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"Caudillismo". Eine mögliche Abgrenzung des Begriffes von seinen Synonymen
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 2,0, Universität zu Köln (Iberische und lateinamerikanische Abteilung des Historischen Seminars), Veranstaltung: Caudillos und Caziquen in Lateinamerika im 19. Jh., Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wort Caudillo gehört seit Jahrhunderten zum gebräuchlichen Vokabular. Heute findet man es sowohl in Zeitungen, in allgemeiner Literatur als auch in der gesprochenen Sprache. Oft wird von einer besonderen Person des öffentlichen Lebens behautet, dass sie ein Caudillo ihrer Zeit sei. In der Wissenschaft ist dennoch der Begriff widersprüchlich. Einige Wissenschaftler, die von einer engen Definition ausgehen, vermeiden von Caudillos zu sprechen oder begrenzen ihre Erscheinung auf die Zeit der Unabhängigkeitsbestrebungen. Demgegenüber befinden sich andere Wissenschaftler, die den Caudillismo als ungebrochenes Phänomen der lateinamerikanischen Politik betrachten. Aus diesem Grund werden teilweise gewisse Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des zwanzigen Jahrhunderts als Caudillos bezeichnet. Diese Arbeit setzt sich mit dem Begriff Caudillismo auseinander und versucht, den Begriff von anderen Begriffen, die oft auch in der Wissenschaft als Synonyme verwendet werden, zu unterscheiden.
"Der schöne, starke Deutsche". Zur "Sexotisierung" Eugen Sandows und dessen Auswirkungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Geschichtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Stellen Sie sich vor, es ist das späte 19. Jahrhundert, eine Zeit des Umbruchs, in der Körperkult und koloniale Machtansprüche auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Im Zentrum dieser explosiven Mischung steht Eugen Sandow, der "Vater des Bodybuildings", dessen makelloser Körper eine ganze Epoche in seinen Bann zog. Doch hinter der Fassade des kraftvollen Athleten verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte von Sexualisierung und Exotisierung, die diese Arbeit aufdeckt. Mittels der innovativen Analysekategorie "Sexotic" - einem Zusammenspiel von Sexualisierung und Exotisierung - wird Sandows Aufstieg zum internationalen Phänomen neu beleuchtet. Die Bildanalyse seiner ikonischen Fotografien enthüllt, wie Sandows Körper nicht nur als Inbegriff männlicher Stärke, sondern auch als Projektionsfläche kolonialer Fantasien diente. Waren seine Muskeln ein Symbol für die Überlegenheit des weißen Mannes, oder verkörperte er eine subversive Kraft, die tradierte Geschlechterrollen in Frage stellte? Diese Arbeit untersucht, wie Sandows Image in England und den britischen Kolonien verbreitet wurde und welche Auswirkungen dies auf die Konstruktion von Männlichkeit, Körperkultur und die Wahrnehmung des "Fremden" hatte. Sie werden erfahren, wie Sandows Körper zum Schauplatz gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen wurde und wie seine "Sexotisierung" dazu beitrug, die Grenzen zwischen Begehren und Macht, zwischen dem Eigenen und dem Anderen neu zu definieren. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der Muskeln mehr als nur Muskeln sind - eine Welt, in der der Körper zum Spiegel einer Epoche wird, die von tiefgreifenden Veränderungen und widersprüchlichen Sehnsüchten geprägt ist. Entdecken Sie Eugen Sandow neu, jenseits des Mythos des unbezwingbaren Athleten, und verstehen Sie die komplexe Bedeutung seines Körpers im Kontext von Kolonialismus, Körperkultur und der Konstruktion von Männlichkeit im 19. Jahrhundert. Diese Untersuchung ist ein Muss für alle, die sich für Bodybuilding, Geschlechterforschung, Kolonialgeschichte und die visuelle Kultur des 19. Jahrhunderts interessieren. Schlüsselwörter: Eugen Sandow, Bodybuilding, Sexotisierung, Sexualisierung, Exotisierung, Kategorie "Sexotic", Bildanalyse, Männlichkeit, Kolonialismus, England, Britisches Empire, Körperkultur, 19. Jahrhundert.
