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Abgabenordnung leicht gemacht
Abgrenzung der Gewinnerzielungsabsicht von der steuerlichen Liebhaberei in der Forstwirtschaft
1. Einleitung 1.1 Problemstellung 1.2 Vorgehensweise 2. Definition des Begriffes "Forstwirtschaft" und Bedeutung im EStG2.1 Der Begriff "Forstwirtschaft" 2.2 Einkünfte aus Forstwirtschaft3. Allgemeine Begriffserklärung zu Liebhaberei und Gewinnerzielungsabsicht 3.1 Allgemeines 3.2 Die zweigliedrige Liebhabereiprüfung 4. Besonderheiten der Liebhabereiprüfung und Risiken in der Forstwirtschaft 4.1 Umtriebszeit als Branchenrisiko4.2 Weitere Risiken in der Forstwirtschaft4.3 Abrenzung der Gewinnerzielungsabsicht in Forst- und Gewerbebetrieben 4.4 Gewichtung der subjektiven und objektiven Betrachtung im cforstwirtschaftlichen Tätigkeitsfeld 4.5 Segmentierung von forstwirtschaftlichen Teilbetrieben 4.6 Die Waldgröße als Prüfkriterium 5. Die objektive Sichtweise anhand der Totalgewinnprognose 5.1 Prognosezeitraum 5.2 Inhalte einer Totalgewinnprognose in der Forstwirtschaft5.3 Ergebnismöglichkeiten in der Totalgewinnprognose5.4 Anlaufverluste5.5 Veräußerung von Waldflächen6.1 Indizien gegen die Liebhaberei6.2 Keine Indizien gegen die Liebhaberei7. Absichtwechsel im Laufe der Zeit und die Folgen8. Prüfschema
Analyse ertrag- und umsatzsteuerlicher Besonderheiten bei der Besteuerung von Influencern in Deutschland
Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,3, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit zunehmender Bedeutung von Onlinewerbung haben Influencer und Streamer eine bedeutende Position in der heutigen Wirtschaft eingenommen. Diese Entwicklung bringt jedoch eine Reihe von einzigartigen und komplizierten steuerrechtlichen Herausforderungen mit sich. Von Partnerschaften und Produktplatzierungen über Merchandising bis hin zu Spenden von Followern - die Bandbreite der Einkommensquellen von Influencern ist vielfältiger denn je. Was sind die ertrag- und umsatzsteuerlichen Besonderheiten bei der Besteuerung von Influencern in Deutschland? Wie können Abgrenzungsschwierigkeiten bei der Besteuerung unterschiedlicher Einkunftsarten von Influencern gelöst werden? Und wie können Agenturen und steuerberatende Berufe ihre Klienten aus dem Bereich der Influencer bestmöglich betreuen und beraten? Diese und weitere Fragen beantwortet der renommierte Steuerberater Patrick Schwandt in diesem fundierten Nachschlagewerk.
Ausfall von Gesellschafterdarlehen nach den Neuregelungen von 2019 und 2020. § 17 Abs. 2a EStG, § 20 Abs. 6 S. 6 EStG und § 32d Abs. 2 Nr. 1 lit. b EStG
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,7, Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Rechtsentwicklung beim Ausfall von Gesellschafterdarlehen. Sie stellt aktuelle und zukünftige steuerliche Konsequenzen dar. Die Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen ist bei Kapitalgesellschaften seit jeher eine beliebte Form der Beschaffung von Finanzmitteln. Gerade in Zeiten, in denen es der Gesellschaft an ausreichenden oder geeigneten Sicherheiten für eine Bankfinanzierung mangelt, oder falls sich die Kapitalgesellschaft bereits in der Krise befindet, wird die Darlehensgewährung durch den i. S. d. § 17 Abs. 1 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG) beteiligten Gesellschafter häufig als Mittel zur Liquiditätsstärkung bzw. Liquiditätsbeschaffung genutzt.Nicht selten kommt es dann letztlich zum Ausfall der Darlehensforderung des Gesellschafters oder zu Aufwendungen aus der Inanspruchnahme der gewährten Bürgschaft. In diesem Fall stellt sich regelmäßig die Frage, inwiefern und in welcher Höhe die eingetretenen Verluste steuerliche Berücksichtigung finden. Die Beurteilung der Rechtslage ist komplex, hat durch zahlreiche Gesetzesänderungen mehrfach wesentliche Änderungen erfahren und wirft nach wie vor zahlreiche Zweifelsfragen auf.Die Rechtsentwicklung der vergangenen 13 Jahre ist essenziell, da die steuerlichen Konsequenzen sowohl vom Zeitpunkt der Forderungsbegründung des Gesellschafters als auch vom Zeitpunkt der Verlustrealisation abhängen. Eine systematische Fallgruppenbetrachtung ist demzufolge unabdingbar. Mit § 17 Abs. 2a EStG wurde im Jahre 2019 eine neue Vorschrift kodifiziert, die auf den ursprünglichen Regelungen aufbaut. Zudem wurde die Verlustverrechnung durch einen neuen S. 6 im § 20 Abs. 6 EStG verschärft. Mit dem Jahressteuergesetz (JStG) 2020 sind nun wiederum Modifikationen in § 20 EStG sowie auch in § 32d EStG vorgenommen worden. Diese gesetzlichen Neuregelungen erweitern die bis dato unübersichtliche Rechtslage beim Ausfall von Gesellschafterdarlehen und der Inanspruchnahme aus Gesellschafterbürgschaften erneut.
