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A Critique of John Locke and David Humes' Theories of Knowledge
Research Paper (undergraduate) from the year 2011 in the subject Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries, grade: A, University of Nairobi, language: English, abstract: British philosophers, John Locke and David Hume, are considered empiricists. This is because they based their philosophies on natural science. Both philosophers contributed to the theory of knowledge with Locke coming up with sensations and reflections and Hume coming up with impressions and ideas as the cornerstones of their theories of knowledge. Their theories aim to show us that everything we understand is by virtue of its connection with experience. Experience, therefore is the source of knowledge for these philosophers. This paper looks into empiricism both as a source and method of knowledge. The approach taken is by mirroring John Locke's theory of knowledge with that of David Hume, identifying similarities, influence of Locke on Hume, the differences between them and a critique on the credibility of empiricism, as one of the sources and methods of knowledge. The conclusion arrived at is that empiricist ideas can explain the physical world and what we know of it but there remains rationally derived knowledge. On this account, both empiricism and rationalism are credible sources and methods of knowledge.
Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen
"Welches ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen und ist sie durch das Naturgesetz gerechtfertigt?" lautete die Preisfrage der Akademie von Dijon, die Rousseau in seinem "zweiten Discours" zu beantworten suchte. Darin entwickelt er seine Zivilisationskritik, mit der er Philosophiegeschichte geschrieben hat. Willensfreiheit und Perfektibilität zeichnen den Menschen aus. Der Wilde ist nach Rousseau nicht böse und aggressiv, sondern gut und friedfertig. Erst die Errungenschaften der Zivilisation, z. B. Eigentum und Gesetze, bedingen die Ungleichheit der Menschen und führen ihren Niedergang herbei.
An Enquiry Concerning Human Understanding / Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand
Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit
Herders berühmte, 1774 erschienene Schrift ist weniger eine philosophisch reflektierte Darstellung der Geschichte selbst als vielmehr ein synthetischer Entwurf über ihren Ursprung und ihr Ziel, ist eine Erörterung über die Prinzipien ihrer Erkenntnis, darüber hinaus ein fulminantes Pamphlet: 'Es ist Feuer darin und glühende Kohlen auf die Schädel unseres Jahrhunderts.'
Ausarbeitungen zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft"
Fachbuch aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist keine "kritische" Auseinandersetzung mit Kants "Kritik der reinen Vernunft", sondern der Versuch einer übersichtlichen, zusammenfassenden und das Verständnis fördernden Darstellung dieses Mammutwerkes der Philosophie. Dieses Werk kann man nicht einfach nur lesen, man muss es studieren. Ein großer Teil des Kantstudiums besteht aus "Übersetzungsarbeiten", das heißt, wie bei einem lateinischenText muss aus den teilweise sehr verschlungenen Bandwurmsätzen die Kernaussage herausgefiltert werden. Dabei sollte der Originaltext einerseits nicht unverhältnismäßig verstümmelt werden, andererseits muss der Weitschweifigkeit Kants zum besseren Verständnis Einhalt geboten werden. Dennoch ist es Kant selbst, der hier die Hauptrolle spielt und auch umfassen zu Wort kommt.Es gibt hervorragende Einführungsliteratur zur Kritik der reinen Vernunft. Dabei wurde hier die Sekundärliteratur bevorzugt, die nicht dem "philosophischen Brunnenprinzip" folgt, nämlich selbst "tief und dunkel" zu sein. In dieser Arbeit gibt es einige Tabellen und Schemata. Sie sollen helfen, Thematiken zusätzlich zum Text übersichtlich und strukturiert darzustellen. Diese Arbeit soll wissenschaftlichen Kriterien genügen, d.h. dass alles, was nicht von mir selbst stammt, folgt den üblichen Zitierregeln und ist ausgewiesen. Die Kritik der reinen Vernunft ist nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell ein kompliziertes Werk. Im Anhang findet sich ein Strukturplan, auf den man bei der Lektüre immer wieder mal zurückgreifen sollte, um sich darüber im Klaren zu sein, an welcher thematischen Stelle man sich gerade befindet. Die vorliegende Ausarbeitung der Kritik der reinen Vernunft soll Einsichten und Verständnis der Erkenntnistheorie Kants fördern und vertiefen. Sie ersetzt natürlich nicht die eigene Auseinandersetzung mit dem Original. Ob diese Ausarbeitung tatsächlich die versprochene Hilfestellung zur Kritik der reinen Vernunft leistet, möge der geneigte Leser selbst entscheiden.