"Dies hätte nie geschehen dürfen". Das Smyrna-Tagebuch von Garabed Hatscherian
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die holocaustische Zerstörung von Smyrna als kleinasiatisch¿multiethnisches Handels¿ und Manufakturzentrum (vor allem der Teppichknüpferei) in der Ägäis begann am 9. September 1922 durch "kemalistiche Kavallerie, die zuerst das Armenierviertel zerstörte und plünderte, bevor sie jedes christliche Haus der Stadt und selbst die Kirchen, in die sich viele Menschen geflüchtet hatten, in Brand setzten.Dr.med. Garabed Hatscherians SmyrnäTagebuch "Meine Leiden in Smyrna 1922" ist mit der Hand in armenisch geschrieben. Auf Blatt 52, dem letzten Blatt, findet sich als Abschlußdatierung (nach dem Gregorianischen Kalender) der 1. Juli 1923 und als Ortsangabe Saloniki (Faksimilé: 57), die zweite Exilstation des Autors, in die er über Lesbos, auf welcher griechischen Insel sich der Autor vom 25. September 1922 bis 7. April 1923 aufhielt, gelangte (49).
"Karl May in Johannisthal" - Besuch auf dem Flugplatz Berlin Adlershof-Johannisthal am Sonntag, 26. September 1909. Beginn des Luftrennens anlässlich der "Großen Berliner Flugwoche"
"Mach mir den Brummer fertig!" - Aus dem Leben des Flugzeugführers Georg Schendel (1885-1911) und seinem Freund und Schüler, Obermonteur August Voß (1881-1911)
"Neuer Kurs" des Kaisers. Das Ende der Bismarckschen Bündnispolitik 1890-1896 und die internationalen Folgen
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Wilhelm II. und Deutschlands Weg in den ersten Weltkrieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Sturz Bismarcks hatte außenpolitisch eine neue Zeit begonnen, neue Männer waren an der Macht. In kurzer Zeit manövrierten die Politiker des "Neuen Kurses" Deutschland aus dem bisherigen Bismarckschen Bündnissystem heraus. Dazu wollten sie zum einem Bismarcks Vertrag mit Russland lösen, England näher an sich binden und damit den Dreibund stärken. Doch entwickelten sich daraus ungewollte Konstellationen auf dem europäischen Kontinent, die so wohl nicht gewollt waren und Deutschland sogar letztlich in die Isolation führten.Die vorliegende Arbeit untersucht die Außenpolitik des "Neuen Kurses" von 1890 bis 1896 und geht dabei besonders auf die Frage ein, inwieweit der "Neue Kurs" die außenpolitische Situation des deutschen Reiches veränderte. Um die neue außenpolitische Situation in den Jahren 1890 bis 1896 zu verstehen, untersucht diese Arbeit vor allem drei Ereignisse, die aus den drei hauptsächlichen Ziele des "Neuen Kurses" resultierten: die Nichtverlängerung des Rückversicherungsvertrages mit Russland, die koloniale Annäherung an England mit dem "Helgoland-Sansibar-Vertrag" und die vorzeitige Erneuerung des Dreibundes zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien. Wie veränderten diese Ereignisse die außenpolitische Situation Deutschlands in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts? Was für Konsequenzen hatte die neue Politik für die anderen Großmächte und wirkte es sich auf die europäische Konstellation aus? Und weiterhin die Frage: gab es hier schon eine Weichenstellung zur Blockbildung des ersten Weltkriegs?
