Sozialstrukturforschung
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"Re-Kommodifizierung" der Arbeitskraft? Eine analytische Betrachtung der wohlfahrtsstaatlichen Neuakzentuierung im Rahmen der "Hartz-Reformen"
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Politik - Thema: Sozialpolitik, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Seminar "Einkommensdisparitäten: Gesellschaftliche und politische Folgen", Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage dieser Arbeit lautet, inwiefern die vier Hartz-Reformen das wohlfahrtsstaatliche Spannungsverhältnis über die Implementierung von kommodifizierenden und die Rücknahme von dekommodifizierenden Elementen im Kontext der sozialstaatlichen Arbeitslosenversicherung im Sinne einer "Rekommodifizierung der Ware Arbeitskraft" zu Gunsten des Arbeitsmarktes neuaustariert haben? Zur Beantwortung der Frage werden nach der theoretischen Herleitung des wohlfahrtsstaatlichen "Januskopfes" und der Darlegung des leitbildlichen "aktivierenden Wohlfahrtsstaats", einige selektive Elemente der vier Hartz-Reformen skizziert, um sie auf ihre "rekommodifizierende" Wirkung und die entsprechenden Folgen für das wohlfahrtsstaatliche Spannungsverhältnis hin zu analysieren.Die Neuaushandlung der wohlfahrtsstaatlichen "[Pole] von Re- und De-Kommodifizierung" im Zuge der vier Hartz-Reformen sind bis heute Gegenstand einer Kontroverse: Während von Seiten der Wirtschaft, angesichts einer seitdem deutlich verbesserten Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage, die Hartz-Reformen weitgehend begrüßt und die zukünftige Beibehaltung ihrer Linie gefordert wird, beklagen ihre Gegner nicht nur den "Beginn vom Ende des Sozialstaates", auch die "Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse" und die Verletzung der "klassischen Ziele des Wohlfahrstaates, v. a. das der Dekommodifizierung" begründen einige Skepsis in der Arbeitsmarkt- und Sozialforschung.
"Soziale Milieus" und die Entstehung sozialer Ungleichheit. Ein angemessener Erklärungsansatz?
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Neuere Theorien und Ansätze zu sozialer Ungleichheit, Klassen und Klassengesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Ungleichheit gab es vermutlich in allen Gesellschaften und zu jeder Zeit. Seit ihrer Entstehung setzen sich daher die Sozialwissenschaften und im speziellen die Ungleichheitsforschung mit sozialer Ungleichheit auseinander. Bis heute wurden zahlreiche Theorien und Ansätze entwickelt, die die Entstehung sozialer Ungleichheit insbesondere durch verschiedene Begriffe wie Klassen, Stände und Schichten zu erklären vermögen. Dabei beschäftigen sie sich vor allem mit den objektiven, das heißt äußeren Bedingungen sozialer Ungleichheit wie Einkommen, Bildung und Beruf. Eine andere Perspektive schlägt der Ansatz der "sozialen Milieus" vor, der - aufbauend auf den Ideen des Soziologen Pierre Bourdieus - die subjektive Seite sozialer Ungleichheit untersucht. Seine Grundannahme ist, dass soziale Ungleichheit - zwar durchaus abhängig, aber weniger von objektiven Faktoren wie Einkommen, Bildung und Beruf entstehe, sondern vielmehr durch milieuspezifische Lebensstile, 'Geschmäcker' und Mentalitäten.In wie weit der Milieuansatz, der sich insbesondere seit den 1980er Jahren in der sozialwissenschaftlichen Debatte in Deutschland durchgesetzt hat, als ein angemessenes Instrument zur Erklärung sozialer Ungleichheit darstellt, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.Dazu wird zunächst der Begriff 'soziale Ungleichheit' definiert und dargestellt, was seine grundlegenden Problematiken sind. Anschließend folgt ein historischer Überblick über die wichtigsten Theorien und Ansätze zur Erklärung sozialer Ungleichheit in Deutschland. Es folgt im Rahmen dieser Diskussion die Vorstellung des Milieuansatzes und dessen Beitrag zur Erklärung sozialer Ungleichheit, die insbesondere auf der Kapital- und Habitustheorie Bourdieus beruhen. Anschließend werden die Anwendungsmöglichkeiten des Milieuansatzes, dessen Stärken und Schwächen diskutiert und seine Möglichkeiten zur Erklärung sozialer Ungleichheit im Kontext der aktuellen Entwicklungen in Deutschland resümiert.
