Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie
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"Ich muss hier gar nichts sagen" - Beschuldigtenvernehmungen
"Stealthing". Strafrechtliche Bewertung in Deutschland nach § 177 Abs. 1 StGB
"Therapie statt Strafe" bei drogenabhängigen Jugendstrafgefangenen. Bedingungen für eine reguläre Therapiebeendigung
"White-Collar Crime" - Auch heute noch von Bedeutung?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 1,0, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Kriminalpolizei (Bundeskriminalamt), Sprache: Deutsch, Abstract: "White-Collar Crime", auch "Elitäre Wirtschaftskriminalität" - Lange Zeit als Randphänomen betrachtet, erlebt es in Zeiten globaler Wirtschafts- und Währungskrisen sowie viraler Korruptionsskandale eine Art Rennaissance. Doch warum? Gestiegenes Interesse oder zunehmende Fallzahlen? Ein tiefgehender Einblick in Ursprung, Historie, Gegenwart und Zukunft.Leitfrage der Arbeit war somit, ob das Konzept der "White-Collar Crime" als Ausdruck besonders schädlicher Wirtschaftskriminalität der gesellschaftlichen Elite auch heute noch in Deutschland von Bedeutung ist oder ob es sich bei dem vermehrten medialen Interesse - in Shakespeares Worten ausgedrückt - letztlich um "much ado about nothing" handelt.Dazu wurden die Daten eines möglichst heterogenen Quellenfundus', der sich maßgeblich aus einschlägiger englischsprachiger Primär- und Sekundärliteratur und entsprechenden Studien von NGOs und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zusammensetzte sowie durch möglichst umfangreiche Bezüge zum tagesaktuellen Geschehen anhand entsprechender Pressemeldungen abgerundet wurde, ausgewertet.In diesem Zuge erschien es zielführend, sich zunächst verhältnismäßig ausführlich mit der Definition der "White-Collar Crime" auseinanderzusetzen. Im Anschluss wurde eine Art "Zeitreise" durchgeführt, bei der zu Beginn auf die US-amerikanischen historischen Sprünge des Konzeptes eingegangen wurde. Anschließend wechselte der Untersuchungsgegenstand in räumlicher Sicht nach Deutschland. Einer kurzen Bewertung der Bedeutsamkeit zur Mitte des 20. Jahrhunderts schloss sich eine ausführliche Analyse des Hell- und Dunkelfeldes an. Abgerundet wurde die Untersuchung letztlich durch eine Art "interdisziplinäres Brainstorming" zur zukünftigen Entwicklung von "White-Collar Crime".Eindeutiges Resümee dieser Thesis ist, dass die elitäre Wirtschaftskriminalität zumindest seit ihrer ersten prägnanten Benennung durch Edwin Sutherland im Jahre 1939 seit jeher von beachtlicher Bedeutsamkeit war, heute noch ist und zukünftig auch bleiben wird. Die verstärkte mediale Aufbereitung ist - maßgeblich beeinflusst durch die Krise 2007 - vielmehr einem gestiegenen öffentlichen Interesse als einer nachweisbaren Zunahme geschuldet. Abzuwarten bleibt indes, inwieweit die zunehmende Entgrenzung zur sich rasant entwickelnden Computerkriminalität die bereits jetzt ungeheuren, insbesondere immateriellen Schäden potenzieren sowie die Charakteristika des modus operandi und Täterprofils wandeln wird.Bewertung: 1,0.
A Review of Criminology and Victimization Theories and their Implications for Crime Control and Prevention within Societies
Research Paper (postgraduate) from the year 2019 in the subject Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement, , language: English, abstract: This article provides a synthesis of criminology and victimization theories and offers an explanation on the causes, control and prevention in crime particularly on criminals and victims behavior and their interaction within the society. In addition to explaining why it is important to understand the causes, control and prevention on crime, the author described the relevant criminology and victimization theories and explained the implications of criminology and victimization theories on developing and implementing crime control and prevention strategy. The final segment of the paper provides an illustration with explanation on how effective crime control and prevention can be explained through criminology and victimization theories and how these efforts serve as a strategy to control, prevent and reducing crime.As crime happened in our everyday life, as such it is important for us to know why do individuals commit crimes. There are indeed many crime control and prevention that have been implemented, but they are seldom developed from sound theories. Swanson (2001) emphasized that theory is required to be both scholarly in itself and validated in practice, and can be the basis of significant advances.Given the large investment in the effort on crime control and prevention within a society, it is rational to identify, analyze and critique the criminology and victimization theories underlying the causes of crime in a society. High crime rates can force societies to re-examine crime control and prevention strategy as part of their efforts to maintain and to increase public safety and peace but rarely develop these practices from existing theories. The author therefore described the important of understanding causes of crime as well as crime control and prevention strategy and explained how crime control and prevention strategy can be more effective by identifying, analyzing, and critiquing criminology and victimization theories and showing the relationship between causes of crime and crime control and prevention. According to Global Peace Index (2019 report), there is a strong correlation between perceptions of peacefulness and actual peacefulness. Both men and women in more peaceful countries are more likely to report that they feel safe walking alone at night than people in less peaceful countries. Even when crime rate is low, societies are particularly concerned about maintaining the effectiveness of the crime control and prevention strategies.
