Mittelalter
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"Allein Gott die Ehr, lieb den gemeinen Nutzen, beschirm die Gerechtigkeit." - Franz von Sickingen zwischen Mythos und Wahrheit
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Franz von Sickingens außergewöhnliches Leben inspirierte Zeitgenossen wie später Lebende, sodass im Laufe der Jahrhunderte zahllose Werke historiographischer und künstlerischer Art zu ihm veröffentlicht wurden. Bei der Lektüre zeigt sich, dass diese aber keineswegs immer gleiche Tendenzen und Bewertungen zeigen, sondern vielmehr in verschiedenen Epochen verschiedenen Grundrichtungen folgen. Diese sollen im Rahmen dieser Analyse erforscht und herausgearbeitet werden. Zur Untersuchung der Fragestellung, wie Franz von Sickingen im Laufe der Jahrhunderte dargestellt wurde, soll zuerst erarbeitet werden, wie der Ritter aus Sicht der heutigen Forschung lebte und wirkte. Anschließend soll - aufteilt in Epochen - analysiert werden, wie er im Laufe der Jahrhunderte gesehen, dargestellt und sein Handeln bewertet wurde.
"Beten, Läuten, Brennen". Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Luxemburg 1450-1692
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Université du Luxembourg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Anspruch dieser Arbeit soll es nun sein, diese Forschungen zu sammeln und spezifisch auf den genannten Raum hin zu analysieren und zusammenzufassen.Außerdem ist das Gebiet auf Grund seiner besonderen Lage zwischen Reich und Frankreich insofern interessant, als dass das Herzogtum hier als Schnittstelle zwischen den beiden Großreichen fungierte. Die gegensätzlichen Ansätze in Verwaltung und Gerichtsbarkeit trafen in Luxemburg zusammen, da es hier sowohl eine deutschsprachige, wie auch eine frankophone Einflusssphäre gab: das quartier allemand und das quartier wallon. Diese Unterteilung war dabei eher auf kulturelle Ursachen zurückzuführen. Auch wenn die Sprachgrenze nicht parallel zu den Grenzen der quartiers verlief, findet man Anhaltspunkte dafür, dass sich der deutschsprachige Teil kulturell eher mit dem HRR identifizierte, während das quartier wallon sich eher Richtung Burgund und Frankreich hingezogen fühlte. Für diese Arbeit ist diese Unterteilung insofern relevant, als dass auch der religiöse Einfluss unterschiedlich war. Durch die Abwesenheit eines eigenen Bistums in Luxemburg, orientierte man sich im quartier wallon in Richtung Lüttich und Metz, während das quartier allemand stark vom Erzbistum Trier beeinflusst wurde. Innerhalb des Herzogtums gab es sehr zersplitterte Territorien und Kleinstherrschaften mit Hochgerichten, die für die Hexenverfolgungen im Herzogtum von zentraler Bedeutung sind.Aus diesen beiden Punkten lassen sich nun folgende Forschungsfragen für diese Arbeit herleiten:1. Welche rechtlichen Grundlagen gab es für die Hexenverfolgungen und hatten diese Einfluss auf die Ausmaße und Ursachen der Hexenverfolgungen in Europa und Luxemburg?2. Wie lassen sich die relativ hohen Opferzahlen für das Herzogtum Luxemburg erklären und lassen sich auch innerhalb des Herzogtums Unterschiede in der Struktur und Intensität der Hexenverfolgungen feststellen?3. Gab es räumliche und zeitliche Höhepunkte der Verfolgung?
