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"Hilf mir es selbst zu tun!" Maria Montessoris didaktisches Material in der Frühförderung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Institut für allgemeine Sonderpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll zeigen, dass das didaktische Material Maria Montessoris sehr gut in der Frühförderung zur Therapie behinderter und von Behinderung bedrohter Kindern eingesetzt werden kann.In Kapitel 1 werden Zielsetzungen, Aufgabenfelder und zentrale Grundsätze der Frühförderung dargestellt.Kapitel 2 umreißt wichtige Gedanken und Konzepte der Montessori-Pädagogik.Im dritten Kapitel erfolgt eine Beschreibung des didaktischen Materials. Das letzte Kapitel schließlich zeigt, warum das didaktische Material für den Einsatz in der Frühförderung geeignet ist. Es wird erörtert, wie das Material und dessen Präsentation an verschiedene Behinderungen angepasst werden kann. Weiter wird untersucht, für welche Behinderungen der Einsatz Montessoris didaktischer Materialien sinnvoll sein kann. Unterschiedliche Organisationsformen einer Montessori-Heilpädagogik werden skizziert. Zu guter Letzt wird die konkrete Arbeit mit Montessori-Material durch Beispiele veranschaulicht.
"Lass das!" Verhaltensmodifikation im schulischen Kontext
Examensarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Heil- und Sonderpädagogik), Veranstaltung: Examensarbeit im Förderschullehramt, Sprache: Deutsch, Abstract: "Lass das!" Wer hat diesen Satz nicht schon einmal im Kinderzimmer oder Klassenraum gehört? Der Wunsch und die Notwendigkeit, Verhalten verändern zu können, sind aus der Erziehung nicht wegzudenken. Verhaltensmodifikation ist ein bedeutsames Instrument der Pädagogik, um kindliches Verhalten auch im schulischen Kontext zu regulieren. Den ersten bewussten Kontakt mit dieser Thematik hatte der Autor dieser Ausarbeitung im Rahmen seiner Tätigkeit als Schulsozialarbeiter bei der Durchführung eines sozialen Gruppentrainings an einer hessischen Förderschule. Seitens der Schulleitung wurde angeregt, das an der Schule etablierte Verstärkersystem in Form eines Tokenprogramms auch in der Waldpädagogik zur Verbesserung der Mitarbeit und des Regel- und Sozialverhaltens zu übernehmen. Also musste ein Tokenprogramm für die speziellen Bedürfnisse der Waldarbeit entwickelt werden, was eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema "Verhaltensmodifikation" notwendig machte. Tatsächlich erwies sich dieser individuelle Verstärkerplan vorerst als sehr effizient im Hinblick auf das Verhalten während der Trainingssitzungen. Langfristig hat sich jedoch in den gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen ausgearbeiteten Schuljahresdiagnostiken gezeigt, dass sich die Erfolge nur situativ im Rahmen des Trainings einstellten und das Unterrichtsverhalten nicht signifikant verbessert wurde. Zudem wurde mit zunehmendem Alter der Kinder deutlich, dass solche Tokenprogramme spätestens mit Einsetzen der Adoleszenz als manipulative Instrumente entlarvt werden und sich die Bereitschaft zum Belohnungsaufschub reduziert. Einzelne Schülerinnen und Schüler mussten als ultima ratio von der Gruppe ausgeschlossen werden, da sie völlig grenzenlos agierten und eine Gefahr für sich und andere Jugendliche darstellten. Das einst entwickelte Verstärkersystem schien an seine Grenzen gestoßen und von der Entwicklung der Jugendlichen überholt worden zu sein. Im Kontext dieser konkreten Problemstellung wurde das Thema dieser wissenschaftlichen Hausarbeit gewählt, um tiefergehende Einsichten in Verhalten und verhaltenssteuernde Faktoren zu gewinnen und somit Verhaltensmodifikation kompetenter durchführen zu können. In diesem Sinn ist zunächst ein differenzierter Blick auf Verhaltensmodifikation zu richten, um deren pädagogische Dimension zu sondieren.