Auswirkungen des ATAD-UmsG und des Steueroasen-Abwehrgesetzes auf die Besteuerung multinationaler Unternehmen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,0, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der ATAD I und II und dem daraus resultierenden ATAD-UmsG. Explizit soll es um die Hinzurechnungsbesteuerung und um hybride Gestaltungen gehen. Die Hinzurechnungsbesteuerung ist national in den §§ 7 bis 14 AStG geregelt. Die Vorgaben zu den hybriden Gestaltungen wurden hauptsächlich durch den § 4k EStG national umgesetzt. Ergänzend hierzu wurde das StAbwG in einigen Punkten geändert und erweitert, wodurch die Staaten und Gebiete, die die BEPS-Mindeststandards nicht erfüllen, ausgetrocknet werden sollen. Infolgedessen soll sich die Arbeit mit der neuen Hinzurechnungsbesteuerung, mit dem neu gefassten § 4k EStG und dem reformierten StAbwG auseinandersetzen.
Außerplanmäßige Abschreibung im Handelsrecht und Teilwertabschreibung im Steuerrecht. Analyse und Vergleich
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,0, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit ist ein Vergleich der außerplanmäßigen Abschreibungen im Handelsrecht und der Teilwertabschreibung im Steuerrecht.Außerplanmäßige Abschreibungen im Handelsrecht und Teilwertabschreibungen im Steuerrecht gehören seit Jahrzehnten zu den Instrumenten bei der Bemessung der finanziellen Leistungsfähigkeit von Kaufleuten und Steuerpflichtigen. Die Kopplung der Steuerbilanz an die Handelsbilanz ist seit jeher der Grundpfeiler dieser Bemessung. Im Mai 2009 trat das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Kraft und strukturierte weite Teile des Handels- sowie Steuerrecht neu. Ziel des BilMoG war es, das Handelsrecht zu deregulieren. Beispielsweise wurde die Buchführungspflicht für Einzelkaufleute aufgehoben, wenn sie einen kleinen Geschäftsbetrieb unterhalten. Weiterhin wurde das deutsche Handelsrecht an die internationalen Regelungen für Rechnungslegung der IFRS angeglichen und mehrere EU-Richtlinien umgesetzt.Hierbei kam es im für das die Erstellung der Steuerbilanz wichtigen Grundsatz der Maßgeblichkeit zu einer einschneidenden Änderung. Durch den Maßgeblichkeitsgrundsatz war gewährleistet, dass die Steuerbilanz nach den Grundsätzen der ordnungsmäßigen Buchführung erstellt wurde und die steuerlich finanzielle Leistungsfähigkeit auf den Grundsätzen des Handelsrechts beruht. Mit der Einführung des Wahlrechts zur Teilwertabschreibung bei dauernd wert- geminderten Wirtschaftsgütern kommt es zur effektiven Entkopplung einzelner Bilanzpositionen der Steuerbilanz von den Grundsätzen der handelsrechtlichen ordnungsmäßigen Buchführung.Ausgehend der zuvor beschriebenen Problemstellungen wird die vorliegende Arbeit wird sich mit dem Vergleich und Analyse von außerplanmäßigen Abschreibungen mit der Teilwertabschreibung befassen. Ein weiterer Fokus wird auf das Maßgeblichkeitsprinzip des Handels- für das Steuerrecht gesetzt. Abschließend muss geklärt werden, ob es bei dem Teilwertabschreibungswahl- recht um ein wirkliches, von den handelsrechtlichen Vorschriften abweichendes, Wahlrecht handelt. Oder ob die Grundsätze der ordnungsmäßigen Buchführung auch für diese steuerliche Norm gelten.
