Theoretische Psychologie
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'Theory of Mind' und ihre Bedeutung für sozial-emotionale Beziehungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Hausarbeit geht es um die Theory of Mind und ihre Bedeutung im Bereich sozial-emotionaler Beziehungen. Hierfür möchte ich zunächst darauf eingehen, was die Theory of Mind eigentlich ist, wie sie operationalisiert wird und welche Ansätze in der Literatur der Entwicklungspsychologie es dazu gibt. Des Weiteren möchte ich die Entwicklung der Theory of Mind im Kindesalter herausarbeiten, wozu auch mögliche Vorläufer eben jener gehören.Anschließend komme ich zur elementaren Fragestellung meiner Hausarbeit:Warum ist die Theory of Mind nicht nur im Bereich der kognitiven Entwicklung, sondern auch oder vor allem im Kontext der sozial-emotionalen Entwicklung anzusiedeln und welche Bedeutung hat sie in unserer sozialen Gemeinschaft? Wie wirken sich Defizite in der Theory of Mind Entwicklung auf soziale Beziehungen aus? Letzteres möchte ich dann abschließend am Beispiel des Autismus erläutern und der Frage nachgehen, ob Defizite in der Theory of Mind Entwicklung autismusspezifisch sind oder eventuell auch bei anderen Krankheiten/Entwicklungsstörungen vorkommen können.
A.P.P.A. (Apoio Psico-afectivo Pré-natal)
Against Empathy
Aggression als Bedingungsfaktor für Gesundheitsstörungen seitens der Pädagogen im schulischen Kontext
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,7, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Sozialpsychologische Aspekte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit wird sich aufgrund dessen mit dem psychologischen Konstrukt der Aggression auseinandersetzen. Im Zentrum der Analyse steht dabei die Frage, wie Lehrerinnen und Lehrer mit Aggressionen im Klassenzimmer umgehen sollten und durch welche Strategien jene gleichsam eingeschränkt oder gar vermieden werden können. Seine Legitimation findet jenes Thema in den Ergebnissen aktueller Forschungen der Universität Freiburg um die Wissenschaftler Joachim Bauer und Thomas Unterbrink, welche die beträchtliche Einwirkung der Aggression auf die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern nachweisen. Wenngleich der Lehrerberuf einer Profession mit immensen Belastungen nahekommt, so ist es dennoch ein inakzeptabler Zustand, dass Beleidigungen und Feindseligkeiten die Lehrenden weitreichend in ihrer Gesundheit beeinträchtigen. Es gilt, Maßnahmen und Strategien zu wählen, die jene aggressiven Tendenzen aus den Klassenzimmern verbannen und eine effiziente und zielführende Lernkultur sicherstellen. Darüber hinaus dürfen in diesem Zusammenhang auch die anfallenden wirtschaftlichen Kosten nicht unbeachtet bleiben. Demnach gilt es, die ohnehin mageren Personalressourcen möglichst effizient zu nutzen, um somit die finanziellen Mehrkosten durch vorzeitige Pensionierungen und psychotherapeutische Behandlungen zu vermeiden. Im Folgenden sollen der theoretische Hintergrund sowie der empirische Erkenntnisstand dargestellt werden, um abschließende Schlussfolgerungen generieren zu können. Zunächst empfiehlt es sich, die grundlegenden Definitionen der Thematik darzustellen, sodass gleichsam eine Basis für die weitere Auseinandersetzung geschaffen ist. Anschließend müssen Kategorien wie beispielsweise Ursprung, Arten und Formen der Aggression illustriert werden. Diese Erkenntnisse sollen schlussendlich auf die empirische Studie des Freiburger Forscherteams um Joachim Bauer und Thomas Unterbrink bezogen werden, sodass abschließend konkrete Prinzipien für den Umgang mit Aggression in Lehr- und Lernsituationen generiert werden können.