"Wir sind Deutschland"?! Eine Grounded Theory zum Verhältnis von Migration und Integration in der Rap-Szene
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Arbeit soll der Dialog mit Migranten stehen. Die subjektive Perspektive von Migranten hinsichtlich ihrer Migration und Integration soll untersucht werden. Gestützt darauf soll die Beziehung ihres Migrationshintergrund zu ihrer Integration betrachtet werden. Es sollen Fragen, die das Verhältnis von Integration und Migration betreffen, beantwortet werden. Zur Klärung werden Songtexte von Rappern mit einem Migrationshintergrund und Interviews mit Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund herangezogen. Als grundlegende Fragestellung wird untersucht, inwiefern sich Deutsche mit Migrationshintergrund mit den Themen Integration und Migration beschäftigen und inwieweit diese Auseinandersetzung ihre Lebenswelt beeinflusst.Hierfür bietet sich die Jugendkultur "Hip-Hop" an, da viele Hip-Hop-Lieder von Integration und Migration handeln. Rapper mit Migrationshintergrund greifen die Thematik in ihren Songs auf. Sie rappen über ihr Leben als Migrant in Deutschland. Dabei werden Themen wie Stereotype, Diskriminierung, Benachteiligung, Herkunft und Teilhabe an der deutschen Gesellschaft angesprochen. Hip-Hop gilt als Sprachrohr für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die entscheidende Rolle der Jugendkultur für junge Migranten soll im Rahmen dieser Arbeit herausgearbeitet werden.
'Behinderung' und Gesellschaft
A critical discourse analysis of power and ideology
Scientific Essay from the year 2011 in the subject Sociology - Individual, Groups, Society, grade: 4, , course: CDA, language: English, abstract: This paper has shown the relations of critical discourse analysis (CDA) to Power and Ideology, trying to present the most common theories of power, by which the term power can be defined. Though it is difficult to find an agreed definition of power because its concept is essentially contested, all approaches are true and there are general understandings among them: first the operation of power is the ability to get an individual to behave or not to behave in a particular manner and the ability to achieve one's goals while denying others access to the same. Second, modern power is persuasive and manipulative rather than coercive (i.e., using of force), or incentive, such as the explicit issuing of commands, orders, threats or economic sanctions. Third, Power can be ideological, commonsensical, or symbolic, and within these confines, it can operate at a range of different levels: the social, individual, military, state-based, legal, and so on. Fourth, although the process of power may be realized in different ways and in different social environments, the resources of power utilized may not be of the same type. Fifth, some individuals or groups may access or use strategic resources to maintain a position and a status of power over others.
A Letter to the Parishioners of Fulham
A Rapid Assessment of the Needs of Children and Problems they Face. The case in Metema and Lay Armachiho woredas
Research Paper (undergraduate) from the year 2015 in the subject Sociology - Children and Youth, , language: English, abstract: The purpose of this short assessment is to determine the scale of the needs and protection risks for children affected by maltreatment. Furthermore, it is to determine the potential and actual capacities to respond to these within Metema and Lay Armachiho, woredas of the North Gondar Zone Amhara region in Ethiopia. Although the analysis of the information collected from 95 interviews shows some prevention measures, it reveals the presence of child violence, abuse, neglect, and exploitation. In addition, it was identified that the situation is aggravated due to the presence of child trafficking in one woreda and child disability problems in the other woreda. Additionally, the presence of orphans, vulnerable children and harmful traditional practices are identified in both areas. Finally, the study recommends an update of old and installation of new measures to be taken against the mentioned abuse.
