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"Die Buße des heiligen Chrysostomus" in einem Kupferstich von Albrecht Dürer
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Kunst - Ikonographie, Motive, Symbole, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt den um das Jahr 1497 von Albrecht Dürer in Nürnberg geschaffenen Kupferstich "Die Buße des Heiligen Chrysostomus" mit einer Darstellung aus der Heiligenlegende des eben genannten. Nach einer für das Verständnis der Darstellung grundlegenden Erläuterung der unterschiedlichen Versionen dieser nur wenig bekannten Legende um den Heiligen Chrysostomus, folgt eine Beschreibung von Ikonographie und Ikonologie, bevor ich mich in einer Analyse des Werkes mit vorhergehenden und nachfolgenden Beispielen dieses Bildtypus beschäftige. Nach einer vergleichenden Analyse der vorgestellten Werke und einer Erörterung ihres Verhältnisses zur tatsächlichen Heiligenlegende, lasse ich eine Beschreibung der Technik des Kupferstichs folgen, bevor in einem abschließenden Resümee die Ergebnisse meiner Arbeit zusammenfassend dargestellt werden. Im Besonderen möchte ich die Frage diskutieren, inwiefern das vermeintliche Bildthema einer Heiligenlegende hier lediglich als Vorwand für andere Darstellungen herangezogen worden sein könnte und wie es sich damit in anderen Werken der Zeit mit demselben Bildthema verhält. Obwohl es sich bei diesem Kupferstich mit der Darstellung einer gänzlich Nackten in jener Zeit um ein ganz außergewöhnliches Motiv handelt, ist "Die Buße des Heiligen Chrysostomus" im Gegensatz zu anderen graphischen Werken von Albrecht Dürer relativ wenig publiziert. Während andere Drucke Dürers, wie die 1498 geschaffene Apocalypse in einer Vielzahl an Publikationen und sogar Monographien behandelt wurden, ist diese ausnehmend spezielle Darstellung einer nackten jungen Frau und eines kriechenden alten Mannes in der Forschung bisher eher vernachlässigt worden. Um dieses in der Kunstgeschichte des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance sehr ungewöhnliche Motiv verstehen zu können, muss zunächst die zugrundeliegende Heiligenlegende betrachtet werden.
"Fluxus". Eine Künstlertheorie des 20. Jahrhunderts
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "Künstlertheorien der Moderne", Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Kurzbiografien und Manifesten der Protagonisten der Fluxusbewegung sowie Beispielen ihres künstlerischen Schaffens versucht diese Arbeit den Begriff der Künstlertheorie des Fluxus mit ihren unterschiedlichen Darstellungsformen und Zielen zu fassen.Auf die Frage, "Was ist Fluxus?", geben Ausstellungskataloge, selbst Ausstellungen keine befriedigenden Erklärungen. In einer Dokumentation über Fluxus, Happenings, Pop Art und Nouveau Réalisme begründen die Herausgeber Wolf Vostell und Jürgen Becker die mangelnde Definition damit, dass dies wohl nicht im Sinne der künstlerischen Bemühungen sei. Kommunikation und Information soll im Vordergrund stehen. Aus einzelnen Textbeiträgen der Künstler selbst gehen mögliche Interpretationen der Künstlertheorien hervor. Diese werden in folgender Arbeit zur Aufhellung der komplexen Theorie des Fluxus verwendet.Die Entstehung des Fluxus wird zur Verdeutlichung in den historischen Kontext eingebettet und ein Ausflug in die Geschichte der intermedialen Kunst zeigt, dass sich Künstler schon in früheren Zeiten um sogenannte Gesamtkunstwerke und eine übergreifende Kunst Gedanken gemacht haben.Mit Kurzbiografien und Manifesten der Protagonisten der Fluxusbewegung sowie Beispielen ihres künstlerischen Schaffens versucht diese Arbeit den Begriff der Künstlertheorie des Fluxus mit ihren unterschiedlichen Darstellungsformen und Zielen zu fassen.