"Ego in Dei nomine [...] rex gentis Langobardorum". Rotharis und Liutprands Mittel der königlichen Machtsicherung im Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelang es jenen zwei Herrschern, ihre königliche Stellung so lange behaupten zu können? Wodurch zeichnete sich ihre Herrschaft aus? Welche Quellen geben uns über ihre Herrschaft Auskunft? All jenen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden, sodass sich schließlich ein möglichst umfassendes Bild dieser zwei Königsherrschaften ergibt, welches vor allem auf die Aspekte der Herrschaftssicherung und des Herrschaftsausbaus hin ausgerichtet sein soll. Zu Beginn dieser Arbeit werden drei Quellen, die in Bezug auf die Langobarden im Frühmittelalter von großer Bedeutung sind, vorgestellt und quellenkritisch eingeordnet. Diese Quellen sind zum einen die Historia Langobardorum des Paulus Diaconus sowie zwei Rechtsquellen, nämlich das Edictum Rothari und die Novellen König Liutprands. Nachdem jene Quellen hinsichtlich ihres Aussagewertes untersucht wurden, folgt eine inhaltliche Zusammenfassung der beiden Bereiche, die sich von der Zeit Rotharis bis zur Herrschaft Liutprands am stärksten wandeln würden: das religiöse Leben und die gesellschaftliche Ordnung des Langobardenreichs. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den Situationen zu Zeit der beiden Könige, wobei für die dazwischenliegenden Jahre nur die bedeutungsvollsten Ereignisse in Bezug auf die langfristigen Entwicklungsprozesse betrachtet werden. Durch das Herausstellen der dort beobachteten grundlegenden Entwicklungen, soll der historische Kontext im Hintergrund der zu untersuchenden Aspekte besser verständlich werden, um in Hinblick auf spätere Betrachtungen als Argumentationsbasis hinzugenommen werden zu können.
"Ein schoen Lied / Von der grossen Rauberey". Die Volkslied-Tradition als Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Störtebeker-Figur
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit mit dem Titel "Ein schön Lied von der großen Räuberei": Die Volkslied-Tradition als Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Störtebeker-Figur widmet sich der Entwicklung des Störtebeker-Mythos in der deutschen Kulturgeschichte. Ausgangspunkt ist die Analyse eines frühen Volkslieds, das die Seeräuber Klaus Störtebeker und Gödeke Michels thematisiert. Dieses Lied wird als Träger mündlicher Tradition untersucht, mit Fokus auf der Verbindung zwischen historischer Überlieferung und legendarischer Ausschmückung. Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in Quellenlage und Methodik, gefolgt von einer Untersuchung der historischen und sagenhaften Aspekte der Störtebeker-Figur. Es wird aufgezeigt, wie sich das Bild des Seeräubers im Laufe der Jahrhunderte wandelte und welche Rolle die Volkslied-Tradition dabei spielte. Volkslieder reflektieren nicht nur historische Ereignisse, sondern auch moralische und soziale Werte ihrer Zeit. Ein zentraler Bestandteil ist die Interpretation des Liedes Ein schön Lied / Von der großen Rauberey / deß Störtenbechers / vnnd Goediche Michael. Die Arbeit untersucht sprachliche Merkmale und narrative Strukturen, die zur Heroisierung der Figuren beitragen. Dabei wird gezeigt, wie das Lied ein ambivalentes Bild von Störtebeker und seinen Gefährten zeichnet: sowohl unerschrockene Helden als auch gesetzlose Räuber. Diese Ambivalenz trägt zur Popularität der Figur bei und spiegelt gesellschaftliche Spannungen wider. Die Arbeit beleuchtet zudem die Bedeutung der "Volkslied"-Gattung und ihre Entwicklung. Sie analysiert, wie dramatische und vereinfachende Elemente den Störtebeker-Mythos prägten. Volkslieder stärken kollektive Identität und vermitteln Werte, die in Krisenzeiten besonders relevant sind. Im Fazit wird die historische Bedeutung des Mythos um Klaus Störtebeker und seine Relevanz für die Kulturgeschichte zusammengefasst. Es wird gezeigt, dass das Volkslied nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch ein Instrument kollektiver Erinnerung ist. Die Arbeit richtet sich an Leser*innen mit Interesse an Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft und der Welt der Piraterie.