A Study on Community Service Order in Uasin Gishu County in Kenya
Thesis (M.A.) from the year 2008 in the subject Sociology - Individual, Groups, Society, , language: English, abstract: This study examines the implementation and effectiveness of community services order and rehabilitation of offenders within the context of Eldoret of Uasin Gishu County, Kenya. The specific objectives were: to assess the effectiveness of community service programme in rehabilitating offenders; to highlight the communities attitudes and perceptions towards community service; to investigate the kind of crimes /offences committed by people who are sentenced by courts to do community service; to evaluate the general and salient challenges facing the correctional agenda of community service programme; to identify the constraints faced by offenders in the work placement agencies. The data for this study was collected from primary and secondary sources. The study comprised of a random sample of 220 respondents composed of male serving offenders', women serving offenders, men who completed serving and women who completed serving. The focus group discussion participants included 8 community members, 8 victims and 4 local chiefs. A cross- sectional survey based on sample of eleven major estates was applied (Huruma, town Centre, Maili Nne, Mwanzo, Kamukunji, West Indies, Kipkaren, Pioneer, Langas, Chepkoilel and Air strip) within Eldoret Municipality. The data from completed questionnaires were cleaned, coded and entered into the computer and analyzed using the statistical package for social sciences (SPSS). The study findings indicates that the community service is an effective way of creating a favourable environment for the victims and offenders to reconcile.The study also confirmed that the community service programme was an alternative measure to imprisonment and accelerates reconciliation between offenders with their victims as well as with their communities. This facilitates their reintegration into the community. Additionally, the finding established the need for community service programme as a non-custodial measure that should further be strengthened and supported by the government and stake holders. The implementation of such programme should be seen as responsibility of every Kenyan and endeavours should be made for its success as a new intervention to replace physical imprisonment. Since the area under study is representative, of the community service order implementation in Kenya; the finding have a potentiality for national application. The study adds knowledge to the area of community service order as a penal reform measure.
Adolescent adjustment problems and school counselling services as percieved by adolecents, educators and parents
Master's Thesis from the year 2008 in the subject Sociology - Children and Youth, grade: A, Panjab University (Government Home Science College, Chandigarh, India), course: Masters in Child Development, language: English, abstract: The present study was designed to investigate adolescent adjustment problems and school counselling services as perceived by adolescents, educators and parents. The objectives of the study were: (1) to gain an insight into perception of adolescents, educators and parents regarding adjustment problems of adolescents in various domains, (2) to gauge the views of educators, parents and adolescents regarding need and importance of counselling services in schools, (3) to understand the views of educators, parents and adolescents related to various aspects of implementation of school counselling services.The results obtained from both the responses on the Student problem checklist and on the questionnaires indicated similar perception of adjustment problems. The study revealed that school going adolescents perceived low adjustment in the domains of studies, occupation and health. All the respondents emphasized on the need of counselling for the school going adolescents. However, very few had actually approached any professional ever for counselling and were not very clear about the role of counselors in schools. The results also revealed that adolescents and parents preferred approaching teachers rather than the professional counselors for help. The teachers perceived themselves as able and as competent as the counselors in handling adolescent problems, although at times they reported having difficulty in dealing with certain specific problems. The results highlighted the need to orient and educate the adolescents, teachers and parents on the need for counselling. Regular in-service training and workshops were asked for by the teachers, to develop and enhance their counselling skills.
