, as signatory of these international human right instruments, the FDRE constitution stipulates the right to political participation right of all Nation, Nationalities and People of the country without any discrimination. However, regional states, like Benishangul-Gumuz, had face serious criticism that 'non-indigenous' people are face serious problem in the enjoyment of their right to political participation. This research has aimed to assess the political participation of 'non-indigenous' people of Benishangul-Gumuz Regional State in a case study of Bambasi Woreda. It looks and measures the participation of 'non-indigenous' people in public decision making and assess the 'indigenous' vs. 'non-indigenous' composition of institutions of Bambasi Woreda's administration and normative instruments for the accommodation and consideration of the right to political participation of 'non-indigenous' people. In investigating reliable data, the researcher utilizes the qualitative research approaches unstructured in-depth interview, key informant interview and field observation as data collection instruments, in combination with different documents and articles. As findings of the study reveal, the right to political participation has been shortened by normative and institutional constraints that range from the federal up to the Kebele administration level. Hence, it is highly recommended that there must be a structural change that helps to establish an inclusive normative and administrative institution which ranges from the reconsideration of 'non-indigenous people up to a constitutional amendment and complete re-institutionalization of the administration.
'Republikaner' und 'Freiheitliche Partei Österreichs' im Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Mitte der achtziger Jahre erleben rechtsextreme Parteien in Europa wieder einen enormen Aufschwung. So konnte der "Front National", gemeinsam mit dem "Movimento Sociale Italiano" und der griechischen Partei "Ethniki Politiki Enosis" bei der zweiten direkten Wahl 1984 ins Europäische Parlament einziehen. Diese drei Parteien bildeten in der Folge die aus 16 Abgeordneten bestehende Fraktion der Europäischen Rechten. 1989 gehörten auch Mitglieder der bundesdeutschen "Republikaner" und des belgischen "Vlaams Blok" der Fraktion an. Nach der Wahl 1994, bei der die "Republikaner" nicht wieder in das Parlament einziehen konnten, kam eine neuerlich Fraktionsbildung der Europäischen Rechten nicht mehr zustande, dennoch kann man diese Wahl nicht als eine Niederlage der rechtsextremen Parteien werten, da sich mit dem französischen "Front National", dem belgischen "Vlaams Blok", der italienischen "Alleanza Nazionale" und der "Freiheitlichen Partei Österreichs" (FPÖ) die Zahl der Abgeordneten im Parlament auf 31 erhöhte.Die Erfolge der rechtsextremen Parteien sind aber nicht nur auf das Europäische Parlament beschränkt, sondern die Parteien waren auch in der Lage in ihren jeweiligen Ländern in die Parlamente einzuziehen. In Deutschland konnten die "Republikaner" 1989 bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 7,5 Prozent der Stimmen für sich gewinnen, aber auch in den Folgejahren, die im Allgemeinen für die Partei von Niederlagen gekennzeichnet waren, konnte man 1992 und auch 1996 in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen. Bei beiden Wahlen konnte man ein Ergebnis von jeweils knapp zehn Prozent erreichen. In Österreich gelang es der FPÖ bei den Nationalratswahlen 1995 21,9 Prozent der Stimmen auf sich zu vereinigen. Bei den Wahlen 1999 wurde sie sogar zweitstärkste Partei mit 27,2 Prozent und bildet seitdem mit der "Österreichischen Volkspartei" die Regierung.
...denkt immer an den ´mittleren Funktionär´... - Wolfgang Abendroth (2. Mai 1906 bis 15. September 1985)
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Didaktik - Politik, politische Bildung, , Sprache: Deutsch, Abstract: In his scholarly essay, the author, an experienced cultural scientist and social psychologist, tries an ¿intellectual portrait¿ and reminds of Wolfgang Abendroth, a German political scientist and leftiest closely connected with the (small) socialist sector/s of the German working class and labour movement since the early 1920¿ies. In his introduction the author very briefly paints his own impression when he was a graduate student in Marburg/Lahn where the portrayed worked for about two decades as an academic teacher (1951-1972). - Quoting Wolfgang Abendroths wife and comrade - Dr Lisa Abendroth - on what Wolfgang once pointed out: "Better imprisoned even within the ¿Third Reich¿ than forced to be an émigré", the author, in the first part of this piece, tells the story on the very life of Wolfgang Abendroth as a member of the German working class movement, attested to be personal as friendly and bold, partly beloved as an intellectual adviser and moral authority within German labour left but also basically accepted as an honorary person and political figure even from the bulk of his adversaries.