"In 1666 London burned like rotten sticks." Der Große Brand von London
Examensarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Brand von London, der eine Sonderrolle in der Geschichte der Stadtbrände einnimmt. Die Forschungsfrage, die sich diese Arbeit stellt, ist, wie der Brand zu einem Inferno werden konnte, das etwa 80 Prozent der City of London vernichtete und welche Maßnahmen während und nach dem Brand ergriffen wurden, um das Feuer zu bekämpfen oder neue Brände zu vermeiden. Dabei liegt der Hauptfokus aber nicht auf einer Darstellung, um welche Uhrzeit nun welche Straße brannte, sondern richtet sich mehr auf die Brandbekämpfungstechniken, sowie das physikalische Verhalten des Feuers."In sixteen hundred and sixty-six, there was hardly anyone left alife. In sixteen hundred and sixty-six London burned like rotten sticks."So lautet ein populärer Merkreim, der auf die Ereignisse in London im Jahr 1666 anspielt, zum einen auf die schon im Jahr 1665 ausgebrochene Große Pest von London, zum anderen auf den Großen Brand von London im Jahr 1666, mit dem sich diese Arbeit beschäftigt. Der Große Brand von London war ein Ereignis, das prägend für die Stadtgeschichte Londons wurde. Ohne den Großen Brand wäre das heutige London nicht das, was es ist. Der Brand fand zu einer Zeit statt, in der Stadtbrände eine der größten Bedrohungen für die Stadtbevölkerung darstellten, da sie, so Marie Luisa Allemeyer in "Fewernoth und Flammenschwert", sowohl die städtische, als auch die gesellschaftliche Struktur massiv bedrohten.
"Maîtresse en titre" in der Frühen Neuzeit. Ein Vergleich zwischen Madame de Pompadour und Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Münster (Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Als integraler Bestandteil der höfischen Gesellschaft hatten beide Mätressen den Titel der maîtresse en titre inne, der ihre offizielle Vorstellung am Hof und ihre umfassenden Handlungsspielräume in Abhängigkeit zur Gunst des jeweiligen Monarchen beschrieb. Neben dem gemeinsamen Titel teilten die beiden Mätressen wenig. Obwohl Madame de Pompadour bürgerlicher Herkunft war, war sie in der Lage, ihre Position zu festigen und sogar zur maîtresse regnante aufzusteigen, während die adlige Constantia von Cosel die Gunst des Monarchen verlor und bis an ihr Lebensende im Gefängnis ausharren musste. Wie diese Entwicklung entstand, wird im Folgenden unter Berücksichtigung des historischen Kontextes und der jeweiligen individuellen Einflussfaktoren untersucht. Mithilfe des biographischen Verfahrens wird das Leben beider punktuell analysiert und durch ausgewählte Schnittstellen innerhalb der Lebensläufe untersucht. Denn die Stellung der Mätressen muss im höfischen Gesamtkontext untersucht werden, um die Fragen nach ihren Handlungsspielräumen und Einflussmöglichkeiten beantworten zu können. Die Quellenlage ist nicht in allen Fällen eindeutig, weshalb sich hauptsächlich auf persönliche Quellen, wie Briefe, beschränkt wird. Zunächst erfolgt eine Verortung des Themenkomplexes in den historischen Kontext der Frühen Neuzeit und des absolutistischen Systems. Daraufhin erfolgt die Darstellung der Mätresse mit ihren jeweiligen Handlungs- und Wirkungsbereichen unter Berücksichtigung der für sie zu erreichenden Betitelungen innerhalb der Hofgesellschaft. Hierbei wird aufgrund der zentralen Fragestellung der Fokus auf den Titel der maitresse en titre gelegt. Desweiteren werden die beiden Mätressen unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren in ihrem Wirken mit dem biographischen Verfahren vergleichend untersucht, sodass Unterschiede und Gemeinsamkeiten analytisch herausgearbeitet werden können. Zuletzt erfolgt ein zusammenfassendes Fazit.
