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"...dass keiner mehr mit ihnen rede." Die Berichterstattung Schweizer Zeitungen über Schweizer Kommunisten während und nach dem Ungarnaufstand 1956
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 6 (CH) = 1 (D), Universität Bern (Medienwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 2000 waren einige britische Pädophile Opfer einer medialen Hetzkampagne. Verschiedene Zeitungen veröffentlichten Fotos, Namen und vermutlichen Aufenthaltsort straffällig gewordener Personen. Mit der Forderung nach drakonischer Bestrafung der Delinquenten und immer lauterem Ruf nach Vergeltung heizten die Blätter die Atmosphäre an. Die Folge war ein Lynchjustiz-Klima in Grossbritannien.Diese hysterischen Szenen muten aus schweizerischer Perspektive auf den ersten Blick befremdend an, scheinen doch solche Hetzjagden gegenüber Minderheiten in der Schweiz undenkbar. Allerdings genügt ein Blick in die jüngere Geschichte des Landes, um zu erkennen, dass auch Personen in der Schweiz schon auf ähnliche Art und Weise ins mediale und öffentliche Fadenkreuz geraten sind. Im Herbst 1956 schlugen sowjetische Truppen die ungarischen Aufständischen nieder, die sich gegen das stalinistische System aufgelehnt hatten. Die Schweizer Regierung, die Parteien und die Medien reagierten einerseits mit riesigen Solidaritäts- und Sympathiebekundungen für das gebeutelte ungarische Volk und andererseits mit einer Welle der Empörung gegen den Kommunismus. Die Wut und den Zorn bekamen besonders jene im Land zu spüren, die sich trotz der blutigen Ereignisse in Ungarn weiter zur kommunistischen Ideologie bekannten und der kommunistischen Partei der Arbeit treu blieben.Eine massgebliche Rolle spielten bei der Anheizung des antikommunistischen Klimas die damals noch viel stärker an politische Parteien gebundenen Medien. Diese Arbeit hat daher zum Ziel, die Berichterstattung von Schweizer Zeitungen über Schweizer Kommunisten, beziehungsweise über die kommunistische Partei der Arbeit, während und kurze Zeit nach der Niederschlagung des Ungarnaufstandes genauer zu untersuchen. Es stellt sich dabei unter anderem die Frage, ob, und wenn ja inwiefern, sich die sozialdemokratische Presse in der Berichterstattung über den Kommunismus und kommunistische Personen von der bürgerlichen Presse unterschieden hat. Im Hintergrund steht die vom Soziologen Kurt Imhof vertretene Ansicht, dass der Antikommunismus in der heissen Phase des Kalten Krieges - analog dem Antifaschismus der 30er Jahre - das entscheidende, einende Element zwischen den vier grossen Schweizer Parteien war und zu einem Burgfrieden zwischen Sozialdemokratie und Bürgertum sowie zwischen Katholisch-Konservativen und Freisinnigen führte.
(In)Visibility of Death: Neda - Constructions of Gender and Identity in the Media
Master's Thesis from the year 2010 in the subject Communications - Journalism, Journalism Professions, grade: 1,0, European University Viadrina Frankfurt (Oder), language: English, abstract: The protests after Iran's Presidential Elections in June 2009 have cost the lives of an unknown number of political opponents, protesting against the regime of former and future president Mahmud Ahmadinejad and the revolutionary and militia forces. Yet one particular death seemed to be particularly horrifying; the video of a young woman being shot was circulating on the internet and soonextensively reported on by the mass media.In the course of events after Neda Agha-Soltan's death, a struggle developed over her status as icon and symbol for the Green Movement, as opposition leader Mousavi's followers were called. On the one hand, the regime in Tehran fought hard to diminish the effect which arose from this video while on the other hand Western media, politicians and artists picked up the story and reproduced it - eachwith their own agenda in mind.The object of this work is the discursive event of Nedäs death;subsequent to this, the question how Neda's identity is constructed and why her death became visible while bearing in mind the Western hegemonic discourse which is intersected with discourses on media, gender, politics and ethnicity.
(K)ein Aufwand für den Aufwand. Was ist Journalismus den Rezipierenden wert?
