Angewandte Psychologie
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"Einfach ist mehr". Werbepsychologische Analyse des ALDI-TV-Spots
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob es der von ALDI produzierte Werbespot "Einfach ist mehr" durch eine emotionale Darstellung schafft, das Konsumentenverhalten der Rezipienten zu beeinflussen. Mithilfe werbepsychologischer Theorien soll diese Frage geklärt werden. Anhand einer Analyse werden die inhaltlichen Elemente und Produktionstechniken aufgeschlüsselt und hinterfragt, um abschließend eine Einschätzung der Werbewirkung zu geben.Zu Beginn wird beschrieben, welche theoretischen Modelle, Prozesse und Begrifflichkeiten zur Prüfung der Werbewirkung der TV Spots eingesetzt werden. Anschließend wird auf die Unternehmensgruppen eingegangen, die den Werbespot in Auftrag gegeben haben. Hier wird zudem dargelegt, welche Motivation hinter der Kampagne steht und welche Ziele durch den erstmals gemeinsam produzierten Werbespot erreicht werden sollen. Diese Struktur hilft, die Analyse des Werbespots zu verstehen und gibt die Möglichkeit, eine Einschätzung der Nachhaltigkeit dieser Werbemaßnahmen zu begründen.Die Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd versuchen, aufgrund der hohen Konkurrenz im Einzelhandelsmarkt durch eine gemeinsame Werbekampagne potenzielle sowie Bestandskunden emotional zu erreichen und diese dadurch nachhaltig für sich zu gewinnen. Der dieser Arbeit zugrundeliegende Werbespot ist ein zentraler Bestandteil dieser Kampagne. Die Unternehmen versuchen, mithilfe der Darstellungsmöglichkeiten des Werbespots eine besondere emotionale Ansprache an die Kunden herzustellen. Zu erkennen ist das dadurch, dass in diesem Werbespot weder Produkte noch Dienstleistungen beworben werden und ausschließlich auf die Kampagne "einfach ist mehr" hingewiesen wird. Welchen Zusammenhang die Kernaussage der Kampagne zu dem Unternehmen hat und wie diese Botschaft emotional transportiert werden soll, ist im Laufe dieser Arbeit zu klären.
"Ich bin nicht du und weiß dich nicht." Der Paar-Dialog als therapeutische Intervention in der Integrativen Therapie.
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung (Psychosoziale Medizin und Psychotherapie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Paartherapie und im Besonderen den Paar-Dialog als therapeutische Intervention in der Begleitung mit Paaren. Im ersten Teil werden verschiedene Therapieverfahren, wie die Psychoanalyse, die Verhaltenstherapie, die Klientenzentrierte Psychotherapie und die Systemische Therapie mit ihrem theoretischen und praktischen Verständnis im Hinblick auf Beziehung und Partnerschaft vorgestellt. Im zweiten Teil werden die paartherapeutischen Modelle von Willi, Jellouschek, Moeller, Cöllen und Sanders skizziert und ihre theoretischen Ansätze und Handlungsstrategien in der praktischen Arbeit mit Paaren erläutert.Im dritten und vierten Teil befasse ich mich mit dem Verfahren der Integrativen Therapie und der Methode der Imago-Paartherapie.Der Paar-Dialog als therapeutische Intervention steht im fünften Teil im Mittelpunkt und wird anhand eines Fallbeispieles aus der Praxis präsentiert.Im sechsten Teil wird der Paar-Dialog als Interventionsmöglichkeit in der Integrativen Paartherapie dargelegt und auf seine Kompatibilität untersucht.Durch die Darstellung des Paar-Dialogs als wirkungsvolle Intervention im Sinne von Heilung und Persönlichkeitsentfaltung möchte ich mit dieser Arbeit einen Beitrag zur Integrativen Paartherapie leisten.