Bedeutung der Freiheit im politischen Raum bei John Locke
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die grundlegende Argumentation von John Locke herausgearbeitet, vor allem mit Betrachtung der menschlichen Freiheit, welche auch mehr als 300 Jahre später dieselbe Spannung von individuellen und gemeinschaftlichen Interessen als Grundlage des Staates zeigt. Als einer der ersten Philosophen stellt er die zentrale Bedeutung des Eigentums als ein unveräußerliches Recht in den Mittelpunkt seiner politischen Theorie. Der Begriff "Eigentum" geht dabei über reinen materiellen Besitz hinaus und umfasst ebenso das Wohl und die Freiheit der Person. Er steht somit zwischen einem traditionell geprägten und einem liberalen Weltbild. Locke verbindet in seinen Abhandlungen Argumente der verschiedenen Denkrichtungen seiner Zeit. Auf Grund des Spannungsfelds veröffentlichte er die Abhandlungen daher anonym und erst nach seinem Tod wurde seine Autorenschaft bekannt. Der Kontext der Arbeit ist das menschliche Gemeinwesen im Sinne von "Politik", welche zu verstehen ist als das öffentliche Leben der Bürger mit Handlungen zur Organisation und Führung dieses Gemeinwesens. Es sollen alle Ebenen betrachtet werden, in welchen Politik wirken kann ("politischer Raum"). Diese sind Beziehungen einzelner Menschen, zwischen Mensch und Staat, wie auch verschiedene Staaten zueinander. Der Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung eines singulären Staates (organisierte politische Gesellschaft), während die Interaktion verschiedener Staaten nur am Rande betrachtet wird. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung und Kritik, insbesondere mit einer Betrachtung von relevanten philosophisch-historischen Zusammenhängen. John Locke gilt als einer der einflussreichsten politischen Denker der Aufklärung. Es wird weitgehend davon ausgegangen, dass seine Überlegungen die politische Grundordnung in den USA (Unabhängigkeitserklärung), England (Glorious Revolution) und Frankreich (Französische Revolution) beeinflusst haben, v.a. mit dem Werk Two Treatises of Government, welches 1689 veröffentlicht wurde. Durch den Vorbildcharakter dieser Ereignisse wurden die Verfassungen vieler nachfolgender, vor allem westlicher Staaten beeinflusst. Die politischen Gedanken haben somit Einfluss auch auf die Politik der Gegenwart. Ihr Verständnis ist gewinnbringend für das Nachvollziehen politischer, aber auch soziologischer Zusammenhänge, auch - oder vor allem - da Lockes politische Philosophie in Deutschland kaum rezipiert wurde.
Bericht über die Methode. Discours de la Methode
Descartes steht am Anfang des neuzeitlichen methodischen Philosophierens und ist der Begründer der naturwissenschaftlichen Denkweise. Der "Bericht über die Methode" ist in dieser Hinsicht grundlegend. Der berühmte Satz "cogito ergo sum" ist hier im argumentativen Zusammenhang zu finden. Die zweisprachige Ausgabe enthält eine neue Übersetzung und einen ausführlichen Kommentar.Sprachen: Deutsch, Französisch
Bernard Mandeville in seiner Zeit
Christentum und Aufklärung
Das Buch Paragranum
Das Dritte Testament
Der Einfluss Chinas auf die europäische Staatslehre im 18. Jh. am Beispiel von Albrecht von Hallers Staatsroman "Usong"
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,5, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: China übte im 17. und 18. Jahrhundert eine grosse Faszination auf die europäischen Denker aus. Das Kaiserreich galt als eine der europäischen ebenbürtige Hochkultur. Zwei Dinge beeindruckten die europäischen Aufklärer besonders: Das Fehlen einer Kirche und das Fehlen eines parasitären, die Wirtschaft belastenden Adels, da die chinesischen Beamten ihre nichtvererbbare Stellung durch das Ablegen zahlreicher Prüfungen verdienen mussten. Zu den chinafreundlichsten Autoren zählten Leibniz, Du Halde , Quesnay und Voltaire. Letzterer sah in China die Utopie des platonischen Philosophenstaates verwirklicht. Doch nicht alle Philosophen teilten diese Meinung. Für Montesquieu stellte das Reich der Mitte eine auf Furcht basierende Despotie dar und