Aggressive Männer und sanftmütige Frauen
Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Ursachen, Störungsbilder und Lösungsansätze im Kindes- und Jugendalter
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, SRH Hochschule Riedlingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Fallstudie verfolgt das Ziel, einen fundierten Überblick über psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter zu bieten, wobei der Fokus insbesondere auf dem Problemfeld Alkoholmissbrauch liegt. Es werden sowohl Ursachen, Merkmale als auch Therapieansätze diskutiert, um einen detaillierten Einblick in das Thema zu gewährleisten und künftige Handlungsempfehlungen abzuleiten.Die Bedeutung der frühzeitigen Erkennung und Behandlung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt dieser Fallstudie. Beeindruckend ist die Statistik, dass 20% der deutschen Kinder und Jugendlichen innerhalb eines Jahres unter psychischen Beeinträchtigungen leiden. Dennoch erhalten nur 5% von ihnen eine Psychotherapie, was das Risiko einer Erkrankung im Erwachsenenalter erhöht. Besonders besorgniserregend ist der Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und Alkoholmissbrauch, der zu weiteren gesundheitlichen und gesellschaftlichen Problemen führen kann. Die Fallstudie ist in mehrere Kapitel gegliedert. Zunächst werden Störungsbilder nach Alterststufen präsentiert: vom Säuglings- bis zum Jugendalter. Jedes Störungsbild wird detailliert hinsichtlich seiner Merkmale, Ursachen und Therapiemöglichkeiten erläutert. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Vergleich von Störungen im Kindes- und Jugendalter mit denen im Erwachsenenalter. Das Herzstück der Studie ist das dritte Kapitel, das ein Konzept für das Problemfeld "Alkoholmissbrauch" skizziert. Hier werden die Entstehungsmechanismen des Alkoholmissbrauchs sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung dargestellt. Abschließend werden die Vorschläge kritisch bewertet und ein Fazit sowie Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten geboten
Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben
Noch nie habe er tieferen Einblick in die Seele eines Kindes gewonnen, konstatierte Freud am 1. Juni 1909 in einem Brief an Ernest Jones anläßlich des Erscheinens seiner Fallstudie des sogenannten 'kleinen Hans'. Zwar wurde der an einer Pferdephobie erkrankte Fünfjährige seinerzeit nicht von ihm selbst behandelt, sondern vom eigenen Vater, einem bekannten Wiener Intellektuellen und frühen Anhänger, der ihn aber häufig konsultierte. Auf diese Weise gelangte der Begründer der Psychoanalyse, der bislang die frühkindliche seelische Entwicklung aus der Behandlung erwachsener Patienten bloß hatte 'rekonstruieren' können, erstmals 'unmittelbar' mit analytischem Material eines Kindes in Berührung - den bewegenden, bezaubernden Äußerungen eines zwischen heftigsten Triebwünschen und dem Bemühen um Gehorsam hin- und hergerissenen kleinen Jungen, der, trotz peinigender Ängste, mit ernster Logik in-fantile Sexualforschung betreibt. Anhand der Verbatim-Protokolle des Vaters hat Freud nach geglückter Heilung des Patienten die Falldarstellung niedergeschrieben. Epochemachend ist sie in mehrfacher Hinsicht: Es handelt sich um die erste psychoanalytische Behandlung eines Kindes, also die Eröffnung eines neuen Therapiefeldes, nämlich der 'Kinderanalyse', sowie um die erste systematische analytische 'Kinderbeobachtung'. Ferner haben wir den ersten Bericht einer 'Supervision' vor uns.In ihrer fesselnden Einleitung zeichnet Veronica Mächtlinger nicht nur die Re-zeption des seinerzeit als skandalös empfundenen Freud-Werks nach, sondern auch die spätere Lebensgeschichte des 'kleinen Hans', der in Wirklichkeit Herbert Graf hieß. Aus ihm wurde ein namhafter Opernregisseur, der u. a. mit Arturo Toscanini, Bruno Walter und Maria Callas zusammengearbeitet hat und jahrelang künstlerischer Leiter der Metropolitan Opera, New York, gewesen ist. Außerdem würdigt die Autorin die Bedeutung der ¿Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben¿ für Freuds Theoriebildung sowie, durchaus kritisch, die Stellungnahmen späterer Psychoanalytiker.
