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"G-Niveau". Etikettierung und Stigmatisierung in und durch die Schule?
"Learning by Doing" statt Lernen durch Lehren
"Me, Myself and I". Identitätsarbeit im Internet in Form von Moto-Vlogs
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zentrale Fragestellung dieser Bachelorarbeit ist, wie Identitätsarbeit generell und speziell im Internet in Form des Moto-Vlogs vonstatten geht, welche Strategien hierbei angewandt werden und was mögliche Grunde für diese Entwicklungen sein könnten. Um dies bewerkstelligen zu können, wird zuerst die Entstehung einer "Kultur des Selbst" und des Individualismus zeitgeschichtlich eingeordnet, die Bedingungen dafür geklärt und Zusammenhänge aufgezeigt. Darauf aufbauend werden Voraussetzungen, Mechanismen und Strategien im Bezug auf das Errichten eines Identitätskonstruktes im und abseits des Internets mit Fokus auf die Entwicklungsphase der Adoleszenz dargelegt sowie mögliche Probleme geschildert. Die Präsentation der Ergebnisse dieser Konstruktionsversuche ist im darauffolgenden Abschnitt zentral. Im Sinne einer erschöpfenden Untersuchung der on- und offline praktizierten Methoden der Selbstdarstellung, wird zunächst der generelle Grad an Authentizität diskutiert, den mediale Produkte erreichen können beziehungsweise ob sich Wahrhaftigkeit und mediale Darstellung nicht per se ausschließen. Auf diese Ausführungen hin werden die unterschiedlichen Formen der Selbstdarstellung im alltäglichen sowie medialen Kontext akkumuliert, die später vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und im speziellen kapitalistischer Einflussfaktoren und deren Bedeutung für das einzelne Individuum eingeordnet werden. Da an diesem Punkt der Arbeit eine solide Basis für das Verständnis von moderner Identitätsarbeit geschaffen worden ist, kann nun die Spezialform des Vlogs näher beleuchtet werden. Entsprechend der Etymologie vorgehend, liegt der Fokus zunächst auf den generellen Fragen, warum sich Menschen innerhalb der Blogging-Landschaft engagieren und wo Gemeinsamkeiten zwischen dem klassischen Tagebuch und dem "Web-Log" zu erkennen sind. Dabei wird ein Bezug zur vorsätzlichen Inszenierung von Privatsphäre und dem Motiv des "Beichtstuhls" in den Medien hergestellt. Inzwischen bei der bildlichen Komponente des Vlogs angelangt, werden genrespezifische Logiken der Plattform YouTube im Allgemeinen sowie hinsichtlich der Vlogs im Speziellen beschrieben und Zusammenhänge mit bereits Behandeltem aufgezeigt. Diese Theorien werden daraufhin anhand einer text- und teilweise auch bildhermeneutischen Untersuchung von 14 Moto-Vlogs überprüft. Die Ergebnisse werden im Anschluss diskutiert und in einem Fazit eingeordnet.
"Nicht normal!" oder hochsensitiv? Wie Lehrer hochsensible Kinder erkennen und unterstützen können
Hochsensitivität ist eine Veranlagung, die etwa zwanzig Prozent der Menschen haben. Sie beschreibt eine Wahrnehmungsbegabung, durch die innere und äußere Reize intensiver erlebt werden. Die Schulzeit mit ihren vielen Eindrücken stellt hochsensible Kinder vor besondere Herausforderungen. Doch wie erleben Kinder ihre Hochsensitivität? Und wie können erziehende Personen adäquat auf die betroffenen Kinder eingehen?Mithilfe von Interviews mit ausgesuchten Lehrpersonen hat die Autorin in diesem Buch unterstützende Maßnahmen im Umgang mit hochsensiblen Kindern erarbeitet. Der Arbeit auf der Beziehungsebene kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Außerdem wird erörtert, wie Lehrkräfte anhand verschiedener Verhaltensmerkmale, wie Introvertiertheit oder Verträumtheit, Kinder mit einer besonderen Wahrnehmungsfähigkeit erkennen können. Aus dem Inhalt:- Hochsensitivität- Hochsensible Kinder- Highly Sensitive Person (HSP)- Erhöhtes Empfindungsvermögen- Hochbegabung- Reizüberflutung
"Therapie statt Erziehung?"