"Mach' ich morgen." Zusammenhang von Prokrastination und Persönlichkeitsmerkmalen
"Mein Smartphone, mein Tablet, mein Notebook, ...". Der Einfluss der Soziosexualität, des Beziehungsstatus und des selbstwahrgenommenen Partnerwerts auf das Konsumverhalten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 1,3, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Lehrstuhl für Medienpsychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Mein Haus, mein Auto, mein Boot" - so lautet ein legendärer Satz in einem deutschen Werbespot aus den 90ern. Die demonstrative Zurschaustellung von Status und Prestige ist auch noch 20 Jahre später ein zentrales Phänomen in der Gesellschaft. Fraglich dabei ist, inwiefern statusträchtige Elektronikprodukte von jungen Erwachsenen zum demonstrativen Konsum eingesetzt werden. Die theoretische Basis bildet die der Evolutionspsychologie zugrunde liegenden Theorien von Darwin (1871) und Trivers (1972), aus denen sich Annahmen zum menschlichen Paarungsverhalten ableiten lassen. Anschließend werden in Anlehnung an die "Sexual Strategies"-Theorie (SST) von Buss und Schmitt (1993) Geschlechterunterschiede sowie auf Basis der "Strategic Pluralism"-Theorie (SPT) von Gangestad und Simpson (2000) intraindividuelle Unterschiede hinsichtlich der Partnerwahl und der Paarungsstrategien beschrieben. Letzteres fokussiert dabei den Einfluss des selbstwahrgenommenen Partnerwerts (SPMV). Des Weiteren wird auf der Grundlage der "Costly Signaling"-Theorie das Konstrukt Conspicuous Consumption als Paarungstaktik beleuchtet. Ist die Investitionsbereitschaft eines Mannes davon abhängig, ob er nach einer Kurzzeitbeziehung oder Langzeitbeziehung sucht, ob er Single oder in einer festen Beziehung ist oder ob er einen höheren oder niedrigeren SPMV aufweist? Und welche Rolle spielt der SPMV der Frauen bei ihren Kaufentscheidungen?Diese Studie untersucht somit den Einfluss der Soziosexualität, des Beziehungsstatus und des selbstwahrgenommenen Partnerwerts (SPMV) auf das Konsumverhalten von statusträchtigen Elektronikprodukten. In einer Online-Befragung wurde die vorwiegend studentische Stichprobe zur Manipulation des SPMV randomisiert den Bedingungen (1) positives Feedback, (2) negatives Feedback und (3) kein Feedback zugeordnet. Sowohl zuvor als auch danach wurde der SPMV der Probanden und deren Investitionsbereitschaft in prestigebehaftete Elektronikprodukte erfasst. Es wurde angenommen, dass Männer, die eine freiere Soziosexualität aufweisen, Single sind und einen ursprünglich höheren SPMV haben, mehr für statusträchtige Produkte ausgeben. Bei Frauen wird dagegen kein Zusammenhang zwischen ihrem Investitionseinsatz in statusträchtige Produkte und ihrem ursprünglichen SPMV prognostiziert. Während bei Männern die Beeinflussung des SPMV zu einer Veränderung ihrer Investitionsbereitschaft führen soll, wird das für Frauen nicht vermutet.
