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"Het Groot Schilderboek" des Gérard de Lairesse und wie es die niederländische Kunst um 1700 beeinflusste
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Das haptische Bild in der italienischen und niederländischen Malerei der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Gérard de Lairesse war einer der erfolgreichsten schaffenden niederländischen Künstler zum Ende des 17. Jahrhunderts und auch sein überliefertes, in viele Sprachen übersetztes Schrifttum zeugt von seiner Wichtigkeit. Und dennoch wird sein Werk seit dem 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit hinein sehr unterschiedlich gewertet. Ja, er wird mitunter sogar für den Niedergang des goldenen Zeitalters der niederländischen Kunst, mit Rembrandt als Hauptakteur, verantwortlich gemacht. Ob dieses Urteil überhaupt zutrifft und was dazu führte, soll folgende Arbeit versuchen darzustellen. Hierfür wird hauptsächlich auf zwei Schriften zurückgegriffen, denn ihrer großen Verbreitung ist es zu verdanken, dass sie uns für solcherlei Untersuchungen auch heute noch zur Verfügung stehen: Grundlagen der Zeichenkunst von 1701, und das Große Mahler-Buch von 1707. Ferner werden zur Verdeutlichung Laisesses kunsttheoretischen Vorstellungen von seinem Werk und dem von Rembrandt kontrastiv gegenübergestellt.Neben dieser Primärliteratur werden vornehmlich drei umfangreiche Monographien von Lyckle de Vries und Alain Roy über Gérard de Lairesse für die Untersuchung in dieser Arbeit herangezogen. Zahlreiche Publikationen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert können hier nur zum Teil verarbeitet werden, denn wie wir sehen werden, unterlagen nicht nur die Gemälde des Lairesse, sondern auch seine hinterlassenen Schriftwerke in den vergangenen Jahrhunderten unterschiedlichster Wertschätzung, doch dazu später mehr. Zunächst soll nun aber die Biografie des Protagonisten erläutert werden.
A Cry of Despair
Albrecht Dürer's Kupferstiche, Radirungen, Holzschnitte und Zeichnungen
Analyse des "Selbstbildnis als Clown" von Max Beckmann
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Kunsthistorisches Seminar und Kustodie), Veranstaltung: Max Beckmann, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wir bitten das geehrte Publikum näher zu treten. Es hat die angenehme Aussicht sich vielleicht 10 Minuten nicht zu langweilen. Wer nicht zufrieden ist bekommt sein Geld zurück." Max Beckmann hat zu Beginn der 1920er Jahre seinem Publikum fortwährend große Spektakel in seinen Bildern angekündigt, wie dieser Titelblatttext seines Graphikzyklus "die Hölle" von 1919 zeigt. In dieser Phase entstand 1921 auch das "Selbstbildnis als Clown", das in dieser Arbeit untersucht wird. Es ist zwar kein Teil dieser Zyklusbilder, kann aber dennoch mit diesem Zitat und dessen Anspielung auf das Welttheater verbunden werden. Inwieweit bei dem Selbstporträt von einem Spektakel gesprochen werden kann, wird die Untersuchung dieser Arbeit zeigen. Dabei wird ausgehend von einer Bildbeschreibung eine formale Analyse durchgeführt, die dann in der Deutung der Symbole mündet. Das Selbstbildnis ist einer hohen Anzahl an Deutungsansätzen ausgesetzt, weshalb die Gängigsten zusammengestellt und auf ihre Aussagekraft untersucht werden. Nach dieser Analyse wird die Gattung Selbstporträt in den Mittelpunkt rücken, da ihr eine besondere Bedeutung im Oeuvre Beckmanns zukommt. Er hat es programmatisch zur Mitte seines Werkes gemacht, indem er eine lange Reihe von Selbstbildnissen, verschlüsselten Selbstdarstellungen und Selbstdarstellungen in Gruppenbildern vorzuweisen hat. Es dient der Prüfung der eigenen Person, der Erprobung neuer Bildmittel und verrät etwas über das Selbstverständnis seines Autors. Daher wird das Gemälde auf biographische Bezüge untersucht und versucht in eine Stilrichtung einzuordnen. Da diese Arbeit zum Ziel hat der Bildaussage und damit auch dem eingangs zitierten Bildtitel etwas näher zu kommen, werden abschließend die gewonnenen Erkenntnisse der Analyse auf das Thema Welttheater bezogen, wobei auch Picasso berücksichtigt wird, der ähnliche Bilderwelten entwickelt hat
Anton von Werners "Die Kaiserproklamation in Versailles". Ein Ereignisbild im historischen Kontext
