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"Big black hole in me". Ursachen und Folgen von Sucht im Film "Beautiful Boy"
Examensarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,3, Hochschule für Fernsehen und Film München, Veranstaltung: Schwerpunktseminar "Drogen", Sprache: Deutsch, Abstract: Ist Film ein geeignetes Medium, um über Drogen präventiv aufzuklären? Nic Sheff war schwer drogenabhängig. Sein Vater, David, versuchte jahrelang, die Sucht seines Sohnes zu verstehen und zu bekämpfen. Ihre Geschichte haben beide jeweils in einem Buch aus ihrer eigenen Perspektive festgehalten: "Beautiful Boy" (2009) von David Sheff und "Tweak" (2007) von Nic Sheff. Zehn Jahre später erschien der Film "Beautiful Boy" (2018) - nach Angaben der Filmemacher auf Basis beider Buchvorlagen.Doch die Gewichtung ist nicht gleichmäßig. Ganz im Gegenteil. Bei der Filmsichtung wird schnell klar: Wir erleben hier hauptsächlich die Geschichte des Vaters. Wenn ausnahmsweise der Sohn über sein Innenleben spricht, findet er kaum Worte. Das, was ihn in die Sucht getrieben hat, beschreibt er als "großes schwarzes Loch". Dieses schwarze Loch will diese Arbeit füllen. Die Suche nach den Ursachen und die Analyse der Folgen von Nics Sucht zieht weitere Fragen nach sich: Welche Unterschiede gibt es zwischen Büchern und Film? Was sind die Gründe für diese Unterschiede? Und welche Folgen für die Interpretation sind denkbar?Vorliegende Arbeit dient nicht dem Nachweisen von "Fehlern" im Film, sondern der Untersuchung verschiedener Vermittlungsstrategien für das Thema Sucht. Es werden Aspekte der Erzählkonventionen des "classical cinema" und Genre-Theorie, sowie der "narrative theory" und Adaptionstheorie in Betracht gezogen.
"Characters create plot" - Lajos Egris "The Art of Dramatic Writing" als Drehbuchtheorie und seine praktische Anwendung am Beispiel von Billy Wilders Film "Sunset Boulevard"
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Lajos Egris Werk "The Art of Dramatic Writing" und seine Anwendung als Drehbuchtheorie. Obwohl es in dem 1946 erschienen Buch in erster Linie um Theaterstücke geht bieten Egris Thesen nach meiner Auffassung eine nicht zu unterschätzende Abhandlung über Stoffentwicklung im Allgemeinen, die auch für das Kino die gleiche Relevanz hat. Lajos Egri will mit seinem Buch nicht in erster Linie eine Anleitung geben, wie man am besten gute Drehbücher schreibt, sondern möchte durch seine Arbeit auch den Zuschauern und "Laien" helfen, dramatische Strukturen besser verstehen zu lernen. Um die Besonderheiten seiner Konzepte besser verständlich zu machen, vergleiche ich seine Thesen im dritten Kapitel dieser Arbeit mit anderen Drehbuchtheorien und werde anschließend im letzen Teil untersuchen, inwiefern sich Egris Thesen auf die Analyse von Filmen anwenden lässt, und zwar am Beispiel des Billy Wilder-Klassikers "Sunset Boulevard".