Actio et Reactio - Interdependenz, -effikation und -penetration bei PR und Journalismus
Anglizismen im Sportjournalismus
Anwendung der sozialen Systemtheorie auf den Journalismus
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Rheinische Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Niklas Luhmann (1927 - 1998) gilt als der Begründer der soziologischen Systemtheorie. Der Soziologe und Gesellschaftstheoretiker hat mit der Systemtheorie versucht, die Gesellschafte zu definieren, indem er die Gesellschaft nicht als eine Ansammlung von Menschen mit Blutkreisläufen und sonstigen, nicht-sozialen Systemen versteht, sondern als einen operativ geschlossenen Prozess sozialer Kommunikation. Anzumerken ist, dass Luhmanns Theorien nicht als Wissenschaft sondern als Philosophie verstanden werden, da "seine theoretische Arbeit nicht Hypothesenbildung ist, die dann empirische Untersuchungen anleitet und durch diese bestätigt oder falsifiziert wird." Seine Theorien, insbesondere die soziale Systemtheorien bieten die Möglichkeit, die Gesellschaft als System zu definieren. Dabei hat Luhmann eine funktionale Differenzierung zwischen verschiedenen Bereich der Gesellschaft durchgeführt, die viele andere Theoretiker übernommen und weiter ausgearbeitet haben. In dieser Arbeit soll der Journalismus aus systemtheoretischer Sicht betrachtet werden. Dabei soll aufgezeigt werden, dass die Kriterien eines sozialen Funktionssystems für den Journalismus erfüllt sind. Ziel der Arbeit ist es auch, die soziale Systemtheorie in Anwendung auf den Journalismus auf Empirie zu überprüfen und nachzuweisen, ob die theoretischen Ansätze der Systemtheorie auch in der Praxis Anwendung finden.
Aspekte des US-Imperialismus bei zunehmender Globalisierung und interkulturelle Verständigung
Berichterstattung der deutschen Presseerzeugnisse BILD und Süddeutsche Zeitung im Onlinebereich. Eine quantitative Inhaltsanalyse
COVID-19 und die Afrikaberichterstattung
Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme
Das Berlusconi-Bild in der deutschen Presse. Eine quantitative Inhaltsanalyse zur Untersuchung des Images von Silvio Berlusconi in ausgewählten deutschen Zeitungen
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Wieso war und ist das Ansehen von Silvio Berlusconi besonders in Deutschland so belastet? Oder anders gefragt: Ist es denn überhaupt langfristig gesehen so schlecht? Sicher ist, dass das Verhältnis der Deutschen zu Berlusconi seit Sommer 2003 einen besonderen Akzent bekommen hat. Dieser Sommer stand unter dem Zeichen des "Deutsch-Italienischen Sommertheaters", das seinen Anfang im Eklat zwischen dem deutschen Europaabgeordneten Martin Schulz und dem frisch gebackenen EU-Ratspräsidenten Berlusconi hatte. Die Beleidigung Schulz' durch einen Nazi-Schergen-Vergleich löste eine Lawine diplomatischer Empörungen auf beiden Seiten aus und gipfelte zehn Tage später in der Urlaubsabsage von Bundeskanzler Schröder. Berlusconi zeigte sich in dieser bilateralen Verstimmung eher undiplomatisch und gar nicht so locker wie gewohnt. Wie man an diesem und anderen Beispielen sehen kann, ist das Verhältnis von Berlusconi zu Deutschland ein spannungsgeladenes Thema, dass sehr ausgiebig und zuweilen auch sehr emotional diskutiert wurde. Nun wurde Berlusconi nach fünf Jahren im Regierungssessel im Frühjahr 2006 nicht wiedergewählt, der reichste Mann Italiens musste sich schließlich von seinem Zweittitel des mächtigsten Mannes Italiens trennen. Die vorliegende Arbeit nimmt dies zum Anlass und bietet einen Rückblick auf seine Zeit als Ministerpräsident und zieht mit der Antwort auf folgende Frage Bilanz: Wie wurde Silvio Berlusconi im Laufe der letzten Jahre in der deutschen Presse dargestellt?
