20., 21. Jahrhundert
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"Killerspiele". Eine medienpädagogische und medienethische Untersuchung
Examensarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 1,0, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Im öffentlichen Diskurs nach realen Gewaltverbrechen, besonders Amokläufen an Schulen, machte man häufig virtuelle Szenen aus Computer- oder Videospielen verantwortlich für solche Verbrechen. Es etablierte sich der Begriff "Killerspiel", welcher das Kausalverhältnis zwischen dem Konsum gewaltverherrlichender digitaler Spiele mit der Ausführung realer Gewaltverbrechen impliziert. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie "Killerspiele" tatsächlich medienpädagogisch und -ethisch zu beurteilen sind und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Dazu wird zunächst dargestellt, wie die öffentliche Debatte um das "Killerspiel" in Deutschland verlief. Anschließend werden Begriffe rund um das Spiel umfangreich kontextualisiert, um auch einer spielunerfahrenen Leserschaft einen Zugang zu ermöglichen. Des Weiteren wird nachgewiesen, dass digitale Spiele ein relevanter Teil der Gesellschaft sind und dass eine Auseinandersetzung mit diesen vonnöten ist. Nach der Darstellung wird aus medienpädagogischer Perspektive das "Killerspiel" analysiert, wobei primär die Forschungsergebnisse der Sozialwissenschaft, die Kinder und Jugendliche betreffen, herangezogen werden. Vor der ethischen Analyse wird darauf geachtet, Begrifflichkeiten und Theorien so zu erklären, dass ein Verständnis ohne umfassende philosophische Vorbildung möglich und die Beantwortung der Frage danach, ob Spielhandlungen überhaupt Objekte moralischer Urteile möglich sein können, nachvollziehbar sein sollte. Zuletzt sollen allgemeine Konsequenzen aus den vorherigen Analysen gezogen werden.
' Minima Moralia' neu gelesen
(Un-) geliebte Freiheit - Von Bedingung und Aneignung in Peter Bieris Konzeption der Freiheit
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Freiheitsproblem beschäftigt den Menschen schon seit jeher. Sind wir frei? ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. Verschiedenste Philosophen und andere Denker, aber auch, gerade in der heutigen Zeit, Wissenschaftler, haben sich dieser Problematik gewidmet. Theorien darüber, dass der Mensch sich frei und ungebunden bewegt, denkt und handelt wie es ihm beliebt, stehen denjenigen gegenüber, die behaupten, der Mensch sei schon immer und ist in all seinen Handlungen fremdbestimmt - nicht er selbst, sondern eine Aneinanderreihung von Ursachen und Folgen lässt ihn handeln. Beide Theorien scheinen bis aufs bitterste verfeindet. Völlige Unbestimmtheit trifft auf völlige Bestimmtheit. [...] Peter Bieri beschreibt, wie aus seiner Sicht der so unversöhnlich scheinende Widerspruch zwischen Bedingtheit und Freiheit aufgehoben werden kann und entwirft ein Bild von Freiheit, in dem Bedingtheit kein Argument gegen sondern für Freiheit ist. Diese Bedingtheit geht einher mit der Aneignung, die beiden Eckpfeiler seiner Theorie. Im Anschluss an die Beschreibung seiner Konzeption folgen Vergleiche mit Jean-Paul Sartre, Immanuel Kant und Walter Benjamin. Sie sollen gewisse Übereinstimmungen zum Vorschein bringen und andeuten wie Bieris Position in der Tradition einzuordnen ist. Außerdem richten sie den Fokus auf spezielle Bereiche, die innerhalb der Freiheitsdiskussion immer wieder diskutiert worden sind - Verantwortung, Moralität, Schicksal, Charakter. Um Bieri und seine Theorie in der derzeitigen Debatte um Willensfreiheit zu verorten, sollen daran anschließend Einblicke in die Argumentationen der Hirnforschung gegeben werden.
Abtreibung als moralischer Konflikt
Adornos Philosophie der Kontemplation
Die Essays dieses Bandes schlagen eine neue Deutung der Philosophie Adornos vor.Gemeinsam weisen sie auf das positive Zentrum seines negativen Denkens hin. Dieser normative Kern liegt in einer ebenso originellen wie eigenwilligen Theorie der kontemplativen Aufmerksamkeit, in der sich Motive der theoretischen Philosophie, der Moraltheorie und der Ästhetik aufs engste verbinden.Die Bedeutung des 'langen, kontemplativen Blicks, dem Menschen und Dinge erst sich entfalten', wie es in den Minima Moralia heißt, wird in exemplarischen Studien beleuchtet. So entsteht das Bild einer Philosophie, die ihre Stärken weniger in der utopischen Antizipation als vielmehr in einem phänomenologischen Spürsinn hat.
Albert Camus Philosophie des Absurden und die Frage der Moral
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Der französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus (1913-1960) hat sich sein Leben lang mit der Frage nach dem Absurden beschäftigt. Sowohl in seinen literarischen Werken als auch seinen philosophischen Essays verarbeitet er Gedanken über die Sinnlosigkeit des menschlichen Lebens und versucht in diesem Zusammenhang Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. 1942 veröffentlichte er sein bedeutendes philosophisches Essay "Der Mythos des Sisyphos" und illustrierte die darin gefassten Erkenntnisse im zeitgleich dazu erschienenen Stück "Der Fremde". Der philosophische Nachlass Albert Camus' hat seitdem nichts an seiner Aktualität verloren. Ganz im Gegenteil. In den modernen Gesellschaften ist die Rezeption seiner Gedanken zum Absurden wohl eher dringlicher als je zuvor. Im Zeitalter der Globalisierung, der rasant zunehmenden Komplexität der Lebenswelt, der stetig wachsenden Unüberschaubarkeit der globalen Prozesse ökonomischer, sozialer und politischer Natur verliert das einzelne Individuum zwangsläufig seine Orientierung. [...]
