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"Big black hole in me". Ursachen und Folgen von Sucht im Film "Beautiful Boy"
Examensarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,3, Hochschule für Fernsehen und Film München, Veranstaltung: Schwerpunktseminar "Drogen", Sprache: Deutsch, Abstract: Ist Film ein geeignetes Medium, um über Drogen präventiv aufzuklären? Nic Sheff war schwer drogenabhängig. Sein Vater, David, versuchte jahrelang, die Sucht seines Sohnes zu verstehen und zu bekämpfen. Ihre Geschichte haben beide jeweils in einem Buch aus ihrer eigenen Perspektive festgehalten: "Beautiful Boy" (2009) von David Sheff und "Tweak" (2007) von Nic Sheff. Zehn Jahre später erschien der Film "Beautiful Boy" (2018) - nach Angaben der Filmemacher auf Basis beider Buchvorlagen.Doch die Gewichtung ist nicht gleichmäßig. Ganz im Gegenteil. Bei der Filmsichtung wird schnell klar: Wir erleben hier hauptsächlich die Geschichte des Vaters. Wenn ausnahmsweise der Sohn über sein Innenleben spricht, findet er kaum Worte. Das, was ihn in die Sucht getrieben hat, beschreibt er als "großes schwarzes Loch". Dieses schwarze Loch will diese Arbeit füllen. Die Suche nach den Ursachen und die Analyse der Folgen von Nics Sucht zieht weitere Fragen nach sich: Welche Unterschiede gibt es zwischen Büchern und Film? Was sind die Gründe für diese Unterschiede? Und welche Folgen für die Interpretation sind denkbar?Vorliegende Arbeit dient nicht dem Nachweisen von "Fehlern" im Film, sondern der Untersuchung verschiedener Vermittlungsstrategien für das Thema Sucht. Es werden Aspekte der Erzählkonventionen des "classical cinema" und Genre-Theorie, sowie der "narrative theory" und Adaptionstheorie in Betracht gezogen.
"Characters create plot" - Lajos Egris "The Art of Dramatic Writing" als Drehbuchtheorie und seine praktische Anwendung am Beispiel von Billy Wilders Film "Sunset Boulevard"
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Lajos Egris Werk "The Art of Dramatic Writing" und seine Anwendung als Drehbuchtheorie. Obwohl es in dem 1946 erschienen Buch in erster Linie um Theaterstücke geht bieten Egris Thesen nach meiner Auffassung eine nicht zu unterschätzende Abhandlung über Stoffentwicklung im Allgemeinen, die auch für das Kino die gleiche Relevanz hat. Lajos Egri will mit seinem Buch nicht in erster Linie eine Anleitung geben, wie man am besten gute Drehbücher schreibt, sondern möchte durch seine Arbeit auch den Zuschauern und "Laien" helfen, dramatische Strukturen besser verstehen zu lernen. Um die Besonderheiten seiner Konzepte besser verständlich zu machen, vergleiche ich seine Thesen im dritten Kapitel dieser Arbeit mit anderen Drehbuchtheorien und werde anschließend im letzen Teil untersuchen, inwiefern sich Egris Thesen auf die Analyse von Filmen anwenden lässt, und zwar am Beispiel des Billy Wilder-Klassikers "Sunset Boulevard".
"Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts."
"Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen"
"Moolaadé". Eine Untersuchung der Erscheinungsformen und Arbeitsweisen eines archetypischen Wächters
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Filmwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Auftreten, den Wirkungsweisen und den Räumen, in denen Wächter als Hüter einer Schwelle arbeiten. Das Hauptaugenmerk liegt mehr auf den verschiedenen Erscheinungsformen und Arbeitsweisen des Wächters, als auf der Schwelle und dem Raum selbst. Unterschieden wird die Wirkung auf physischer und metaphysischer oder psychologischer Ebene. Die Arbeitsweise und die Wirkungsebene des Wächters wird definiert und erläutert, sowie die Verwebungen der verschiedenen Ebenen auf denen der Wächter in Erscheinung tritt und arbeitet. Zugrundeliegende Modelle für die Betrachtungsweise der Wirkung des Wächters finden sich in Foucaults Schriften zum Strafsystem. Zur Definition des Begriffs und der Aufgabe des Wächters wird auf die Interpretation der platonischen Vorstellung des Kriegers und Wächters nach Gadamer und den von Vogler definierten Archetypen der Heldenreise als Hüter der Schwelle zurückgegriffen. Auf Grundlage dieser Definitionen werden bestimmte Inhalte des Filmes "Moolaadé" beschrieben und anhand von Beispielen und auf dramaturgischer und bildgestalterischer Ebene untersucht.Der Film selbst behandelt ein spezifisches Übergangsritual und zeigt sich in seiner Dramaturgie als solches. Der Akt der Beschneidung der jungen Frauen gründet auf einem Initiationsritus. Eine Frau, die sich der Beschneidung, auch Salindé bezeichnet nicht unterzieht, wird im westafrikanischen Raum als Bilakoro bezeichnet und verliert als unreine Frau ihren Wert am Heiratsmarkt. Um die Welt der erwachsenen der Gesellschaft angehörigen Frau zu betreten, muss das Mädchen ihre Kindheit verlassen und durch eine Passage aus Schmerz und Leid gehen um einen Teil von sich an den Tod abzutreten, damit etwas neues geboren werden kann. Was in diesem Fall ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft als vollwertige Frau bedeutet. Im Film "Moolaadè" wird der Übergang zwischen zwei gesellschaftlichen Positionen der Frau thematisiert. Indem Collé sich als sichtbarer Teil eines Kollektivs von selbstbestimmten Frauen für das Ablassen von einer Leid schaffenden Tradition stellt, um die Versehrtheit sechs junger Mädchen zu schützen, betritt sie den Raum zwischen zwei Welten. Zwischen der Welt, in der die Tradition der gezwungenen Beschneidung lebt und der, in der diese Tradition stirbt und den Raum für eine neue selbstbestimmte Frau in der Gesellschaft freigibt.
"Rape Myths" und heterosexuelle Gewalt gegen Männer im Film
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Sexuelle Gewalt im Film, Sprache: Deutsch, Abstract: In ihrem Buch "Rape" stellt Joanna Bourke die weit verbreiteten Rape Myths fest, dass Männer nicht von Frauen vergewaltigt werden können und dass Betroffene sexueller Übergriffe, die von Frauen ausgeübt worden sind, generell ein geringeres Leid erfahren haben als Betroffene männlicher sexueller Gewalt. Diese Mythen finden sich auch im Film wieder.Werden in Filmen Männer Betroffene offener sexueller Gewalt, sind die Täter zumeist Männer, wie gesehen in DELIVERANCE (USA 1972, John Boorman), AMERICAN HISTORY X (USA 2000, Tony Kaye) oder zahlreichen Vertretern des Men-in-Prison Genres. Tauchen in Filmen dahingegen Repräsentationen von sexueller Gewalt auf, in denen Frauen als Täterinnen und Männer als Betroffene agieren, so die These der vorliegenden Hausarbeit, sind diese durch ihre audiovisuelle Codierung und die Einbettung in den narrativen Kontext getarnt und dienen dazu, die beiden von Bourke konstatierten Rape Myths zu affirmieren.Zur Untersuchung dieser These wurden drei Filme ausgewählt, die Darstellungen heterosexueller Gewalt gegen Männer enthalten: ILSA, SHE-WOLF OF THE SS (USA 1975, Don Edmonds), THE ROOKIE (USA 1990, Clint Eastwood) und 40 DAYS AND 40 NIGHTS (USA/GB/F 2002, Michael Lehmann). Diese Beispiele aus unterschiedlichen Genres, zwischen deren Erscheinen jeweils mehr als zehn Jahre liegen, sollen auf folgende Aspekte hin untersucht werden:1) Welche audiovisuelle Repräsentationsform nimmt die dort dargestellte sexuelle Gewalt an?2) Welche Funktion erfüllt die dort dargestellte sexuelle Gewalt im Kontext der Narration?3) Zeichnet sich anhand der drei gewählten Beispiele eine Entwicklung ab und wenn ja, welcher Art ist diese?Um dies leisten zu können, müssen zunächst einige grundsätzliche Überlegungen angestellt werden, die den Rahmen dieser Arbeit bilden sollen. Nach einigen abschließenden Betrachtungen soll im Fazit schließlich zusammenfassend geklärt werden, ob und wie die ausgewählten Filmbeispiele zur Affirmation der von Bourke benannten Rape Myths dienen.
