Deutscher Idealismus, 19. Jahrhundert
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' Unendliche Annäherung'
Anthropologische Elemente in Verbindung mit Grenzen und deren Überschreitung in der Philosophie Friedrich Nietzsches
Aphorismen zur Lebensweisheit
'In den Aphorismen spricht Schopenhauer von den unmittelbaren Anliegen eines jeden, von der Kunst, das Leben möglichst angenehm und glücklich durchzuführen, er weist den Weg zur Meisterung der täglichen Aufgaben und den Weg zur inneren Ruhe. Und er tut dies alles in einer Form, die seine eigenste und ursprünglichste Ausdrucksform gewesen ist, und zugleich die Anfangs- und Endform alles Philosophierens, der Ausdruck für das erste Fragen und die letzte Einsicht: der Aphorismus.'Arthur Hübscher
Aphorismen zur Lebensweisheit
'Das Glück ist keine leichte Sache: es ist sehr schwer, es in uns selbst, und unmöglich, es anderswo zu finden' - dieses Motto stellte Schopenhauer seinem Buch voraus, das er als eine Anleitung zum glücklichen Leben schrieb.
Aufklärung über die Sittlichkeit
Ausgewählte Schriften I. 1794 - 1800
Ausgewählte Schriften II. 1801 - 1803
Ausgewählte Schriften IV. 1807 - 1834
Die ganze nordeuropäische Philosophie seit ihrem Beginn (durch Descartes) hat diesen gemeinschaftlichen Mangel, daß die Natur für sie nicht vorhanden ist, und daß es ihr am lebendigen Grunde fehlt ... Idealismus ist Seele der Philosophie; Realismus ihr Leib; nur beide zusammen machen ein lebendiges Ganzes aus. Schelling (1809)
Autonomie und Befreiung
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Bernard Bolzano
Darwins Determinismus und Bergsons Lebensschwung. Zwei Interpretationen der Evolutionstheorie
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,3, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit widmet sich der Evolutionstheorie Darwins, wie er sie in seinem ersten Buch "Über die Entstehung der Arten" darstellt. Es sollen die wesentlichen Thesen dieses immensen Werkes zusammengefasst und die Kernbegriffe seiner Theorie erläutert werden. Dem wird die "Schöpferische Evolution" von Henri Bergson gegenübergestellt, ein metaphysischer Entwurf, dessen Kernbegriff der "Elan vital" ist, der Lebensschwung. Der Lebensphilosoph Henri Bergson nimmt die Theorie Darwins auf. Sie ist der Ansatzpunkt und Ausgangspunkt seines ganz eigenen metaphysischen Entwurfs. Es wird sich im Laufe der Arbeit zeigen, wie Bergson zum einen Darwins Evolutionstheorie anerkennt und bejaht, zum anderen aber Darwins Kernbegriff der Anpassung kritisiert. Bergsons Hauptanliegen ist, dem Mechanismus Darwins etwas entgegenzusetzen, weil es dem Objekt des Denkens, dem Leben, nicht entspricht. So wird zu zeigen sein, was auf Darwins starke Antwort nach der Vielfalt des Lebendigen die Antwort des Lebensphilosophen Bergson ist. Was heute von den beiden Entwürfen noch bedeutsam ist, wird die abschließende Frage sein.
Das Ideal des Schönen in der Kunst bei Hegel
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,0, Hochschule für Philosophie München, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gemeine Mensch bezeichnet ein Kunstwerk als "schön", wenn es positive Gefühle in ihm auslöst oder dem aktuellen Schönheitsideal entspricht. In beiden Fällen handelt es sich um ein subjektives Urteil, welches aufgrund seiner Abhängigkeit vom Gemütszustand einer einzelnen Person beziehungsweise vom momentan vorherrschenden Zeitgeist keine Allgemeingültigkeit beanspruchen kann. Um die Herstellung dieser bemüht sich nun die Philosophie. Zwar beschäftigte sich schon Platon in seiner Ideenlehre mit dem Begriff des Schönen; die Ästhetik als eigene philosophische Disziplin, als Lehre vom Schönen, wurde erst durch die Philosophen Baumgarten und Kant begründet. Vom griechischen Wort aisthesis abgeleitet, was mit Wahrnehmung oder Empfindung übersetzt werden kann, meint sie wörtlich die Lehre vom sinnlich Erscheinenden oder von der Wahrnehmung. Die von Hegel in Berlin gehaltenen Vorlesungen über die Ästhetik betrafen die Philosophie der Kunst oder noch konkreter die Philosophie der schönen Kunst. Für ihn hat die philosophische Ästhetik nur mit dem Kunstschönen zu tun, insbesondere mit dessen Beziehung zum Absoluten. Folgende Arbeit behandelt nun das Ideal des Schönen in der Kunst bei Hegel. Zu Beginn werden einige für Hegels Philosophie grundlegenden Begriffe geklärt. Im zweiten Punkt werden das allgemeine Wesen des Schönen, das Naturschöne, die Schönheit der abstrakten Form und schließlich das Kunstschöne und sein Ideal erörtert. Weiter geht es um die konkrete Umsetzung der Idealität des Kunstschönen, das heißt um den Handlungshintergrund, die Situation und deren Kollision, die Handlung selber und deren Charaktere, Form und Gestalt der äußeren Darstellung und um die persönlichen Anforderungen an den Künstler. Abschließend wird aufgezeigt, wie Hegel die Kunst gegenüber der Religion und der Philosophie einordnet
Das Kommunistische Manifest
Das Wesen des Christentums
Denken mit Arthur Schopenhauer