"This War of Mine" - Ein Computerspiel zur Förderung von Moralkompetenz im formalen Bildungskontext der Sekundarstufe I und II?
"Wie ticken Jugendliche?"
(Un-)Doing Differences im Unterricht
A study on learning style preference in traditional learning environment
Academic Paper from the year 2024 in the subject Pedagogy - School System, Educational and School Politics, , language: English, abstract: The study examined learning style preference in a traditional learning environment. The specific aim is to determine the influence of individual learning styles on students' performance in Technical Drawing Subjects. The study adopted a quasi-experimental approach to determine learning style preferences in a class of 45 students. Learning style inventory was used as an instrument for data collection which was centered on isometric projection. The outcome of the treatments was analyzed using Multiple Regression and Pearson Product Moment Correlation Coefficient. The findings revealed that kinesthetic learners scored higher in the isometric projection test conducted followed by visual learners and auditory learners came last. Hypothetically, the result shows a significant difference in the three learning styles (visual, auditory, and kinesthetic). However, teachers' poor understanding of students' learning styles seems to be a source of concern to many education experts in Nigeria. Hence, the study recommends teachers' proper understanding and consideration of students' visual, auditory, and kinesthetic learning styles in a traditional learning environment in senior secondary schools in Nigeria.
A Teaching Unit on Summary
Document from the year 1991 in the subject Pedagogy - Miscellaneous Topics, grade: A, University of the West Indies (School of Education), course: Teaching of English - Methods, language: English, abstract: This paper will examine the purpose and value of summarizing through a close study of the various areas in which this skill proves to be essential and useful and will present an approach for teaching summary writing which will make it interesting and instructive to students. It proposes a teaching method which will afford students the opportunity to practice summarizing in a number of areas and for a range of different purposes, with the aim of helping them to see for themselves and to appreciate the practical benefits of being able to summarize. The teacher must use a combination of visual and aural aids in order to stimulate interest and increase motivation.It is recommended that the unit be divided into fourteen lessons; six of 35 minutes and eight of 70 minutes duration to be taught over a period of six weeks. While the subject will not have been exhausted in these fourteen lessons, students will have been provided with adequate foundation to assist them in becoming good summary writers. It is hoped that by the end of the unit students will have come to a realization of the purpose and value of summarizing in everyday life, in school and in the world of work.
ABC und andere Irrtümer über Orthographie, Rechtschreiben, LRS/Legasthenie
Abenteuerpädagogik und strukturale Bildungstheorie. Ein Versuch der Präzisierung des Bildungsbegriffs in der Theorie der Abenteuerpädagogik
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Philipps-Universität Marburg (Institut für Sportwissenschaft und Motologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt den Versuch dar, die bildungstheoretischen Erkenntnisse der strukturalen Bildungstheorie aufzuarbeiten und für die Abenteuerpädagogik fruchtbar zu machen. Der Fokus liegt auf der Beschreibung von Lern- und Bildungsprozessen im Lernebenenmodell sowie der Ausarbeitung des Bildungsbegriffes. Erstens schafft theoretische Präzisierung des bildungstheoretischen Kerns Anschlussmöglichkeiten an weitere wissenschaftliche Forschung für die Theorie der Abenteuerpädagogik. Bildungsprozesse in abenteuerpädagogischen Settings werden empirisch zugänglich. Zweitens liefert