Analyse des Auslieferungsverfahrens zwischen Deutschland und Brasilien. Der Fall Manfred Küppers
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule (FOM), Veranstaltung: Strafrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine eingeständige Analyse des Auslieferungsverfahrens von Deutschland und Brasilien. Behandelt wird wird der Fall von Manfred Küppers, der trotz eines fehlenden Abkommens zwischen beiden Länder ausgeliefert wurde und in Deuschland vor Gericht stand.
Anwendungspraxis von § 118 OWiG und COVID-19 mittels strafrechtlicher Analyse
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 1,3, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von § 118 Absatz 1 des Ordnungswidrigkeitengesetzes auf praktische Beispiele und die Möglichkeit einer Erweiterung im Kontext der COVID-19-Pandemie, insbesondere in Bezug auf die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen. Die Forschungsfrage lautet: "Welche praktischen Anwendungsbeispiele werden von § 118 Absatz 1 OWiG abgebildet und lässt sich dieser Katalog in praxistauglicher Weise um die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erweitern?" Es wird mit einer umfassenden theoretischen Untersuchung des § 118 Absatz 1 OWiG begonnen. Diese beinhaltet die Aufschlüsselung der einzelnen Tatbestandsvoraussetzungen unter Einbezug einschlägiger Rechtsprechung und Literatur sowie die Klärung etwaiger Problematiken und widmet sich zudem dem Verhältnis der Vorschrift zu anderen Bußgeld- oder Straftatbeständen. In einem zweiten Schritt werden Anwendungsbeispiele herausgearbeitet, die aus diversen Einzelentscheidungen stammen. Im Anschluss wird eine empirische Untersuchung vorgestellt, die das Ziel verfolgt, Erfahrungen aus der Praxis bezüglich der wirklichen Anwendung dieser Norm einzuholen. Es wurden verschiedene Ordnungsbehörden in Nordrhein-Westfalen darum gebeten zu schildern, ob die o.g. Vorschrift des § 118 OWiG in der jüngeren Verwaltungspraxis bereits zur Anwendung gekommen ist und welcher Sachverhalt dem zugrunde lag. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden sodann mit den von der Rechtsprechung entwickelten Fällen abgeglichen. Hierauf folgt eine differenzierte Untersuchung in Bezug auf die Anwendbarkeit von § 118 Abs. 1 OWiG auf evident falsche Tatsachenbehauptungen bezüglich COVID-19. Hierbei wird anhand praktischer Beispiele darauf eingegangen, ob diese vom Tatbestand der Vorschrift erfasst werden und unter welchen Voraussetzungen eine Klassifizierung solcher Äußerungen als falsche Tatsachenbehauptungen gegeben ist.