ADHS im Erwachsenenalter - Haben erwachsenen ADHS Patienten dieselben Anpassungsschwierigkeiten wie die Patienten im Kindesalter?
ADHS: Ursachen, Verlauf und Interventionsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungserziehung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer kennt ihn nicht - den berühmten Zappelphilipp, das motorisch unruhige, zappelige, unaufmerksame, konzentrationsgestörte Kind. Häufig wird es mit den dazugehörigen Begriffen und Stigmatisierungen: Hyperaktivität; Hyperkinetisches Syndrom, Aufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitäts-Störung und Aufmerksamkeits-Defizit-Störung in Verbindung gerbacht. Denn oft geht mit diesen Krankheitsbildern eine Konzentrationsstörung, Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Überaktivität und vieles mehr einher, jedoch müssen diese Bezeichnungen differenzierter betrachtet werden.Aus diesem Grund möchte ich im ersten Kapitel kurz die oftmals synonym verwendeten Bezeichnungen näher definieren, da diese Begrifflichkeiten im weiteren Verlauf dieser Arbeit von grundlegender Bedeutung sind.Darauf aufbauend sollen im nächsten Kapitel die Ursachen, sowie mögliche Entstehungsgründe von ADHS näher erläutert werden.Im direkten Anschluss wird der charakteristische Verlauf der Krankheit vom Säuglingsalter bis zum Erwachsenenalter chronologisch dargestellt.Weiterhin werden die renommiertesten Therapiemöglichkeiten und Interventionsverfahren zur Behandlung von ADHS vorgestellt, wie zum Beispiel die medikamentöse Behandlung, die Psychotherapie, die Verhaltenstherapie etc.. Ein besonderer Fokus wird hierbei der Bewegungserziehung gewidmet, welche in einem multimodalen Therapiekonzept eine entscheidende Rolle einnimmt. Neben der Terminologie und Abgrenzung zu weiteren Fachbereichen wird besonders die Psychomotorik näher betrachtet und ihre wichtigsten Prinzipien vorgestellt. Praktische Umsetzungsvarianten werden abschließend differenzierter vorgestellt.
Aktionstabletts selbst gemacht: Wie Sie die kindliche Entwicklung mit leicht verfügbaren Haushaltsgegenständen spielend fördern - 55 kreative Lernangebote für Kinder von 3 bis 10 Jahren
Ambulant heilpädagogische Frühförderung und tiergestützte Pädagogik
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Fachhochschule des Mittelstands, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesellschaftlich sind die tiergestützte Pädagogik und Therapie anerkannt. Soziale Netzwerke, visuelle und auditive Medien, aber auch Fachinformationen beleuchten hauptsächlich die positiven Aspekte der Arbeit. Kritische Nachfragen oder tierwohlbezogene Analysen zur pädagogischen Arbeit mit Tieren finden nur wenig statt oder werden nicht weiterverfolgt. Ob und wie Tiere in die Arbeit einer Frühförderung integriert werden können, wird dargestellt. Die Mensch-Tier-Beziehung ist ein tragender Wirkungsfaktor der tiergestützten Arbeit. Die Besonderheiten, die durch das besondere Arbeitsumfeld, auf die Frühförderinnen einwirken und die gesetzlichen Bestimmungen müssen aufeinander abgestimmt sein, um wirkungsvoll mit dem Kind arbeiten zu können und dem Tier durch die Arbeit keinen Schaden zuzufügen.
Anamnetische Vorgeschichte und Fördervorschläge für ein Grundschulkind mit ADHS. Ein Fallbeispiel
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, Universität Leipzig (Förderpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschreibt einen Zugang zum Thema ADHS als Fallbeispiel (Pflegekind im Grundschulalter). Die anamnetische Vorgeschichte des Kindes wird ganzheitlich beschrieben. Inhalt der Arbeit ist außerdem die kritische Einordnung der Störung in das Feld der Störungen im Kindes- und Jugendalter. Ein Schwerpunkt liegt auf der Einbeziehung der Bindungstheorie nach John Bolwby in die Erklärungsansätze der Thematik. Abschließend werden ressourcenorientierte pädgogische und sonderpädagogische Fördervorschläge ausformuliert.