auch Rousseau zählte zu den Kritikern Chinas. Doch erst nach Beginn der britischen Expansion nach Asien um 1800 änderte sich das europäische Bild Chinas generell zum Schlechten. Vermehrt machten Berichte über die angebliche Korruption und Ineffizienz der chinesischen Beamtenschaft die Runde. Die Europäer begannen eine ethnozentrische Sichtweise und eine abwertende Haltung gegenüber allen nichteuropäischen Kulturen zu entwickeln.Diese Arbeit wird sich auf wirtschaftliche und staatsphilosophische Aspekte konzentrieren. Die sogenannte Chinoiserie, d.h. die Faszination Europas für chinesische handwerkliche Erzeugnisse wie Mode, Möbel oder Porzellan, wird in dieser Bachelorarbeit nicht thematisiert. Die Chinoiserie, die das Verlangen der Europäer nach Exotischem und Fremdem stillte, hielt auch an, als das Interesse der Philosophen am chinesischen Staatswesen bereits am Abklingen war. China habe ich als Thema dieser Arbeit gewählt, weil dieses Land auf der Weltbühne zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit steigt in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über die grossen zivilisatorischen Errungenschaften des Reiches in der Vergangenheit. Trotzdem sind die meisten Universitäten der europäischen Welt weiterhin in einem eurozentrischen Weltbild verfangen. Der Aufbau dieser Arbeit wird folgendermassen aussehen: Zuerst werde ich kurz die chinesische Gesellschaft schildern und beschreiben wie sie von europäischen Besuchern interpretiert bzw. fehlinterpretiert wurde.
Der Gesellschaftsvertrag von Jean-Jaques Rousseau - Eine Betrachtung zum Freiheitsbegriff
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophie), Veranstaltung: Rousseau: Kritik der Kultur und Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Kämpfe um die Freiheit sind für den Großteil der Europäer - und natürlich nicht nur für diese - wesentlich historische. Nichtsdestotrotz bleibt es ein wesentlicher Begriff der Kultur, der sich wohl erst in seiner Entwicklungsgeschichte in vollem Maße fassen lässt. Die Forderung der Freiheit begleitet das politische Denken durch seine gesamte Geschichte. Doch die Frage der Umsetzung und Organisation eines Gemeinwesens, das diese Forderung erfüllt, ist stets ein Anreiz und Beginn der Gedanken vieler Denker.[...] J.-J. Rousseau stellt einen herausragenden Denker dar, da er, mit seiner radikalen Forderung nach der Freiheit des Einzelnen und der Beteiligung Aller an der politischen Macht, weit über seine Zeit hinausgeht. Überdies fordert er den Menschen zur Selbstverantwortung auf und entwickelt ein Staatsmodell, das diesem Anspruch versucht gerecht zu werden. Dies allein rechtfertigt bereits eine nähere Auseinandersetzung mit seinen Gedanken, nicht zuletzt daher, dass sie oft schlicht als utopisch abgetan werden.Der Autor des Gesellschaftsvertrages bildet auf Grund dieses Anspruchs den Kern dieser Arbeit. Darüber hinaus ist die Stellung J.-J. Rousseau unter den Klassikern des politischen Denkens unbezweifelbar, was die Entscheidung für diesen Autor zusätzlich begründet. Die Organisation der Beteilung der Bevölkerung an ihrer Regierung bzw. der politischen Macht ist, ebenso wie die Forderung nach der Rechtmäßigkeit von Herrschaft, ein stets aktuelles Thema. Alle diese Aspekte treffen letztlich in der Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freiheit zusammen. J.-J. Rousseaus erste Bedingung ist die Freiheit, und seine Überlegungen zielen auf die Schaffung von Verhältnissen, die diese, rechtmäßig und von Allen legitimiert, erhalten. Dennoch ergeben sich ungeahnte Gefahren, deren Auflösung bisweilen zu Ergebnissen führen kann, die dem Ziel der Freiheit diametral entgegenstehen.Gelingt es der Arbeit anhand dieses Beispiels zu zeigen, dass trotz hehrer Ziele und einem für sich genommenen vernünftigen Anspruch, die Gefahr groß ist, die zu erreichenden Ziele gänzlich aus dem Blick zu verlieren, so hat sie ihre Aufgabe erfüllt. Denn dies, dass wird zu zeigen sein, geschieht in der Staatskonzeption J.-J. Rousseaus; trotz ¿ oder gerade wegen ¿ des radikalen Eintretens für die Freiheit.
