Naher Osten
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Afghanische Reise
Nur wenige Monate nachdem in Afghanistan eine über 25-jährige Kriegsgeschichte zu Ende ging, begleitet Roger Willemsen eine afghanische Freundin auf ihrem Weg in die Heimat: von Kabul nach Kunduz und durch die Steppe zum legendenumwobenen Oxus, dem Grenzfluss zu Tadschikistan - die abenteuerliche Reise durch ein erwachendes Land.Willemsen spricht mit einfachen Frontsoldaten, Kommandanten und Generälen, trifft Drogenschmuggler, Nomaden und Weise, begegnet Verstörten und Traumatisierten, Menschenrechtlerinnen und Häftlingen, ehemaligen Mudschaheddin und Taliban-Funktionären, Fußballerinnen und Musikern. Er besucht Fabriken, Märkte, Schulen und den Ältestenrat eines Dorfes, ist Gast bei einer Verlobungsfeier und inszeniert eine Kinovorführung für Frauen und Kinder. Er überquert den lebensgefährlich verminten Salang-Pass, besucht die schwer zugänglichen Dörfer der Tadschiken, trifft turkmenische Kamelhirten in der Steppe und gelangt schließlich an die Ufer des mythischen Flusses Oxus, der die Grenze Afghanistans zu Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan bildet.Am Ende ist Roger Willemsens Buch weit mehr als der persönliche Bericht von einer faszinierenden Reise, sondern eine literarische Betrachtung der Grundlagen allen Reisens und eine Suche nach dem Eingang in die Fremde.'Dieses Buch ist ein Geschenk, verfasst von einem deutschen Intellektuellen, der mit neugierigem Kinderblick hinter die News-Front schaut. [...] Dabei erweist sich der Autor als wunderbarer Beobachter. Wenn er von seinen Begegnungen mit Generälen oder Drogenschmugglern, Menschenrechtlerinen oder Taliban-Funktionären schreibt, bekommt das Nachkriegsland - jenseits der ¿Tagesschaü-Fratze - endlich ein Gesicht.' stern
Couchsurfing im Iran
Couchsurfing in Saudi-Arabien
Das Wunder Kairo
Die 21
Ein Frühling in Jerusalem
Jerusalem - ein Ort, aufgeladen mit Religion, Prophetie, Politik. Früh um fünf auf dem Ölberg stehend, kann man es hören und sehen - erst die Muezzins, dann die Glocken, dann das erste Sonnenlicht auf der goldenen Kuppel des Felsendoms. In all das taucht Wolfgang Büscher ein. Er hört Jerusalem zu, nimmt seine Bilder und Stimmen auf, dringt immer tiefer ein in die Geheimnisse der Stadt. Verbringt die Tage im arabischen, christlichen, jüdischen Viertel, in den halbdunklen Gassen und Souks, auf der Via Dolorosa, an der Klagemauer und in Gewölben, in denen arabische Männer Kardamomkaffee trinken und Wasserpfeife rauchen. Er läuft durchs Kidrontal, durch den Garten Gethsemane, wandert über das Dach von Jerusalem und läßt sich eine Nacht lang in der Grabeskirche einschließen. Ein Frühling in Jerusalem: eine einzigartige Reise in eine unerschöpfliche Vergangenheit, in eine faszinierende Gegenwart.'Ich fragte mich, ob es wohl einen gab in ganz Jerusalem, einen einzigen, der von sich sagen durfte, er kenne seine Stadt. Ich bezweifelte es.'
Gebrauchsanweisung für Dubai und die Emirate
Kamel und Ferrari, Schleier und Skihalle: In den Emiraten verschmelzen Tradition und Moderne. Felicia Englmann, die in Dubai Golf-Arabisch gelernt hat, stürzt sich in dieses Abenteuer der Gegensätze. Sie fährt mit der Abra über den Dubai Creek, genießt die Aussicht vom Burj Khalifa und besucht eine Klinik für Jagdfalken. Sie erklärt, wie man im Dubaier Straßenverkehr überlebt, was die Emirate unter Naturschutz verstehen und was man beim Moschee-Besuch beachten sollte. Sie stellt die bedächtige Metropole Abu Dhabi vor, deren quirlige Konkurrentin Dubai und trifft Emirate im Dornröschenschlaf; schreibt von der Selbstständigkeit der Frauen, die unter ihrer Verschleierung oft unterschätzt werden, und von einem Lebensgefühl, bei dem Scheitern nicht zum Konzept gehört.
Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...
Unter dem Halbmond
Von Baltistan zum Hindukusch. Ein Reisebericht aus Pakistan
Pakistan weckt Sehnsüchte und Ängste gleichermaßen. Für viele ist es ein Land, das Unterschlupf für terroristische Organisationen wie al-Qaida und Taliban bietet. Ein Land, in dem die islamisch geprägte Regierung religiöse Minderheiten ausgrenzt und benachteiligt.Doch Pakistan ist auch ein Land der großen Naturschauspiele. Mit Gebirgsmassiven wie dem Karakorum ist es geradezu die Mutter aller Bergländer, die Bergsteiger aus aller Welt anlockt. Viele Landschaften sind noch naturbelassen und lassen sich fernab der üblichen touristischen Wege erkunden.Der Autor Roman Nies hat Pakistan als Bergsteiger bereist. In diesem Buch beschreibt er seine Reise zwischen den höchsten Gipfeln der Welt und erzählt von den Höhepunkten und Gefahren seiner Tour - mit spannenden Einblicken in historische Expeditionen. Doch Roman Nies interessiert sich auch für die Kultur und das Zusammenleben der Menschen in Pakistan. In seinen Gesprächen thematisiert er die Probleme des Landes, spricht über das Verhältnis zur Religion und lässt auch benachteiligte Gruppen zu Wort kommen. Er zeichnet so ein Bild von Pakistan, das auch bunt und vielstimmig sein kann. So öffnet Roman Nies mit seinem Reisebericht den Blick auf eine Welt, die den meisten Menschen im Westen bisher verborgen war.
Wo samstags immer Sonntag ist