Application of the United Nation Convention Against Transnational Organized Crime
Auge in Auge mit Mördern, Vergewaltigern, Kinderschändern - Interviews mit dem Grauen - Reale Fälle aus Tätersicht - Autobiografie
Der Beamte zog an der Kette an meinem Handgelenk. Ich hatte versucht, mich nicht direkt neben die vielen Drogensüchtigen zu setzen. Aber zum ersten Mal in meinen Leben gab es keinen Abstand zwischen anderen Menschen, die ich nicht mochte, und mir. Zum ersten Mal hatte ich keine Kontrolle über mein Leben. Die Staatsgewalt hatte meine Person übernommen. Ich musste mich nackt auf einen Spiegel stellen. Die Beamten begutachteten mich wie ein Stück Vieh und machten nebenbei ihre Scherze... Meine neunjährige Haftzeit brachte mich oft an den Rand meiner Kräfte, das, was mir erzählt wurde, überstieg meine schlimmsten Alpträume. Aber ich hatte die einmalige Chance, die kein Wissenschaftler, Reporter, Psychologe oder Kriminalbeamter je haben wird, den Kriminellen in den Kopf zu schauen, mit ihnen zu diskutieren und zu streiten, immer mit der Angst, dass sie mich verletzen könnten. Für sie war ich einer von ihnen. Kriminelle öffnen sich nur Ihresgleichen, ohne die Befürchtung zu haben, noch einmal verurteilt zu werden. Und Männer, die aussahen, als könnten sie kein Wässerchen trüben, erzählten mir bald von ihrer Freude am Töten, von Gewalt und Brutalität, die ihr Leben bestimmten... Alexander Fitzek erlebte als Häftling neun Jahre lang den Alltag in einem deutschen Gefängnis. In dieser Zeit führte er viele Interviews mit anderen Insassen, um deren Gründe für teils grauenhafteste Taten zu erforschen - er fragte sich immer wieder, wie ein Mensch zu derartigen Grausamkeiten fähig sein konnte. Die Antwort gaben ihm die Verurteilten, die Mörder, Kinderschänder und Vergewaltiger. Erschütternd, erschreckend, brutal und ehrlich.
Autopsia Virtual Versus Autopsia Tradicional En Cadaveres Quemados
Tesis del año 2023 en eltema Derecho - Derecho procesal penal, criminología, régimen penitenciario, Nota: Licenciada, Universidad de Buenos Aires (Ecotec), Idioma: Español, Resumen: Es crucial para investigadores forenses y médicos, determinar con precisión la causa de muerte en cadáveres quemados. No obstante, llevar a cabo esta tarea se vuelve difícil debido a las restricciones de la autopsia convencional, que involucra la disección manual del cuerpo y la observación visual de los órganos y tejidos dañados a causa del fuego; en estos casos, se presenta el rigor mortis, lo que dificulta la utilización de ciertas técnicas, ya que el tejido puede estar gravemente afectado, esto podría resultar en la destrucción de indicios importantes durante la disección.
Beihilfe durch neutrale Handlungen
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 12, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Überaus kontrovers ist in den letzten Jahren in der Literatur die Frage diskutiert worden, unter welchen Voraussetzungen die Unterstützung fremder Straftaten durch "neutrale Handlungen" als strafbare Beihilfe im Sinne des § 27 StGB zu qualifizieren ist. Die Beihilfe wird vom deutschen Gesetzgeber in § 27 Abs. 1 StGB als vorsätzliche Hilfeleistung zu einer tatbestandsmäßig-rechtswidrigen und vorsätzlichen Tat umschrieben. Um einen Einstieg in die Problematik der "neutralen Handlungen" zu ermöglichen, soll folgender Fall dienen: Ein Naturfreund züchtet Blumen, obgleich er weiß, dass sein Nachbar, ein notorischer Heiratsschwindler, gerade diese Blumen stehlen und als Präsent zu einer Betrügerei ver-wenden wird. Bei schulmäßiger Subsumtion dieses Sachverhaltes gelangt man ohne größere Anstrengung zum Ergebnis der Beihilfestrafbarkeit, wenn die unterstützte Haupttat zumindest in das Versuchsstadium gelangt. Mit Blick auf den an sich alltäglichen Charakter dieser Handlung ist die Frage nach der strafrechtlichen Relevanz der zumindest mit neutralem Anschein versehenen Mitwirkungshand-lung notwendig. Vor dem Hintergrund des Funktionierens einer auf Arbeitsteilung angelegten Gesellschaft, in der ein neutrales Unterstützungsverhalten leicht zu erhalten ist, stellt sich die Frage, ob die uneingeschränkte Einbeziehung solcher "neutraler Handlungen" in die Beihilfestrafbarkeit zu unangemessenen Ergebnis-sen führt. Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über den Stand der Diskussion in der Rechtswissenschaft zum Thema "Beihilfe durch neutrale Handlungen" zu geben. Hierfür wird zunächst die historische Entwicklung der Thematik dargestellt und sodann mögliche Erscheinungsformen "neutraler Hand-lungen" vorgestellt. Im darauf folgenden Abschnitt wird auf den Strafgrund sowie auf den objektiven und subjektiven Tatbestand der Beihilfe näher eingegangen. Anschließend wird die Rechtsprechung anhand von ausgewählten Fällen darge-stellt und die existierenden Lösungsansätze in der Literatur nachgezeichnet und kritisch gewürdigt. Von der Bearbeitung des Themas "Beihilfe durch neutrale Handlungen" soll die Problematik der Rechtsauskunft durch einen Anwalt als mögliche Beihilfe ausgeschlossen werden, da diese im Hinblick auf zahlreiche berufs- und verfassungsrechtliche Aspekte eine separate Bearbeitung erfordert.
