Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
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"Aus Liebe?" Der Weg in die Zwangsprostitution durch die Loverboy-Methode
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sogenannte Loverboy-Methode ist eine perfide Form des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Die vorliegende Bachelor-Thesis widmet sich der Hauptrisikogruppe junger einheimischer Mädchen und Frauen im Alter von 11 bis 21 Jahren und verortet die Thematik in der sensiblen Entwicklungsphase der Adoleszenz. Täter geben sich als liebevolle Partner aus, bauen gezielt emotionale Abhängigkeiten auf, isolieren junge Mädchen und Frauen von ihrem sozialen Umfeld und drängen sie schließlich - unter dem Vorwand finanzieller Not, durch Manipulation, Drohungen oder Gewalt - in die Prostitution. Trotz ihrer Brisanz ist diese Methode wissenschaftlich bislang nur unzureichend erforscht, die Dunkelziffer gilt als hoch.Auf Grundlage entwicklungspsychologischer Theorien nach Erik H. Erikson und Robert J. Havighurst werden die besonderen Herausforderungen dieser Lebensphase - Identitätsfindung, Selbstbild, erste Liebesbeziehungen und sexuelle Erfahrungen - analysiert und in Bezug zur Anfälligkeit für die Loverboy-Methode gesetzt.Im Zentrum steht die Frage, welche Risikofaktoren junge Mädchen und Frauen besonders vulnerabel machen und warum sie trotz Ausbeutung häufig in der Beziehung verbleiben. Anhand eines systematischen Reviews bestehender Studien werden Täterstrategien, Täter-/Opfer-Dynamiken sowie gesundheitliche, psychische und soziale Folgen der Ausbeutung herausgearbeitet.Die Arbeit leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung eines bislang wenig beleuchteten Phänomens und zeigt praxisrelevante Implikationen für die Soziale Arbeit auf. Ziel ist es, Fachkräfte zu sensibilisieren, Präventionsansätze zu stärken und betroffene Mädchen früher zu erkennen sowie wirksam zu unterstützen.
"Community Organizing von unten"? "Community Organizing" und "Sozialarbeit von unten" im Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,1, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird vesucht, eine Antwort auf folgende Frage vorzulegen: Inwiefern lassen sich Gedanken des "Community Organizings" in Karam Khellas "Sozialarbeit von unten" wiederfinden und ließe sich ein "Community Organizing" in diesem Sinne denken? Die Arbeit wird in einem Vergleich versuchen, die Möglichkeit einer Verknüpfung der beiden Ansätze zu betrachten.Im Pandemiejahr 2020 zeigte sich eines besonders: Krisen treffen nicht die gesamte Gesellschaft gleichermaßen. Besonders hart treffen sie die, die bereits vor der Krise finanziell schlechter gestellt waren. Diese verzeichnen besonders häufige und besonders starke Verluste in ihrem Einkommen. Gleichzeitig berichtet die Tagesschau, dass Milliardär*innen weltweit, ihr Vermögen während der Pandemie weiter vergrößern konnten. Diese Entwicklung ist jedoch keine neue, so wächst die Armut in Deutschland seit Jahren. Und das, obwohl Deutschland gleichzeitig ein Wirtschaftswachstum verzeichnete. Als logische Konsequenz sollte man erwarten, dass die Soziale Arbeit sich dieser Entwicklung laut und kämpferisch entgegenstellt. Jedoch ist das Gegenteil der Fall. Die Soziale Arbeit passt sich der Politik, die diese Entwicklung fördert, weitestgehend an und individualisiert Problemlagen ihrer Adressat*innen. Ein wirklicher Widerstand in der Sozialen Arbeit ist nicht wahrnehmbar. Eine solche Entwicklung der Gesellschaft unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen hatte Karl Marx jedoch bereits Mitte des 19. Jahrhunderts prognostiziert. Er sagte vorher, dass sich die finanziellen Mittel bei einigen Wenigen sammeln würden, während große Teile der Gesellschaft immer ärmer würden. Selbstverständlich lässt sich darüber streiten, bis zu welchem Ausmaß Marx recht behielt. Jedoch ist es einen Gedanken wert, hier nach Alternativen zu suchen. 1982 veröffentlichte Karam Khella sein Werk "Sozialarbeit von unten", welches einen Ansatz der Sozialen Arbeit basierend auf marxistischer Theorie präsentierte. Inzwischen ist diese Theorie jedoch weitestgehend aus dem Wissenschaftsdiskurs Sozialer Arbeit verschwunden. Die Gemeinwesenarbeit umfasst jedoch einen Ansatz, der auf den ersten Blick einige methodische Ähnlichkeiten zu Khellas Ansatz aufweist: Das "Community Organizing".