"Recht ist bey mir Recht, und Unrecht ist Unrecht". Johann Jacob Mosers unpolitisches Verhalten während des württembergischen Ständekonflikts
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Seminar für Neuere Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1751 kehrte der aus Stuttgart stammende Jurist Johann Jacob Moser (1701-1785) nach 15-jähriger Abwesenheit in seine Heimatstadt zurück, um dort das Amt des Rechtsberaters der württembergischen Landstände anzutreten. Als er 19 Jahre später offiziell wieder daraus verabschiedet wurde, hatte er bereits seit einigen Jahren den Großteil seines Einflusses auf die Landstände und deren Politik gegenüber Herzog Carl Eugen (1728/1737-1793) verloren. Während dieser Zeit spielte sich der württembergische Ständekonflikt ab, in dem Moser zunächst eine wichtige Rolle einnahm, an dessen Ende er sich jedoch resigniert ins Privatleben zurückziehen musste, was auf den ersten Blick überrascht. Denn immerhin waren die Landstände, in deren Diensten Moser offiziell stand, 'siegreich' aus der Auseinandersetzung mit dem Herzog hervorgegangen. In dieser Arbeit soll daher der Frage nachgegangen werden, warum Moser schließlich sein Amt verlor.Am Anfang wird in Kapitel I zunächst ein Überblick über die Funktionsweise und Rechtsstellung der württembergischen Landstände gegeben; denn um Mosers Rolle im Ständekonflikt verstehen zu können, muss man die institutionellen Bedingungen kennen, mit denen er es zu tun hatte. Ferner ist für eine Darstellung der diesbezüglichen Verhältnisse in Württemberg während Mosers Amtszeit auch ein Blick auf die württembergische Politik der Jahre vor 1751 notwendig. Analoges gilt für die Zusammenfassung von Mosers Leben und Werk in Kapitel II. Schließlich sind in Kapitel III die 'äußeren' Ereignisse zu skizzieren, die sich von 1751 bis 1770 in der württembergischen Politik beziehungsweise in der Interaktion zwischen Herzog und Landschaft abspielten, wobei das Augenmerk vor allem auf Mosers Rolle liegen wird. Daraufhin sind auf der Grundlage von Mosers eigenen Äußerungen seine persönlichen Positionen in den Problembereichen des Ständekonflikts darzustellen, um schließlich in einem dritten Schritt die Frage zu beantworten, inwiefern diese Positionen zu Mosers 'Schicksal' beitrugen.
"Unterhaltende Belehrung" oder subtile Propaganda?
"Weißt Du noch?"
111 schräge Momente der Geschichte, die kaum zu glauben sind
Babys mit der Post versenden? Die wahre Geschichte hinter Fanta? 111 historische Momente, die so absurd sind, dass man sie nicht erfinden könnte.Man denkt ja manchmal, Geschichte sei ernst, staubig und trocken. Und dann stolpert man über Momente, bei denen man kurz innehält und denkt: Das kann doch nicht wahr sein. Dieses Buch versammelt 111 schräge, verblüffende und oft vergessene Augenblicke der Weltgeschichte - von fatalen Fehlentscheidungen über geniale Zufälle bis hin zu Ideen, die man heute niemandem mehr durchgehen lassen würde.Mal komisch, mal absurd, mal überraschend nah an der Gegenwart. Warum konnte man Kinder mit der Post verschicken? Was hat Pepsi mit Kriegsschiffen zu tun? Und wieso führte Australien einen Krieg gegen Vögel? 111 schräge Momente der Geschichte, die kaum zu glauben sind liefert Antworten auf Fragen, die man nie zu stellen wagte.Ein Buch für alle, die Geschichte lieben, und für alle, die fälschlicherweise dachten, sie sei langweilig. Weltgeschichte ohne Staub, Pathos und erhobenen Zeigefinger. 111 mal: 'Das kann doch nicht wahr sein!'Kann man sich nicht ausdenken - ist aber trotzdem passiert.