"Moolaadé". Eine Untersuchung der Erscheinungsformen und Arbeitsweisen eines archetypischen Wächters
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Filmwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Auftreten, den Wirkungsweisen und den Räumen, in denen Wächter als Hüter einer Schwelle arbeiten. Das Hauptaugenmerk liegt mehr auf den verschiedenen Erscheinungsformen und Arbeitsweisen des Wächters, als auf der Schwelle und dem Raum selbst. Unterschieden wird die Wirkung auf physischer und metaphysischer oder psychologischer Ebene. Die Arbeitsweise und die Wirkungsebene des Wächters wird definiert und erläutert, sowie die Verwebungen der verschiedenen Ebenen auf denen der Wächter in Erscheinung tritt und arbeitet. Zugrundeliegende Modelle für die Betrachtungsweise der Wirkung des Wächters finden sich in Foucaults Schriften zum Strafsystem. Zur Definition des Begriffs und der Aufgabe des Wächters wird auf die Interpretation der platonischen Vorstellung des Kriegers und Wächters nach Gadamer und den von Vogler definierten Archetypen der Heldenreise als Hüter der Schwelle zurückgegriffen. Auf Grundlage dieser Definitionen werden bestimmte Inhalte des Filmes "Moolaadé" beschrieben und anhand von Beispielen und auf dramaturgischer und bildgestalterischer Ebene untersucht.Der Film selbst behandelt ein spezifisches Übergangsritual und zeigt sich in seiner Dramaturgie als solches. Der Akt der Beschneidung der jungen Frauen gründet auf einem Initiationsritus. Eine Frau, die sich der Beschneidung, auch Salindé bezeichnet nicht unterzieht, wird im westafrikanischen Raum als Bilakoro bezeichnet und verliert als unreine Frau ihren Wert am Heiratsmarkt. Um die Welt der erwachsenen der Gesellschaft angehörigen Frau zu betreten, muss das Mädchen ihre Kindheit verlassen und durch eine Passage aus Schmerz und Leid gehen um einen Teil von sich an den Tod abzutreten, damit etwas neues geboren werden kann. Was in diesem Fall ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft als vollwertige Frau bedeutet. Im Film "Moolaadè" wird der Übergang zwischen zwei gesellschaftlichen Positionen der Frau thematisiert. Indem Collé sich als sichtbarer Teil eines Kollektivs von selbstbestimmten Frauen für das Ablassen von einer Leid schaffenden Tradition stellt, um die Versehrtheit sechs junger Mädchen zu schützen, betritt sie den Raum zwischen zwei Welten. Zwischen der Welt, in der die Tradition der gezwungenen Beschneidung lebt und der, in der diese Tradition stirbt und den Raum für eine neue selbstbestimmte Frau in der Gesellschaft freigibt.
"Rape Myths" und heterosexuelle Gewalt gegen Männer im Film
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Sexuelle Gewalt im Film, Sprache: Deutsch, Abstract: In ihrem Buch "Rape" stellt Joanna Bourke die weit verbreiteten Rape Myths fest, dass Männer nicht von Frauen vergewaltigt werden können und dass Betroffene sexueller Übergriffe, die von Frauen ausgeübt worden sind, generell ein geringeres Leid erfahren haben als Betroffene männlicher sexueller Gewalt. Diese Mythen finden sich auch im Film wieder.Werden in Filmen Männer Betroffene offener sexueller Gewalt, sind die Täter zumeist Männer, wie gesehen in DELIVERANCE (USA 1972, John Boorman), AMERICAN HISTORY X (USA 2000, Tony Kaye) oder zahlreichen Vertretern des Men-in-Prison Genres. Tauchen in Filmen dahingegen Repräsentationen von sexueller Gewalt auf, in denen Frauen als Täterinnen und Männer als Betroffene agieren, so die These der vorliegenden Hausarbeit, sind diese durch ihre audiovisuelle Codierung und die Einbettung in den narrativen Kontext getarnt und dienen dazu, die beiden von Bourke konstatierten Rape Myths zu affirmieren.Zur Untersuchung dieser These wurden drei Filme ausgewählt, die Darstellungen heterosexueller Gewalt gegen Männer enthalten: ILSA, SHE-WOLF OF THE SS (USA 1975, Don Edmonds), THE ROOKIE (USA 1990, Clint Eastwood) und 40 DAYS AND 40 NIGHTS (USA/GB/F 2002, Michael Lehmann). Diese Beispiele aus unterschiedlichen Genres, zwischen deren Erscheinen jeweils mehr als zehn Jahre liegen, sollen auf folgende Aspekte hin untersucht werden:1) Welche audiovisuelle Repräsentationsform nimmt die dort dargestellte sexuelle Gewalt an?2) Welche Funktion erfüllt die dort dargestellte sexuelle Gewalt im Kontext der Narration?3) Zeichnet sich anhand der drei gewählten Beispiele eine Entwicklung ab und wenn ja, welcher Art ist diese?Um dies leisten zu können, müssen zunächst einige grundsätzliche Überlegungen angestellt werden, die den Rahmen dieser Arbeit bilden sollen. Nach einigen abschließenden Betrachtungen soll im Fazit schließlich zusammenfassend geklärt werden, ob und wie die ausgewählten Filmbeispiele zur Affirmation der von Bourke benannten Rape Myths dienen.