Das deutsche Hörspiel - Geschichte, Konzeption und Umsetzung
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Universität Bremen (Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Radio boomt heute, wie nie zuvor. Da liegt es eigentlich auf der Hand, dass auch das Hörspiel, welches über Jahrzehnte ein fester Bestandteil der deutschen Radiolandschaft war, sich großer Beliebtheit erfreuen müsste. Doch der Trend im Radio hat sich heute stark gewandelt. Immer mehr Musik, immer weniger Wortanteil und erst recht keine Hörspiele mehr. Die so genannte "Krönung des Funks", wie sie Richard Kolb einmal bezeichnete (vgl. S.7) scheint heute eher eine Randerscheinung geworden zu sein. Zwar wird die spezifische Art dieser rein öffentlich-rechtlichen Radiokultur immer noch gesendet, sogar mehr als je zuvor, doch findet sie im heutigen "Dschungel" der Radioprogramme kaum noch Aufmerksamkeit. So ist die Hörspielkunst eine Kunst für wenige Liebhaber geworden, die ausschließlich auf die deutschen Kulturradios ausgewichen ist, da im heutigen kommerziellen Mainstream-Programm der privaten Radiosender kein Platz mehr zu sein scheint.Diese geschichtliche Entwicklung des Hörspiels wird im Folgenden dargestellt. Anschließend wird außerdem genauer auf die Konzeption eines eigenen Hörspiels eingegangen und gezeigt, worauf hierbei zu achten ist. Außerdem ist eine praktische Umsetzung eines Mini-Hörspiels beschrieben.
Das Feature in Zeitung, Radio und TV
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,5, Universität Salzburg (Fachbereich Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Journalistische Arbeitsweisen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Proseminararbeit wird die journalistische Darstellungsweise Feature definiert und beschrieben. Hierbei wird auf die verschiedenen Medien Zeitung, Radio und Fernsehen eingegangen und anhand von Beispielen verdeutlicht. Diese wissenschaftliche Arbeit zeigt, was ein Feature ist, wodurch es definiert ist, wie es in der Vergangenheit war und wie es heute ist. Auch wird auf die journalistische Praxis eingegangen, besonders beim Zeitungsfeature. Um die schillernde und schwierige Darstellungsform Feature ausreichend darzustellen und zu verbildlichen, haben wir Beispiele hinzugefügt, beschrieben und analysiert. Im Fazit ist ein Statement über die vermutliche Entwicklung des Features in den Medien enthalten.Außerdem werden die Beginne des deutschen Radio-Features geschildert und verschiedene berühmte Feature-Autoren werden angedeutet und zitiert, was heutzutage nicht mehr möglich ist!Die Einleitung besteht aus einem selbstgeschriebenem Feature, das verdeutlichen soll, worum es geht und erste Eindrücke liefert, was ein Feature überhaupt ist.
Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus
Seit Jahrzehnten ist 'Das neue Handbuch des Journalismus' die ideale Orientierung für Berufseinsteiger, Volontäre und Jungredakteure. Aber auch für den erfahrenen Schreiber ist es immer wieder hilfreich, um Fallstricke des journalistischen Handwerks zu umgehen und über Neues auf dem Laufenden zu bleiben. Dieses bewährte Handbuch versammelt das Wissenswerte über den Print-Journalismus und den immer wichtiger werdenden Online-Journalismus sowie die Arbeit in und mit 'PR und Pressestellen'.Journalismus ist ein Modeberuf, und noch nie waren Journalisten für die demokratische Gesellschaft so wichtig wie in diesem Zeitalter der explodierenden Information. Also war es auch noch nie so dringlich, kundig, kritisch und anschaulich in dieses schwierige und großartige Handwerk einzuführen. In klaren Schritten werden die Formen des Journalismus und die Probleme des Journalisten dargestellt, anschaulich, prall von Beispielen aus der Praxis. Zur Praxis gehört exakte Information: Was erwartet mich in diesem Beruf? Wie unterscheidet sich die Arbeit in der Zeitung von der in der Zeitschrift, im Fernsehen, in der Online-Redaktion, im Internet? Wie sieht der Alltag in den Redaktionen aus? Wo eigentlich kann ich mich bewerben? Was sollte ich vorher schon wissen, damit ich mich nicht blamiere? Das Buch gibt die Antworten.
Das Verhältnis von Sport-PR und Sportjournalismus. Am Beispiel von LeBron James
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,4, Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Werk sollen zwei Bekanntgaben von LeBron James beispielhaft für das Verhältnis von Sportjournalismus und Sport-PR stehen, und zwar am Anfang und Ende der 2010er-Jahre. Es soll im Laufe dieser Arbeit wissenschaftlich überprüft werden, ob eine gegenseitige Abhängigkeit bzw. Ermöglichung zwischen diesen beiden Bereichen existiert, wie es das Intereffikationsmodell behauptet. Falls dieses tatsächlich der Fall ist, soll im weiteren Verlauf geklärt werden, inwieweit sich die Kräfteverhältnisse im letzten Jahrzehnt verändert haben. Hat die Sport-PR durch den Aufstieg der sozialen Medien an Einfluss gewonnen oder ist sie noch abhängiger vom Sportjournalismus geworden, da dieser auf den sozialen Medien ebenfalls vertreten ist und die "alten" Massenmedien weiterhin kontrolliert? Und wie sieht es umgekehrt aus, braucht der Sportjournalismus die Sport-PR mehr als je zuvor oder könnte er heutzutage auch ohne existieren?