Art Forgery. Where authenticity ends and fraud begins
Research Paper (undergraduate) from the year 2013 in the subject Art - Overall Considerations, grade: 7.5, Maastricht University, language: English, abstract: The research paper presents the different points of view which exist concerning art forgery and explains the reasons why these are diverging in such a way. At first, the paper asserts that art forgery has to be defined with the help of its contrary, which is the original and the term of 'authenticity'. However, the definition of an authentic or an original artwork yielded no useful results. Every generation, every society has an own notion of authenticity and the term ended as a contestable one. Nevertheless, the paper defines art forgery as an illegal imitation of another artist's artwork and its selling with the name of the original artist. In the following, the legal, the art world's and the economic perspective reveal that art forgery causes many differing notions about it. Legally, copyright laws exist to grant authors exclusive reproduction rights and the only right on their property. Thus, art counterfeits are frauds whose originators have to be sentenced. The art world, however, is completely divided when it is about assessing an art forgery. A lot of people see it as mere pastiche and deny its aesthetic value, while others know to esteem the art forger's achievements and proficiencies. The economy, on the hand, sees art forgery as the creator of financial expenses and trouble within the market, but, on the other hand, it also accepts that art copying causes benefits and positive effects, too. Therefore, the economy's statement was to lower the restrictions of art forgery as this only leads to the loss of creative energy and art copying going underground. Finally, the case studies of Han van Meegeren, Andy Warhol and Susie Ray reveal the reasons for the controversies on art forgery: Some art counterfeits are legally clear cases, while others are highly contestable. There may be a legal way to forge works of art but do these copies have an authenticity or an 'aura'? And all the time, the art world is embarrassed, annoyed and furious as the forgery had made a fool of it. In the end, art forgery is a question of interpretation; there is no clear answer how to assess it in its whole. It always depends on the sight of view one takes.
Artemisia Gentileschis "Susanna und die Ältesten" von 1610
Bildbeschreibung von Édouard Manets "Un bar aux Folies Bergère" (1882)
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Kunst - Bildende Kunst allgemein, Stilkunde, Note: sehr gut, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Bild "Un bar aux Folies Bergère" von Edouard Manet aus 1882. Das Bild ist Öl auf Leinwand und misst 96 mal 130 Zentimeter. Es befindet sich in der Courtald Gallery in London. Manets Unterschrift befindet sich auf einem Flaschenetikett unten in der linken Bildecke. Zunächst folgt eine Bildbeschreibung mit besonderem Augenmerk auf die Darstellung der Spiegelung und ihre Bedeutung.
Bildpropaganda in China zwischen 1949 und 1989
Das barocke Leben in der Spannung zwischen "memento mori" und "carpe diem"
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,0, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Barock gilt als Zeitalter von Macht und Repräsentation.Auf den ersten Blick kennzeichnen pure Lebensfreude undüberschwenglicher Weltgenuß diese Epoche. Erst auf denzweiten Blick zeigen sich deutlich Zweifel am irdischenDasein, überall sind Zeichen von Tod und Jenseitsgedankenzu sehen und zu spüren. Die adlige Gesellschaft sprüht nurso vor Leben einerseits, andererseits beschäftigt man sich vielmit dem Tod und seiner eigenen Sterblichkeit. Die Einstellungenwidersprechen sich völlig und scheinen sich zunächstauszuschließen. Geht das eine Verhalten aus dem anderenhervor, das Leben sehr bewußt zu genießen, es auszukostenin dem Bewußtsein, daß es endlich und vergänglich ist?
Das Nachleben der Bilder
De Stijl - Die niederländische Avantgarde
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Übergreifende Betrachtungen, Note: 1,0, Universität Erfurt, Veranstaltung: Einführung in die Kunst der Gegenwart - 'Kunststücke', Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem Projekt De Stijl , was so viel wie "der Stil" bedeutet, handelt es sich um die Zusammenarbeit von Malern und Architekten. Die Grundlagen für die Theorie des Projekts waren philosophische und weltanschauliche Konzepte, wie z.B. Theosophie, Theologie und die Werke von Spinoza, Kant, Hinton, Hegel, Schopenhauer, Bolland, uvm. Zentrale Themen waren "Vernunft", "Geometrie" und "Universalisierung".Das Dekorative stand im Zentrum der Arbeit. D.h. De Stijl ist die Theorie und die Praxis der dekorativen Künste vor dem Ersten Weltkrieg. Im Kern stand die Auseinandersetzung mit vier Konzepten: Die gerade Linie, das geometrischen Ornament, die monumentale Malerei und die Raumkunst.