Anthroposophische Kunsttherapie: Lehre und Grundlagen
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: gut, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Lehramt an Sonderschulen), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die für die Kunsttherapie relevanten anthroposophischen Hintergründe und Begriffe, die auf den Geisteswissenschaften Rudolf Steiners beruhen, erklärt werden. Anschließend werden die Grundlagen der allgemeinen anthroposophischen Kunsttherapie für Kranke beschrieben.Aus dem Inhalt:Die Lehre der Anthroposophie;Der kosmische Ursprung, Reinkarnation und Karma;Drei- und Viergliederung des Menschen;Die Sinne und Stufen nach Rudolf Steiner;Grundverständnis der anthroposophischen Kunsttherapie;Künstlerisches Arbeiten;Die Bedeutung der Sinne;Die Hauptkünste Malen und Zeichnen;...
Anwendungsfelder der Erlebnispädagogik
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick auf unsere heutige Gesellschaft offenbart eine zunehmende Erlebnisorientierung der sozialen Akteure/Menschen/Gesellschaftsmitglieder. So tauchen vermehrt Schlagwörter wie Skating, Rafting, Free-Climbing, Bungee-Jumping auf. Diese Freizeitaktivitäten versprechen nicht nur Risiko und Spaß, sondern suggerieren den ultimativen Kick sozusagen, das Erlebnis schlechthin. Zudem entwickeln sich zur Zeit sanftere Formen des Erlebnisses. Ein Besuch im Kaufhaus dient z.B. nicht nur dem Erwerb von Waren, son-dern wird als Erlebnis deklariert. Familien reisen nicht mehr in einen Erholungsurlaub, vielmehr gehen sie auf Erlebnisreise besuchen Freizeitparks und Erlebnisbäder deren Werbemaßnahme von einem einzigen "Event" berichten. Selbst der Nahrungsmittelkonsum verwandelt sich in den Werbeanzeigen zu einem "Feuerwerk der Sinne", und wird dadurch zu einem Erlebnis avanciert. Als Beispiel hierfür sei der Slogan eines Schokoladenriegels aufzuführen: "Snickers - und weiter geht's: Du willst Action? Snickers ® sagt: Alles was Spaß macht, ist erlaubt! Und egal wie viel Energie Du dafür benötigst: Mit der Unterstützung von Karamell, Schokolade und einer satten Portion Erdnüssen kann Dich nichts aufhalten." Diese Veränderungen der Lebenslagen und Lebensgewohnheiten haben weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Demzufolge sieht sich die Pädagogik mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um Kindern und Jugendlichen attraktive Angebote bieten zu können, muss der soziale Mentalitätswandel in die pädagogischen Konzepte mit einfließen. Für WITTE zeichnet sich der Trend ab, dass pädagogische Angebote die Fähigkeit verlieren, Kinder und Jugendliche an sich zu binden. Seiner Begründung nach resultiert dies aus 2 Faktoren: "Die fehlende Orientierung der Jugendarbeit an den Bedürfnissen macht sie unattraktiv. Außerdem sehen die Jugendlichen die Angebote der Jugendarbeit, als Dienstleistung an und reagieren darauf unverbindlich" . Diesen verloren gegangenen Zugang (zu den Jugendlichen) versuchen Pädagogen mit erlebnishaften Methoden zu revitalisieren. [...]Um sich dem Schwerpunkt dieser Arbeit zu nähern, wird vorab der Rahmen abgesteckt in dem sich die Thematik befindet. Es muss ein Verständnis entstehen, was überhaupt ein "Erlebnis" ist oder ob es sich bei erlebnispädagogischen Maßnahmen einfach nur um Aneinanderreihungen von Abenteuern handelt? [...]