diese Arbeit durch die Verortung von Lern- und Bildungsprozessen im Abenteuermodell die Möglichkeit der Reflexion abenteuerpädagogischen Arbeitens auf neuen theoretischen Ebenen. Drittens werden die Möglichkeiten und Grenzen von Bildungsprozessen in der Abenteuerpädagogik schärfer formuliert, was zu einer genaueren Verortung der Abenteuerpädagogik führen kann. Angesichts der knappen zeitlichen Rahmung dieser Arbeit und der Zielstellung werden bestimmte Schwerpunkte gesetzt. So ist nicht Ziel der Arbeit, beide Theorien in ihrer ganzen Komplexität darzustellen. Auf Seiten der Abenteuerpädagogik wird sich auf die Darstellung der theoretischen Grundlagen der Abenteuerpädagogik, des Abenteuers und der Krise beschränkt. Auf Seiten der strukturalen Bildungstheorie wird auf eine ausführliche Darstellung der Entwicklung dieser Theorie sowie der empirischen Methoden zur Untersuchung dieser Theorie verzichtet. Dazu wird in Kapitel 1 die Theorie der Abenteuerpädagogik in der für die Arbeit wichtigsten Punkten dargestellt. Die Gesellschaftsanalyse Beckers sowie sein Verständnis von Fremde werden Einsichten in die Theorie des Abenteuers geben. Darauf folgen eine detaillierte Dar-stellung des Abenteuers und eine Zusammenfassung des Bildungsbegriffes in der Abenteuerpädagogik. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Bildungsverständnis der strukturalen Bildungstheorie Winfried Marotzkis. Nach Skizzierung der theoretischen Hintergründe wird das Lernebenenmodell Gregory Batesons beschrieben, da es als Grundlage dieser Bildungstheorie dient. Nach vertiefender Darstellung des von Marotzki verwendeten Subjektivitätsbegriffes wird der Bildungsbegriff erörtert. In Kapitel 3 werden die Schnittmengen und Unterschiede beider Theorien beschrieben, um abschließend das Bildungsverständnis der strukturalen Bildungstheorie für das Abenteuer aufzuarbeiten und in diesem verortet.
Active Teaching and Learning Methodologies in Higher Education
Anthology from the year 2019 in the subject Pedagogy - Miscellaneous Topics, , language: English, abstract: Active methodologies place the students at the center of the learning process and make them the protagonists of discovery, rather than just passive information receivers. The need to apply active teaching and learning methods in the educational process, including in higher education, is not in doubt. This is due to the modern stage of development of society, the stay in which requires from a person more personal improvement, professional skills, competence, ability to adapt to rapidly changing conditions, ability to make decisions and take responsibility for them. The authors of the current paper are professors from Omsk universities (Russian Federation). They explore the use of active teaching and learning methods as a way to meet nowadays needs in higher education.
Administrative Disregard can Affect National Examinations. An Example of the BTS Exam in Côte d'Ivoire
Scientific Study from the year 2023 in the subject Pedagogy - Higher Education, Félix Houphouët-Boigny University (Institute for Research, Experimentation and Education in Pedagogy), language: English, abstract: This study aims to understand the issues of administrative dysfunction on national exams in Côte d'Ivoire. We took the case of the BTS (Brevet de Technicien Supérieur) exam. We opted for qualitative dominant research on 19 new BTS 2018 eligible candidates, and our results revealed a flaw in the admission conditions, used to validate any candidacy. Candidates use this practice, either to comply with the conditions for a promise of employment or a promotion at work. Their age varies from 34 to 38. Finally, a network works discretely from the exam writing phase, to the thesis defense, against cash paid before service. This practice comes from a spirit of wage labor that puts the youth in a sort of wait-and-see attitude, detrimental to the development of Africa. The solution is a change of mentality based on the South Korean model.
