Politische Theorien, Ideengeschichte
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"Empty heart" of Podemos? Eine Untersuchung des Populismus
Magisterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister Scholl Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil der Arbeit widmet sich den konzeptionellen Grundlagen von Populismus. Obwohl sich die Politikwissenschaft uneins darüber ist, was Populismus ist und wie er definiert werden kann, ist eine präzise Definition elementar für die Untersuchung des Phänomens. Um sich dem Konzept zu nähern, werden im ersten Teil zunächst drei historische Wellen von Populismus vorgestellt. Dabei handelt es sich um agrarischen Populismus, den Populismus in Lateinamerika, sowie europäischen Neo-Populismus. In einem weiteren Schritt sollen drei verschiedene theoretische Dimensionen von Populismus beleuchtet werden. So kann Populismus als Strategie, als Kommunikationsstil oder als Ideologie konzipiert werden. Dieser erste Teil der Arbeit stützt sich auf die umfangreiche politikwissenschaftliche Literatur zu Populismus. Politische und soziale Krisen werden oft als begünstigende Faktoren für das Entstehen populistischer Bewegungen betrachtet, daher soll im zweiten Teil der Arbeit auf die Geschichte Spaniens nach Franco eingegangen werden. Da der geschichtliche Kontext bedeutsam ist, um das Phänomen der Partei Podemos zu verstehen, wird der Fokus insbesondere auf die wirtschaftliche und politische Krise im Land gelegt. Diese trat ab Beginn der Finanzkrise 2007 offen zutage. Auch die Reaktionen in der Bevölkerung auf die Krisen sollen betrachtet werden, hierbei nimmt die Bewegung des 15. Mai eine Sonderstellung ein.Im dritten Teil dieser Arbeit soll die Partei Podemos näher vorgestellt werden. Dabei wird ihr Entwicklungsprozess aufgezeigt, von den Vorläuferprojekten, bis hin zu den nationalen Parlamentswahlen am 26. Juni 2016. Zusätzlich soll die Partei ideologisch verortet werden und auf die Organisationsstruktur eingegangen werden. Da diese Arbeit hochaktuell ist und Entwicklungen beinhaltet, die erst kurz vor der Erstellung der Arbeit eingetreten sind, gibt es hierzu bislang keine wissenschaftliche Literatur. Stattdessen werden in der Arbeit Zeitungsartikel, Primärquellen der Partei, sowie soziale Netzwerke wie Twitter verwendet um ein vollständiges und aktuelles Bild der Partei skizzieren zu können. [...]
"Nachhaltige Entwicklung" - Eine kritische diskurs- und hegemonietheoretische Analyse nach Ernesto Laclau und Chantal Mouffe
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Diskurstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Aufsatz untersucht mit Hilfe der poststrukturalistischen Diskurs- und Hegemonietheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe wie der Diskurs um "nachhaltige Entwicklung" hegemonial werden konnte. Die Analyse hat dabei gezeigt, dass vor allem Machtunterschiede, die Versöhnung von Wachstum und Nachhaltigkeit sowie das Vorhandensein des tendenziell leeren Signifikanten ,nachhaltige Entwicklung' für die Hegemonialisierung verantwortlich sind. Der tendenziell leere Signifikant schafft es dabei, partikulare Momente wie Wachstum, Markt, Umweltschutz und Entwicklung als das positive und allgemeinhin Anzustrebende zu repräsentieren. Durch die Analyse wird darüber hinaus gezeigt, was den gegen-hegemonialen und radikaleren Ansätzen fehlt, um mehr Einfluss zu erlangen.
