Psychoanalyse
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"Was ich begehre, ist bei mir"
Abbruch der Schweigemauer
Abriss der Psychoanalyse
Der Abriss stellt Freuds letzten eigenen Versuch in einer langen Reihe von Darstellungen und Zusammenfassungen seiner Lehren dar: 1938, knapp ein Jahr vor seinem Tode, wollte er nochmals festhalten, was Psychoanalyse ist und was genau sie will.Zum ersten Mal wird hier der Text in der Fassung des Erstdrucks mit einem ausführlichen Kommentar versehen, der die Genese der Freudschen Begrifflichkeit nachzeichnet und die Stellung des Textes im Gesamtwerk Freuds verortet.
Abriß der Psychoanalyse
Am Anfang war Erziehung
In diesem Buch öffnet uns Alice Miller die Augen über die verheerenden Folgen der Erziehung - die ja angeblich nur das Beste für das Kind will. Sie tut dies zum einen durch eine Analyse der 'Schwarzen Pädagogik' und zum anderen durch die Darstellung der Kindheit einer Drogensüchtigen (Christiane F.), eines Diktators (Adolf Hitler) und eines Kindesmörders (Jürgen Bartsch). Ihr Buch verhilft uns zu einem nicht bloß intellektuellen und entsprechend folgenlosen Wissen, sondern auch zu einem emotionalen Wissen von der Tatsache, daß Psychosen, Drogensucht, Kriminalität ein verschlüsselter Ausdruck der frühesten Erfahrungen sind.
Animismus, Magie und Allmacht der Gedanken
Bewußtheit durch Bewegung
Bilder meines Lebens
Dieses Buch läßt sich als eine Art punktueller, unvollständiger Autobiographie betrachten. Sie enthält zwar keine Berichte über äußere Fakten, aber Mitteilungen über die innere Entwicklung der Autorin. Dies geschieht in der Sprache der Bilder, die nicht geplant, nicht entworfen wurden, sondern sich ganz spontan ergeben haben, gewissermaßen vom Unbewußten diktiert. Die Bilder erzählen - andeutungsweise - die Geschichte vom isolierten Kind, das verzweifelt und vergeblich die Nähe seiner Eltern sucht, seines Lebens nicht sicher, und vom Schutz durch die erwachsene Frau, die erst im hohen Alter die Qualen und ängste ihrer ersten Jahre voll begriffen hat und sich so von deren Folgen befreien konnte. Anhand von 66 Bildern aus den Jahren 1973 bis 2005 erzählt Alice Miller die Geschichte ihrer inneren Entwicklung - eine spannende und farbenprächtige Geschichte.
Blumen auf Granit
Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus
Bruchstück einer Hysterie-Analyse
Das ¿Bruchstück einer Hysterie-Analyse¿ - der 1901 verfaßte Bericht über die Behandlung des achtzehnjährigen Mädchens mit dem Pseudonym 'Dora' - wurde 1905 veröffentlicht. Es handelt sich um die erste der sechs großen Krankengeschichten Freuds. 'Bruchstück' - weil die Patientin die Analyse vorzeitig abbrach. So gesehen, ist es die Geschichte eines Scheiterns.In theoretischer Hinsicht bildet das Werk eine Brücke zwischen Freuds bei-den revolutionärsten Büchern, der ¿Traumdeutung¿ und den ¿Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie¿. Im Mittelpunkt der Analyse stehen zwei Träume, auf die Freud seine neu erworbene Deutungskunst virtuos anwendet; ande-rerseits entwickelt er Hypothesen über das sexuell-organische Fundament der Erkrankung, über erogene Körperzonen und das Phänomen der Bisexualität. Die selbstkritische Untersuchung der Gründe für den Behandlungsabbruch führte Freud zu der Einsicht, er habe die 'Übertragung' nicht hinreichend beachtet; so gelingt ihm als zusätzlicher theoretischer Gewinn die weitere Präzisierung dieses Kernbegriffs, der noch heute im Zentrum jeder psychoanalytischen Psychotherapie steht.Das eigentlich Zeitlose an dieser Krankengeschichte ist aber, wie Stavros Mentzos in seinem gedankenreichen Nachwort zeigt, des Schriftstellers Freud meisterliche Schilderung jenes spezifisch 'Hysterischen' an seiner Patientin - ihrer sprechenden Symptome, ihrer theatralischen unbewußten Inszenierungen, des flirrend Scheinhaften ihrer Gefühle. Der Leser wird gleichsam zum Zuschauer eines dramatischen erotisierten Bühnenspiels mit rasch wechselnden Zwei- und Drei-Personen-Konstellationen.
Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst
Gemeinsame Leitthemen der in diesem Band enthaltenen drei Studien sind die Ursprünge des Selbstverlustes und Wege der Selbstfindung. Das Drama des begabten, das heißt sensiblen, wachen Kindes besteht darin, daß es schon früh Bedürfnisse seiner Eltern spürt und sich ihnen anpaßt, indem es lernt, seine intensivsten, aber unerwünschten Gefühle nicht zu fühlen. Obwohl diese "verpönten" Gefühle später nicht immer vermieden werden können, bleiben sie doch abgespalten, das heißt: Der vitalste Teil des wahren Selbst wird nicht in die Persönlichkeit integriert. Das führt zu emotionaler Verunsicherung und Verarmung (Selbstverlust), die sich in der Depression ausdrücken oder aber in der Grandiosität abgewehrt werden. Die angeführten Beispiele sensibilisieren für das nicht artikulierte, hinter Idealisierungen verborgene Leiden des Kindes wie auch für die Tragik der nicht verfügbaren Eltern, die einst selbst verfügbare Kinder gewesen sind.
Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst
Das Geheimnis des Samenkorns
Das Haut-Ich
Unter Haut-Ich versteht Anzieu ein Bild, mit dessen Hilfe das Baby - ausgehend von seiner Erfahrung der Körperoberfläche - eine Vorstellung von sich selbst als Ich entwickelt. Er zeigt, wie sich klinische Phänomene - der perverse Masochismus, der hysterische Kern der Neurose und die Unterscheidung zwischen narzißtischen Neurosen und Borderline-Zuständen - aus Defiziten oder Überbesetzungen bestimmter Funktionen des Haut-Ichs verständlich machen lassen.
Das Ich und das Es
Das Ich und das Es
Das Ich und die Abwehrmechanismen
Der hiermit in der siebzehnten Auflage vorliegende Band gehört zu den unentbehrlichen Lehrbüchern der Psychoanalyse. Anna Freud, die Tochter Sigmund Freuds, tritt mit ihrem Buch der Meinung entgegen, die Psychoanalyse beschäftige sich ausschließlich mit dem Unbewussten. In Wahrheit sei das Objekt der Analyse immer das Ich und eine Störungen gewesen; die Erforschung des Unbewussten diene nur zu seiner Wiederherstellung. Im einzelnen werden Abwehrvorgänge des Ichs analysiert, zum Beispiel die Verleugnung in der Phantasie, die Ich-Einschränkung, die Identifizierung mit dem Angreifer ... 'Das Objekt der analytischen Therapie waren von Anfang an das Ich und seine Störungen, die Erforschung des Es und seine Arbeitsweise war immer nur Mittel zum Zweck' (Anna Freud).
Das Tabu und die Ambivalenz der Gefühlsregungen
Das Unbehagen in der Kultur
Das Unbehagen in der Kultur
In diesem 1930 erschienenen epochemachenden Werk untersucht Freud die Grundlagen der Entwicklung unserer Kultur. Unvermeidlich miteinander verbunden ist für ihn das Anwachsen der Kultur mit dem Anwachsen eines Schuldgefühls. Kulturell bedingter Triebverzicht und die Loslösung innerer Destruktivität prägen die kulturpessimistische Schrift: Die Fortschritte haben den Menschen zu einem 'Prothesengott' gemacht. In diesem Sinne erweist sich Freud als denkbar scharfer Kritiker jeder Form von Kultur.Ein detaillierter Zeilenkommentar erlaubt es erstmals, den Text auch in seinem literarischen Anspielungsreichtum zu verstehen.
Das Unbehagen in der Kultur
Das Unbewusste
Das Unbewusste nimmt eine zentrale Stellung in Freuds Lehre ein. Der Aufsatz über dieses Thema war nach Freuds eigener Aussage seine 'liebste' Abhandlung. In ihr begründet Freud seine Annahme einer unbewussten Seelentätigkeit, die sich besonders in Phänomenen wie Symptomhandlungen, Fehlleistungen oder Träumen zeigt. Bis heute gilt diese unbewusste Tätigkeit als das spezifische Merkmal der Psychoanalyse.