"Wäre sein Leib eine Kanone, er hätte sein Herz auf ihn geschossen." - Eine psychoanalytische Betrachtung des arabischen Selbstmordattentäters
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Persönlichkeitspsychologie, Note: ohne, Lehrinstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. (Psychoanalytische Weiterbildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor betrachtet arabische Selbstmordattentäter aus psychoanalytischer Perspektive. Er stellt das destruktive und selbstzerstörerische Handeln als narzisstischen Akt auf dem Hintergrund der Verleugnung von Sehnsucht nach Zuwendung und Nähe dar. Mit der Haltung, wie sie Mellville in seinem Roman "Moby Dick" dem Kapitän Ahab zuschreibt, würden sie ihr Herz lieber verschießen, als sich ihm zuzuwenden und eine neuerliche Enttäuschung zu riskieren. Sie setzen die eigene körperliche Vernichtung ein, um wenigstens ihr tief verletztes und enttäuschtes Selbst auf einer grandiosen Ebene zu retten. Sie versuchen im vermeintlich heroischen Akt das narzisstisch verletzende Objekt oder besser, das von dieser Projektion getroffene Objekt in die Vernichtung zu reißen und sich darin letztlich doch noch mit ihm zu vereinigen. Das Thema wird mit einer Diskussion von Theorien zu Aggression und Destruktivität eingeleitet, insbesondere der Aggressionstheorien zum Selbst-Erhaltung und der narzisstischen Wut. Sie bilden den Hintergrund, Suizidhandlungen als Lösungsversuche einer narzisstischen Krise zu begreifen. Aufbauend auf einer Betrachtung des arabisch-israelischen Konflikts, einem literarischem Bild der arabischen Demütigung, Kernbergs Ideen zur Massenpsychologie, Büttners Umsetzung von Bindungstheorien in Vorstellungen für den Terrorismus und Gruens psychoanalytisch fundierten Beschreibungen von Extremismusformen werden dann Ideen für den kulturellen und geschichtlichen Hintergrund des westlich-arabischen Konflikts und seiner Auswirkungen auf den Selbstmordterrorismus vorgestellt. Überlegungen zur Entwicklung der Persönlichkeit des Selbstmordattentäters und psychodynamische Erwägungen zu seiner Handlung liefern dann Erklärungsmodelle für seine Integration in die terroristische Gruppe. Dabei wird seine destruktive Handlung als Stabilisierungsversuch gegen seine chronische Enttäuschungserwartung und für sein labiles Selbst gedeutet. Doch der Autor versucht auch eine Lösungsperspektive zu entwickeln, die er aus Behandlungstechniken der modernen, am Selbst orientierten Psychoanalyse gewinnt.
12 Jahre nach dem Genozid in Ruanda - Erfahrungen und Trauma
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Universität Trier, Veranstaltung: Krisen und Krisenintervention, Sprache: Deutsch, Abstract: Von Ende August 2006 bis Februar 2007, verbrachte ich 6 Monate in Ostafrika. Während der ersten drei Monate war ich im Rahmen eines Stipendiums, des Programms Arbeits- und Studienaufenthalte in Übersee (ASA) der Inwent GmbH, in der Stadt Butare im Süden Ruandas tätig. In erster Linie arbeitete ich dort mit dem Village Concept Project (VCP), einem Projekt von Studenten der Universität Butare, im Bereich Aidsprävention und Hygieneverbesserung mit. Später arbeitete ich für die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) im Projekt "Nahrungssicherheit und strukturelle Stabilität im Süden Ruandas" in Gikongoro mit. Innerhalb dieser Tätigkeit erstellte ich eine Studie zur aktuellen Situation der Traumaberatung in Ruanda im Allgemeinen und im Bezirk Nyamagabe im Speziellen. Die Studie diente als Basis zum Start eines neuen Infrastrukturprojekts in Nyamagabe.n der folgenden Hausarbeit gehe ich auf verschiedene Formen von Traumata in Ruanda ein und zeige Möglichkeiten zu deren Bewältigung auf. In diesem Prozess spielen die politischen Rahmenbedingungen eine ganz besondere Rolle, deswegen werde ich einführend die Geschichte Ruandas darstellen.
Abschreckende Bilder und Sätze auf Tabakwaren. Warum halten sie nicht vom Rauchen ab?
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 2,3, SRH Fernhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Konsum und den Folgen des Tabakwaren Konsums in Bezug auf die Einstellungsbildung und Änderung der Menschen. Ziel der Hausarbeit ist die Beantwortung der Frage: Wie lässt es sich erklären, dass Raucher*innen sich scheinbar nicht von vermeintlich abschreckenden Bildern und Sätzen auf Tabakwaren vom Rauchen abhalten lassen?Die große Anzahl an Raucher*innen in Deutschland lässt vermuten, dass die negativen Folgen vom Rauchen, wie Krankheiten (zum Beispiel Lungenkrebs), die unter anderem auch zum Tod führen können, die Menschen nicht vom Rauchen abhält.Mit dem im Mai 2016 eingeführten Gesetz möchte man die Menschen auf die Folgen des Tabakwarenkonsums aufmerksam machen. Wie lässt es sich also erklären, dass sich Raucher*innen scheinbar nicht von vermeintlich abschreckenden Bildern und Sätzen auf Tabakwaren vom Rauchen abhalten lassen?