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,7, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die "Proklamierung des Deutschen Kaiserreiches" gilt als das Hauptwerk Anton von Werners (1843-1915). Es wurde tausendfach in Geschichtsschulbüchern abgebildet und gehörte in Deutschland für eine Epoche zu den bekanntesten Werken zeitgenössischer Kunst. Während von Werner, der eine zentrale Figur in der Kunst und Kunstpolitik des Deutschen Kaiserreichs war, nach 1915 in Vergessenheit geriet und sein Werk als unzeitgemäß eingestuft wurde, ist die "Kaiserproklamation" als Ereignisbild, das einen bedeutenden Vorgang der deutschen Geschichte aus Sicht eines zeitgenössischen Malers zeigt, noch lange in der Funktion als "historisches Dokument" präsent geblieben. Von Werner war während der Proklamation in Versailles anwesend und hielt in den folgenden Jahren den Gründungsakt des Deutschen Kaiserreiches in drei Fassungen fest, die sich wesentlich unterscheiden.In der vorliegenden Arbeit werden die drei Fassungen jeweils unter Einbezug ihrer Entstehungsgeschichte analysiert. Im Fokus steht die Frage, in welchem Maß die kompositorischen Unterschiede die Bildaussage verändern, und wie sich das Verhältnis von Wahrheit und Ideologie in den Gemälden darstellt.Mit anderen Worten: Wie gehen die drei Fassungen der Kaiserproklamation mit der Wirklichkeit um, und wie wird dem Betrachter vermittelt, dass die Gemälde angeblich "Realität" darstellen.Abschließend wird diskutiert, inwieweit sich Anton von Werners Kaiserproklamation als "historische Quelle" einstufen lässt und welche Bedeutung Bildern in der historisch-politischen Bildung zukommt.
Appropriating the Angel. Paul Klee's "Angelus Novus" (1920)
Seminar paper from the year 2017 in the subject Art - Painting, grade: 80.00, , course: Fine Art Masters Degree, language: English, abstract: This paper shall deconstruct Paul Klee's German Expressionist painting, Angelus Novus (1920), with the objective of contextualizing a modality of balance aesthetic. The process shall then analyse the Pedagogical Sketchbook (1925), transcribed by Paul Klee in 1918, to critically examine a content of pedagogical homeostatic practice methodology, and focus on a diagrammatic construct within the book, Building a Tower (1918). The attention on an analysis of this diagrammatic has the objective of identifying it as a pedagogical homeostasis model, and to evidence this model informing a modality of balance aesthetic for his later painting, Angelus Novus. Paul Klee's pre-1918 practice is then assessed to distinguish trauma related poiesis, in consideration that psychological imbalance may have triggered instigation of homeostatic methodology within Pedagogical Sketchbook. Paul Klee's painting after Building a Tower, shall then be deconstructed as a methodology of considering its practice influence. An overlaying technique will then be used to reinforce this theory of framework connectivity. As a Der Blaue Reiter artist, Paul Klee's art was attributed new significance of 'Entartete Kunst', in 1937 by Adolf Hitler. In this paper, the act of attributing new significance shall be referred to as 'revalorization'.The scholarly theses, Theses on the Philosophy of History (1939), by Walter Benjamin contains the stanza Theses IX, in which Angelus Novus is renamed as the, Angel of History. Within this paper, the act of renaming of Angelus Novus, requisitioned with its form redirected shall be termed as 'appropriation.' The configuration of Theses IX, is inconsistent in both style and structure of main body of the theses. The method of deconstructive critical assessment will be applied to both the variance within the scholarly paper, and the physical form -versus the descriptive text of the appropriated form of Angelus Novus. Assessment of discrepancies will be considered to determine fixity in Walter Benjamin's ability to mediate and communicate rationally. Reflection contextualizing homeostatic disequilibrium, as causation for variance of subjectivity and state of mind, at the time of writing Theses IX are investigated. The conclusion considers the homeostatic ontology, subsequent appropriation and revalorization of Angelus Novus, and the outcome intends to present a unique critical theory informing how the artwork should now be viewed.