Berliner Testament. Besonderheiten, Vor- und Nachteile sowie steuerliche Aspekte im deutschen Erbrecht
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule (Steuerrecht), Veranstaltung: Besteuerung von Übertragungsvorgängen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Das Berliner Testament als Variante der Nachfolgeregelung". Welche Besonderheiten in Art, Umfang und Gestaltung ergeben sich bei dem Berliner Testament als Variante der Nachfolgeregelung. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung des Berliner Testaments nach § 2269 BGB,1 welches eine von Eheleuten häufig benutze Form des gemeinschaftlichen Testaments verkörpert. Die Ausgestaltung des Berliner Testaments sieht sich heutzutage mit verschiedenen Problemkonstellation konfrontiert, welche für einen juristischen Laien nur schwer verständlich erscheinen. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieser Problematiken, welche in der Fachliteratur sowie Rechtsprechung vorrangig erörtert und diskutiert werden, in ausführlicher Weise an.Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, welche Besonderheiten das Berliner Testament im aktuellen deutschen Erbrecht hat und welche Vor- und Nachteile es im Zuge der Nachfolgeregelung bereithält. Anhand von Fachliteratur wird in Kapitel zwei zunächst der Begriff "Berliner Testament" - kurz definiert. Darauf folgt eine Erklärung zu dem historischen Hintergrund des Berliner Testaments und wie es sich entwickelt hat. Im Weiteren geht es bei den Grundlagen um die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen für die Erstellung eines Berliner Testaments. In Kapitel drei werden sodann die Vor- und Nachteile des Berliner Testaments aufgezeigt und zum Schluss werden noch die steuerlichen Aspekte thematisiert. Im letzten Abschnitt werden dann die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten des Berliner Testaments besprochen. In den verschiedenen Unterpunkten geht es zunächst um die Einsetzung von Vor- und Nacherben, die Anordnung von Testamentsvollstreckung, die Bedeutung derFormulierungen im Testament, die Auswirkungen auf das Erbenverhältnis und zu guter Letzt noch die Bedeutung der Pflichtteilsansprüche.
Besonderheiten des Steuerrechts im Gesundheitswesen am Beispiel Krankenhaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,3, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen, Veranstaltung: Seminar Steuerrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die World Health Organization definiert in ihrer Satzung Gesundheit als "a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity." Sämtliche Einrichtungen, die diesen Zustand verfolgen, können in die Branche des Gesundheitswesens eingeordnet werden. In der Praxis sind die Felder demnach vielfältig, da Bereiche wie Altenpflege, selbständige Ärzte, Gemeinschaftspraxen, medizinische Versorgungszentren, aber auch Felder wie sonstige Heil- und Heilhilfsberufe sowie Versicherungsunternehmen oder medizinische Forschung davon umfasst werden. Sucht man nach Besonderheiten unter steuerlichen Punkten, so fallen bei Betrachtung der Geschäftsberichte insbesondere Aspekte bezüglich des noch nicht erwähnten Branchenfelds der Krankenhäuser auf, da diese Positionen - wie die "Auswirkungen der noch gemeinnützigen Krankenhausgesellschaften" - beinhalten, die in einer solchen Form in anderen Branchen fehlen. Auch die sich aus der Erfüllung und Unterstützung der öffentlichen Aufgabe des Gesundheitswesens ergebenen Möglichkeiten der vielfältigen Organisationsformen/-strukturen - beispielsweise in öffentlich- oder privatrechtlicher Form sowie weiteren Unterabzweigungen -, zeigen einen steuerlich interessanten Aspekt, da sich dadurch unterschiedliche steuerliche Behandlungen gleicher Leistungen ergeben können. In der Arbeit soll daher der Bereich des Krankenhauses als Teilaspekt der Branche des Gesundheitswesens näher durchleuchtet werden, um das Steuerrecht als solches aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen und steuerliche Branchenbesonderheiten herauszustellen.
Besonderheiten in der Besteuerung von Holdingstrukturen. Eine kritische Analyse
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,2, Duale Hochschule Baden Württemberg Mosbach (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2023 wurden in Deutschland ungefähr 118.500 neue Betriebe bzw. Unternehmen gegründet, diese Zahl übersteigt die Neugründungen des vorangegangenen Jahres um knapp 3 %. Für viele dieser Unternehmensgründer kann die Gründung einer Holdinggesellschaft in der Laufzeit des Unternehmens zu erheblichen Vorteilen führen. Informiert sich ein Unternehmer über die Gründung einer Holdinggesellschaft, wird er vermutlich auf zahlreiche Informationsartikel, die in erster Linie die Vorteile der Gründung einer Holdinggesellschaft nahebringen, stoßen. Doch was ist eine Holdinggesellschaft? Welche Vorteile hat eine Holdinggesellschaft und wie operiert die sie? Welche Auswirkungen hat die Gründung einer Holdinggesellschaft auf ethische Aspekte oder die Steuergerechtigkeit? Diese und weitere Fragestellungen sollen in dieser wissenschaftlichen Arbeit durch kritische Analyse beantwortet werden. Das Ziel der Arbeit spiegelt sich dabei in der steuerlichen Betrachtung und in den steuerlichen Besonderheiten der Holdinggesellschaft wider.