Adoption in der DDR
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Dezember 1975 setzte ein Artikel im SPIEGEL das geteilte Deutschland in hellen Aufruhr. Es wurde über geheime Praktiken der DDR-Behörden berichtet, welche in einzelnen Fällen die versuchte Republikflucht mit einer Art Familienstrafe ahndeten. Kinder, deren Eltern bei der Flucht ertappt wurden, wurden an linientreue DDR- Bürger zur Adoption freigegeben. Es war eine der gröbsten Menschenrechtsverletzungen, die das SED-Regime je begangen hatte. Der SPIEGEL nannte diese Methode "Zwangsadoption", was von da als Synonym dieser Praktik stand.Heftige Diskussionen, Widerrufe aber auch Zugeständnisse seitens der DDR-Regierung kamen nach dieser SPIEGEL- Veröffentlichung zustande. Wirkliche Beweise hatte man zu dem Zeitpunkt jedoch nicht und das Thema Zwangsadoptionen ruhte bis in den Mai 1991. In der vorliegenden Arbeit werde ich das Thema Zwangsadoption als einen politisch motivierten Entzug durch den Staat darstellen. Zudem werde ich belegen, dass solche Praktiken in der damaligen DDR wirklich existierten und vor allem: dass es ein ganzes System gab, welches dahinter stand. Hierbei werde ich kurz auf die Adoption i Allgemeinen eingehen sowie auf die Jugendhilfe, welche in der DDR in Sachen Adoption und Zwangsadoption eine entscheidende Position einnahm.Weiterhin spielte das Erziehungsziel des Staates eine bedeutende Rolle, da dieser genau vorgab, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen hatten. Hierfür werde ich einige Paragraphen der DDR-Verfassung, der Jugendhilfeverordnung (JHVO) sowie des Familiengesetzbuches der DDR (FGB) erläutern, welche man zur Legitimation von Zwangsadoptionen missbrauchte. Auch nutzte die Jugendhilfe u. a. diese Rechtsgrundlagen, um sich hinsichtlich Zwangsadoptionen zu rechtfertigen.Der Fall der Familie Grübel brachte Mitte der 70er Jahre d Diskussion um Zwangsadoptionen ins Rollen. Er gilt als klassisches und zugleich extremes Beispiel einer politisch motivierten Zwangsadoption. Ihn sowie einige andere Fälle werde i zur Veranschaulichung erläutern. Der SPIEGEL nimmt hierbei eine entscheidende Stellung ein, da dieser in vielen Fällen von politisch motivierten Zwangsadoptionen recherchierte und einige unglaubliche Tatsachen aufdeckte.Weiterhin werde i auf d Gründe u Ursachen für Zwangsadoptionen eingehen, auf die wichtigsten Beweise in diesem Fall sowie auf die Hauptverantwortliche Margot Honecker.Zum Schluss werde ich zwei Urteilsbegründungen angeben, welche meines Erachtens sehr gut d perfide Ideologie des Staates veranschaulichen.
ADS - Eine theoretische und empirische Studie über die Wahrnehmung dieser Störung in der Primarstufe
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Abschlussarbeit des Lehramtsstudiengangs für die Primarstufe soll Aufschluss darüber geben, welche wissenschaftlich-theoretischen Erkenntnisse über das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) bestehen und wie unmittelbar Betroffene dieses Phänomen im Alltag wahrnehmen. Die Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern ist keineswegs ein Problem der heutigen Zeit, sondern sie wurde schon im 19. Jahrhundert von dem Kinderpsychiater Dr. Heinrich Hoffmann in der Geschichte vom "Struwwelpeter" thematisiert. Seine Schilderungen von einem sehr temperamentvollen, und vor Energie strotzenden Kind spiegeln die Merkmale einer ADS wider. Galt das Verhalten damals noch als ungewöhnlich, aber nicht als "krankhaft", ist es mittlerweile als wesentliche Störung anerkannt, die in der Öffentlichkeit heftig, kontrovers und überaus emotional diskutiert wird. Es hat den Anschein, dass sich inzwischen bei manchen Menschen ein vermeintlich nur "außergewöhnlicher Wesenszug" etabliert hat, der in Wirklichkeit aber ihre Fähigkeiten beeinträchtigt, und dass vor allem die Anzahl der ADS-Kinder stetig anwächst.Mir bot sich im Rahmen meines Studiums die Möglichkeit, an einer Selbsthilfegruppe für Eltern von ADS- Kindern teilzunehmen. Dabei hatte ich das erste Mal die Gelegenheit, im direkten Kontakt mit betroffenen Eltern mehr über ihre Sorgen und Probleme zu erfahren. Der Fragebogen für Lehrer und Eltern, den ich für diese Studie entwickelt habe, wird daher die Probleme dieser beteiligten Personen intensiv berücksichtigen.Um eine empirische Untersuchung durchzuführen, der eine Befragung vorausgeht, stellen die theoretischen Grundlagen eine Basis dar. Aus diesem Grunde werde ich nach Klärung von Begrifflichkeiten eine Übersicht über die theoretischen Grundlagen geben. Hier wird genau beschrieben, wie sich die Störung bei den Kindern zeigt, wie sie festzustellen ist und wie sie zustande kommen kann. Im Anschluss werde ich auf ausgewählte Therapiemöglichkeiten und konkrete Interventionen in der Primarstufe eingehen; die Präsentation der Interventionsformen soll möglichst kritisch erfolgen und Möglichkeiten sowie Grenzen aufzeigen.Abgerundet wird die Arbeit durch eine empirische Untersuchung zur Wahrnehmung einer ADS in der Grundschule, dabei werden, unter Wahrung der Anonymität und des Datenschutzes, die Erfahrungen/Meinungen der Lehrer und Eltern, die sie durch Beantwortung eines Fragebogens mitteilen, ausgewertet und kritisch interpretiert.