Die Bernwardssäule im Hildesheimer Dom
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Kunst - Ikonographie, Motive, Symbole, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bernwardssäule oder Christussäule gehört zusammen mit den Bronzetüren im Dom zu Hildesheim zu den herausragenden Kunstwerken der ottonischen Zeit. Die monumentalen und plastischen Bronzegüsse wurden durch Bischof Bernward von Hildesheim für die Michaeliskirche und den Dom gestiftet. Durch seine einzigartigen Kunstwerke wurde Bernward berühmt, aber nicht nur auf dem Gebiet des Metallgusses, sondern auch durch seine Kleinkunst, Buchmalerei und durch die Kirchenbauten. Die Bernwardssäule und die Bernwardstür bilden eine Einheit. Die Bronzesäule war außerdem das bedeutendste Stück der Kreuzaltaranlage. Ein zeitgenössischer Bericht über die Bernwardssäule ist die Vita Bernwardi episcopi, eine Lebensbeschreibung des Bischofs Bernwards, aus dem Jahr 1192. Erst im 20. Jahrhundert gab es kunstwissenschaftliche Forschungsarbeiten zu der Bernwardssäule. Emil Masuhr verfasste 1939 über die Bronzetüren und die Säule eine Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde. Er beschäftigte sich unter anderen mit den geschichtlichen Hintergründen der Bronzewerke, sowie den Vorbildern und der Metallzusammensetzung, aber vor allem mit der Wirkungsgeschichte. 1993 erschienen zur Feier des Bernward-Jubiläums gleich mehrere Werke. Zum einen ein zweibändiger Katalog, der Einblick in das Leben Bischofs Bernwards gibt, sowie über die Michaeliskirche, das Zeitalter der Ottonen, die bernwardinische Buchmalerei und zur Technik der bernwardinischen Silber- und Bronzegüsse. Michael Brandt veröffentlichte 2009 eine Monographie zur Säule, wo er sich mit der Ikonographie und ihrer theologischen Bedeutung auseinandersetzte.In der folgenden Hausarbeit werde ich mich mit den oben genannten Autoren auseinandersetzen und die Bernwardssäule, hinsichtlich ihrer Ikonographie und deren theologischen Bedeutung, genauer betrachten, sowie mich mit der Urgestalt der Säule beschäftigen. Als erstes gebe ich einen Überblick über die Säule mit den technischen Daten und der Geschichte der Säule. Danach kläre ich die Frage der Herstellung der Säule und beschäftige mich mit möglichen Vorbildern für die Bronzesäule. Anschließend folgt eine ikonographische Analyse der Reliefbilder und ebenso wird die Urgestalt des Kapitells betrachtet. Als letztes untersuche ich die Bedeutung der Säule und fasse alles in meinem Fazit zusammen.
Die Geschichte der Hannoveraner Könige
Die Künstlerkolonie in Ahrenshoop
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Caspar-David-Friedrich-Institut für Kunstwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der vorliegenden Hausarbeit über die Künstlerkolonie Ahrenshoop, möchte ich eine kleine Entwicklungsgeschichte der Kolonie aufzeigen anhand ausgewählter Künstler der ersten Generation. Im Ersten Teil der Arbeit gehe ich kurz auf die Entstehung und Entwicklung von Künstlerkolonien im 19. Jahrhundert ein und zeige anhand der Schule von Barbizon, kurz die Entwicklung der Freiluftmalerei. Im nächsten Teil beschäftige ich mit den Künstlern Paul Müller-Kaempff, Anna Gerresheim, Friedrich Wachenhusen, Elisabeth von Eicken und Friedrich Grebe. Neben biografischen Angaben werde ich auch auf einige Werke der Künstler eingehen und anhand derer versuchen mögliche Entwicklungen des Künstlers durch das Leben in der Kolonie aufzuzeigen. Denn gerade in Ahrenshoop, durch die vielfältige Landschaft und die reizvolle Natur, veränderten viele Künstler zum Beispiel ihre Farbpalette oder ihre Motivwahl. Im letzten Teil der Arbeit zeige ich die Entwicklung der Kolonie bis zum Anfang des Ersten Weltkrieges auf. Die Literatur zu diesem Thema ist in den letzten Jahren gewachsen und zeigt ein reges Interesse an dem Thema, jedoch sind einzelne Monografien über die Künstler immer noch spärlich vorhanden. Besonders das Werk von Ruth Negendanck "Künstlerkolonie Ahrenshoop. Eine Landschaft für Künstler" möchte ich hier erwähnen. Dieses Buch gibt einen sehr guten Überblick über die Geschichte der Kolonie in Ahrenshoop mit vielen Abbildungen und Künstlerbiografien. Auch das Werk der Autorin Melanie Ehler , sowie von den Autoren Barbara Bohn, Vera Bombor und Wolf Karge dienen als Grundlage für diese Arbeit.