"Es is ned wie's kimmt...es is wie man's nimmt!". Konstruktiver Umgang mit Gewalt und Konflikten im stationären Kontext
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: Gut, Fachhochschule OberÖsterreich Standort Linz, Veranstaltung: Lehrgang zur Weiterbildung gem. §9 FHStG idgF "Akademische/r Sozialpädagogische/r Fachbetreuer/in, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die latenten Formen von Gewalt und deren Folgewirkungen im gesellschaftlichen und insbesondere im Kontext der sozialpädagogischen Arbeit in stationären Einrichtungen. Im ersten Teil befasse ich mich mit der Definition und den Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt. Ich lege darin dar, dass man unterscheiden muss, zwischen naturgegebener und evolutionär entwickelter Gewalt. (gewaltig ¿ gewalttätig)Behandelt werden die diversen Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt, deren Entstehung und Zusammenhänge. Des Weiteren beleuchte ich sowohl die alltägliche Gewalt, wie auch jene, die anerzogen und antrainiert ist. Speziell im Kontext der in der stationären Jugendbetreuung erfahrenen Gewaltpotentiale und deren Vorbeugung, Vermeidung sowie Bekämpfung. Konflikte und deren Lösung (Lösungsansätze) bilden den dritten Teil der Arbeit. Nach der Frage von kommunikatorischen Entstehungen und dazugehörigen Lösungsansätzen richtet sich der letzte Teil der vorliegenden Arbeit. Den Abschluss bildet ein Resümee, welches meine eigenen Ideen und Gedanken beinhaltet.
"Eure Armut kotzt mich an" - Die Nachhaltigkeit der Wohnungslosenhilfe in Linz
"Herkunft bestimmt die Bildung"
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht."- Zur Bedeutung des Humors in der Sozialen Arbeit
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Nordhausen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesundheitsfördernde Potenzial von Humor wird seit Jahrzehnten, u.a. in der Psychotherapie, der Medizin und in der Krankenpflege, untersucht und genutzt. Indessen scheint seine Bedeutung als Ressource für die Soziale Arbeit nur allmählich erkannt und thematisiert zu werden. Die vorliegende theoretische Abhandlung geht der Frage nach, was Humor als facettenreiches Phänomen ausmacht und inwiefern Humor und Soziale Arbeit zusammenkommen können. Im Rahmen der theoretischen Auseinandersetzung stehen u.a. Definitionen, die historische Entwicklung, Theorien, Funktionen und Wirkungen von Humor im Fokus der Betrachtung. Die sich anschließende, praktisch orientierte Auseinandersetzung bildet den Kern dieser Arbeit und widmet sich dem Verhältnis von Humor und Sozialer Arbeit. In diesem Rahmen finden zwei Dimensionen besondere Beachtung. Einerseits wird das Potenzial von Humor im Zusammenhang sozialarbeiterischer Beratungstätigkeit untersucht. Der Fokus liegt hier auf den Funktionen, die Humor, als Instrument im Beratungskontext, inne haben kann und auf der Auseinandersetzung mit einer ausgewählten Humormethode. Andererseits steht Humor als Haltung und seine Bedeutung für den Sozialarbeiter im Mittelpunkt des Interesses. Entsprechend dieser Schwerpunkte werden ebenso Voraussetzungen und Grenzen des Humoreinsatzes und Wege zur Entwicklung des individuellen Humors behandelt.Hiermit lade ich den Leser recht herzlich auf eine Exkursion in die Welt der Möglichkeiten des Humors ein. Diese Arbeit soll den Interessenten, neben ihren Alltagserfahrungen von Humor, viele neue Facetten des Phänomens aufzeigen, unkonventionelle Perspektiven im Rahmen der Berufspraxis eröffnen, sie womöglich zum Experimentieren ermutigen oder zu weiteren Recherchen oder gar Fortbildungen anregen.
"Killerspiele" als soziale Interaktionsräume
"Konstant da sein". Zur Bedeutung einer traumapädagogischen Haltung im stationären Kontext
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe, Note: 1,0, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz) (Hochschule Koblenz), Veranstaltung: Bachelorthesis, Sprache: Deutsch, Abstract: In stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe findet man viele Kinder, die aufgrund von Versorgungslücken sowie körperlicher und sexueller Gewalt Erfahrungen traumatischer Qualität hinter sich haben. In dieser Bachelorthesis wird eine traumapädagogische Herangehensweise untersucht, die vermeintlich destruktive und auffällige Verhaltensweisen von Kindern als Ausdruck eines "guten Grundes" interpretiert, der ihre Überlebensstrategien widerspiegelt. Häufig werden diese Verhaltensweisen jedoch nicht wahrgenommen oder hinterfragt. Kinder, die sich so verhalten, werden häufig als "schwierig" oder "nicht tragbar" abgestempelt. Im Fokus dieser Arbeit steht die Frage, wie Traumafolgestörungen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Bindungs- und kognitive Entwicklung, speziell in den ersten drei Lebensjahren, zu verstehen sind.Traumapädagogik als eigenständiges Fachgebiet geht über eine bloße Haltung hinaus. Sie schafft eine wesentliche Verbindung zu Kindern und Jugendlichen, die enormes Leid erfahren haben und dennoch ihren Weg fortzusetzen versuchen. In diesem Zusammenhang werden Grundsätze und Interventionen der Traumapädagogik erläutert, die in stationären Einrichtungen einen sicheren Ort für die Betroffenen schaffen können - einen Ort, der sich deutlich von den erlebten unsicheren Verhältnissen abhebt. Dabei wird die Bedeutung einer bewussten traumapädagogischen Haltung betont, um den wiederholten Beziehungsabbrüchen entgegenzuwirken, die viele Kinder in der Kinder- und Jugendhilfe erfahren.