Adultism in Architecture. Are Children Being Discriminated Against by our Urban Surroundings?
Seminar paper from the year 2014 in the subject Pedagogy - Pedagogic Psychology, grade: 1,3, Free University of Berlin (Erziehungswissenschaften und Psychologie), language: English, abstract: This paper will present the idea that adultism, the discrimination against children in society, can be exhibited in a physical nature as well as a mental nature. When we look closely at our buildings and our urban surroundings, we discover for whom they were designed, and more importantly, for whom they were not designed. Not only does this tell us a lot about the distribution of power in society but also how we have accepted this order of things. The standard against which we have historically measured all things, has been healthy, male adults. The result of this order is not only that its makes the lives of the affected individuals, in this case the children, less convenient and comfortable, but it also can lead to very dramatic outcomes, when for example the emergency planning of buildings only takes adults into consideration.
AfD und Sexualpädagogik
Age as factor in language acquisition and learning
Aggression - Theorie und Theorie in der Praxis
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Sonderpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Aggression ist seit Menschengedenken ein zentrales Thema des Lebens. Ob in biblischen Geschichten, in Darstellungen antiker Kunst oder in der Kunstgeschichte allgemein; Aggression ist seit jeher ein wichtiges, weil Menschen gefährdendes und ein zugleich äußerst menschliches Thema, das "bibliotheksfüllend" (Nolting, 1997, S.15) ist. In den folgenden Ausführungen geht es ausschließlich um schädliche Aggression, nicht um die jedem Menschen vertraute Form von Aggression, die lebensimmanent ist.In Zeiten erhöhter Jugendkriminalität, zahlenmäßig gestiegener und an Schulen gemeldeter Gewalttaten, der alltäglich spürbar gestiegenen Zahl von gewalttätigen Übergriffen unter Gleichaltrigen und Bandengruppierungen, die ein hohes Gewaltpotential besitzen, stellt sich zunächst die Frage, wie es zu dazu kommt, die Frage nach dem 'Warum'. Nicht erst seit den Vorfällen an der Rütli-Schule stößt dieses Thema auch auf mediales Interesse. "Das hier ist brutaler Krieg. Sie bewaffnen sich mit Messern, Pistolen und Knüppeln, schlagen sich krankenhausreif, erpressen Schutzgelder. An vielen Schulen herrschen Angst und Schrecken" (Schubarth, 1994, S.21).