Absentismus und Präsentismus. Zwei Gegensätze, gleicher Ursprung?
Achtsamkeit in der Behandlung von Zwangsstörungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Klinische Psycholgie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht, inwiefern Achtsamkeitsansätze zur Behandlung von Zwangsstörungen (OCD) beitragen können. Zunächst wird das Störungsbild der OCD beschrieben, einschließlich diagnostischer Kriterien und etablierter Behandlungsmethoden wie der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und der Pharmakotherapie. Es wird festgestellt, dass ein signifikanter Anteil der Patient:innen nicht ausreichend auf diese Methoden anspricht.Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Integration von Achtsamkeit in therapeutische Ansätze der dritten Welle der Verhaltenstherapie. Es werden zwei zentrale Verfahren analysiert: die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) und die Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT). Studien belegen, dass Achtsamkeit die Behandlung durch Förderung von Akzeptanz, emotionaler Regulierung und einer bewussteren Wahrnehmung unterstützen kann. Gleichzeitig wird die begrenzte Evidenzlage hervorgehoben, insbesondere bei langfristigen Effekten und der Integration in den Alltag.Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Achtsamkeit vielversprechend ist, jedoch weitere Forschung erforderlich ist, um die Potenziale vollständig auszuschöpfen und langfristige Wirksamkeit zu gewährleisten.
Achtsamkeit in der Therapie. Ein buddhistisches Prinzip in der modernen Psychotherapie
Die Achtsamkeit ist das 7. Glied des "Edlen Achtfachen Pfades" im Buddhismus. Durch das Beschreiten verschiedener Etappen auf den Gebieten der Weisheit, Sittlichkeit und Meditation soll der Mensch durch diesen Pfad zur Erleuchtung finden. Achtsamkeit ist aber nicht nur ein antikes Heilskonzept, sondern mittlerweile fester Bestandteil in der modernen Therapie.Doch welche Rolle kommt ihr dabei zu? Wie ist es durch Achtsamkeit möglich, psychisches Wohlbefinden zu erlangen, Stress abzubauen und Verhaltensstörungen oder gar Depressionen entgegen zu wirken?Dieser Band gibt einen Überblick über verschiedene, achtsamkeitsbasierte Ansätze und zeigt, wie sie bei der Therapie psychischer Probleme eingesetzt werden. Aus dem Inhalt:- Achtsamkeit im Buddhismus- Empirische Befunde zur Wirkung von Achtsamkeit- Achtsamkeit in der Psychotherapie- Krankheitsbild Depression- Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR)- Sucht- und Abhängigkeitstherapie von Drogen- und Alkohol
Achtsamkeit lehren
Achtsamkeit und ihre Bedeutung für das Wohlbefinden
Achtsamkeitsbasierte Ansätze in der Psychotherapie von Abhängigkeitsstörungen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus dieser Bachelorarbeit stehen das v. a. im Rahmen der Verhaltenstherapie zunehmend eingesetzte und erforschte Prinzip der Achtsamkeit (mindfulness) sowie theoretische Überlegungen und Anwendungsmöglichkeiten in der Therapie von Abhängigkeitsstörungen. Ansätze, die Verbindungen zwischen expositionsorientierten Interventionen und Achtsamkeit herstellen, gelten dabei als besonders vielversprechend.Zunächst werden verschiedene Formen der Abhängigkeit und das damit verbundene Problem des Rückfalls vorgestellt. Nach einer definitorischen Annäherung an das Achtsamkeitsprinzip werden vorliegende Behandlungsprogramme skizziert und deren Einsatz im Suchtbereich diskutiert. Es folgen Vorschläge für eine Integration des Achtsamkeitsansatzes in die Suchttherapie und ein Ausblick zum Forschungsbedarf. Abschließend wird auf den im Zusammenhang mit Achtsamkeit nicht zu vernachlässigenden Aspekt der Spiritualität und dessen Verhältnis zur Psychotherapie eingegangen.