Apraxie und Spiegelneurone
Auswirkung von Desorientierung auf gedächtnisbasierte Objektlokation im Umraum
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Kognitive Psychologie, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Es handelt sich um eine kognitionspsychologische Arbeit die einen kontrollierten Laborversuch und ausführlich dessen theoretische fachliterarische Herleitung beschreibt. Untersuchungsgegenstand ist die gedächtnisbasierte Orientierungsleistung der Probanden unter verschiedenen Bedingungen von Desorientierung.
B.O.P.S. (Bonding-Oriented Pregnancy Support), Russian edition
BDSM und Psychotherapie
Beeinflussen Online-Rollenspiele die Identitätsentwicklung Jugendlicher?
Bewusstsein erklären
Bewusstsein erklären - was heißt das und wie geht das? Die zentrale Idee von Wolfgang Prinz, die in diesem Buch vorgestellt wird, versteht Bewusstsein als eine soziale Institution, die auf Selbstrepräsentation beruht. Bewusstsein erklären heißt deshalb, das mentale Selbst erklären. Die Diskussion richtet sich zum einen auf die Begründung und Ausarbeitung der Idee selbst, zum anderen auf die Charakterisierung der sozialen Interaktionsprozesse, die sie realisieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie das Zusammenspiel von kognitiven Mechanismen und sozialen Praktiken Selbstrepräsentation und also Bewusstsein hervorbringen kann.
Bindung und Emotionsregulation im Erwachsenenalter
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Erziehungswissenschaft und Psychologie), Veranstaltung: Blockseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut Bowlby werden frühe Bindungserfahrungen in einem internalen Arbeitsmodell gespeichert. Insbesondere in kritischen oder bedrohlich wirkenden Situationen steuern demnach Erwartungen bezüglich des Verhaltens der Bezugsperson das Verhalten des Kindes (vgl. Asendorpf & Banse, 2000). Auch wenn die Stabilität frühkindlicher Bindungsstile und der Grad des Einflusses dieser ersten Bindungserfahrungen auf spätere Paarbeziehungen im Erwachsenenalter kontrovers diskutiert werden, so besteht bislang die Annahme, dass sich frühe Bindungserfahrungen in irgendeiner Form auf die Art des späteren Bindungsstils in Paarbeziehungen auswirken (vgl. Asendorpf & Banse, 2000; Fraley, 2010). Mikulincer und Shaver haben sich in "Attachment in adulthood: Structure, dynamics, and change" (2007) mit der Frage beschäftigt, inwieweit Emotionsregulation im Erwachsenenalter von der Qualität früher Bindungserfahrungen abhängt und welche Methoden der Regulation mit welchen Bindungsmustern einher gehen. Im Folgenden wird sich auf ihre Ausführungen bezogen.
Bindungsqualitäten in Ost- und Westdeutschland
Biologische Psychologie. Einführung in die Bereiche Nervensystem, Hypophyse und Neurofeedback
Einsendeaufgabe aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: 1,3, SRH Fernhochschule, Veranstaltung: Biologische Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden folgende Inhalte behandelt:(1) Unterschied zwischen dem somatischen und dem vegetativen Nervensystem; (2) Funktion vier verschiedener Hormone, die in der Hypophyse ausgeschüttet werden (Adrenocorticotropes Hormon, Somatotropin, Oxytocin und Vasopressin); (3) Prinzip und Anwendungsmöglichkeiten von Neurofeedback. In der ersten Teilaufgabe wird vorgestellt, was das zentrale Nervensystem ist, in welche funktionellen Einheiten dieses unterteilt werden kann und in welchen Aspekten sich die funktionellen Einheiten (vegetatives und somatisches Nervensystem) voneinander unterscheiden. Für ein tiefergreifendes Verständnis wird zusätzlich auf die sympathische und parasympathische Funktionsweise des VNS eingegangen. In der zweiten Teilaufgabe wird in die Rolle der Hypophyse eingeführt und Anand vier ausgewählter Hormone, die von der Hypophyse ausgeschüttet werden, verdeutlicht. Diese vier Hormone sind: Adrenocorticotropes Hormon (ATCH), Somatotropin (STH), Oxytocin und Vasopressin. Auch deren Wirkung auf den Körper wird zusammenfassend dargestellt.In der dritten Teilaufgabe wird in den Bereich der Elektronenzephalographie (EEG) und deren Anwendung im Neurofeedback eingeführt. Zunächst werden die neurobiologischen Grundlagen des EEG-Verfahrens kurz dargestellt. Dann wird spezifischer auf aktuelle Anwendungsbeispiele bestimmter Frequenzbandtrainings eingegangen, um die Bedeutsamkeit des Neurofeedbacks in der aktuellen Medizin nachzuvollziehen; hierfür wird jeweils ein Training für den humanistisch-psychologischen und den neurophysiologisch-medizinischen Ansatz dargestellt.Abschließend wird ein Überblick über einen dritten, grundlegend anderen Neurofeedbackansatz, dem Training langsamer ereigniskorrelierter Potentiale (SCP) gegeben, um ein umfassendes Verständnis der aktuellen Anwendungsmöglichkeiten des Neurofeedbacks zu erhalten.