Belehrungspflicht bei freiwilliger Teilnahme an einer Atemalkoholkontrolle
Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern. Die Genese des § 108e StGB n.F.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 16, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Veranstaltung: Doktorandenseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit behandelt die geschichtliche Entwicklung des Tatbestandes der Abgeordnetenbestechung in Deutschland.
Besteht mit Blick auf sekundäre Viktimisierungen im Strafverfahren rechtspolitischer Handlungsbedarf?
Betrug und Untreue. Grundfragen zu Vermögen, Vermögensbetreuungspflichten und Vermögensschaden
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 11 Punkte, Universität Osnabrück, Veranstaltung: LL.M.-Studiengang Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung von ausgewählten vermögensrelevanten Tatbestandsmerkmalen des Betrugs und der Untreue, genauer dem Vermögen, dem Schaden, bzw. Nachteil, sowie der Vermögensbetreuungspflicht und der korrespondierenden Pflichtverletzung. Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt in der ausführlichen Abbildung maßgeblicher Grundfragen, aber auch neuer dogmatischer Entwicklungen und in der themenbezogenen Darstellung ausgewählter Gerichtsentscheidungen. Zum grundlegenden Verständnis wird zunächst gezeigt, welche historische Entwicklung den Betrug und die Untreue kennzeichnet und welche systematische Stellung diese Delikte beim Vermögensschutz einnehmen. Im Folgenden wird der strafrechtliche Vermögensbegriff und Vermögensschutz im Verhältnis zu Zivilrecht und öffentlichem Recht abgegrenzt sowie die Konkurrenz des Vermögensschutzes unter diesen Rechtsgebieten dargestellt. Der Vermögensbegriff ist bei beiden Delikten identisch, um seine Definition wird jedoch seit Jahrzehnten gestritten.Des Weiteren wird der Begriff des Vermögensschadens konkretisiert und das Verhältnis vom Vermögensschaden zur Vermögensgefährdung dargestellt. Vor allem die praktische Handhabung der Vermögensgefährdung ist überaus schwierig. Dies zeigt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Konstellationen der schadensgleichen Gefährdung im Rahmen des Betruges. Ferner wird hier der Konstruktion des Vermögensschadens bei gegenseitigen Verträgen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Vielzahl der praktischen Beispiele für einen solchen Eingehungs- oder Erfüllungsbetrugs ist unüberschaubar. Die Voraussetzungen des Eingehungs- und Erfüllungsbetrugs sind sehr differenziert und beziehen das zivilrechtliche Vertragsrecht wesentlich mit ein.Bei der Untreue liegt das besondere Augenmerk auf der Vermögensbetreuungspflicht und der mit ihr korrespondierenden Pflichtverletzung. Hierbei wird auch zur Rechtsauffassung Stellung bezogen, wie sie sich nach der Entscheidung im Fall Mannesmann / Vodafone darstellt. Schließlich wird auf die Besonderheiten der Vermögensgefährdung bei der Untreue eingegangen. Der Verfasser hält die Vorschrift des § 266 Abs. 1 StGB für verfassungsgemäß, aber reformwürdig. Vor allem eine nähere Konkretisierung der Vermögensbetreuungspflicht wäre wünschenswert.
Beweisführung und Lügenerkennung vor Gericht
Falsche Beweiswürdigung ist die Hauptursache von Justizirrtümern, auch Lügen im Verfahren führen oft zu Fehlurteilen. Dennoch bereitet die Jura-Ausbildung nicht auf diese Kernthemen vor.Studierende, Referendarinnen und Referendare, aber auch routinierte Juristinnen und Juristen erfahren hier, worauf es im Umgang mit Beweismitteln ankommt, wie deren Beweisstärke zu beurteilen ist und wie sie Beweiswürdigungstheorien anwenden. Sie lernen, wie man Lügensignale besser erkennt und auf welche vermeintlichen Anzeichen man sich lieber nicht verlassen sollte.Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof.