"Mehret uns die Nahrung": Die Ausprägung des Steuerwesens unter Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit soll schwerpunktmäßig die Determinanten des Steuerwesens, also die Finanzverwaltung und die Erhebung von Steuern, unter Kurfürst Albrecht Achilles in der Mark Brandenburg beschreiben. Dabei wird insbesondere das, für die Neuformation des Steuerwesens in der Mark Brandenburg wichtige, Jahrzehnt zwischen 1470 und 1480 analysiert. Neben dem Kurfürstentum Brandenburg muss hier aber auch die Situation in den fränkischen Fürstentümern untersucht werden, denn auf diesem geografisch kleinen Gebiet wurde die Reform der brandenburgischen (Finanz-)Verwaltung weitgehend antizipiert.
Adler, Heer- und Königsfahnen - Herrschaftszeichen im hoch- und spätmittelalterlichen Imperium
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Demjenigen, der sich mit der deutschen Staatssymbolik der Gegenwart beschäftigt, wird auffallen, dass sich einige Farben und Symbole nicht aus dem öffentlichen Leben der Bundesrepublik wegdenken lassen: Der Adler und die schwarz-rot-goldenen Fahnen. Ebenso wird man es nicht vermeiden können, die Farben Rot und Weiß in vielen Städte- und Länderwappen zu erblicken. Kaum jemand wird sich aber Gedanken darüber machen, dass es sich hierbei um Symbole und Farben handelt, die eine lange Tradition haben, im Falle des Adlers sogar schon seit Jahrtausenden fest zur Herrschaftssymbolik gehören. Mögen diese Zeichen auch in den jeweiligen Epochen politisch instrumentalisiert und uminterpretiert worden sein, in ihrer Substanz blieben sie doch gleich. Während der Adler, wie schon angesprochen, als Herrschaftssymbol uralt ist, ist die Farbkombination Rot-Weiß bzw. das Schwarz-Gold in der "Deutschlandfahne" einer mittelalterlichen Entwicklung zu verdanken. Genau diese Entwicklung von Farben und Symbolen im römisch-deutschen Reich des Mittelalters soll in der vorliegenden Arbeit nachvollzogen werden.
Albrecht I. von Habsburg
Andreas Bodenstein zu Karlstadt und Martin Luther
Anfänge und Kontinuität des Antisemitismus
Anno II., Erzbischof von Köln als der größte Intrigant seiner Zeit?
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Aufsatz geht der Frage nach, inwiefern Adam von Bremen zu Recht schreiben konnte, Anno sei in allen Verschwörungen seiner Zeit immer der Drahtzieher gewesen. Da die zeitgenössischen Quellen recht spärlich fließen, greift die Untersuchung auch auf Darstellungen und Haltungen der politischen Akteure zu, wo dies angebracht erscheint, um die politische Position Annos, seiner Helfer und deren Handeln klarzumachen.