Besteuerung der öffentlichen Hand durch Betriebe gewerblicher Art
Besteuerung von Immobilieneinkünften. Ein Vergleich zwischen einer Investition im Privatvermögen und einer Investition über eine vermögensverwaltende GmbH
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit untersucht die steuerliche Behandlung von Immobilieneinkünften und vergleicht eine Investition im Privatvermögen mit einer Investition über eine vermögensverwaltende GmbH. Aufgrund der hohen Bedeutung von Immobilien für den langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland stellt sich insbesondere für Steuerberater und Investoren die Frage nach der steuerlich optimalen Rechtsform. Im Rahmen der Arbeit werden die Besteuerungsfolgen der Investitionsphase, der laufenden Nutzungsphase sowie der Veräußerungsphase systematisch dargestellt. Dabei werden insbesondere die Unterschiede in der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer herausgearbeitet. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels wird die ertragsteuerliche Gesamtbelastung beider Investitionsformen über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren inklusive eines anschließenden Immobilienverkaufs verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Investition im Privatvermögen vor allem bei einer auf Wertsteigerung und Veräußerung ausgerichteten Strategie vorteilhaft ist, während die vermögensverwaltende GmbH insbesondere bei hohen laufenden Mieteinnahmen steuerliche Vorteile bietet. Die Arbeit verdeutlicht, dass die Wahl der geeigneten Rechtsform maßgeblich von der individuellen Investitionsstrategie abhängt und einer fundierten steuerlichen Analyse bedarf.
Besteuerung von Kryptowährungen in Deutschland. Aktuelle Trends und zukünftige Perspektiven
Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,3, Hochschule Worms (Wirtschaftswissenschaften / Taxation M.A.), Sprache: Deutsch, Abstract: Die rapide Entwicklung und zunehmende Relevanz von Kryptowährungen in den letzten Jahren haben zahlreiche Fragen hinsichtlich ihrer Besteuerung aufgeworfen. Seit der Einführung des Bitcoins im Jahr 2008 und dem Aufkommen weiterer Kryptowährungen hat sich das Finanzwesen grundlegend verändert. Immer mehr Menschen investieren in digitale Assets wie Bitcoin und Ethereum, während auch die Verwendung von Kryptowährungen für den Kauf von Gütern und Dienstleistungen steigt. Die Anerkennung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in Ländern wie El Salvador zeigt die zunehmende Integration von Kryptowährungen in den Alltag.Diese Entwicklung wurde jedoch von Herausforderungen begleitet, wie beispielsweise der Insolvenz der Kryptobörse FTX und den damit verbundenen Vorwürfen von Betrug und Geldwäsche. Gleichzeitig haben regulatorische Änderungen, wie die Möglichkeit für institutionelle Investmentfonds, in Kryptowerte zu investieren, Diskussionen über Transparenz und Regulierung angeheizt.Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, die steuerlichen Aspekte von Kryptowährungen zu verstehen und zu klären. Diese Arbeit widmet sich der eingehenden Analyse der Besteuerung von Kryptowährungen, insbesondere im deutschen Kontext. Ziel ist es, die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Besteuerung von Kryptowährungen zu beleuchten, wobei ein besonderes Augenmerk auf der ertragsteuerlichen Behandlung liegt. Durch einen Vergleich der steuerlichen Regelungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen zudem Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden.Die folgenden Kapitel dieser Arbeit werden sich mit den technischen Grundlagen von Kryptowährungen, rechtlichen Rahmenbedingungen, verschiedenen Arten von Einkünften aus Kryptowährungen und den Herausforderungen der Finanzverwaltung auseinandersetzen. Abschließend wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse präsentiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.Durch diese Arbeit soll zur Schaffung von Klarheit und Rechtssicherheit im Bereich der Besteuerung von Kryptowährungen beigetragen werden, um den wachsenden Anforderungen und Komplexitäten dieses Bereichs gerecht zu werden.
Besteuerung von thesaurierten Gewinnen bei PersG, 34a EstG
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die zentrale Frage, aus welchen Regelungen die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EstGbesteht und welche Probleme diese mit sich bringt, beantwortet werden.Nach der Einleitung, welche die Problemstellung, Zielsetzung, Methodenwahl und den Aufbau der Arbeit aufzeigt, folgt der Hauptteil. Durch diesen Scientific Essay zieht sich im Hauptteil ein roter Faden, denn er besteht aus mehreren Hauptkapiteln, welche untereinander in einem inhaltlich-logischen Zusammenhang stehen. Nachdem die Systematikder Thesaurierungsbesteuerung und der Nachversteuerung bei Personenunternehmen erläutert wurde, wird auf Besonderheiten bei den Mitunternehmerschaften eingegangen und auch auf Problematiken, welche die Thesaurierungsbegünstigung mit sich bringt.Gegenstand der Schlussbetrachtung ist ein Fazit, welches das Bewusstsein des Lesers auf eventuell auftretende Problematiken bei der Berechnung der Rentabilität der Thesaurierungsbegünstigung lenkt. Dieser Scientific Essay im Master Taxation stellt eine Synthese von zwei Essays dar, die die Autorin bereits im Bachelor Steuerrecht zum Thema § 34a EstG geschrieben hat und wurde mit zahlreichen neuen Gedanken zum Thema weiterentwickelt.Quellen wurden wegen Gesetzesänderung nach § 52 Abs. 35a EstG angepasst.