Arbeiten im planetarischen Surplus
Aspekte von Zeitlichkeit in Monets Serie der Getreideschober (1890-91)
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Darstellung von Zeitlichkeit in Gemälden. Exemplarische Positionen 1300-1900, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht Aspekte der Zeitlichkeit in Monets Serie der Getreideschober. Darstellungen von Zeitlichkeit gab es in verschiedensten Formen bereits seit Beginn der Malerei, doch wurden sie erst in den letzten 30 Jahren zum Gegenstand kunsthistorischer Untersuchungen. Schon in antiken Skulpturen und später in der christlichen Malerei, wurde Zeitlichkeit ins Bild gesetzt, um mythologische oder biblische Erzählungen darzustellen. Dabei spielte die Frage eine Rolle, wie man eine kontinuierliche Handlung oder einen Ablauf in einem einzigen Gemälde oder einer Skulptur zeigen könne. Auch in den nachfolgenden Epochen verlor das Thema nicht an Bedeutung und jede Strömung fand eigene Ausdrucksweisen und Symboliken. Zahlreiche Theoretiker unterschieden verschiedene Methoden und gaben Anweisungen zur Untersuchung eines Gemäldes in Hinsicht auf seine Zeitlichkeitsaspekte. Mit dem Malen von Bilderserien oder -reihen umgingen einige Künstler schon früh das Problem, nur den einen einzigen Moment darstellen zu müssen, der stellvertretend für eine ganze Handlung steht. Auch Claude Monet, einer der Meister des Impressionismus, der dessen namengebendes Gemälde schuf, malte in den Jahren 1890 und ¿91 eine Bilderserie, die nicht nur zu einem Wendepunkt in seiner Malerei werden sollte, sondern auch die "Voraussetzung für die Entstehung der Serie als spezifisch modernes künstlerisches Verfahren" war. Die Impressionisten hatten sich der Impression verschrieben: dem ersten Eindruck des Malers vor dem Gegenstand und seiner subjektiven Wahrnehmung. In Monets Serie sollte keine kontinuierliche Abfolge oder Handlung mehr dargestellt werden, sondern der Fokus lag auf einer flüchtigen Momentaufnahme und dem Erlebnis des Malers in der freien Natur. Es handelte sich um 15 Bilder von Getreideschobern zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten. Abgesehen davon meint man hier keine Darstellung von Zeitlichkeit ausmachen zu können, nur Studien desselben Objekts unter verschiedenen Bedingungen des Lichts. Dennoch scheint diese Serie Aspekte von Zeitlichkeit darzustellen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Es stellen sich Fragen wie: Wie konstituiert sich die Wahrnehmung der Zeit anhand dieser Bilder? Und welche anderen Faktoren spielen eine Rolle bei der Untersuchung der Zeitlichkeitsaspekte?