Architektur, Kunst und Geschichte der Kirchenburg Draas in Siebenbürgen
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein geheimnisvolles Flüstern hallt wider in den steinernen Gewölben von Draas, einem verborgenen Juwel Siebenbürgens. Was verbirgt sich hinter den kunstvollen Deckenmalereien dieser uralten Kirche, deren florale Motive mehr als bloße Dekoration zu sein scheinen? Diese tiefgründige Untersuchung entschlüsselt die ikonographischen Rätsel der Kirche von Draas und taucht ein in eine Welt mittelalterlicher Kunst, christlicher Symbolik und heidnischer Traditionen. Entdecken Sie, wie die Geschichte Siebenbürgens, insbesondere das Schicksal eines burgundischen Adelsgeschlechts im Jahre 1087, auf unerwartete Weise mit der Bildsprache der Kirche verwoben ist. Jedes florale Detail, jeder steinerne Schlussstein erzählt eine Geschichte von Glauben, Verlust und der unaufhaltsamen Kraft der Natur. Begleiten Sie uns auf einer faszinierenden Reise durch die Zeit, auf der wir die botanischen Wurzeln und die verborgene Bedeutung dieser einzigartigen Kunstwerke ergründen und die Rolle der Kirche als Grabstätte sowie ihren Einfluss auf die mittelalterliche Ikonographie beleuchten. Diese Bildanalyse verbindet kunsthistorische Expertise mit botanischem Wissen und historischem Kontext, um ein umfassendes Verständnis der Deckenmalereien zu ermöglichen. Tauchen Sie ein in die Welt der floralen Symbole, die in der mittelalterlichen Kunst eine so zentrale Rolle spielten und die Geschichte Siebenbürgens auf einzigartige Weise widerspiegeln. Erfahren Sie mehr über die normannischen Einflüsse, die die Region prägten, und die Bedeutung von Draas als Zeugnis einer bewegten Vergangenheit. Eine fesselnde Lektüre für alle, die sich für Kirchenmalerei, mittelalterliche Geschichte und die verborgenen Botschaften der Kunst interessieren. Lassen Sie sich von der Schönheit und dem Geheimnis der Kirche von Draas verzaubern und entdecken Sie die tiefe Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und Natur. Die mittelalterliche Kunst Siebenbürgens hält ein reiches Erbe bereit, und dieses Buch öffnet die Tür zu einer faszinierenden Welt voller Symbolik und historischer Bedeutung. Entdecken Sie die Geheimnisse der Vergangenheit und lassen Sie sich von der Schönheit der Kirche von Draas inspirieren. Ein Muss für jeden Liebhaber der Kunstgeschichte und der verborgenen Schätze Europas. Die Analyse der floralen Motive und ihrer Verbindung zu historischen Ereignissen bietet einen neuen Blickwinkel auf die Geschichte Siebenbürgens und die Bedeutung von Pflanzen als Symbole in der mittelalterlichen Kunst.
Aufgabe der Zensurbehörde im Zusammenhang mit ihrer Bedeutung zur Verbreitung und Unterstützung von aufgeklärter Literatur in Frankreich im 18. Jahrhundert
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Mannheim, Veranstaltung: Aufklärung und Gegenaufklärung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zensur war im 18. Jahrhundert in Frankreich allgegenwärtig und sehr streng. Zeitgenössische Schriftsteller und Autoren empfanden sie häufig als tyrannisch und repressiv. Doch verdanken viele aufgeklärte Werke gerade dem Oberzensor Malesherbes ihre Zulassung. Wurde durch literaturinteressierte und intellektuelle Zensoren die Verbreitung aufgeklärter Literatur bedeutend gefördert?Die Institution der Zensur war ein Kontrollorgan der Monarchie. Der König strebte mit der staatlichen Zensur eine Monopolstellung an, um Schriftsteller und Autoren durch Repression oder Förderung in den Dienst der Krone zu stellen. Vom 17. zum 18. Jahrhundert gelang der Zensur tatsächlich für kurze Zeit die totalitäre Verfügbarkeit über Mensch und Material. In dieser Zeit verlor die Kirche ihren Anspruch über die Bücherkontrolle. Es ist auf Grund der komplexen und divergenten Handhabung der Zensur kaum möglich, eine vollständige Entwicklung der Zensurgeschichte darzustellen. Darum soll in dieser Arbeit auf einige wesentliche Entwicklungen eingegangen werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Oberzensor Malesherbes und den verschiedenen Druckerlaubnissen. Da die permission tacite eine ungewöhnliche Druckerlaubnis war, wird diese Genehmigung ausführlicher untersucht.Die Frage ist zudem, ob belegt werden kann, dass die Librairie nicht gegen, sondern für die aufgeklärte Literatur arbeitete. Wie die Institutionen strukturiert waren und wie es um die Publizierungsmöglichkeiten stand, wird die Betrachtung der Druckerlaubnisse zeigen.Trotz aller positiven Verhaltensweisen einzelner Zensoren, war die Zensurbehörde gleichermaßen für ihre Willkürlichkeit bekannt. Oftmals wurde die Machtstellung zur materiellen Bereicherung oder zur Austragung persönlicher Differenzen missbraucht. Dennoch war das Amt des Zensor nicht automatisch ein besonders sicheres. Durchaus konnten selbst Zensoren in die Schusslinie der Kritik geraten. Durch diesen Umstand werfen weitere Fragen auf: Wie wurde zensiert? Was und warum wurde zensiert? Riskierten Zensoren für manche Werke ihre Stellung?