Der kantische Rechtsbegriff im Sozialstaat und in der Informationsgesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie II), Veranstaltung: Seminar Freiheit, Recht, Macht. Philosophische Grundlegung der Rechtslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht, inwieweit moderne sozialstaatliche Leistungen und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus dem kantischen Rechtsbegriff abgeleitet werden können.Immanuel Kant hat vor mehr als 200 Jahren "Die Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre" verfasst . Sein Ziel war es, innerhalb der Metaphysik der Sitten nicht eine "Theorie des Rechts" sondern ein "System der Prinzipien des Rechts" zu schaffen. Es ging ihm dabei um die Begründung von Staat und Rechtswesen aus den Prinzipien der reinen Vernunft . Da diese Prinzipien gerade nicht aus der Erfahrung abgeleitet werden, beanspruchen sie von Kultur, Ort und Zeit unabhängige Geltung.Davon streng zu unterscheiden sind die Ausübung und Umsetzung dieser Prinzipien durch Justiz und Politik, deren Geschäft es ist, "dem Rechtsbegriffe Effekt zu verschaffen." Die Ausübung des Rechtsbegriffs durch Legislative und Judikative ist - im Gegensatz zu diesem selbst - sehr wohl kultur-, ort- und zeitabhängig. So verwundert es nicht, dass die Freie und Hanse-stadt Hamburg zum Beispiel kein Almgesetz hat, während es ein solches im Freistaat Bayern seit 1932 gibt. Kant konnte die beiden großen gesellschaftlichen Entwicklungen nach ihm, die das Zusammenleben der Menschen von Grund auf und nachhaltig verändern sollten, nicht vorhersehen. Seine Philosophie konnte deshalb ohne das Erleben der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts und der Computerrevolution des 20. Jahrhunderts auskommen. Von den gesellschaftlichen Umwälzungen, die damit verbundenen sein sollten, war im Königsberg von 1797 nichts zu spüren. Trotzdem müssten wegen ihrer Universalität und Absolutheit die kantischen Rechtsprinzipien auch in dem von den genannten Entwicklungen geprägten Sozialstaat und in der Informationsgesellschaft Geltung beanspruchen können. Ob das tatsächlich so ist, ist Thema dieser Arbeit.
Der moralische Gottesbeweis bei Immanuel Kant. Semantische Mehrdeutigkeit und philosophische Herausforderungen in der "Kritik der Urteilskraft"
Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1.3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Lehrstuhl Philosophie II), Sprache: Deutsch, Abstract: Kann der Glaube an Gott auf moralischen Prinzipien fundiert sein, selbst wenn die traditionellen Beweise der spekulativen Vernunft scheitern? Diese Frage durchdringt Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft und bildet den Kern dieser tiefgreifenden Analyse seiner Moraltheologie. Entdecken Sie, wie Kant die Teleologie nutzt, um die Natur als ein zweckmäßiges System zu verstehen, das letztlich auf einen moralischen Urheber verweist. Die vorliegende Untersuchung entschlüsselt Kants komplexes Gedankengebäude, indem sie sich besonders der vielschichtigen Bedeutung des Begriffs "Endzweck" widmet. Es wird aufgezeigt, wie Kant zwischen dem Endzweck der Schöpfung und dem Endzweck des Menschen unterscheidet, und welche philosophischen Implikationen sich aus dieser Differenzierung ergeben. Die Arbeit beleuchtet Kants Kritik an den traditionellen Gottesbeweisen und verfolgt seinen Weg zur Entwicklung eines moralischen Gottesbegriffs, der auf den Postulaten der praktischen Vernunft basiert. Im Zentrum steht dabei das Konzept des höchsten Gutes, der untrennbaren Einheit von Glückseligkeit und Sittlichkeit, das als notwendige Bedingung für die Sinnhaftigkeit moralischen Handelns postuliert wird. Tauchen Sie ein in die Welt der Kantischen Philosophie und gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für die Verschränkung von Moral, Teleologie und Glauben. Die Arbeit analysiert detailliert die Argumentationsstruktur der Kritik der Urteilskraft, um eine kohärente Interpretation von Kants moralischem Gottesbeweis zu ermöglichen. Diese Untersuchung liefert wertvolle Einblicke in Kants Gotteslehre und trägt dazu bei, die komplexen Zusammenhänge zwischen theoretischer und praktischer Philosophie in seinem Werk zu verstehen. Ergründen Sie die methodologischen