Die Manuskriptillustrationen der Septuaginta in den Oktateuchhandschriften
Die Neue Leipziger Schule. Eine akteurzentrierte Diskursanalyse
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren sind einige junge Maler wie Neo Rauch, Matthias Weischer, Christoph Ruckhäberle und Tim Eitel sehr erfolgreich geworden. Gleichzeitig zu den sich häufenden Berichten über spektakuläre Preise, die ihre Gemälde in Auktionen erzielten, sowie Teilnahmen an wichtigen Ausstellungen in den größten Museen und Galerien weltweit, wurden die Künstler in den Medien anhand unterschiedlicher Kriterien zu einer Gruppe mit dem Namen "Neue Leipziger Schule" zusammengefasst. In anderen Veröffentlichungen hingegen wurde diskutiert, ob dieser gruppenkonstituierende Begriff seine Rechtmäßigkeit habe.Ziel der folgenden Untersuchung ist es, die jeweiligen Akteure der verschiedenen Bereiche ausfindig zu machen, welche sich an der Entstehung, Formung und Verwirklichung der Konstruktion der NLS beteiligt haben, bzw. diesem Prozess entgegenstanden. Deshalb werden hier deren Positionen in Bezug auf die Konstruktion einer NLS anhand von Veröffentlichungen im Zeitraum von 1997 bis 2006 herausgearbeitet. Darüber hinaus sollen die Gemeinsamkeiten, welche den Akteuren jeweils für eine Konstruktion der NLS dienen, aufgezeigt werden. Hierzu wird der zeitliche Verlauf ihrer jeweiligen Stellungsnahmen genauer beobachtet, um so Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben könnten, aufzudeckenLetztendlich soll die Frage beantwortet werden, ob sich bis zum Jahr 2006 ein allgemein gültiger Konsens, ein bestimmtes 'Wissen', welches mit dem Begriff der NLS verbunden wird, durchsetzen konnte.
Die wichtigsten Vertreter der Britischen Pop Art - Eduardo Paolozzi, Richard Hamilton, David Hockney, Peter Blake und Peter Phillips
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Übergreifende Betrachtungen, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Visuelle Kultur), Veranstaltung: Pop Art, Sprache: Deutsch, Abstract: Pop Art, eine aus den Massenmedien und Alltagskultur recycelte Bilder- und Skulpturenwelt im künstlerische Kontext, eroberte sich in den 1960ern ausgehend von den USA einen festen Platz im öffentlichen Bewusstsein auch in Europa. Doch tatsächlich begann diese Entwicklung schon Ender der 1950er in Großbritannien, wobei die Nachkriegssituation in Europa und der kommerzielle Aufschwung in Amerika eine wichtige Rolle spielten. Zu den bekanntesten britischen Künstlern zählen Eduardo Paolozzi, Richard Hamilton, David Hockney, Peter Blake und Peter Phillips. Mit der Pop Art wurden nicht nur Alltagsgegenstände in die Kunst integriert, auch die Kunst selbst wurde zum Alltagsgegenstand. Somit führte Pop Art zu einer Demokratisierung der Kunst, da sie auch für größere Teile der Bevölkerung interessant und zugänglich wurde.
Divining the plaything. The relevance of puppets and dolls in a contemporary, adult culture
Research Paper (undergraduate) from the year 2016 in the subject Art - Art Theory, General, grade: 1, University for the Creative Arts, language: English, abstract: This text aims to explore the longstanding relevancy of puppets and dolls and considering the idea that the humanoid figurine could present itself as a vessel for a soul. The 'soul' is an ambiguous and elusive topic which remains as slippery and hard to pin down as ever; nevertheless, this flexibility allows for one's perception of the world to shape what one may consider a soul to be.The text touches on ideas of play, fear, dolls, puppets and their use for 'saying what cannot be said', immortality, the notion of the soul and its transience, dolls and their use as surrogates, ball jointed dolls and objects of desire.