Augustins Friedensbegriff und die Lehre vom gerechten Krieg
Studienarbeit aus dem Jahr 1981 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Historisches Seminar, Abteilung für mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Fehde und Krieg, Gottes- und Landfrieden im hohen Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Augustins Lehre vom gerechten Krieg war so immens wichtig, weil sie für das ganze Mittelalter bestimmend war. Doch weit über diese Zeit hinaus sind die in dieser Arbeit angeschnittenen Fragen virulent geblieben. Denn die Rechtfertigung eines Krieges ist ein zeitloses Thema. Noch heutzutage versucht man Kriege moralisch oder humanitär zu begründen, selbst wenn wirtschaftliche Interessen offensichtlich im Vordergrund stehen.Im ersten Hauptteil dieser Arbeit wird Augustins Friedensbegriff näher vorgestellt. Demnach streben alle, Gute wie Böse, nach Frieden. Nach Augustinus liegt es in der Natur des Menschen, dass ihm Frieden teuer sei und es gebe niemanden, der keinen Frieden haben wolle. Dennoch gebe es aber schon immer Kriege. Denn Kriege seien mitunter notwendig, um zum Frieden zu gelangen. Krieg ist nach Augustinus also Mittel zum Zweck, niemals jedoch Selbstzweck.Im zweiten Hauptteil wird zunächst über die Lehre des gerechten Krieges, die es seit alters her gibt, berichtet. Zunächst werden die Positionen der antiken Philosophen und Autoren Aristoteles (384-322 v. Chr.) und Cicero (106-43 v. Chr.) zum gerechten Krieg aufgezeigt, dann auf die Sichtweise des Neuen Testaments und auf die christlichen Schriftsteller Tertullian (121-180 n. Chr.) und Origines (185-253 n. Chr.) eingegangen. Im Mittelpunkt stand damals die Frage, ob ein Christ weiterhin Soldat bleiben dürfe. Anschließend wird die Lehre von Augustinus (354-430 n. Chr.) vorgestellt. Nachdem Kaiser Konstantin der Große im Jahre 313 durch das Toleranzedikt von Mailand den Christen die freie Religionsausübung garantiert hatte und es zum Aufstieg des Christentums innerhalb des Römischen Reiches kam, musste das Verhältnis von Christentum und Kriegsdienst neu überdacht werden. Es ging um Fragen, ob Kriege überhaupt erlaubt seien, wann ein Krieg gerecht sei und wie sich die Stellung des Christen zum tatsächlichen Kriegsdienst verhalte. Es ist das große Verdienst von Augustinus, mit seiner Beurteilung des Krieges das Abendland für über ein Jahrtausend wesentlich geprägt zu haben. Dabei übernimmt er weitgehend antike Elemente der Lehre des gerechten Krieges, transformiert sie jedoch zu einem neuen christlichen Weltbild. Das Ideengut Augustins über die Lehre vom gerechten Krieg blieb bis zum Ende des Mittelalters Grundlage aller Aussagen zu dieser Problematik.