"Völker hört die Signale". Zur nationalen Frage der Internationalen Arbeiterbewegung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialistische Internationale war in Folge der Internationalen Arbeiterassoziation (IAA) angetreten die bürgerliche Revolution über sich hinaus zu treiben und ganz im Sinne von Marx die bürgerliche Gesellschaft zu überwinden. Wie einst die französische Revolution den Dritten Stand zur Nation erklärt hatte, sollte der sozialistischen Theorie zufolge das Proletariat, die 'Verdammten dieser Erde', diese Stelle übernehmen, um, wie es der deutsche Liedtext des internationalen Arbeiterkampfliedes nennt, 'alles zu werden'. Die Proletarier galten und gelten im Arbeiterbewegungsmarxismus als das revolutionäre Subjekt der Geschichte, jedoch ist ihr Verhältnis zum Kollektiv der Nation alles andere als eindeutig bestimmt. Dieses Verhältnis der Linken zur Nation werde ich im folgenden genauer analysieren. Orientiert an der Internationale stellt sich mir die Frage, warum die Agitation und der Imperativ der Erkämpfung des Menschenrechts gerade den Völkern gilt. Welche Bedeutung haben Volk und Nation für die Arbeiterbewegung? Schließlich wird angesichts des Scheiterns der Zweiten Internationale im Ersten Weltkrieg die Frage zu beantworten sein, welche Bedeutung das Verhältnis zur Nation und die theoretisch propagierte Anti-Kriegshaltung zu der Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914 spielt.
1977
Afrikanische politische Philosophie
An Evaluation of Plato's Ideal State
Scientific Essay from the year 2009 in the subject Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal, grade: 1.0, University of Lagos, language: English, abstract: This work is an attempt to undertake an evaluation of Plato's ideal state. It argues the position that there is a need to realign Plato's ideal State to embrace the contemporary realities of today without negating its goal for a transformed society brought about by transformative leadership. Plato posit that the human race will have no respite from evils until those who are really philosophers acquire political power or until, through some divine dispensation, those who rule and have political authority in the cities become real philosophers. Plato came to the conclusion that all existing governments were bad and almost beyond redemption thus he theorized for an ideal State. The ideal state, according to Plato, is composed of three classes. The economic structure of the state is maintained by the merchant class. Security needs are met by the military class, and political leadership is provided by the philosopher-kings.In an attempt to re-evaluate Plato's ideal state, this work re-emphasized the relevance of transformative leadership as a necessary tool for societal good and transformation. It urges for the adoption of the relevant areas of Plato's concept of an ideal State anchored on the prevailing need and realities of the contemporary society.
Anarchismus und andere Essays
Emma Goldman setzt sich in diesen größtenteils um 1910 entstandenen Texten, die ursprünglich in der von ihr veröffentlichten Monatszeitschrift Mother Earth erschienen, mit zahlreichen Aspekten des politischen und gesellschaftlichen Lebens ihrer Zeit auseinander. Sie widerlegt den Vorwurf, Anarchismus sei letztendlich Chaos und propagiere Gewalt, und definiert ihn stattdessen als Grundlage für eine ungehinderte menschliche Entwicklung, wahren gesellschaftlichen Fortschritt und eine wahrhaft harmonische Gesellschaft.Aus diesem Blickwinkel kritisiert sie Regierung, Patriotismus, Militarismus, Gefängnisse, Kirche, Puritanismus, Ehe und Eigentum aufs Schärfste. Aber auch Emanzipation und Frauenwahlrecht kommen nicht ungeschoren davon.Doch Emma Goldman ist bei Weitem nicht gegen alles: Nicht nur der Syndikalismus weckt ihre Begeisterung, sondern auch die Bestrebungen zu freier Bildung, die in einigen freien Schulprojekten umgesetzt werden, und das Theater ihrer Zeit, das sie länderübergreifend analysiertund dort den idealen Nährboden für radikale Ideen findet. Auch Jahre später weicht sie in ¿War mein Leben lebenswert¿ keinen Deut von ihren Überzeugungen ab, und noch heute sind ihre Texte hochaktuell.
Animal Farm
In George Orwell's allegorical novella, "Animal Farm," a group of farm animals rises to overthrow their human owner, only to find themselves subjected to a new tyranny. Written in a deceptively simple yet incisive prose, the novella employs a rich tapestry of symbolism to critique totalitarian regimes, drawing direct parallels to the rise of Stalinism in the Soviet Union. As the narrative unfolds, Orwell masterfully exposes the manipulation of language and ideology, illustrating how power corrupts and absolute power corrupts absolutely. The text can be situated within the broader context of 20th-century political dissent, reflecting Orwell's deep skepticism towards authoritarian governance. George Orwell, a writer fiercely committed to social justice, was profoundly influenced by his experiences in the Spanish Civil War and his disillusionment with Soviet communism. This personal history of witnessing the peril of unchecked authority led him to craft this cautionary tale, steeped in his belief in the necessity of democratic socialism. His distinct blend of literary finesse with poignant political commentary renders him one of the most significant voices of his time. "Animal Farm" is essential reading for anyone seeking to understand the dynamics of power, manipulation, and the fragility of human ideals. Its poignant messages resonate through the ages, making it a crucial tool for critical thought, particularly in today's socio-political climate. Readers will find that this timeless narrative not only entertains but also provokes profound reflection on the nature of freedom and oppression.
Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
Die 'Politik der Straße' hat Hochkonjunktur, wirft aber auch Fragen auf. Sind Versammlungen als Ausdruck der Souveränität des Volkes aus radikaldemokratischer Perspektive zu begrüßen oder geben sie Anlass zur Sorge vor der Herrschaft des 'Mobs'? Und wer ist überhaupt 'das Volk'? Judith Butler geht den Dynamiken und Taktiken öffentlicher Versammlungen unter den derzeit herrschenden ökonomischen und politischen Bedingungen auf den Grund. Fluchtpunkt dieses hochpolitischen Buches ist eine Ethik des gewaltlosen Widerstands in einer gefährdeten Welt, in der die Grundlagen solidarischen Handelns allmählich zerfallen oder zerstört werden.
Antiautoritäre Pädagogik
Análisis sobre la Inclusión dela violencia en la Política colombiana
Trabajo Universitario del año 2016 en eltema Política - Filosofía política e historia de las ideas, Nota: 4.8, Universidad del Atlántico, Idioma: Español, Resumen: La violencia en Colombia ha sido un fenómeno hondamente estudiado por las ciencias humanas. Numerosos estudios se han presentado sobre ésta, intelectuales y estudiosos nacionales como extranjeros se han interesado en estudiar todo en cuanto a este fenómeno. Escribir sobre la violencia resulta ser un tema bastante interesante y más cuando se vive en un país violento. La iniciativa de este proyecto al principio fue una idea romántica, con la recopilación exhaustiva de la información y alineándolo con la historia social del país se organizó el trabajo para esta investigación.El porqué de este trabajo concierne a que desde el momento en que fuimos conquistados por la Corona española en la época de la colonia para el periodo de 1819-1830 conocido como La Nueva Granada, pasando por la Gran Colombia, los Estados Unidos de Colombia, y aún en nuestra República hasta el día de hoy, hemos vivido sumergidos en un sin fin de actos violentos. Desde la primera república hasta hoy la violencia política no ha cesado en ningún momento, venga ésta del lado que venga.El principal actor de la violencia colombiana que ha mantenido a la Nación en un conflicto violento ha sido la acción política. La violencia política colombiana se ha salido de control, del orden establecido por el Estado. En sus inicios, hablando de unos periodos clásicos ésta ha marcado la identidad del país, es decir, haciendo de la patria una mala imagen en el resto del mundo como una de las naciones más belicosa.Este trabajo es un análisis y una reflexión sobre este problema de la política colombiana en la cual se ha incluido a la violencia como un medio. El problema del que me he ocupado en esta investigación es la inclusión de la violencia en la política colombiana, el como la política ha venido haciendo de la violencia el medio perfecto para crear, buscar, y/o obtener algunos lucros específicos.