Akzeptanz psychisch-kranker Menschen in unserer Gesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Fachhochschule Nordhausen, Sprache: Deutsch, Abstract: Psychisch- erkrankte Menschen stellen in unserer Gesellschaft immer noch eine Randgruppe dar. Oft werden sie stigmatisiert und diskriminiert, ohne das die Bevölkerung was über die Erkrankungen und ihren Verkauf weiß. Aber Vorurteile und Vorbehalten gegenüber bestimmten psychischen Erkrankungen sowie psychiatrischen Einrichtungen und dem fest verankerte Bild, psychisch Kranke seien "verrückt" und "gefährlich" und müssen daher abgetrennt von der Gesellschaft untergebracht werden, leisten noch heute ihren Beitrag zur sozialen Distanz oder der offenen Ablehnung gegenüber Menschen, die psychisch erkrankt sind oder es waren. Die Auswirkungen der sozialen Distanz gegenüber verschiedenen psychischen Erkrankungen variiert in der Gesellschaft. Nach den Erfahrungen von Gaebel ist die Distanzierung gegenüber Alkoholkranken und an Schizophrenie erkrankten Personen am Stärksten. Angsterkrankungen und Depressionen lösen dagegen ein geringeres Bedürfnis nach sozialer Distanz aus. Obwohl fast jeder 3. Mensch in seinem Leben an mindestens einer psychischen Erkrankung erkrankt und es jeden treffen kann, ist fast jeder psychisch Erkrankte von einer Stigmatisierung betroffen. Goffman (1999) spricht in diesem Zusammenhang vom dem Stigma der psychischen Erkrankung. Die Stigmatisierung wird auch als "zweite Krankheit" bezeichnet, denn die Stigmatisierung der Betroffenen in bezug auf die Lebensqualität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hat eine ebenso negativ Auswirkung, wie die Beschränkung durch die psychische Erkrankung selbst.Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Akzeptanz psychisch- kranker Menschen in unserer Gesellschaft. Um die Akzeptanz psychisch kranker Menschen näher zu beleuchten, halte ich es für wichtig, Grundlegende Begriffe, wie Krankheit, psychisch Krank und psychische Störungen zu klären und einen kurzen groben Überblick über Häufigkeiten und Ursachen zu geben. Anschließend beleuchte ich die vorherrschenden Einstellungen in unserer Gesellschaft gegenüber psychisch kranken Menschen, um deutlich zu machen, wie und wo in unserer Gesellschaft psychisch kranke Menschen stigmatisiert werden. Dabei gehe ich näher auf die Ursachen der Stigmatisierung ein. Die Stigmatisierung wird meines Erachtens am Stärksten durch Vorurteile aus der Gesellschaft und durch die Verbreitung eines verzerrten Bildes über die Medien hervorgerufen.
Alkoholkonsum bei Jugendlichen - Eine empirische Untersuchung unter Jugendlichen aus Potsdam
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Alkohol steht in unserer Gesellschaft zum einen für Geselligkeit, zum anderen für einen ungesunden Lebensstil und zwar dann, wenn er im Übermaß getrunken wird. Übermaß ist in den verschiedenen nationalen Kulturen unterschiedlich definiert. Auffällig, aber noch am ehesten als Grenzerfahrung toleriert, ist der Alkoholkonsum vor allem bei Jugendlichen. Die Relevanz des Themas ist ungebrochen und erweckt mit vermeintlich neuen extremen Erscheinungsformen jugendlichen Trinkverhaltens, wie den "Flatrate- Partys" oder dem "binge-drinking", immer wieder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.Was scheinbar nicht an die Öffentlichkeit gelangt, ist, dass die BundesrepublikDeutschland insgesamt ein Alkoholproblem zu haben scheint. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Bevölkerung zuviel Alkohol konsumiert, sondern dass der Umgang mit der Substanz kaum hinterfragt wird. Alkohol hat zu fast jeder Zeit und an fast jedem Ort seine Berechtigung. Das "Feierabendbier" oder das "Sektfrühstück" sind feste Bestandteile der Alltagssprache. Der Reichstag besitzt ein eigenes parlamentarisches Weinforum. Alkoholkonsum wird in unserer Gesellschaft nahezu vollkommen akzeptiert und reproduziert sich über Verhalten und Normen. Ein sensibler Umgang mit dem sogenannten "normalen" Alkoholkonsum fehlt fast völlig. Der Verzicht auf das "Feierabendbier" fördert eher Verlustängste als ein Überdenken der eigenen Risikoverhaltensweisen. Obwohl das alle Teile der Gesellschaft gleichermaßen betrifft, ruht der Blick dieser Arbeit auf den Jugendlichen, da sie durch die Normen und Werte ihrer sozialenUmgebung geprägt und in ihrer Entwicklung beeinflusst werden. Der gesellschaftliche Umgang mit Alkohol spiegelt sich unter anderem im Trinkverhalten Jugendlicher wider, was sich durch kurze Ausblicke in andere Länder belegen lässt.
Alkoholkonsum im Jugendalter - Besteht ein Unterschied im Trinkverhalten von italienischen und deutschen Jugendlichen?