Auguste Rodin
Auguste Rodin
Botticelli
Botticellis Gemälde "Venus und Mars"
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,0, Universität Trier, Veranstaltung: Zwischen Venus und Luxusverteufelung. Kunst und Kulturgeschichte um Sandro Botticelli, Sprache: Deutsch, Abstract: Botticelli gilt als einer der herausragendsten Künstler der italienischen Frührenaissance. In einer Phase des politischen Umbruchs in Florenz, geprägt einerseits von der Herrschaft der mächtigen Familie Medici, andererseits von der Luxusverteufelung des Predigers Savonarola, entstanden die Venusdarstellungen, für die er neben den Marienbildnissen heute vor allem bekannt ist.Über Botticellis profane Gemälde äußert sich Ronald Lightbown, ein britischer Kunsthistoriker, der sich in seinen Forschungen vornehmlich mit der italienischen Renaissance befasst, folgendermaßen:"In ihnen hat Botticelli eine mythologische Welt von so großer in sich ruhender Schönheit erschaffen, dass eine kritische Betrachtung fast als ungehörig, in jedem Fall als irrelevant erscheinen könnte." Jene "kritische Betrachtung" ist Bestandteil umfassender Forschungsarbeiten, die bereits mit Giorgio Vasari im Cinquecento begonnen haben. Ein Großteil der Informationen, die wir heute über das Leben und Schaffen Botticellis besitzen, stammt aus Vasaris "Künstlerviten". Betrachtet man die Forschungslage des 20. und 21. Jahrhunderts, so sind vor allem die Werke Wilhelm Bodes und Herbert Hornes ausschlaggebend, gefolgt von Ernst Gombrich, der insbesondere für seine neuplatonischen Interpretationen der Gemälde Botticellis heranzuziehen ist. Hans Körner, dessen Veröffentlichungen zu Botticelli bereits in das 21. Jahrhundert fallen, widmete sich sehr detailreichen Beschreibungen des Gemäldes "Venus und Mars". Tobias Leuker und Frank Zöllner haben mit neuen Interpretationsansätzen zu neuen Forschungserkenntnissen geführt. Als rezenteste Forschungsarbeit gilt das im Jahr 2010 erschiene Werk "Ein Florentiner Maler über Gott, die Welt und sich selbst" von Damian Dombrowski. Er interpretiert das Gemälde völlig neu und weist ihm das Thema "Abwesenheit männlicher Lust" zu. Seine Theorie über das Bekleidetsein der Venus widerspricht nahezu allen bisherigen Forschungen. Die vorliegende Arbeit soll nun einen Überblick über die allgemeine Forschungslage des Gemäldes "Venus und Mars" geben und dessen Bildinhalte analysieren.
Briefe
Briefe eines Malers an seine Schwester
In "Briefe eines Malers an seine Schwester" entführt Rosalie Sandvoss die Leser in die intime Korrespondenz eines jungen Künstlerseele, der mit der Welt des Malens und seinen persönlichen Herausforderungen ringt. Durch eine Reihe tiefgründiger Briefe schildert der Protagonist nicht nur seine kreativen Kämpfe, sondern thematisiert auch die untrennbare Verbindung zwischen Kunst und Emotion. Der literarische Stil ist geprägt von einer sensiblen Sprache, die Malerei mit poetischer Prosa verwebt und den Leser in die Gefühlswelt des Künstlers eintauchen lässt. In einem zeitgenössischen Kontext begegnet man hier den existenziellen Fragen des schöpferischen Schaffens und den persönlichen Unsicherheiten, die das kreative Wirken begleiten. Rosalie Sandvoss, eine vielseitige Künstlerin und Autorin, widmet sich in ihren Arbeiten oft der Erforschung zwischenmenschlicher Beziehungen und der Rolle der Kunst in der Selbstfindung. Mit einem Hintergrund in der Bildenden Kunst und Literatur bringt sie ihre eigenen Erfahrungen als künstlerin ein, um eine authentische Stimme zu schaffen, die sowohl die Herausforderungen als auch die Freuden des künstlerischen Schaffens reflektiert. Sandvoss' feinfühlige und reflektierte Erzählweise zeugt von einer tiefen Einsicht in die menschliche Psyche und das kreative Leben. Dieses Buch empfiehlt sich für all jene, die sich für die Verbindung zwischen Kunst und persönlicher Identität interessieren. Es bietet nicht nur Einblicke in die Denkweise eines Künstlers, sondern auch eine universelle Botschaft über die Bedeutung von Kreativität in Zeiten der Unsicherheit. Leser werden inspiriert sein, ihre eigenen kreativen Bestrebungen zu hinterfragen und die Tiefe der menschlichen Emotionen durch die Linse der Kunst zu erkunden.