Buried Alive Behind Prison Walls
Bürgergehorsam oder Freiheitsrecht?: Die Auswirkung der Rechtswidrigkeit eines belastenden, vollziehbaren und wirksamen Verwaltungsaktes im verwaltungsakzessorischen Umweltstrafrecht
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem 18. Strafrechtsänderungsgesetz - Gesetz zur Bekämpfung der Umweltkriminalität - vom 28.3.1980 wurden die wichtigsten Straftatbestände zum Schutz der Umwelt in den 29.Abschnitt des Strafgesetzbuches überführt. Dabei geriet vor allem die Ausgestaltung der Normen in den Blickpunkt der wissenschaftlichen Diskussion. Obwohl die Abhängigkeit sanktionsbewehrter Normen vom Verwaltungsrecht, die sogenannte "Verwaltungsakzessorität", dem deutschen Recht seit längerem nicht fremd war, wurde und wird über die Legitimität dieser Ausgestaltung gestritten. Ein zentraler Punkt des Diskurses ist dabei die Frage, ob sich strafbar macht, wer gegen einen belastenden, vollziehbaren und wirksamen Verwaltungsakt verstößt, obwohl dieser rechtswidrig ist. Dieser spezifischen Frage wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen. Die Untersuchung beschränkt sich dabei allerdings auf die praktisch bedeutendste Konstellation, also mit der Variante, in der gegen Verwaltungsakte verstoßen wird, die in rechtswidrigerweise Weise ein Handeln, Tun oder Unterlassen als Verhaltenspflicht auferlegen oder die ein an sich erlaubnisfreies Handeln untersagen. Folglich wird nicht auf die zweifellos ebenfalls belastende Aufhebung eines begünstigenden Verwaltungsaktes eingegangen. Ebenso unterbleibt eine nähere Untersuchung der prozessualen Folgen der Rechtswidrigkeit für den Strafprozess.Als Vorgehensweise wird zunächst die verfassungsgerichtliche Rechtsprechung zu einer solchen verwaltungsaktakzessorischen Konstellation ausgewertet. Wie sich zeigen wird, ist die Frage noch nicht abschließend entschieden, so dass Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit den Argumenten der Befürworter und der Gegner einer Strafbarkeit verbleibt. Im Anschluss daran wird die Frage behandelt, inwiefern es sich auswirkt, wenn der Verwaltungsakt, der zum Zeitpunkt der Zuwiderhandlung rechtswidrig ist, bereits vor der strafgerichtlichen Entscheidung wieder aufgehoben wurde. Zu Guter letzt soll noch hilfsweise der h.M. ein Denkanstoß geliefert werden, möglicherweise zukünftig die Rechtswidrigkeit des Verwaltungsaktes zu honorieren.
Casos de direito penal
Scientific Essay from the year 2010 in the subject Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement, , language: Portuguese, abstract: Livro-texto que, valendo-se da metodologia do caso concreto, tem como objetivo desenvolver o raciocínio jurídico valendo-se de uma articulação entre a teoria e a prática do direito penal. Para alcançar seu propósito, a obra abarca, através de excertos da jurisprudência dos tribunais brasileiros, o estudo interdisciplinar de temas atuais da Parte Especial do Código Penal, propiciando a revisão de conceitos da Parte Geral, bem como a discussão de suas aplicações.
Causes of Juvenile Delinquency. A Literature Review
Research Paper (postgraduate) from the year 2015 in the subject Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement, grade: A, Northcentral University, course: Scholarly Literature Review, language: English, abstract: The causes of juvenile delinquency have being a field that many scholars have built their research on. In addition, causes leading to violent behavior especially among the youth has being widely studied aiming at intervention at an early stage (Schreck, Fisher, & Miller, 2012). In the vast field of psychology, human violence is a key element consequently; psychologists evaluate how the environment interacts with the individual to result in a violent act (Jessica, Osmond, & Ballick, 2014). Juvenile violence is a key issue in the corridors of justice on a global scale. However, juvenile violence focuses on the punishment rather than development of mechanisms that may be instrumental in prevention and intervention at early stage in life (Winterdyk, 2014). There are two outstanding themes in this literature review. First theme is that various life events and immediate environment including home, school, and neighborhood is essential in shaping ones trajectory as ones transit from childhood through adolescence to adulthood. The second theme is that identifying such life events is the determining factor of delinquent behavior. In summary, the pathway to crime for a child is greatly dependent on the social bonds that exist in the society.