"The Stanford Prison Experiment". Der kritische Umgang mit methodischen Fragen in Buch, Drehbuch und Film
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Hochschule für Fernsehen und Film München, Veranstaltung: Aufbauseminar Medienwissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film "The Stanford Prison Experiment" (2015) basiert auf einer wahren Geschichte - jedenfalls auf der Geschichte, die der damalige Experimentator in seinem Buch "The Lucifer Effect" (2007) erzählt. Über 50 Jahre nach dem legendären psychologischen Experiment sind aber sowohl Versuchsaufbau als auch die Ergebnisse und die beteiligten Wissenschaftler verstärkt in die Kritik geraten. Die vorliegende Arbeit fragt, inwieweit der Film einerseits Zimbardos retrospektive, teilweise selbstkritische Sicht auf Aussagen und Methodik seines Experiments wiedergibt. Andererseits, wo der Film von eben dieser abweicht. Diese Arbeit erhebt nicht den Anspruch, zu beantworten, ob die verfilmten Geschehnisse wirklich so stattgefunden haben. Hier geht es vorrangig um einen Vergleich der Narrative, von Buchvorlage über Drehbuch zum Film.
A comparative statistical film style analysis of four selected contemporary American movies within the drama genre in terms of their average shot length and scale
Bachelor Thesis from the year 2006 in the subject Film Science, grade: 1, , language: English, abstract: This case study investigates the average shot length and scale by using a comparative statistical film style analysis of contemporary American movies within the drama genre.This research was conducted in a systematic fashion; utilising appropriate tools and documenting each of the key stages. To ensure a high degree of validity the research investigates four successful box office movies of two award winning editors which were selected.The report is divided into ten sections. These are Introduction, Definitions of Key Terms, Scope and Limitations, Background Information, Literature Review, Research Plan and Analysis of Methodologies, Research Implementation, Presentation and Analysis of the Data, Comment and Critique of the Findings and finally the Summary and Conclusion.The scope of the work is limited to an examination of the descriptive statistics such as average shot length and categorisation of the shot scales. Correlations of the movie content were not considered.The research concludes with demonstrated support for the hypothesis that the use of digital nonlinear editing systems has had a significant impact on the shot length and framing in contemporary American drama feature films over the past fifteen years. Evidence is derived from primary, secondary and tertiary data including interviews with industry professionals.
About "Macbeth". A Postmodern Film
Seminar paper from the year 2017 in the subject Film Science, grade: B, University of Burdwan (Golapbag Campus), course: MA, language: English, abstract: Film studies have faced a great change in this postmodern era. It has moved from reality to hyper-reality, text to hypertext, radio to television and modernity to postmodernity. Electronics and digital media have overtaken the print media and eclipsed it. Fredric Jameson in his book Postmodernism says, "the priority of film over literature in jolting us out of print culture and/ or logocentrism, it remained an essentially modernist formulation, locked in a set of cultural values and categories which are in full Postmodernism demonstrably antiquated and "historical." That film has today become postmodernist...". Postmodernism blurs the boundary between high and low. Linda Hutcheon opines that "An adaptation is not vampiric: it does not draw the life-blood from its source and leave it dying or dead, nor is it paler than the adapted work. It may, on the contrary, keep that prior work alive, giving it an afterlife it would never have had otherwise". It transposes one genre to another. Both the film and the literature are equally valuable.
Adapting American Drama to Film. The Transfer From Stage To Screen Of "Who's Afraid of Virginia Woolf?" by Edward Albee
Bachelor Thesis from the year 2014 in the subject Film Science, Lake Forest College, language: English, abstract: A study of theater adapted to film post World War II , focusing on the 1966 film Who's Afraid of Virginia Woolf? by Edward Albee. There is a certain kind of ephemeral magic that only exists inside the theater. Audience members shift in their seat in anticipation, the sounds of actors shuffling backstage seeps from under the curtain, the lights dim, the doors close, and all of the sudden the outside world fades away. Reality seems to shift and take new shape as the curtain rises and you are thrust into a different world. When the curtain finally closes, you sit still in your seat, not even noticing the others around you, realizing that if there is truly magic in the world, you've just witnessed it. The role of theater in our society is difficult to define. Theater functions in different ways for different people who bring different backgrounds, experiences and needs. For some people it offers "needed respite, a chance to laugh, and a chance to escape into a healthy fantasy." For others, the theater offers an "intellectual challenge , or a challenge to their imagination which they do not find in the rest of their existence." For some people theater might even serve as a guide for living. Almost every culture around the world and throughout time has had its their own form of drama. Theater and drama has provided an opportunity for each member of the audience to interact with the imaginative minds that created it, to explore ideas and beauty, and to discover new ways of looking at the world. The theater has been key in understanding the minds and hearts of a community or a culture at large since much good theater is comment upon the human condition.