"Manchmal schreit sie den ganzen Tag" - Belastungen in Familien mit autistischen Kindern und Möglichkeiten sozialpädagogischer Unterstützung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Motivation, eine Diplomarbeit über die Belastungen von Familien mit autistischen Kindern und den Möglichkeiten der Unterstützung zu schreiben, ist durch meine Erfahrungen aus der Arbeit mit einem autistischen Mädchen und ihrer Familie entstanden. Seit über vier Jahren betreue ich ein Mädchen mit frühkindlichem Autismus in ihrer Familie im Rahmen des Familienunterstützenden Dienstes. Darüber hinaus betreue ich seit eineinhalb Jahren dieses heute neunjährige Mädchen als pädagogische Schulbegleitung in der Schule. Durch diese lange Zeit der kontinuierlichen Betreuung habe ich einige der Belastungen, welche die Eltern und Geschwister täglich erleben, kennen gelernt und selbst erfahren.Die vorliegende Arbeit setzt sich mit folgenden Fragestellungen auseinander:Welche Belastungen erleben die Eltern von Kindern mit frühkindlichem Autismus?Welche Unterstützungen erleben die Eltern als hilfreich?Welche Unterstützungsangebote benötigen die Eltern?Welche Unterstützungsangebote gibt es?Wie kann ein sozialpädagogisches Unterstützungskonzept aussehen, welches bestehende Angebote optimal ergänzt?Mit dieser Diplomarbeit möchte ich die Belastungen von Eltern mit autistischen Kindern aufzeigen, da insbesondere im deutschsprachigen Raum bisher nur wenige wissenschaftliche Publikationen zu den Belastungen von Eltern mit autistischen Kindern vorhanden sind.Ein weiteres Anliegen ist mir sowohl Eltern von autistischen Kindern als auch professionell Tätige über Autismus zu informieren und ihnen einen Wegweiser über Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
"Mobbing ist Chefsache". Handlungsstrategien für Vorgesetzte in Mobbingsituationen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,8, Alice-Salomon Hochschule Berlin , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit liegt der Fokus auf Handlungsstrategien der Prävention und Interventionen gegen Mobbing seitens der Führungskräfte. Aus diesem Grund wird bewusst auf die Darstellung von Möglichkeiten der persönlichen Gegenwehr aus Sicht der Mobbingopfer, wie rechtliche Maßnahmen und betriebliche bzw. außerbetriebliche Unterstützungsangebote, verzichtet.Die Begrifflichkeit Mobbing wird in der heutigen Zeit oft inflationär verwendet, nicht jeder Konflikt am Arbeitsplatz und jede Auseinandersetzung lässt sich als solche bezeichnen. Deshalb ist es notwendig, in der Arbeit zunächst die Begrifflichkeit Mobbing zu definieren und abzugrenzen, um korrekte Einschätzungen zu ermöglichen. Im zweiten Schritt wird anhand der Verlaufsmuster und Ursachen untersucht, welche Präventionsmaßnahmen sich zur wirksamen Mobbingvermeidung eignen. Abschließend werden mögliche Interventionen, auch mit Blick auf ihre praktische Einsetzbarkeit im Verlauf von Mobbingprozessen, vorgestellt. Mobbing im Arbeitskontext gab es schon immer. Doch die Sensibilität gegenüber Mobbing ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Systematische und zielgerichtete Übergriffe und Schikanen am Arbeitsplatz sind in Unternehmen keine Ausnahmeerscheinung, sondern haben sich zu einer ernstzunehmenden Problemstellung entwickelt. Erhöhter Leistungsdruck und eine angespannte Arbeitsmarktsituation lassen die Thematik noch aktueller werden. Mobbingopfer laufen Gefahr, durch psychosomatische gesundheitliche Schädigungen ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Vorgesetzte sehen sich in der Verantwortung, Imageschäden vom Betrieb abzuwenden und hohe Kosten in Rechtsstreitigkeiten und Personalneugewinnung zu vermeiden. Wissenschaftler und Mediziner sowie Gewerkschaften, Betriebsräte und die Medien beschäftigen sich mit der Thematik, nicht zuletzt weil Mobbing weitreichende individuelle Folgen sowie hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe bewirkt.