Butzmann pfeift Gedichte
Butzmanns Video "13 Gedichte gepfiffen" wurde erstmals 2022 präsentiert und ist eines der jüngsten Werke des multimedialen Musikers und Komponisten, der immerhin seit über 50 Jahren als "Crachmacheur" unterwegs ist. Butzmann macht in dem Video genau das, was der Titel verspricht: Er pfeift poetische Texte etwa von Schwitters bis Jandl, Gryphius bis Hölderlin, Heine bis Tucholsky. Der durch diese verblüffende Art der Vertonung fehlende Textinhalt wird zusätzlich zum Pfeifen durch Körpersprache und Mimik interpretiert. Stimmungen, Affekte, Rhythmen finden emphatisch ihren einzigartigen Ausdruck.Die "13 Gedichte gepfiffen" werden dem Kunsthistoriker und Autor Michael Glasmeier Anlass für literatur-, kunst- und musikhistorische Abschweifungen, die gleichwohl das Gesamtwerk Butzmanns betreffen. Glasmeiers Beobachtungen gelten dem Pfeifen als Kunstform, den Texten als Notationen, dem barocken Klangreden, Dichterlesungen und körpersprachlichen Ausdruckskräften. Um die 13 Poeten versammeln sich Claudio Monteverdi, Johann Wolfgang von Goethe, Georg Christoph Lichtenberg, Frank Duveneck, Rene¿ Magritte, Arnold Schönberg, Franz Kafka, Harpo Marx, Karl Valentin, Valeska Gert oder John Cage, um gemeinsam eine Rhetorik des Pfeifens zu besprechen.
Caravaggio: Ästhetische Implikationen des Frühwerks
Carsten Lisecki
Caspar David Friedrichs Gemälde "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes"
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 2,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Caspar David Friedrich gilt als Synonym für die deutsche Romantik und für eine unverwechselbare, eigenwillige Künstlerpersönlichkeit. Seine Werke zeichnen sich durch eine tendenzielle Sinnoffenheit aus, die den Betrachter durch markante und für Friedrich charakteristische Rückenfiguren dazu einladen. Friedrich entwickelte die Poesie in der Landschaft zu einer unvergleichlichen Intensität, und in seinen Werken offenbaren sich nicht nur subjektive Stimmungen und Gefühle, sondern auch eine überkonfessionelle, seelisch-geistige Religiosität mit einer politischen Vision.Das Gemälde "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" aus dem Jahr 1819, aufbewahrt in der Gemäldegalerie Neue Meister in Dresden, gilt als Ikone und Identifikationsbild der deutschen Romantik. Friedrich griff das Motiv später erneut auf und variierte es leicht. Insgesamt existieren drei Versionen: Zwei Fassungen von "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" befinden sich in Dresden und New York, wobei die New Yorker Version jünger zu datieren ist. Eine weitere Version, "Mann und Frau den Mond betrachtend", wird heute in Berlin aufbewahrt. Die Deutungsversuche des Bildes fallen in der Forschung sehr unterschiedlich aus.Werner Busch sieht in dem Gemälde ein Echo auf Friedrich Schleiermachers Religionsverständnis. Die kontemplative Betrachtung der beiden Männer entspreche nach Schleiermacher der wahren Religiosität, die sich durch Anschauung und Gefühl offenbart. 2011 veröffentlichte Busch in einem Sammelband einen Aufsatz zu "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes", in dem er seine These erneut aufgreift und weitere Deutungsvarianten vorstellt.In der folgenden Hausarbeit wird Caspar David Friedrichs "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" im Kontext der deutschen Romantik und des Mondes als Naturphänomen untersucht. Nach einem kurzen Überblick über Friedrichs Leben wird seine Stellung innerhalb der Romantik sowie das Wissen über den Mond zur damaligen Zeit betrachtet. Anschließend folgt eine Analyse zeitgenössischer Quellen des Bildes, eine Beschreibung des Werks sowie eine Untersuchung von Friedrichs Maltechnik. Danach werden verschiedene Deutungsansätze des Bildes vorgestellt, unterteilt in religiöse, politische und naturmystische Modelle. Abschließend folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse.