1977
30 Jahre Antifa in Ostdeutschland
50 Jahre saudiarabische Geschichte - Die Entwicklung des Königreichs Saudi-Arabien von der Gründung 1932 bis zum Tod König Khaleds 1982
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Rostock, Veranstaltung: PS "Die Entwicklung des modernen mittleren Orients", Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Hausarbeit soll ein Überblick gegeben werden über Saudi-Arabien von der Staatsgründung 1932 durch den legendären König Ibn Saud bis zum Tod König Khaleds im Jahr 1982. In den ersten Kapiteln werden nacheinander die Epochen der einzelnen Könige näher beleuchtet. Anschließend wird auf die Bereiche saudiarabischer Politik eingegangen, die sich im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt haben. Diese Themen werden separat behandelt, da eine gesplittete Zuordnung zu den Regierungszeiten der einzelnen Könige nur der Übersichtlichkeit geschadet hätte.Als Grundlage für die Recherchen diente vor allem englischsprachige Literatur, die den Mittleren Osten unter verschiedenen Gesichtspunkten näher beleuchtet. Die wichtigsten darunter sind "The Modern Middle East" von Albert Hourani, Philips S. Khoury & Mary C. Wilson und "A History of the Modern Middle East" von William L. Cleveland. Ein weiteres wichtiges Buch, auf das sich diese Hausarbeit stützt, ist "Der Golf" von Gerhard Konzelmann.Rostock, März 2003
80 Jahre 2. Republik, Politisches Handbuch Österreich
Dieses Handbuch ist eine Reflexion der achtzigjährigen österreichischen Bundespolitik, die die Entstehung der Republik und die wichtigsten politischen Ereignisse, wie die Wiedererlangung der Souveränität nach dem 2. Weltkrieg durch den Staatsvertrag, aber auch deren Wiederaufgabe durch den EU-Beitritt widerspiegelt. Auch die negativen Vorkommnisse wie der AKH-Skandal oder die Noricum-Affäre bleiben nicht ausgespart.
A blanc check for intervention - the evolution of the Monroe Doctrine and its significance in contemporary U.S. foreign policy
Seminar paper from the year 2005 in the subject Politics - Region: USA, grade: 1,3, Indiana University (Political Science Department), course: American Political Traditions, language: English, abstract: The Monroe Doctrine will be 200 years old in 2023 and the world of today could not be more different than from the conditions of the world in which president James Monroe gave his speech, which would become so famous and significant for the direction of U.S. foreign policy. Yet the policies of the Monroe Doctrine are still very much alive. Especially after president Theodore Roosevelt announced the Roosevelt Corollary to the Monroe Doctrine in 1904 America's path of becoming a major player in world affairs with arbitrary power was paved for them. The argument of this paper is that the document known today as the Monroe Doctrine started out as a simple but efficient and bold proclamation, which dealt with the problems of its time and has been transformed into a tool for global involvement. Originally it attempts to keep Europeans out of the New World but it does not attack the already existing colonies in the Western Hemisphere. Over time various presidents altered this original phrasing. One of the more important examples of this tradition is Theodore Roosevelt's Corollary to the doctrine, which will serve as an illustration to outline the main argument. Roosevelt turned the meaning of the doctrine around and went from noninterference to active responsibility by the United States to intervene anywhere in the Western Hemisphere where chaos and violence ruled. Still limited on the Western Hemisphere and whatever was defined to fit into this category Roosevelt's definition of the "international police power" soon became just that. The United States would enter two World Wars on the basic justification that they were restoring order and justice and were only acting out of self-defense reasons. After World War II nothing of what James Monroe had once proclaimed as essential to American progress was left. The defining characteristic of Monroe's old doctrine-the non-interference with European affairs phrase-had been shattered to pieces. The Cold War forced the United States to become even more dedicated to European matters and even after the Cold War the U.S. or a multilateral coalition under U.S. leadership now dealt with new threats to European peace. With the post 9/11 era all dreams about isolation from Europe were forever destroyed. The War on Terrorism is the latest effort of the United States to change the conditions of countries all around the world.
A Comparative Study of New Zealand and Japan's ODA Policy toward the Pacific Region