Coercive interrogations in Lebanon. Major causes and effective mechanisms to fight torture
Master's Thesis from the year 2019 in the subject Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement, grade: A, Indiana University (Robert H. Mckinney School of Law), language: English, abstract: Coercive interrogation as a form of torture is universally condemned, and no country publicly supports it, yet states are applying it in practice. This shows that governments are aware of its illegality but still apply it in their governmental systems because they believe in its effectiveness. This application is done either in a secretive, illegal way, or in a public, legal way, caused by law gaps allowing states to interpret relevant laws to their advantage.Accordingly, the problem faced is not with the criminalization or illegality of coercive interrogation, but rather with the way it has been criminalized and enforced; therefore, a deep study of the relevant Lebanese laws, whether international or national, is necessary to ensure full applicability and to prevent governmental circumventing of the law as much as possible. The current research aims to identify the challenges faced by Lebanon with regard to legal and enforcement implementation of coercive interrogation, identify major causes, and propose effective mechanisms to fight torture in Lebanon in light of the present situation.
Compromising justice by enhancing disclosure. The dilemma of those who have a non-conviction police record who choose to work with the vulnerable
Academic Paper from the year 2018 in the subject Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement, grade: 1, The Open University, language: English, abstract: This paper provides an alternative perspective of the use of non-conviction information through the enhanced criminal records disclosure (ECRD) regime under Part V The Police Act 1997 for employment in regulated activity which involves close contact with children and vulnerable adults, from the position of the individual about whom non-conviction information is held. I begin by considering some of the factors which contribute to the susceptibility of individuals to become involved with the criminal justice process resulting in a local police record being retained without a clear indication of morally culpable behaviour and the plausibility of reliably identifying trends of behaviour relevant to concerns of risk from the collation of this information. I examine the effect that the potential for disclosure of this information via the ECRD regime has on the operation of the criminal justice process, the tension between the suspected individual exercising his right to silence and the implications for doing so for his employability within regulated activity. I then consider to what extent he is assisted by the provision of guidance to make the decision whether to undergo an enhanced level check which risks the adverse consequences of the disclosure of non-conviction information, as well as the impact of the right to respect for the private lives of those individuals in circumstances where they do and where they do not consent to an enhanced level check. I examine the rationale contained in the literature which endorses the use of non-conviction information within the ECRD regime and consider how this may attempt to justify prejudicing the applicant on the basis of unproven or non-criminal allegations. Finally I review the recent case of R (on the application of SD) v Chief Constable of North Yorkshire [2017] EWCA Civ 1838 where the suspicion of inappropriate behaviour was considered a justification for disclosure and how the practice of disclosing non-conviction information fails to strike a fair balance between protecting the vulnerable and the right to respect for the applicant`s private life under Article 8 The Human Rights Act 1998.
Counter Sniper Manual
The "Counter Sniper Manual" is a comprehensive guide published by the U.S. Department of Defense, offering critical strategies and operational tactics for countering sniper threats in diverse combat environments. This meticulously compiled manual employs analytical prose and structured formatting, enabling military personnel to easily navigate its complex subjects. The manual delves into the identification of potential threats, strategies for counter-assessments, reconnaissance techniques, and engagement protocols, all while contextualizing the evolving nature of modern warfare, where asymmetrical threats are increasingly prevalent. It serves as an essential reference for military tacticians looking to enhance their operational effectiveness in the face of precision adversaries. The U.S. Department of Defense, as the principal body overseeing national defense policies, provides this manual as part of its commitment to ensuring the safety and efficacy of its armed forces. The document reflects the culmination of extensive field experience, historical analysis, and continual adaptation to emergent threats. The Pentagon's insights into sniper methodologies underscore the operational imperatives faced by contemporary military units, revealing the necessity for an informed, proactive approach to counter-sniper operations. This manual is highly recommended for military strategists, law enforcement professionals, and tactical trainers, serving as both a practical guide and a theoretical framework for understanding hostile engagements with snipers. Its insights are invaluable for those tasked with safeguarding lives and adapting to the fluid realities of combat scenarios. Readers will emerge better equipped to navigate these challenges with knowledge derived from the highest levels of military expertise.
Criminal Justice System of Pakistan