Ausprägung und Entwicklung der cluniazensischen Reform im zehnten Jahrhundert
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den historischen Anfängen des Klosters Cluny im burgundischen Frankreich. Der Schwerpunkt der Betrachtung wurde auf die Entwickelung des Klosters im ersten Jahrhunderts seines Bestehens gelegt. Die Entwickelung wird unter dem Aspekt der cluniazensischen Klosterreform verfolgt werden, und dazu sind in einem ersten einleitenden Schritt die Ausgangsbedingungen der Klostergründung zu untersuchen. Welche Faktoren bedingten, dass Cluny auf eben diese Weise gegründet wurde? Auf den reformerischen Charakter des Klosters und die Orientierung eines monastischen Ideals an der apostolischen Urkirche bezieht sich der zweite Teil der Untersuchung. Abschließend werden die Beziehungen des, qua seiner Gründungsurkunde freien Klosters, zu sowohl den weltlichen als auch den geistlichen Gewalten seiner Zeit herausgestellt. Der letzte Abschnitt gliedert sich jeweils in die Betrachtung des Verhältnisses zu lokalen Mächten und die überregionalen Gewalten auf. Für alle drei Teile der Arbeit war das umfangreiche Werk von Joachim Wollasch hilfreich. An erster Stelle für eine Untersuchung der Cluniacensis Ecclesia sei hier Dietrich W. Poeck genannt. Die Betrachtung des Verhältnisses von Cluny und dem Papsttum stützt sich vornehmlich auf den Aufsatz von Franz Neiske "Das Verhältnis Clunys zum Papsttum". Dagegen bezieht sich die Darstellung der Beziehungen zum Episkopat vornehmlich auf die Thesen Ulrich Winzers. Johannes Fechters hat das Verhältnis Clunys zu den Ständen beschrieben, in Beziehung gesetzt habe ich seine Untersuchung mit denen von Joachim Wollasch, die auch ergiebig hinsichtlich der Beziehung von Episkopat und Cluny waren. Zur Analyse der Beziehungen Clunys zum französischen Königtum habe ich einen Aufsatz Gert Melvilles herangezogen.
Aussagen über die karolingische Pfalz Karls des Großen in Aachen im 'Karolus Magnus et Leo papa' und ihr Aussagenwert für die Geschichtswissenschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar "Ausgewählte Quellenprobleme zur Geschichte Aachens in der Karolingerzeit", Sprache: Deutsch, Abstract: Fragt man Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen nach der Geschichte ihres Wohnortes, so wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die erste Antwort auf Karl den Großen verweisen, der die Stadt zu seiner Residenz erkor und sie zur Kaiserpfalz ausbaute. Die ehemalige Pfalzkapelle, die heute dem Aachener Dom entspricht, und der seit 1950 jährlich verliehene Internationale Karlspreis zu Aachen sind lediglich einzelne Beispiele, die die Einwohner Aachens täglich an die Stellung der Stadt unter Karl erinnern lassen. Doch so sicher das Wissen um die Rolle der Stadt Aachen für Karl ist, so wenig fundierte Kenntnisse liegen über das Stadtbild selbst in jener Zeit vor. Sowohl aus archäologischer Perspektive als auch im Umgang mit überlieferten Textquellen bestehen enorme Probleme zur Rekonstruktion der ehemaligen Kaiserpfalz.
Auswirkungen der Zeremonialpolitik von Friedrich III.
Babenberger in Österreich. Die Frühe Zeit der Babenberger, deren Aufstieg in der Mark bis zum Herzogtum Österreich
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Hochschule Burgenland, Veranstaltung: Proseminar zur Mittelalterlichen Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Proseminararbeit vom Jahr 2017 wurde im Rahmen des Proseminars zum Mittelalter der Pädagogischen Hochschule Burgenland geschrieben. Sie beschäftigt sich mit dem Thema "Die Babenberger in Österreich". Meine zentrale Fragestellung dabei beschäftigt sich mit der frühen Zeit der Babenberger, deren Aufstieg einer Mark und den Weg hin zum Herzogtum. Zu Beginn der Arbeit möchte ich kurz die Herkunft der Babenberger erläutern, um dann im zweiten Teil mit den Anfängen und der Entstehung der Mark fortführen zu können. Dabei gehe ich dann genauer auf das Jahr 976 mit dem neu ernannten Markgrafen Liutpold I. ein und möchte auch die Ostarrichi-Urkunde, welche für das allmähliche Werde der Mark ausschlaggebend ist, mit einbeziehen. Der dritte Abschnitt der Seminararbeit behandelt das neue Jahrtausend mit den Erweiterungen der Mark. Angrenzend zu diesem Kapitel darf man eine weitere Urkunde nicht außer Acht lassen. Das Privilegium minus, welches den Aufstieg der Mark Österreich zum Herzogtum von Österreich beschrieb, ist eines der wichtigsten Quellen jener Zeit. Abschließend werden die Ergebnisse der Proseminararbeit zusammengefasst und die wichtigsten Punkte noch einmal aufgezeigt.