Bestimmtheit, Normenklarheit und Verständlichkeit von Steuergesetzen vor den Anforderungen des Grundgesetzes
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 10,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis heute hat das Bundesverfassungsgericht noch keine Steuernorm aufgrund eines Verstoßes gegen das Bestimmtheitsgebot für verfassungswidrig gehalten. Dies verblüfft vor dem Hintergrund, dass eine Vielzahl von Steuernormen derart kompliziert ausgestaltet ist, dass der durchschnittliche Rechtsanwender sich kaum mehr zurechtfinden kann. Gegenstand dieser Arbeit ist es, Inhalt und Auswirkungen des Bestimmtheitsgrundsatzes mit seinen Besonderheiten im Steuerrecht darzustellen. Ausgehend von einem Vorlagebeschluss des Bundesfinanzhofs werden sodann weitere Steuernormen vorgestellt, die Gegenstand einer verfassungsrechtlichen Debatte im Hinblick auf das Bestimmtheitsgebot sind. Die im Vorlagebeschluss entscheidende Norm des § 2 Abs. 3 EStG wurde inzwischen geändert, so dass auch eine kurze Befassung mit der neuen Fassung dieser Vorschrift erfolgt. Im letzten Teil der Arbeit schließlich sollen aus einem internationalen Vergleich des deutschen Steuerrechts mit anderen Steuerrechtsordnungen mögliche Alternativen dargestellt und Lösungsmodelle entwickelt werden.
Bilanzielle Zurechnung von Schulden in der Handels- und Steuerbilanz
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 10 Punkte, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Bilanz - und Unternehmenssteuerrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: I EinleitungDie "Schuldenfrage" scheint im Zuge der Staats- und Euroschuldenkrise in den letzten Jahren nicht mehr nur die Wirtschaft in der Hand zu haben, sondern auch außerhalb des ökonomisch interessierten Fachkreises eine breite Anhängerschaft gefunden zu habe. Zeitungen haben eigene Schuldenkrise-Seiten eingerichtet, Autoren widmen sich mit Verve dem Thema und auch innerhalb der Bevölkerung scheinen sich immer mehr Menschen mit dem so unangenehmen und negativ konnotierten Wort der "Schuld" zu befassen.Doch was genau ist unter "der" Schuld zu verstehen? Im normalen Sprachgebraucht steht man in der Schuld eines anderen, wenn man sich etwas hat zu Schulden kommen lassen hat. Ökonomisch betrachtet stellen Schulden das Pendant zu dem positiven Vermögen dar. Innerhalb der Rechtsordnung wird der zivilrechtliche Schuldbegriff (z.B. §§ 366, 371 BGB) mit dem der Verbindlichkeiten (z.B. §§ 257, 762 BGB) gleichgesetzt. Das Handelsrecht verwendet den Begriff der bilanziellen Schuld als Oberbegriff für die (feststehenden) Ver-bindlichkeiten und die (noch ungewissen) Rückstellungen. Auf diese handels-rechtliche Definition stützt sich aufgrund des Maßgeblichkeitsprinzip zunächst auch das Bilanzsteuerrecht, und grenzt erst später infolge gesetzlicher statuierter Spezialnormen den Ansatz und die Bewertung etwaiger Schuldposten ein. Doch selbst wenn man sich für eine Interpretation des Schuldbegriffs entschieden hat, stellt sich noch immer die Frage, ab wann sie bestehen kann. Wie hoch und wahrscheinlich muss die Verpflichtung sein um von einer Schuld sprechen zu können? Ab wann besteht ein Risiko der Inanspruchnahme? Schließlich ist für einen außen stehenden Dritten teilweise auch nicht immer sogleich ersichtlich, wer genau der eigentliche Schuldner ist. Denn so wie sich im großen Wirtschaftssystem der Banken und Staaten ein Schuldenberg wie eine "Schöpfung aus dem Nichts" gebildet zu haben scheinen mag, der sich allein mit Hilfe einer einfachen Rechnungslegung zwischen Soll und Haben kein konkreter Schuldner zuordnen lässt, fragt sich auch manch kleiner Unternehmer, wen er zur Rechenschaft ziehen kann....