Eine neue Interpretation zu Panofskys Thesen über die kausale Beziehung zwischen der gotischen Architektur und Scholastik
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 2.0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Studie zielt darauf ab, Panofskys Thesen über die kausale Beziehung zwischen derDenkgewohnheit und dem Kunststil, die in seinem Buch Gotische Architektur und Scholastikverdeutlicht wurde, sprachanalytisch zu interpretieren. Im oben genannten Buch versuchtPanofsky, aufzuzeigen, dass es eine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen derScholastik und der gotischen Architektur gibt. Die zentrale Frage für die Studie ist, was daseigentlich bedeutet, dass eine Denkgewohnheit die Entstehung eines Kunststils oder einenKunststilwechsel verursacht. Die bisherige Kritik an Panofskys These basierte auf denhistorischen Wahrheiten. Die Untersuchung der Bedeutung der kausalen Beziehung ist imPrinzip kein Thema für den Kunsthistoriker. Aber die kunsthistorische Untersuchung reichtnicht aus, um die Bedeutung von Panofskys These verstehen zu können.Daher wird in dieser Studie vorgeschlagen, die Beziehung zwischen dem Kunststil und derDenkgewohnheit als die Supervenienzbeziehung, die seit langem im Bereich der Philosophieder Geistes viel diskutiert wurde, zu betrachten.
El Teatro Documento. Una Alternativa Para Denunciar La Violencia
Erwin Panofsky: Die Perspektive als "symbolische Form". Eine kritische Textanalyse
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Kunsthistorisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Perspektive als 'symbolische Form'", einer der bedeutendsten Texte Erwin Panofskys und eine der grundlegenden Schriften der Kunstgeschichte, ist keine leicht zugängliche und widerspruchsfreie Schrift. Zwar ist der Text in der Forschung viel diskutiert worden, dennoch fehlt oft die direkte Auseinandersetzung mit dem Geschriebenen. Bezeichnenderweise wird "Die Perspektive als 'symbolische Form'" erst Anfang der 90er Jahre ins Englische übersetzt, obwohl Panofsky seit 1933 in den Vereinigten Staaten lehrte.Kollege und Freund Panofskys ist der Philosoph Ernst Cassirer. Erwähnenswert wird diese Gelehrtenfreundschaft durch Cassirers Hauptwerk "Philosophie der symbolischen Formen" in drei Bänden - ein neuartiger Denkansatz zur damaligen Zeit, der allerdings schon bald in Vergessenheit geraten ist, obwohl er in die Richtung der modernen Semiotik weist. Auf Cassirer geht die Prägung des Begriffs der "symbolischen Form" zurück, auf den sich Panofsky direkt bezieht. In diesem Text hat, so scheint es, Panofskys ganze humanistische Bildung Ausdruck gefunden. Der beeindruckende Fußnotenapparat, der für die Druckfassung eingearbeitet worden ist und großteils Anmerkungen zum aktuellen Forschungsstand der jeweiligen Bereiche umfasst, übertrifft an Volumen nahezu den Haupttext.Allein die Anmerkungen bieten eine Fülle von Ansätzen, die zu erörtern schon ein ergiebiges Unterfangen bilden würde. Der Text selbst behandelt im wesentlichen zwei Problemkreise, die zunächst wenig miteinander zu tun zu haben scheinen - ein Sachverhalt, der nicht zuletzt zu den Verständnisschwierigkeiten der Schrift beiträgt. Zum einen wird die Theorie einer möglichen antiken Perspektive entwickelt, zum anderen formuliert der Autor seine These der Perspektive als "symbolischer Form".Die vorliegende Arbeit versucht, den Text zu strukturieren, die wichtigsten Ansätze herauszuarbeiten und eine analytische Besprechung zu leisten. Dabei wird bewusst auf eine Berücksichtigung der Fußnoten weitgehend verzichtet, da sie eine Fülle von Zusatzinformationen liefern, die für die hauptsächlichen Ideen allerdings weniger wichtig sind. Es soll auch versucht werden, die beiden genannten, voneinander zunächst unabhängig erscheinende Problemkreise in einen möglichen Bezug zu stellen und Panofskys Gedankengang nachzuvollziehen. Insgesamt soll der Text soweit wie möglich für sich sprechen, um so die grundlegenden Ideen aber auch Kritikpunkte zu erarbeiten.