ADHS als Beziehungssyndrom. Eine Betrachtung im Kontext der Bindungstheorie
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Note: 1,3, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn steht die Fragestellung nach den Ursprüngen der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen, die von psychotherapeutischer Seite in Hinblick auf elterliche Beziehungsstörungen untersucht werden soll. Es wird überprüft, ob in der psychodynamischen Forschung genetisch-neurobiologische Standpunkte widerlegt werden können, die eine reine Medikation als kontraindikativ betrachten. Fundiert wird dies im Rahmen der Bindungstheorie, die mit den Konzepten der Mentalisierung und Affektregulation betrachtet wird. Mit dem Erhebungsverfahren des Experteninterviews wird ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut nach den Implikationen von ADHS in der heutigen Praxis befragt. Die Ursachen von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) bei Kindern und Jugendlichen werden in der Forschung kontrovers diskutiert. Für die hier vorgestellte empirische Untersuchung wird die einheitliche Schreibweise ADHS verwendet, im Gegensatz zu AD(H)S oder ADS, bei denen mehr oder weniger auf die Differenzierung zwischen Aufmerksamkeit und Hyperaktivität Wert gelegt wird, was in diesem Kontext allerdings keinen Sinn macht, da ADHS als Syndrom mehrere Symptome einbezieht. In diesem Rahmen wird die Forschungsfrage untersucht, ob ADHS mit einem psychoanalytisch-bindungstheoretischem Verständnis von dysfunktionalen Beziehungsmustern vereinbar ist. Ausführlicher heißt dies: Welche Ursprünge und Behandlungsmöglichkeiten von ADHS gibt es im Rahmen elterlicher Beziehungsstörungen in der frühen Kindheit aus der Sicht ambulanter psychothepeutischer Maßnahmen?Hierbei stehen drei Leitfragen voran: Welche psychodynamischen Ursachen für ADHS gibt es, die gegen eine verkürzte neurobiologische und genetische Ansicht sprechen? Warum reicht eine medikamentöse Behandlung nicht aus und kann sogar kontraindikativ sein? Wie kann man Kinder mit ADHS in einem psychoanalytischen Setting zielgeführt behandeln?
ADHS im Erwachsenenalter
Adipositas und Depression
Adolescencia y Juventud. Resumen Psicológico Comparativo
Redacción Científica del año 2016 en eltema Pedagogía - Psicología de la personalidad, Nota: Excelente, , Idioma: Español, Resumen: Es comúnmente conocido que ambas etapas son etapas del desarrollo y que presuponen que la llegada de la edad adulta esta cerca, sin embargo sin adelantarnos a los acontecimientos debemos tener en cuenta las múltiples generalidades, propiedades y características que a ellas le son inherentes y que constituyen etapas del desarrollo de la personalidad que no podemos obviar, puesto que es aquí donde comienza a pernearse sus motivaciones futuras, actitudes profesionales y proyectos de vida, entre otras mas, por tanto debemos ser capaces de reconocer cuando están presentes en nuestros hijos, amigos o familiares dichas etapas, con el fin de armonizar y disfrutar en familia de esta bella etapa.