Billigkeitsmaßnahmen im Steuerrecht. Voraussetzungen, Arten, Ermessen und Grenzen
Masterarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,0, Hochschule Worms, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der Billigkeitsvorschriften im deutschen Steuerrecht ab dem Deutschen Kaiserreich, wenngleich sich aufgrund der Komplexität auf die wesentlichsten Billigkeitsmaßnahmen wie Stundung, Erlass oder abweichende Steuerfestsetzung, beschränkt wird. Darüber hinaus wird der Begriff der Billigkeit näher beleuchtet und seine Ausgestaltung in Kombination mit dem pflichtgemäßen Ermessen der Finanzbehörden gegenübergestellt. Ferner untersucht die vorliegende Arbeit die für die Praxis bedeutsamsten Billigkeitsmaßnahmen und beschreibt das Spannungsfeld zwischen der verpflichtenden Vollziehung der Steuergesetze und der Ermächtigung, von den einschlägigen Besteuerungsvorschriften zu dispensieren, kritisch. Abschließend werden hieraus resultierende Erkenntnisse aufgezeigt und sowohl Hinweise als auch Empfehlungen für den Berater in der steuerlichen Beratungspraxis im Rahmen der Mandatsbetreuung mit auf den Weg gegeben. In der Bundesrepublik Deutschland wird das Steuersystem an den Grundsatz des subjektiven Steuermaßes geknüpft, wonach der Steuerbürger entsprechend seiner ökonomischen und persönlichen Leistungsfähigkeit zu einer Steuer herangezogen wird. Hierbei regeln diverse Regelungen des Steuerrechts jedweden fiskalischen Eingriff in die Rechtssphäre des Steuerpflichtigen, um die Besteuerung zu gewährleisten und einen etwaigen Steueranspruch zu verfolgen.Diese gesetzlichen Regelungen sind im Gesetzeswortlaut generell-abstrakt formuliert, sodass sich hieraus eine Allgemeingültigkeit für jeden Steuerbürger ergibt, wenngleich den Gesetzen ein Billigkeitsdefizit inhärent ist. Dem Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 GG sowie dem Legalitätsprinzip folgend ist die gleichmäßige Erhebung der gesetzlich geschuldeten Steuern obligat. Gleichwohl sind Sachverhaltskonstellationen denkbar, bei denen eine Besteuerung nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip zu unbilligen Resultaten führt und mit dem Willen des Gesetzgebers kontradiktieren. Für einen Dispens von den einschlägigen Besteuerungsvorschriften bedarf es, korrespondierend zur legitimierten und verpflichtenden Steuererhebung, einer gesetzlichen Ermächtigung.
Chancen und Risiken der Option zur Körperschaftsteuer nach § 1a KStG
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,8, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Für einen Unternehmer ist die Wahl der Gesellschaftsform eine wichtige Entscheidung. Vor dieser Wahl muss der Unternehmer sich mit der Frage auseinandersetzen, ob die Unternehmung allein oder gemeinsam mit anderen Unternehmern geschehen soll. Anschließend kommt die Frage der Gesellschaftsform.Im Rahmen dieser Arbeit wird zu Beginn auf notwendiges Wissen zu Personengesellschaften eingegangen. Gefolgt von der Besteuerung von Personengesellschaften, in der die Besteuerung der Gesellschaft als auch die Besteuerung der Gesellschafter einer Personengesellschaft eingegangen wird. Das Kapitel wird abgeschlossen mit der Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG. Nach der Besteuerung von Personengesellschaften wird die Besteuerung von Kapitalgesellschaften behandelt. In diesem Kapitel lieg ein besonderer Fokus auf die Kapitalgesellschaft als Steuersubjekt. Abgeschlossen wird es mit der Besteuerung der Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft.Im ersten Teil des Hauptteils wird die Option zur Körperschaftsteuer nach § 1a KStG genauer betrachtet. Zu Beginn wird der Entstehungsverlauf des Gesetzes und die Ziele sowie Beweggründe der Bundesregierung verfolgt. Angeschlossen an die Entstehung und Ziele folgt der Antragsverlauf. Am Ende des Kapitels geht es um den Übergang zur Körperschaftsteuer, wie er stattfindet und welche Rechtsfolgen eintreten. Der zweite und abschließende Hauptteil befasst sich mit den Chancen und Risiken der Option zur Körperschaftsteuer resultierend aus den Erkenntnissen der vorherigen Kapitel. Abgeschlossen wird diese Arbeit mit einem Fazit, in dem die Ergebnisse der Arbeit zusammengetragen werden und die Frage nachgegangen wird, für wen die Option zur Körperschaftsteuer attraktiv ist.
Coexistence of Customs Valuation Transaction Value Method and Transfer Pricing Transactional Net Margin Method in Multinational Enterprises Importing Goods from Switzerland to Germany
Master's Thesis from the year 2024 in the subject Law - Tax / Fiscal Law, grade: 1.3, University of Münster (Faculty of Law), language: English, abstract: The master's thesis explores the complex relationship between Transfer Pricing (TP) and Customs Valuation (CV) in multinational enterprises (MNEs), focusing on the compatibility of the Transactional Net Margin Method (TNMM) and the Transaction Value (TV) method. Using a legal framework analysis, the study examines regulatory overlaps and conflicts, particularly in the context of tangible goods imported from Switzerland to Germany. The research highlights the impact of retrospective TP adjustments on customs values and assesses whether a harmonised approach to TP and CV is legally and practically feasible. The findings suggest that, despite their distinct objectives, both disciplines can be reconciled through proactive compliance strategies, integrated documentation, and regulatory engagement. The thesis provides practical recommendations for MNEs, offering a structured framework to navigate these dual regulatory environments while considering administrative practices and relevant case law.