Babyn Jar im Kontext der Geschichte
Bauern-, Bürger-, Knappenkrieg? Soziale Proteste und Konflikte im Heiligen Römischen Reich (1495-1526)
Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den zweiten Kreuzzug
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, , Sprache: Deutsch, Abstract: Bernhard von Clairvaux zählt zweifelsfrei zu einer der interessantesten und bedeutendsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Er war nicht nur einer der berühmtesten Vertreter des Zisterzienserordens, sondern auch ein wichtiger Anhänger der monastischen Theologie. Bernhard war ein überaus gebildeter Mann, welcher in seiner Jugend das Studium der artes liberales absolvierte, wobei er schon früh Begabung in der Rhetorik zeigte. Diese Begabung brachte ihm über die Jahre seinen Spitznamen der "Honigsüße" ein. Darüber hinaus versuchte sich Bernhard auch an der religiösen Mystik, welche er um viele Gedankengänge bereichern konnte. Doch verbrachte Bernhard sein Leben nicht nur in Abgeschiedenheit und Demut in seinem Kloster in Clairvaux, sondern engagierte sich auch bei kirchenpolitischen Reformen und Prozessen, und begann schon früh Korrespondenz mit mächtigen Fürsten Europas. So gelang es Bernhard schon bald ein breites Netzwerk von wichtigen Kontakten aufzubauen und seinen Einfluss zu mehren. Doch die wohl entscheidendste Etappe seines Lebens trug sich in den 1140er Jahren zu, als einer der führenden Prediger des zweiten Kreuzzuges. Aufgrund seiner enormen Erfolge, welche Bernhard im Zuge dieser Unternehmung erzielte, wird Bernhard oft als eine Art Initiator des zweiten Kreuzzugs angesehen. In dieser Hausarbeit widme ich mich der Frage inwieweit diese Bezeichnung der Wahrheit entspricht, und werde versuchen Bernhards Anteil am zweiten Kreuzzug und seine Bedeutung für diesen herauszuarbeiten. Diese Etappe von Bernhards Leben ist von der Forschung recht gut und breitgefächert untersucht, wenn auch die Interpretationen der Quellen oftmals auseinandergehen. Dieser Phase wird nicht nur seitens der historischen Mittelalterforschung ein hoher Stellenwert zugeschrieben, sondern auch von Forschern der Kirchengeschichte.
Betrachtungen zum Fußfall von Chiavenna in den Quellen und der alten und neuen Forschung
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Geschichtsschreibung in der Stauferzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fußfall von Chiavenna gehört zu einer der bekanntesten Episoden des deutschen Mittelalters und wurde mannigfaltig rezipiert. Die Berichte divergieren erheblich in ihren Angaben über Ort und Zeitpunkt, sowie Ablauf und wurden in der Forschung deswegen besonders kontrovers diskutiert. In dieser Hausarbeit sollen die verschiedenen Quellen dargestellt und auf ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten untersucht werden. Dies sind Arnolds von Lübeck "Chronica Slavorum", Gisleberts von Mons "Chronicon Hanoniense", Die Chronik Ottos von St. Blasien, Die Weltchronik Burchards von Ursberg, Die Marbacher Annalen, sowie die Annales Stadenses von Albert von Stade.
Between hellfire, 11,000 heavenly virgins and medieval forgery