Adoption als Ausweg? Lebensumstände der leiblichen Mütter als Anlass zur Adoptionsvermittlung
African Model for Counseling
Aggression und Gewalt - Eine Untersuchung auf vier Erklärungsebenen
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: sehr gut, Universität Wien (Sozialpsychologisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Heutzutage sind wir nahezu immer und überall mit Gewalt und Aggression konfrontiert. Es fängt im Fernsehen an, zieht sich in der Schule oder am Arbeitsplatz fort und endet in der Familie. Ein besonders erschütterndes Beispiel für Gewaltausübung war der Terror der Nazis in Konzentrationslagern. Aus psychologischer Sicht haben dazu eine Reihe von Faktoren beigetragen. Unter anderem fehlten beispielsweise die üblichen externen negativen Sanktionen für Gewaltausübung; Brutalität wurde sogar vom System noch besonders anerkannt. Auch fehlten die internen moralischen Standards - Selbstbewertungsprozesse sind durch kognitive Umstrukturierungen neutralisiert worden (Bandura, 1983, 1991). Eine weitere wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang spielten euphemistische Begriffe, mit denen das Ausmaß an Gewalt vernebelt wurde (Bsp.: "Kristallnacht", "Ethnische Säuberung"). Auch wurde das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit für sein Handeln vermindert, indem die Verantwortung auf Autoritäten verschoben wurde. Doch abgesehen von diesem schrecklichen geschichtlichen Ereignis finden wir Gewalt und Aggression - wie schon vorhin erwähnt - auch alltäglich in unserem gesellschaftlichen Umfeld. So wird zum Beispiel die Gewalt in Familien (insbesondere die Gewalt gegen Frauen und Kinder) häufig unterschätzt. Ein Grund dafür liegt im privaten Charakter solcher aggressiven Handlungen, der den Einsatz von exteren Sanktionen schwierig macht. Auch die traditionellen Rollenbilder fügen ihren Teil dazu, indem sie dem Manne ("dem Hausherr") nahezu unbegrenzte Machtausübung ermöglichen. Aus diesen beiden Beispielen kann man schon die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Gewalt und Aggression erahnen. Willem Doise (1986) spricht deshalb von vier Erklärungsebenen, die bei der Erklärung menschlichen Verhaltens auseinandergehalten werden sollten:1) Intraindividuelle Erklärungen 2) Interpersonale Erklärungen3) Intergruppale Ebene4) Ideologische EbeneDie folgenden Theorien und Modelle lassen sich den vier Erklärungsebenen zuordnen. Aggression und Gewalt sind jedoch in der Regel nicht auf einen einzelnen Erklärungsfaktor zurückzuführen, fast immer kommt es zum Zusammenwirken von Ursachen, die auf unterschiedlichen Erklärungsebenen anzusiedeln sind.
Aktiverungsniveau von Emotionen und Prokrastination. Neuausrichtung eines vagen Konstrukts und Untersuchung seines Zusammenwirkens
Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Persönlichkeitspsychologie, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Was treibt uns an, und was hält uns zurück? Diese Frage steht im Zentrum einer faszinierenden Reise in die verborgenen Mechanismen unserer Gefühlswelt und deren Einfluss auf unser Handeln. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Erforschung des rätselhaften Zusammenhangs zwischen dem Aktivierungsniveau von Emotionen und dem Phänomen der Prokrastination, jenem allzu menschlichen Aufschieben, das uns immer wieder Steine in den Weg legt. Anhand einer umfassenden Analyse verschiedener Emotionstheorien, von den klassischen Basisemotionsansätzen bis hin zu modernen dimensionalen Modellen, wird der Frage nachgegangen, wie sich Emotionen hinsichtlich ihres Aktivierungsniveaus differenzieren lassen und welche Rolle dieses Aktivierungsniveau bei der Entstehung von Handlungsbereitschaft spielt. Die Arbeit beleuchtet, wie appraisalgesteuerte Prozesse und motivationale Aspekte das Zusammenspiel von Emotionen und Verhalten beeinflussen und wie diese Erkenntnisse genutzt werden können, um Prokrastination besser zu verstehen und zu überwinden. Eine empirische Tagebuchstudie liefert dabei wertvolle Einblicke in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Emotionen, Aktivierung und Aufschiebeverhalten im Alltag. Die Ergebnisse der Studie werfen ein neues Licht auf die Bedeutung positiv-aktivierender Emotionen im Kontext von Problemlösung und Selbstregulation und eröffnen innovative Perspektiven für die Entwicklung wirksamer Interventionsstrategien gegen Prokrastination. Diese Arbeit ist ein Muss für alle, die sich für die Psychologie der Emotionen, die Mechanismen der Motivation und die Überwindung von Aufschiebeverhalten interessieren. Sie bietet sowohl eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema als auch eine praxisnahe Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Alltags. Schlüsselwörter: Aktivierungsniveau, Emotionen, Prokrastination, Handlungsbereitschaft, Emotionstheorien, Appraisal, Motivation, Tagebuchstudie, empirische Forschung, Basisemotionen, dimensionale Ansätze, Aufschiebeverhalten, Selbstregulation, Motivation. Diese Studie schlägt eine Brücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung, indem sie neue Wege aufzeigt, wie wir unsere Emotionen besser verstehen und nutzen können, um unsere Ziele zu erreichen und ein erfüllteres Leben zu führen. Die Analyse der Valenzhypothese und der Aktivierungshypothese liefert signifikante Ergebnisse, die im Detail diskutiert und interpretiert werden. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Emotionen und entdecken Sie, wie Sie Ihre Handlungsbereitschaft steigern und das Aufschieben überwinden können! Die Arbeit diskutiert die theoretischen Implikationen der Befunde und zeigt Grenzen der Studie auf.