Claude Monet
Claude Monet (1840 – 1926), der als Begründer des Impressionismus gilt, ist einer der beliebtesten Maler des 20. Jahrhunderts. Felix Kramer stellt Monet als Wegbereiter der Moderne, als ersten "Gegenwartskünstler" vor. Dabei vermittelt er die besondere Faszination seiner Gemälde, in denen das Momenthafte virtuos und zugleich mit ungeheurer Leichtigkeit festgehalten wird. Dieser Band bietet einen kompakten Überblick über Monets Leben und Werk und nimmt in einem Ausblick den Einfluss seines Œuvre auf nachfolgende Künstlergenerationen in den Blick.
Climate Change and Contemporary Artists
Das Licht in den Genrebildern Jan Vermeer van Delfts
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Jan Venneer van Delft faszinierte seit jeher mit seinem Werk, das trotz geringer Stückzahl - geradeeinmal 34 Gemälde werden ihm zugeschrieben - in der Forschung intensiv betrachtet und bewundert wurde. Insbesondere seine Genreszenen, die trotz allerSchlichtheit durch die subtile Darstellungsweise Venneers eine besondere Ästhetikerhalten, faszinieren bis heute. Ihre geheimnisvolle Schönheit begründet sich zu einemgroßen Teil in der Darstellung des Lichtes und dessen vielfaltiger Wechselwirkung mit derUmgebung.Um diese These genauer zu betrachten, analysiert und bewertet diese vorliegende Arbeitdie Rolle des Lichtes in Venneers Genrebildern. Zur Untersuchung des Einsatzes und derWirkung des Lichtes in Venneers Gemälden sollen zu Beginn stellvertretend drei seinerWerke die charakteristischen Merkmale aufzeigen. Mit Junge Dame mit Perlenhalsbandund Briefleserin in Blau sind zwei in der Literatur meist nebensächlich betrachtete Bilderausgewählt, Die Malkunst hingegen stellt das mit Abstand meist analysierte Werk vonVenneers Oeuvre dar. Die drei Werke unterscheiden sich zudem in Bildaufbau, Farbwahlund Deutungsgehalt teilweise stark voneinander, sodass neben charakteristischenGemeinsamkeiten auch einzelne Unterschiede der Bildanalysen und Iutetpretationenhelfen, die Art und Weise, wie Venneer seine Lichtwirkung variiert, zu erfassen.Ein kurzer Blick auf seine Maltechnik soll zeigen, wie es ihm gelang, die zuvorfestgestellte Umsetzung des Lichtes als sichtbares Bildmotiv herzustellen.Einen weiteren Punkt bildet die Untersuchung und Zuorduung des Venneerschen Lichtesauf die von Schöne geprägten und bis heute gültigen Begriffe zur Unterscheidung vonLichtarten in der Kunstgeschichte.Schließlich soll auf die in der Literatur kontrovers diskutierte Frage eingegangen werden, inwieweit Venneer lediglich die reale Lichterscheinung abbilden wollte oder das Lichtbewusst einsetzte und variierte, um weitere Verständuisebenen des Bildes zu eröffnen.
Das Werk des Edvard Munch
Der Cicerone: Eine Anleitung zum Genuß der Kunstwerke Italiens