All Animals are Equal / Alle Tiere sind gleich. Englisch/Deutsch
Alternate Possibilities and Moral Responsibility / Alternative Möglichkeiten und moralische Verantwortung
Analytik der Macht
Die Frage nach der Macht durchzieht nicht nur wie ein roter Faden das Werk Michel Foucaults, sondern war auch Anlaß zu höchst kontroversen Diskussionen, die keineswegs abgeschlossen sind - im Gegenteil: Foucaults Konzepte, wie etwa die Biomacht, die Gouvernementalität, aber auch die Ästhetik der Existenz oder die Disziplinarmacht, geben aktuellen Debatten in der Philosophie und Soziologie, aber auch der Politik- und Geschichtswissenschaft entscheidende Impulse. Dieser Band versammelt die wichtigsten Texte Foucaults und bietet somit einen umfassenden Überblick über einen der zentralen Bereiche der Theoriebildung der letzten Jahrzehnte. In seinem Nachwort erschließt Thomas Lemke sowohl den historischen als auch den systematischen Kontext von Foucaults Machttheorie.
Analytische Philosophie der Geschichte
Arthur C. Danto hat in diesem Buch den ersten Versuch einer grundlegenden Kritik traditioneller philosophischer Geschichtsauffassungen aus der Sicht der analytischen Philosophie vorgelegt und Prolegomena zu einer analytischen Philosophie der Geschichte entwickelt. Polemisch gegen jeglichen historischen Relativismus gewendet, arbeitet er Grundzüge einer 'temporalen Sprache' heraus, die ihm die Geltung von Aussagen über die Vergangenheit zu sichern scheinen. Seine zentrale These: alle Geschichtsschreibung, ob beschreibender oder erklärender Art, hat eine narrative Struktur.
Anerkennung oder Unvernehmen?
Angelus Novus
'Angelus Novus' sollte eine Zeitschrift heißen, die Walter Benjamin 1922 plante. 'Die wahre Bestimmung einer Zeitschrift', schrieb Benjamin in der Ankündigung, 'ist, den Geist ihrer Epoche zu bekunden . . . unerbittlich im Denken, unbeirrbar im Sagen und unter gänzlicher Nichtachtung des Publikums, wenn es sein muß, sich an dasjenige zu halten, was als wahrhaft Aktuelles unter der unfruchtbaren Oberfläche jenes Neuen oder Neuesten sich gestaltet.' Die Zeitschrift kam nicht zustande, aber die unter Benjamins Titel hier versammelten Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätze, die in literarischen Essays wie auch in Kritiken und Rezensionen Autoren wie Brecht und Kafka, aber auch Dostojewski, Valery und Hofmannsthal würdigen, sind noch heute unentbehrlich.
Angst vor der Wahrheit
Anti-Ödipus
Antonio Negri zur Einführung
Mit 'Empire. Die neue Weltordnung', das er gemeinsam mit Michael Hardt verfasste, erlangte Antonio Negri internationale Anerkennung. Seine Schriften brechen mit einer ganzen Tradition, die die Arbeiterklasse als passiv und die Herrschaft der kapitalistischen Logik als total, wenn nicht gar totalitär darstellt. Gegen alle Interpretationen, nach denen die Herrschaftsverhältnisse von oben und Initiative und Erfindung vom Kapital ausgehen, setzt Negri beim Widerstand und den Kämpfen an und stellt sich damit in die Tradition des ersten Operaismus, der die Funktion des Klassenkampfs als Motor der kapitalistischen Entwicklung anerkennt. Dieses Buch ist die erste deutschsprachige Einführung in Negris Werk und rekonstruiert nicht nur die jüngeren Entwicklungen seiner Philosophie, sondern auch die Genese seines Denkens in den 1960er und 1970er Jahren.
Archäologie des Wissens
Die Archäologie des Wissens stellt Fragen wie: Wie soll man die verschiedenen Begriffe spezifizieren, mit denen man die Diskontinuität in der Geschichte zu be greifen versucht (Schwelle, Bruch, Einschnitt,Wechsel, Tranformation)?Nach welchen Kriterien soll man die Einheiten isolieren, mit denen man es zu tun hat? Was ist eine Wissenschaft? Was ist ein Werk? Was ist eine Theorie? Was ist ein Begriff? Was ist ein Text? Welches ist das angemessene Niveau der Formalisierung, welches das der strukturalen Analyse, welches das der Kausalitätsbestimmungen?
Assoziationen
Auch eine Geschichte der Philosophie
Auf der Suche nach dem Homunculus
Auf verlorenem Posten
Der Kapitalismus, so Slavoj ¿i¿ek, gleiche einer Comicfigur, die stolz über den Dachfirst hinaus ins Leere läuft - um dann jäh abzustürzen. In seinem neuen, kämpferischen Buch setzt sich ¿i¿ek mit den Perspektiven der Linken auseinander: Er entlarvt die Widersprüche des Neoliberalismus, diskutiert die Positionen von Alain Badiou und Antonio Negri und erklärt, warum wir angesichts von Wirtschaftskrise, Biotechnologie und Umweltkollaps der Diktatur des Proletariats eine neue Chance geben sollten. Dabei erweist er sich wieder einmal als das externe Hirn seiner Leser: Er sieht die Filme, registriert die Nachrichten und macht sich darüber die Gedanken, für die wir keine Zeit haben.