Darstellung der ehelichen Güterstände und deren Auswirkungen auf die Erbschaft- und Schenkungsbesteuerung
1 Problemstellung2 Eheliche Güterstände im Zivilrecht2.1 Gesetzlicher Güterstand - Die Zugewinngemeinschaft2.1.1 Erbrechtlicher Zugewinnausgleich2.1.2 Güterrechtlicher Zugewinnausgleich2.2 Vertraglicher Güterstand - Die Gütertrennung2.3 Vertraglicher Güterstand - Die Gütergemeinschaft3 Konsequenzen im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht3.1 Schenkungsteuer3.2 Beendigung der Ehe von Todes wegen3.2.1 In der Zugewinngemeinschaft3.2.2 In der Gütertrennung3.2.3 In der Gütergemeinschaft3.3 Beendigung des Güterstands in anderen Fällen3.3.1 In der Zugewinngemeinschaft3.3.2 In der Gütertrennung3.3.3 In der Gütergemeinschaft4 Schlussbetrachtung
Das Doppelbesteuerungsabkommen zur Erbschaft- und Schenkungsteuer zwischen Deutschland und Frankreich
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,0, Hochschule RheinMain - Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim (Wiesbaden Business School), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EinleitungAufgrund der Globalisierung und der einheitlichen Politik der EU ist es in den letzten Jahren um ein vielfaches einfacher geworden seinen Wohnsitz innerhalb der EU zu verlegen. Frankreich ist dabei unter den Deutschen ein beliebtes Land, in dem sie z. B. gerne ihren Lebensabend verbringen. Die Anschaffung eines Ferienhauses an der französischen Küste wird von den Deutschen sehr begehrt. In 2006 wanderten 7.500 und in 2009 offiziell 7.317 Deutsche nach Frankreich und Korsika aus. Auch für Unternehmen sind die wirtschaftlichen Anreize durch die verbesserten Investitionsmöglichkeiten und der Einzug der Informationstechnologien in Frankreich gestiegen. Frankreich ist für Deutschland der wichtigste Handelspartner und auch der bedeutendste Auslandsstandort. So sind in Frankreich 1.670 Firmen mit ihren 4.593 Zweigstellen angesiedelt. Diese Gründe führen vermehrt zu grenzüberschreitenden Erbfällen und Schenkungen, bei denen beide Länder ihr Besteuerungsrecht in Anspruch nehmen möchten und da¬durch Fälle von Doppelbesteuerungen auftraten. Um dies zu verhindern wurde am 12.10.2006 ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Nachlässe, Erbschaften und Schenkungen unterzeichnet. Dieses trat nach dem Austausch der Ratifikationsurkunden am 3.4.2009 in Kraft (Art. 19 Abs. 2 S. 1 DBA-ErbSt). Es ist das 7. Abkommen auf diesem Gebiet das Deutschland unterzeichnet hat und enthält ein Protokoll welches entsprechend Art. 18 DBA-ErbSt Bestandteil des Abkommen ist. Doch der Weg bis zum endgültigen Inkrafttreten war schwierig und lang. Fast ein halbes Jahrhundert hat er angedauert. Allerdings bestand bereits ein Doppelbesteuerungsabkommen dieser Art. Es war jedoch nur für Personen aus dem Saarland mit französischen Beziehungen und umgekehrt für Franzosen mit Beziehungen ins Saarland gültig. Zurückzuführen ist dies auf den Saarvertrag vom 27.10.1956 (Vertrag über zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik zur Regelung der Saarfrage). Im Saarvertrag wurde ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Einkommen- und Vermögensteuern sowie der Gewerbe- und Grundsteuern geschlossen. Gleichzeitig wurde in Anlage 4 eine Regelung zur Vermeidung der Doppelbesteuerung bei Erbschaften und Schenkungen getroffen. Der Saarvertrag trat mit Ablauf der für die Rückgliederung des Saarlandes vorgesehenen Übergangszeit am 5.7.1959 außer Kraft.
Das Kompensationsverbot gemäß § 370 Abs. 4 S. 3 AO
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,7, Universität Potsdam (Unternehmens- und Steuerrecht), Veranstaltung: Steuerstrafrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit wurde das Kompensationsverbot des § 370 Abs. 4 S. 3 AO untersucht. Es ist Teil des Deliktes der Steuerhinterziehung. Das Kompensationsverbot bezweckt steuermindernde Tatsachen, welche nach dem Bekanntwerden der Steuerhinterziehung geltend gemacht werden, für die strafrechtliche Beurteilung außen vor zu lassen.