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kontinent mit dem heute weltweit höchsten Alkoholkonsum ist Europa.Schätzungen besagen, dass in manchen europäischen Ländern 6% der Gesamtmortalität auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Zwar ist der generelle Pro-Kopf-Konsum in Europa nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation in den letzten Jahren gesunken,der Alkoholkonsum der jugendlichen Europäer ist allerdings angestiegen. Da schon im Kindes- und Jugendalter der Grundstein für einen ungünstigen Umgang mit psychoaktiven Substanzen und demzufolge auch mit Alkohol gelegt wird, wird diese Entwicklung als äußerst alarmierend angesehen. Der Entwicklung präventiver Maßnahmen basierend auf den Kenntnissen von Daten hinsichtlich des Alkoholkonsums bei Jugendlichen wird heutzutage eine große Bedeutung zugeschrieben. Um die Effektivität solcher Programme jedoch in Bezug auf die einzelnen europäischen Länder einschätzen zu können, ist es notwendig, sich mit den kultur- und länderspezifischen Konsummustern auseinander zu setzten. Denn auch innerhalb der europäischen Kulturen gibt es durchaus Unterschiede bezüglich des Konsums von Alkohol. Doch sind diese Unterschiede im Konsumverhalten der Jugend in den verschiedenen Ländern noch vorhanden? Und wenn ja, in welchem Maße? Hat sich in der jüngsten Generation durch die Globalisierung und die in vielen Bereichen vollzogene Vereinheitlichung und Angleichung an eine generelle europäische Norm möglicherweise auch eine Angleichung hinsichtlich des Trinkverhaltens und des Alkoholkonsums entwickelt?Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit einigen Theorien, die zur Bearbeitung dieser Frage nötig sind. Im zweiten Teil wendet die Autorin sich dann aktuellen sozial-epidemiologischen Studien und empirischen Daten (HBSC, ESPAD) zu, um die Frage nach einem unterschiedlichen Trinkverhalten italienischer und deutscher Jugendlicher zu beantworten.
Alltag in Distanzbeziehungen und normalen Partnerschaften im Vergleich
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, FernUniversität Hagen (KSW, Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, ist eine wichtige Voraussetzung, um eine Partnerschaft aufrecht zu erhalten und zu intensivieren. Doch aufgrund komplexer ökonomischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten ist Zeit in der modernen Gesellschaft zu einem raren Gut geworden. Um miteinander Zeit verbringen zu können, müssen berufstätige Paare ihre Arbeitszeiten, ihre familialen und persönlichen Zeiten miteinander abstimmen (vgl. Weißbrodt 2005: 281). Für viele Paare ist eine gemeinsame Wohnung deshalb eine Möglichkeit, den Alltag und damit mehr Lebensbereiche miteinander zu teilen. Andere Paare hingegen können oder wollen nicht zusammen wohnen, weil sie in verschiedenen Städten arbeiten oder sie aus persönlichen Gründen nicht mit dem Partner zusammen leben wollen. Wie sieht die gemeinsame Zeitverwendung aus, wenn Paare keinen gemeinsamen Haushalt führen? Wie viel Zeit bleibt Paaren ohne einen gemeinsamen Alltag? Diesen Fragen nachzugehen, ist Ziel dieser Arbeit.Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, wie sich der Alltag von Paaren, die in einer Living-apart-together-Beziehung leben, von dem Alltag von Paaren unterscheidet, die sich für einen gemeinsamen Haushalt entschieden haben.Es wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie viel Zeit verbringen Paare, die zusammen leben? Wie viel Zeit bleibt Paaren ohne gemeinsamen Haushalt? Wie viel Raum kann die Beziehung im Alltag einnehmen und welche Bedeutung haben soziale Kontakte oder der Beruf für Paare in getrennten Haushalten? Worin unterscheidet sich die Gestaltung des Alltags von LAT-Paaren im Vergleich zu Paaren in gemeinsamen Haushalten?Das Anliegen dieser Arbeit besteht somit darin, den gemeinsamen Alltag von Paaren in gemeinsamen und getrennten Haushalten zu beschreiben und zu analysieren. Die leitende Untersuchungsfrage der vorliegenden Arbeit lautet: "Wie gestalten kinderlose Paare in Living-apart-together-Partnerschaften im Vergleich zu normalen Partnerschaften ihren Alltag?" Um der Frage nachgehen zu können, wie sich die Alltagsgestaltung von kinderlosen LAT-Paaren und normalen Paaren unterscheidet, werden zunächst Begriffe, die in der Arbeit verwendet werden, diskutiert: Alltag bzw. Alltagsgestaltung sowie Partnerschaft, Living-apart-together und normale Partnerschaften. Der Fokus des vorliegenden Auszugs aus der Masterarbeit liegt auf dem theoretischen Teil, da die Falldarstellungen nicht Bestandteil des Textes sind.