Arthashastra
Attac und der Republikanismus
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,5, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Die politische Theorie des Republikanismus II, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den aufsehenerregenden Demonstrationen im Zusammenhang mit den WTO -Verhandlungen in Seattle im Jahr 1999 hat die globalisierungskritische Bewegung stark anBedeutung gewonnen. Wenngleich das Medieninteresse nach dem 11. September andererseitswieder nachgelassen hat, erscheint es weiterhin von Wert, sich mit den Haltungen diesesSpektrums auseinanderzusetzen, da das Thema der Globalisierung selber an Bedeutung wohlnicht verloren hat. Innerhalb des bunt gemischten Spektrums aus dem sich diese Bewegungzusammensetzt - Gewerkschaftler, heimatlosen Linke, entwicklungspolitisch orientierteGruppen und anderen - entwickelte sich das Netzwerk Attac zu einem der wichtigstenEckpfeiler des organisierten Protestes. Obwohl auch dieser Verband ein Sammelbeckenunterschiedlichster Gruppen ist und sich deren Akteure anfänglich mit Forderungen über dieEinführung der Tobin - Steuer hinaus zurückhielten, gibt es mittlerweile Schriften, die eserlauben, so etwas wie eine abgrenzbare Position Attacs im politischen Feld zu bestimmen.Es wird hier im Wesentlichen auf das Buch "Attac - Was wollen dieGlobalisierungskritiker?" zurückgegriffen, daß von Christian Grefe, Mathias Greffrath undHarald Schumann gemeinsam geschrieben wurde und im März diesen Jahres in Berlinerschienen ist. Es ist dies ein Buch, daß von Attac selbst vertrieben wird und versucht einereflektierte Selbstdarstellung zu sein. Daher kann es als erste instruktive Schrift aus einerBinnenperspektive angesehen werden und eignet sich so aus Sicht des Autors als Primärquellefür die weitergehende Analyse.Der erste Abschnitt dieser Arbeit wird Geschichte und Struktur dieses Netzwerkes kurzskizzieren, um den Hintergrund darzustellen, vor dem die folgenden Ausführungen undÜberlegungen zu sehen sind. Es soll dann im zweiten Teil dieser Arbeit um einen Versucheiner Rekonstruktion der politischen Position von Attac gehen und daher ist er einerBestimmung grundlegender Haltungen der Akteure von Attac gewidmet. In dieser Arbeit solldann im dritten Teil der Frage nachgegangen werden, ob und wie diese mit Hilfe desRepertoires der Tradition politischer Theorie einzuordnen ist und diese so in einemideengeschichtlichen Zusammenhang zu verorten.[...]
Auto-Emancipation
Basisdemokratische Demokratieansätze. Deliberative Demokratie und Rätedemokratie im Vergleich
1¿ Einleitung ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ 2¿ Theoretische ¿Begriffsklärung¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ 2.1¿ Rätedemokratie¿ 2.2¿ ¿Deliberative¿ Demokratie¿ ¿ ¿ 3¿ Vergleich ¿von ¿Deliberativer¿ Demokratie ¿und¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ Rätedemokratie¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿3.1¿ Homogenität¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ 3.1.1¿ Die ¿Homogenitätsvoraussetzung¿ des ¿Rätesystems¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿3.1.2 Homogenität ¿in ¿der ¿Deliberativen ¿Demokratie¿ ¿3.2¿ Rationalverhalten¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿3.2.1¿ Die ¿Rationalitätsvoraussetzung ¿des ¿Rätesystems¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿3.2.2¿ Rationalverhalten ¿in ¿der ¿Deliberativen ¿Demokratie¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿3.3¿ Partizipation¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿3.3.1¿ Die ¿Partizipationsvoraussetzung¿ des ¿Rätesystems¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿3.3.2¿ Partizipation ¿in ¿der ¿Deliberativen ¿Demokratie¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿3.4¿ Informationsgleichheit¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ 3.4.1¿ Die¿ Voraussetzung ¿von ¿Informationsgleichheit¿ im ¿Rätesystem ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ 3.4.2 Informationsgleichheit ¿in ¿der ¿Deliberativen ¿Demokratie¿ ¿ ¿ 4¿ Fazit
Bedingungen besonders effektiver Einflussnahme auf die Ministerialbürokratie am Beispiel des Deutschen Bauernverbandes
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation), Veranstaltung: Seminar: Grundlagen moderner Regierungsorganisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Interessenverbände sind sowohl an Formulierung als auch an Implementation von Gesetzen beteiligt. Sie sind Gegenstand anhaltender normativ geführter Debatten, die sie einerseits als legitime intermediäre Organisationen gesellschaftlichen Inputs oder als Störfaktor innerhalb staatlicher Entscheidungsabläufe klassifizieren. Durch die exekutive Dominanz während der Politikformulierung richtet sich der Fokus der Interessenverbände vornehmlich auf die Ministerialbürokratie, da die Chance einer Einbringung eigener Vorschläge mit zunehmendem Formulierungsprozess schwindet. Die vorliegende Arbeit wird versuchen, Determinanten einer besonders engen Verflechtung zwischen Interessenverbänden und entsprechenden Ministerien aufzuzeigen. Dies soll, aufgrund der exemplarischen Eignung, am Beispiel des Deutschen Bauernverbandes1 geschehen. Obwohl durch die Agrarwende im Jahre 2001 große Veränderungen auch für das Einflusspotential des DBV mit sich brachte, kann doch aus einer ex-post Perspektive verdeutlicht werden, welche Bedingungen zum relativen Erfolg des Verbandes hinsichtlich der Einflussnahme auf die Ministerialbürokratie führten. Dazu sollen zuerst zentrale Begriffe der Arbeit geklärt werden und im zweiten Schritt eine Skizze der Interessengruppenforschung verdeutlichen, welch große normative Unterschiede innerhalb der akademischen Debatte existieren. Drittens werde die formalen, in GGO und GOBT auffindbaren, Einflusskanäle der Interessenverbände aufgezeigt. Schließlich werden die Determinanten besonders enger Verflechtung zwischen Ministerialbürokratie und Interessenverbänden dargestellt und bewertet.