Afrikanische Jugendliche in einem Leben zwischen Tradition und Moderne
Als das Grauen nach Hollywood kam
An Analysis of "Blood In Blood Out". Personal Identity Construction in Gangs
Bachelor Thesis from the year 2014 in the subject Film Science, grade: A, University of Southern Denmark, course: Spanish and Spanish American Studies, language: English, abstract: Our social constructions, culture, and history play an important role in our personal identity construction. In this analysis, these elements, as well as the role that machismo plays for the male gang member, in the 1993 cult movie Blood In Blood Out are analyzed to provide a profound understanding of one's motivation to join violent gangs. We go beyond the movie to find out what it means to be Chicano."Karina Schmitt, has one of the most vibrant outside perspectives regarding the Chicano community I have ever seen. The only other I ever thought cared enough and expressed the realities of the Chicano community was Taylor Hackford, a very Anglo film director who chose to show the Chicano community using me as the star playing Miklo in Blood In Blood Out. Most Anglos don't understand enough about the language or the subtleties of the Chicano community to share or understand how to lend knowledge to the academic society or any other part of society without having grown up in this society of 'Chicanismos' as I have. But there is a certain care, passion, and loving embrace toward our Chicano society that Karina Schmitt embodies. She loves our language, our culture, and she cares."- Damian Chapa, Star playing Miklo in Blood In Blood Out (1993)
Analyse der Geschlechterrollen in "EX MACHINA". Die Rolle des weiblichen Cyborgs in der Neudefinition von Machtstrukturen
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Filmwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: In einer Welt, in der künstliche Intelligenz die Grenzen des Menschlichen herausfordert, erhebt sich eine Frage von beängstigender Relevanz: Wer kontrolliert die Zukunft der Weiblichkeit im Zeitalter der Technologie? "EX MACHINA" - ein Meisterwerk des modernen Science-Fiction-Kinos - dient als faszinierende Leinwand, auf der die komplexen Dynamiken von Geschlecht, Macht und künstlicher Intelligenz seziert werden. Diese Analyse dringt tief in Alex Garlands visionären Film ein und enthüllt, wie der weibliche Cyborg Ava zur Projektionsfläche für männliche Ängste und Fantasien wird. Untersucht wird die subtile, aber allgegenwärtige männliche Kontrolle, die sich in Design, Programmierung und letztendlicher Wahrnehmung Avas manifestiert. Dabei wird der einflussreiche "männliche Mythos" dekonstruiert, der nicht nur die Darstellung weiblicher Körper in der visuellen Kultur prägt, sondern auch die Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz beeinflusst. Inspiriert von den bahnbrechenden Theorien des kritischen Posthumanismus und des Cyberfeminismus, insbesondere Donna Haraways wegweisender Arbeit, beleuchtet diese Analyse die verborgenen patriarchalen Strukturen, die in die scheinbar neutrale Welt der Technologie eingeschrieben sind. Es geht darum, wie der Cyborg - ein Geschöpf zwischen Mensch und Maschine - zu einem Symbol des Widerstands und der Möglichkeit der Dekonstruktion festgefahrener Geschlechterrollen werden kann. Die Filmanalyse zerlegt die Verstand/Körper Dichotomie und die doppelte Bedrohung, die von der weiblichen KI ausgeht, indem sie untersucht, wie Ava sowohl als Jungfrau als auch als Vamp dargestellt wird. Diese Arbeit ist eine Einladung, die tiefgreifenden Implikationen der künstlichen Intelligenz auf unser Verständnis von Identität, Geschlecht und der Zukunft der Menschheit zu hinterfragen, und zeigt, wie "EX MACHINA" uns zwingt, unsere eigenen Vorurteile und Annahmen in einer zunehmend technisierten Welt zu überdenken. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Schöpfer und Geschöpf verschwimmen und die Frage nach der menschlichen Essenz neu verhandelt wird. Erforschen Sie die vielschichtige Beziehung zwischen männlicher Autorität und weiblicher Agency im digitalen Zeitalter und entdecken Sie die subversive Kraft des Cyborgs als Katalysator für gesellschaftlichen Wandel. Diese Analyse bietet einen kritischen Blick auf die Darstellung von Weiblichkeit in der Science-Fiction und zeigt, wie der Cyborg dazu dienen kann, westlich-patriarchale Strukturen zu hinterfragen und neu zu definieren.