Alltagsrassismus und Othering. Welche Rolle spielen Printmedien?
Amokläufe als soziologisches Phänomen. Soziale Anerkennung im Kontext von Gewalttaten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,7, Universität Kassel (Gesellschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutsamkeit von Amokläufen, wird in dieser Arbeit folgende Forschungsfrage beleuchtet: Phänomen Amoklauf - Inwiefern kann der Kampf um Anerkennung als einer der Beweggründe zur Tatausführung verstanden werden? Dabei ist es Ziel dieser Arbeit, anhand der bereits vorhandenen theoretischen Ansätze, die Anerkennung in den Mittelpunkt zu rücken, um die Beweggründe von Amokläufern soziologisch erklärbar zu machen. Das Verlangen nach Anerkennung wird dabei als einer der Gründe verstanden, welche die Individuen zu hasserfüllten Scharfschützen werden lässt.Die Frage danach, weshalb unbeteiligte Menschen, zu denen der Täter oder die Täterin in keinerlei Verbindung gestanden hat, Opfer des Verbrechens werden, ist für die Bevölkerung von Interesse. Diese Frage beschäftigt ebenfalls viele Psychologen*innen sowie Soziologen*innen und ist keinesfalls leicht zu beantworten, jedoch spielt die Anerkennung in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Denn die Wertschätzung, welchen den Amokläufern seitens ihrer Mitmenschen verwehrt wird, findet ihren Ursprung nicht nur bei einzelnen Individuen. Es können verschiedene Sphären des gesellschaftlichen Lebens sein, welche dem Individuum seine Anerkennung entziehen.
Analyse von Gruppeninterviews zur Lebenswelt von 13- bis 14-jährigen Jugendlichen. Vorbilder, Chancen und Risiken des Videoportals Youtube
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Universität zu Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Bildung und Geschlecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ansatz dieser Arbeit ist es herauszufinden, welche Bedeutung das Videoportal Youtube für die Lebenswelt von 13- bis 14-jährigen Jugendlichen besitzt. Die Internetseite Youtube wurde 2005 gegründet, seitdem können Benutzer auf diesem Videoportal Videos schauen und hochladen. Heutzutage werden pro Minute ca. 100 Stunden Videomaterial veröffentlicht und 64% der unter-15jährigen deutschen Jugendlichen konsumieren Youtube-Videos täglich. Während die Nutzer, welche eigene Kanäle erstellten um ihre Videos zu veröffentlichen, anfangs Youtube als Hobbyprojekt verstanden, professionalisierten sie sich in den letzten Jahren indem sie Fernsehstudios und fachgemäße Videoausrüstung nutzten. Die Medienindustrie erkannte das Potenzial des Marktes hinsichtlich junger Zuschauer und es wurden zielgruppenorientierte Kanäle erstellt.Youtube hat zum einen den Vorteil gegenüber dem klassischen Fernsehen, dass man einerseits jederzeit überall das schauen kann was man möchte. So ist das Smartphone das übliche Mediengerät der Wahl zum Konsumieren von jeglichen Videos. Zum andern ist eine Interaktion und Kommunikation mit dem Ersteller des Videos (genannt Youtuber bzw. Youtuberin) und anderen Zuschauern möglich.¿Viele Youtuber sind zu Vorbildern für Jugendliche geworden. Sie bieten ein hohes Maß an Identifikationsmöglichkeiten, da sie selbst oft noch relativ jung sind, authentisch und bodenständig erscheinen sowie über Themen und Probleme der Jugendlichen diskutieren. Erfolgreiche Youtuber mit hohen Zuschauerzahlen, wurden zu neuen Medienstars. Auf Konzerten und Events werden sie wie musikalische Popstars von Fans gefeiert und bejubelt. So waren 15.000 Jugendliche auf den Videodays in Köln, auf welcher viele Youtuber auf einer Bühne auftraten.Die hohe Bedeutung der Youtubekanäle zeigt sich auch darin, dass Youtube in den Schulen zum täglichen Gesprächsthema unter Jugendlichen geworden ist. Moderne Trends wie das Longboard fahren wurden durch Youtube und seine Kanäle initiiert. Auch Produktinformationen werden durch Youtuber an Jugendliche weitergegeben, sodass Formen neuer Werbung entstanden sind.Die Jugendlichen können sich durch eigene Videos auf Youtube auch selbst medial ausleben. Das Videoportal bietet ihnen die Möglichkeit, Videos zu produzieren, hochzuladen und somit zu veröffentlichen. Dafür eignen sie sich Kameraführung und Videobearbeitung selbst an.Jedoch erzeugt Youtube auch neue Süchte und Ängste.
