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"Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry als Märchen? Gemeinsame Motive mit "Das Wasser des Lebens" und Parallelen zu "Hans im Glück"
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 10, , Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit stelle ich das Volks- und das Kunstmärchen genauer vor, indem ich beide definiere und die für sie typischen Merkmale. Außerdem arbeite ich Bedeutung und Funktion von Märchen für Kinder anhand der Theorie des österreichischen Kinderpsychologen Bruno Bettelheim heraus. Im Hauptteil stelle ich das berühmte Werk "Le Petit Prince" des französischen Autors Antoine De Saint-Exupéry und das Märchen "Das Wasser des Lebens" der Gebrüder Grimm vor, interpretiere sie anhand ausgewählter Motive und stelle sie einander gegenüber. Die Motive Wanderschaft und Wasser treten ebenfalls bei dem Märchen "Hans im Glück" der Gebrüder Grimm auf.Diese Parallelen zu "Le Petit Prince" beschreibe ich unter Punkt 5. "Parallelen zu "Le Petit Prince" im Märchen "Hans im Glück". Des Weiteren diskutiere ich inwieweit "Le Petit Prince" als typisches Märchen angesehen werden kann. Um dies zu verdeutlichen, führe ich die in den Märchen auftretenden typischen Märchenmerkmale und -symboliken auf.--The present paper (SRP) deals with fairy tales in general and the journey of the prince in "The Petit Prince" and the prince in the fairy tale "Das Wasser des Lebens" in particular. In this connection the presentation of the Water is especially considered. The two fairy tales are analysed and compared by means of selected properties.This approach clarifies that "Le Petit Prince" is a modern fairy tale. Many common properties or symbols which are typical for fairy tales can be found. The journey of the protagonists and the Water which has a positive connotation in both fairy tales is of central importance. Moreover, the statistics about the number of sold copies and translations all over the world shows that "Le Petit Prince" can be seen as a timeless work.
"Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann. Eine kindgerechte Hinführung zum Thema des Nationalsozialismus
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Veranstaltung: Literaturnetzwerk für Kinder, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Kinderbuch "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann, mit dem ich mich im Zuge der Arbeit beschäftigen werde, beantwortet die Frage, ob es pädagogisch sinnvoll ist, ein Kind gleich von Anfang an mit der grausamen Wahrheit des Holocaust zu konfrontieren, mit einem klaren Nein. Die Art, wie er sich im Fall von "Willibald" dem Thema annähert, möchte ich anhand dreier herausragender Punkte, denen zum allgemeinen Verständnis eine Textanalyse unter Punkt 2 vorausgeht, erörtern. Unter Punkt 3 untersuche ich die Thematik des Außenseitertums, die im Interessen- und Erfahrungsbereich von Kindern steht und sowohl im Nationalsozialismus als auch im Buch eine bedeutende Rolle spielt. Der folgende Abschnitt (Punkt 4) diskutiert, inwiefern der Nationalsozialismus als Literaturthema für achtjährige Kinder geeignet ist und wie Fährmann dieser Problematik im besprochenen Kinderbuch begegnet. Der Gedankengang wird fortgeführt, indem ich die markantesten Parallelen im "Überaus starken Willibald" (Punkt 5) zum Nationalsozialismus vorstelle. Die abschließende Schlussbetrachtung gibt einen zusammenfassenden Überblick darüber, wie es dem Autor Fährmann in seinem Kinderbuch gelingt, die sehr jungen Rezipienten an das Thema des Nationalsozialismus heranzuführen, ohne sie dabei mit der Grausamkeit der geschichtlichen Wahrheit zu konfrontieren.