Film als Kunst. Die Laokoon Debatte und Martin Scorseses Kritik an der Filmindustrie
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Bild und Einbildung. Zur Geschichte der Bildbetrachtung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt eine analytische Zusammenführung der Laokoon-Debatte des 18. Jahrhunderts mit Martin Scorseses Kritik am Marvel-Franchise und der Filmindustrie im Hinblick auf das sehr ähnliche Kunst- und Ästhetikverständnis, das sich aus beiden Diskursen herauskristallisiert, dar. Herausgearbeitet werden Scorseses Kunstbegriff und sein Anspruch ans Kino als Kunstform in Abgrenzung zum Unterhaltungsfilm.Um als Kunstform auf Augenhöhe mit älteren Ausdrucksformen wie der Literatur oder der Malerei stattfinden zu können, muss der Film Scorsese zufolge nach einem bestimmten Ideal streben. Von der größten Einheit, dem Film als Gesamtwerk, bis hin zum kleinsten Bestandteil der audiovisuellen Präsentation, muss das Streben nach einer möglichst hohen Prägnanz, die nur unter den medialen Bedingungen des Films entstehen kann, als Maxime gelten. Für den Film als Medium, das viele künstlerische Disziplinen und multimediale Ebenen in sich vereint und aufeinander beziehen muss, gelten dabei besondere Regeln. Folgt man Scorseses Argumentation, muss auf diese Regeln ein neues Licht geworfen werden, um die Kunstform Kino klar vom Unterhaltungsfilm abzugrenzen. So kann die Grundlage geschaffen werden, um neue Räume für das Kino als Kunstform zu denken.
Franz Marc. Wirken und Nachwirken eines Münchner Künstlers
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 14, , Veranstaltung: W-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Franz Marc zählt heute zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands und ist auch in internationalen Museen, wie im New Yorker Guggenheim, in Paris und Zürich vertreten. Von seiner Geburtsstadt München und der ländlichen Umgebung, wo er auch in der Künstlervereinigung "Blauer Reiter" wirkte und sein Leben lang wohnte, ist er aber kaum zu trennen und zählt als eine besonders wichtige Persönlichkeit aus Kunst- und Kulturkreisen in München. Die große Beliebtheit an seiner Kunst zeigen auch eindrücklich die Besucherzahlen der Sonderausstellung "Franz Marc - Retrospektive" des Münchner Lehnbachhauses: über 300.000 Besucher kamen, um die Zusammenstellung seiner berühmten Werke zu sehen, so dass diese 2005 zur meistbesuchten Einzelausstellung in Deutschland wurde. Es lohnt sich also, diesen Künstler und seine Werke genauer zu betrachten und auch zu ergründen, wie die Museen seine Kunst heute präsentieren, damit das Interesse der Besucher gewahrt wird. Deswegen möchte ich in der folgenden Arbeit im ersten Teil zunächst auf Franz Marcs Wirken zu Lebzeiten eingehen. Der Leser soll die Farb- und Formsprache der Kunstwerke genauso wie das so oft verwendete Tiermotiv verstehen, um hinter der so farbenfrohen Fassade die tiefgründigen Aussagen des Künstlers zu erkennen. Im zweiten Teil liegt mein Augenmerk auf der Rezeption von Franz Marcs Kunst nach seinem Tod. Die Auseinandersetzung mit seiner expressionistischen Kunst hat sich innerhalb von fast einem Jahrhundert, zwei Weltkriegen und verschiedenen politischen Ausrichtungen in Deutschland stark gewandelt. Genauso interessant ist es zu betrachten, wie Franz Marcs Kunst heute nach einer so langen Zeit immer noch in modernen Ausstellungskonzepten, im Franz Marc Museum in Kochel und im Lenbachhaus, präsentiert wird und ob man mit diesen zwei Museumsprojekten im Großraum München dem kulturellen Erbe der Stadt gerecht wird. Doch als Erstes möchte ich kurz auf Franz Marcs Biographie eingehen, um sein Wirken zeitlich einordnen zu können und über wichtige Lebensereignisse zu informieren, durch die auch seine Kunst beeinflusst wurde.
Friedrich Schlegels "Ansichten und Ideen von der Christlichen Kunst" und ihre Verflechtung mit den Nazarenern
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Forderungen für die bildenden Künste in den kunsthistorischen Schriften Schlegels in Bezug auf seinen Einfluss und deren Umsetzungen in der nazarenischen Kunst. Ziel der Arbeit ist es, anhand einer Analyse von Schlegels kunsthistorischem Konvolut seine Bedingungen an die Kunst herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie die Nazarener in ihren Werken Schlegels Grundsätze an die Malerei umgesetzt haben. Die Studie fragt zudem nach ihren Verflechtungen und nach Schlegels persönlicher Motivation, sich öffentlich für die Kunst der Nazarener einzusetzen. Über zwei Jahrzehnte schrieb Karl Wilhelm Friedrich Schlegel (1772-1829), besser bekannt als Friedrich Schlegel, ein durchdachtes und theoretisch kohärentes Konvolut zu grundlegenden Fragen der Malerei, Architektur und zeitgenössischen deutschen Kunstproduktion in ihrem Verhältnis zur Tradition, Nation und Religion. In einem additiven und beschreibenden Ansatz zeigt sich lediglich eine graduale Verschiebung von Schlegels Grundsätzen, die aus seiner Behauptung der notwendigen religiösen Motivierung von Kunst und Religion resultiert. Schlegel fasste seine verschiedenen Reiseschilderungen und Beschreibungen von Kunstwerken und Architekturen aus früheren Tagen unter dem Titel "Ansichten und Ideen von der Christlichen Kunst" im sechsten Band seiner Sämtlichen Werke zusammen. Die theologischen Dimensionen seiner Schrift und die kunsttheologischen Beobachtungen und Grundsätze hatten dabei einen bedeutenden Einfluss auf die Kunst der Nazarener. Sein philosophisches Interesse an der Kunst basiert auf der inneren Konsequenz, dass das Christliche als Horizont der Deutung und Beurteilung von Kunstwerken betrachtet werden sollte - eine Ansicht, die auch von den Nazarenern geteilt wurde. Die theoretischen Aussagen Schlegels und die Malerei der Nazarener sind nicht nur durch das Zeitalter der Romantik verbunden; vielmehr gibt es eine klare Vorwegnahme nazarenischer Lebens- und Malweise durch Schlegel. Er ist sogar für die Initiierung oder unmittelbare Beeinflussung, trotz zeitlicher und räumlicher Differenzen, verantwortlich, wie beispielsweise die anachronistisch anmutende Ausdrucks- und Lebensweise der Nazarener zeigt.
Función poética de la imagen en el álbum ilustrado infantil
Tesis de Máster del año 2013 en eltema Arte - Consideraciones generales, Nota: 10,00, , Idioma: Español, Resumen: La presente investigación pretende indagar en cómo la imagen, a la que hasta ahora se le ha atribuido la función de recrear el universo ficcional del texto infantil, colabora asimismo en la consecución del carácter puramente literario del mismo. La imagen, recreadora indiscutible de la ficción infantil en el álbum ilustrado, ha transitado, en la actualidad, a un nuevo campo de actuación desde el que trabaja incidiendo sobre los dos mundos que se concitan en la LIJ: la literatura misma (la ficción, el goce estético...) y los valores profundos que transmite al niño. Demostraremos que la forma peculiar en que la imagen trabaja este tránsito es a través de la emoción.
Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst. Sendschreiben. Erläuterung
Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768) 'Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst', 1755 erstmals erschienen, hatten eine enorme Auswirkung auf die europäische Geistesgeschichte und prägen das Bild des antiken Griechenland in Kunst und Wissenschaft bis heute. Der zweiten Auflage von 1756 fügte Winckelmann noch das 'Sendschreiben' sowie die 'Erläuterungen' hinzu. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft und Mitherausgeber der historisch-kritischen Winckelmann-Ausgabe, hat diese für das vor allem deutsche Ideal der griechischen Antike grundlegenden Schriften neu ediert und mit umfangreichen Kommentaren versehen.