Benjamin Barber: Psychologische Dimensionen der Demokratietheorie
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Ich setze mich in dieser Hausarbeit mit Benjamin Barbers Konzeption der infantilisierten Gesellschaft auseinander. In seinem Buch Consumed! beschreibt Barber eine Gesellschaft, die unter dem Monopol des triumphierenden Kapitalismus in einen Narzissmus der Verbraucher hineinschlittert. Er argumentiert, dass eben dieser droht die sieben Alter des Menschen auszuradieren und sie durch eine ewige Kindheit zu ersetzen. In einer infantilisierten Gesellschaft mutiert der Bürger nach Barber zum Verbraucher und gibt somit seine staatsbürgerlichen Aufgaben, die die Grundlage für Barbers Konzept einer partizipatorischen Demokratie bilden, auf. Dieser Wandel ist einer Psychologie unterworfen, die im Menschen kindliche Triebe aktiviert und die Gesellschaft einem Ethos unterwirft, in dem der Konsum als einzige Bedürfnisbefriedigung anerkannt wird und folglich eine Gesellschaft so stark individualisiert, dass eine Gemeinschaft aus Bürgern kaum mehr möglich erscheint. Barber bezieht sich in Consumed! auf Sigmund Freuds Theorie über das Lust- und Realitätsprinzip. Ich möchte überprüfen inwiefern sich Barbers psychologische Annahmen über eine Gesellschaft im Hyperkonsumismus auf Freuds Annahmen über das Lustprinzip und dessen Unterdrückung durch das Realitätsprinzip zurückführen lassen. Ich nehme an, dass beide hier die ursprünglichen Triebe des Menschen analysieren, die Sigmund Freud im "Es" verkörpert sieht. Ich möchte überprüfen inwiefern es sich bei Barbers infanitlistischem Ethos um eben die Rückkehr des Lustprinzips handelt. Zu diesem Zweck will ich Freuds Primärtexte zum Lustprinzip heranziehen, aber auch deren Rezeption durch Herbert Marcuse. Im Anschluss möchte ich kurz auf Barbers Annahme eingehen, dass nur die umfangende Privatisierung ein solch infantilistisches Ethos möglich gemacht hat. Barber bezeichnet die Privatisierung als dessen Bündnispartner. Diese Ausführungen tragen eine intrinsische Kritik am Liberalismus mit sich und sind insofern notwendig, als dass davon ausgehend die Folgen des infantilistischen Ethos für die Demokratie erörtert werden sollen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern eine partizipatorische Demokratie nach Barber im Hyperkonumismus überhaupt noch möglich ist. [...] Abschließend halte ich es für relevant auch auf die Kritik an Barber einzugehen.