"Die Brücke" von Franz Kafka. Stoffsammlung, Analyse und Interpretation
Prüfungsvorbereitung aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit möchte zeigen, wie eine Interpretation erarbeitet werden kann, indem ausschließlich der Text als Grundlage genommen wird.Diese Schrift soll interessierten Schülerinnen und Schülern helfen, zu erkennen, wie sie vielleicht besser Aufsätze schreiben können. Wert gelegt wurde dabei besonders darauf, den TEXT als Grundlage jeglicher Interpretation zu nehmen. Auch auf richtiges Zitieren wurde geachtet, sowie ein Kopf an den Anfang gesetzt. Der Umfang dieses Aufsatzes soll niemanden erstaunen: 180 Minuten haben dafür nicht gereicht, höchstens gerade für das Vorschreiben von Hand, was hier nicht dokumentiert ist!Der Verfasser hat versucht, sich in die Lage der SuS zu versetzen und der Klausuraufgabe gerecht zu werden. Das Ergebnis dieses Experimentes besteht neben dem vorliegenden Aufsatz in der erneuten Bestätigung der schon vorhandenen Gewissheit, dass die festgelegten 180 Minuten für eine Deutschklausur nicht ausreichen.
"Die Verwandlung" als Graphic Novel im Literaturunterricht
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,3, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird exemplarisch anhand der Graphic Novel "Die Verwandlung" von Mairowitz und Crumb, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Franz Kafka, untersucht, welche Auswirkungen der Einsatz dieser Graphic Novel auf den Literaturunterricht haben könnte. Dafür wird zunächst die Graphic Novel als solche definiert, um anschließend näher auf die Chancen, die der Einsatz von Graphic Novels für den Literaturunterricht mit sich bringt, einzugehen. Gerade in Hinblick auf die Erzählung Die Verwandlung werden oft Bedenken gegen die Umsetzung als Graphic Novel geäußert. Nachdem diese kurz erläutert werden, wird die Graphic Novel Kafka von Mairowitz und Crumb und die in ihr enthaltende Umsetzung von "Die Verwandlung" näher betrachtet. Wie der Landesbildungsserver Baden-Württemberg selbst feststellt, bringt der Einsatz von Graphic Novels im Deutschunterricht viele Vorteile mit sich. Umso bedauerlicher ist es, dass diese in Schulen wenig genutzt werden. Gerade in der Sekundarstufe besteht beispielsweise noch oft das Vorurteil, dass Graphic Novels anspruchslos sind, das Lesen einer Graphic Novel kein "richtiges Lesen" ist oder der Text an Bedeutung verlieren könnte.
"Die Verwandlung" von Franz Kafka: Kurzbiographie, Inhaltsangabe und Interpretation
Referat / Aufsatz (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Hausarbeitsähnliche Ausarbeitung eines umfassenden Referats über Franz Kafkas Erzählung "Die Verwandlung". Mit Kurzbiographie Kafkas, Inhaltsangabe und Interpretationsansätzen (gestützt durch Sekundärliteratur).
"Lesen" von Elke Heidenreich zur Förderung des literarischen Verständnisses von Schülern
"Wenn es dunkel wird". Die Thematisierung jugendlicher Suizidalität im Unterricht anhand von Bov Bjergs "Auerhaus"
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Masterarbeit befasst sich mit dem literarischen und didaktischen Potenzial von Bov Bergs Roman Auerhaus für die Thematisierung jugendlicher Suizidalität im Unterricht. Dabei erfolgt eine vorangehende Theoretisierung über die Adoleszenz und über Suizidalität im Jugendalter. Daran anschließend wird der Roman unter Berücksichtigung der Theoretisierung analysiert. In einem dritten Schritt erfolgt die Untersuchung des didaktischen und literarischen Potenzials des Romans für den Literaturunterricht. Hierbei werden unter anderem die geforderten Kompetenzen des Literaturunterrichts berücksichtigt und praktische Ideen entwickelt.Seit den 80er Jahren und insbesondere seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts wird das Thema der Suizidalität vor allem in der Jugendliteratur vermehrt aufgegriffen und mannigfaltig dargestellt. Als Begründung dafür kann das hohe Ausmaß jugendlicher Suizidalität gewertet werden, welches in unserer Gesellschaft ein ernstzunehmendes Problem darstellt, dem sich gestellt werden muss. So ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen und weist seit dem Jahr 2007 in Deutschland eine sukzessiv steigende Rate auf. Gerade in der Institution Schule wird die thematische Auseinandersetzung mit jugendlicher Suizidalität jedoch bislang weitestgehend vermieden. Vor allem Unsicherheiten über die richtige Art und Weise der Vermittlung sowie die Angst vor Nachahmungseffekten, die durch eine offene Thematisierung ausgelöst werden könnten und aus diesem Grund zweifellos ernst zu nehmen sind, führen zu einem tabuisierten Umgang und dem Verschweigen der Problematik.