1776 - Echoes of the American Revolution in the Dukedom of Parma, Piacenza and Guastalla
Essay from the year 2012 in the subject History - Miscellaneous, Harvard University (GSAS), course: International History, language: English, abstract: This work seeks to better understand how a small and, under a political perspective, seemingly insignificant northern Italian state, the Dukedom of Parma, Piacenza and Guastalla, became connected to the political and military storm brewing in a far-distant corner of the world called America. The time examined in this essay is the year 1776. During the eighteenth century the Dukedom of Parma depended both economically and politically on the two main Bourbon powers: France and Spain. France and Spain were also the two main allies of the American revolutionaries. Parma was diplomatically represented by Spain, while its only independent diplomatic representation of the small state resided in France. Nonetheless, it would not, at first consideration, seem obvious to find such a wide and detailed amount of information concerning the American Revolution, or about the parliamentary debates taking place in London, in the dukedom's only official means of communication, the Gazzetta di Parma. Indeed, in this period, Parma was arguably the most politically conservative state on the Italian peninsula, one unlikely to be so interested in the talk of rights and freedom being spread by the American Revolution.The primary sources used for this research are mostly unpublished. They are the dispatches from the ambassador of Parma at Versailles to the Parmesan secretary of state, contained in Parma's State Archive (PSA), and editions of the Gazetta di Parma from 1776, contained in the municipal archive.
Ahnen- und Familienforschung eines thüringischen Geschlechts
Allgemeinwissen für Neugierige
An examination of the marriage of Isabella I of Jerusalem and Conrad de Montferrat in 1190. Medieval scandal or a matter of political expediency?
Master's Thesis from the year 2024 in the subject History - Miscellaneous, grade: 84, University of New England (Humanities Arts and Social Sciences), course: Master of History, language: English, abstract: The marriage of Isabella I of Jerusalem to Conrad de Montferrat has been variously described as a medieval scandal, bigamous and incestuous, a power grab by Conrad and the Ibelin faction and a pragmatic solution to two potentially damaging crises. The death of Queen Sibylla and her children during the siege of Acre led to a succession crisis in the kingdom of Jerusalem. Contemporary chroniclers point to the growing tension between the Court faction which supported Sibylla's husband, Guy de Lusignan, as king and the Ibelin faction who supported Sibylla's sister Isabella as the rightful ruler. For the marriage to take place, Isabella's existing marriage to Humphrey of Toron needed to be canonically annulled. No detailed examination has been made of the validity of the annulment, the validity of the Isabella/Conrad marriage, its reflection on 12th century marriage laws, the short-term and long-term importance of the marriage for the future of the kingdom and in Europe, and its personal impact on Isabella. This dissertation addresses these omissions and seeks to establish that this contentious marriage is more important than just being the medieval scandal portrayed by contemporary chroniclers and later historians.
Antisemitismus zur Einführung
Überblicksdarstellungen zum Thema Antisemitismus gibt es viele. Dieses Buch bietet eine neue Herangehensweise, die nicht nur chronologisch erzählt, sondern die unterschiedlichen Perspektiven auf Judenfeindschaft im jeweiligen historischen Kontext darstellt. Auf diese Weise werden die vielfältigen Verflechtungen des antijüdischen Ressentiments sichtbar, die seine ungeheure Wirkmächtigkeit, seine Gewaltdynamik und seine Aktualität bis heute zu erklären vermögen: Religion, Rassismus, Nationalismus und Politik. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, europäische bzw. globale Aspekte kommen immer dann in den Blick, wenn sie zum Verständnis der Argumentation nötig sind. Zugleich werden die verschiedenen theoretischen Erklärungsversuche in ihrer zeitlichen Gebundenheit dargestellt und so selbst zum Thema der Antisemitismusforschung gemacht.