Andreas Reckwitz' Singularisierungsthese im Lichte der Individualisierungsthese Ulrich Becks
Anwendung der Etablierten-Außenseiter Figuration auf die Situation ausländischer Jugendlicher
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll dargelegt werden, dass jugendliche AusländerInnen und die deutsche Mehrheitsgesellschaft in einer ganz bestimmten Positionierung, beziehungsweise Hierarchie, zueinanderstehen. Deshalb lautet die Forschungsfrage der Arbeit: Anwendung der Etablierten-Außenseiter-Figuration auf die Situation ausländischer Jugendlicher. Inwiefern lässt sich die Figuration jugendlicher AusländerInnen an deutschen Schulen auf die Etablierten-Außenseiter-Figuration nach Norbert Elias übertragen?Zur Beantwortung dieser Frage wird im ersten Kapitel die Figurationssoziologie von Norbert Elias vorgestellt. Der Begriff Figuration wird zunächst definiert, außerdem wird in diesem Zusammenhang erklärt, was Elias unter Machtbalancen versteht und wie er seine theoretischen Schlüsse hierzu in seine Figurationssoziologie einbindet. In Kapitel drei wird das Etablierten-Außenseiter-Modell konkret vorgestellt und es wird auf die von Elias, zusammen mit seinem Schüler John L. Scotson im Jahr 1960, durchgeführte Studie mit dem Titel "Etablierte und Außenseiter" eingegangen. Das darauffolgende Kapitel behandelt die Stigmatisierung junger AusländerInnen in Deutschland. Dabei wird zunächst unter Bezugnahme von Goffman (1967) der Begriff Stigmatisierung definiert. Anschließend wird auf die Auswirkungen von Stigmatisierung und die Stigma-Identitäts-These eingegangen. Um sich auf die Situation der jugendlichen AusländerInnen zu konkretisieren, wird das gesellschaftliche Leitbild und die Situation in den Schulen erläutert. In Kapitel fünf wird das Etablierten-Außenseiter-Modell auf die Situation ausländischer SchülerInnen angewendet. Abschließend werden die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst. Die theoretische Ausarbeitung dieser Arbeit, geschieht anhand von themenspezifisch ausgewählter Literatur.
Análisis del conflicto socioambiental en la cuenca de los Rios Puelo y Manso
Are Granfluencers breaking age stereotypes? An analysis of senior influencers on Instagram
Master's Thesis from the year 2022 in the subject Sociology - Old Age, grade: 1,7, University of Applied Sciences Ansbach, language: English, abstract: The focus of this work is hereby on the images that influencers above the age of 60 (in the following also called as "older" or "elderly" as well as "older generations") share on social media in both private and professional contexts. The aim here is to find out whether Granfluencers eliminate existing age stereotypes or reinforce them. The knowledge gained from this research can serve as a foundation for digital marketing strategies in cooperations that would like to diversify their campaigns in the future. In order to be able to answer this question, the current state of research was presented in the second chapter. In this section, stereotypes, especially age stereotypes, gender stereotypes, gendered ageism, and the portrayal of older people in the media were discussed. In this context, gender and age studies were also discussed, followed by a closer look at Granfluencers. These were first defined, then the origins of these were described, and in the last step, the importance of Granfluencers for digital marketing was discussed.The third chapter deals with the actual analysis, which was executed to look at the expression of age and gender stereotypes of Granfluencers in detail. For this purpose, the aim of the analysis, the research questions, and the methodological implementation were first presented. In a second step, the object of investigation was defined in detail based on the theory of content analysis by Rössler. Afterwards, validity and reliability were defined and documented in the context of the master thesis. The third section deals with the presentation of the results and lastly the results were evaluated in this chapter. The conclusion summarizes the thesis and mentions the limitations as well as the implications for future research.
Armut und Ungleichheit in Deutschland
Armut? Frag doch einfach!
Authentizität und Gemeinschaft
Axel Honneths Anerkennungstheorie