"Wie ein Streit eskalieren kann"
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 2,5, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Veranstaltung: Deutsch - Gesprächsanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Theorie1.1 Was ist ein Streit?Ein Streit zeichnet sich durch Folgendes aus: mindestens zwei Akteure/soziale Gruppen setzen sich, vornehmlich mithilfe verbaler Mittel, auseinander. Das Ziel ist, die Gegenpartei zu überzeugen, in eine präzise Richtung zu bewegen oder sie zum Schweigen zu bringen. In der Wissenschaft wird der Begriff 'Streit' durch Bezeichnungen wie "Unvereinbarkeit", "Nichtübereinstimmung", "Gegensatz", "Diskrepanz", "Beeinträchtigung von Handlungsplänen" etc. definiert. Auf allgemeiner Ebene kann ein Streit auch als Auseinandersetzung beschrieben werden.Streitgespräche erscheinen auf vielfältige Art und Weise. Vorausgesetzt werden "psychische, beziehungshafte, soziale und andere Diskrepanzen" , die dann zur Deutung verbaler Prozesse dienen. [...]
'Das Heideprinzeßchen' von Eugenie Marlitt. Poetischer Realismus oder Trivialliteratur?
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen, Note: keine, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Es stellt sich die Frage, welcher Art von Literatur die Werke der Marlitt zuzuordnen sind. Handelt es sich hier um Trivialliteratur von geringem literarischen Wert oder erfüllen ihre Romane die Kriterien ernstzunehmender Hochliteratur im Stil des poetischen Realismus? Wenn man als Kriterien zugrundelegt, dass - wie in den Werken von Hedwig Courths-Mahler - bestimmte Themen (z. B. Liebe, Abenteuer, Intrigen, Verwechslungen, Verirrungen und abschließendes Happy End) sich in abgewandelter Form beständig wiederholen, Erzählstruktur und Sprache auf bestimmte Grundmuster reduziert werden, der schablonenhafte Aufbau ein leichtes Lesevergnügen garantiert und es sich zudem um weitverbreitete literarische Massenprodukte handelt, kommt man zu dem Schluss, dass Marlitts Romane Beispiele von trivialer Literatur sind. Ob sie deswegen als sentimentaler Kitsch anzusehen sind, sei dahingestellt, denn einige dieser Kriterien könnte man auch in der sogenannten Hochliteratur nachweisen, beispielsweise in den Romanen Theodor Fontanes, dessen Roman "Quitt" 1890 ebenfalls in der von ihm nicht besonders geschätzten "Gartenlaube" erscheint. Eine andere Zuweisung wird häufig unter Hinweis auf den Provinzialismus der Marlittschen Romane vorgenommen. In der Tat kann offenbart sich in ihren Figuren häufig ein klischeehaftes provinzielles Denken, wonach die Welt zweigeteilt ist und der tugendhafte Mensch sich aus der bösen und gemeinen großen Welt ins Private zurückzieht, wo er sich in die Lektüre der "Gartenlaube" vertiefen kann, die ihm das Bild einer überschaubaren kleinen Welt vermittelt, in der er sich zuhause fühlt.