Biologische Psychologie. Fallbearbeitung einer Depression. Ursachen, Interventionen, Ausblick
Fallstudie aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: 1,0, SRH Hochschule Riedlingen (SRH Fernhochschule), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der praxisorientierte Fall von Beate F., 41 Jahre, untersucht, die zusammen mit ihrem Mann bei dem gemeinsamen Hausarzt vorstellig wurde. Nach der Schilderung ihrer Symptome wird deutlich, dass psychologische Faktoren bezüglich ihres Zustandes eine Rolle spielen könnten und weitere Untersuchungen angestrebt werden sollten. Dieser Fall deutet auf eine mögliche Depression, genauer depressive Episode, als Diagnose hin und zeigt verschiedene psychologische Interventionen für Beate F. und ihren Mann auf. Im Zentrum dieser Arbeit steht zum einen, die theoretische Auseinandersetzung mit der Störung Depression und den ableitenden Symptomen und Ausprägungen. Zum anderen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Beate F. und ihrem Mann eine Verbesserung ihres Wohlbefindens und eine adäquate Bewältigung des Alltags sicherzustellen. Die wissenschaftliche Arbeit ist in 6 Kapitel gegliedert. Nach dieser Einführung wird das Krankheitsbild Depression im zweiten Kapitel genauer betrachtet. Dabei wird ein praktischer Ansatz zur Lösung des Problems erarbeitet, welcher mit der Problemdefinition und der Formulierung einer potenziellen Diagnose beginnt und durch die Identifizierung möglicher Ursachen unterstützt wird. Danach werden in Kapitel 3 Methoden und potenzielle Ursachen für den aktuellen Fall beleuchtet. Dies führt zur Erstellung eines ausführlichen Behandlungsplans in Kapitel 4, der spezifische Interventionsstrategien beinhaltet. Eine wissenschaftliche Diskussion und ein abschließender Ausblick bilden den Höhepunkt der Fallstudie.
Biologische Psychologie. Nervensystem, Hormonausschüttung und Neurofeedback
Einsendeaufgabe aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: 1,0, SRH Fernhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Einsendeaufgabe aus der biologischen Psychologie behandelt drei Aufgaben. Zuerst wird der Unterschied zwischen dem somatischen und dem vegetativen Nervensystem erläutert. In der zweiten Aufgabe wird die Funktion von vier verschiedenen Hormonen, die von der Hypophyse ausgeschüttet werden, bearbeitet. Zuletzt erfolgt eine Erläuterung des Prinzips und der Anwendungsmöglichkeiten von Neurofeedback.