Denken mit Immanuel Kant
Der "Geist" und seine Logik. Eine Strukturanalyse des "Geist"-Kapitels in Hegels "Phänomenologie des Geistes"
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, , Sprache: Deutsch, Abstract: In der "Phänomenologie des Geistes", dem 1807 erschienenen ersten Hauptwerk G. W. F. Hegels, erfährt das Bewusstsein eine tiefgreifende Änderung seiner Sichtweise auf die Welt. Es macht - geleitet (ohne selbst davon zu wissen) von der Idee des "absoluten Wissens", seiner allererst am Ende sich explizit ergebenden Erkenntnis von der vollständigen Identität von Denken und Sein - die Erfahrung, dass seine gewöhnliche Sichtweise eine wenn auch nicht falsche, so doch defizitäre ist. Als gewöhnliches "Bewusstsein" betrachtet es sein Verhältnis zu seiner Außenwelt als ein solches, das durch den Gegensatz gekennzeichnet ist. Die Außenwelt ist für es das rein Andere seiner selbst. Aber bereits sein nächster Erkenntnisschritt, der, den es als "Selbstbewusstsein" gewinnt, legt ihm nahe, dass es sich auf seinen Gegenstand vielmehr nicht als auf ein Anderes seiner selbst, sondern darauf als auf sich selbst bezieht. Aber auch diese Sichtweise ist, wie sich für das Bewusstsein herausstellen wird, einseitig. Denn der Gegenstand des "Selbstbewusstseins" ist ein Gegenstand, der nur erst mit dem Selbstbewusstsein zusammenfällt, der noch keine explizite Selbständigkeit erlangt hat. Erst als "vernünftiges Bewusstsein" hat es schließlich beide Betrachtungsweisen zusammengeführt: weiß es den Gegenstand ebenso als identisch mit ihm selbst, d. h. - in der Sprache des "vernünftigen Bewusstseins" - als einen solchen, der seiner Erkenntnis zugänglich ist, wie als das rein Andere seiner selbst, als eine für sich bestehende Wirklichkeit. Gleichwohl ist auch dieses Wissen mit einem Mangel behaftet. Denn das "vernünftige Bewusstsein" macht noch eine Unterscheidung zwischen seiner Erkenntnis und dem, was der Erkenntnis außen vorbleibt. [...]
Der Begriff Angst
Der Begriff des Übermenschen in "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird es um Nietzsches Übermenschen in seinem Werk "Also sprach Zarathustra" gehen. Es soll der Frage nachgegangen werden: Was meint Nietzsche mit dem Begriff des Übermenschen? Außerdem soll darüber hinaus in verschiedene Bereiche geschaut werden, die mit dem Verständnis des Übermenschen zusammenhängen und verbunden sind. Als erstes in dem Kapitel "Der Übermensch bei Zarathustra" wird betrachtet, wie Nietzsche seine Gedanken zum Übermenschen in seinem Werk "Also sprach Zarathustra" bearbeitet. Hierbei wird stark mit dem Originaltext gearbeitet.Also sprach Zarathustra (Untertitel: Ein Buch für Alle und Keinen") ist ein Werk Friedrich Nietzsches, das zwischen 1883 und 1885 entstanden ist. Es setzt sich aus vier separaten Büchern zusammen, die zusammen die Phase des späten Nietzsches einläuten. Der "Übermensch" wird in Nietzsches Zarathustra erstmals entworfen, woraus er die Neubewertung der Moral in seinen späteren Werken Jenseits von Gut und Böse (1886) und Zur Genealogie der Moral (1887) entwickelt.
Der Deutsche Idealismus
Der Einzige und sein Eigentum
1844 noch durch die Maschen der damaligen Zensur geschlüpft, wurde Stirners wütender Angriff gegen die Junghegelianer wie etwa Feuerbach (¿Das Wesen des Christentums¿) schnell berühmt. Marx und Engels attackierten Stirner in ¿Die deutsche Ideologie¿ als 'Sankt Max' bzw. dessen radikalen Egoismus und seine von der Gesellschaft abgesetzte Ichbezogenheit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Buch vom individualistischen Anarchismus fälschlich als Gründungsurkunde verstanden. Wie Ahlrich Meyer in seinem Nachwort schreibt, sind wir anscheinend bis jetzt 'mit Stirner noch nicht am Ende'.
Der Fall Wagner. Götzen-Dämmerung. Der Antichrist. Ecce homo. Dionysos-Dithyramben. Nietzsche contra Wagner
Der Festbegriff in Nietzsches "Zur Genealogie der Moral"
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,0, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Nietzsche: Zur Genealogie der Moral, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit macht es sich zur Aufgabe, die These von der Festlichkeit der Grausamkeit zu interpretieren, wie sie unter anderen Quellen in Nietzsches "reifste[r] und rundest[r] moralkritische[r] Schrift" (Hesse 1993, Von Lämmern und Raubvögeln), "Zur Genealogie der Moral", vorgebracht wird. Ihre Kurzform lautet wie folgt: Das Leiden in der Welt kann auch Ursprung von Lust sein. Näherin "Alle aktive Verursachung von Leid - alle Grausamkeit - dient dem Menschen als Quelle der Lust; sie gehört also zu den ausgewählten Festfreuden seiner Spezies". Methodisch bietet die Arbeit einen Vergleich zwischen der bereits genannten "Genealogie" (1887) und Nietzsches philosophischem Erstling "Die Geburt der Tragödie" (1872). Zuletzt wird deutlich, dass das Fest durch Nietzsches Texte sowohl als eine Exzess-Gelegenheit (Außeralltägliches Ereignis) als auch eine Seinsbedingung des Menschengeschlechts gelesen werden kann.