'Das Steinerne Herz' von ArnoSchmidt - Kriminalgeschichte oder Schelmenroman
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Zentrale Einrichtung für Lehre, Studium und Weiterbildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Bei Kritikern und Rezensenten von Arno Schmidts "Das steinerne Herz" stößt man gelegentlich auf die Auffassung, der Roman trage Züge einer Kriminalgeschichte oder er sei als Parodie auf die gewinnorientierte deutsche Wohlstandsgesellschaft der Fünfziger Jahreangelegt. Vieles im Roman weist darüberhinaus in die Richtung des traditionellen Schelmenromans, freilich nicht nach dem Muster des ursprünglichen spanischen Vorbilds, der "novela picaresca" des anonym erschienenen "Lazarillo de Tormes" aus dem 16. Jahrhundert,der als Archetypus dieser Romangattung gilt, oder des an der Wende zum 17. Jahrhundert veröffentlichten "Guzmán de Alfarache" von Mateo Alemán. Aus diesen Vorläufern des pikaresken Romans entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine europäische Tradition dieser Gattung, die bis in die Gegenwart hineinreicht und im 20. Jahrhundert beispielsweise von Thomas Mann mit seinen "Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull" fortgeführt und weiterentwickelt wurde. Bei genauerer Überprüfung erkennt man, dass dieser Roman eineganze Reihe von Parallelen mit dem "Steinernen Herzen" von Arno Schmidt aufweist, wobei Letzterer sich nicht ausdrücklich dazu geäußert hat, ob er sich davon hat beeinflussen lassen.In vielen einschlägigen Rezensionen werden nicht nur die Eigenarten und Verhaltensweisen des Ich-Erzählers Walter Eggers, sondern auch der gesellschaftliche Kontext, in dem die Protagonisten sich bewegen, kritisch beleuchtet. Sie leben nicht in einem luftleeren Raum, sondern sie agieren und reagieren im Wechselspiel mit der sie umgebenden gesellschaftlichen Realität. Sie passen sich geschickt gesellschaftlichen Normen und Spielregeln an - nicht, weilsie von deren Gültigkeit überzeugt sind, sondern weil sie für sich einen Vorteil darin erblicken. In ihren häufigen Kommentierungen des aktuellen Zeitgeschehens gehen sie fast immer auf Distanz zu den Institutionen und ihren Repräsentanten. Sie unterziehen sieschonungslos einer massiven Kritik als durch und durch verlogen und korrupt. Auf dem Hintergrund dieser Realität begreifen und beurteilen sie ihr eigenes Verhalten allerdings - man könnte hinzufügen: völlig unkritisch - als ganz und gar legitim.
'Der kaukasische Kreidekreis' von Bertolt Brecht als Drama des epischen Theaters
Fachbuch aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, , Sprache: Deutsch, Abstract: "In alter Zeit, in blutiger Zeit ..." Mit diesen Worten eröffnet der Sänger Arkadi Tscheidse im ersten Akt von Bertolt Brechts Theaterstück "Der kaukasische Kreidekreis" seinen Bericht über ein Geschehen aus dem mittelalterlichen Grusinien (Georgien) , das sich in der Stadt Nukha am Südhang des östlichen Kaukasus abgespielt hat. Wie im Märchen wird der Zeitraum nur vage umrissen und bleibt ungewiss. Die Lebensverhältnisse in dieser Stadt werden durch das strenge Regiment des Gouverneurs Georgi Abaschwili bestimmt, der vom Sänger als grausame Herrscher- und Ausbeuterfigur, "reich wie der Krösus", vorgestellt wird. Die eigentliche Erzählung beginnt mit einer genaueren Zeitangabe: "An einem Ostersonntagmorgen ..." An diesem Ostersonntagmorgen begibt sich der Gouverneur in die Kirche und wird von seiner "aus edlem Geschlecht" stammenden Frau Natella sowie einem "kerngesunden Kind" namens Michel begleitet. Dieses Geschehen markiert den Ausgangspunkt zweier parallel verlaufender Handlungsstränge des Dramas (die Grusche-Handlung und die Azdak-Handlung), die aber nacheinander geschildert werden, und zwar so, dass das Geschehen nach der Grusche-Handlung zum Ausgangspunkt zurückkehrt, um dann mit der Azdak-Handlung neu anzusetzen. Beide Handlungsstränge werden im 5. Akt ("Der Kreidekreis") wieder zusammengeführt. Daher kann man mit Henning Rischbieter von einem "Doppel-Drama" sprechen. Nach den knappen einführenden Worten des Sängers handelt es sich um eine Zeit voller Entbehrungen und Gewalt, die - wie der Leser / Zuschauer gleich darauf erfährt - durch einen gnadenlosen Macht- und Unterdrückungsapparat selbstherrlicher Feudalherren bestimmt wird, deren willige Vollstrecker, die Panzerreiter, zum lebenden Symbol dieses unmenschlichen Systems werden. Im Wechsel zwischen Sängervortrag und szenischer Darstellung erzählen die Akte 1 - 3 die Geschichte des Küchenmädchens Grusche Vachnadze, die sich mit dem Soldaten Simon Chachava verlobt hat, von ihm aber kurz darauf durch die Kriegswirren dieser unruhigen Zeit getrennt wird.