und erkenntnistheoretischen Aspekte der teleologischen Betrachtungsweise, um die philosophischen Grundlagen für Kants Argumentation zu festigen. Lassen Sie sich von der Präzision und Tiefe der Kantischen Philosophie fesseln und entdecken Sie neue Perspektiven auf die Frage nach Gott und Moral. Die vorliegende Arbeit ist ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die sich intensiv mit Kants Werk auseinandersetzen und seine Bedeutung für die moderne Philosophie verstehen möchten. Sie bietet eine umfassende Analyse der Schlüsselbegriffe und Argumente und trägt dazu bei, die Aktualität und Relevanz von Kants Denken für die gegenwärtigen Debatten um Glauben, Vernunft und Moral zu erkennen. Schlüsselwörter: Kant, Kritik der Urteilskraft, Moraltheologie, Gottesbeweis, Teleologie, Endzweck, höchstes Gut, Glückseligkeit, Sittlichkeit, praktische Vernunft, Methodenlehre, Semantik, Interpretation.
Der Niedergang der Tradition des "Buches der Natur" und sein Einfluss auf die naturkundliche Forschung der Frühen Neuzeit
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das "Buch der Natur" fungierte im Mittelalter und in der Renaissance als zentrale theologische Metapher, die einen erklärenden Rahmen für das Verhältnis zwischen der geschaffenen Welt und Gott bereitstellte. Die Reformation des 16. Jahrhunderts löste tiefgreifende hermeneutische Veränderungen aus und führte zu einer Neuordnung von Autoritätsstrukturen sowie einer Neubewertung der menschlichen Vernunft. Dadurch wurden die theologischen und erkenntnistheoretischen Voraussetzungen, auf denen die Tradition des Buches der Natur beruhte, zunehmend geschwächt. Mit der Infragestellung allegorischer Deutungen, der Priorisierung des Literalsinns und der gleichzeitigen Begrenzung der rationalen Erkenntnisfähigkeit hörte die Natur zunehmend auf, als symbolischer Text verstanden zu werden, der auf göttliche Wahrheiten verweist; ihre theologische Bedeutung und Lesbarkeit traten entsprechend zurück. Das Nachlassen der Tradition des Buches der Natur führte jedoch keineswegs zu einer Unterbrechung naturkundlicher Forschung, sondern eröffnete vielmehr neue epistemische Möglichkeiten. Einerseits wandelte sich die Natur von einem Träger theologischer Bedeutung zu einem eigenständigen Untersuchungsgegenstand, dessen Interpretation nicht länger an kirchliche Autoritäten oder allegorische Systeme gebunden war. Andererseits förderte der hermeneutische Wandel eine zunehmende Orientierung an Erscheinungen, Erfahrung und methodischer Autonomie, sodass Beobachtung, Messung und Experimentieren zu legitimen Zugängen zur Natur wurden. Diese strukturellen Verschiebungen schufen die Voraussetzungen für eine Mathematisierung, Quantifizierung und Verselbständigung der Naturforschung.Der vorliegende Beitrag untersucht im intellektuellen Kontext der Reformation das allmähliche Schwinden der Tradition des Buches der Natur und zeigt auf, wie dieser Transformationsprozess auf der Ebene der Wissensordnung zur Ausbildung eines frühneuzeitlichen Naturverständnisses sowie zur Erneuerung naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden beitrug.
Der utopische Staat
Der Widerspruch zwischen Erfahrung und Wunderglauben in Humes Erkenntnistheorie
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 5,5, Universität Luzern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit zeigt, dass Humes Ausschluss von Wundern und religiöser Erfahrung zwar auf seiner Idee der "beweiskräftigen, beständigen Erfahrung" beruht, er sich damit aber selbst in Schwierigkeiten bringt: Nach seinen eigenen Kriterien - dass ein Wunder glaubwürdig wäre, wenn dessen Falschheit noch wunderbarer wäre, und dass eine ernsthafte Zeugenschaft möglich sein muss - müssten bestimmte Wunderberichte, wie das Sonnenwunder von Fatima, durchaus akzeptiert werden. Damit untergräbt Hume seine eigene Skepsis: Seine Theorie erklärt jedes erstmalige Ereignis zunächst als Wunder und macht Wunderberichte prinzipiell möglich, hält sie aber gleichzeitig für unglaubwürdig. Die Arbeit arbeitet genau diesen inneren Widerspruch heraus und kommt zum Schluss, dass Roger Bacons offenerer Erfahrungsbegriff den Umgang mit religiöser Erfahrung letztlich besser erklären kann.
Descartes' "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie"
Dialektik und Synthese in Friedrich Schillers anthropologischer Ästhetik
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Das Schöne und das Gute. Zum Verhältnis von Ästhetik und Ethik bei Kant und Schiller., Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Mensch", so lautet die populäre, zum scheinbar leichtverdaulichen Aphorismus verkürzte Formulierung eines Satzes aus der Feder von Friedrich Schiller, "ist nur da ganz Mensch, wo er spielt". Man wird davon ausgehen dürfen, dass der hieran geknüpfte Gedanke Schillers nahezu ebenso häufig missverstanden wird, wie er sich in dieser Form auffinden lässt. Die Ursache hierfür hängt eng mit der zwar sprachlich eleganten, jedoch inhaltlich ganz unbotmäßigen Verknappung des Original-Zitates zusammen. Während die populäre Fassung den Gedanken nämlich in Richtung der Möglichkeit zu öffnen scheint, das Konzept 'Mensch' ganz über den Begriff des 'Spiels' zu definieren, und auf diese Weise unterschiedlichste Spielarten als menschlichen Zweck zu kennzeichnen und dergestalt zu adeln, würde schon ein kurzer Blick auf den genetisch-syntaktischen Zusammenhang genügen, um zumindest die Einsicht zu offenbaren, dass die Beziehung, in die Schiller die beiden Begriffe 'Mensch' und 'Spiel' zueinander setzt, keine derart einseitig legitimierende ist.Wenn der Begriff des 'Spiels' in Friedrich Schillers ästhetischen Schriften überhaupt eine so zentrale Rolle spielte, wie es ihre populäre Zuspitzung suggeriert, dann handelte es sich dabei keineswegs um eine ludologische Anthropologie, sondern um eine anthropologische Ludologie. Tatsächlich aber verdeckt der zumindest in der populären Rezeption dominante 'Spiel'-Begriff das Spannungsfeld zwischen zwei Konzepten, die als Grenzpfosten den Kern der schillerschen Ästhetik markieren, und aus denen im schönen Prozess des Spiels menschliche Freiheit hervorgehen kann. Es sind die gegeneinander positionierbaren Konzepte von heteronomer 'Natur' und autonomer 'Vernunft'. Anliegen, Aufgabe und Ziel dieser Arbeit ist es, exegetisch nachzuvollziehen, wie die Spannungsverhältnisse zwischen diesen beiden Konzepten von Schiller innerhalb seines Systems der Ästhetik ausgeleuchtet, entwickelt und philosophisch nutzbar gemacht werden, wie sie bereits innerhalb seines naturästhetischen Konzeptes auftauchen, und wie sich zwischen ihnen schließlich jenes gegenseitige Geflecht verbindet, das in dezidiert anthropologischem Kontext den Gedanken des Idealschönen gebiert.Der Untersuchungsgegenstand, auf diese Weise begriffen, ist vorrangig formalistischer Art. Einen besonderen Raum räumt diese Arbeit deshalb auch dem Bemühen ein, die gedanklichen Strukturen des schillerschen ästhetischen Modells nachzuvollziehen, offenzulegen, oder zu rekonstruieren.
Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile
Bernard Mandevilles in der Bienenfabel formulierte scharfsichtige Analyse der Gesellschaft seiner Zeit, vor allem die darin vertretene Auffassung vom Wesen der Ethik - private Laster, öffentliche Vorteile -, und der Essay über die Armenschulen lösten noch unter seinen Zeitgenossen eine lebhafte Diskussion aus. Wie viele Philosophen des beginnenden bürgerlichen Zeitalters war Mandeville davon überzeugt, daß am Anfang allen Philosophierens über gesellschaftliche Zustände die Erforschung der menschlichen Natur 'so, wie sie in Wirklichkeit ist, nicht, wie sie sein sollte', stehen müsse.