Analysis of the film "The Matrix"
Pre-University Paper from the year 2010 in the subject Film Science, grade: 14,0, , course: technological progress and ethics, language: English, abstract: Is is only in the last decades of the twentieth century that technology gained an important place in western society, and its development is flourishing up to the present day.Due to the rapid progress of high-tech computers and information technology the standard of living improved, and full scope can be given to our creativity, for mechanical tasks are now fulfiled by the machines.The Technological Revolution has aroused several expectations and fantasies. The seemingly utopistic idea of artificial intelligence which has moved human beings since the antiquity appeared by the midth of the twentieth century more than ever realistic.Such a promising future vision has otherwise led to anxiety and fear. What if we will, striving after power, lose it completely and get ourselves into bondage?These thoughts gave birth to anti-utopian fiction where the worst of the fears are brought into reality - intelligent machines created by human beings have made people to their slaves and rule on Earth.
Anne Frank im Spielfilm: Die dramaturgische Rezeption ihrer Tagebuchaufzeichnungen
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Ethik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forschungsarbeit legt die wesentlichen medieneth. und filmanalyt. Grundlagen dar und untersucht mittels dieser die dramaturg. Aufarbeitung der Tagebuchaufzeichnungen der Anne Frank anhand der Historienfilme "The Diary of Anne Frank" (1959) und "Anne Frank: The Whole Story" (2001). In diesem Zusammenhang werden die Spielfilme einer Produkt- sowie Rezeptionsanalyse unterzogen. Dabei stellt sich der Anspruch beider auf die Darstellung vergangener Realität heraus, jedoch kann einzig "Anne Frank: The Whole Story" einen Vergleich mit der hist. Vorlage bestehen. Im Rahmen einer komparatist. Analyse zeigt sich, dass "The Diary of Anne Frank" von filmischer Konstruktion gezeichnet ist. Demnach kann lediglich der Film von 2001 aufgrund seiner historischen Faktizität und seinem erinnerungsbildenden Wirkungspotential in der heutigen Zeit als Erinnerungsfilm charakterisiert werden. Zudem verdeutlicht sich, dass beide Spielfilme von Werten und Normen ihrer Entstehungszeit gezeichnet sind und somit die Figur der Anne Frank unterschiedlich darstellen. Aufgrund der festgestellten Diskrepanz zwischen Konstruktion und Faktizität in Historienfilmen werden schließlich Leitlinien für die medieneth. Verantwortungsträger der Produktion und Rezeption im Umgang mit Geschichts- und Kulturbilder prägenden Filmen entworfen. This research outlines the most important media ethical and film analytical basics and examines the dramaturgical processing of Anne Frank¿s diary on the historical films "The Diary of Anne Frank" (1959) and "Anne Frank: The Whole Story" (2001). In this context, the feature films are subjected to a film analysis as well as an analysis of reception. It turns out that both films claim to be a representation of past reality; however, just "Anne Frank: The Whole Story" withstands a comparison with the historical fount. A comparative analysis shows that "The Diary of Anne Frank" is created by cinematic assembly. Thus, only the film from 2001 can be characterized as a remembrance film, because of its historical factuality and its potential ability to form memory in present time. In addition, this research illustrates, that both films are drawn by values and norms of their time of origin and characterize the figure of Anne Frank differently. On the basis of the observed discrepancy between assembly and fact in historical films, guidelines are devised for those ethically responsible in media creation when dealing with historical and cultural images forming films.