Betrachtungen über die Repräsentativregierung
Die anhaltende Diskussion um die 'Krise des Parlamentarismus' zeigt, dass die normative Begründung und systematische Bestimmung von Parlamentsfunktionen und demokratischer Öffentlichkeit von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der repräsentativen Demokratie ist. Das Problem ist aber nicht neu, wie John Stuart Mills klassischer Text zeigt. Er kreist um die Frage, wie sich die Gefahr einer 'Tyrannei der Mehrheit' mit den Partizipationsanforderungen demokratischen Regierens versöhnen lässt. Mill begründet darin u. a. ein deliberatives Verständnis von Politik und erörtert die Gefahren einer bürokratischen Strangulierung politischer Freiheit. Ein Schlüsselwerk der Demokratietheorie und Parlamentarismusforschung.
Beweise für eine Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen in Europa
Bitch Hunt
Bodenlos situiert
Carl Schmitt's distinction between friend and enemy in the Colombian armed conflict
Chiapas, Mexiko: Die Guerilla 'Ejercito Zapatista de Liberacion Nacional' (EZLN)
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 1. Januar 1994, als Mexiko in den Kreis der 1. Welt eintreten wollte, besetzten mit Skimützen vermummte Männer und Frauen des Ejercito Zapatista de Liberacion Nacional (EZLN) 5 bedeutende Ortschaften im Bundesstaat Chiapas. Unter ihnen war die Touristenstadt San Cristobal de las Casas. Nachdem die Aufständischen dort die Polizei- und Gerichtsakten aus den Büros auf die Straße geworfen hatten, verbrannten sie diese. Des Weiteren requirierten sie Waffen aus den Armeequartieren und versorgten sich mit Medikamenten. Die mexikanische Regierung unter dem Präsidenten Carlos Salinas de Gortari reagierte mit einer militärischen Offensive. In den Medien verklärte sie den Aufstand zu einer Invasion ausländischer Agitatoren. Zu ihrem Anführer wurde Subcomandante Marcos stilisiert.In ihrer Kriegserklärung, welche die EZLN um Mitternacht des 31.12.1993 an die mexikanischen Truppen gerichtet hatte, beriefen sich die Aufständischen auf den Artikel 39 der mexikanischen Verfassung, in dem es heißt: "Das Volk hat jederzeit das unveräußerliche Recht, die Form seiner Regierung zu verändern oder zu modifizieren." In Anwendung dieses Artikels sagten die Aufständischen ya basta! - es reicht - und forderten die Absetzung der Regierung. Die Aufständischen, überwiegend Indigenas und Bauern, erklärten jene EZLN zu ihrem Bewaffneten Arm. Ziel ihres Kampfes ist jedoch nicht selbst die Macht zu übernehmen, sondern, dass "den befreiten Völkern die Möglichkeit verschaff[t] [wird], ihre Verwaltungsautoritäten frei und demokratisch zu wählen." Die EZLN stellt sich durch ihren Verzicht auf die Machteroberung einerseits und die enge Verbindung mit ihrer Basis andererseits, als eine Guerilla neuen Typus` dar. Davon angeregt, unternimmt diese Arbeit den Versuch, die theoretischen Wurzeln der Guerilla näher zu beleuchten. Im ersten Teil werden zunächst die drei potentiellen theoretischen Wurzeln näher bestimmt; die Bauernbewegung Emiliano Zapatas, die Focustheorie von Regis Debray sowie das basisdemokratische Konzept der Indigenas Chiapas. Im Anschluss daran erfolgt ihr Nachweis in der Entstehungsgeschichte der Guerilla.
Chinesische Politische Philosophie der Gegenwart
Chinesische Philosophen und Philosophinnen setzen sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit den politischen Herausforderungen für China und die globale Ordnung auseinander. Neben der kritischen Aneignung traditionellen chinesischen Denkens und der Auseinandersetzung mit westlichen Diskussionen entwickeln sie dabei ganz eigenständige Diagnosen und Antworten. Trotz ihrer vielstimmigen und systematisch entwickelten Positionen sind ihre Denkansätze außerhalb Chinas weitgehend unbekannt geblieben. Dieser Band versammelt repräsentative Beiträge von u. a. Jiwei Ci, Wang Hui, Zhang Shuangli, Han Shuifa, Zhao Tingyang, Tu Weiming und Gan Yang, die die aktuelle Relevanz der chinesischen Politischen Philosophie verdeutlichen.