"Powerful - Smile - Kids". Ein Konzept zur Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema der Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Im Zentrum steht hierbei die Frage anhand welcher präventiven Maßnahmen sich die Selbstwirksamkeitspotentiale der KlientInnen stärken lassen können. Vorliegend besteht das Interesse darin, vor dem Hintergrund der aktuellen fachlichen Diskussion, Möglichkeiten zur nachhaltigen Präventions- und Interventionsarbeit vorzustellen, um einer fortschreitenden Zunahme der Prävalenz der Adipositas vorzubeugen. Die Bearbeitung der Fragestellung erfolgt daher auf einer kreativen Herangehensweise. Die herangezogenen Quellen repräsentieren größtenteils den aktuellen Stand der wissenschaftlich-fachlichen Diskussion. Da wesentliche Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Stand der Forschung nicht ausschließlich deutschlandweit erbracht wurden, wurde auch auf Studien anderer Nationen zurückgegriffen, von denen sich teilweise lediglich Zusammenfassungen ausfindig machten, daher musste sich teils auf Sekundärliteratur berufen werden. Die Erkenntnisse zur gegenwärtigen Forschung verdeutlichen, dass die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zunahm. Hierbei ist eine bereits im Kindes- und Jugendalter diagnostizierte Adipositas mit beachtlichen Begleit- und Folgeerkrankungen assoziiert. Aufgrund der multikausalen Adipositasgenese, erscheint ein rein verhaltensorientierter Präventionsansatz langfristig wenig Erfolge zu versprechen, vielmehr bedarf es einer Verzahnung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen. Daher greift das erarbeitete Projektkonzept die Wichtigkeit der Kombination von sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventiven Maßnahmen auf. Durch die multikausale Verzahnung der Projekt- Bausteinbereiche "Bewegung", "Ernährung" und "psychosoziale Betreuung" erfolgt eine multidisziplinäre Herangehensweise, die es ermöglichen soll, der Prävention der multikausalen Adipositasgenese gerecht zu werden. Insbesondere vermag das Projektkonzept hierbei Maßnahmen vorstellen, die der Stärkung der Selbstwirksamkeitspotentiale der KlientInnen dienen. Durch die frühzeitig, an der Lebenswelt orientiere Ausrichtung der auf Empowermentstrategien ausgerichteten Methoden, symbolisiert das Projektkonzept einen potentiellen Ansatz für die Umsetzung nachhaltiger Präventionsarbeit, die langfristig allumfassende Gesundheitschancen steigern und Kosten im gesamtgesellschaftlichen System zu reduzieren versucht.
"Schemas". Frühkindliche Verhaltensmuster als Ausgangspunkt sozialpädagogischen Handelns
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen vorliegender Arbeit soll die auf Piagets Arbeit zur kognitiven Entwicklung von Kindern beruhende Methode rund um das "Schemata-Modell" in Theorie und Praxis beleuchtet werden. Am Beispiel des Kinder- und Familienzentrums St. Josef in Stuttgart wird aufgezeigt, wie mit dem Schemata-Modell in der alltäglichen Arbeit einer Kindertagesstätte umgegangen werden kann. Es gibt bisher kaum deutschsprachige Literatur, welche dieses Thema kompakt zusammenfasst und in Theorie und Praxis darstellt. Dies gab für die Autorin den Anstoß, sich im Rahmen ihrer Diplomarbeitnäher mit dem Schemata-Modell auseinanderzusetzen.Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit soll kurz die Entstehung der Early Excellence Centres skizziert und im Anschluss Konzepte und Leitgedanken dieses pädagogischenAnsatzes in Bezug auf Kinder, Eltern und Gemeinwesen dargestellt werden. Anschließend wird auf die theoretischen Grundlagen des Schemata-Modells eingegangen, wobei hier in erster Linie die entwicklungspsychologischen Theorien vonPiaget, aber auch deren Weiterentwicklung durch Chris Athey von Bedeutung sind.Auch die Kritik der Forschungsgemeinschaft an diesen Theorien wird im Rahmen dieses Kapitels aufgezeigt. Im Anschluss an die tabellarische Darstellung von insgesamt 41 Schemas wird die praktische Arbeit mit diesen Handlungsmustern erläutert und unterschiedliche Instrumentarien zur Kinderbeobachtung dargestellt. Anhand eines exemplarischen Portfolios aus dem Pen Green Centre in Corby, soll diese Form der Bildungsdokumentation vorgestellt werden. Auch die besondere Bedeutung der Kooperation zwischen Eltern und Fachkräften wird in diesem Kapitelberücksichtigt.Um einen Einblick in die Praxis zu geben, werde ich in Kapitel 6 die pädagogische Arbeit der Kita 7 des Kinder- und Familienzentrums St. Josef in Stuttgart-Ost beschreiben. Nach dem Familienzentrum Schillerstraße in Berlin soll diese Einrichtung das zweite Early Excellence Centre Deutschlands werden. Die Umstellung auf den Early-Excellence-Ansatz hat dort im Herbst 2007 begonnen und nimmt momentanimmer mehr Gestalt an. Im Rahmen dieser Arbeit hatte ich die Möglichkeit, an mehreren Coaching-Veranstaltungen für Fachkräfte der St. Josef gGmbH zum Thema Beobachtung und Dokumentation teilzunehmen. Die Ergebnisse innerhalb dieser Coachings werde ich in Kapitel 6 ausführlich beschreiben.