"The Stanford Prison Experiment". Der kritische Umgang mit methodischen Fragen in Buch, Drehbuch und Film
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Hochschule für Fernsehen und Film München, Veranstaltung: Aufbauseminar Medienwissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film "The Stanford Prison Experiment" (2015) basiert auf einer wahren Geschichte - jedenfalls auf der Geschichte, die der damalige Experimentator in seinem Buch "The Lucifer Effect" (2007) erzählt. Über 50 Jahre nach dem legendären psychologischen Experiment sind aber sowohl Versuchsaufbau als auch die Ergebnisse und die beteiligten Wissenschaftler verstärkt in die Kritik geraten. Die vorliegende Arbeit fragt, inwieweit der Film einerseits Zimbardos retrospektive, teilweise selbstkritische Sicht auf Aussagen und Methodik seines Experiments wiedergibt. Andererseits, wo der Film von eben dieser abweicht. Diese Arbeit erhebt nicht den Anspruch, zu beantworten, ob die verfilmten Geschehnisse wirklich so stattgefunden haben. Hier geht es vorrangig um einen Vergleich der Narrative, von Buchvorlage über Drehbuch zum Film.
11,5 Rules für dein erfolgreichstes Leben
111 Gründe, Jazz zu lieben
40 Songtexte aus Berlin
A comparative statistical film style analysis of four selected contemporary American movies within the drama genre in terms of their average shot length and scale
Bachelor Thesis from the year 2006 in the subject Film Science, grade: 1, , language: English, abstract: This case study investigates the average shot length and scale by using a comparative statistical film style analysis of contemporary American movies within the drama genre.This research was conducted in a systematic fashion; utilising appropriate tools and documenting each of the key stages. To ensure a high degree of validity the research investigates four successful box office movies of two award winning editors which were selected.The report is divided into ten sections. These are Introduction, Definitions of Key Terms, Scope and Limitations, Background Information, Literature Review, Research Plan and Analysis of Methodologies, Research Implementation, Presentation and Analysis of the Data, Comment and Critique of the Findings and finally the Summary and Conclusion.The scope of the work is limited to an examination of the descriptive statistics such as average shot length and categorisation of the shot scales. Correlations of the movie content were not considered.The research concludes with demonstrated support for the hypothesis that the use of digital nonlinear editing systems has had a significant impact on the shot length and framing in contemporary American drama feature films over the past fifteen years. Evidence is derived from primary, secondary and tertiary data including interviews with industry professionals.
A Shorter Bad Boy of Music
ABBA. 100 Seiten
Abgehauen
About "Macbeth". A Postmodern Film
Seminar paper from the year 2017 in the subject Film Science, grade: B, University of Burdwan (Golapbag Campus), course: MA, language: English, abstract: Film studies have faced a great change in this postmodern era. It has moved from reality to hyper-reality, text to hypertext, radio to television and modernity to postmodernity. Electronics and digital media have overtaken the print media and eclipsed it. Fredric Jameson in his book Postmodernism says, "the priority of film over literature in jolting us out of print culture and/ or logocentrism, it remained an essentially modernist formulation, locked in a set of cultural values and categories which are in full Postmodernism demonstrably antiquated and "historical." That film has today become postmodernist...". Postmodernism blurs the boundary between high and low. Linda Hutcheon opines that "An adaptation is not vampiric: it does not draw the life-blood from its source and leave it dying or dead, nor is it paler than the adapted work. It may, on the contrary, keep that prior work alive, giving it an afterlife it would never have had otherwise". It transposes one genre to another. Both the film and the literature are equally valuable.