Architectural Space and Form in Science Fiction Cinema. An Analysis of "Blade Runner" (1982), "The Fifth Element" (1997) and "Alien" (1979)
Bachelor Thesis from the year 2000 in the subject Film Science, grade: 2.1, University of Reading (Dept. of Film/Architecture), course: BA Hons. Film and Drama/ Art and Architecture, language: English, abstract: Architectural space and form in Science Fiction Cinema often mirrors the identity of the individual occupying that space on the screen. However, in such films, it does more than just create certain ways of delineating (and connoting) an environment which parallels the characters' position within an area guaranteeing and legitimizing their need to be there. Architectural space in Science Fiction cinema is also a space that the audience is invited and allowed to travel through - to participate, to partake in. The audience finds their way through the space, and therefore, are forced to relate and identify with the space created by the architecture during the viewing of the film. This identification process by the audience is central to a proper and legitimate understanding of the film.In this dissertation, I have chosen to analyse three films - all of them Science Fiction. My reason for choosing them was that I was intent upon finding some of the most interesting, thought provoking and effective ways architecture has been used to activate a response within viewers of film: a response, which is entirely justifiable, and extends to an unquestionable belief in the validity of the story taking place on the screen. All three of the films chosen within this study raise specific issues in relation to the significance of 'architectural space and form in Science Fiction cinema'.
Archive
Im Jubiläumsjahr widmet sich das aktuelle Heft von "Frauen und Film" der Archivierung und damit den Praxen des Sammelns, Katalogisierens und Kuratierens. Gerade für die feministische Filmtheorie und Geschichtsschreibung waren die Archiv-Diskussionen der 1980er Jahre von entscheidender Bedeutung: Die (Wieder-)Entdeckung der Filmarbeit von Frauen in der Filmgeschichte führte zu Neuformulierungen theoretischer Positionen. Zugleich stellten sich auch Fragen nach dem Status zeitgenössischer Filmarbeit seit der zweiten Frauenbewegung: Wie prekär ist der Status der vorhandenen Kopien von oftmals auf 16 mm produzierten Filmen von Frauen? Sind diese Filme, die zum Teil die Theoriebildung beeinflusst haben, überhaupt noch auffindbar bzw. zu projizieren? Wer - wenn überhaupt - kümmert sich um deren Restaurierung und Bewahrung, wenn im Fokus weitgehend die "Meisterwerke" männlicher Regisseure stehen? Hinzu kommt die unsichere Situation des Filmerbes der Filmkulturen des globalen Südens, die wiederum dazu einlädt, Filmgeschichtsschreibung anders zu denken. Die Beiträge eröffnen queer-feministische Perspektiven z. B. auf künstlerische Recherche und Selbstarchivierung, Filmgeschichtsschreibung, Praktiken des Kuratierens, koloniales Kino, Amateurfilm, Black Feminist Futurity, digitale Methoden und Videokunst.
Audience and Empathy. Film as a Uniquely Evocative Medium
Research Paper (postgraduate) from the year 2016 in the subject Film Science, grade: 1.0, Queen's University Belfast (School of Creative Arts), course: Film and Visual Studies, language: English, abstract: This project seeks to scrutinise empathy's role in the film viewing experience with a focus on emotional response, whilst specifically investigating its impact in the context of fiction film. And so raises the primary research question: To what extent, and how, is fictional film capable of eliciting emotion in its audience?An individual's capacity to not only acknowledge, but rather share and vicariously experience the emotions of another, is a truly remarkable psychological phenomenon. This process of empathy, as it is above defined, is especially intriguing once removed from the context of human interaction, and in fact recognised within the seemingly disconnected dynamic of the fictional film viewing experience. Despite the appearance of what many may consider limitations to empathy in film viewing, such as the audience's knowledge of the inauthentic, staged nature of the medium, it remains clear that filmic narratives can still be affectively experienced by their viewers.
Augmented and Mixed Reality
Bienenstich und Hakenkreuz
Bin Ich ein Anderer? Die Krise der männlichen Identität in "Fight Club" und "Shutter Island"
Magisterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2.0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "Film als Spiegel gesellschaftlicher Zustände und Wunschvorstellungen, aber auch kollektiver Ängste: Die Deutung solcher Phänomene gelingt häufig nur mit tiefenpsychologischen Mitteln." Shutter Island und Fight Club sind Paradebeispiele für schwierige Identitäten. Obgleich sie nicht derselben Thematik entsprechen, folgen die Filme doch ähnlichen Mustern. Der Rezipient gibt sich der Illusion der jeweiligen Identität hin, bis diese völlig überraschend enttarnt wird. Diese Arbeit möchte sich deshalb vor allem mit der Frage nach Konstruktion und Destruktion von Identität in den hier behandelten Filmen beschäftigen. Da es allerdings im Rahmen der Untersuchung nicht möglich ist, alle Aspekte der Psychoanalyse zu betrachten, bezieht sich die Arbeit auf drei entscheidende Gesichtspunkte. Im Zentrum des Interesses steht dabei der abgespaltene Teil des Ichs, welcher von dem Psychoanalytiker Otto Rank erstmals aufgegriffen und als Doppelgänger beschrieben wurde. Er geht damit auf die Doppelgängerdarstellung seines Mentors Sigmund Freud ein, welcher den Doppelgänger als Versicherung des Ichs versteht. Der Wissenschaftler Jacques Lacan führt diese Beobachtungen noch weiter aus. Es stellt sich heraus, dass sich das gespaltene Subjekt hervorragend für filmtheoretische Beobachtungen eignet. Lacan legt den Fokus dabei besonders auf das von ihm untersuchte Spiegelstadium. Aufgrund der Gedankenspiele, die die Filme mit ihren Zuschauern spielen, wird die Wendung innerhalb der filmischen Realität erst ersichtlich, nachdem die Protagonisten sich nicht mehr aus ihrem Dilemma befreien können. Doch weshalb ist dies für den Rezipienten so schwierig zu erkennen?