Aggression in der Grundschule - Erklärungsmöglichkeiten, Auftretensformen, Handlungschancen
Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Weingarten (Päd. Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungAggression und Gewalt waren schon immer brisante Themen und werden auch in Zukunft Be-standteil der menschlichen Existenz bleiben. Die Meinung, dass Aggressionen und Gewalt heute ein wesentlich größeres Problem darstellen als früher, ist immer häufiger anzutreffen. Vor allem hört man immer wieder, dass Kinder wesentlich aggressiver seien. Die Hauptursa-che für diesen Eindruck liegt vermutlich in den Berichten der Medien. Man hört von einem 15-jährigen Schüler, der seine Lehrerin mit 22 Messerstichen brutal ermordet hat oder von Gruppen, die anderen Kindern auflauern, sie erpressen oder quälen. In den USA häufen sich Fälle von jugendlichen Amokläufern, die Dutzende von Kindern erschießen. Die Allgemein-heit scheint sich der Gründe sicher zu sein: Man hört Schlagworte wie "Gewalt im Fernsehen" oder auch "Verwahrlosung". Inwiefern die Inhalte dieser Begriffe eine Rolle spielen, werde ich im Laufe der Arbeit klären.Nach einigen Definitionsvorschlägen und der Unterscheidung verschiedener Arten der Aggression, werde ich zunächst die wichtigsten Aggressionstheorien und Erklärungsmöglichkeiten darstellen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit biologischen Faktoren, mit soziologischen Erklärungen und psychologischen Theorien. Es folgt ein kurzer Vergleich der Ansätze. Nach den ersten beiden allgemeinen Kapiteln, werde ich in den folgenden Punkten direkten Bezug zur Schule herstellen. Zunächst werde ich in Kapitel 3 ein Modell aggressiven Schülerverhaltens darstellen. Kapitel 4 beschreibt konkrete Erscheinungsformen von Aggressionen in der Schule. Die wichtigste Frage wird allerdings sein, was die Schule und Lehrer unternehmen können, damit Aggressionen und Gewalt gar nicht erst zum Problem werden. Vorschläge zur Prävention aber auch konkrete Maßnahmen in akuten Fällen werden in Kapitel 5 aufgeführt.
Akademisches Selbstkonzept von Grundschulkindern. Big-Fish-Little-Pond-Effekt und das Internal/External-Frame-of-Reference Modell von Herbert Marsh
Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,1, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit werden Zusammenhänge zwischen dem akademischen Selbstkonzept von Grundschulkindern, deren Schulleistung sowie der von den Kindern wahrgenommenen elterlichen Kompetenzeinschätzung behandelt. Ziel der Arbeit ist es, die Rolle der Schulleistung in Form von Noten und die Rolle der Eltern als Quellen leistungsbezogenen Feedbacks im Zusammenhang mit den bereichsspezifischen akademischen Selbstkonzepten von Kindern zu untersuchen. Im ersten Teil wird der theoretische Rahmen der Arbeit festgelegt. Hierbei wird unter anderem neben der Theorie von William James auch der Einfluss des symbolischen Interaktionismus auf die Selbstkonzeptforschung thematisiert. In Anlehnung an James wird das hierarchische Selbstkonzeptmodell von Shavelson, Hubner und Stanton betrachtet. In Kapitel 2 wird zunächst kurz auf die Entstehung und Entwicklung des Selbstkonzepts eingegangen, bevor dann verschiedene Determinanten der Selbstkonzeptgenese aufgezeigt werden. Anschließend wird ein Überblick über unterschiedliche Quellen selbstkonzeptrelevanter Informationen gegeben und, bezüglich deren Verarbeitung, der Big-Fish-Little-Pond-Effekt sowie das Internal/External-Frame-of-Reference Modell von Marsh vorgestellt. Im Fokus des dritten Kapitels stehen neben der Definition des Begriffs und der Schulnote als Indikator für Schulleistung, die vielfältigen Bedingungsfaktoren schulischer Leistung. Auf der Grundlage des Makro-Modells der Bedingungsfaktoren schulischer Leistungen von Helmke und Schrader, werden die Einflussfaktoren auf verschiedenen Ebenen näher betrachtet. Kapitel 4 ist dem Einfluss wichtiger Bezugspersonen gewidmet. Schließlich befasst sich Kapitel 5 mit der Frage, inwieweit Zusammenhänge zwischen dem akademischen Selbstkonzept, der Schulleistung und der wahrgenommenen elterlichen Kompetenzeinschätzung bestehen. Außerdem wird die wahrgenommene elterliche Kompetenzeinschätzung als weiterer möglicher Einflussfaktor auf das Selbstkonzept sowie die Schulleistung mit einbezogen und zu den anderen beiden Konstrukten in Beziehung gesetzt. Mit Kapitel 6 beginnt der empirische Teil der Arbeit, in welchem die Zusammenhänge zwischen Selbstkonzept, Schulleistung und wahrgenommener elterlicher Kompetenzeinschätzung von Grundschulkindern in einer eigenständig durchgeführten Studie untersucht werden. In Kapitel 7 werden die Untersuchungsergebnisse in Bezug auf den aktuellen Forschungsstand diskutiert. Abschließend folgt eine Zusammenfassung der gesamten Arbeit.