AC/DC. 100 Seiten
Alles Wissenswerte über die live am härtesten arbeitende Hardrock-Band aller Zeiten - generationenübergreifend verehrt und unkaputtbar'Die Hauptattraktion sind ihre Songs, diese aufs Allernötigste runtergestrippten, simplen, die kalkulierte Reduktion aber allemal trickreich umspielenden Riffbretter. Wer AC/DC stumpf nennt, hat nichts, aber auch gar nichts verstanden.'Über 200 Millionen verkaufte Alben und Welttourneen, die alle Publikumsrekorde sprengen: AC/DC ist die erfolgreichste Hardrock-Band aller Zeiten. It's a long way to the top! Aber stoische Beharrlichkeit und ein eisernes Arbeitsethos führten die australischen Proletenkinder innerhalb einer Dekade in die Charts und Stadien dieser Welt. Ihre Musik ist laut, rudimentär, konsequent und unverwechselbar. Die Rockkritik hat sie dafür lange verspottet, die Fans malten ihren Schriftzug auf Jeansjacken und Klowände. Frank Schäfer erzählt die 50-jährige Erfolgsgeschichte dieser Band, die sich Skandalen und Schicksalsschlägen zum Trotz stets treu blieb.Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Adapting American Drama to Film. The Transfer From Stage To Screen Of "Who's Afraid of Virginia Woolf?" by Edward Albee
Bachelor Thesis from the year 2014 in the subject Film Science, Lake Forest College, language: English, abstract: A study of theater adapted to film post World War II , focusing on the 1966 film Who's Afraid of Virginia Woolf? by Edward Albee. There is a certain kind of ephemeral magic that only exists inside the theater. Audience members shift in their seat in anticipation, the sounds of actors shuffling backstage seeps from under the curtain, the lights dim, the doors close, and all of the sudden the outside world fades away. Reality seems to shift and take new shape as the curtain rises and you are thrust into a different world. When the curtain finally closes, you sit still in your seat, not even noticing the others around you, realizing that if there is truly magic in the world, you've just witnessed it. The role of theater in our society is difficult to define. Theater functions in different ways for different people who bring different backgrounds, experiences and needs. For some people it offers "needed respite, a chance to laugh, and a chance to escape into a healthy fantasy." For others, the theater offers an "intellectual challenge , or a challenge to their imagination which they do not find in the rest of their existence." For some people theater might even serve as a guide for living. Almost every culture around the world and throughout time has had its their own form of drama. Theater and drama has provided an opportunity for each member of the audience to interact with the imaginative minds that created it, to explore ideas and beauty, and to discover new ways of looking at the world. The theater has been key in understanding the minds and hearts of a community or a culture at large since much good theater is comment upon the human condition.
Afrikanische Jugendliche in einem Leben zwischen Tradition und Moderne
Agnes von Hohenstaufen
Alfred Hitchcock
'Die Leute glauben, ich sei ein Monster.' A. H.Alfred Hitchcock: Ein Name, der zu einer Marke wurde. Jeder scheint ihn zu kennen, sein gezeichnetes Profil, seine exzentrischen Cameo-Auftritte in den eigenen Filmen. Und dennoch bleibt der weltweit populärste Filmregisseur als Mensch ein Unbekannter. Angst und Phobien bestimmten das Leben und Arbeiten des scheuen 'Master of Suspense', der mit Vertigo, Psycho oder Die Vögel zeitlose Meisterwerke der Filmgeschichte schuf.
All that Jazz
Als das Grauen nach Hollywood kam