Arbeitsbelastung und Bewältigungsstrategien von Lehrkräften an Förder- und Grundschulen
Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Universität zu Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Phänomen.Neben einer Analyse des aktuellen Forschungsstand zur Entstehung des Syndrom, einem Vergleich von unterschiedlichen Messinstrumenten von Stressbelastung und einer allgemeinen Präsentation von Stressbewältigunsstrategien (Coping) wird eine Untersuchng zum Burnout an einer Förderschule mit Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung und einer Grundschule anhand eines Fragebogens empirisch ausgewertet und vorgestellt.
Aspekte der Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in der Frühförderung gehörloser und schwerhöriger Kinder
Aufgaben einer Heilstättenschule
Ausgewählte Ansätze zur Förderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der im März 2009 in Deutschland geltenden UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden intensive Diskussionen über die schulische Bildung geführt. Laut Artikel 24 erkennen die Vertragsstaaten "das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung an". "Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen", verpflichten sich die Vertragsstaaten dazu, ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen zu schaffen und somit jedem Schüler den Zugang zu einer Schule für alle zu ermöglichen. Angesichts dessen besteht in der Bildungspolitik momentan die Tendenz, die bestehenden Förderschulen aufzulösen und alle Kinder gemeinsam zu unterrichten. Ausgehend von der gegenwärtigen Inklusionsdebatte ergibt sich für die Verfasserin als angehende Grundschullehrerin die Relevanz für das zu behandelnde Thema Ausgewählte Ansätze zur Förderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen dieser Bachelorarbeit. So werden sich zukünftig insbesondere die Anforderungen an Grundschullehrkräfte stark wandeln, die "die Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler schätzen und im Unterricht fruchtbar machen" und die Bedürfnisse aller Schüler mit und ohne Behinderung im Unterricht berücksichtigen sollen. Aufgrund der rechtlichen Grundlage der UN-Konvention erhalten auch Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung das Recht, eine Regelschule zu besuchen. Für eine Grundschullehrkraft ist daher die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer autistischen Störung in der Klasse zu haben, auch aufgrund der gestiegenen Prävalenzrate der Autismus-Spektrum-Störungen, relativ hoch.
Ausgewählte Konzepte von Inklusion in der schulischen Praxis. Wie können Kinder und Jugendliche mit Gefühls- und Verhaltensstörungen bestmöglich gefördert werden?
Examensarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Angesichts der aktuellen Debatte um Inklusion soll in dieser Arbeit eine gezielte Betrachtung der Anforderungen an die Institution Schule im Hinblick auf die soziale und emotionale Förderung von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche konkreten Ansprüche Kinder und Jugendliche mit Gefühls- und Verhaltensstörungen aufgrund ihrer Lebenssituationen haben und welche Bedingungen sich daraus ergeben, die in einer Schule geschaffen werden müssen, um den Ansprüchen gerecht zu werden und ihnen eine angemessene schulische Umgebung zu bieten. Die Betrachtungen zu diesem Thema beziehen sich auf die inklusive Entwicklung in Deutschland und im Speziellen auf die Entwicklung in Sachsen-Anhalt.Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich auf den Begriff und das Konzept Inklusion genauer eingehen. Rechtliche Grundlagen dieses Konzepts sowie die verschiedenen Formen schulischer Inklusion werden diskutiert. Abschließend erfolgt eine genaue Betrachtung des Standes der inklusiven Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen mit Gefühls- und Verhaltensstörungen genau analysiert und dargestellt. Auf Grundlage der vorangegangenen Erkenntnisse und Betrachtungen wird im dritten Abschnitt dieser Arbeit ein eigenes Konzept für eine inklusive Schule entwickelt. Dieses Konzept orientiert sich vor allem an den besonderen Bedarfslagen der Kinder und Jugendlichen mit Gefühls- und Verhaltensstörungen und soll die Frage klären, welche speziellen Bedingungen in einer inklusiven Schule für diese Schülerinnen und Schüler geschaffen werden müssen um ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Da dieses entwickelte Konzept in der Realität aber nicht nachprüfbar ist und sich lediglich am Idealzustand orientiert, wird das Schulkonzept und damit verbunden der Landesschulversuch der IGS-Halle/Saale im vierten Teil der Arbeit untersucht. Die Ergebnisse dieses Landesschulversuchs sollen genutzt werden um das eigene erarbeitete Schulkonzept mit Praxiserfahrungen zu überarbeiten. Abschließend folgt eine Diskussion der wesentlichen Erkenntnisse.