"There`s no place like home". Die Entwicklung, Ursachen und Dimensionen von Obdachlosigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Soziale Arbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem der Obdachlosigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. In der amerikanischen Geschichte lassen sich verschiedene Formenvon Obdachlosigkeit finden. Wohnungslose werden entweder zu einem bestimmten Zeitpunkt oder über einen längeren Zeitraum hinweg gefasst.Sinkende Löhne zusammen mit hohen Arbeitslosenraten lassen die Armut ansteigen und vergrößern das Risiko, obdachlos zu werden. Erschwingliche Wohnungen sind in den USA dazu selten. Obwohl es nur wenige Studien zum Auftreten von Obdachlosigkeit auf dem Land gibt, ist dieses Problem dort durchaus vorhanden. Die Gebiete, in denen Obdachlose leben, sind meist sehr großflächig und schwer zugänglich, was die Erreichbarkeit von sozialer Hilfe schwierig macht. DerGroßteil aller Untersuchungen zur Obdachlosigkeit findet in den Ballungsräumen von Großstädten statt. Hier werden die Zielpersonen in den Notunterkünften und Essensausgaben leichter erreicht. Eine stark anwachsende Gruppe Betroffener sind Familien mit Kindern. Alleinstehende Personen sind durch soziale Faktoren wie Suchtmittelabhängigkeit oder häusliche Gewalt durch Obdachlosigkeit gefährdet. Viele amerikanische Kinder werden aufgrund der schwierigen Verhältnisse in Notunterkünften von ihren Eltern getrennt und kommen zeitweise bei Verwandten oder Freunden unter. Jugendliche Ausreißer ziehen das Leben auf der Strasse der häuslichen Gewalt und der Vernachlässigung durch die Eltern vor. Eine spezielle Gruppe sind die wohnungslosen Kriegsveteranenin den USA. Ob Ursache oder Folge: Begleitumstände von Obdachlosigkeit sind Erkrankungen wie Alkoholismus oder Drogensucht, geistige Behinderungen, medizinische Unterversorgung und Sozialisationsdefizite.Auf Landes- und Bundesebene gibt es ein breites Leistungsspektrum. Dazu kommt eine hohe Präsenz von gemeinnützigen Wohlfahrtsorganisationen. Das Konzept der Rescue-Mission beispielsweise stützt sich auf die Kombination von materieller Grundversorgung und religiöser Erziehung.Zwei verschiedene Arten der Obdachlosenhilfe ermöglichen es den Betroffenen, die Nächte in geschützter Umgebung zu verbringen und eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln zu erhalten: [...]
"Trink, wenn du ein Mann bist!" - Zur Entwicklung steigenden Alkoholkonsums bei männlichen Jugendlichen und den daraus entstehenden Anforderungen an soziale Arbeit
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,7, Hochschule Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Erschreckende Meldungen über Jugendliche, die sich auf Flatrateparty bis zur Bewusstlosigkeit, sogar bis ins Koma betrinken, konnten im Frühjahr / Sommer 2007 in den Medien und politischen Diskussionen verfolgt werden. Vor allem männliche Jugendliche scheinen diesem Phänomen nachzukommen. Es konnte der Eindruck entstehen, dass sich ein Gros der Jugendlichen diesem maßlosen Alkoholkonsum hingibt. In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob die Jugendlichen tatsächlich so viel trinken und wie Soziale Arbeit darauf reagieren kann.Die ersten Kapitel setzen sich mit den Begriffen Jugend und deren Lebenswelt, das allgemeine Bild von Männern und Männlichkeit und dem entstehenden Druck, diesem Bild nachzukommen auseinander. Weiter werden die Wirkungen und Folgen von Drogen und im Besonderen Alkohol beschrieben sowie die Haltung der Werbung und einzelner Parteien gegenüber Flatratepartys. Das Trinkverhalten und der Konsum von Alkohol sowie die Motivation der Jugendlichen werden sich im fünften Kapitel gewidmet. Vor dem Fazit werden die Aufgaben Sozialer Arbeit genannt und das Projekt HaLT - Hart am Limit analysiert.Einleitung 31 Die Jugend 51.1 Definition: Jugendliche 1.2 Zum Begriff Lebenswelt1.3 Lebenswelt und Interessen der Jugendlichen 2 Wann ist ein Mann ein Mann? - Mannsbilder und Mannserwartungen 112.1 Bilder vom "typischen Mann"2.2 Diskrepanzen zum Idealbild3 Drogen und Sucht 183.1 Definition: Drogen 3.2 Sucht 4 Alkoho 244.1 Geschichte, soziale Gewohnheiten, Zahlen und Fakten 4.2 Wirkungen und Folgen des Alkoholkonsums4.2.1 Wirkung auf Körper und Psyche4.2.2 Folgen für Körper und Psyche, soziale Konsequenzen 4.3 Werbung und Politik Exkurs: Flatrate-Partys und deren Verbot4.4 Trinkverhalten nach Typisierung5 "Trink, wenn du ein Mann bist" 375.1 Alkopops als Einstieg 5.2 Einfluss der Werbung auf das Trinkverhalten Jugendlicher 5.3 Alkoholkonsum männlicher Jugendlicher5.4 Motivationen5.5 Verfügbarkeit von Alkoholika6 Anforderungen an die Soziale Arbeit 496.1 Kampagne "Na TOLL!" / Bist Du stärker als Alkohol?" 6.2 Prävention in Fahrschulen 6.3 Offene Tür / Jugendzentrum6.4 Mitternachtssport6.5 Projekt HaLT 7 Fazit 578 Literaturverzeichnis 619 Anhang