Der [un]abhängige Journalismus
Der Aufmacher
Der Journalist als Geschichtsvermittler. Das Albanienbild im Spiegel deutscher Leitmedien 1990-2000
Die Affäre Jürgen W. Möllemann - eine vergleichende Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1.7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Niemand konnte ahnen, dass der seit dem 4. April 2002 tobende publizistische Konflikt um Möllemann mit dessen Tod enden würde. Wer ist verantwortlich für Entstehung und Verlauf der Affäre Möllemann und, damit eventuell verbunden, für seinen möglichen Freitod? Möllemann selbst, wie Benedek suggeriert? Westerwelle, mit dem Möllemann zu dieser Zeit heftig um den Bundesparteivorsitz stritt? Die zahlreichen Feinde Möllemanns in der liberalen Partei oder andere gesellschaftliche Akteure? Oder nahmen die Medien Möllemanns politisches und vielleicht sein tatsächliches Ende nicht nur vorweg, sondern trugen durch die Publikationen solcher Aussagen entscheidend dazu bei?
Die bösen Rapper sind schuld. Das Image von HipHop in den deutschen Printmedien
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), Sprache: Deutsch, Abstract: "Mitte Juli gab der Heinrich Bauer Verlag bekannt, dass er seine Zeitschrift 'Bravo HipHop Sepcial' einstellt. Es wäre heuchlerisch zu behaupten, dass wir traurig darüber wären. Für uns stellte dieses Magazin seit seiner Gründung 2005 ein verzerrtes, reißerisches und geradezu schädliches Abbild der HipHop-Szene dar. Vieles an diesem Blatt widerte uns an: Die in den Knast- und Gangster-Geschichten proklamierten Wertvorstellungen, die absurden Verbrüderungsfotos der 'Bravo'-Redakteure mit den 'Stars', die völlige Negation der Vielfalt der Rap-Welt" (Juice Crew 2012).Die HipHop-Kultur ist längst Teil der Gesellschaft geworden: Bushido erhielt 2011 den Integrations-Bambi, Künstler wie 50 Cent oder Sido sitzen bei Thomas Gottschalk auf der Couch oder spielen bei Jörg Pilawa um Geld für wohltätige Zwecke. Rapper sind also Stammgäste im Fernsehprogramm und seit einigen Jahren gibt es auch musikalische Kollaborationen mit den erfolgreichsten deutschen Künstlern abseits vom HipHop. Das hängt damit zusammen, dass Rap "die derzeit populärste und kommerziell erfolgreichste Jugendkultur [ist]" (Wittmann 2009). Aktuelle Zahlen belegen das: In den vergangenen eineinhalb Jahren landeten rund 35 deutschsprachige Rap-Alben in den Charts, im Juli 2012 stieg der Newcomer Cro mit seinem Debütalbum "Raop" mit über 60.000 verkauften Tonträgern auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein (vgl. Juice Crew 2012).Doch dieser kommerzielle Erfolg von Rap und die daraus resultierende Medienpräsenz können nicht darüber hinwegtäuschen, dass HipHop häufig als "proletarische Kunstform" wahrgenommen wird. Das liegt nach Meinung von HipHop-Experten (vgl. Schieferdecker 2012) sowie Journalisten und Wissenschaftlern daran, dass der "in skandalversessenen Medien völlig überrepräsentierte [...] Pornorap beziehungsweise Gangsterrap" (Wittmann 2009) das Image der HipHop-Kultur negativ beeinflusst. Eine empirische Studie, die diese Hypothese bestätigen würde, fehlte bisher. Das ändert sich mit dieser Diplomarbeit: 1009 Artikel über HipHop aus den Jahren 2000 bis 2011 geben Aufschluss darüber, ob die bösen Rapper schuld am Image ihrer Kultur sind - oder die Medien einseitig (negativ) berichten.