Biospychology. Understanding the Impacts of Domestic Violence and Childhood Risky Family Environment on Children Mental Health
Research Paper (undergraduate) from the year 2014 in the subject Psychology - Biological Psychology, grade: A, ( Atlantic International University ) (Behavioural and Social Sciences), course: D.Clin. Psy, language: English, abstract: Though a large body of research has investigated the impacts of domestic violence on adult's victims only few studies has been devoted to the exposure of children's to probable inter-spousal trauma and risky family environment that disrupt their neurological and biochemical pathways in development. The aim of this paper is to analyses the current empirical research that discourse the biological and psychological inference of domestic violence on children's mental health. In realizing this objective, the paper used the ecological framework to explain the interaction effects of bio- psychological processes on children emotional regulation and social competence skills. Finally, study shows that a risky and harsh early family environment exacerbates disturbances in children 'physiological and neuroendocrine responses to stress, as well as having a long-term adverse implication on their mental health.Key Word: domestic violence, risky family environment, mental health,
Das Asperger-Syndrom. Pädagogische Ansätze zur Förderung der sozialen Interaktion und Kommunikation
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2,0, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Autismus an sich ist keine Hölle. Die Hölle entsteht erst durch eine Gesellschaft, die sich weigert, Menschen zu akzeptieren, die anders sind als die Norm, oder diese Menschen zur Anpassung zwingen will". Dieses Zitat von einer Asperger-Autistin veranschaulicht die heutzutage vorherrschende strikte Kategorisierung und Stigmatisierung von autistischen Menschen durch die Gesellschaft, ohne Genaueres über ihr Wesen in Erfahrung gebracht zu haben. Gerade Menschen, die nicht der gesellschaftlichen "Norm" entsprechen und besondere Charakteristiken aufweisen, sollten unser Interesse wecken, mehr über ihren Alltag, ihre Gefühlswelt und ihre Wahrnehmung zu erfahren. Wie fühlen und denken autistische Menschen und wie empfinden sie zwischenmenschliche Beziehungen? Für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen besteht die grundlegende Schwierigkeit, soziale Signale angemessen aufzunehmen, zu verarbeiten und sie effektiv zu beantworten. Aufgrund dieser Problematik fokussiert sich die vorliegende, literaturbasierte Bachelorarbeit, um unter anderem den letztgenannten entgegenwirken zu können, auf die gezielte Förderung der sozialen Interaktion und Kommunikation von Schülern mit dem Asperger-Syndrom durch Lehrkräfte an Regelschulen mithilfe von geeigneten pädagogischen Fördermaßnahmen. Aus den Gründen, dem Inklusionsgedanken entgegenzukommen und den betroffenen Schülern Unterricht in einem "anregungsreichen und fordernden [inklusiven] Lernmilieu" zu ermöglichen, das sich als "förderlicher" für Schüler mit den Schwerpunkten "Emotionale und soziale Entwicklung" erweisen soll als das einer Förderschule, fokussiert sich diese Arbeit im Speziellen auf die Beschulung an Regelschulen. Im Hinblick auf den besonderen Fokus auf die Asperger-Autisten, denen nach Eckert und Volkart (2016) aktuell "eine zunehmende Aufmerksamkeit und Beachtung im Fachdiskurs und in der öffentlichen Berichterstattung" geschenkt wurde, lässt sich vermuten, dass die anregende Lernatmosphäre sich positiv auf die sozialen Fähigkeiten dieser Zielgruppe auswirken können.
Das Meat Paradox. Eine Analyse kognitiver Dissonanz
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Psychologie - Kognitive Psychologie, Note: 1,3, SRH Fernhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit widmet sich dem Thema des Meat Paradox und dessen Verbindung zu kognitiver Dissonanz. Das Meat Paradox beschreibt die diskrepante Einstellung vieler Menschen zum Fleischkonsum, bei der einerseits die Liebe zu Tieren und das Bewusstsein für Umwelt- und Gesundheitsaspekte stehen, andererseits jedoch der Konsum von Fleischprodukten fortbesteht. Dieser Konflikt führt zu einer Reihe von psychologischen Abwehrmechanismen und Rechtfertigungsstrategien. Diese scheinbare Inkongruenz zwischen Einstellung und Verhalten steht im Mittelpunkt der kognitiven Dissonanz und hat bedeutsame Auswirkungen auf individuelle Entscheidungen, gesellschaftliche Normen und damit auch auf den zwischenmenschlichen Umgang von Fleischessenden und Veganer*innen. Durch eine tiefgehende Analyse dieser Problemstellungen wird angestrebt, ein fundiertes Verständnis für die Komplexität des Meat Paradox zu erlangen und mögliche Ansätze zur Bewältigung von kognitiver Dissonanz in Bezug aufzuzeigen. Diese Arbeit trägt somit dazu bei, nicht nur theoretische Einsichten zu vertiefen, sondern auch Anregungen für die Förderung eines nachhaltigeren und ethisch reflektierten Verhaltens in der Gesellschaft zu liefern.