'Getting it Right for Every Child'. Expert views on multi agency social work and child welfare in Scotland
Research Paper (postgraduate) from the year 2015 in the subject Social Work, , language: English, abstract: The present research focuses on investigating the potential impact of the Scottish 'Getting it Right for Every Child' (GIRFEC) program intended to improve children's welfare. GIRFEC supports multi-agency work along with the delivery of children's care and assessment processes. As GIRFEC is a tested and maintained national approach for striving to work for the betterment of the children and young people living across Scotland, the researcher will carry out a research-based study to look for the strengths and weakness since it was implemented.A qualitative study was conducted by the researcher by interviewing volunteers and social workers that have been working in children care agencies. Semi-structured interviews were conducted to identify the research questions which were developed. The research revealed that there had been a positive and potential impact of GRIFEC for supporting multi-agency working to assist in children care. The strengths of the multi-agency cooperation included better collaboration, higher awareness of the project, better care for children, and better problem-solving by providing a combination of different social workers and volunteers to care for the children. However, at the same time the volunteers and the social workers also believe that there are certain limitations which also need to be highlighted.
'Ich bin auch noch da'. Förderung der Resilienz zur positiven Beeinflussung der psychosozialen Entwicklung von Geschwistern behinderter oder chronischer erkrankter Kinder
In einer Familie haben sowohl Eltern als auch Geschwister großen Einfluss auf die Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Ist ein Kind schwer behindert oder chronisch erkrankt, verändert sich die Familien- und Lebenssituation für alle Beteiligten erheblich. Insbesondere aber für die nichtbeeinträchtigten Kinder kann diese Situation phasenweise oder dauerhaft sehr belastend sein. Ist schon das Leben mit einer eigenen schweren Behinderung kaum vorstellbar, so lässt sich nur vermuten, wie schwierig sich das Leben der Eltern eines behinderten Kindes unter diesem Gesichtspunkt darstellt. Der Aspekt, Geschwister eines beeinträchtigten Kindes zu sein, erscheint dagegen fast bedeutungslos. Es überwiegt die Ansicht, dass sich die unversehrten Kinder ohne Hindernisse entwickeln können, auch wenn sie teilweise altersuntypische Aufgaben übernehmen, von ihnen Rücksichtnahme erwartet wird und sie von ihren Eltern nur unzureichend beachtet werden.Dieses Buch befasst sich mit der Situation von Geschwistern behinderter Kinder und der Frage, welche Faktoren Resilienz fördern, um die Heranwachsenden positiv in ihrer psychosozialen Entwicklung zu beeinflussen. Ferner wird auf Einflüsse eingegangen, die diese Entwicklung gefährden können. Abschließend wird untersucht, welcher resilienzfördernder Unterstützungsmöglichkeiten Geschwister behinderter Kinder und deren Familien in diesem Zusammenhang bedürfen.Aus dem Inhalt:- psychosoziale Entwicklung;- Resilienzförderung;- Intrafamiliäre Beziehungen;- Geschwisterbeziehung;- Soziales Umfeld
(Anti-)Rassismus in Kinder- und Jugendliteratur
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Politikwissenschaft), Veranstaltung: Rassismuskritik und antirassistische Bildung, Sprache: Deutsch, Abstract: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.[...]", wurde am 10 Dezember 1948 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verkündet.Die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 aller UN- Mitgliedsstaaten sichern jedem Menschen dieser Welt die gleichen Grundrechte zu. Der Umstand, dass nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und der Shoah der Nationalsozialisten, die Menschenrechte durch die UNO-Vollversammlung deklariert wurden, hat seine Begründung auch darin, dass Menschenrechte bis dato immer wieder übergangen wurden.Doch Rassismus, Fanatismus und Genozid sind keine rein historischen Ereignisse, sondern aktuell relevant.Auch der Begriff 'Rasse', der in Artikel 2 der Charta der Menschenrechte die Unterscheidung von Menschen auf Grund biologischer Merkmale vornimmt und somit eine angebliche Beseitigung der 'Rassekategorien' unterläuft, zeugt davon, dass Rassifizierung auf institutioneller Ebene genau wie im sozialen Sektor existent ist.In unserer weißen 'toleranten' Mehrheitsgesellschaft sind wir stets bemüht akzeptierend, nicht rassistisch zu sein und 'Fremde' zu integrieren. Menschen mit Migrationshintergrund gehören inzwischen selbstverständlich zu unserer Lebenswelt. Dennoch haben laut gängigen Tageszeitungen zwei dreiundzwanzigjährige 'Albaner, Türken, Marokkaner etc.' einen Kiosk überfallen. Auch