Das Nemo-tenetur-Prinzip im Verhältnis zum Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung am Beispiel der Selbstanzeige (§ 371 AO)
Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,4, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich damit, inwieweit sich die Prinzipien des Nemo-tenetur-Grundsatzes und des Grundsatzes der Gleichmäßigkeit der Besteuerung auf die Selbstanzeige ein- bzw. auswirken. Wer eine Straftat verübt und kein Rechtfertigungsgrund vorliegt, sollte dafür bestraft werden, darüber ist sich die Gesellschaft einig. Das Steuerrecht macht hiervon eine Ausnahme. § 371 AO bestimmt, dass derjenige, der gegenüber der Finanzbehörde zu allen Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem Umfang die unrichtigen Angaben berichtigt, die unvollständigen Angaben ergänzt oder die unterlassenen Angaben nachholt, wegen dieser Steuerstraftaten nicht nach § 370 AO bestraft wird. Die Selbstanzeige stellt nach dem Gesetzeswortlaut "wird wegen dieser Steuerstraftat nicht nach § 370 bestraft" einen persönlichen Strafaufhebungsgrund dar, der rückwirkend den bestehenden Strafanspruch vollkommen beseitigt. Ist die Selbstanzeige ordnungsgemäß und sind die positiven Wirkungsvoraussetzungen erfüllt, hat der Steuerpflichtige dadurch eine Anwartschaft auf Straffreiheit, wenn keine Sperrgründe nach § 371 Abs. 2 AO dem entgegenstehen. Ein Vergleich der Selbstanzeige mit dem strafbefreienden Rücktritt scheitert daran, dass § 24 StGB nicht auf vollendete Delikte anwendbar ist. § 371 AO gewährt jedoch Straffreiheit, auch wenn die Tat/Taten bereits mehrere Jahre zurückliegen. Auch der Vergleich mit den Tatbeständen der tätigen Reue (§ 320 StGB) ist verfehlt. Voraussetzung für eine Milderung der Strafe ist einmal die Freiwilligkeit des Täters, die Tat aufzugeben oder den Erfolg abzuwenden und zum anderen die Entscheidung des Gerichts. Bei der wirksamen Selbstanzeige ist weder die Freiwilligkeit notwendig, noch die Entscheidung eines Gerichts. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Wirkungen einer wirksamen Selbstanzeige umstritten sind.
Das neue Kassengesetz, elektronische Aufzeichnungssysteme (§ 146a AO) und die Kassen-Nachschau (§ 146b AO). Potenzial und Herausforderungen
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,7, Hochschule Aalen, Veranstaltung: TaxMaster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht, ob und wie Manipulation an Kassenaufzeichnungen vermindert werden können. Die Kontrolle und Überprüfung der bargeldintensiven Branchen (Einzelhandel, Gastronomie) stellt die Finanzbehörden seit langem vor große Herausforderungen. Insbesondere aufgrund der Manipulationsanfälligkeit entsprechender Aufzeichnungen besteht seitens der Finanzbehörden ein Impuls zur strukturellen Vollzugssicherung.Durch die Einführung entsprechend verpflichtender und allgemein gültiger Regelungen für den Einsatz elektronischer Aufzeichnungssysteme erhofft die Bundesregierung den Manipulationen in den Kassengeschäften Einhalt zu gebieten und eine nachträgliche Änderung entsprechender Buchungen und Eintragungen zu verhindern.Ob die durch den Gesetzgeber eingeführten Regelungen dazu in der Lage sind die Manipulation an Kassenaufzeichnungen zu vermindern oder sogar ganz zu vermeiden soll in dieser Arbeit untersucht werden. Auch sollen die Verhältnismäßigkeit der Regelung untersucht und auch die technischen Voraussetzungen und Anforderungen an die von der Bundesregierung aufgestellten technischen Vorstellungen an die elektronischen Aufzeichnungssysteme erläutert und diskutiert werden.
Das Optionsmodell für Personengesellschaften des deutschen Mittelstandes. Einstieg in die rechtsformneutrale Besteuerung
Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,0, Fachhochschule Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser wissenschaftlichen Masterarbeit ist, die praktische Durchführbarkeit eines Optionsmodells für Personengesellschaften zu analysieren. Die Ergebnisse der Analyse sollen den Beitrag des Optionsrechtes zur Realisierung einer rechtsformneutralen Unternehmensbesteuerung in Deutschland sowohl quantitativ als auch qualitativ wiedergeben. Das deutsche Unternehmenssteuerrecht differenziert zwischen zwei Besteuerungskonzepten. Die Gesellschafter einer Personengesellschaft unterliegen der Einkommensteuer, während Kapitalgesellschaften nach dem Körperschaftsteuergesetz veranlagt werden. Auf diese Weise erfahren Unternehmen beider Rechtsformen eine unterschiedliche Steuerbelastung, trotz gleicher wirtschaftlicher Aktivität. Die Arbeit widmet sich insbesondere der Aufgabe, die Tragweite des Optionsmodells vor dem Hintergrund des deutschen Mittelstandes zu untersuchen. Dazu werden im Hauptteil Veranlagungssimulationen herangezogen, die ein deutsches mittelständisches Unternehmen abbilden. Diese Veranlagungsbeispiele stellen die Regelbesteuerung von Kapital- und Personengesellschaft gegenüber und vergleichen sie zudem mit drei potentiellen Praxisfällen des Optionsmodells. Grundlage dafür bilden die Ausarbeitungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Umsetzung des Optionsmodells in Deutschland aus dem Jahre 2019.