'Spielarten' der Liebe im Expressionismus
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie, Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur), Veranstaltung: Expressionismus - Text, Bild, Didaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die objektiven Lehrgegenstände des Deutschunterrichts sind durch den Lehrplan vorgegeben: die Schüler sollen einen Eindruck bekommen von der "Vielfalt und Widersprüchlichkeit moderner Literatur [und dazu ermutigt werden,] sich anhand literarischer Werke mit sich selbst und ihrer Zeit und Umwelt auseinanderzusetzen". Im Sinne eines schülerzentrierten Unterrichts ist es daher sinnvoll, zu untersuchen, welche literarischen Themen möglichst lebensnahe Probleme darstellen, was allerdings angesichts der Aktualität vieler expressionistischer Themen nicht schwer fallen wird. Gerade das Thema der Liebe ist ein eigentlich "zeitloses" Thema und wurde, seit es Literatur gibt, immer wieder verarbeitet; bereits das hebräische Hohelied der Liebe im Alten Testament ist ein Lobgesang auf die sinnlich-erotische Liebe, und nicht erst seit Freud weiß man, dass sexuelle Wünsche und Vorstellungen Dichter und Künstler in ihrem Schaffen erheblich inspirieren können. Aufgeschlossenheit der Schüler für das Thema dürfte somit "garantiert" sein, denn die Liebe ist ein Phänomen, das über die Zeit der Pubertät hinaus jeden jungen Menschen in seinem Leben beschäftigt. Der "Kampf" der jungen expressionistischen Generation um (nicht nur sexuelle) Befreiung hat einige Ähnlichkeit mit der sexuellen Revolte der 68¿er Generation, welche auch Nachgeborenen noch ein Begriff sein dürfte. Ein knappes Jahrhundert später mag es für junge Menschen zunächst schwer nachzuvollziehen sein, was es bedeutet, in einer Gesellschaft aufzuwachsen, in der bürgerliche und "katholische" Moralvorstellungen auf die Erziehung großen Einfluss haben und Sexualität öffentlich tabuisiert ist; einige gute Möglichkeiten, um hier den SchülerInnen "Vorstellungsbildung" und historisches Verstehen zu ermöglichen, wird in den Abschnitten 3.2 und 3.3 gezeigt.Handlungs- und produktionsorientierte Unterrichtselemente sowie eine Reihe erfrischender Texte aus Dada und Expressionismus für Grund- oder Leistungskurse sollen zur wechselseitigen Erhellung von Literatur und bildender Kunst und auf diesem Wege zur Förderung ästhetischer Kompetenz in der gymnasialen Oberstufe beitragen.
(K)ein Thema für die Grundschule? Die Thematik des Bösen als Beitrag zur Entwicklung von Moralvorstellungen im Grundschulalter
... und jetzt sehen mich alle! / x-light
... und jetzt sehen mich alle!. Schulausgabe
Immer wieder berichten die Medien von "Cybermobbing" und seinen fatalen Folgen. Dieser Roman greift das brisante Thema altersgemäß auf.Alles beginnt mit einem "harmlosen Scherz": Tabea und Yasemin loggen sich mit dem Passwort ihrer Mitschülerin Paula ins soziale Netzwerk der Schule ein und hinterlassen eine fingierte Liebeserklärung. Am nächsten Tag kommt Paula mit verweinten Augen in die Klasse. Aber schon wenig später ist es Tabea selbst, die am Boden zerstört ist: Nach einem schmeichelhaften Chat mit einem vermeintlichen Klassenkameraden wird sie auf dem Schulhof von wildfremden Mitschülern als "Schlampe" beschimpft. Wie konnte es nur passieren, dass unglaublich peinliche Nacktfotos von ihr im Netz gelandet sind? Gemeinsam mit Yasemin macht sich Tabea auf die spannende und gefährliche Suche nach dem Täter ...Einfühlsam und anschaulich schildert Judith Le Huray die Gefühle der 13-jährigen Tabea, die völlig unerwartet zum Opfer von Cybermobbing wird. Der Roman bietet zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten und Gesprächsanlässe für Mädchen und für Jungen.