alltägliche Begegnungen und Situationen wie die 'polnische' Putzfrau in der Schule, die vor zwanzig Jahren als Diplomingenieurin nach Deutschland kam, oder der 'namibische' Toilettenmann bei MC Donalds, der sich sein Leben in Deutschland anders vorgestellt hat, zeigen wie gängige Klischees und strukturelle sowie institutionelle Rassismen unaufgebrochen gelebt und weitergegeben und reproduziert werden. Ziel dieser Arbeit ist eine kritische Auseinadersetzung mit Rassismus reproduzierenden Konzepten und deren Integration in Kinder- und Jugendliteratur.Im Folgenden wird auf Identitätskonstruktion durch Projektion und Anerkennung eines 'Anderen' eingegangen und wie sich aus dieser Abgrenzung mangels Reflexion Rassismen bilden können. Des weiteren werden die Probleme die sich aus Antirassismus als Gegenentwurf zu Rassismus ergeben angesprochen. Zusätzlich wird das 'Fremde' als literarisches Mittel angesprochen und im Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur beleuchtet. (...)
A Cross-Cultural Study of Pragmatically Requestive Speech Act Realization Patterns
Doctoral Thesis / Dissertation from the year 2014 in the subject Pedagogy - Intercultural Pedagogy, British University in Dubai, course: TESOL, language: English, abstract: Since there have been few pragmatic studies, especially at the local level, that have dealt with the adolescents, and since the language and culture are inseperable, this study examines pragamtically requestive speech acts realizations patterns between English native and non-native adolescents in Dubai, UAE and Ismailia, Egypt. It looks at how the speech acts' requesting strategies differ across different cultures in terms of the social distance, size of imposition and power. It also looks at the types of politeness strategies, which could increase or decrease the degree of the imposion on the hearer(s), employed by the two groups in terms of the aforementioned sociolinguistic variables.The subjects of this study were divided into two groups. the first group consists of 30 English native adolescents from UK, US and Canada while the second group consists of 30 English non-native adolescents from Pakistan, United Arab Emirates, Egypt, Iran, Malaysia, India, Germany and Philippines.The study have utilized the Discourse Completion Tests (DCTs) distributed to the voluntary students. It revealed significant differences between the two groups in employing the request's strategies. Additionally, it revealed significant differences between them in employing the politeness strategies.This study provides implications to the students, teachers, educational syllabus designers, decision makers, authors for preventing pragmatic failure/ error to happen and for facilitating effective communications across cultures, too.
A narrative inquiry of first paternal experience and personal growth: the pathway to being a father
Master's Thesis from the year 2013 in the subject Social Work, grade: A-, The Chinese University of Hong Kong (Master of Arts), course: Values Eduation, language: Chinese, abstract: For most new fathers, the paternal experience can be a chaos and a miracle, depending on how you interpret it. This is a narrative approach from the perspective of six fathers, who shared their happiness and sadness being a father with their own words. They discovered a lot during this paternal journey, what makes them more mature and reflective, even more man.
A Study On Breach Of Contract By Health Insurance Companies In India
Achtsamkeit als Mittel zur Stressbewältigung und -prävention im Kontext der Sozialen Arbeit
Bachelorarbeit aus dem Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Vorliegende Bachelor-Thesis beschäftigt sich mit dem Thema Achtsamkeit im beruflichen Kontext der Sozialen Arbeit. Wird Achtsamkeit anhand des gut erforschten MBSR-Konzepts nach Kabat-Zinn mit den beruflichen Belastungen und Arbeitsmerkmalen in der Sozialen Arbeit in Verbindung gesetzt, ergibt sich die Hypothese, dass Achtsamkeit als eine gesundheitsfördernde Maßnahme zur Stressreduktion und -prävention für Sozialarbeiter*innen beitragen kann. Daher beschäftigt sich vorliegende Arbeit mit der Fragestellung: "Inwieweit eignet sich das Konzept der Achtsamkeit als Mittel zur Stressbewältigung und -prävention für Sozialarbeiter*innen?" Ziel ist es zu erörtern, welche Relevanz das Konzept der Achtsamkeit auf die tätigkeitsbezogenen Beanspruchungen in der Sozialen Arbeit hat und inwiefern es als Mittel zur Stressreduzierung und -prävention für Sozialarbeiter*innen eingesetzt werden kann. Die Frage wird anhand der methodischen Vorgehensweise einer Literaturarbeit beantwortet. Jene Herangehensweise wird als geeignet erachtet, da zu den zentralen Themenbereichen der Arbeit (Stress, Achtsamkeit, berufliche Herausforderungen der Sozialen Arbeit) bereits umfangreiche, aktuelle Literatur vorliegt.