Blood, Brutality, and Humor in Tarantino Movies. "Pulp Fiction" and "Inglourious Basterds"
Buchmedien in Filmen. Narrative Funktionen von Büchern in Zeitreisefilmen
Börsenfilme verstehen
Carlos Saura. Themen, Motive und Stilmittel im Werk des spanischen Filmregisseurs. Eine Analyse
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: Sehr gut, Universität der Künste Berlin (Institut für audiovisuelle Kommunikation), Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Kinowelt ist das Werk Carlos Sauras eine Besonderheit. Seit über einem halben Jahrhundert dreht er Filme, schreibt Bücher, inszeniert Opern und Theaterstücke, zeichnet, schauspielert und fotografiert leidenschaftlich gern. Sein unglaublich komplexes Gesamtwerk ist das Resultat seines vielschichtigen Lebens: Ein Leben, in dem der junge Saura Motorradrennen fuhr und aufgrund seiner mathematischen Begabung ein Ingenieursstudium begann; in dem ihn die franquistischen Zensurbehörden zwanzig Jahre lang quälten, ihm seine Erfolge internationalen Ruhm bescherten und Saura seine Misserfolge ohne den Mut zu verlieren entgegennahm; ein Leben, in dem die breite spanische Masse trotz der goldenen und silbernen Bären nicht in seine Filme ging; ein Leben mit Geraldine Chaplin, mit der über zehn Jahre zusammenlebte und ein Leben, das einem Bombenangriff im spanischen Bürgerkrieg fast zum Opfer gefallen wäre; ein Leben, das das Grauen des Krieges und die darauf folgende Einsamkeit nie mehr ganz und nur durch Arbeit verwinden konnte.Die vorliegende Arbeit stellt das Gesamtwerk Carlos Sauras vor und analysiert dieses im Hinblick auf die von ihm verwendeten Themen, Motive und Stilmittel. Es zeigt sich, dass Sauras Interesse primär dem menschlichen Individuum in der spanischen Gesellschaft gilt, weswegen er sich überwiegend mit den aktuellen Problemen seiner Landsleute beschäftigt. Mehrere Werke widmete Saura historischen spanischen Persönlichkeiten sowie der spanischen Kunst und Kultur, er schuf u.a. eine Reihe von Tanzfilmen, darunter seinen Welterfolg Carmen. Es gefällt Saura, Filme zu drehen und in ihnen seine persönlichen Erfahrungen, Vorlieben und Interessen zu verarbeiten. Er spielt mit dem filmischen Medium, verfremdet durch überraschende Techniken unsere gewohnte Wahrnehmung und fordert den Zuschauer dadurch permanent zur aktiven Auseinandersetzung auf. Häufig lässt er den Ausgang seiner Filme offen und erlaubt es dem Publikum, sich seine eigene Fortsetzung zu schreiben oder die Lücken in den Geschichten auszufüllen. Auf die Gefahr hin, dass viele Zuschauer seine Filme als kompliziert und unverständlich empfinden, vermischt er Träume, Alpträume, Erinnerungen und seelische Vorgänge seiner Protagonisten. Sauras Kino ist nicht einfach - und gerade deswegen faszinierend und interessant. So fanden seine Arbeiten in Cineastenkreisen bis über die Landesgrenzen hinaus Beachtung und gewannen zum Teil hohe Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals.