Allgemeines, Lexika
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"... als Teilzeitjob kannste das nimmer bezeichnen". Evaluationsstudie zur Attraktivität der Ganztagsschule für Lehrkräfte
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2.3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Abschlussarbeit entstand aus einem Problembereich eines ganz speziellen Ganztagsschulmodells heraus, an dem vor einem knappen Jahrzehnt ein Schulentwicklungsprozess in Gang gesetzt wurde. Schon seit längerer Zeit hatte die dort unterrichtende Schulleiterin aufgrund der gegebenen personellen Fluktuation den Eindruck, dass die Identifikation der Lehrkräfte mit der Schule nicht mehr gegeben sei. Diese Ungewissheit veranlasste sie dazu, eine Evaluation durch einen Studenten der Universität Bamberg in die Wege zu leiten und im Rahmen einer qualitativen Arbeit Licht ins Dunkel zu bringen. Diese Aufgabe habe ich gerne und mit großem Engagement übernommen. Trotz des unerwarteten Aufwands, der durch diese Arbeit anfiel, blicke ich nun umso zufriedener auf die überraschenden Ergebnisse, die zum Teil ganz neue Facetten der Ganztagsschule offen legen. Nachfolgend beginne ich mit der Definition des Begriffs der Schulentwicklung, skizziere dann die Geschichte der Ganztagsschule und die Ganztagsschulthematik im Rahmen der bekanntesten aktuellen Diskurse. Im Forschungspart soll der Prozess der Schulentwicklung an der betroffenen Grundschule dann mittels einer Dokumentenanalyse möglichst realitätsgetreu dargestellt und auf dieser Basis dann zwei Gruppendiskussionsverfahren entwickelt werden. Abschließend wird das dabei generierte und transkribierte Audiomaterial dann mit der dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnsack ausgewertet, interpretiert und deskriptiv dargestellt. In diesem Schritt liegt der Fokus auf der kollektiven Erlebnisstruktur innerhalb ausgewählter Lehrergruppen dieses Schultyps. Hauptziel der Forschungsarbeit wird dann sein, Beweggründe der Lehrer zu rekonstruieren, sie in den letzten Jahren zunehmend veranlasst haben, die Ganztagsschule aus eigener Sicht auf ein "Durchgangsstadium" zu reduzieren ist und so auf den Einschätzungen zugrunde liegende Orientierungen "vorzustoßen". Abschließend soll dann die Gesamtheit der erzielten Ergebnisse unter den verschiedensten Perspektiven diskutiert werden.
"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!"
"Du wirst schon nicht so bald sterben" - Wie man mit alten Menschen über Sterben und Tod sprechen kann
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2,0, Hochschule Merseburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis zu dieser Arbeit habe ich mich kaum mit den Themen Sterben und Tod auseinandergesetzt, geschweige denn mit Menschen Gespräche darüber geführt. Zwar befand ich mich in Situationen, in denen eine ältere Person das Sterben ansprach, jedoch hatte ich keine Vorstellung davon, was man dazu sagen und wie man reagieren könnte. Ich hatte Befürchtungen, demjenigen möglicherweise zu nahe zu treten. Diese Unbeholfenheit bewegte mich größtenteils dazu, mich mit Gesprächen über Sterben und Tod im Rahmen der Diplomarbeit näher zu beschäftigen. Meine Motivation lag darin, solche Gespräche mit Menschen führen zu können. Ralf Dziewas ist davon überzeugt, dass grundsätzlich jedermann dazu in der Lage ist ältere und kranke Menschen zu begleiten oder mit ihnen über Sterben und Tod zu sprechen, da es vorrangig beinhaltet, sich einem anderen Menschen zu widmen, Zeit mit ihm zu verbringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich vertrete diese Auffassung. Doch stellten solche Gespräche für mich eine Herausforderung dar, da mir Bedenken aufkamen, bei mir und dem Gegenüber starke Gefühle aufzuwühlen, mit denen beide möglicherweise nicht umzugehen wissen. Sterben und Tod sind sehr intime und persönliche Themen. Die eigene Unsicherheit bestand auch darin, dass mir durch die intensive Beschäftigung mit Sterben und Tod die eigene Endlichkeit bewusster werden könnte und dies eventuell Angst auslöst. Es ist jedoch möglich diese Herausforderung zu bewältigen, denn das Thema ist nicht nur angstbesetzt und voller Unsicherheit. Wie in jedem Gespräch, kann man auch bei solchen über Sterben und Tod profitieren, worauf im Schlussteil dieser Arbeit eingegangen wird. Die eigene Haltung gegenüber einem Menschen ist ausschlaggebend. Während dieser Diplomarbeit beziehe ich mich auf die Rolle von Sozialpädagogen und anderen sozialberuflich Tätigen gegenüber Klienten, die dem Sterben nah sind. Das sind in der Regel ältere Menschen, aber auch schwerkranke Menschen jeden Alters. Nach Reinhard Schmitz-Scherzer setzen sich ältere und schwerkranke Menschen öfter mit dem eigenen Sterben auseinander, als Jüngere, da sie der Endlichkeit der eigenen Existenz näher stehen. Auf die Situation Angehöriger wird zudem, wenn auch nur verkürzt, eingegangen, da sie meist eine zentrale Bedeutung für den alten oder kranken Menschen haben.
"Hilfe, ich bin Praktiker!"
"Jeder lernt anders". Kritische Auseinandersetzung mit der Lerntypentheorie nach Vester
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1.0, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist, die Analyse des individuellen Lernens vor dem Hintergrund der Lerntypentheorie nach Vester zu untersuchen. Zudem sollen die Lerntypen samt Fachtermini klar definiert und die Validität ihrer Existenz geprüft werden, um eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik herzustellen. Es gilt, die wissenschaftliche Datenlage näher zu betrachten und die auf der Lerntypologie basierenden Konzepte vor dem pädagogischen Hintergrund zu revidieren. Dazu werden in Kapitel 2 zunächst die Grundlagen des Lernens recherchiert und erläutert, sowie die Aspekte des effizienten Lernens und damit einhergehende äußerlichen Faktoren. Basierend auf den erschlossenen Inhalten, wird danach in Kapitel 3 auf das Konzept der Lerntypologie beispielhaft eingegangen, bevor die Theorie und die darauf basierenden Lernkonzepte kritisch hinterfragt werden.Lernen ist ein Prozess geprägt von Individualität und Dynamik. Wir müssen uns einer ständig ändernden Umwelt anpassen und Kompetenzen aneignen, in der Gesellschaft zu wirken. Absichtlich oder beiläufig erwerben wir geistige, körperliche und soziale Fähigkeiten, indem wir unsere Umweltwahrnehmungen so verarbeiten, dass sie unser Denken und Verhalten ändern. Basierend auf eigener Erfahrung und vorhandenem Wissen werden neue Informationen in bestehende Wissensstrukturen eingegliedert. Diese Fähigkeit erlaubt uns, aus Erfahrungen zu lernen. "Jeder lernt anders", lautet die Auffassung des Didaktikers Frederic Vester ("Denken, Lernen, Vergessen", 1975). Gemeint ist die Theorie, Menschen würden über unterschiedliche Sinne besser oder schlechter lernen. Die Konzeption von vier Lerntypen geht der Annahme zugrunde, dass jeder Mensch über das von ihm präferierte Sinnesorgan eigene Lernvorteile ziehen kann. Doch die Hypothese ist umstritten. So zweifeln Wissenschaftler:innen die Existenz der Lerntypen an und führen erfolgreiches Lernen auf andere Faktoren zurück.
"Lernen durch Lehren" nach Jean-Pol Martin. Förderung des selbstständigen Arbeitens in einer elften Klasse
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,6, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Anwendung und Auswertung der Methode Lernen durch Lehren (LdL) nach Jean-Pol Martin in einer elften Klasse an einem Gymnasium in Berlin. Mit der darzustellenden Unterrichtsreihe soll herausgefunden werden, ob und inwieweit sich der Gedanke der dynamischen Kompetenzentwicklung im didaktischen Konzept Lernen durch Lehren wiederfindet und dadurch gegebenenfalls ein moderner, innovativer Unterricht verwirklicht werden könnte, der die Lerner in ihrer Selbständigkeit stärkt.Lehrkräfte praktizieren weitgehend den Unterricht, den sie selbst in ihrer Schülerlaufbahn und Ausbildung kennengelernt haben. Für einen Großteil des heutigen Unterrichts an deutschen Schulen bedeutet das mit anderen Worten: Die Lehrkraft instruiert die Lerner zur Durchführung von Arbeitsaufträgen, die Kommunikation innerhalb des Unterrichts beschränkt sich auf einzelne Schülerbeiträge in Form von Antworten auf Lehrerfragen und eine schriftliche Überprüfung am Ende einer Unterrichtsreihe zeigt, ob die bearbeiteten Inhalte erlernt wurden und reproduziert werden können. Es stellt sich die Frage, ob zeitgemäßer, innovativer Unterricht nicht anders aussehen muss. Diese Auffassung findet sich zunehmend in den Lehrplänen und Richtlinien der meisten Bundesländer wieder.Bei der handlungsorientierten Unterrichtsmethode Lernen durch Lehren übernehmen die Lerner die Rolle des Lehrenden und organisieren den Unterricht in Eigenregie. Die Rolle des Lehrenden beschränkt sich dabei auf die sprachliche und inhaltliche Unterstützung sowie auf die Organisation der Rahmenbedingungen (z.B. Umfang, Thema und Ablauf der Unterrichtsreihe) des Unterrichts.
"Warum gehen Kinder in die Schule?" Vorstellungen von Grundschulkindern der 1. und 4. Jahrgangsstufe im Vergleich
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Grudschulpädagogik und -didaktik), Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits vor dem ersten Schultag haben Kinder schon ganz konkrete Vorstellungen von Schule. Die meisten begegnen diesem Tag mit großer Erwartungshaltung. Sie wollen möglichst schnell Schreiben, Lesen und Rechnen lernen, um endlich intensiv an der Kultur der Erwachsenen teilnehmen zu können. Doch der Eintritt in die Schule ist auch mit großen Veränderungen für die Kinder verbunden. Nicht nur die Struktur der Zeit ist anders als im Kindergarten und zu Hause, auch der Raum und seine Möglichkeiten ändern sich. Die Veränderungen in den sozialen Beziehungen belasten die Kinder zusätzlich. Sie müssen sich nicht nur von den Eltern ablösen, sondern werden zusätzlich auch mit unbekannten Mitschüler und Lehrern konfrontiert. Die Begegnung mit diesem komplexen, anfangs auch verwirrenden neuen Lebensraum prägt nachhaltig das Bild, das die Kinder von Schule und schulischem Lernen gewinnen. Aber mit dem Eintritt in die Schule ist dieses Bild keinesfalls vollständig, denn die Vorstellungen der Kinder entwickeln sich permanent aufgrund ihrer Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Schulzeit sammeln, weiter. Aus ihnen gehen Einstellungen, Erwartungen, Wünsche und Idealbilder hervor. Mit jedem Schultag kann es zu einer Modifikation dieses subjektiven Bildes kommen. Mögliche Gründe könnten u.a. Veränderungen in den sozialen Beziehungen zu Mitschülern, Lehrern etc. sein sowie positive oder negative Erlebnisse, Erfolge und Misserfolge aber auch Überforderungen und Unterforderungen der Schüler. Obwohl diese Veränderungen im Laufe der Jahre viel über die Qualität von Schule aussagen können, wurden sie bisher in der Forschung - vor allem für die Grundschule - jedoch kaum berücksichtigt.Gerade diese Tatsache bot den Anlass, sich näher mit dem subjektiven Bild der Schüler zu beschäftigen. Sie sind es schließlich, für die Schule und Unterricht stattfindet und um die Gestaltung von Schule verbessern zu können, ist es dringend notwendig, gerade ihre Stimmen zu hören.
"Wir sind Talentsucher und keine Müllsortierer!"
A Comparative Study of Two Methods for Age Determination Using Nubian Dental Sample
Master's Thesis from the year 2010 in the subject Pedagogy - Theory of Science, Anthropology, Cairo University (Institute of African Research and Studies), language: English, abstract: Estimation of adult skeletal age-at-death is not only one of themost important identifying features for an unknown individualbut also one of the most difficult to achieve especially among old adults.It has been demonstrated that when applied an aging method to independent populations of known age at death, it proves less reliable than theresults obtained when applying the method to samples from the populationused to formulate the methods. Moreover most adult skeletal agingmethodologies involve placing a skeletal element into a phase category. The purpose of the present study was to compare and evaluate two dentalmacroscopic age estimation criteria. Namely root dentine translucency (RDT)and dental root color measured as a mean value of the red, blue, and greencomponents of color (RGB). The sample consisted of 416 freshly extractedsingle rooted permanent teeth collected from 311 individuals referred to severaldentists and dental clinics in Kom Ombou district, south Egypt in the Nubianresettlement area. RDT and RGB were assessed using traditional (manual) andimage analysis quantification techniques.Analysis reveals that there is high linear correlation between both RDTand RGB values with age, with r = 0.951 and -0.985 respectively. Regressionanalyses yields a new set of equations to estimate age among Egyptian Nubianpopulation with high correlation values ranging from r = 0.90 to 0.97 and astandard error of the estimate ranging from ± 5.067 to ±2.996. The bestestimates were obtained by combining both RGB and RDT. Additionally, theanalysis has shown that sex of the individual don't affect age assessment.It was concluded that RDT and RGB can be used to assess age at deathwith high accuracy. Moreover, this technique can form a basis of practicalapplication in establishing age at death both in forensics and paleodemographic aspects.
A Critical Approach to Migrant Parents' Perspectives on Children's Language Learning in Icelandic Preschools
Master's Thesis from the year 2024 in the subject Pedagogy - General, grade: 9, University of Iceland (Faculty of Diversity and Education), language: English, abstract: This study delves into the experiences of migrant parents residing in Iceland and their perceptions of their children's language learning journey in Icelandic preschools. With multilingualism playing a crucial role in today's diverse Icelandic society, understanding the perspectives of migrant parents is essential for fostering inclusive educational environments in preschools. By taking a critical approach my primary focus will be on identifying and analyzing the short-comings within the educational institutions of Reykjavik City and their impact on migrant parents and their children's language development. Through qualitative interviews with six migrant parents in Iceland, through narrative analysis, and an autoethnographic approach, this research aims at shedding light on the experiences and challenges of migrant parents as their children navigate language acquisition in Icelandic preschool settings while learning their heritage language at home. I will also ask the question of how much of the policies of the National Curriculum have been carried out in different educational facilities inside Reykjavik. Consequently, I want to discuss if preschools in Reykjavik stick to a multilingual policy or if they try to maintain a monolingual discourse for young children. The parents I interviewed for this paper expressed concerns about communication issues with their children's preschools in Iceland. Additionally, they highlighted a perceived lack of staff in Icelandic preschools leading to the perceived lack of communication. The parents also felt that there was an overemphasis on the Icelandic language. This, in turn, made it difficult and frustrating for the children to communicate in their home or heritage languages. The findings aim to contribute to a deeper understanding of multilingualism in educational contexts in Reykjavik and aim at providing valuable insights for educators and policy-makers to support language development and integration for migrant children. There has been a long-standing interest in multilingualism in Icelandic preschools and the impact of the linguistically diverse upbringing of children in this country. With my research I try to contribute to the ongoing discourse on multilingual education in preschools.
A theoretical revision of the nature of input and interaction in second language learning
Seminar paper from the year 2013 in the subject Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods, grade: none, University of Jaume I, language: English, abstract: The aim of this paper is to provide a general overview of the role of input and interaction in SL learning as well as the some of the major features related to the linguistic adjustments that might be done. Finally, the paradigm of focus on meaning, focus on forms focus on form will be discussed from a theoretical viewpoint.
Accentuating Internet Accessibility in School. Its Impact to the Academic Performance of the Grade Six Learners
Academic Paper from the year 2020 in the subject Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods, grade: 1.0, , course: Master of Arts in Education, language: English, abstract: This research assessed the Internet use and its relationship to the academic performance of the grade six learners of an Elementary School in Guizo Mandaue City during school year 2016-2017.As to respondents profile, most of them are 12 years old of which 92 are female while 85 are male; they started accessing the Internet between the age of five or six and access at Cyber Café using PC/Desktop; their frequency use of Internet was more than three hours with verbal description of very high and their most visited website was the social networking sites. As perceived by the respondents, the extent use of the Internet for educational intention was occasionally while social was often and recreational was frequently. Their academic performance was 80.39 which belonged to a Satisfactory Academic Performance. This research found out that there is a negative correlation between learners' Internet use and academic performance. It concluded that there is a negative correlation between learners' Internet use and academic performance. This means that the more the learners use the Internet for education or social intentions the poorer is their academic performance. The most serious issue/concern encountered by the respondents when accessing the Internet was slow Internet access speed. After a review of the analysis and interpretations of data and findings, it is strongly recommended that the proposal for Improvement Plan for Internet use be adopted.
ADHS in der Pflegeausbildung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Private Fachhochschule Döpfer, Veranstaltung: Medizinpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Jugendliche und Erwachsene mit der Diagnose ADHS erleben durch ihre Hyperaktivität, Impulsivität und Konzentrationsschwäche neben Stigmatisierung auch Herausforderungen in der Berufswahl. Empfohlen wird neben abwechslungsreiche Berufe auch der Pflegeberuf. Der Unterstützungsbedarf der Betroffenen Lernenden ist stark erhöht. Demgegenüber steht der Lehrermangel in Pflegeberufen sowie die Tatsache, dass in den Studiengängen keine Module für den Umgang von Unterrichtsstörungen oder mit ADHS Betroffenen angeboten werden. Das Angebot der Pflegelehrerausbildung ist in Sachsen rar gesät. Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden inwieweit Lehrkräfte in der Pflegeausbildung Auszubildenden mit ADHS unterstützen können und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Zudem wurde herausgefiltert, welche Wirkung die eingesetzten Strategien haben. Durch ein narratives Review wurden Datenbanken durchsucht und Studien ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass Wenn-Dann-Pläne, positive Lehrer-Schüler-Beziehung, Lerncoaching und evidenzbasiertes Classroommanagement vielversprechende Ansätze zur Förderung von Aufmerksamkeitssteuerung, Motivation und Handlungsplanung sind. Die Ergebnisse machen jedoch auch deutlich, dass Lehrkräfte durch Zeitmangel, fehlende curriculare Verankerung, mangelndes ADHS spezifisches Wissen oder strukturelle Rahmenbedingungen an ihre Grenzen stoßen. Aufgrund des hohen Praxisbezugs, der emotionalen Anforderungen und der dichten Prüfungsstruktur in der Pflegeausbildung stehen Auszubildende mit ADHS vor besonderen Herausforderungen. Für eine nachhaltige Veränderung braucht es nicht nur engagierte Lehrkräfte, sondern auch strukturelle Veränderungen im Bildungssystem.
ADHS in der Schule. Therapeutische Maßnahmen und Strategien für Lehrkräfte
Kinder und Jugendliche sind aktiver, impulsiver und weniger konzentriert als Erwachsene. Doch nicht immer sind diese Eigenschaften auch altersgemäß. Wenn Kinder ihre Hausaufgaben nicht schaffen und häufig mit Anderen streiten, kann es sich auch um Anzeichen von ADHS handeln.Die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist derzeit die in Deutschland am weitesten verbreitete Störung bei Kindern und Jugendlichen. Etwa 4,8% leiden unter einer ADHS, weitere 4,9% gelten als Verdachtsfälle. Trotz intensiver Forschung sind Ursachen, Verbreitung und Therapie bisher noch nicht abschließend geklärt.Jonas Düring hat deshalb einen praxisorientierten Ratgeber für Lehrerinnen und Lehrer geschrieben, in dem er alle wichtigen Hintergrundinformationen zum Thema ADHS zusammenfasst. Er vergleicht unterschiedliche Behandlungsformen, um daraus konkrete pädagogische und psychologische Möglichkeiten für die Schule abzuleiten. Sein Anliegen ist es dabei, sowohl passende Konzepte für die betroffenen Kinder zu entwickeln, als auch negative Auswirkungen auf nicht betroffene Kinder zu reduzieren.Aus dem Inhalt:-ADHS;-Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung;-Schule;-Unterrichtsstörung;-Behandlung
Advantages and Factors of Bilingualism
Aggression bei Schülern. Ursachen und Überwindungsmöglichkeiten
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte mit meiner Arbeit den Blick auf schulische Möglichkeiten lenken, Aggressionen entgegenzuwirken und der Bewusstwerdung aller Beteiligter über die die vielfältigen und komplexen Ursachen für das Auftreten von Aggressionen bei Schülern und deren Überwindungsmöglichkeiten beitragen. Vor allem soll die vorliegende Arbeit den interessierten LeserInnen die Möglichkeit bieten, sich einen Überblick über wissenschaftliche Ergebnisse zu verschaffen, um sie so zu einem eigenen kompetenten Umgang mit dieser Thematik zu befähigen.
Aggressives Verhalten bei Grundschulkindern. Schulpraktikum an einer internationalen Schule
Praktikumsbericht (Schule) aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Pädagogische Didaktik), Veranstaltung: Praktikum zur Berufsorientierung: Allgemeines Schulpraktikum, Sprache: Deutsch, Abstract: Meine Teilnahme am Unterricht einer ersten Klasse beschränkte sich auf 12 Stunden pro Woche. Außerdem konnte ich die Schüler/Innen im Ganztagsangebot beobachten. Schon in der ersten Woche meines Praktikums fielen mir zwei Schüler der Klasse besonders durch ihr aggressives Verhalten auf: Zwei Jungen, die ständig in Streit oder handgreifliches Verhalten verwickelt waren und damit den Unterricht störten, aber auch in den Pausen durch Rangeleien negativ auffielen. In diesen Situationen hatte ich zum Teil Schwierigkeiten, die Lehrerolle so auszufüllen, dass die Kinder wieder zur Ruhe kamen. Die Schüler schoben die Schuld an dem Fehlverhalten dem jeweilig anderen Jungen zu. Ich war mir zudem nicht sicher, wie ich die Jungen zu der Einsicht bringen konnte, dass ihr Verhalten falsch war. Aus diesem Grund wollte ich mich mit dem Problem des aggressiven Verhaltens bei Schülern auseinandersetzen. Voraussetzung für das richtige Verhalten der Lehrkraft in solchen Situationen ist die Kenntnis der Ursachen für Aggressionen bei Schülern. Ich wollte durch Beobachtung die Gründe für das aggressive Verhalten herausfinden. Ich beschloss, das auffällige Verhalten eines dieser Schüler, den ich in diesem Bericht Liam nennen werde, im Schulalltag der Klasse zu beobachten. Ich entschied mich für die Beobachtung nur eines einzelnen Schülers, um diese präziser durchführen zu können.
Aktionsforschung. Entstehungsgeschichte, Anwendungsbeispiele und Werkzeuge
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt den Begriff Aktionsforschung. Eine allgemein gültige Definition gibt es nicht. Man kann den Begriff auf zwei verschiedene Arten interpretieren. Zum einen gibt es die Interpretation, die die Aktionsforschung als Forschung in Form einer Ansammlung von Aktionen und Methoden beschreibt, wie sie auch von French und Bell definiert wurde ("Prozeß der systematischen Sammlung empirischer Daten über ein System in bezug auf dessen Ziele und Bedürfnisse; aus dem Feedback dieser Daten an das System und aufgrund zusätzlicher Hypothesen werden Aktionen zur Veränderungen einzelner Systemvariablen entwickelt, durch erneute Datensammlung werden die Ergebnisse dieser Aktionen überprüft und ausgewertet."). Andererseits kann der Begriff Aktionsforschung aber auch als aktive Forschung, die ihre Umwelt gestaltet interpretiert werden, so wie French und Bell das 1973 getan haben: "Anwendung der wissenschaftlichen Ermittlung von Tatsachen und des wissenschaftlichen Experimentierens auf praktische Probleme [...]", mit dem Ziel, unter "[...] Zusammenarbeit und Mitwirken von Wissenschaftlern, Praktikern und Laien Lösungsmaßnahmen [...]" zu entwickeln."Grundlegender Ausganspunkt einer im Sinne der Aktionsforschung durchgeführten Untersuchung ist ein akutes in der Praxis auftretendes Problem mit der Zielsetzung, gesellschaftlich relevante Fragen zu beantworten." Deswegen wird die Aktionsforschung vor allem in der Pädagogik und der empirischen Organisationsforschung eingesetzt.
Allgemeine Pädagogik
Allgemeine Pädagogik
Grundbegriffe, Forschungsfelder und wissenschaftliche Methodik der Allgemeinen Pädagogik werden in diesem Buch - nun in der 4. Auflage - verständlich dargestellt. Erziehung, Bildung und Lernen werden im Zusammenhang mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen definiert und die wichtigsten erziehungswissenschaftlichen Forschungsmethoden werden vorgestellt. utb basics - Lehrbücher mit einem klaren Konzept:- Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen- 26 Tabellen und 15 Abbildungen machen Fakten deutlich- im Glossar werden wichtige Fachbegriffe erklärt- Prüfungsfragen fördern das Verständnis- ideal für die Prüfungsvorbereitung im Haupt- und Nebenfachutb+: Zusätzlich erhalten Leser:innen Lösungen zu den im Buch enthaltenen Übungsfragen als digitales Zusatzmaterial. Erhältlich über utb.de.
Amokläufe an Schulen. Ursachen sowie Maßnahmen zur Prävention und Intervention
Die Schule ist einer der sichersten Orte, an dem sich Kinder und Jugendliche aufhalten können. Und doch kommt es gerade an Schulen auch zu Amokläufen. Die Täter sind oft noch sehr jung, ebenso die Opfer. Gerade die mediale Berichterstattung rückt schulbezogene Amokläufe deshalb in den Fokus.Doch wie häufig kommen diese tatsächlich vor? Was beeinflusst das Auftreten schulbezogener Amokläufe? Gibt es allgemeine Ursachen und Auslöser? Welche der Faktoren kann man aktiv beeinflussen? Isabella Draxler stellt in ihrer Publikation die Möglichkeiten zur Prävention sowie Intervention bei Amokläufen vor. Die Ursachen sind zum einen strukturell bedingt, wie zum Beispiel der Zugang zu Waffen oder die Akzeptanz von Gewalt in der Gesellschaft. Doch wie Draxler betont, spielen auch die individuelle Persönlichkeit und Psychopathologie eine Rolle. Allen Tätern gemein ist jedoch, dass sie sich gegen die Institution Schule richten. Isabella Draxler empfiehlt deshalb unter anderem eine Verbesserung des Schulklimas.Aus dem Inhalt:- Gewalt;- Mobbing;- Nachahmung;- Vorbeugung;- Unterricht
Anthropologische Analyse von Friedensjournalismus. Ryszard Kapu¿ci¿skis literarische Reportage "Schah-In-Schah"
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1, Universität Wien (Kultur- & Sozialanthropologie), Veranstaltung: Anthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Diplomarbeit untersucht die Relevanz, die journalistische Werkzeuge für anthropologische Arbeit bzw. deren Publikationen haben könnte und - vice versa - die Relevanz von anthropologischen Werkzeugen für die journalistische Arbeit. Des Weiteren wird ein Überblick über das Feld des Friedensjournalismus und seine theoretischen Hintergründe gegeben, sowie drei Konzepte näher vorgestellt.Als Beispiel der Synthese von anthropologischen Arbeitsmethoden und journalistischer bzw. literarischer Darstellungsform wird Ryszard Kapüci¿skis literarische Reportage "Schah-In- Schah" einer genauen Analyse unterzogen. Einerseits in Hinblick auf Kapüci¿skis Arbeitsweise und der Frage, ob diese anthropologischen Standards genügt. Andererseits wird die Frage untersucht, welche Kriterien von Friedensjournalismus die Reportage "Schah-In- Schah" erfüllt.
Arbeiten und studieren. Die Auswirkung von Erwerbstätigkeit auf die Studienleistung
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,7, Ruhr-Universität Bochum (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Viele der Schülerinnen und Schüler in Deutschland, die ihr Abitur gemacht haben, entscheiden sich für ein anschließendes Studium an einer deutschen Universität oder Fachhochschule. Die Erschwernis gegenüber denjenigen Schülerinnen und Schülern, die eine Berufsausbildung statt eines Studiums antreten liegt hier in der Finanzierung.Während Azubis bereits schon während der Ausbildung - wenn auch nur ein geringes - Einkommen aufweisen können, bietet ein Studium lediglich ein "Einkommen" in Form intellektueller und fachlicher Kompetenz und ist zudem sogar noch mit Kosten verbunden, weshalb viele Studierende auch einer Erwerbstätigkeit neben dem Studium nachgehen.Aus diesem Grund widmet sich die hier vorliegenden Arbeit der Thematik von Erwerbstätigkeit neben dem Studium. Zu diesem Zweck ist zunächst ein kurzer Einblick in die derzeit allgemeinen Studienbedingungen und Finanzierungsquellen der Studierenden, sowie auch in die Motive und Erwartungen derselben hinsichtlich einer Erwerbstätigkeit neben dem Studium gegeben. In diesem Zusammenhang wird auch kurz auf die jeweilige Art der nachgegangenen Tätigkeit sowie das allgemeine Zeitmanagement der Studierenden mit Bezug auf verschiedene Studien eingegangen.Im sich daran anschließenden zweiten Teil der Arbeit sind zunächst theoretische Überlegungen zur Auswirkung von Erwerbstätigkeit auf Studium und Studienleistungen im Allgemeinen zu finden. Es schließt sich eine genauere Untersuchung hinsichtlich dieser Theorie im vorletzten Kapitel, sowie eine Diskussion der empirischen Ergebnisse im letzten Kapitel an.
Arbeitstechniken Erziehungswissenschaft
Aller Anfang ist schwer. Da ist das Studium der Erziehungswissenschaft keine Ausnahme. Michael Obermaier bietet angehenden Pädagoginnen und Pädagogen Orientierung. Praxis- und lebensnah informiert sein Buch Studienanfänger u. a. darüber, was etwa unter Erziehungswissenschaft zu verstehen ist, worin eigentlich wissenschaftliches Arbeiten besteht, wie die analoge und digitale Literaturrecherche gelingt, worauf bei Referaten zu achten ist, wie Prüfungen gelingen, Seminararbeiten geschrieben oder Lesetechniken optimiert werden.Das alles ist passgenau auf die erziehungswissenschaftlichen Studiengänge zugeschnitten.