1984. Lektüreschlüssel für Schüler
Reclams "Fremdsprachen-Lektüreschlüssel" folgen dem bewährten Aufbau- und Darstellungsprinzip der Lektüreschlüssel zur deutschen Literatur. Sie beziehen sich auf den fremdsprachigen Originaltext (wenn möglich in Reclams Roter Reihe), sind aber auf Deutsch verfasst und unterstützen ebenso die Lektüre der deutschen Übersetzung. Eine "Checkliste" enthält Aufgaben zur Verständniskontrolle in der Fremdsprache. Unter dem Darstellungstext stehen Übersetzungshilfen und Schlüsselbegriffe in der Fremdsprache, um die Bearbeitung dieser Aufgaben und ein fremdsprachiges Referieren über das Werk zu erleichtern.Lektüreschlüssel für Schüler erschließen einzelne literarische Werke. Um eine Interpretation als Zentrum gruppieren sich 10 wichtige Verständniszugänge:* Erstinformation zum Werk* Inhaltsangabe* Personen (Konstellationen)* Werk-Aufbau (Strukturskizze)* Wortkommentar* Interpretation* Autor und Zeit* Rezeption* "Checkliste" zur Verständniskontrolle* Lektüretipps mit Filmempfehlungen* Raum für Notizen
1984. Schulausgabe
George Orwells "1984" ist nicht nur die berühmteste Antiutopie der Weltliteratur, sondern auch ein starkes Plädoyer gegen Totalitarismus und für eigenständiges, unabhängiges Denken. Der Konflikt zwischen individueller Freiheit und kollektiver Macht ist nach wie vor hochaktuell.Die literarischen Qualitäten des Romans machen seine Lektüre in der Sekundarstufe lohnend: Er verknüpft fantastische und realistische Elemente, politische Satire und eine extrem spannende Handlung. Durch die eingebundene Liebesgeschichte und zahlreiche Aussagen, die provozieren und Diskussionsstoff bieten, weckt er das Interesse der Jugendlichen.Für diese Schulausgabe wurde der Text auf der Grundlage des englischen Originals behutsam bearbeitet und gekürzt, sodass Leser ab der 7. Klasse die Lektüre gut bewältigen können.
22 Bahnen von Caroline Wahl
A Kestrel for a Knave
A Raisin in the Sun von Lorraine Hansberry: Lektüreschlüssel mit Inhaltsangabe, Interpretation, Prüfungsaufgaben mit Lösungen, Lernglossar. (Reclam Lektüreschlüssel XL)
A Streetcar Named Desire. Lektüreschlüssel für Schüler
Reclams "Fremdsprachen-Lektüreschlüssel" folgen dem bewährten Aufbau- und Darstellungsprinzip der Lektüreschlüssel zur deutschen Literatur. Sie beziehen sich auf den fremdsprachigen Originaltext (wenn möglich in Reclams Roter Reihe), sind aber auf Deutsch verfasst und unterstützen ebenso die Lektüre der deutschen Übersetzung. Eine "Checkliste" enthält Aufgaben zur Verständniskontrolle in der Fremdsprache. Unter dem Darstellungstext stehen Übersetzungshilfen und Schlüsselbegriffe in der Fremdsprache, um die Bearbeitung dieser Aufgaben und ein fremdsprachiges Referieren über das Werk zu erleichtern.Lektüreschlüssel für Schüler erschließen einzelne literarische Werke. Um eine Interpretation als Zentrum gruppieren sich 10 wichtige Verständniszugänge:* Erstinformation zum Werk* Inhaltsangabe* Personen (Konstellationen)* Werk-Aufbau (Strukturskizze)* Wortkommentar* Interpretation* Autor und Zeit* Rezeption* "Checkliste" zur Verständniskontrolle* Lektüretipps mit Filmempfehlungen* Raum für Notizen
A Trip to London
Ab urbe condita. Libri I - V / Römische Geschichte. 1. - 5. Buch