Die Darstellung der Kryptowährung Bitcoin in der Medienberichterstattung. Eine Framinganalyse österreichischer Tageszeitungen
Diplomarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Beschreibung der Medienberichterstattung über Bitcoin. Der Fokus liegt dabei auf den inhaltlichen Aspekten der Artikel, um zu erkennen, wie der Bitcoin in der Berichterstattung dargestellt wird und ob sich die Deutungsmuster im Laufe der Zeit ändern. Im Zuge der Datenerhebung sollen aber auch Informationen wie das Ressort, in dem der Artikel erschienen ist, erhoben werden. Es ist hier vorstellbar, dass das Thema einen fachspezifischen Kreis angesprochen hat und daher Artikel vielleicht vermehrt im Technik-Ressort beheimatet waren; vielleicht überwiegt aber auch ein anderes Ressort wie das der Wirtschaft aufgrund der Tatsache, dass mit Bitcoin Waren und Dienstleistungen bezahlt werden können. Das Forschungsziel dieser Arbeit ist die inhaltliche Untersuchung der Medienberichterstattung rund um den Bitcoin. Bevor das Ziel empirisch verfolgt wird, gilt es einige Grundlagen zu klären. Dazu zählen eine ausführliche Beschreibung des Bitcoins, um die Voraussetzung für eine weitere Diskussion in der restlichen Arbeit zu schaffen. In diesem Abschnitt werden auch relevante Begriffe wie Blockchain oder Mining fallen. Nachdem im darauffolgenden Schritt der Begriff des (Massen)Mediums geklärt wurde, wird ein Blick auf die Funktionen und den Qualitätsanspruch derselben geworfen. Im Speziellen wird das Medium Zeitung vorgestellt und außerdem Theorien zur Nachrichtenauswahl, um zu verstehen, wie JournalistInnen aus der Fülle an Meldungen selektieren. Teil des Forschungsinteresses ist außerdem die Erhebung der journalistischen Darstellungsform und der Ressorts, weshalb auch sie im Verlauf der Arbeit Berücksichtigung finden.Nachdem der theoretische Hintergrund der Arbeit geklärt wurde, erfolgt eine Übersetzung des Forschungsinteresses in konkrete Forschungsfragen, die in weiterer Folge empirisch beantwortet werden sollen. Im Anschluss folgt noch eine Eingrenzung des Untersuchungsmaterials und der Stichprobe, sowie eine Beschreibung der Herangehensweise. Außerdem wird für die Untersuchung ein Codebuch erstellt, das als Fragebogen an die zu untersuchenden Texte verstanden werden kann und im Anhang dieser Arbeit ersichtlich ist. Erst wenn all diese Punkte abgeschlossen sind, kann die Inhaltsanalyse vier österreichischer Tageszeitungen durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Analyse werden nicht nur in einem eigenen Kapitel ausformuliert, sondern abschließend zur Beantwortung der Forschungsfragen auf den Punkt gebracht.
Die externe Krisenkommunikation der BP PLC nach dem Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon"
Die Flüchtlingskrise ab August 2015. Öffentliche Wahrnehmung der Medienberichterstattung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Hochschule Ansbach - Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Ansbach , Sprache: Deutsch, Abstract: Spiegelt der Begriff 'Lügenpresse' tatsächlich die Meinung der Rezipienten zur Flüchtlingsberichterstattung wider oder finden nur einzelne Gruppen diesen Begriff zutreffend? Dieser Fragestellung geht die Arbeit genau nach. Sie untersucht, inwiefern Mediennutzer die Berichterstattung zur Flüchtlingskrise ab August 2015 für objektiv halten.Neben der allgemeinen Sichtweise der Bevölkerung wird geprüft, ob Personen nach Alters- und Schulabschlussgruppen die Medienberichterstattung unterschiedlich bewerten und sich daraus Muster innerhalb der Rezipientengruppen zeigen.Im Jahr 2015 erreichte die Anzahl der Asylsuchenden, die nach Deutschland kamen, einen historischen Höhepunkt: 890000 Flüchtlinge wurden in der Bundesrepublik registriert. Als im September 2015 Deutschland die Grenze zu Österreich öffnete, wurden täglich bis zu 10000 Menschen gezählt. Bundeskanzlerin Angela Merkel untermauerte diese Entscheidung mit den Worten "Wir schaffen das".Auch die meisten Medien übernahmen zunächst diese positive Einstellung und den Optimismus der Kanzlerin in ihrer Berichterstattung. Durch die zum Teil tendenziöse Berichterstattung wurde nicht nur die Bewältigung der großen Flüchtlingswelle seitens der Politik öffentlich debattiert, sondern auch die Berichterstattung über die Flüchtlinge. Sowohl die Medien selbst als auch die Gesellschaft diskutierten über die Frage, ob die deutsche Presse objektiv berichtet.
Die Kommunikationsstrategie Framing im Interdiskurs