Autismus Spektrum Störung im Kindesalter. Eine Analyse anhand des Bio-Psycho-Sozialen Modells
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Hochschule Esslingen (Soziale Arbeit Bildung und Pflege), Veranstaltung: Interdisziplinäre Perspektiven auf psychische Gesundheit, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die Autismus-Spektrum-Störung im Kontext des Bio-Psycho-Sozialen Modells betrachtet, wobei der Schwerpunkt auf der Kindheit liegt. Das Thema wurde gewählt, weil der frühe Zugang zu unterstützenden Maßnahmen entscheidend für die Entwicklung von Kindern mit ASS ist. Die Kindheit stellt eine besonders prägende Phase dar, in der frühe Interventionen langfristige Auswirkungen die Entwicklung von betroffenen Kindern haben können. Die gesellschaftliche Relevanz des Themas liegt in der zunehmenden Anzahl von Diagnosen von Autismus-Spektrum-Störungen und dem Bedarf an gezielter und frühzeitiger Unterstützung für betroffene Kinder und deren Familien. Die zentrale Fragestellung ist, wie sich das Bio-Psycho-Soziale Modell auf Autismus im Kindesalter anwenden lässt und welche Konsequenzen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben. Ziel der Arbeit ist es daher, auf Grundlage eines Fallbeispiels die Symptomatik und die Ursachen von Autismus-Spektrum-Störungen aus biologischer, psychologischer und sozialer Perspektive zu analysieren und mögliche Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die sowohl das Kind als auch seine Familie fördern können. Ein besonderer Fokus liegt hier auf der Rolle der Sozialen Arbeit. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung wird die Autismus-Spektrum-Störung zunehmend differenziert betrachtet, wodurch sich neue Ansätze zur Unterstützung und Förderung von betroffenen Kindern entwickeln. Zunächst werden Hintergrundinformationen zum Thema gegeben, gefolgt von einer detaillierten Falldarstellung. Im Anschluss erfolgt eine Beschreibung der Symptome sowie eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Erklärungsansätzen aus biologischer, psychologischer und sozialer Perspektive. Danach werden Handlungsideen für die verschiedenen Perspektiven vorgestellt, bevor die Rolle der Sozialen Arbeit und deren Einfluss auf die Unterstützung von Leon und seiner Familie behandelt wird. Abschließend wird ein Fazit gezogen, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und kritisch reflektiert.
Autismus. Diagnose, Therapie und STEP-Programm
Zusammenfassung aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Zusammenfassung gibt einen Überblick zu den Beiträgen der Autoren Kanner, Asperger, Heller und Rett in den "Leitlinien zu psychischen Störungen im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulalter (S2k)" der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.Es werden die Symptomatik bei unterschiedlichen Autismusformen, die Prävalenz, Differentialdiagnosen, die Komorbidität, die Ätiologie sowie folgende Therapieverfahren (Medikamentöse Therapie, Verhaltenstherapie, TEACCH, TSF, Soziale Geschichten, ToM-Training, PECS, FC, ergänzende Maßnahmen, Floor-Time, Festhaltetherapie, häusliches Therapieprogramm, Videoberatung) aufgeführt.Anschliessend befasst sich die Arbeit mit Diagnoseverfahren.