Akzeptanz und Resilienz. Nach belastenden Ereignissen durch Schritte der Versöhnung zur resilienten Lebenshaltung
Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung (Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie), Veranstaltung: Psychologie Psychotherapie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Literaturarbeit macht einen wesentlichen Aspekt der Resilienz sichtbar, der Fähigkeit, auch nach belastenden Erlebnissen "gut" weiterzuleben. Der Text geht - frei von psychopathologischen Kategorien - von der Annahme aus, dass die Akzeptanz der Realität, so belastend diese auch sein mag, eine der wichtigsten Bedingungen ist, um nach Kränkungen und Verlusterlebnissen durch konstruktive Auseinandersetzung mit Gefühlen wie Wut und Trauer sich mit den Verletzungen zu versöhnen und so zu einer reiferen Lebensbejahung zu finden. Die Essenz der aus wissenschaftlichen Texten wie auch aus traditionellen Schriften gewonnenen Antworten bestätigt die Grundannahme und deren Bedeutung für die Psychotherapie.
Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz in der Psychotherapie. Vertrauen, Ethik und Datenschutz
Masterarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Note: 1,7, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Masterarbeit untersucht die Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der psychotherapeutischen Praxis und die Faktoren, die diese beeinflussen. KI-Technologien haben das Potenzial, diagnostische und therapeutische Prozesse zu optimieren und Therapeut:innen zu unterstützen. Dennoch bestehen oft Bedenken hinsichtlich Datenschutz, ethischer Fragen und der Angst vor dem Verlust menschlicher Interaktion. Diese Arbeit analysiert daher, wie individuelle Merkmale wie Wissen über KI, berufliche Erfahrung, wahrgenommene Nützlichkeit, Vertrauen in die Technologie sowie Datenschutz- und ethische Überlegungen die Bereitschaft zur Nutzung beeinflussen.Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Skalen zu "Individuelles Wissen", "Ethik" und "Datenschutzbedenken" entwickelt sowie eine quantitative Erhebung durchgeführt, bei der eine Online-Umfrage genutzt wurde, um die Einstellungen der Befragten gegenüber KI-gestützten Tools zu erfassen und die Hypothesen zu testen. Die Analyse zeigt, dass Wissen über KI und berufliche Erfahrung die Akzeptanz fördern können, während ethische und datenschutzrechtliche Bedenken eher hemmend wirken. Insbesondere das Vertrauen in die Technologie erweist sich als ausschlaggebend: Je größer das Vertrauen, desto eher sind Therapeut:innen und Patient:innen bereit, KI in der Therapie zu nutzen.Die Ergebnisse tragen zur wissenschaftlichen Diskussion über die Integration von KI in die Psychotherapie bei und bieten praxisnahe Empfehlungen für die Einführung KI-basierter Systeme in therapeutische Prozesse. Deutlich wird, dass Schulungen und transparente Informationen zur Funktionsweise der Technologie hilfreich sein können, um Vorbehalte zu reduzieren und die Akzeptanz von KI in der Psychotherapie zu fördern. Abschließend gibt die Arbeit Empfehlungen für zukünftige Forschungen, die sich weiter mit den ethischen Implikationen und langfristigen Auswirkungen des KI-Einsatzes in der psychischen Gesundheitsversorgung beschäftigen sollten.