Achtsamkeit in der Kunst des (nicht) Helfens
In Erziehung, Pflege, Medizin und in den sozialen Berufen ist die Dimension des Herzens von großer Bedeutung. Es sind die Herzensqualitäten des Mitgefühls und der Achtsamkeit, die in Hilfsangeboten wie generell im Leben den großen Unterschied machen.Ulrich Pfeifer-Schaupp geht in diesem Buch systematisch und umfassend auf die vielschichtigen Aspekte der Herzseite des Helfens ein. Dabei zeigt er ganz praktisch auf, wie Achtsamkeit in sozialen Berufen tatsächlich umsetzbar ist und wie Helfen Spaß machen kann - selbst an Orten und in Strukturen, in denen es um Effizienz und das Erbringen und Verkaufen einer Dienstleistung geht.Helfen heißt, dem Leiden nicht auszuweichen und sich ihm zu stellen. So geht dieses Buch auch der Frage nach, wie wir unser Herz für das Leiden öffnen können und wie es uns möglich wird, dauernd mit Leiden und Not beschäftigt zu sein und dabei doch glücklich zu bleiben.Unversehens werden wir so daran erinnert, nicht zuletzt auch uns selbst gegenüber achtsam und mitfühlend zu sein. Auf dass uns das Helfen nicht zur Last wird - selbst dann, wenn uns die Kraft und Motivation verlassen haben oder wenn uns sogar diejenigen zur Last werden, denen wir helfen sollten.
Achtsamkeit in der stationären Jugendhilfe
ADHS im Kindes- und Jugendalter. Ursachen, Symptome und Interventionsmöglichkeiten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe, Note: 1,0, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Fakultät Soziale Arbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema AD(H)S und fokussiert sich auf Kinder und Jugendliche, die von Aufmerksamkeitsschwäche, Impulsivität und/oder Hyperaktivität betroffen sind. Demnach werden die Ursachen, Symptome und Interventionsmöglichkeiten von AD(H)S im Kindes- und Jugendalter in dieser Arbeit elaboriert. Ziel dieser Arbeit ist es, stärker auf AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen und verschiedene Ansätze zu erörtern, wie das Leid von Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose AD(H)S durch Unterstützung von Eltern, LehrerInnen und TherapeutInnen und weiteren Fachkräften verringert werden kann, sodass die Kinder und Jugendlichen eine erfolgreiche und glückliche Schulzeit haben können, ohne wegen ihrer Diagnose verurteilt zu werden. Zudem ist es in dieser Arbeit von großer Bedeutung, aufzuzeigen, dass AD(H)S eine reale Störung ist, welche ernst genommen werden muss und dass Handlungsbedarf seitens therapeutischer und pädagogischer Fachkräfte sowie auch seitens der Angehörigen, insbesondere der Eltern, besteht. Höchstwahrscheinlich sind wir alle mit einem Kind oder einem Jugendlichen, welches beziehungsweise welcher von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung - folglich mit AD(H)S abgekürzt - betroffen war, in Kontakt gekommen. Dies kann aufgrund der hohen Vorbereitung von AD(H)S als MitschülerIn in der Schule, als Geschwisterkind oder Elternteil eines betroffenen Menschen, als PädagogIn im Kontext Kindertagesstätte oder Schule oder auch als Betroffene oder Betroffener von AD(H)S selbst der Fall sein. "Hinter ADHS verbirgt sich eine der häufigsten psychischen Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Man nimmt an, dass etwa 2 bis 6 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter krankhaften Störungen der Aufmerksamkeit und an motorischer Unruhe leiden" (www.Bundesministerium für Gesundheit: 2023). Der Aussage des Bundesministeriums für Gesundheit ist zu entnehmen, dass das Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung stets aktuell ist. Es bedarf grundlegende Kenntnisse seitens pädagogischer und therapeutischer Fachkräfte sowie Angehöriger, um auf das Leid der Betroffenen aufmerksam zu machen, ihren Bedürfnissen gerecht zuwerden und ihnen somit die Chance auf ein glückliches und erfolgreiches Leben frei von Vorurteilen zu geben.