Barrierefreie Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Gesetzliche Hintergründe und gesellschaftliche Modelle
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Teilhabe ist in seiner Bedeutung sehr facettenreich. Er impliziert u.a. Mitbestimmung, Mitwirken sowie Teilnahme und dies nicht nur auf politischer Ebene, wie lange Zeit angenommen, sondern auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene. Laut der World Health Organisation (WHO) kann Teilhabe in den Lebensbereichen "Lernen und Wissensanwendung", "allgemeine Aufgaben und Anforderungen", "Kommunikation", "Mobilität", "Selbstversorgung", "häusliches Leben", "interpersonelle Interaktionen und Beziehungen", "bedeutende Lebensbereiche" sowie "gemeinschafts-, soziales und staatsbürgerliches Leben" stattfinden. Teilhabe kann somit als ein freiwilliges und aktives Involviertsein in diese Lebensbereiche verstanden werden.In einer demokratischen Gesellschaft dient Teilhabe als eine "Sicherung der Demokratie und auch als ein Kriterium der Transparenz und der Gerechtigkeit von Machtsystemen [...]." (Pluto 2007, 18) Eine Gerechtigkeit bezüglich der Machtsysteme wäre prinzipiell jedoch erst dann gewährleistet, wenn für jede Person die Möglichkeit einer Entscheidungsbeteiligung bestünde. Ein diesbezüglicher Blick auf den Personenkreis "Menschen in marginalen Positionen" verdeutlicht, dass diesem die Möglichkeit einer Mitbestimmung häufig verwehrt bleibt und sich somit der Begriff der Teilhabe grundsätzlich nicht von dem des "Ausschlusses" trennen lässt: Häufig stehen daher bei der Teilhabethematik die Aspekte der "Machtherrschaft" und der "ungleichen Ausgangsvoraussetzungen" im Vordergrund, weshalb der Teilhabe-Begriff u.a. als "Motor sozialer Integration" verstanden werden kann.Abschließend lässt sich festhalten, dass es letztendlich keine einheitliche Definition des Teilhabe-Begriffs geben kann, da dieser in sehr vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, etc.) gebraucht wird und sich dadurch jeweils unterschiedlich gestaltet. Eine Befähigung und Ermächtigung zur Teilhabe, kann also als Auftrag aller in der Gesellschaft Lebenden aufgefasst werden.Wird im weiteren Verlauf dieser Arbeit der Begriff "Teilhabe" verwendet, geschieht dies vor dem Hintergrund der hier dargelegten Begriffsklärung.Im Folgenden soll der Teilhabebegriff nochmals in Bezug auf die Thematik "Behinderung" betrachtet und erörtert werden.
Barrierefreiheit - Die Umsetzung visueller Informationen in der Stadt Heidelberg
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Etwas sprichwörtlich "mit anderen Augen zu sehen" ist oft sinnvoll, da es einem zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen verhilft. Indem ich mich im Zuge dieser wissenschaftlichen Arbeit in die Lage von sehbehinderten Menschen versetzte, konnte ich die Stadt Heidelberg, in der ich lebe, auf eine ganz neue Weise kennen lernen. Mein Blick wurde geschärft für die Gestaltung des öffentlichen Raumes im Bezug auf Sehbehinderte und, wie deutlich werden wird, auch im Bezug auf alle Menschen. Es ist erfreulich, dass die verantwortlichen Planer vermehrt ihr Augenmerk auf dieses Thema legen. Konkrete Vorschläge für eine sehbehindertengerechte Gestaltung der Umwelt liegen vor, dennoch besteht teilweise großer Nachholbedarf bei deren Umsetzung.Die Hausarbeit besteht aus einem theoretischen Teil, in dem Kriterien aus der Fachliteratur zusammengestellt werden, und einem praktischen Teil, in dem über Untersuchungen an ausgewählten Orten in Heidelberg berichtet wird, die nach diesen Kriterien durchgeführt wurden. Wann immer das Fotografieren möglich und sinnvoll war, werden die Ergebnisse von Fotos begleitet.