Das Nervensystem, Hormonsystem und Prinzip von Neurofeedback
Einsendeaufgabe aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: 1,3, SRH Hochschule Riedlingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Einsendeaufgabe wird genau auf das menschliche Nervensystem sowie das Hormonsystem eingegangen. Danach wird das Prinzip von Neurofeedback beschrieben sowie die Nutzung von Neurofeedback bei ADHS und Autismus dargelegt.
Das Stufenmodell von Erik H. Erikson
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, Universität Kassel, Veranstaltung: Entwicklungspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Erik H. Erikson (1902 - 1994) ist ohne Zweifel einer der herausragendsten Psychoanalytiker des letzen Jahrhunderts. Der gebürtige Däne und spätere US-Amerikaner entwickelte die Phasentheorie Sigmund Freuds um die psychosozialen Aspekte und die Entwicklungsphasen des Erwachsenenalters weiter. Er geht davon aus, dass der Mensch im Laufe seines Lebens acht Entwicklungsphasen durchläuft, die in einem inneren Entwicklungsplan angelegt sind. Auf jeder Stufe ist die Lösung der relevanten Krise in Form der Integration von gegensätzlichen Polen, welche die Entwicklungsaufgaben darstellen, erforderlich, deren erfolgreiche Bearbeitung wiederum für die folgenden Phasen von Bedeutung ist.Die Krise ist bei Erikson kein negativ geprägter Begriff, sondern ein Zustand, der konstruktiv gelöst zu einer Weiterentwicklung führt und die Lösungen dieser integriert und in das eigene Selbstbild aufgenommen. Die menschliche Entwicklung ist somit ein Prozess, der zwischen Stufen, Krisen und dem neuen Gleichgewicht wechselt, um immer reifere Stadien zu erreichen. Ausführlich untersuchte Erikson die Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Individuums und die affektiven Kräfte, die es handeln lassen. Besonders deutlich werden sie an den acht psychosozialen Phasen, die nun im Zentrum dieser Abhandlung stehen sollen. Sie veranschaulichen, dass Erikson Entwicklung vor allem als eins betrachtet hat: als lebenslangen Prozess. Erikson baute seine Theorie der Persönlichkeitsentwicklung nicht nur auf Freuds Entwicklungsmodell auf, er verband außerdem die Idee der Entwicklung im Lebenszyklus mit jener Thematik, die im Jugendalter zum Fokus der Persönlichkeitsentwicklung wird: dem Aufbau der Ich-Identität. Das Erlangen von Ich-Identität ist das Generalthema seiner Theorie und beruht für ihn auf der Bewältigung von Anforderungen, die aus der Einbettung des Individuums in eine Sozialordnung resultieren. Trotz seiner großen Verdienste muss kritisch angemerkt werden, dass, wie die Zeit und die Gesellschaft, auch Eriksons Modell dem Wandel unterworfen ist. Die wesentlichen Grundzüge des Modells sind sicherlich auch in der heutigen Zeit auf die Menschen zu übertragen, das Modell wäre jedoch aufgrund der ständigen Weiterentwicklung von gesellschaftlichen Werten und Anschauungen in einigen Punkten zu überdenken. Eriksons Verdienst soll das jedoch nicht schmälern, allenfalls auf eine andere Rezeptionsmöglichkeit aufmerksam machen.
Der Begriff der psychischen Krankheit
Im Rahmen der Überarbeitung zentraler Handbücher zur Diagnose und Einordnung psychischer Erkrankungen wird momentan heftig darüber gestritten, wie lange beispielsweise ein Mensch nach dem Tod eines nahen Angehörigen trauern darf, ohne als depressiv oder anderweitig psychisch krank zu gelten. In der Debatte stehen Versorgungsansprüche der Betroffenen sowie deren Ängste vor Pathologisierung und Bevormundung einer medizinischen Wissenschaft gegenüber, die festlegen muss, was als 'normal' gelten darf. Der Mediziner und Philosoph Andreas Heinz plädiert angesichts der Diversität menschlicher Lebensformen für einen philosophisch informierten Krankheitsbegriff, der Krankheit als Störung wesentlicher Organfunktionen definiert, die für die betroffene Person schädlich sind oder erhebliches Leid verursachen.