Alles wird einfacher? Psychotherapie als Studium. Evaluation des subjektiven Umgangs von Psychologiestudierenden mit Veränderung in der Berufsausbildung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,3, Universität Hamburg (Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es gewesen, explorativ herausfinden, wie derzeitige Psychologiestudierende anstehende Veränderung in der Berufsausbildung durch die Einführung eines Psychotherapiestudiums wahrnehmen, und welche Aspekte aus dem aktuellen Studium den Umgang mit der Veränderung beeinflussen. Dazu wurden acht Psychologiestudierende mit dem Berufsziel ,,Psychotherapeut_in" in qualitativen Leitfadens-Interviews befragt. Induktive Kategorien wurden nach dem Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010a) erstellt und interpretiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studienmotivation und -erwartung, sowie aktuell im Studium wahrgenommene Problematiken die Bewertung der Veränderung beeinflussen. Zu den Problematiken zählen insbesondere fehlende Psychotherapie-Inhalte im Studium, Zeit- und Leistungsdruck und die Problematik der fehlenden Masterplätze. Die Interviewten erhoffen sich durch die anstehende Neugestaltung der Studiengänge Psychologie und Psychotherapie in Hinblick auf den Referentenentwurf des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz vom 03.01.2019 eine Verbesserung dieser Problemfelder. Sie befürchten gleichzeitig fehlende Übergangsregelungen, eine Verschlechterung der Ausbildungsqualität und haben nur geringes Vertrauen in eine Umsetzung. Die meisten Interviewten waren nur wenig über die anstehenden Veränderungen informiert und hatten keine Motivation, auf die Gestaltung des Gesetzes Einfluss zu nehmen, die über das Unterzeichnen von Petitionen hinausging. Es mangelte ihnen an Informationen, Zeit, Interesse, und der Überzeugung, Einfluss auf den Veränderungsprozess zu nehmen. Diese ,,mangelnden Ressourcen" sind unter anderem auf die aktuellen Problematiken im Studium zurückzuführen. Die praktische Relevanz liegt darin, dass konkrete Ansatzpunkte für mögliche Verbesserungen bei der Gestaltung des neuen Bachelorstudiums in Psychologie und Masterstudiums in Psychotherapie identifiziert werden konnten. Die Betroffenen sollten deswegen in jedem Fall mit in die Gestaltung einbezogen werden.
Ambiguiät und Ambiguitäts(in)toleranz
Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Gießen (Justus-Liebig-Universität Gießen), Veranstaltung: Pädagogische Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Mehrdeutige, unstrukturierte, erwartungswidrige, widersprüchliche und ungewohnte Situationen werden von manchen Menschen vermieden, von anderen wiederum gezielt aufgesucht. Beobachter fragen sich, warum die Menschen so unterschiedlich auf solche Situationen reagieren. In diesem Zusammenhang erscheint der Begriff der Ambiguität. Der Begriff der Ambiguität lässt sich aus dem Lateinischen ableiten. "Ambiguitas" bedeutet die Mehrdeutigkeit von Wörtern, Werten, Symbolen und Sachverhalten, Zweideutigkeit, Doppelsinn (Fremdwörter-Duden, 1990). Die Reaktionen auf Ambiguität (Ambiguitätsintoleranz bzw. Ambiguitätstoleranz) gehen auf bestimmte Charaktereigenschaften und Vorlieben zurück und korrelieren unterschiedlich stark mit ihnen. In meiner Semesterarbeit werde ich auf die schon erforschten Zusammenhänge der Skalen zur Erfassung der Ambiguitätsintoleranz mit anderen Frageninventaren zur Eigenschaftsmessung eingehen und nach Gemeinsamkeiten mit neuen Skalen suchen. Zusätzlich wird die subjektive Wahrnehmung der Ambiguität als eine relative Größe genauer betrachtet. Schließlich werden die nationalen Unterschiede in der Ambiguitätstoleranz zwischen Deutschen und Polen erwähnt.