Basiswissen Pädagogik bei Verhaltensstörungen
Bedeutung, Perspektiven und Probleme der Orofazialen Regulationstherapie zur Förderung bei Menschen mit Down-Syndrom
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Geistigbehindertenpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Erscheinungsbild des Down-Syndroms bzw. der Trisomie 21 ist mit einer Häufigkeit von zirka 1:700 bei Föten die am weitesten verbreitete Behinderungsform weltweit (Borlinghaus 2002: 5). Sie ist wahrscheinlich nicht nur die häufigste, sondern auch eine der in der Öffentlichkeit bekanntesten Formen. Allerdings musste ich häufig die Erfahrung machen, dass bezüglich des Down-Syndroms in der Öffentlichkeit eine ganz bestimmte Vorstellung vorherrscht. Den betroffenen Menschen wird untereinander nicht selten eine sehr große Ähnlichkeit unterstellt, die sich entweder auf ihr Äußeres oder sogar auf die Persönlichkeit bezieht. Ich bemühe mich in meiner Arbeit deshalb darum, dieser immer noch weit verbreiteten Pauschalisierung, einer gewissen Homogenität aller Menschen mit Down-Syndrom, zu widersprechen. Ich bin davon überzeugt, dass der Personenkreis mit Trisomie 21 eine ebenso große, wenn nicht größere Heterogenität aufweist wie derjenige ohne Trisomie 21. Kinder mit Down-Syndrom brauchen aufgrund ihrer Einschränkungen, die bei jedem anders sein können, natürlich andere Förderungen als Kinder ohne Down-Syndrom, aber mit deren Hilfe sind sie oft dazu in der Lage, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen und manchmal auch im kognitiven Bereich über andere Personen ohne jegliche Einschränkung hinauszuwachsen (siehe Kapitel 2: Praxisbeispiel). "Es ist daher nötig, sowohl die besonders leistungsfähigen Kinder mit Down-Syndrom ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern als auch die stärker beeinträchtigten Kinder angemessen zu berücksichtigen" (vgl. Wilken 1996: 14). In meiner Arbeit werde ich daher das Therapiekonzept nach Rodolfo Castillo Morales vorstellen, das ich aufgrund meiner persönlichen Kontakte zu Argentinien kennen lernte und das gegebenenfalls eine gute Therapiemöglichkeit für Menschen mit Down-Syndrom darstellt.
Behinderung als soziale Konstruktion
Beratung von und Beziehungsgestaltung mit Adressatinnen und Adressaten der Heilpädagogik
Besonderheiten des Bindungsverhaltens bei Kindern mit Autismus. Interaktionsprobleme als Signalstörung zwischen Menschen
Bewegungsaktivierendes Lernen mit digitalen Medien? Das Beispiel "Hopspot"
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Sonderpädagogik), Veranstaltung: Medienbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, das Thema Bewegungsaktivierendes Lernen mit digitalen Medien im Hinblick auf eine Analyse der Einsatzmöglichkeiten im Deutschunterricht an einer Sprachheilschule zu untersuchen. Die Arbeit wird in drei Teile untergliedert, in denen schrittweise verschiedene Aspekte behandelt werden. Abschnitt II widmet sich dem theoretischen Teil, Abschnitt III behandelt die praktische Umsetzung im Unterricht, während Abschnitt IV eine empirische Untersuchung umfasst. Im ersten Teil werden dabei insbesondere grundlegende Begriffe im Kontext des des Lernens und der Bewegung definiert, bevor dann auf den Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernen eingegangen wird. Es werden die Auswirkungen von Bewegung auf kognitive, emotionale, sensomotorische und soziale Lernprozesse untersucht, um die Bedeutung einer bewegten Lebensweise für den Bildungskontext zu verdeutlichen. Nachfolgend wird das Konzept der bewegten Schule als umfassende Methode zur Integration von Bewegung in den Schulalltag erläutert. Hier werden nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern auch die praktische Umsetzung sowie die positiven Auswirkungen einer solchen Schulstrategie aufgezeigt. Danach wird die praktische Umsetzung anhand des interaktiven Lernmittels "Hopspot" im Unterricht genauer erläutert.