Anton H. G. Fokker - Ein niederländischer Flieger und Flugzeughersteller in Johannisthal
Archäologische Denkmalpflege
Aufstieg und Fall der "Königlich Preußischen Asiatischen Compagnie in Emden nach Canton und China"
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche, Note: 3, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit soll eine knappe Untersuchung des ,,Aufstiegs und Falls" der Königlich Preußischen Asiatischen Compagnie in Emden nach Canton und China sein. Untersucht werden die Gründe dafür, dass die Emdener Kompanie ihren Betrieb schon 1757 einstellte und nach nur 15 Jahren liquidiert wurde. In den Fokus sollen die politischen, wirtschaftlichen, geographischen und gesellschaftlichen Einflüsse auf die Kompanie in Preußen und Emden gerückt werden.Die Kompanie schaffte es nur eine äußert geringe Anzahl von Handelsschiffen nach Canton zu entsenden, bevor den Direktoren, zerstritten und zerstreut, keine andere Möglichkeit blieb, als 1757 den Betrieb einzustellen. So scheiterte das preußische Unternehmen nach kürzester Zeit, während andere Nationen über lange Zeiträume erfolgreich mit Asien Seehandel trieben.
Augsburg zwischen Tradition und Moderne. Fugger, Glücksspiel und Toleranz von Vielfalt
Aus Boy Scouts werden Pfadfinder
Ausdifferenzierung des Gesundheitswesens aus der Armenfürsorge in einer westfälischen Kleinstadt. Burgsteinfurt, 1816-1913
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,5, Universität Münster (Institut für vergleichende Städtegeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt die Entwicklung des städtischen Gesundheitswesens vom Armenarzt bis hin zu ersten wirklichen Krankenhäusern. Der Arbeit ist eine intensive Recherche im Stadtarchiv Steinfurt im Stadtteil Borghorst vorausgegangen. Zahlreiche Originaldokumente aus den Jahren zwischen 1849 bis 1912 wurden während der Arbeit durch den Autor teils erstmals editiert und ausgewertet, um die Ausdifferenzierung des Gesundheitswesens aus der Armenfürsorge am Beispiel einer westfälischen Kleinstadt nachzuzeichnen. Das ist in dieser Detailliertheit in Steinfurt vorher nie gemacht worden, obwohl es diversen Heimatforschern zu verdanken ist, dass es zumindest ein Überblickswerk über die Steinfurter Stadtgeschichte gibt, das immerhin punktuell auch die Armenfürsorge (jedoch hauptsächlich im 17. und 18. Jahrhundert) beschreibt. Insgesamt bestätigt die Arbeit Tendenzen, die in diversen anderen Städten ebenfalls zu erkennen waren bzw. sind.
Bruno Hanuschke (1892-1922) - "Das Küken" vom alten Startplatz. Aus dem Leben eines Flugzeugführers und Unternehmers.
Dankelshausen - Wellersen zwischen Göttingen und Hann. Münden
Das "Türkische" in W.A. Mozarts "Entführung aus dem Serail"
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Geschichtswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "das Sujet ist türkisch und heist; Bellmont und konstanze. oder die verführung aus dem Serail. - die Sinfonie, den Chor im ersten ackt, und den schluß Chor werde ich mit türckischer Musick machen." (W.A. Mozart, 1781) Dies schrieb Wolfgang Amadeus Mozart in einem Brief an seinen Vater im August 1781 über sein populäres Singspiel "Die Entführung aus dem Serail". Es wurde im Jahre 1782 in Wien uraufgeführt und gilt in der Wissenschaft als typisches Beispiel für eine "Türkenoper". Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, dass ausgerechnet ein türkisches Sujet den inhaltlichen Rahmen für ein deutsches Singspiel darstellt. Tatsächlich war es jedoch zu Mozarts Lebzeiten nichts Außergewöhnliches, dass "exotische" Elemente Eingang in die zeitgenössischen Künste fanden. Es stellt sich die Frage, welchen Zugang zur türkischen Kultur der Komponist besaß. Welche Möglichkeiten des Erlebens orientalischer Musik waren ihm gegeben und wie erlebte er wohl das "Türkische" in seiner Zeit, das er schließlich in seiner Oper musikalisch und inhaltlich umsetzte?